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geschrieben am: 25.05.2003 um 13:06 Uhr
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Wüstenblume
Schwer liegt diese Last auf der Erde. Die ehrwürdige Mutter wird gequält von all ihren Kindern. Doch von dem Reiche das nun angesprochen wird hat sie die meiste Qual zu tragen.
Ein Tag zergeht und verbrennt ihr gar die Haut während die Nacht mehr als Kühlung bringt. Droht sie zu erstarren.
Es gibt nicht einen Tropfen Wasser. Selten ragen Steine oder gar Felsblöcke hinauf.
Inmitten dieser Toten Welt blüht im Halb vergessenen die Ironie.
Erhaben dieses Blumending. Es gleicht von Schönheit einer Rose und doch dumpf und einfallslos wie eine Tulpe. Trägt sich weit von diesem Orte, Konkurrenz dem Löwenzahn.
In der ganzen Wüste steht nur dieses eine Leben. Schon seid Tagen, Jahren, Leben.
Sie zeugte gar vom Widerspruch, vom Zeichen der Hoffnung in uns allen.
Doch als das Kind nun hier her trat, warum wird niemand wissen, sah sie nur ein Geschenk für Mutter und riss die Blume aus dem Sand. Mutter war entzückt von diesem doch selten schönem Geschenk. Doch wieder ist die Erde traurig als man ihr diese Hoffnung nahm.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.05.2003 um 11:28 Uhr
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In einem Haus ist es gefangen,
Gefühl das gar von Liebe spricht,
so sind auch Wände stark behangen,
und bersten wenn man diese Bricht.
Der Boden liegt sensibel auf,
die Decke voller zuversicht,
nehm ich die Schritte gern in Kauf,
beobachte aus deiner Sicht.
So lieblich deine nackte Haut,
so samt und weich die Füße drauf
ist dieses Haus anders gebaut,
und schreit vor Schmerzen nunmehr auf.
Vielleicht ersiehst du diesen Ort,
der voller Sehnsucht doch vergeht,
die Liebe tiefer in mich bohrt,
als Windge Böhe dies verweht.
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