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Sammelthread da Eygatur

Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 12.05.2003    um 06:43 Uhr   
Ich denke mir ich tue es meinem "Engel" gleich, da ich annehnme auch meine Gedichte nun zu posten könnte es sonst ein wenig, sagen wir einmal, wirr werden und ich selber finde kaum noch Zeit all meine Geschichten zu suchen.
Ich hoffe es sei mir verziehen doch, es trägt zu der allgemeinen Ordnung bei.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 06:50 Uhr   

Selbst die Hoffnung nie geliebt
Ausgenutzt und Herzverstummt
Sagtest das es nichts mehr gibt
Und die Hoffnung leis verstummt.

Heiser tränt das Engelsreich
Feuchte Sehnsucht auf der Haut
Trostlos, blass und Totenbleich
Doch die Sorge dir geraubt

Legten sich die Flügel nieder
Schlossen ein was kalt und Tod
Wärmten durchgenässte Mieder
Schenkten wärme, sanften Trost.

Stumm entflammt der Kerzen Docht.
Lerntest Lieben was verboten,
Sprachst davon das du ihn mochst,
Kalt und Bittrer Todesbote

Erlösung in der Liebe suchend
War es er der Tod vergab
Bis der letzte Atem brechend
Du in seinen Armen lagst

Heute nur die Asche fliegend
Frei so Lustlos durch den Raum
Erinnerung, in den Armen liegend
Verfielst du diesem wirren Traum

@Eygatur
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 12.05.2003    um 06:55 Uhr   
Ich denke dich stell ich ein, als meine persönliche Sekretärin :)

Danke dir...





Trauer frisst und nagt am Herzen
mag kaum noch der Kraft verharren
das es nicht zergeht am Leiden
schmerz und Hoffnung nah beisam

keinen Sinn in jedem Handeln
nur noch düstres, kaltes, Sein
lasset sein wie man es Träumt
um dem Herzen froh zu bleiben

lasses sterben all den Kummer
Keime auf oh holdes Glück
nicht Sinnlos wie grad diese Zeilen
soll die Zukunft wiederkehren


----------------------------------------------

Empfindungen, hold brauch gemacht.
In rosarotem Blütenkleid,
Verdorrt im kalten Trostgemach
Blüht stumm vergessen dieses Leid.

Einst rein und schön im Angesicht
Verletzt das reine Kleid
Vergessen ohne Tageslicht
ZerfiehlÂ’s an ihrem Leid.

Ein Haufen Erde dort nun liegt
zerstört was uns verband
Denn krankhaft, wirr das Todeslied
StarbÂ’s schwach in seltnem LandÂ…

-----------------------------------


Manchmal sitze ich hier nur
und starre aus dem Fenster
Ich kann nicht sehen
nicht verstehen
was vor sich geht
und ich denke
sehe was nicht fühlen kann
und breche gar zusammen
in Tränen schmerz hass wut vergangen
ich muss verrückt sein
ich sehe sie
zwischen dem Fenster wie die Mauer
schwer liegt die Last auf meinem herzen
Blick nicht herein
verharre in der Welt
lasse nur die EInsamkeit
der Seelen Toter nacht
Die Sterne leuchten, rufen mich heran
ich hebe mich ab doch breche nur zusammen
ich bin nicht verrück
ich kann nur nicht verstehen
dieses Gesicht, das Gefühl ich muss verrückt sein
Wie soll es nur gehen
wie soll es nur wandern
kann man etwas sagen
ich kann es nicht denn
verrück muss ich sein
das ich denke ohne zu wissen
wissen ohne Sein
Welch Hierachie muss mich getrieben
Tod der SÜnde doch Sünden oft und reichlich
Sonnenschein führ mich
lasse das Fenster nicht

...und ich öffne die Augen...










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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:01 Uhr   
Bitte :-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:02 Uhr   
Empfindungen, hold brauch gemacht.
In rosarotem Blütenkleid,
Verdorrt im kalten Trostgemach
Blüht stumm vergessen dieses Leid.

Einst rein und schön im Angesicht
Verletzt das reine Kleid
Vergessen ohne Tageslicht
ZerfiehlÂ’s an ihrem Leid.

Ein Haufen Erde dort nun liegt
zerstört was uns verband
Denn krankhaft, wirr das Todeslied
StarbÂ’s schwach in seltnem LandÂ…

@Eygatur
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Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:03 Uhr   
„Es ist doch so einfach es dir zu zeigen“ sprach er nun mitsamt allem Hass und aller Wut die in der Seele verankert waren.
Er hatte sie gesucht und sie gefunden. Sie gehalten und gefangen. Immer fester ziehen sich schon die Fesseln in ihre Handgelenke.
„Schreie nur, doch hoffe nicht denn es ist niemand da der deine Schreie hören kann“
Er hatte sie gefangen, ihre Schlingen immer fester gezogen und begann mit einer Nadel und feinstem Garn ihre Lippen zusammen zu nähen.
„Du meinst es ist wirklich nötig meine Augen zu sehen. Wie willst du sehen wenn man dir nur die Nacht zuträgt?“
Heißer Wachs floss in glänzenden Perlen hinab und bedeckte ihre Augen. Nahm ihr das was ihr sonst so offensichtlich war.
Er hatte ihr genommen was er für unnötig erachtete, ihre Freiheit. Ihre Macht zu sprechen und die Gunst zu hören. Es war das Gehör das ihr als einziges nun noch blieb und eben dieses war sein Ziel.
„Und wenn ich dir nun das nehme was dir mehr noch Wert zu sein scheint?“ Ihre Ohren, genau diese befüllte er mit Sand und klebte sie danach zu. Nun war es doch vollbracht geknechtet lag sie so vor ihm.
„Geknechtet und Geschändet. Bleibt mir nichts was ich noch bin. Meine Liebe in sanftem Hass und meine Wut in sträubender Sehnsucht. Nun Liegst du vor mir, Herz, verachtendes.
„Es ist doch so einfach es dir zu zeigen“ sprach er nun mitsamt allem Hass und aller Wut die in der Seele verankert waren.
Er hatte sie gesucht und sie gefunden. Sie gehalten und gefangen. Immer fester ziehen sich schon die Fesseln in ihre Handgelenke.
„Schreie nur, doch hoffe nicht denn es ist niemand da der deine Schreie hören kann“
Er hatte sie gefangen, ihre Schlingen immer fester gezogen und begann mit einer Nadel und feinstem Garn ihre Lippen zusammen zu nähen.
„Du meinst es ist wirklich nötig meine Augen zu sehen. Wie willst du sehen wenn man dir nur die Nacht zuträgt?“
Heißer Wachs floss in glänzenden Perlen hinab und bedeckte ihre Augen. Nahm ihr das was ihr sonst so offensichtlich war.
Er hatte ihr genommen was er für unnötig erachtete, ihre Freiheit. Ihre Macht zu sprechen und die Gunst zu hören. Es war das Gehör das ihr als einziges nun noch blieb und eben dieses war sein Ziel.
„Und wenn ich dir nun das nehme was dir mehr noch Wert zu sein scheint?“ Ihre Ohren, genau diese befüllte er mit Sand und klebte sie danach zu. Nun war es doch vollbracht geknechtet lag sie so vor ihm.
„Geknechtet und Geschändet. Bleibt mir nichts was ich noch bin. Meine Liebe in sanftem Hass und meine Wut in sträubender Sehnsucht. Nun Liegst du vor mir, Herz, verachtendes.
Ich habe dich geliebt oh mein einziger Trost.“
Und so entging ihm sein Leben, denn der Körper war nun frei. Den Geist hatte er gefangen sich so ein Leben erhofft das ohne jedem Gefühl weiter ging um den Schmerz nicht mehr ertragen zu müssen. Doch Die Rache des Lebens hatte ihm die Gunst erwiesen.
Langsam nur fiehl er in sich zusammen. Geknechtet der Geist nun der Körper gefallen…


------------------------------------

Es ward ein Leben
Aus stolzer Genugtuung erschaffen
Das Gefühl zerging
Denn die Sonne starb den Traum

Tränen gefangen
Aus durstgem Rachen entsprungen
Mögen es die Engel sein
Im Tränenmeer verklungen nun

Kälte nagt an meiner Haut
Zerschlissen einst so reines Gut
Gemartert einstge Seelenwulst
Und nahm man das was nicht Sein soll

Nun geh hinfort oh holges Bild
Verlass das was schon lang hinfort
Was Tag für Tag den Tode starb
Der Morgen neues Leben bringt

Sammle ein was unergründbar
Kristalle lassen bersten nun
Die Splitter in die offnen Augen
Blind, Gefühl verraten

Tod der Sehnsucht
Hass der Vernunft
Dem Schicksal zum Trotze
Mag es nur so schreien

Klein und zierlich von nichtger Gestallt
Im Meer ertrunken den Einsamkeit wog
Die wellen nahmen
Was uns doch verkannt.

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:03 Uhr   
Du meintest schon alles zu kennen,

denn du meintest zu lieben und die Scheidung nahm dir den Glauben?
Nur hattest du niemals den schmerz empfunden, den man erlangt wenn man
Zeit des Lebens nicht geliebt werden kann.

Es zerreist dich also Innerlich wenn du den Toten nach trauerst?
Nur hattest du niemals den Zwang empfunden die Tränen zu unterdrücken
Nie hattest du den Drang deinem Leben zu entsagen, dich in dich selbst beerdigen
Zu wollen denn es war alles so einfach,

Du hattest wohl Mitleid mit den Blinden. Du sagtest es so oft.
Nur hattest du niemals die schwäche erkannt, wenn du die Augen öffnest und
Doch nichts siehst, wenn dir das Herz so schwer geworden das die Sinne
Nichtig sind.

Du hattest gelacht über Taube Menschen. Du Lachtest viel und lachtest gut.
Nur hattest du niemals das verlangen. Worten keinen Klang zu geben.
Dem Sinn zu entzweigen und zu wissen das man das gesprochene nur sieht.

Und stehst du vor mir? Warum nur meinst du glauben zu können das ich dich sehe.
Das meine Augen dein Antlitz wahren und ich doch noch ein Herz besitze um
Dich lieben zu können?
Bemitleide mich nicht, du bist es der in Trauer und Denken vergehen sollte.
Du bist es doch dessen Lachen in wimmerndes Getöse vergehen soll,
ich bitte nur um eines:

Sehe den Sinn nicht in dem Unsinn, versuche nicht mich zu lieben, denn ich vereine alles
Das man noch so zu nennen vermag: AngstÂ…

@Eygatur
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:04 Uhr   
An mich selber,

ich weis nicht wie es dir geht, oh meine Seele. Weis nicht wie es dem Herzen an Gesundheit steht. Doch, Geist, irrwitziger Abklatsch meines geringen Daseins, lausche mir. Es ist vertretbar das du nach dem Leben dürstest. Es ist nur nicht erfüllbar. Reize mich nicht aus in deinem Willen denn ich kann dir dahin gehend nicht folgen. Sieh mich doch an, lasse mich nicht zerbrechen an Taten die mich überfordern. Ich biete dir doch so viel, warum nur vergehst du nun?
Jämmerliches Herz, das du dich dann verschließt wenn ich am meisten zuflucht brauche. Erst dürstest du nach dem was nähe bringt. Zeigtest was Vertrauen erschuf um in dem wichtigsten alle Augenblicke zu vergehen.
Welch gnadenlose Unschuld, vermeintlicher Körper. Das du dich der Kraft übernahmst und zerfielst. Die schmerzen die du hervorriefst konnten doch nicht nützlich sein.
Verfluchter Verstand. Wer bist du überhaupt das du entscheiden willst was nun gut und was nun schlecht ist? Wann ich hinaus gehen soll in das Licht und wann ich die Dunkelheit vorzuziehen habe?
Oh Augen, warum machtet ihr mir war das es die Welt gab. Nun bin ich blind auch wenn ich die Lieder nicht geschlossen halte. Es ist doch die Realität oder nicht? Bitte, Wahrheit, lasse mich wieder sehen mit den Augen die ich einst meinte zu haben. Ich will wieder verstehen ohne denken zu müssen.
Verflucht sein mir die Lippen denn sie hindern mich zu schweigen. Denn wo die Vernunft schon versagte fahren sie zu reiner Hochform auf. Schweigen wollte ich doch die Lippen bildeten Stumme Worte der Kälte.
Gefühle, warum hat man euch erschaffen? Warum mir? Warum ich? Kälte und wärme waren nur Einbildung bevor ihr mich durchstoßen habt wie ein Schwert.
Ihr ward alle so einzigartig und edel in eurem Gemüt. Doch wie soll es nun weitergehen?
Zusammen seid ihr ein nichts, alleine ward ihr alles. Verlasset mich. Allesamt. Den Frieden trachtend.

In lieblicher Hingabe, das SeinÂ….


Und so erhob sich auch er wieder. Es war Zeit das er ging. Der weiche grüne Schimmer haftet noch immer an der Hose. Die nackten Füße stehen auf kaltem Steine. Inmitten des Herzen jenes Waldes. Was er mit dem Brief zu tun hat ist vergänglich und eben dieses wird ihm von stunde zu stunde immer wieder erneut in das Bewusstschein geworfen. Es wird so weitergehen bis in alle Ewigkeiten. Vielleicht mag es niemals ein Ende geben, nicht so lange man als Mensch bezeichnet was so viele Gegensätze besitzt.



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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:06 Uhr   
Es ist mehr als nur ein Tisch. Ein Leben zwieträchtig getrennt, geschaffen aus einem einst so stolzem Baum. Einst war er so mächtig, ausgewogen und nun dient er ihm nur als Stütze. Die Arme liegen auf dem Tisch während er, das Kinn auf diese gestützt, aus dem Fenster sieht. Er sieht nicht hinaus sondern wieder sind es die Gedanken die ihm das scheinbar so geringfügige offen halten.
Glas. Es ist doch auch aus Sand gemacht. Warum nur kann ich nun hindurch sehen wird er sich fragen. Dann kommt erschwerend der Regen hinzu der draußen wie das Tobende Trommeln einstigster Armeen erklingt. Die Gedanken liegen schwer in seinem Wesen.
Das Zimmer ist nicht auf Reichtum eingerichtet und auch nicht auf Schönheit. Einzig das reine Auge mag die klitzekleinen Kostbarkeiten erkennen.
Das Astloch auf der oberen Seite des Bettes, den Kratzer inmitten des Weckers. Eine Nadel die tief in dem Bild eines Menschen haftet.
Leise ist das Lied im Hintergrund von dem er mehr als alle anderen wohl das schnarrende, ganz leises kratzen der Boxen hört. Die Melodie prägt sich liebevoll in den Geist und wieder aspiriert er weiter die gesprochenen Worte in Lebende Erinnerungen.

Sie war es die ihm lehrte die Einzelheiten zu Lieben. Erst damals hat er erlebt das es mehr gibt als die Masse. Das man an einem Bild mehr erkennt als die Oberfläche. Doch sie ist nicht als vollkommene Einheit zu sehen, er sieht nur noch verschwommene Konturen ihrer.
Wieder seufzt er. Er hatte es geliebt. Wie schön sie doch war. Oft saßen sie einfach nur stumm da um der Stille zu lauschen.
Er umspielt ein langes Haar in seinen Fingern. Es ist von gesunder blonder Färbung. Dann seufzt er erneut. Die Geschichte dieses Haares, wie sie im Wald spazieren liefen. Wie sie ihr volles Haar im Wind wehen ließ. Ihre graziösen Tänze und immer wieder nur dieses Hauchfeine Kleid. Keiner glaubt wohl noch an Elfen doch wenn er sie so „schweben“ sah konnte man nahezu den Verstand verlieren.

Er liebte ihre Stimme wenn sie ertönte. Sie sich zwischen dem Gesang des Windes und der begleitenden Melodie der Umgebung wie eine sanfte melodische Einheit gliederte.
Er liebte das Muttermal. Es war genau zwei Fingerbreit unter ihrem linken Wangenknochen und doch fast unbemerkt. Ihren rechten, kleinen Zäh mit der Millimeter großen Narbe.

Warum es nun ihm vergönnt war das sie ihn liebte. Ihn der zuvor doch so Oberflächlich dachte, ist ihm bis heute noch ein Rätsel. Diese Perfektion, diese Einheit mit dem Sein und doch hielt das Glück nicht lange. Die Hoffnung starb nie aus das er sie doch noch einmal wieder sehen würde.

Ein Tisch ist mehr als nur ein einfaches Ding. Man lernt die Einzelheiten lieben und soll er einmal hinaus geworfen werden schmerzt es als raube man seine Seele.

Sie war nun mehr als seine Seele. Er sitzt in seinem Zimmer. Den Kopf auf den Armen. Ein Stuhl, ein Bett. Mehr füllt nicht den Raum, oder?

@Eygatur
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:07 Uhr   
Einmal nur unbesorgt aufwachen,
denn der Himmel wird vergehen.
zu wissen das es jemanden gibt,
der troz allem am Untergang der Welt,
den einzgen Baum der Liebe pflanzt.

Einmal nur unbesorgt aufwachen,
denn die Sonne wird verblassen,
einmal zu spüren du bist nicht allein,
der die Hand auf deine Seele legt,
und den Schmerz einfach von dir nimmt.

Einmal nur unbesorgt aufwachen,
denn der Mond soll nicht ewig Sein,
einmal zu denken das es jemanden gibt,
der selbst in Zeiten der Sorge,
die Dornen von der Rose nimmt.

Einmal nur unbesorgt aufwachen,
denn die Erde dreht sich stumm,
einmal zu fühlen das das Ende naht
das die Tränen ihrer Augen
dich weich wiegen auf ewgem Grab

@Eygatur
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:08 Uhr   
und wieder sitzt er auf dem alten Holzstuhl, die Ellenbogen auf den Schreibtsich gestemmt und das Kinn auf die Handflächen gestützt, etliche Unterlagen liegen verstreut vor ihm, Wutentbrannt schiebt er sie zur Seite, eine Tasse, noch halb gefüllt , zerbricht scheppernd auf dem Boden, das Zimmer scheint leer, endlos weit, vor sich das Zerbrochene Bild seiner Liebsten wohl, eingerahmt, und doch vernichtet, das Glas zersprungen, von Tränen verschwommen.. die Stimme wohl eher unbewusst erhoben, sie klingt leer, belanglos

..und noch immer liebe ich dich, wie schön du nur bist, eines Engel s gleich, doch selbst sie müssen sich vor deiner schönheit beugen, ich liebe deine Stimme, schöner noch als der Gesang der Nachtigall, ich liebe alles an dir, mehr als meine eigenes Leben...

voller Wucht schlägt er mit der Stirn auf den Stirn, der Tisch verbiegt sich leicht und "schreit" voller Schmerz, langsam hebt er den Kopf erneut, kratzend und fluchend

doch ich, wieso ist die Liebe nur so verhasst, das man mich dazu verleitete dein Vetrauen zu brechen, wie kann ich es nur jemals wieder gut machen wie soll ich es dir nur sagen

das Handy fest umklammernd, versucht er die winzigen Tasten zu Worten zusammenzufassen, plötzlich hebt er die Hand und schmettert es gegen die Wand, noch wütender als je zuvor, der Computer neben ihn, soeben geladen und die Verbindung zum Internet steht, hastig beginnt er zu tippen, viele, etliche Worte, doch dann drückt er nur auf den Schalter, der Pc ist aus, die Worte verschwunden, das Telefon schon lange nicht mehr zu hören, das Kabel halb aus der Wand gerissen, verrückt beinahe reisst er sein Taschenmesser hervor, rammt es sich ohne zu zögern in den Arm, Blut fließt auf die Wunde. Ein alter Pinsel, er diente einst als Hilfe seine Gedanken in Bilder zu verfassen, einst saß er etlich Stunden alleine am Schreibtisch und malte, nun dazu verflucht die schwere Sünde zu tragen und seine Gedanken unter einsatz des bittersüßen Saftes wiederzugeben, noch während er den Pinsel auf die Wunde setzt, spricht er leise, einige Blätter zurecht rückend...

nun, Worte in der Art des Computers, was sind sie ? doch nur eine Maßnahme für diejenigen die es nicht lassen können, das Blut, es ist doch so schön und so rein, alle Sorgen, alle Nöte in jenem vereint, und nun, verlässt es den Körper, es ist tot, tot wie mein Leben es ist, wenn ich schreibe so wird jede Bewegung jedes Gefühl durch die Kraft der Feder auf dem Blatt vereint und gibt es wieder, als ob ich selbst vor ihr stehe und rede

lacht laut, lehnt sich im Stuhl zurück so das die etlichen Bierdosen unter ihm knirschen, nun denn beginnt er zu schreiben, vieles schreibt er auf , in seiner besten Schrift, und doch Sinnlos denn alles verläuft, lässt nichts als einen Verkrusteten Fleck über, er lässt den Pinsel fallen sieht hinaus, durch das Fenster, vor jenem in weniger Entfernung der Friedhof die Erinnerungen am Leben hält, wie tot, so würde er nun gerne sein, endliche Vereinigung, so leicht und Sinnig soll der Tod doch sein, er schwelgt weiter in Gedanken, das Messer langsam hebend, legt es an den Hals, fährt mit der Spitze über seinen Hals, plötzlich, ein Klopfen, oder mehr der Schmertzhafte Ruf der Tür nach Freiheit? denn sie kann diese Sinnlosen Schläge nicht weiter hinnehmen, zeitlupenartig steht er auf, noch immer leicht betäubt ob des Gebräus öffnet er die Tür, er sieht "ihr" lange in die Augen, abwesend scheint er, "sie" legt langsam ihre Hände an seine Hüfte, lächelt, doch diese bittersüße Ironie wird überdeckt durch den Fluß der Tränen, der ihr Gesicht fast wie ein lauer Herbststurm erscheinen lässt, langsam streckt sie sich zu seinem Kopf hinauf, ihre Lippen hauchen ihm einen sanften, kurzandauernden Kuss auf die Wange, dann tritt sie zurück, ihm so die Stütze nehmend, krachend bricht er auf die Beine, sieht zu ihr, sieht zu wie "sie" sich abwendet, wie sich ein Teil seines Lebens endgültig von ihm löst. Bedächtigt schüttelt er nur den Kopf und erhebt erneut die Stimme, nichtsagend und voller ewiger leere

ich.. liebe dich

Kurz zuckt "sie" zusammen, dann geht sie die Treppe hinab und noch lange sind die verhallenden Schritte zu vernehmen, aus dem Zimmer entringt die Hitze der Verzweiflung, belanglos und nichtig läßt er sich auf den Rücken fallen, greift neben sich wo "sie" den Ring hinabwarf. umspielt ob der Trauer seuft er leise...

@Eygatur
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:10 Uhr   
Dem Tode so nah
kalt sind die Schatten
wollte ich lieben
doch nahm man mir den glauben
nichts ist geblieben
bis auf den Hauch des Lebens
Düster die Welt
die uns so verhasst
lässt sie uns doch erst sehen
was uns doch so fern
Die Tränen so bleich
die Augen so rot
vom treiben der Tränen
Schwach sind die Züge
und schwach das Gelenk
die Muskeln versagen
der Geist wird wie einst
So vergeht alles wie es einst entstand
des einen Früher
des anderden Ewig Leid

@Eygatur
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:10 Uhr   
deine nähe vergeht
denn die Einsamkeit ließ mich straucheln
deine Liebe zerbricht
denn glasig ist die Blume
deine Zärtlichkeit vergeht
an einem Nebel der mich umgibt
sollte er doch wärme und geborgenheit bringen
mein Leben eine einzige Dorne an der Blume
Leben heist vergessen
vergessen heisst verlassen werden
einsamkeit
führ und Leit mich
gebe das was ich suche
lasse es geschehen das man die Blume ergreift
die Stacheln in die Haut fahren
aber nicht zerbrechen soll sie
ein Schatten hinter dem Lichte
die Farbe in der Leblosigkeit
auf das heute nicht schon morgen ist
auf ewig vergeben ist mir selbst

@Eygatur
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:11 Uhr   
Mit schweigendem Schwerte trägt er seine Müden Gedanken hinauf in eine Zeit in der wohl jeder versucht der Realität zu entfliehen. Schwer wie Blei ist die Feder in der Hand so das die Worte nur schwer über seine Lippen kommen und fast unmöglich mag es erscheinen das er sie noch hernieder schreiben kann. Denn die Last der Vernunft liegt schwer auf seiner Seele. Scheint zerreißen zu wollen… zerstören zu wollen. Den letzen Teil in ihm, der Rest der doch eh schon verleumdet wird. Wie ein gefangenes Tier. Doch hält man ihn gefangen ganz ohne Ketten oder Fesseln. Gefangen durch die peinlich genauen Gesten und den niederschmetternden Worten. IST ES DAS? Nicht mehr als ein Lebloser Schatten im Angesicht
der Zeit? Der Lästige Anhang eines Briefes der doch nur kalte Heuchelei mit sich bringt? Einzelne Gedanken formen sich langsam zu kurzen Sätzen. Sie werden zu seinen Worten und später auch zu seinem Handeln. Sein Handeln wird sein Wesen sein und das Wesen zergeht in seinem Schicksal. Er kann es noch immer nicht begreifen. Kann es nicht verstehen das es das höchste Gut sein soll zu Leben. In den Augen eben jenes Individuums ist es kein Leben. Gibt es kein Leben. Nur eine Lange Abfolgung von Schmerzen. Angst und Sorge. Augenblicke der Freude das einzige das das so genannte „Leben“ erst Lebenswert macht. Doch Zwietracht bringt es mit sich so das man sich den Tod wünscht. NEIN! Dafür hängt man doch zu sehr an dem Leben. Aber diese Augenblicke gereichen auch nicht zum Leben.
Es gibt keine Werte. Keine Dinge. Es gibt nichts als nur Kleinigkeiten. Er achtet nicht darauf das der Regen nässe mit sich bringt. Er erfreut sich daran wie die einzelnen „Perlen“ an den Blumen zerspringen. Wie jeder einzelne Splitter erneut eine kurze Existenz erfährt. Wie er für einige Augenblicke frei ist bevor er sich auf dem Boden wieder mit der Allgemeinheit vereint.

~ Schreiben verursacht kein Leid, es wird aus Leid geboren ~


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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:11 Uhr   
Es noch früh am Morgen ist und ihr beiden schreibwütigen
zu viel geschreibselt habt .. lesŽichŽs mir heute Mittag erst durch da zu faul dafür jetzt bin.

röösschen ein dickes hier lasse.
Hassu schön geschrieben auch wenn ich noch nicht weiß was du da
geschrieben hast.
Aber es wird sicherlich, wie immer, große Klasse sein. :-)

pai Lilchen

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:12 Uhr   
(ALso es sind 3 Vorhanden
1. Der Engel
2. Der Dämon
3. Erzähler / Geschehnisse


In den tiefsten weiten der Unendlichkeit war er gefangen. Als Wesen verdammt gutes zu tun wo die böse Saat schon längst gestreut. Um Glauben zu vermitteln wo doch schon jegliche Hoffnung vergangen….

...doch macht selbst ihn die Zeit einmal mürbe und er zieht sich zurück. Dahin wo es ihn als Kind nur all zu oft hinzog. Der Felsige Boden unter seinen nackten Füßen ist kalt. Das leichte Gewand weht im Wind. Er hat die Arme wie ein Engel gleich ausgebreitet und der Wind in all seiner Lieblichkeit durchkämmt verträumt das Lange Haar.

Eisige Kälte umspielt das Bösartige Antlitz eben jenes Wesens das die Saat gestreut, das die Hoffnungen genommen hat. So gefangen in einer Welt die nun gar nichts für ihn übrig hat, hat er sich dem Tod, den Qualen verschrieben.

...doch macht es selbst ihn einmal müde und er zieht sich zurück. An jenen Ort den er schon als Kind so hasste. Der Felsige Boden verbrennt schier unter seinen Hass erfüllten Füßen. Der schwere Umhang liegt bedächtig um seine Schultern. Die Arme verschränkt, gekreuzt vor seiner Brust mag der Wind ihn nicht einmal Streifen.

So wird es kommen wie alles begann, wie alles einmal vergeht. Licht wird die Dunkelheit ereilen. Selbst die schönste Blüte wird einmal verwelken.
So verschieden die beiden uns auch erscheinen mögen, ihre Blicke treffen doch auf einander.

Sanftmut und Vergebung, Stolz und Sehnsucht in dem von Wärme umzogenen Körper. Er lächelt Gutmütig als er ihn sieht.

Kälte und Hass, ewige Feindschaft und der Tod umschlungen von dem Hauch des Todes tauchen ihn und seine Umgebung in tiefste Einsamkeit. Verhasst und Diabolisch das Gefühlslose Grinsen.

Der Wind verstummt im Ansatz. Kein Windhauch erzählt hier noch von Leben. Die Zeit steht still als wage es nicht einmal die Welt selber noch zu Atmen. Die Wogen, zuvor doch in all ihrer macht aufgetürmt.. sie liegen nun wie ein alter See beobachtend, ängstlich vor den Wesen.

Ruhig und abwartend steht er nun so vor dem Angesicht des Freundes. Waffenlos und voller Hingabe ergibt er sich seinem Schicksal. Ruhig grüßt er seinen Gegenüber. Voller Frieden. Voller Harmonie.

Der Dolch blitzte hervor wie ein Sonnenstrahl so schnell der auf die Wasseroberfläche trifft. Als durchtrenne er nur Luft dringt er tief in die Brust des verhasste Freundes ein. Kälte und furcht geht von dem scharfen, stechenden Schmerz aus..

Der „Engel“ er gleitet durch die Arme des Bruders zu
Boden. Verzweiflung, Angst und fast schon Wut in seinen Augen zu sehen. Die Flügel ergeben sich dem Drang schon jetzt und klaffend die Wunde in seiner Brust. Vermag sein Glaube ihn doch nicht weiter zu halten. Mag alles was er predigte umsonst gewesen zu sein?

Der „Dämon“ kniet sich hastig hinab. Kälte und die Abneigung entschwinden seinen Zügen. Ein entschuldigendes Lächeln als er den Dolch nun bis zum Schaft in den Körper seines Bruders rammt.

Wie versteinert nun die Szenerie. Der Wind durchfließt sanft das Haar des „Dämons“, kein Atemzug entrinnt noch dem Munde des Engels. Kälte und wärme, Tod und Leben. Alles so abwegig und so zerstritten liegt es hier in den Armen. Die Wogen brechen erneut auf. Die Blätter fallen wieder einmal von den Bäumen. Nur er.. wird wohl nie wieder dem Gesang des Windes lauschen können…

@Eygatur
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 12.05.2003    um 07:15 Uhr   
Ich wollte so gern der Regen sein
der weint an sonnigen Tagen
mein Schmerz sollte nicht gehören mir allein
sondern andere sollten ihn mittragen.
Ich wollte durch den Sonnenschein fallen
zu Regenbogen werden, und allen gefallen
Er sollte den Menschen Hoffnung geben
auch auf ihren dunklen und einsamen Wegen

Doch ward ich der Regen
der weint an grauen Tagen,
habe Nebel um mich entstehen lassen
-angefangen mich selbst zu hassen.
Konnte mich in keinen Wiesen auffangen
-Angst lässt mich immerzu bangen.
Fiel in eine fremde Welt
die meine Seele auch nicht erhellt.




Ps: "Gedicht einer Toten"

@Eygatur



Lili auch
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geschrieben am: 12.05.2003    um 15:07 Uhr   
nightrose? ich danke dir .. vielen Dank.. *seufzt, leis Lächelnd*




Wie viel Sekunden müssen vergehen das die Seele reagiert.
Wie viele Minuten aus der Erkenntnis sollen sich sammeln um tiefe Gedanken hervorzubringen.
Wie viele Stunden werden aus den Minuten geschwängert um das Elend aufzuzeigen das die Seele niederstreckt?

Und nun hört mich an ihr holden Wesen. Wie ich euch von der Uhr berichte. Ich Rede nicht von den kleinen Lappalien die in Sekunden gewertet werden auch nicht von den wie Schläge auftreffenden Gesten der anderen. Somit verblieben wohl die Stunden die in all ihrer Last so tiefe Furchen graben das kaum jemand vermag noch aufrecht zu stehen.
Aber ich habe etwas zu sagen das noch weiter geht. Das weiter geht als jeder Schmerz der in den Stunden verankert ist, mehr als tiefe Verwundbarkeit oder naiver Hass.

So hört mich an wenn ich von den Tagen rede. Die sich sammelten in dem Meer aus bleichen Tränen. Deren Dauer geprägt wurde als der Schmerz nicht verging. Als der Zeiger nach zwölf Uhr doch noch weiterging.

Lasset mich erzählen von Schmerzen die gesteigert wurden als es selbst die Minute wagte den vollen Tag zu überschreiten.

Ihr seht wohl ein wovon ich rede und nun lasset euch gesagt werden das ich hier nun Jahre herniederschreibe. Es ist nicht einfach nur ein Wort das falsch angebracht wie Minuten an euch nagt und auch keine Scheidung oder gar der Tod den die Stunde heimsucht.
Was nun wenn die Stunde voll ist und ein weiteres Wort nun zur nächsten Stunde veranlasst?

Zählt nicht euer Leben, fühlt euch nicht in stolz ertränkt wenn ihr aber und abermals Jahre lebtet.

Seht es mit der Hierarchie der Zeit das der Schmerz das Leben füllt.

Höret mir zu wenn ich euch erzähle was aus den Stunden Jahren machte.

Es geht hinauf, ein ständiges vor und zurück nur die Zeit sie verharrte nie. Doch wenn die Sekunden sich nicht mit den schönen Dingen vereinen so wird die Uhr im Schmerze weitergehen.

Es war die Sekunde die mich zum Stillstand brachte. Die Minute die erste Schwäche erkennen ließ. Nun doch die Stunde warf mich in unerschütterliche Kranke Träume soweit das es ein Ende haben muss.

Der Alptraum nur geschürt denn schlimmer noch die Realität die den Tag nun füllte.
Es geht immer und immer wieder von vorne an denn der Tag füllt sich mit den Sekunden und diese säugen die Minuten. Nun lasset uns diese in Stunden zusammenfasse um auf den zweiten Tag zu kommen.
Die Seele als Uhr nun gesehen hatten viele Jahre erlebt. Wie viele Jahre kann ich der Seele noch geben bis sie versagt? Lasse es doch wenigstens noch ein paar Tage sein die sie hat, ich flehe dich an gebe mir noch eine Minute. Im Endeffekt kommt man nur auf den einen Zähler.

~Wie wertvoll doch jede Sekunde ist~
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geschrieben am: 12.05.2003    um 22:52 Uhr   
Einmal stell ich es nun in Frage
Schwer liegt sie schon lang im Herzen
Krankhaft und nicht in der Lage
seh ich die erloschnen Kerzen.

Ungemütlich und gar rauh,
sitze ich hier schon gefangen,
und mein Magen, ist so flau,
Hoffe nur der Mut mag langen.

Plötzlich meint ich es zu spüren,
diese kleine, sanfte Hand,
zitternd, konnt mich doch nicht rühren,
meine Muskeln arg verspannt.

Spürt ich nun die warmen Lippen,
neigte gar den Kopf zur Seite,
begann nevös im Sitz zu wippen,
bis sich ihre Lippen weiten.

Menschlich, schlicht und unerfahren,
ließ die Leidenschaft mich fesseln,
Ihre Zunge kreist klein Bahnen,
beginnt sie an meinem Hemd zu nesseln.

Plötzlich kalt und heiß zugleich,
Atem stockend ließ fast aus,
werden all die Muskeln weich,
Zwanghaft floß das Blut heraus

Ihre Fänge tief im Fleische,
konnte ich nun nichts mehr tun,
Bunt und wirr in Fremden Reiche,
Hielt sie plötzlich ein im Tun.

Früh am morgen fand man ihn,
blass und schwach im Garten liegend,
zwischen Blumen die gediehn,
Schüttelnd voller Angst und frierend.

Niemand erfuhr von dieser Nacht,
meinte er in Pein getränkt,
als man ihm zum Narr gemacht,
doch seltne's Geschenk gemacht.







Geändert am 12.05.2003 um 22:56 Uhr von Eygatur
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geschrieben am: 12.05.2003    um 22:57 Uhr   
Habe ich gern getan :-)
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 17.05.2003    um 13:14 Uhr   
Die Blumen meinten heut zu sterbenÂ…

So wie ich es nun erzähle ist es nicht einmal gelogen.
Breitet Wut und Hass sich aus, schneller als Herbstlicher Sturm.
Eine Ära voller schmerz das selbst die Liebe ward verflogen.
Fühle ich mich eingesperrt im kalten Gemäuer des düstren Turms

Im obersten aller Gemächer bin ich gefangen,
gibt es kein Fenster, kein Licht und auch keine Wärme die das Leben bindet
Es vergehen die Augenblicke in denen ich um meine Existenz bange,
und ich fühle nur die Dunkelheit, wie meine Hoffnung dahin schwindet.

Deine Hand auf meiner Schulter war wie ein Schlag aus der Dunkelheit
Diese Luft im Turme wurde staubig und zwang mich die Luft anzuhalten
Deine Tränen und die sanfte Stimme wie das kreischen in der Einsamkeit
Nahm das Gefängnis mir nun auch die Kraft, spürt ich sie aus mir gleiten.

Ich denke es ward doch vorbei als sie durch Tränen gezeichnet die Hand von mir nahm
Ihre Schritte trugen sie eilig von dannen
Ich erinnere mich noch wie ich dem Turm, diesem „Traum“ entkam
Spürte wie die Tränen auch mir aus den Augen rannen

Dies war der Tag an dem sie von mir wich, die Rose meines Herzens bricht.
Die Dornen konnte ich nicht nehmen, zu tief rissen sie Wunden in meine Seele
Wieder war ich nun vergessen, schwächer, dümmer nur ein Wicht.
Doch bevor ich mich erinnre und meinen Geist weiter damit Quäle

Sage ich es wie es war, am Tage als die Blume starb.

Geändert am 17.05.2003 um 13:15 Uhr von Eygatur

Geändert am 17.05.2003 um 13:16 Uhr von Eygatur
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geschrieben am: 18.05.2003    um 22:48 Uhr   
Ausschnitte

Einfach steh ich nun hier. Einfach gingest du vor und kommst niemals zurück. Das Ende der Nacht naht und ich öffne das Tor. Ich würde sterben wenn ich sehe wie schlecht ich bin. Nicht mehr als eine Erinnerung bleibt mir.

Nichts ist mir geblieben nur diese Erinnerung. Ich spüre wie sie wächst und es zerreist mich. ALl die Gefühle einzuordnen.

Es stiehlt die Nacht mir meinen Glauben. Die Sterne glühen nun noch mehr.


Du warst der einzig wahre Mensch und ich wollte dich fangen doch verschlossen ist die Tür.

Ich kann es nicht tun. Nur dein Leben ist meine Erinnerung. Nichts ist für ewig, nur eine Erinnerung?

Die Tage waren nass und es regnet. Ich schreie denn die Nacht stohl mir den Verstand.


Verloren in der Nacht. Verloren meinen Traum voller Sehnsucht.


Die Sterne wachsen an und zeugen voller Erinnerung an die Nacht. Liebte den Schrei der Sehnsucht der die Hoffnung aufnahm.

Der Erste Sonnenstrahl am Firmament, die Nacht ist die Erinnerung.
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geschrieben am: 19.05.2003    um 07:05 Uhr   
Einmal in den Spiegel sehen,
spüren das ich wirklich lebe,
und dann froh zur Arbeit gehen,
vieles das ich dafür gäbe.

Weiterhin im Wissen schwimmen,
im Gespräch die Feste Meinung,
spüren wie die Worte glimmen,
und dem Rückhalt die Verleumndung.

Niemals sollte Angst mich leiten,
wenn ich edlen Mensch nun seh,
dessen Blicke Liebvoll gleiten,
und die Haut so rein wie Schnee.

Dessen Stimme klar und leise,
Nachtigall in Schweigen hüllt,
Diese Anmutige Weise,
tiefste Seelenklüfte füllt.


In unvollendeter Art und Weise
C.M.
Wer weis ob es irgendwann einmal zu ende geführt werden "darf"
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geschrieben am: 20.05.2003    um 06:40 Uhr   
Es war an erster Stelle anders Gedachte doch denke ich das ich es nun doch unter meinen nick stellen kann.



Stellt es euch nur einmal vor, wenn der Himmel sich zerreisst und das Sinnbild auf Chaos, Hass und Wut representiert.

Glaubt nur einmal daran das nur noch Schmerz, Qual und Sünde bleiben wird wenn die Liebe uns verlässt.

Nehmt es einmal an das die Luft entsagt, das Wasser verdampft und die Sonne erstart.

Nun ist es doch so einfach zu glauben das man ohne Augen noch sehen kann, ohne Ohren hören kann wenn man uns Hilfe anbietet.

Wenn nichts mehr ist was die eine Seite ausgleicht wird wohl oder übel unsere Dunkle Seite uns zerreissen.
Hilfe wird abgelehnt durch kalte, düstre Worte.

Unser Herz wird weinen und die Seele wimmern. Die Hand ergreifen die soviel Hilfe bieten will doch wie soll man sie greifen wenn man nicht weis das sie existent ist?

Es wird doch soweit gehen das wir uns in unsere Träume zurückziehen und in schweiss gebettet der Realität wieder in die Arme fallen.

Schaudert es nicht bei den Gedanken wenn man nicht mehr den Mut hat zu Atmen? Wenn man vor Lauter Angst die Luft anhält?

Oh, glauben ist die Hoffnungslosichkeit. Reicht nun nicht nur eure Hand sondern legt die Arme um den Fremden. Denn ergreifen kann er nicht was er nicht wahrnimmt. Doch das Gefühl wird ihm keiner nehmen...

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.05.2003    um 06:47 Uhr   
Du schreibst wundervoll lächelt
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 22.05.2003    um 07:07 Uhr   
Es sind nun fünf minuten Zeit,
Sind 300 Sekunden,
In denen man Gedanken schreibt
reicht es für all die Wunden?

Ich brauche nur die zwölftel Stunde,
reicht sie für all diese Gefühle,
dann ist das Wort in aller Munde,
hebt sich hervor aus dem gewühle.

Es ist ein Teil der 360 Grad,
so wird's sich auch nicht wandeln.
Sammelts's sich auf dem kleinen Pfad,
Wisst ihr worum's sich Handelt?



Geändert am 22.05.2003 um 07:07 Uhr von Eygatur

Geändert am 22.05.2003 um 07:08 Uhr von Eygatur
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