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Die Legende vom Sternenschatz

Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 23.06.2001    um 17:49 Uhr   
Die Legende vom Sternenschatz

- wie die Drachen zu ihren Drachensternen kamen -

Damals, vor sehr langer langer Zeit, als die Sterne erschaffen wurden und der Himmel voller Sterne hing sollte die Macht über die Sterne verborgen werden, um zu verhindern dass diese Macht missbraucht würde. Deshalb versteckte man das Zeichen der Macht, bekannt als Sternenschatz, und hoffte nun, dass sie niemals gefunden werden würde.

Doch eines Tages fand ein böser Zauberer diesen Schatz und hatte von dem Tag an die Macht über alle Sterne. Diese waren von dem Tag an sehr unglücklich, denn sie waren es gewohnt frei und unabhängig zu sein, doch das waren sie nun nicht mehr.

Eines Tages, als die Sterne schon fast jede Hoffnung aufgegeben hatten, da geschah das Wunder, auf dass sie alle nicht mehr zu hoffen gewagt hatten. Denn dann kam ein Drache - der Legende nach soll er blau gewesen sein - und er stahl dem bösen Zauberer den Sternenschatz.

Nun überlegte er wo er ihn am besten verbergen könnte, denn er wollte ihn nicht behalten, sondern nur verhindern, dass jemand die Sterne noch einmal so unglücklich machen könnte. Da fiel sein Blick auf den Regenbogen und er vergrub den Schatz am Ende des Regenbogens, wo er heute immer noch liegt....

Die Sterne waren von dem Tag an wieder frei und als Dank an den Drachen und aus Dankbarkeit für das Drachenvolk schenkten sie jedem Drachen seinen eigenen Stern. Sie wussten, dass das Drachenvolk ihre Freiheit respektieren würde. So kam es zu den Drachensternen...

So besagt es die Legende...



Es heißt, dass der Regenbogen nun der Beschützer des Sternenschatzes ist und dass er darüber wacht, wer zu dem Sternenschatz gelangt, und wer nicht, so dass niemand, der nicht würdig ist diesen Schatz zu finden, ihn jemals haben kann.

Und es heißt weiter, dass bisher nur sehr sehr wenige über den Regenbogen zu diesem Schatz gelangt sind und dass all diese, die dem Schatz würdig waren ihn dort gelassen haben wo er ist, beschützt am Ende des Regenbogens...

So wurde der Regenbogen zu einem Symbol für die Freiheit der Sterne und jedes Mal, wenn der Regenbogen in seinen Farben am Himmel funkelt, soll er die Drachen an die Sterne erinnern, die des nachts am Himmel leuchten und auf sie warten... Er soll sie daran erinnern, dass es für jeden von ihnen einen eigenen Stern gibt, der darauf wartet von seinem Drachen gefunden zu werden...


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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 24.06.2001    um 15:52 Uhr   
Es ist eine ganz wunderhübsche Geschichte. Schön, wenn man solche Gedanken aufschreibt.
Aber soll ich dir mal einen kleinen Tipp für deinen Stil des Geschichtenschreibens geben? Du hast ziemlich viele Wortwiederholungen im Text. Das wirkt nicht so gut und wird schnell langweilig. Versuch mal, was dir sonst noch einfällt! :-))
T.-Lee
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 24.06.2001    um 16:24 Uhr   
Drachenstern

Dies ist die Geschichte von einem ganz besonderen Drachen und einem besonderen Stern.

Diesen Drachen wird man tagsüber nie sehen, denn da sitzt er in seiner Höhle und sammelt seine Kräfte für die Nacht. Sobald es dunkel wird und die Sterne am Himmel leuchten, kommt er aus seiner Höhle und schwingt sich in die Lüfte. Er fliegt in den Himmel, immer höher und höher, auf einen ganz bestimmten Stern zu, seinen Stern. Ein Stern wie Millionen andere auch, aber doch ein ganz besonderer, weil er nur für ihn leuchtet und auch ein kleines bisschen heller strahlt als die anderen Sterne um ihn herum.

Und so versucht der Drache jede Nacht seinen Stern zu erreichen, doch immer dann, wenn die Sonne aufgeht und die Sterne am Himmel verblassen, muss der Drache aufgeben und kehrt in seine Höhle zurück, in Erwartung der nächsten Nacht, fest entschlossen nicht aufzugeben und irgendwann zu seinem Stern zu gelangen.

Ein jeder Drache hat im Sternenreich einen Stern, seinen Drachenstern, der nur für ihn leuchtet, doch viele haben es vergessen und schauen nur selten zum Himmel empor. Die Sterne jedoch denken an ihre Drachen, jede Nacht, wenn sie am Nachthimmel leuchten, beobachten sie ihre Drachen und wachen über sie und hoffen, dass einer von ihnen zum Himmel schaut und sich an sie erinnert.

Und manchmal, ja manchmal geschieht es tatsächlich, so wie bei diesem besonderen Drachen. Ob er seinen Stern je erreichen wird, weiß niemand, aber ab und zu geschehen Wunder und Träume werden wahr. Vielleicht wird der Stern eines Tages in der Drachenhöhle leuchten...

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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 24.06.2001    um 16:27 Uhr   
Wow, diese Geschichte ist absolut super!!!
Noch besser als die erste! Herzlichen Glückwunsch!
T.-Lee
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 24.06.2001    um 16:45 Uhr   
*lächel*
Danke, sie geht noch weiter... aber ich dachte wenn ich das ganze hier poste wird es zu lang und niemand liest es mehr. ;o)
Und danke für den Tip mit den Wortwiederholungen, ich werd sie daraufhin nochmal überarbeiten.

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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 24.06.2001    um 16:47 Uhr   
sich riesig freu und auf die Fortsetzung wartet
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 25.06.2001    um 13:39 Uhr   
- Der Drachenstern und sein Drache -Teil 2 -

Der Drache glaubte, dass er seinen Drachenstern gefunden hat und wollte deshalb nicht aufgeben und stellte sich jeder seiner Prüfungen, denn sein Glaube gab ihm Kraft. Und der Stern merkte nicht wie das magische Band die beiden langsam verband.

Doch langsam begann der Stern zu begreifen und er bekam Angst. Er konnte nicht erklären woher die Angst kam oder wovor er Angst hatte, aber er spürte diese Angst, die tief in ihm saß und es verwirrte ihn und machte ihn auch gleichzeitig unendlich traurig.

Der Stern wusste nicht was er tun sollte und so zog er sich zurück um nachzudenken und diese Angst zu ergründen, sofern dies möglich war. Er leuchtete nur noch ganz schwach und so konnte der Drache keinen Weg zu ihm finden. Je mehr er es versuchte umso mehr zog sich der Stern zurück.

Der Stern merkte, dass es dem Drachen weh tat und so wurde er noch trauriger. Einerseits hoffte der Stern, dass der Drache nun aufgeben würde und sich einen anderen Stern suchen würde, aber andererseits fürchtete er sich auch vor diesem Gedanken. Denn er hatte auch ein klein wenig von der Magie gefühlt und wusste, dass er den Drachen schrecklich vermissen würde. Der Stern wusste einfach nicht weiter: Er hatte Angst den Drachen zu nah an sich heranzulassen, aber er hatte auch noch viel größere Angst wieder allein zu sein.
Und so leuchtete der Stern nur noch ganz schwach am Nachthimmel und wusste nicht, was er tun sollte...

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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 25.06.2001    um 22:23 Uhr   
Taschentuch raushol SCHNIEF!
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 26.06.2001    um 00:58 Uhr   
lächel Wenn du jetzt schon heulst, was machst du dann am Schluß?
Aber schön zu wissen, dass wenigstens einer die Geschichte liest...

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Nutzer: lucretia
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geschrieben am: 26.06.2001    um 03:18 Uhr   
bei ihrem nachtspaziergang durch die foren auf diese rührende geschichte gestossen ist und sofort an den sternenhimmel der letzten nacht denken musste und anfängt zu träumen.

möge der drache nie die kraft verlieren, seine suche fortzusetzen und möge der stern seine angst verlieren und dem drachen den weg zu ihm in funkelndem licht weisen.

uns allen einen stern, der uns behütet und über uns wacht wünscht

traumstern und tiger-lee ein lächeln schenkt luc





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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 26.06.2001    um 13:26 Uhr   
- Der Drachenstern und sein Drache - Teil 3 -

Nachdem der Drache es immer wieder und wieder versucht hatte seinen Stern zu erreichen und dabei merkte, dass er immer dunkler wurde, glaubte er, etwas falsch zu machen. So zog er sich in seine Höhle zurück. Er konnte die Furcht des Sternes spüren. Eine Angst, die wie es schien ihm galt. Und so saß der Drache vor seiner Höhle und starrte weiter in den Himmel.

Ab und zu glaubte er ein flackern am Himmel auszumachen. Sofort sprang er auf, um den Stern zu erreichen, weil er an den Stern glaubte. Doch als der Stern ihn kommen sah, stieg gleich seine Angst wieder in ihm an und er versperrte dem Drachen wieder den Weg, indem er sich verdunkelte. Es war als wolle er den Drachen verjagen. Der erste Gedanke, der dem Drache durch den Kopf ging war, dass der Stern, den er versuchte ständig zu erreichen wahrscheinlich doch nicht sein Stern war, den das Schicksal für ihn auserkoren hat. Doch er erinnerte sich an die Furcht, die spürte als er fast bei ihm war. Er zweifelte nun, ob die Furcht nur ihm galt oder der zerstörerischen Kraft des magischen Bandes.

Der Stern wußte sich nicht zu helfen, denn auch er wußte nicht, ob er der Drache ist, der für ihn vorherbestimmt ist. So wuchs in beiden der Zweifel. Wobei der Drache aber keine Chance hatte seine Zweifel zu ergründen und sie mit dem Stern zu durchleuchten, denn der Stern strahlte nicht mehr. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich in seine Höhle zurück zu ziehen um auf ein Zeichen zu warten. Ein Omen, ein Wink des Schicksals oder einfach nur auf das strahlen des Sterns.

Manchmal findet ein Drache seinen Drachenstern. Und manche Drachen werden ewig nach ihren Stern suchen und manche Sterne werden ewig auf ihren Drachen warten. Doch sind alle dazu verdammt ihr Dasein in der Suche oder im Warten zu verbringen ? Es ist ein Fluch. Ein Fluch, der alle dazu verdammt ewig den Schmerz der Ungewissheit zu spüren.

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 27.06.2001    um 01:54 Uhr   
Nicht genug...

Der Himmel -
nicht hoch genug
um unsere Träume aufzunehmen

Die Sterne -
nicht hell genug
um das Leuchten in deinen Augen zu übertreffen

Die Sonne -
nicht heiss genug
um unser Feuer zu beschreiben

Der Regenbogen -
nicht bunt genug
um unsere Wünsche darzustellen

Die Entfernung -
nicht weit genug
um dich zu vergessen

Die Worte -
nicht aussagekräftig genug
um meine Liebe auszudrücken

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Nutzer: sternenwind
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geschrieben am: 27.06.2001    um 02:47 Uhr   
Wunderschöne Geschichte in der man sich sehr gut selber wieder finden kann....

Hätten der Stern und der Drache doch nur einen Weg gefunden, die Angst und die Sehnsucht zu bekämpfen und so eines Tages zueinander zu finden!

Aber vielleicht passiert genau dies noch. Wenn der Stern nur hell genug leuchtet oder der Drache weit und schnell genug fliegt....

Es lohnt sich manchmal zu hoffen und zu warten....
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Nutzer: suessfisch
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geschrieben am: 27.06.2001    um 08:10 Uhr   
schön dass du die alte geschichte hier auch gepostet hast zb, das weckt erinnerungen an vergangenes, das so lange her ist, dass sich schon schatten dazwischendrängten, sinn und verstand durchtränkten und die einstigen wahrlichkeiten in der einst dunklen gegenwart unscheinbar machten.
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 27.06.2001    um 18:18 Uhr   
- Der Drachenstern und sein Drache - Teil 4 -

Der Stern merkte, dass der Drache auf ein Zeichen von ihm wartete und er nun an der Reihe war, einen Schritt nach vorn zu tun, aber er war sehr verunsichert. Und so tat er das, was er viel zu oft tat: er dachte nach, kam aber wie so oft zu keinem Ergebnis.

Er war einfach noch sehr unsicher, denn er hatte keine Erfahrung mit Drachen und schreckte deshalb wohl etwas zurück, aus Angst etwas falsch zu machen. Der Stern wußte nicht, was er denken sollte und er war sich auch nicht sicher, was der Drache sich erwartete und deshalb tat er das, was er immer tat, wenn sich ein Problem ergab: Er verdunkelte sich und war so für die Probleme nicht mehr sichtbar. natürlich wußte der Stern, dass diese Probleme da waren und er dachte auch sehr viel darüber nach, aber so war es für ihn sehr viel einfacher.

Der Stern wußte nicht, was passieren würde, wenn er sich einmal nicht verdunkeln würde, vielleicht würde dann auch etwas schönes passieren, aber er traute sich nicht. Er wußte nur, was passiert, wenn er sich für alles unsichtbar macht, da konnte er sicher sein, dass sich nichts in seinem Leben ändern würde. Doch er dachte oft darüber nach, wie es wohl sein würde und dann träumte er vor sich hin...

Und während er so träumte fiel sein Blick auf die Drachenhöhle und er fragte sich, ob der Drache es wohl noch mal versuchen würde. Er war sich nicht sicher, ob er es schaffen würde, aber eins war ihm klar: Er wollte es versuchen. Der Stern hatte ein ganz schlechtes Gewissen, weil er den Drachen so behandelt hatte, obwohl dieser ihm ja nur hatte helfen wolen. Und so strahlte er nun ganz hell am Himmel und wartete ob der Drachen ihn wohl sehen würde...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 28.06.2001    um 11:02 Uhr   
- Der Drachenstern und sein Drache - Teil 5 -

Der Drache saß, wie jeden Abend vor seiner Höhle und schaute sich den Sternenhimmel an. Denn er suchte seinen Stern und wartete auf ein Zeichen. Der Drache vergaß seinen Stern nicht, wie manch andere. Es war die Hoffnung, die ihm die Geduld und den Mut verlieh.

Und so geschah es dann auch eines Abends. Der Stern, von dem der Drache glaubte er sei für ihn bestimmt, leuchtete plötzlich wieder ganz hell am Firnament. Aber der Drache konnte es gar nicht so recht glauben, hatte er die Hoffnung schon aufgegeben?

Nein, das hatte er nicht. Er sah die Gelegenheit und machte sich sofort auf den Weg zu ihm. Es war, wie von Anfang an, er mußte es einfach wissen. Die Neugierde war sein Ansporn und die Ungewissheit war für ihn ein Fluch. So machte er sich auf den Weg zu seinem Drachenstern. Er flog nicht ganz so schnell wie sonst, denn er wollte den Stern nicht wieder verängstigen. Doch er bemerkte, dass der Stern keine Angst mehr hatte oder zumindest glaubte er das, weil der Stern sich nicht mehr verdunkelte. Angetrieben von den Strahlen des Sternes und des neugewonnenen Mutes flog der Drache immer schneller.


Der Drache steht nun kurz vor seinem Ziel. Und seine Freude ist so groß, wie die Unendlichkeit des Sternenhimmels, weil er ihn nun vielleicht endlich erreichen wird. Sicherlich weiß keiner von den beiden, ob sie für einander bestimmt sind, ob das Schicksal sie für einander auserkoren hat. Aber nun ist die Zeit für die beiden gekommen genau das herauszufinden.

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 29.06.2001    um 17:06 Uhr   
- Drachenstern - Teil 6 -

Nun, da der Stern sich entschlossen hatte war er aufgeregt und wartete ungeduldig bis der Drache endlich bei ihm ankam. Der Drache flog sehr schnell, so schnell wie er konnte, aber die Entfernung zwischen ihnen war weit. Doch seine Neugier trieb ihn an, nun da er endlich die Chance hatte, seinen Stern kennezulernen.

Als der Drache endlich bei dem Stern angekommen war, musste er feststellen, dass er sich geirrt hatte, es war nicht sein Stern, nicht der Stern, der für ihn bestimmt war. Der Drache blieb so lang es ging bei dem Stern, bis es hell wurde und er wieder zur Erde fliegen musste. Sie erzählten sich viel, lachten gemeinsam und doch wußte der Drache, dass es nicht sein Stern war, er fühlte es...

Der Stern war froh, dass er den Drachen endlich kennenlernen konnte, er hatte das Gefühl, dass es sein Drache war... aber er merkte, dass der Drache das nicht so empfand und so wurde er sehr traurig. Als der Drache dann wieder zu seiner Höhle fliegen musste weinte der Stern und er war sehr enttäuscht, dass der Drache nicht so empfand wie er selbst.

Noch trauriger wurde er, als er ein paar Nächte danach den Drachen zu einem anderen Stern fliegen sah... er fühlte sich sehr allein. Er hatte das Gefühl, dass er niemals seinen Drachen finden würde und dass alle anderen glücklich sein dürfen... nur er selbst nicht...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 30.06.2001    um 01:30 Uhr   
Alone

Alone, standing in the moonlight
Looking at the stars shining bright
Just as bright as the tears in my eyes
Cause I'm crying due to all your lies

Then wishing to be a star
Gleaming in the night, away, so far
Far away, not seeing you and me
High above, thats where I want to be

At the sky where no one's hurting me
Being alone there, too - but free

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 30.06.2001    um 17:28 Uhr   
- Drachenstern - Teil 7 -

Der Stern war immer noch sehr traurig. Er leuchtete nur noch sehr schwach am Himmel und sah viele andere Sterne, die ihren Drachen offensichtlich gefunden hatten und er fühlte sich einsam und ausgestossen. Er verstand einfach nicht, wieso er nie Glück hatte.

Der Stern weinte oft, immer dann wenn er allein war, er wollte vor den anderen nie zeigen, wie schlecht es ihm wirklich ging. Und die anderen Sterne merkten es auch nicht, oder sie wollten es nicht merken. Der Stern versuchte zu reden, aber niemand reagierte. So verschloss der Stern seine Gefühle tief in sich und liess niemanden mehr wirklich an sich heran, aus Angst vor einer neuen Enttäuschung.
Viel Zeit verging... der Kontakt zwischen dem Drachen und dem Stern brach langsam aber sicher ab... ab und zu ein Blick aus weiter Ferne, und nichts weiter.

Der Stern hatte die Hoffnung, jemals seinen Drachen zu finden schon fast aufgegeben, doch eines Tages sah er weit unten auf der Erde einen anderen Drachen, er hatte ihn schon öfter gesehen, aber nie wirklich beachtet, jetzt nahm er ihn das erste Mal ganz bewußt wahr. Und auch der Drache sah den Stern, sie lernten sich aus der Entfernung besser kennen und der Stern liess das erste Mal seit langer langer Zeit wieder jemanden an sich heran. Er erlaubte sich wieder, Gefühle zu haben und er erzählte dem Drachen viele Dinge, die sonst niemand über ihn wußte. Er fing an, Vertrauen aufzubauen...

Und doch war immer die Angst da, die Angst wieder entäuscht und verletzt zu werden. Der Stern fürchtete sich davor, dass der Drache ihn nicht mögen würde, dass er enttäuscht sein würde, wenn er zu ihm geflogen kommen würde...

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Nutzer: Finduilas
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geschrieben am: 30.06.2001    um 21:30 Uhr   
*stillschweigend inne hält und genießt*
Traumhaft, wunderschön, mehr davon!!
*sanft lächelnd entschwindet*
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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 01.07.2001    um 17:45 Uhr   
- Drachenstern - Teil 8 -

Dann erfuhren der Stern und der Drache von einem großen Treffen zwischen Sternen und Drachen, zu dem sie beide eingeladen waren und sie beschlossen sich dort zu treffen.

Der Stern war sehr aufgeregt und er machte sich Sorgen, ob der Drache ihn noch mögen würde, wenn sie sich sehen würden. Sie waren sich sehr nah gekommen, so nah wie das auf die Entfernung eben ging und er hatte Angst, dass alles wieder nur eine Illusion, eine Enttäuschung sein würde. Doch seine Neugier war auch groß und so wollte er unbedingt dort hin.

Als dann das Treffen endlich gekommen war, wußte der Stern nicht, ob er sich nun freuen oder traurig sein sollte... Wenn er mit dem Drachen allein war, war es wunderschön. Er fühlte sich geborgen und dachte er hätte endlich seinen Drachen gefunden.

Doch sobald sie mit anderen Drachen und Sternen zusammen waren, ignorierte der Drache den Stern. Der Stern wußte ja, dass er auch gern die anderen kennenlernen wollte, aber nicht mal einen Blick warf er zu ihm rüber, kein Wort sprach er zu ihm... und so saß der Stern sehr verzweifelt bei dem Treffen und war wieder einmal traurig und allein. Er hatte das Gefühl, dass der Drache sich für ihn schämte und wußte einfach nicht wie er sich verhalten sollte.

Nach dem Treffen bestätigte sich, was der Stern schon geahnt hatte, auch diesmal brach der Kontakt langsam aber sicher ab... obwohl der Stern versuchte mit dem Drachen zu reden, doch er wich ihm aus... wieder nur hier und da ein flüchtiger Blick... die Vertrautheit war dahin... und der Stern wieder einmal allein...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 02.07.2001    um 17:54 Uhr   
- Drachenstern - Teil 9 -

Doch dieses Mal blieb der Stern nicht lang allein... kurz darauf lernte er einen anderen Drachen kennen. Er mochte ihn auf Anhieb, aber doch war er vorsichtig und hielt sich mit seinen Gefühlen zurück. Er wollte nicht schon wieder enttäuscht werden, nicht schon wieder so verletzt werden.

Nach allem was im Leben des Sterns passiert war, hatte er sich eine hohe Schutzmauer zugelegt. Niemand schien es zu bemerken, denn er konnte gut schauspielern und liess sich nie anmerken, wie schlecht es ihm ging und wie traurig und einsam er sich in Wirklichkeit fühlte.

Und so blieb er auch dem Drachen gegenüber eher auf Distanz und wartete einfach ab was passieren würde. Er glaubte nicht daran, dass er seinen Drachen jemals finden würde, aber er wollte auch nicht länger allein sein und deshalb wollte er den Drachen treffen. Außerdem war er neugierig und einfach auf der Suche nach einem guten Freund, den er in dem Drachen zu finden hoffte.

Doch alles kam ganz anders... als der Stern und der Drache sich trafen, hatte der Stern wieder das Gefühl, diesmal wirklich seinen Drachen gefunden zu haben. Und auch der Drache schien so zu empfinden. Sie verbrachten einen wunderschönen Tag miteinander und der Stern war so glücklich wie noch nie zuvor in seinem Leben...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 03.07.2001    um 18:09 Uhr   
- Drachenstern - Teil 10 -

Der Stern war so glücklich... endlich hatte er das Gefühl, dass er es wert war, geliebt zu werden. Er merkte endlich, wie schön das Leben sein konnte. Auch die anderen Sterne um ihn herum, merkten, dass es ihm gut ging. Er leuchtete heller denn je und man sah ihm einfach an, wie glücklich er war. Die Entfernung war groß, zwischen ihm und dem Drachen und doch trafen sie sich zwei Tage später schon wieder... wiederum ein wunderschöner Tag.

Doch auch diesmal währte das Glück des Sterns nicht lang... gerade mal 5 Tage, die glücklichsten in seinem Leben. Von einem Augenblick auf den anderen war es aus und vorbei. Der Drache wollte nicht mehr... Der Stern war verzweifelt, er verstand es nicht, er wußte, dass der Drache es auch gefühlt hatte, wieso gab er es jetzt auf? Wieso durfte sein Glück nicht sein? Der Stern versuchte es zu verstehen, doch der Drache erklärte es ihm nicht.

Traurig, enttäuscht und verletzt zog sich der Stern von allem zurück. Er leuchtete nicht mehr am Himmel und wollte niemanden mehr sehen. Niemand schien ihn zu vermissen und niemand schien zu merken wie schlecht es ihm ging. Der Stern fragte sich, wo all die anderen waren, die mit ihm gelacht hatten, als er glücklich war... doch niemand war da... wo waren sie nun, jetzt, wo er sie am dringendsten brauchte?
Nach einiger Zeit traf sich der Stern wieder mit anderen Sternen, nicht weil es ihm besser ging, sondern weil er vergessen wollte... doch diese erzählten von ihren Drachen und wie schön es war... sie erzählten, ohne zu merken, wie sehr sie den Stern damit verletzten...

Mitgelacht, doch die Augen bleiben traurig...
Geweint, doch die Tränen von den anderen nicht gesehen...
Einsam, doch inmitten von tausend Leuten...
Verzweifelt, und doch hoffend...
Schwach, und doch stark...
Liebend, und doch nicht geliebt...

So bleibt dem Stern nur die Erinnerung an fünf wunderschöne, glückliche Tage und die Hoffnung, dass es irgendwann... irgendwann einmal wieder so sein wird...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 04.07.2001    um 11:58 Uhr   
- Drachenstern - Teil 11 -

Schon kurze Zeit danach lernte der Stern einen anderen Drachen kennen, doch er war zu sehr verletzt worden, als dass er ihm so schnell vertrauen konnte. Er versuchte auf Distanz zu bleiben, wollte niemanden an sich heranlassen, niemandem seine Gefühle zeigen... doch der Drache gab nicht auf, er versuchte es immer und immer wieder und irgendwann durchbrach er die Schutzmauer, die der Stern um sich aufgebaut hatte...

Der Drache kannte die Geschichte des Sternes, er wußte wie sehr er verletzt worden war und er wußte auch wie empfindlich der Stern war, wie sehr er sich nach etwas Liebe sehnte... Ja, das war es wohl... diese verzweifelte Suche nach etwas Liebe, dieses Nicht-Loslassen-Können, dieses Nicht-Vergessen-Können, immer wieder hoffte der Stern... immer wieder zu schnell... vielleicht erwartete er zuviel?

Und immer wieder nahm er sich vor, nicht zu suchen und nicht zu hoffen, und immer wieder hielt er sich nicht daran...
Wie bei diesem Drachen... er hatte versucht nicht zu hoffen, den Drachen nicht in der Hoffnung zu treffen, dass dieser "sein" Drache sein könnte und das war ihm auch gelungen... doch je mehr er den Drachen kennenlernte umso mehr gefiel er ihm, umso mehr vertraute er ihm und umso weniger hielt er sich an seine Vorsätze...

Als dann die Zeit gekommen war, und der Drache und der Stern sich wieder trennen mussten, war es wieder soweit... der Stern bereute den Drachen soweit an sich herangelassen zu haben, denn er hatte das Gefühl, dass er wieder enttäuscht sein würde... und so war es auch...

"Ich bin nicht so wie die anderen Drachen" hatte er gesagt... und doch war er so, er hatte den Stern genauso verletzt, nein, sogar noch mehr... denn er kannte ja die Geschichte und doch handelte er genauso wieder... Nicht, dass es nicht sein Drache war verletzte den Stern so sehr, sondern, dass der Drache sich nicht meldete, dass der Drache in seiner Nähe war und doch nichts sagte, dass er nicht ehrlich und ihm die Wahrheit sagen konnte. Der Stern dachte einen guten Freund gefunden zu haben... doch was für ein Freund sollte das sein, wenn er dem Stern nicht mal genug vertraute um ihm die Wahrheit zu sagen?

"Melde dich bei mir, wenn du Probleme hast, ich bin für dich da." hatte der Drache gesagt... und nun schrie der Stern um Hilfe... und war doch allein. Niemand war dort, nicht der Drache, nicht die anderen Sterne, wie immer war er allein...
Und so wollte der Stern nicht mehr, er war es leid wieder und wieder enttäuscht und verletzt zu werden, er verkraftete es einfach nicht. Ja, er hatte auch Fehler gemacht und das wußte er nur zu gut... aber er sehnte sich nun mal nach einem kleinen bisschen Liebe, einem kleinen bisschen Liebe was er nicht haben konnte, nicht haben durfte...

Und so verdunkelte sich der Stern und fiel vom Himmel auf die Erde hinab...

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Nutzer: Traumstern
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geschrieben am: 04.07.2001    um 21:38 Uhr   
Nähe

Wir waren uns so nah
Nun so weit weg

Ich möchte bei dir sein
Deine Nähe geniessen
Dein Lächeln sehen
In deine Augen schauen
Deinen Herzschlag spüren

Mit dir zusammen
Lachen
Auf dem Regenbogen reisen
Träumen
Nach den Sternen greifen

Ich schenke dir
einen Traum
ein Lächeln
mein Herz

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geschrieben am: 06.07.2001    um 10:21 Uhr   
- Drachenstern - Teil 12 -

So lag er da der kleine Stern... mitten auf der Erde, auf der Erde, die er immer nur von sehr weit weg gesehen hatte und wo er immer hinwollte... nun wünschte er sich nichts sehnlicher als wieder auf seinen Platz am Himmel zurückzukönnen... er schaute sich um, sah so viel neues, unbekanntes und bekam Angst... er wollte zurück in den Himmel, dorthin wo er alles aus weiter Ferne anschauen konnte, dorthin wo er allein war, dorthin wo ihm niemand so weh tun konnte wie hier auf der Erde... doch es war zu spät...

Verzweifelt schaute er sich um... sah viele Drachen und Sterne, fremde Gesichter, fremde Sprachen... sie rempelten ihn an und doch sahen sie ihn nicht... sie schauten ihn an und doch blickten sie durch ihn hindurch... er versuchte etwas zu sagen, doch niemand verstand ihn... So viele Unbekannte gingen ihm vorbei... hier und dort meinte er ein bekanntes Gesicht zu sehen, einen Freund zu entdecken... er rannte zu ihm, rief um Hilfe, wollte reden, verstanden werden... und musste doch feststellen, dass es kein Freund war...

Achtlos gingen sie an ihm vorbei, schauten ihn nicht an, sahen ihn nicht, sahen nicht die Angst in seinen Augen, sahen nicht die Tränen die er weinte, sahen nicht seinen verlorenen Blick, fühlten nicht seine Einsamkeit... inmitten von anderen - und doch allein...

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