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Einsamer Kämpfer

Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 15.06.2003    um 17:16 Uhr   
Liegt es nur an der Moral oder ist es nur die Ansicht ,
gibt es in diesem endlosen Dunkel wirklich nicht einen einziges Licht ,
versuche stets das richtige zu tun ,
doch lässt man meinen Geist nicht ruhn ,
lieg ich falsch oder steh ich nur allein ,
ein kleiner Kämpfer wohl immer verlassen im Sein ,
versucht er stets doch rein zu bleiben ,
doch hilft ihm nur das stille Schweigen ,
würde sich gerne von Innen zeigen ,
doch weiss er es würde sich niemand zu ihm neigen .

Respekt vor Gefühlen und Respekt vor der Meinung ,
das Leben stets gehalten im eigenen Schwung ,
doch sind es einfach zu wenige Leben ,
die nach den gleichen Ebenen streben ,
so steht er alleine der kleine Kämpfer ,
war er stets stark als auch mutig wie tapfer ,
doch warum muss gerade er sein ein Opfer ,
trägt er ohne hin doch schon soviele Laster .

Ein Blick verträum stets in den Himmel gerichtet ,
die unendlichen Weiten erblickt und gesichtet ,
sein Weg war doch immer vom richtigen belichtet ,
doch wird es sein Umfeld sein das ihn vernichtet ,
seine Freunde seine Feinde von denen er gerichtet ,
und von dem Gefühl allein zu sein er nur weiter berichtet .

Ein Traum nur nach Ruhe , Ruhe vor allem ,
Ruhe vor jedem doch dieses ständige Hallen ,
lässt ihm keine Ruh und gönnt ihm keine Rast ,
bis letztendlich seine Existenz im Meer der Zeit nur verblasst ,
um ihm und über ihm ständig nur Hast ,
der Regen der Enttäuschung weiter auf ihn dann prasst .

Jeder der versteht trägt den Kämpfer somit in sich ,
ein Einzelgänger ja vielleicht doch auch einfach nur in fremder Hinsicht ,
muss er letztendlich sagen das dem Rest gegenüber nur liegt der Verzicht ,
bis letztendlich auch sein letztes Licht erlischt .

XyrAryX
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Nutzer: zoenchen
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geschrieben am: 15.06.2003    um 18:45 Uhr   

Can't you hear me falling an endless fall?
Can't you hear me calling a neverending call?
Can't you see me bleeding? I'm losing control.
Can't you see me dying? I'm dying alone. [blutengel]


...nicht jeder der einsam ist, ist auch ein kaempfer


zoe mit einem laecheln
I will wear whatever and blow whomever I want as long as I can breathe and kneel...
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Nutzer: Gast_Glitzerfee
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geschrieben am: 16.06.2003    um 00:42 Uhr   
Ich muss nichts sagen, nur eins - das ist mein Meesta ;) Wunderschön und doch eine kleine Realität. Dazu noch zu meinem Geburtstag :)

---

Die Fee.
Geändert am 16.06.2003 um 00:51 Uhr von Glitzerfee
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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:05 Uhr   
(zitat)ein kleiner Kämpfer wohl immer verlassen im Sein ,
(/zitat)
kein Wunder!
(zitat)doch hilft ihm nur das stille Schweigen ,
(/zitat)
Dann halt dich mal daran!
(zitat)würde sich gerne von Innen zeigen ,
doch weiss er es würde sich niemand zu ihm neigen .
(/zitat)
Wie wahr!
(zitat)doch warum muss gerade er sein ein Opfer ,
trägt er ohne hin doch schon soviele Laster .
(/zitat)
Tja, wer so viele Laster hat, dem geht's halt nicht gut!
(zitat)doch wird es sein Umfeld sein das ihn vernichtet ,
seine Freunde seine Feinde von denen er gerichtet ,
und von dem Gefühl allein zu sein er nur weiter berichtet .
(/zitat)
Weiter so! Hört man immer wieder gerne!
(zitat)Ein Traum nur nach Ruhe , Ruhe vor allem ,
(/zitat)
Dafür muss man halt auch die Klappe halten können!
(zitat)der Regen der Enttäuschung weiter auf ihn dann prasst .
(/zitat)
Jeder bekommt das, was er verdient!

Have fun!

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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:08 Uhr   
does anybody even notice?
does anybody even care?
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:37 Uhr   
Hmm wer auch immer Birdiyana ist ich finde ihre Bemerkungen einfach nur schlecht ... schlecht rofl , man kann jeden Ausdruck wechseln geschweige denn auch umdrehen , solche Lücken gibt es in jedem Wort als auch jedem Satz ich brauch mir nicht mal Deinen Text durch zu lesen um sagen zu können das er "schlecht ist" rofl
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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:38 Uhr   
Ahso der Text war auf Leute wie Dich bezogen ^-^gg wie schlecht
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Nutzer: DiaryofDreams
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:39 Uhr   
(zitat)(zitat)ein kleiner Kämpfer wohl immer verlassen im Sein ,
(/zitat)
kein Wunder!
(zitat)doch hilft ihm nur das stille Schweigen ,
(/zitat)
Dann halt dich mal daran!
(zitat)würde sich gerne von Innen zeigen ,
doch weiss er es würde sich niemand zu ihm neigen .
(/zitat)
Wie wahr!
(zitat)doch warum muss gerade er sein ein Opfer ,
trägt er ohne hin doch schon soviele Laster .
(/zitat)
Tja, wer so viele Laster hat, dem geht's halt nicht gut!
(zitat)doch wird es sein Umfeld sein das ihn vernichtet ,
seine Freunde seine Feinde von denen er gerichtet ,
und von dem Gefühl allein zu sein er nur weiter berichtet .
(/zitat)
Weiter so! Hört man immer wieder gerne!
(zitat)Ein Traum nur nach Ruhe , Ruhe vor allem ,
(/zitat)
Dafür muss man halt auch die Klappe halten können!
(zitat)der Regen der Enttäuschung weiter auf ihn dann prasst .
(/zitat)
Jeder bekommt das, was er verdient!

Have fun!

(/zitat)

zu dieser kritischen Auseinandersetzung mit den niedergeschriebenen Gedanken und Gefühlen eines anderen fällt mir nur eins ein:

Seelig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer
(c) H.v. Oettingen - "Bitte sterben zu dürfen"()weiss)

~ Diary ~ der das ganze nur noch kopfschüttelnd betrachtet
Geändert am 20.06.2003 um 17:41 Uhr von DiaryofDreams

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw)
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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:42 Uhr   
Hui da bin Ich nochmal ^-^ ja da wollte Ich noch sagen das Ich... naja... BirdiyanaŽs Bemerkungen sind einfach nur schlecht .... hört sich fasst so schlecht an wie MindiyanaŽs ... naja ;) macht ja nix .. man kann nit alles haben fg .......
p.s. *Hände vor die Augen hält und den Kopf schüttelt* mein Gott wie schlecht.... rofl
Geändert am 20.06.2003 um 17:44 Uhr von XyrAryX
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Nutzer: Jalima
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geschrieben am: 20.06.2003    um 17:47 Uhr   
Also mir gefällt es sehr gut. Ich mag bekanntlich "echtes"...und das ist es.

Jalima
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:18 Uhr   
Ich fasse es nicht..Kopfschüttelt...stimmt Diary zu

Und XryAryX ist ein guter Text lasse Dich nicht beirren :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:24 Uhr   

Ihr braucht euch nicht zu wundern.
Wer meint, er muss seinen Müll bei anderen abladen, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ihn später vor der eigenen Tür wiederfindet!

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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:28 Uhr   
Ach Birdiyana das ist doch schon in Ordnung , Du wolltest halt nur etwas von Dir zum besten bringen ... ich versteh doch das das hin und wieder mal sein muss ... aber... ich würde doch eher weniger ... wie soll ich es sagen ... "schlechte Argumente" zum Vorschein bringen und ... naja ... wer halt mit den Ohren liest ... *kopf schüttelt* hmm der muss sich da bissel mehr anstrengen glaub ich ^-^ rofl
Geändert am 20.06.2003 um 18:28 Uhr von XyrAryX
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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:31 Uhr   

Kämpfer

Generalangriff
Computergesteuerte Dunkelheit
auf verlorenem Posten
Al-Qaida
Schuld und Verbrechen
kennen sie nicht
Sensationen
gehen die Luft aus
auf dem Scheiterhaufen
der Verirrung
zerbricht ein
Gefühl der Erhebung
3000 Akten auf
100 Regalmetern
heilige Schriften
Dokumente morden
vor sich hin,
enden irgendwo
im widersprüchlichen
Wirken
zum Heldenhaften
angebiedert
in völlig anderem
Licht
bleichen die Leichen

©2002 Wilhelm Peters

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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:33 Uhr   
Hui und Kreativität is auch nicht Deine stärke das wird ja immer schlimmer... na wenigstens schreibst Du auch nit mit den Ohren rofl... schlecht.. gg
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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:34 Uhr   

Kluge Jungs und schlaue Mädchen
Mütter, Onkels, Kids und Tanten
in der Stadt und auch im Städtchen
Leute mit Courage und Kanten
Kaufhausfuzzys, Ladensteher
Kassenmenschen, Geldrumdreher
Schalterjungs und Thekenmädchen
Angestellte, Lohnarbeiter
Alle werden mal gescheiter

Fleißig wie die Bienen
doch im Gegensatz zu ihnen
leider nicht organisiert
Eine ganz alleine macht nur einen Stich
Gut zu wissen:
Nur im Schwarm, Kollege, gibt`s Alarm

Schwarzgeldschieber, Millionäre
Bänker, Yuppies, blasse Bosse
rufen von der höchsten Sprosse
Dient und kriecht!
Keiner merkt, wie`s riecht
Denn der Hintern steht weit offen
Onkel Koch, der scharfe Schwarze
ist ganz schnell empört:
Findet so was unerhört

Atheisten, weise Christen
schwarze, gelbe Demokraten
grüne Jungs und rote Mädchen
Landesweit, nicht nur im Städtchen
Träumer, Kämpfer, Optimisten
zwischendrin paar Realisten
Wunderknaben, Märchenfrauen
Leute, die seit Jahren kämpfen
ungebrochen ihre Knochen

hingehalten all die Jahre durch Epochen
stehen auf und werden schlau
denn sie wissen ganz genau
Dicke Konten in der Schweiz
doch zu Haus regiert der Geiz

Wenn die Nieten in den Nadelstreifen
wieder mal das Personal einseifen
Wenn sie Löhne, Stellen kürzen
müssen wir die Suppe würzen

Peter Grohmann

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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:37 Uhr   

Freiheit

Das Zischen der Flügel
Im fauchenden Orkan
Endlose, bewaldete Hügel
Versunken im Wahn

Schnaubende Pferde
Erschöpfende Qual
Vor dem Kampf der werde
Entscheiden das Schicksal
Der blutgetränkten Erde
Ob richtig oder falsch
Wer trifft die Wahl

Krieg für die Freiheit
Krieg für den Mut
Wahren der Menschlichkeit
Stillen des Hasses
Hingebung der Wut

Drachenstimmen
Feuerstöße im Wind
Niemand kann ihr entrinnen
Der Schlacht, die
Die Zukunft mit sich bringt

Und in der Stille
Ertönt der Kampfruf
In allen der Wille
Zu Töten den Gegner
Den Feind
Den Gott auch einst schuf

Was ist Freiheit
Was ist Mut
Was ist Menschlichkeit
Was bringt die Wut

Mit grausamer Präzision
Nehmen die Kämpfer ihre Rache
Wer erringt den Thron
Mensch oder Drache

Doch das Ende ist zweifelhaft
Zerstörung und Tod
Niemand bekommt die Macht
Die Erde bleibt rot

Sie suchten die Freiheit
Sie suchten den Mut
Sie vergaßen die Menschlichkeit
Und fanden den Tod

Trishol

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Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:37 Uhr   
Ab jetzt nenn ich Dich nur noch "Peter" huhu ^-^ Das is lustig gg naja gut Ich mein wer andauernd nur Texte von anderen Leuts bringt muss sich da nit wundern gg stimmts Peter *ellenbogencheck gibtz* rofl wie schlecht... ^-^
Geändert am 20.06.2003 um 18:39 Uhr von XyrAryX
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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:39 Uhr   

Der eifersüchtige Knabe.
Herder's Volkslieder. I. B. S. 38. aus dem Elsasse.

Es stehen drey Stern' am Himmel,
Die geben der Lieb' ihren Schein:
»Gott grüß euch, schönes Jungfräulein,
Wo bind' ich mein Rösselein hin?«
»Nimm du es, dein Rößlein, beim Zügel, beim Zaum,
Bind's an den Feigenbaum.
Setz dich ein' kleine Weile nieder,
Und mach mir eine kleine Kurzweil.«

»Ich kann und mag nicht sitzen,
Mag auch nicht lustig seyn,
Mein Herz ist mir betrübet,
Feinslieb von wegen dein.«

Was zog er aus der Taschen?
Ein Messer, war scharf und spitz,
Er stachs seiner Lieben durchs Herze,
Das rothe Blut gegen ihn spritzt.

Und da ers wieder herausser zog,
Von Blut war es so roth:
»Ach reicher Gott im Himmel,
Wie bitter wird mir der Tod!«

Was zog er ihr abe vom Finger?
Ein rothes Goldringelein,
Er warfs in fliessend Wasser,
Es gab seinen klaren Schein:

»Schwimm hin, schwimm her, Goldringelein!
Bis an den tiefen See!
Mein Feinslieb ist mir gestorben,
Izt hab ich kein Feinslieb mehr.«

So gehts, wenn ein Mädel zwei Knaben lieb hat,
Thut wunderselten gut;
Das haben wir Beyd' erfahren,
Was falsche Liebe thut.

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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:41 Uhr   

Der Mordknecht.
Feiner Almanach. I. B. S. 126.

Es reit ein Herr und auch sein Knecht,
Wohl über ein Heide, die war schlecht,
Ja schlecht!
Und alles was sie redeten da,
War all's von einer wunderschönen Frauen,
Ja Frauen!
»Ach Schildknecht, lieber Schildknecht mein,
Was redst von meiner Frauen?
Ja Frauen!
Und fürchtest nicht mein braunen Schild,
Zu Stücken will ich dich hauen,
Vor mein'n Augen.«

»Euern braunen Schild den fürcht ich klein,
Der lieb Gott wird mich wohl behüten,
Behüten!«
Da schlug der Knecht sein'n Herrn zu todt,
Das geschahe um Fräuleins-Güte,
Ja Güte!

»Nun will ich heim gehen landwärts ein,
Zu einer wunderschönen Frauen,
Ja Frauen!
Ach Fräulein, gebt mir Boten-Lohn,
Euer edler Herr und der ist todt,
So fern auf breiter Heide,
Ja Heide!«

»Und ist mein edler Herre todt,
Darum will ich nicht weinen,
Ja weinen!
Den schönsten Buhlen, den ich hab,
Der sitzt bei mir daheime,
Mutter alleine.«

»Nun sattel mir mein graues Roß,
Ich will von hinnen reiten,
Ja reiten!«
Und da sie auf die Heide kam,
Die Lilien thäten sich neigen,
Auf breit'r Heiden.

Auf band sie ihm sein blanken Helm,
Und sahe ihm unter sein' Augen,
Ja Augen.
»Nun muß es Christ geklaget seyn,
Wie bist so sehr zerhauen,
Unter dein Augen.

Nun will ich in ein Kloster ziehn,
Will 'n lieben Gott für dich bitten,
Ja bitten!
Daß er dich ins Himmelreich woll lahn,
Das gescheh durch meinetwillen,
Schweig stillen!"

Wer ist's, der uns den Reihen sang,
Matthias Jäger ist er genannt,
Beim Trunk hat er's gesungen,
Gesungen!
Er ist sein'm Widersacher von Herzen Feind,
Zu ihm kann er nicht kommen,
Ja kommen.

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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:43 Uhr   
Sich hinsetzt , Ziggi anmachtz und seine Arme auf den Tisch legt , hach ich guck Dir ja so gerne beim schreiben zu ... ob Dir das irgendwann mal langweilig wird ^-^ schlecht gg
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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:43 Uhr   

Der Kamerad

Wenn einer von uns müde wird
der andere für ihn wacht;

Wenn einer von uns zweifeln will,
der andere gläubig macht;

Wenn einer von uns fallen sollt,
der andere steht für zwei;

Denn jedem Kämpfer gibt der Gott
den Kameraden bei.

Heribert Wenzel (1944)

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Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:45 Uhr   

Hab jetzt keine Zeit mehr, sorry, ich mach später weiter! :-))
Musst dich nun alleine langweilen ...

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"Autor"  
Nutzer: XyrAryX
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geschrieben am: 20.06.2003    um 18:46 Uhr   
Huh wie abhaun ?
Ach kein Problem Ich hab keine lange Weile , muss noch genug machen aber np ich versteh das , gehst jetzt mit deinen Augen schwimmen :)) bye bye
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"Autor"  
Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 19:06 Uhr   
...Ich finde es schade XyrAryX das deine Gedanken, unter all den weiteren schritten die man hier geht, zusammen bricht...HDL

~Filiana~
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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"Autor"  
Nutzer: Birdiyana
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geschrieben am: 20.06.2003    um 19:19 Uhr   

„Unsere jungen Kämpfer“
Gedicht von Jannis Ritsos

Jannis Ritsos,
griechischer Kommunist und Dichter, 1949

Sie tragen Thymian auf der bloßen Haut,
in ihren Hemden gehen die Läuse der Sterne spazieren,
nachts legen die Falken Eier in ihre Schuhe.

Jeden Sonntag ziehen sie Hosen aus zwei Platanenblättern an
und Hemden aus kleinen Mandeln,
sie schwenken Tücher aus Meer, sie haben Mützen aus Wind,
in ihren Augen spiegelt sich
ein Berg,
ein Fluß,
ein Wald.

Eicheln sind die Knöpfe ihrer Jacken,
den Leib der Stille zerteilen sie mit dem Taschenmesser,
abends essen sie Steine
und trinken Himmel,
Hand in Hand gehen in ihrem Innern
Mai und Dezember auf und ab.

Sie haben starke Arme,
ihre Stimmen sind kräftig
sie sind störrisch wie Maulesel, sie fürchten sich nicht,
sie sind stolz.

Sie wissen, was Kampf heißt.
Sie wissen, was Pflicht heißt. Unbeirrbar.
Sie lassen kein Haarbreit von ihr ab.

Wenn der Abend die Zelte rosa färbt
und hinter der Stille der erste Gewehrschuß des Abendsterns knallt,
stehen sie breitbeinig da, als wären sie an den Felsen geschmiedet,
sie ballen die Fäuste in den Hosentaschen
und gehen zum Abendappell hinauf,
ihre Schatten folgen ihnen wie gefesselte Löwen.

Später, wenn sich der Wind gelegt hat,
nach dem Abendessen,
wenn ihnen die Goldfische der Nacht
durch die Schenkel schlüpfen
und die Sterne wie Rakigläser auf dem epirotischen Bord glitzern,
werfen sie einen Blick auf die nächtlichen Lichter Laurions,
bohren sie ihre Augen wie Kugeln in die Patronentasche der Milchstraße,
gehen sie schweigend zu ihren Zelten.

Vor dem Zelteingang blieb Michalis stehen,
er sah hinüber und sagte:
Dort kämpfen sie.

Wir schwiegen. Wir zündeten die Lampe an.

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