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geschrieben am: 08.07.2002 um 13:31 Uhr
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Mein lieber JW, ich danke Euch für die vergangenen Tage ...
Der Mond lachte gestern vom Wolkenhügel,
sah neugierig aus dem Duft hervor,
die Winde schwangen leise Flügel,
umsausten sehnsuchtsvoll mein Ohr;
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
doch frisch und fröhlich war mein Mut:
In deinen Adern, welch' ein Feuer!
In meinem Herzen welche Glut!
Dich sah ich und milde Freude
floß von deinem Blick auf mich;
Ganz war mein Herz an deiner Seite
und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Sommerwetter
umgab dein leidenschaftlich Gesicht,
und Zärtlichkeit für mich - ihr Götter!
Ich hoffte es, doch verdiente es nicht!
Doch ach, schon mit der Morgensonne
verengte der Abschied mir das Herz:
In deinen Küssen welche Wonne!
In meinen Augen welch ein Schmerz!
Ich ging, du sahst traurig zur Erden,
und sahst mir nach mit nassem Blick:
Und doch, welch Glück geliebt zu werden!
Und lieben dürfen, welch ein Glück!
Ich umarme dich mit sehnsuchtsvollem Herzen...
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geschrieben am: 09.07.2002 um 13:22 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.07.2002 um 11:17 Uhr
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Lieber JW...
Was der Mensch in seinen Erdenschranken
von hohem Glück mit Götternamen nennt :
Die Harmonie der Treue, die kein Wanken,
der Freundschaft, die nicht Zweifelsorge kennt;
das Licht, das Weisen nur zu einsamen Gedanken,
das Dichtern nur in schönen Bildern brennt -
das hat ich all in meinen schönsten Stunden,
in dir entdeckt und es für mich gefunden.
Ich umarme dich liebevoll... |
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