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Momente von und für Menschen

Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 11.06.2003    um 23:39 Uhr   
Ich sitze hier und weis so recht nichts mit mir anzufangen. Die Zigarette die ich mir gerade... ja... gerade angezündet habe, liegt vor mir im Aschenbecher und ist schon fast herunter Gebrand. Ich schaue mir den rauch an der von ihrer glimmenden Spitze nach oben steigt und sich in meinem kleinen Kämmerlein ausbreitet. Im Hintergrund höre ich das dreschen eines Schlagzeugers, die Vergewaltigung einer E-Gitarre und das grölen und jauchzen des Leadsängers. Auch wenn es nicht so klingen mag... ich mag es, mag die Musik. Im fernsehen läuft ein Sender mit drei Buchstaben und einer zwei dahinter, eine Reportage. Worum es geht weis ich nicht, ich habe den Ton ausgeschaltet. Jemand ist in einem Kaufhaus und bezahlt. Warum? Ich weis nicht. Ich höre Musik und schreibe diese Zeilen. Auch diesmal weis ich nicht warum ich das tue. Langeweile? zuckt mit den Schultern Es ist jetzt 23:28, das zeigt mir die Uhr in der Taskleiste meines Rechners an. Dann greife ich zu meiner Armbanduhr... 23:30. Zeit ist auch nicht mehr das was sie sein sollte wenn man nicht weis seine Uhren gleich zu stellen denke ich. Ah, ein schluck Eistee. Schade, er ist nicht mehr kalt... es war der letzte Schluck. Ich werde mir wohl gleich ein neues Glas einschenken, in die Küche an den Kühlschrank gehen. Die Tür vom Kühlschrank quietscht seit ein paar Tagen, fällt mir gerade ein. Ich atme tief durch. Schaue auf mein rotes Feuerzeug. Die Zigarette habe ich längst aufgeraucht und ausgedrückt, es fiel mir gar nicht auf. Ich sah auf mein rotes Feuerzeug und dachte an meine Zigarette die ich vorhin geraucht habe. Warum? Ich weis es nicht. Assoziation von Feuer und Kippen? Möglich... . Warum schreibe hinter „Möglich“ drei punkte... und dann noch einen letzten? Es ist lustig das in der Leiste meines Microsoft Word ein kleines Buchsymbol ist das immer bekritzelt und umgeblättert wird wenn ich Tippe. Es ist jetzt 23:32 oder 23:34... ich weis es nicht genau, meine Uhren spielen ein Spiel mit mir. „Some kind of Monster... the Monster lives” singt es aus meinen Boxen… ich mag E-Gitarre. Ich kratze mit am Nacken und schaue zufällig auf eine blaue Deoflasche die vor mir auf dem Schreibtisch steht. Mir fällt auf das Word kein englisch versteht und den von mir zitierten Liedtext rot unterkringelt. Es ist mir egal. Warum? Ich weis nicht. Nur so ein Gedanke. Ich muss mehr auf die groß und Kleinschreibung achten, muss einiges berichtigen. Ein neues Lied fängt an, es ist nun 23: ... ach egal. Mein ICQ hat gerade „geklopft“. Irgendwer ist online... es ist egal. Ich bin beschäftigt... aber womit? Denken und schreiben? Scheint so. Ich habe keine Lust mehr zu schreiben, werde den Text abspeichern und ihn ins Forum setzen damit ihr ihn lesen könnt und es wohl getan habt wenn ihr das hier jetzt lest.. genau das hier.. in diesem Moment... dieses Wort.. oder dieses hier. Egal. Irgendwie lustig. Ich lächle. Mir fällt ein das ich schon längst speichern und posten wollte und dennoch schreibe ich. Ach ich hör jetzt auf. Also jetzt... Gedanken sind manchmal verwirrend... vor allem wenn man die eines anderen liest... oder?

23:39 oder ... egal...

Quidam
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Nutzer: Jalima
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geschrieben am: 11.06.2003    um 23:44 Uhr   
lächelt

Wow.

Jalima
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 11.06.2003    um 23:47 Uhr   
Ja, einfach nuir WOW !
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 12.06.2003    um 23:28 Uhr   
Ich habe gerade ein wenig von einem Film gesehen. Er hat mein Herz berührt. Bilder von einem Land so fern das ich es wohl niemals sehen werde. Bilder von einem Land das ich so noch nie sah... und trotzdem ist es als würde mein Herz gezogen, als sehnte ich mich nach diesem Land. Ich habe die Sprache nicht verstanden die jene Menschen dort sprachen. Sie war fremd. Ich habe schon einiges darüber gehört, über den Film über eine große Liebe. Auch geht es geht um einen Krieg. Viele Soldaten waren da. Sie schrieen und reckten ihre Waffen in den Himmel. Ich verstand nicht was sie riefen, meine Ohren konnten meinem Gehirn nicht den Sinn vermitteln. Trotzdem verstand ich ohne zu verstehen. Der Krieg braucht keine Worte... . Männer und Frauen starben... einfach so. Ich wusste nicht wer sie waren. Männer und Frauen weinten. Ich wusste warum. Krieg braucht keine Worte. Liebe auch nicht. Man könnte jetzt denken ich würde Krieg und Liebe miteinander vergleichen, aber das tue ich nicht... aber irgendwie... könnte man es schon. Irgendwie... . Ich habe Bilder gesehen in diesem Film, Bilder die so schön waren das meine Augen Tränen weinten, so schön das trotz der hohen Temperaturen in meinem Zimmer eine Gänsehaut meinen Körper überzog. Obwohl Krieg herrschte in diesem Film. Schließe deine Augen vor dem Krieg und du siehst auch die Schönheit der Welt nicht mehr. Ich verstand. Komische Worte... komische Gedanken, findet ihr nicht auch? Wieder ist es 23:26... oder 23:28. Ich denke ich werde nun jeden Abend etwas schreiben. Ich mag es. Irgendwie... befreit es einen. Langsam verstehe ich warum manche Menschen Tagebücher schreiben. Es befreit...

Quidam
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 13.06.2003    um 02:08 Uhr   
Schreibst Du auch noch in andern Foren Quidam?
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Nutzer: Jalima
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geschrieben am: 13.06.2003    um 03:02 Uhr   
seufz Wenn du es nicht ohnehin wüßtest würde ich sagen,...ich könnt dich stundenlang lesen.
Aber das weißt du ja, Quidam ;-)


Jalima
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 13.06.2003    um 08:10 Uhr   
(zitat)Schreibst Du auch noch in andern Foren Quidam?(/zitat)

schüttelt den Kopf

Quidam
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 13.06.2003    um 09:44 Uhr   
Schade !

Könnte ich Dich denn dazu überreden, es zusätzlich zu dieser hier auf einer weiteren Plattform zu tun ?
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 13.06.2003    um 10:21 Uhr   
(zitat)Schade !

Könnte ich Dich denn dazu überreden, es zusätzlich zu dieser hier auf einer weiteren Plattform zu tun ? (/zitat)

schüttelt den kopf

Quidam
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 13.06.2003    um 10:52 Uhr   
Das ist wirklich bedauerlich :-(

Okay, mach auf jeden Fall weiter so, es hat uns sehr gefallen !
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 14.06.2003    um 04:10 Uhr   
Heute schreibe ich etwas spät. Eigentlich eher sehr früh, habe ich doch gestern nichts geschrieben. Es ist jetzt 3:51... oder... ihr wisst ja. Die zwei Minuten. Zu viel ist letzte Nacht passiert. Vor genau 24 Stunden standen 4 Rot-weiß gekleidete Männer vom Rettungsdienst im Schlafzimmer meiner Mutter und haben ihr Zuckerlösung verabreicht. Meine Mutter hat Diabetes. Ich habe sie schon oft unterzuckert gefunden. Meist höre ich es wenn sie schreit, das tut sie dann. Oft höre ich es nicht bewusst, manchmal schrecke ich einfach auf... unterbreche plötzlich was ich mache und hebe den kopf, lausche und merke dann... es ist wieder soweit. Leider ist meine Mutter eine dumme Frau, sie achtet nicht auf sich und diese Rolle muss ich des öfteren für sie übernehmen. Die Rolle des Bewachers. Mit den Jahren und den häufigen Unterzuckehrungen ist es fast zur Routine geworden. Ich schalte ab, bin die ruhe selbst, schaue dem schrecklichen Bild das meine Mutter in dieser Situation abgibt Auge in Auge, direkt ins Gesicht. Ihr geht es gut, sie war nur ein paar Stunden im Krankenhaus. Es ist wieder wie immer. Bis zum nächsten mal. Ich bin vor einer Stunde erst nach hause gekommen. Zu Fuß. Es ist ein weiter weg, ungefähr eine Stunde Fußmarsch in der Dunkelheit. Ich hatte falsche Schuhe an und lief mir eine blase. Der Weg schmerzte doch ich ging weiter ohne auf meinen Stechenden Fuß zu achten. Ich genoss den Schmerz irgendwie. Wenn ich so alleine von meinen Freunden zu Fuß des nachts nach hause gehe denke ich viel nach. Ich glaube ihr habt schon gemerkt das ich viel denke, vielleicht denke ich aber auch nicht mehr als andere Leute und es fällt nur so ins gewicht weil ich meine Gedanken auch aufschreibe. Wie auch immer winkt ab. Draußen beginnen schon die Vögel zu zwitschern, es ist jetzt 4:01 oder... . Die letzten 24 Stunden waren sehr anstrengend für mich... ich brauche ruhe. Viel schlaf hatte ich auch nicht... ach, was rede ich. Selbstmitleid kann manchmal ein Fluch sein. Ich hasse das. Denkt nicht das es mir schlecht ginge. Ich bin nur müde. Mein Geist ist durch diverse Psychoaktive Substanzen benebelt, meine Gedanken schweifen ab. Es ist nicht negativ... viel fließt auf mich ein in diesem Moment, mehr als sonst vielleicht doch ist es schwerer zu kontrollieren, geschweige denn zu ordnen. Ich bin so müde, meine Augen werden schwer. Ich bin müde...

Quidam
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Nutzer: Dakila_Luva
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geschrieben am: 14.06.2003    um 04:48 Uhr   
Ja ich weis wie das ist, ich meine mit Krankheiten wie z.B bei deiner Mutter. Meine Eltern haben beide Krankheiten wo man nicht genau weis was passieren wird, und die meiner MUtter ist nicht heilbar.
Ich will kein Mittleid nein bitte, das brauche ich schon lang nicht mehr. Doch wollte ichnur ein wenig erzählen.
Meine Mutter hat eine seltene Blut Krankheit sie hat mehr weise Blutkörperchen wie rote, jedes mal wenn sie zum Arzt muss kommt sie mit Tränen in den Augen wieder nach Haus und schaut mich an, das Ergebnis ist wieder etwas schlechter, doch was tuhen außer abwarten,keine Heilung in sicht aufgeben? Nein niemals! Sieist meine Mutterund ich würde alles tuhen um ihr zuhelfen!

Ich war für ein halbes Jahr bei meinem leibligen Vater, Ärger mit meiner Mutter. Doch dann sagte ichihm das ich meine Mutter vermissen würde und zurück will er sagte darauf zu mir ich solle da hin gehen wo ich mich wohl fühle.
Er erzählte mit das er eine schwere knochen krankheit hat wo sich die knochen abbauen und wenn es so weiter geht brauch er sich nur stoßen und der Arm ist durch "Glasknochen". Er wusste dieses schon ein halbes Jahr und hatte es mir nie gesagt aufmerksam bin ich drauf geworden als ich in den Karlender schaute und 4 Arzt Thermine pro Woche drin standen und ich ihn drauf ansprach.

Ich fühle mich bestraft warum grade meine Eltern
was habe ich getan das mir sowas passiert, wo ich immer damit rechnen muss einen Anruf zu erhalten und etwas schlimmes zu erfahren`?

Ich bin das einziege Kind meiner Eltern...
Ich habe Angst davor zufällig ins Krankenhaus zu kommen und zu hören ich habe diese Krankheiten geerbt!
So wie meine Mutter es nur im Krankenhaus erfahren hatte weil sie Nierensteine hatte.
Wäre sie nie im Krankenhaus gewsen hätte sie es nie gewusst!

Es schmerzt dieses zu wissen mit dieser Angst zu leben..doch werde ich
das besste drauß machen.

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Nutzer: _anima_
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geschrieben am: 14.06.2003    um 12:28 Uhr   
@dakila: es ist wirklich scheiße, mit diesem Wissen zu leben, dass es jeden Tag passieren könnte..., aber ich hoffe, dass du weiterhoffst...auf Heilung, auf ein längeres Leben..genieße die Zeit mit deinen Eltern..sie verinnt so schnell
@Quidam: es ist bewegend wie du schreibst und was du schreibst..du drückst dich wirklich in einer nachzufühlenden Art aus..ich will nicht große reden schwingen, aber manchmal ist das Leben ausweglos und man muss Sachen ertragen, so nehmen wie sie sind, wie du auch schon gesagt hast, dann kannst du gar nicht anders reagieren und abwarten oder es nicht mehr so nah an dich heran lassen.
Schreib weiter...schreib es dir von der Seele, denn das hat noch niemanden geschadet *traurig lächelt*
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 15.06.2003    um 00:25 Uhr   
Gestern war ein ruhiger Tag. Es ist jetzt 0:08... . Ich habe mich soweit von den Strapazen der letzten Tage erholt. Ich habe lange geschlafen, gut gegessen und viel im Bett gelegen und einfach abgeschaltet. Der ein oder andere gute Film und die Seele ist frei, der Körper tankt sich wieder mit Energie voll. Ich denke es wird diese Nacht oder zumindest an diesem Tage noch ein Gewitter geben. Ich spüre es in meinen Knochen. Es war kühl heute, nicht so drückend und schwül. Ich hasse den Sommer, manchmal zumindest. Mich fragte heute jemand ob ich an Magie glaube. Ich wusste zuerst nicht was ich antworten sollte. Ja, ich glaube an Magie. Wie ist es mit euch? Manche Dinge die in der Welt passieren entziehen sich manchmal der Vernunft, sind mit „normalen“ mitteln nicht zu erklären. Warum spüre ich ein Gewitter nahen? Magie? Energie die mehr ist als nur + und -. Ja ich glaube an Magie, an die Dinge zwischen Menschen die da sind obwohl man den Mensch vielleicht zum ersten mal sieht und doch fühlt das dass Gegenüber vertraut ist. Ich glaube daran das mehr da ist als Ursache und Wirkung. Der Glaube an etwas wirft sofort Assoziationen in den Geist. Ich möchte jetzt keine „Glaubst du an Gott“ Diskussion beginnen denn ich glaube sie ist unnötig und schon veraltet. Also lassen wir das. 0:15, 0:18. Glaubt ihr an die Zeit? Ich nehme mir jetzt jeden Abend ein paar Minuten um meine Gedanken die mich in eben dieser kurzen Zeit berühren aufzuschreiben und euch mitzuteilen. Ein paar Minuten nur, denke ich mir jedes Mal. Ein paar Minuten für die Gedanken eines ganzen Tages. Reicht diese Zeit wirklich aus? 0:17... :19. Es scheint so. Viel kommt und geht an einem einzigen Tag. Viele Gedanken. Man muss wissen was man mit ihnen Anfängt. Ob man sie als tägliche Träumerei abtut, sich mit ihnen ernstlich befasst, sie für sich aufhebt um am nächsten Tag neu darüber nachzudenken, vielleicht etwas daraus zu lernen. Zu verstehen. Ich verstehe das dass Denken notwendig ist um sich selbst zu finden... für mich verstehe ich dies. runzelt die Stirn Oft wenn ich meine Zeilen schreibe und sie, sobald ich den Punkt gesetzt habe noch einmal nachlese, frage ich mich warum ich eben dies gerade geschrieben habe. Manchmal verstehe ich es nicht, würde es am liebsten weglöschen weil ich es im nachhinein vielleicht unpassend finde. Aber der Geist und das denken sind selten passend, kontrollierbar... man kann Gedanken nicht einzäunen und sagen „He, du da... du Gedanken über schöne Blumen auf einer Wiese, komm raus“. Man kann nicht einfach ein Gatter öffnen und nur das rauslassen was einem gerade passt, wie Kühe die geschlachtet werden sollen damit andere sich an ihrem leckeren Fleisch laben können. Wieso verwende ich so ein komisches Beispiel über Kühe und Fleisch. Gedanken bleiben mir ein Rätsel. Aber ich mag sie. Denken ist Magie...

Quidam
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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 15.06.2003    um 01:13 Uhr   
Hey, du steigerst dich! ;-)
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"Autor"  
Nutzer: _anima_
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geschrieben am: 15.06.2003    um 09:07 Uhr   
Du wirst ja langsam richtig philosophisch, aber ist es nicht gerade Díes, was einen Menschen ausmacht? Wir sind dazu fähig in solchen Dimensionen zu denken...manchmal bringt es uns Kopfschmerzen, manchmal auch weiter. Ja, du hast Recht Gedanken sind wie Magie..sie sind unergründlich, einzigartig und manchmal schnell vergessen.
Aber ich denke, dass die Magie zwischen den Gedanken der Menschen auch eine Rolle spielt. Wie zum Beispiel denkst du über Seelenverwandtschaft? Auch ein großes Wort, zu dem ich meine, dass es das auf jeden Fall gibt...ich erlebe es immer wieder ;)
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 15.06.2003    um 23:04 Uhr   
Ich bin erschöpft. Ausgelaugt. Kein Gewitter kam. Nichts. Kalt war es heute. Mein Kopf tut weh. Meine Gedanken sind wirr. Ich überschlage mich. Alles ist anders und doch irgendwie gleich. Was mache ich hier auf dieser Welt? Warum bin ich? Wozu ist es gut? Ich wurde heute gefragt ob ich fähig bin zu lernen, ob ich meine Gedanken aufschreiben kann. hebt eine Braue Warum tue ich das hier? Eben aus diesem Grund. Warum bin ich hier? Weil ich nicht verstehe was ich tue. Was ist mein Leben? Sinn? Unsinn? Ich dachte ich wachse von Tag zu Tag. Vielleicht tue ich das. Ich wachse auf ein Ziel hin... doch auf welches? Wer bin ich? Wer werde ich? Wer war ich? atmet tief durch Es ist 18:32... viel zu früh. Ich muss mich beruhigen...
22:35 oder irgendetwas in der Richtung. Zeit ist egal geworden für mich. Ich komme gerade aus dem Garten, meine Haut ist kalt doch fühle ich mich warm innen drin. Viel Gedacht habe ich heute. Viele Fragen gestellt und doch so wenige Antworten erhalten. Dennoch sehe ich diesen Tag als „erfolgreich“ an, wenn man es so sagen kann. Ich merke wie langsam ich gerade Tippe, wie sehr sich meine Gedanken beruhigt haben. Mein Geist, mein Körper. Ich war gerade im Garten. Meine Katze war auch dort. Wir haben uns gegenseitig beobachtet. Ich brauchte ruhe, musste meine Energien die sich den ganzen Tag über in mir aufgebaut haben wieder loswerden. Es war so ruhig. So friedlich. Eine Spinne lief durchs gras im Garten, schwarz mit kurzen Beinen. Ich habe Angst vor Spinnen... eigentlich. Ich setzte sie auf meine Hand. Sie war so wunderschön. Warum habe ich es zugelassen das sie mich berührt? runzelt die Stirn Ich habe Angst vor Spinnen... eigentlich. Um genau zu sein habe ich sie berührt. Habe sie wie ein Windhauch auf meiner Hand gespürt, sie mir angesehen. Sie war schwarz und so wunderschön. Aber das sagte ich ja bereits. Ich habe keine Angst mehr vor ihr. Ich saß eine halbe Stunde da, hatte die Augen geschlossen. Manchmal öffnete ich sie. Fledermäuse habe ich dann gesehen und Vögel. Einen Schwarm schwarzer Raben. Sie waren laut. Die Fledermäuse hört man kaum. Ganz nah flog eine an mir vorbei, Ledern ihre Flügel. Ich hörte es leise ... mir fehlt das Wort. Oft fehlen mir die Worte. Flatternd, platschend, klatschend... wie hört es sich an wenn Fledermäuse fliegen? Ich weis es doch kann ich es nicht sagen. Ich weis warum ich hier bin bei euch, hier auf dieser Welt. 22:51 ist es jetzt. Ich bin ruhig. Endlich wieder ruhig. Diese Welt ist so wundervoll... man muss nur einmal die Augen schließen und sie sich ansehen...

Quidam
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"Autor"  
Nutzer: Dakila_Luva
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geschrieben am: 15.06.2003    um 23:20 Uhr   
So hast du recht mit dem was du schriebst auch ich kenne diese doch habe ich es wohl ein wenig vernachlässig warum das ist eine gute Frage, die ich mir oft stell doch eine Antwort gibt es nicht! kopf schütteltz warum nicht?

Doch eines was du schriebst wollte ich dir nur zu gute kommen lassen, du hast viel nachgedacht,doch denke nicht an Personen die sich falschverhalten haben und such die schuld nicht bei dir denn du wirst sie nie finden warum nicht? Schulter zuckt(i/)

Das ist eine gute Frage doch diese kannmir keiner beantworten vielleicht ist dieses Falsch was ich schrieb und es hat damit nichts zu tun.... die Augens chließt und seuftz(i/)

So war es falsch von mir...
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Nutzer: Jalima
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geschrieben am: 15.06.2003    um 23:43 Uhr   
23.35 Uhr. Es ist still geworden um mich. Sie sind weggefahren - irgendetwas sinnvolles tun. Holen etwas zu essen. Mir ist es recht so, ich brauche diese Ruhe im Augenblick.
Ich habe heute miterlebt, wie ein neues Leben begonnen wurde. Vielleicht habe ich es verursacht, vielleicht habe ich auch nur in Gang gesetzt, was längst vom Schicksal vorgesehen war. Wer weiß das schon. Ich nicht. Ich weiß überhaupt sehr wenig. Ich erlebe das nicht zum ersten Mal, trotzdem ist es nie gleich, es ist immer...anders.
Einige sieht man erwachen, nur um sich dann von ihnen zu verabschieden. Es tut weh. Jedes Mal. Aber es muss wohl so sein. Und manche folgen einem auf dem eigenen Weg, bleiben in der Nähe, vielleicht sogar in Sichtweite.
Manche kann man sogar berühren.
Aber nicht alle.
Ab und zu denke ich, mit jedem, der geht, geht ein Stück von mir. Ich glaube, ich bin schlecht darin, jemanden gehen zu lassen.
Ich bin aber auch manchmal schlecht darin, jemanden zu teilen... manchmal auch nicht. Wovon es abhängt weiß ich selbst nicht.
Irgendetwas tut grade weh. In mir drinnen... ganz leise... ganz unterschwellig...als versuchte es, sich vor mir zu verstecken. Vielleicht versuche ich auch, es zu überspüren. Es gelingt nicht. Aber so leise wie es ist, ist es nicht schlimm genug, daß ich schreien kann.. auch wenn mir danach ist. Es müsste schlimmer sein, aber das will ich nicht.
Ich habe keine Ahnung, warum es weh tut.
Als wäre etwas zerbrochen - so fühlt es sich an.
Es wird vorbeigehn... alles geht vorbei.
Außerdem bin ich kein melancholischer oder depressiver Mensch. Oder ?
Nein. Nein das bin ich nicht.

Jalima
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 16.06.2003    um 17:32 Uhr   
Wow .....nur sagen kann einfach gut :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Mindriel
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Registriert seit: 14.04.2002
Anzahl Nachrichten: 231

geschrieben am: 23.06.2003    um 14:37 Uhr   
Gedanken, die die Nacht durchziehen,
Gedanken, die das Dunkel trägt,
Gedanken, denen man folgt,
Gedanken, verschiedene,
Gedanken, schwierige,
Gedanken, leichte,
Gedanken, oft,
Gedanken...

lächelt ich schreibe nicht oft, nur wenn ich in der Stimmung bin, doch ich verstehe das Befreiende eines Tagebuchs oder ähnlichem...
Meine Gedanken sind allerdings, wenn ich sie aufschreibe, ein gutes Stück .. philosophischer vielleicht.. lächelt vielleicht setze ich mal was rein.
~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~
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"Autor"  
Nutzer: Faro_
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Anzahl Nachrichten: 18

geschrieben am: 25.06.2003    um 15:11 Uhr   
Ich finde es einfach toll, wie ihr eure Gefühle hier wiedergebt, denn Manche könnten nicht so einfach über ihre Eltern und deren Krankheiten reden, denke ich.
Ich finde das einfach nur klasse, wie ihr damit umgeht und dies hier aus euch rausschreibt.
Ich weiß nicht, ob ich das könnte, aber Gott sei Dank ergeht es meiner Mutter nicht so schlecht, wie euren Eltern.
Sie hatte zwar auch harte Zeiten, als z.B. ihre Gebehrmutter ausoperiert wurde. Ich meine mit diesem Eingriff wurde ihr Leben verändert! Denn ab dieser Zeit konnte und kann sie keine Kinder mehr zur Welt bringen.
Zu der Zeit, als meine Mutter im Krankenhaus lag, habe ich mich gekümmert.. .Das brauchte sie auch..
Denn ich finde, wenn ein Mensch in einer schwierigen Phase oder Situation ist, muss ihm einfach beigestanden werden, sonst gibt er auf..
Ok, ich schreibe schon wieder viel zu viel...
Jedenfalls habe ich vor solchen Menschen, wie euch, die ihren Schmerz aus der Seele schreiben, große Achtung.
Eure Faro
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"Autor"  
Nutzer: Maskerad
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Anzahl Nachrichten: 257

geschrieben am: 25.06.2003    um 17:25 Uhr   
diese Idee gefällt mir sehr gut Quidam... nur die Traurigkeit die in deinem Herzen zu wohnen scheint...tut lese ich zwischen den zeilen sehr weh


Maskerad
-Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten-
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"Autor"  
Nutzer: Quidam
Status: Profiuser
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Anzahl Nachrichten: 67

geschrieben am: 26.06.2003    um 01:21 Uhr   
Mindriel, lies genau und du wirst mehr philosophie finden als du denkst zwinkert

Faro, lies genau und du wirst keinen Schmerz in meinen Worten finden... nur Ehrlichkeit.

Maskerad... lies genau und du wirst merken das in meinem Herzen keine Traurigkeit ist sondern freude an den Dingen die mich umgeben, egal welcher Art. lächelt

Oder... lasst es wie es ist, alles ist für einen da wenn man nur genau hinsieht. lächelt


~Manchmal ist ein Schritt zurrück der beste Weg nach vorn~

Quidam
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"Autor"  
Nutzer: Faro_
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Anzahl Nachrichten: 18

geschrieben am: 26.06.2003    um 20:20 Uhr   
nicktDu hast recht, wenn du meinst, dass du nicht deinen Schmerz herrausschreibst. Du hast auch recht, dass es befreiend ist.
Doch als ich mir eure Texte,von Dakila und dir Quidam, durchgelesen habe, wären mir fast die Tränen gekommen.. .
Ich weiß nicht, was mich da überkommen hat, obwohl ich doch nicht solche Fälle, wie eure, in meiner Familie kenne.
Vielleicht aus Mitleid?
Hat mir mein Gedächtnis zugeflüstert, aber...nein. Ich glaube es war kein Mitleid. Es war Mitgefühl.
Eure Faro
Geändert am 26.06.2003 um 20:22 Uhr von Faro_

Geändert am 26.06.2003 um 20:24 Uhr von Faro_
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Nutzer: Quidam
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geschrieben am: 30.06.2003    um 21:41 Uhr   
Ich bin es mal wieder, vielleicht kennt ihr mich noch. Es ist schon einige Zeit her das ich diesen Thread eröffnete und ihn als Fundament für all jene die das Bedürfnis verspüren sich irgendwie mitzuteilen zur Verfügung stellte. Wenn ich mir im Nachhinein die Antworten und Einstellungen gegenüber meinen Gedanken und den Gedanken anderer gegenüber ansehe, offenbart sich mir alles als sehr interessant und eröffnet mir persönliche sehr viel mehr Sichtweisen meiner eigenen Gedanken als ich es alleine, für mich verschwiegen in meinem innersten je erkannt hätte. Ich gebe zu es ist ein wenig still geworden um mich, meine ansage jetzt jeden Abend ein kleines resume meiner Gedanken zu verfassen hat sich, wie ihr sicher gemerkt habt, im Sande verlaufen. Doch sind meine Gedanken stets da... ich erachtete sie jedoch nicht als solche die ich verbreiten möchte. Es ist jetzt 21.35/37. Ich habe meine Uhren immer noch nicht gleich gestellt, zeigen sie mir doch stets auf das Zeit etwas relatives ist und nicht von einer Uhr sondern vom Gefühl bestimmt wird... oder auch nicht. Mir geht es sehr gut in den letzten Tagen, auch wenn ich unregelmäßig oder nur wenig Schlaf bekommen habe. Meine Träume quälen mich in ihrer trivialen, chaotischen art. Träume sind schäume, ich verstehe sie nicht und wünsche sie mir fort. Ich weis aber das dies nicht richtig wäre. Sanfte, schöne... ja... wundervolle Musik habe ich entdeckt, höre sie jetzt jeden tag und genieße die Stimmungen die sie in mir auslösen. Ruhe und Gelassenheit aber auch Freude, tief... immer mit Hintergedanken an das vergangene, schwere Zeiten und auch gute. Ja. Mir geht es gut... ich bin glücklich. das Leben ist schön.

Quidam
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