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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.05.2003    um 07:03 Uhr   
Seit Stunden ist der Himmel klar,
schon lange kein Gewitter war;
im weißen Tal aus Porzellan,
doch plötzlich bahnt sich Schlimmes an,
denn dunkle Wolken ziehen auf,
das Unglück, das nimmt seinen Lauf.
Die Wolken alles dunkel legen,
da fängt es auch schon an zu regnen.
Und wie aus Kübeln geht es nieder,
mit Donnerschlägen immer wieder.
Die Landschaft bebt, es dröhnt die Luft,
begleitet von bestialem Duft.
Das war nicht Schluß, jetzt wird es bunter:
Es hagelt braune Brocken runter.
Mit Prasseln, Platschen ohne Ende,
so spritzt es seitlich an die Wände.
Doch dann ist friedlichŽ Stille hier,
es rieselt leise Klopapier.
Nur kurze Zeit, dann gibts ein Beben,
die Wolken sich nun auch wegheben.
Da nährt sich eine Wassergischt,
die alles in eine Loch reinwischt.
Jetzt ist es wieder wie vorher,
als ob gar nichts gewesen wär`.
Ich krieg schon leichtes Angstgezitter,
denkŽ ich anŽs nächste Klo-Gewitter
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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