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geschrieben am: 08.08.2002 um 07:46 Uhr
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So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut.
Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
"Ach!" sagte der Fuchs, "ich werde weinen."
"Das ist deine Schuld", sagte der kleine Prinz,
"ich wünschte dir nichts Übles,
aber du hast gewollt, daß ich dich zähme..."
"Gewiß", sagte der Fuchs.
"Aber nun wirst du weinen!" sagte der kleine Prinz.
"Bestimmt", sagte der Fuchs.
"So hast du nichts gewonnen!"
"Ich habe", sagte der Fuchs, "die Farbe des Weizens gewonnen."
Dann fügte er hinzu: "Geh die Rosen wieder anschauen.
Du wirst begreifen, daß die deine einzig ist in der Welt.
Du wirst wiederkommen und mir adieu sagen,
und ich werde dir ein Geheimnis schenken".
Der kleine Prinz ging, die Rosen wiederzusehn:
"Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr seid noch nichts",
sagte er zu ihnen.
"Niemand hat sich euch vertraut gemacht
und auch ihr habt euch niemandem vertraut gemacht.
Ihr seid, wie mein Fuchs war.
Der war nichts als ein Fuchs wie hunderttausend andere.
Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht,
und jetzt ist er einzig in der Welt."
Und die Rosen waren sehr beschämt.
"Ihr seid schön, aber ihr sein leer" sagte er noch.
"Man kann für euch nicht sterben.
Gewiß, ein Irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben,
meine Roseähnle euch.
Aber in sich selbst ist sie wichtiger als ihr alle,
da sie es ist, die ich begossen habe.
Da sie es ist, die ich unter den Glassturz gestellt habe.
Da sie es ist, die ich mit dem Wandschirm geschützt habe.
Da sie es ist, deren Raupen ich getötet habe
(außer den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen).
Da sie es ist, die ich klagen oder sich rühmen gehört habe
oder auch manchmal schweigen.
Da es meine Rose ist."
Und er kam zum Fuchs zurück:
"Adieu", sagte er...
"Adieu", sagte der Fuchs.
"Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
"Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar",
wiederholte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.
Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast,sie macht deine Rose so wichtig."
"Die Zeit, die ich für eine Rose verloren habe...",
sagte der kleine Prinz,
um es sich zu merken.
Und er warf sich ins Gras und weinte.
"Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen", sagte der Fuchs.
"Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.
Du bist für deine Rose verantwortlich..."
"Ich bin für meine Rose verantwortlich...",
wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken
von dem Buch der kleine Prinz.... |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 08.08.2002 um 12:41 Uhr
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Den paradiesischen Vogel
der nun dem Himmel so nah
die Tore der Nacht
entriegeln muss
gebe ich meine Träume mit
damit sie nachher
wie morgenrote Rosen
an deinem Fenster stehen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.08.2002 um 15:33 Uhr
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EIN VERLORENER BLICK DURCH DAS FENSTER
AUF MEINEN WEISSEN ROSENBAUM
ER WIEGT SICH DEM WINDE ERGEBEND
WOHL AUCH VERSUNKEN IN EINEM TRAUM
WAS WIRD ES FÜR EIN TRAUM NUR SEIN
DEN DAS ROSENBÄUMCHEN TRÄUMT
NOCH BLÜHT ES MIT VIELEN WEISSEN KNOSPEN
HAT SEIN WACHSEN NICHT VERSÄUMT
VIELEICHT VOM SOMMER UND DER WÄRME
DENN KALTE TAGE KOMMEN BALD HERAN
VON SCHMETTERLINGEN DIE IHN STREICHELN
UND WIE SEIN BLÜHEN HIER BEGANN
TRÄUMEND SCHAUEN WIR UNS BEIDE AN
ER DA DRAUSSEN UND ICH DRINNEN
SEH SEINE BLÄTTER FALLEN NACH UND NACH
KÖNNEN BEIDE DER ZEIT NICHT ENTRINNEN
NUR WARTEN AUF DAS NÄCHSTE JAHR
VERSUNKEN IN WOHLIG WARMEN TRÄUMEN
BEIDE ÜBERSTEHEN WIR DIE DUNKLE ZEIT
WERDEN DAS NEUE BLÜHEN NICHT VERSÄUMEN |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.08.2002 um 14:59 Uhr
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Ich träume oft von einer roten Rose.
Hell ragt ein Berg; sie blüht in seinem Schatten,
Zum fernen Licht aufschmachtend mit dem matten
Traumblumenblick aus ihrem dunklen Loose.
Dann bangt sie mich; tief stockt mein Schritt im Moose.
Doch weiter muss ich, muss das Ziel erreichen,
Den Gipfel mit den immergrünen Eichen;
So steh ich schwankend zwischen Berg und Rose.
Denn wie sich auch mein Fuß bemüht zu kämpfen,
Ich kann die süße Sehnsucht nicht mehr dämpfen,
Aus ihrem Kelch den edlen Duft zu schlürfen.
Da - Flügel - frei! - und an der Brust die Blume!
Schon naht der Hain mit seinem Heiligtume,
Wo auch die Rosen immer grünen dürfen.
Richard Dehmel (1863-1920)
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geschrieben am: 09.08.2002 um 17:48 Uhr
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Schönes Gedicht....:-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 11.08.2002 um 00:54 Uhr
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Kleine Rose Du darfst nicht gehen
lasse uns nicht hier alleine stehen
Du weist es doch, ich tue es dir kund
Du fehlst uns in der Poetenrund
Big
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geschrieben am: 11.08.2002 um 10:46 Uhr
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Ich will nur keinen streit
gab zuviel in letzer Zeit.
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Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 15.08.2002 um 00:47 Uhr
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Eine steht im Garten der Finsternis,
seit du sie gesehen hast,
weist du was du vermisst!
Geworden bist du ein Geschöpf der Nacht,
hier fühlst du dich wohl, hast die Macht!
Als Wolf läufst du durch die Dunkelheit,
bist für die große Macht bereit!
Du bist ein Wolf, oder doch nicht? Genau weis man es nicht!
Denn sieht man dich an,
so sieht man doch einen Mann.
Doch wer tief in deine dunklen Augen schaut erkennt dort ein Bild der Liebe, ein Bild deiner Braut.
Deine stärke ist nicht äußerlich,
sondern verbirgt sich innerlich!
Treue hast du sie geschworen,
doch der Weg zu ihr war verworren!
Du hast es nicht mehr geglaubt,
das der Wolf auch liebe braucht!
Zerbricht jetzt deine Scheinwelt
und das was Wahr ist, ist jetzt erhellt!
Eine schwarze Rose steht im Garten der Finsternis,
seit du sie gesehen hast,
weist du was du vermisst!
Du wolltest sie nie berühren, weil du wusstet sie würde dich verführen.
Nun kommst du als Wolf jede Nacht,
weil du es must, und über sie wachst!
Sie strahlte im hellen Mondeslicht,
denn sie hat ihr Gesicht!
Ruhelos wandels du den Tag, weil du ihn nicht magst!
Das helle Tageslicht ist voller Qual,
weil es euch trennt, ihr habt keine Wahl!
Das Blut der Sehnsucht in den Adern fließt, doch als Wolf ihr die Nächte von den Lippen liest!
Du willst nur noch in die Finsternis,
weil du sie so vermisst!
Nicht die tierischen Triebe,
sondern die Gier nach ihre Liebe.
Lässt dich unerschüttert weiter machen,
und bringt den Wolf dazu über die Rose zu wachen!
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 15.08.2002 um 01:07 Uhr
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Wie schoen es ist
im rosengarten deiner illusionen,
wie gut es duftet
nach fantasie und Sehnsucht,
die sich nicht begnuegt
mit dem Moeglichen.
Noch hat die hitze der Entbehrung
das ueppige Gras deiner Traeume nicht verbrannt,
noch hat der Hagel der Enttaeuschung
die bunten Blumen deiner fantasie nicht geknickt,
noch koennen die Baeume deiner Sehnsucht fluestern,
und ihre Fruechte schmecken
nach ewiger Freude.
Lass sie nicht ein,
die eifrigen Gaertner der Ordnung
mit den Sicheln und Heckenscheren,
den Saegen und aexten,
die gerade Wege anlegen wollen,
damit niemand sich mehr in dir verirrt.
Sie wissen nicht, was Schoenheit ist.
Lass nur jene in deinen rosengarten,
die Hoffnung in den Haenden tragen
und Zaertlichkeit in ihren Augen,
die Tage nicht nach Stunden messen
und ihr Herz oeffnen
dem Geheimnis hinter den Erscheinungen
und dabei ganz vergessen,
den Ausgang zu suchen. |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 15.08.2002 um 16:34 Uhr
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Im feuerroten Kleide
bist eine Augenweide
Herz-rose, frisch und jung.
Dein Duft spricht mir von Liebe,
daß es doch ewig bliebe
so freundlich um und um.
Oh Rose, Deiner Treue
ich mich auf immer freue,
die Klage bleibet stumm |
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geschrieben am: 15.08.2002 um 16:35 Uhr
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In der Knospe schon beschlossen,
Schönheit drüber ausgegossen,
Blühst du mir im Sonnenlicht.
Samt'ne Blätter zierlich spreizest,
Blutig rot, mit Duft nicht geizest,
Strahlend hebst dein Angesicht.
Sanft vom Sommerwind gewiegt,
Deine Anmut mich besiegt,
Sehnsucht aus der Seele bricht |
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 19.08.2002 um 20:12 Uhr
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Rosen beginnen,
zu wachsen,
wie die Liebe anfängt,
sich zu entwickeln.
Die Rose muss Gefahren überstehen,
wie auch die Liebe sich
ihren Weg bahnen muss,
um glücklich zu sein.
Die Rose entfaltet ihre
prachtvolle Blüte,
so wie die Liebe ihre
Flügel ausbreitet.
Die Rose fängt an zu welken,
wie die Liebe langsam stirbt.
Die Rose ist verwelkt,
so wie die Liebe erloschen ist.
Eine Träne entrinnt dem Auge,
denn du musstest erkennen,
dass die Liebe vergänglich
ist wie eine Rose |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 19.08.2002 um 20:28 Uhr
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Geändert am 29.08.2002 um 22:45 Uhr von Bigmoon |
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geschrieben am: 29.08.2002 um 19:31 Uhr
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geschrieben am: 29.08.2002 um 22:37 Uhr
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geschrieben am: 29.08.2002 um 22:45 Uhr
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. Geändert am 29.08.2002 um 23:19 Uhr von nightrose |
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 31.08.2002 um 09:45 Uhr
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Die Rose
Zart ihrer Blüte Farbe
mit Dornen bewehrt ihr Stil
sie erfreut unseren Blick
und wird verschenkt aus Liebe
FR |
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geschrieben am: 31.08.2002 um 09:55 Uhr
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Stimmt :-) |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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geschrieben am: 31.08.2002 um 11:20 Uhr
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geschrieben am: 31.08.2002 um 11:31 Uhr
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