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...to be continued

Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 11.06.2003    um 10:43 Uhr   
schweigend sitzt sie da, den blick nach vorne gerichtet. nein, ihr herz darf nicht klopfen bloß weil er neben ihr sitzt. es darf doch nicht bloß wegen IHM klopfen. sie legt die unruhigen hände auf die oberschenkel, doch auch dort trommeln sie unbewusst weiter. schweigend sitzt sie da. um sie herum hört sie lachen, es ist ihr geburtstag, ihre party und alle sind wegen ihr gekommen, auch ER. so lange kennt sie ihn schon. jahrelang sind sie sich schon vertraut, doch mit einem mal scheint alles neu. wo ist ihre unbefangenheit? ratlos blickt sie auf das halbleere glas vor sich. das sofa unter ihr scheint zu brennen und sie rückt einen millimeter näher zu ihm, unbewusst, wie von einer fremden kraft gezogen. immernoch tobt um sie herum das leben, doch in ihrem kopf sind nur die beiden da. plötzlich durchfährt sie ein heißer schauer, die feinen häärchen auf den armen stellen sich auf und eine gänseheut kriecht langsam ihren rücken hinab. es scheint als würde sie gleich explodieren unter seiner berührung. hat er grade wirklich den arm um sie gelegt? langsam wendet sie ihren kopf zu ihm und blickt in diese augen... an seinem hals pocht leise und unbemerkt eine ader. ist er etwa auch aufgeregt? sie blickt auf das pochen, immer wieder und wieder pulsiert es. wie von selbst beugt sie sich ein stück zu ihm und ihre lippen berühren sanft seinen hals. zart fahren sie darüber, kleine küsse verteilend. langsam legt sich seine hand an ihren hinterkopf, wieder durchfährt es sie, als würde sie von einem plötzlichen fieber gepackt und sie blickt ihn an. diese augen, diese lippen... er kommt ihr näher und auch sie kann nicht anders als sich ihm zu nähern. sanft, vorsichtig und scheu berühren sich ihre lippen und sie schließt die augen. hinter ihrer schläfe pocht es und ihr harz rast. bestimmt hört er das laute klopfen. millimeterweit öffnen sich ihre lippen während seine hand liebkosend über ihren rücken gleitet. als sie seine zungenspitze fühlt scheint es als müsse ihr herz gleich zerspringen, bis in die haarspitzen fühlt sie dieses feine prickeln wie von tausend nadeln, jedoch keineswegs unangenehm. langsam sinken sie zurück, auf das sofa und sie spürt ihn auf sich, umarmt ihn. als er den kuss löst, öffnet sie langsam die augen und blickt ihn an. diese augen.... wer hatte ihm erlaubt diese wunderschönen augen zu haben und wie kann ein einzelner mensch ein so bezauberndes lächeln haben? um sie herum ist es still, doch ist es wirklich die stille in ihrem kopf? vorsichtig blickt sie um sich und erblickt die anderen, fassungslos blicken sie die beiden an, nur auf den lippen ihrer besten freundin liegt ein wissendes lachen. sie schließt wieder die augen um ihn noch einmal zu spüren. diese lippen....

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shadow_light .....licht in der dunkelheit
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Nutzer: Nekir
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geschrieben am: 13.06.2003    um 20:51 Uhr   
wunderschön...es ist genau dieses gefühl, das du beschreibst, genau getroffen, anders kann man es nicht sagen. Ich wundere mich, dass niemand dazu einen Kommentar geschrieben hat. Wirklich, wunderschön.
Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit!
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 15.06.2003    um 11:09 Uhr   
danke.... es soll auch noch eine längere geschichte werden, aber erstmal war ich nicht da und dann muss ich auch irgendwie in der stimmung sein das zu schreiben....
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 25.06.2003    um 22:41 Uhr   
sie wirft einen letzten blick in den spiegel und betrachtet sich. die ganze letzte woche sah sie ihn jeden tag, doch niemand von den beiden verlor ein wort über den kuss. mit einem leisen seufzer verlässt sie das zimmer, geht die treppen hinunter und zieht die haustür hinter sich zu. als sie auf der straße steht blickt sie auf das haus ihres nachbarn. videoabend, etwas trinken.... mit zittrigen fingern streicht sie sich eine strähne aus der stirn und atmet tief durch. ob er schon da ist? ob er an mich gedacht hat? sie geht auf das haus zu und drückt den klingelknopf.

als sie das zimmer betrifft, sitzt er schon da, doch... neben ihm ist kein platz mehr frei. enttäuscht lässt sie sich auf das sofa fallen und nimmt die ihr angebotene flasche bier. vorsichtig sieht sie aus den augenwinkeln zu ihm, als ihr blick auf ihn fällt, scheint es ihr als würde ihr jemand nadeln in die schläfen bohren und sie zuckt zusammen. diese augen... sie schluckt hart und blickt auf den fernseher, auf dessen bildschirm der film beginnt.

etwas später lacht sie und verfolgt den film kaum noch, wie die anderen. es mag an dem alkohol liegen, aber wahrscheinlich kommt es daher, dass sie mittlerweile neben ihm sitzt. irgendwie hat sie sich diesen platz ergattert. nun sitzt sie da und in ihrer hand pocht es. sie liegt genau neben der seinen, sie müsste die finger nur wenige millimeter bewegen, doch es gelingt ihr nicht, es ist als wäre sie gelähmt. hitze steigt in ihr auf und sie umschließt unsicher die flasche. da! wieder dieser blitz als er sie berührt...sie blickt ihn an, ihr scheues lächeln versinkt in seinen augen, bleibt an seinen lippen hängen. die hände der beiden berühren sich und eine gänsehaut nimmt ihre haut in besitz als sich ihre finger mit den seinen verschränken. irgendwann sind sie allein, jemand wird nach hause gebracht, dunkelheit umschließt die beiden, nur der fernseher spendet noch zuckendes licht. sie sinkt zurück in die kissen des sofas und spürt seine hände, die sanft über ihre hüfte gleiten und ihre arme legen sich um ihn, während sie ihn sacht zu sich zieht. die lippen berühren sich und hinter ihren geschlossenen augen explodieren hunderte kleiner greller blitze. irgendwann sind sie nicht mehr allein in dem raum, doch es ist ihnen egal, nur langsam und wiederwillig lösen sie sich voneinander, aber die hände liegen streichelnd aufeinander.

als es zeit ist, sich zu verabschieden, stehen sie auf der straße, im licht einer straßenlaterne und ihr kopf liegt an seiner schultern. mühsam hebt sie ihn, sie hat angst ihn zu fragen, zu tief wäre der schmerz, zu tief der fall und als sie zum reden ansetzt, zittert ihre stimme. wahrscheinlich werden ihr gleich auch noch die knie nachgeben.... sie blickt ihn an und wispert leise "bin ich bloß ein spaß für dich?". sie blickt ihm in die augen, obwohl es mehr von ihr abverlangt, als sie je wusste, dass sie es geben kann. sacht verstärkt sich der druck seiner arme, die um sie geschlungen sind und er blickt sie an "alles, nur nicht das". schlagartig fängt es wieder an in ihren ohren zu rauschen und ihr hals ist ganz trocken. sanft küsst er sie und sie spürt seine nähe.... und die will sie noch lange spüren
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 26.06.2003    um 15:47 Uhr   
.. ... Bei mir fliessen die Tränen ... wunderschön.

[to.be.*b*s*d]
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 26.06.2003    um 21:09 Uhr   
freu danke dir.... fortsetzung folgt :)
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 28.06.2003    um 15:35 Uhr   
Oh ja, bitte... ;-)
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 02.07.2003    um 11:05 Uhr   
fest schlingt er seine arme um sie und sie seufzt, vergräbt ihren kopf an seiner schulter. ab morgen werden sie zum ersten mal länger als einen tag getrennt sein... er fährt nach frankreich und sie bleibt hier. sie löst sich aus seinen armen und schluckt, tränen brennen in ihren augen. es wird kein weltuntergang sein, sie sieht ihn ja wieder. er blickt sie an und streichelt über ihre wange. auch er fühlt sich unwohl und möchte sie kaum gehen lassen. schwungvoll dreht sie sich um, öffnet die tür und zieht sie ohne zurückzusehen hinter sich zu. tief atmet sie durch und die tränen quellen unter ihren lidern hervor. halbblind läuft sie die straße entlang und fängt jetzt schon an die tage zu zählen....
einige tage später steht sie in ihrem zimmer und putzt lustlos über das regal, ihre gedanken sind mal wieder bei ihm als das telefon klingelt. sie reißt den hörer von der gabel und hört seine stimme. am liebsten würde sie das telefon umarmen. es geht ihm gut, er hat spaß und... er vermisst sie. ein lächeln gleitet über ihre lippen während sie seiner stimme lauscht....
zwei endlose wochen sind vergangen und sie steht am bahnhof, nervös und erwartungsvoll sitzt sie auf einer bank und trommelt mit den fingern auf das metall. da! der zug! sie springt auf und ihr blick haftet auf alle türen zugleich. wo ist er? da! braungebrannt steigt es aus dem zug. diese augen... sie stürmt auf ihn zu und er schließt sie zögerlich in die arme. sie lächelt ihn an und die beiden gehen zum ausgang. auf der fahrt zurück erzählt er nicht viel, während sie dasitzt und sich einredet, es wäre nur etwas anders wegen der trennung gewesen. sie müssten sich bloß wieder aneinander gewöhnen. bei ihm angekommen stehen sie ratlos in der kücke, während er ihr einen zeitungsausschnitt mit dem photo der gruppe zeigt. der ausschnitt ist ihr völlig egal. wieso hat er sie noch nicht geküsst? sie legt eine hand auf seinen rücken und er blickt sie an. langsam zieht sie ihn zu sich und küsst ihn sanft, er erwiedert den kuss. wo ist dieses unsägliche prickeln? als er sich von ihr löst, fragt sie leise ob sie lieben gehen soll und er nickt, sagt er wäre müde. sie nickt bloß und lässt ihn allein...
zuhause starrt sie auf das telefon. sie ist nicht aus stein, nicht blöd. irgendetwas ist nicht in ordnung und sie malt sich das schlimmste aus. leise weinend sitzt sie zusammengekauert auf ihrem bett, doch nichts passiert. kein liebevoller anruf mit seiner stimme, niemand...sie fühlt sich so schrecklich verloren. ihre hand zittert als sie zum telefon greift. feige ist sie nicht und in ewiger unsicherheit kann und will sie nicht leben. langsam, wählt sie seine nummer. als er sich am anderen ende meldet, schweigt sie zuerst, doch er weiß genau, dass sie es ist. tränen rinnen über ihre wangen, während sie leise anfängt zu reden "ich habe dich vermisst, mich so gefreut dich wiederzusehen und du.... " sie schluckt "...bist so komisch. ist etwas passiert? liebst du mich nichtmehr?" sie schmeckt salzige tränen als sie mit der zunge über ihre lippen fährt "ist es aus?" nach einer schier endlosen pause holt er luft. zitternd sitzt sie da, die augen geschlossen als sie es hört, das was sie niemals hatte hören wollen "ja". ihr wird schwindelig und jede weitere erklärung seinerseits rauscht an ihr vorbei, sie versteht nur fetzen "urlaubsstimmung...strand...sie...der kuss... gefühle...". das telefon entlgeitet fast ihren händen während sie die augen weit aufgerissen hat, doch sie sieht nichts, niemanden, dunkelheit - alleine, verlassen, zertört. sie will es ihm nicht zeigen wie sehr sie leidet, versucht ihre tränen still zu weinen, doch er kennt sie zu genau. als sie das gespräch beendet hat, sitzt sie reglos da. will er sie verhöhnen? warum tut er ihr so unsäglich weh? denn eines brannte sich an diesem tag in ihr gedächtnis und ihr hirn ein - der name der anderen. verdammt nochmal! die beiden haben den gleichen namen....
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 03.07.2003    um 22:08 Uhr   
seufzt leis bald gehts weiter...
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 08.07.2003    um 14:39 Uhr   
ihre hand krallt sich um den bleistift, der droht zu splittern. so vieles möchte sie ihm sagen, doch wie bloß? es ist nun zwei wochen her, dass er sie verließ und noch immer will dieses beklemmende gefühl nicht von ihr weichen. dieser dumpfe schmerz im kopf und das drückende unangenehme pochen in der magengegend. sie blinzelt, ihre augen brennen. bereits vor tagen dachte sie, es wäre keine einzige träne mehr in ihr, doch sie täuschte sich immer wieder. es ist nicht einfach. sie sieht ihn immernoch jeden tag und sie haben es geschafft normal miteinander umzugehen - zu gerne würde sie wissen wie es ihm geht. natürlich sieht sie sein äußeres, doch wie es in ihm aussieht will sie wissen. es kann ihm doch nicht völlig egal sein...oder? sie seufzt und steht auf. heute abend wollen ein paar freunde ins kino und er wird auch dabei sein.
abends steht sie vor dem kino und bemüht sich nicht nervös herumzutrippeln als sie ihn kommen sieht. sie lächelt - und blickt schnell zu boden. im kino sitzt sie neben ihm und starrt auf die leinwand - bis heute kann sie nicht sagen welchen film sie eigentlich gesehen hat. die stimmung wird langsam etwas unbelasteter, sie wechseln leise worte. sie greift in ihre popcorn-tüte und blickt ihn an. er lächelt und blickt auf das popcorn in ihrer hand. langsam hebt sie diese zu seinen lippen und lässt etwas in seinen mund fallen, leicht berühren seine lippen ihre fingerkuppen und am liebsten würde sie die augen schließen. blitze zucken durch ihren kopf udn sie unterdrückt ein seufzen. der film zieht an ihr vorbei...
nach dem film gehen sie zu einem freund. dort heizt sich die stimmung auf, musik, drinks und viel gute laune vermischen sich zu einem berauschenden abend. sie sprechen mehr miteinander, lachen und verstehen sich gut. bei jedem wort, das sie wechseln, zieht sich ihr magen zusammen. sie kann nicht vergessen, was sie mit ihm verloren hat. wieder zerwühlt die eine frage ihr gesamtes inneres: will sie ihn zurück? ihr herz schreit immer und immer wieder ja, aber ihr verstand verbietet es ihr. er hat sie verletzt und fallen lassen. sie darf ihn nicht mehr lieben. all dies spukt ihr durch den kopf als alle beschließen einen anderen freund zu besuchen.
bei diesem freund angekommen, lässt sie sich neben IHM aufs sofa fallen, ihr bester freund setzt sich auf die lehne. irgendwann lässt dieser sich gegen sie fallen und auch sie kippt um. auf ihn. sie will sich gerade wieder aufrichten als sie etwas spürt. eine hand legt sich zärtlich auf ihren rücken. sie schließt die augen und wärme breitet sich in ihr aus. sie weiß genau wessen hand es ist. sie musste nur einmal bevor sie ihre augen schloss in seine augen sehen. fingerkuppen streicheln über ihren rücken, während sich weiche lippen in ihren nacken drücken. ihre gedanken rasen mit ihrem herz um die wette. was soll sie tun? er hat ihr so unendlich wehgetan, doch wie soll sie ohne ihn leben? sie wendet ihr gesicht ihm zu und küsst ihn. leidenschaft, geborgenheit...sie wusste nie wieviele gefühle in einem kuss liegen können. beinahe verzweifelt klammern sie sich aneinander fest, jeder sucht den anderen und ihre herzen rasen. irgendwo hört sie verblüffte worte. die anderen haben den kuss bemerkt und verlassen leise das zimmer...
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 14.07.2003    um 19:16 Uhr   
Hu du! ~mal z~ ... hm, ... manche passagen, wie die zum beispiel, wo du beschreibst, ... die Frage: will sie ihn ünerhaupt zurück?! die hat mcih ziemlich an mcih erinenrt. Irgendwie... auf der einen seite, der grund warum SIE ihn nicht mehr hat, aber auf der anderen seite die liebe ... mhm ... das is bestimtm voll schwer für SIE... kann ich mir vorstellen. Jetzt, wo es wieder zu nem Kuss kam (~tränchen wegwischtz, weil so romantisch iz~), erwachen die hoffnungen wieder... hm, wenn ihr ihr mal ein Tipp geben darf ...:reden, und fragen, was aus den Gefühlen zu der "Urlaubsliebe" geworden is ...
... du schreibst echt gut... ~nicktz~ vor allem merkt man es, wie viel gefühl dahinter steckt. perfekt! Kannst dich ja mal wieder melden,w enn de im chat bist , gelle...!?

~~>Pebbi!<~~
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 20.07.2003    um 15:24 Uhr   
niemand sprach es aus, es war einfach so, dass sie zusammen gehörten. dennoch brannte bei jedem kuss tief in ihr die angst ihn jemals wieder zu verlieren und dazu die zweifel...war es richtig ihm eine neue chance zu geben? doch es hätte sie verrückt gemacht zu wissen, dass sie seine liebe hätte spüren können und sie es sich nur selbst versagt. sie wäre lertztendlich daran zugrunde gegangen, im ewigen kampf mit sich selbst und den todesstoß hätte es ihr gegeben, diesen sich selbst auferlegten kampf zu verlieren. und sie hätte verloren, die liebe war einfach zu groß. sie nahm ihn einfach zurück, trotz dieses stängigen gefühl des zugeschnürten halses.

doch ihre liebe war keine öffentlich liebe. zu sehr steckte die angst in beiden, dass andere es zerreden würden. zu groß die angst, dass trotz der liebe es irgendwann einen knacks geben könnte, wenn die anderen sich das maul über sie zerreißen... . also blieb es bei keinen berührungen in der öffentlichkeit, dort waren sie bloß freunde, doch wenn sie allein waren, konnten sie sich ihre liebe zeigen.

sie waren wieder mal allein und lagen aneinandergekuschelt auf seinem bett, im hintergrund düdelte der fernseher. zärtlich glitten seine finger ihren hals entlang und sie schloss die augen. sie waren genauso zärtlich zueinander wie zuvor, doch hatte sie nun angst, dass er mit ihr spielen würde...sich etwas holen wollte, dass er vorher nie ganz bekommen hatte: sie. sie liebten sich und gingen weit, doch nie kam es zu dem letzten schritt - und nun hatte sie angst. wollte er vielleicht nur sich das holen, wo er so nah dran gewesen war? wollte er vielleicht nicht bei einer anderen wieder ganz von vorne anfangen müssen ? doch sie wusste selbst, dass diese gedanken völlig fehl am platze waren. er liebte sie - nur sie und sie wusste das. oder? die leisen stimmen in ihrem kopf hörten nicht auf. während ihr dies alles wieder einmal durch den kopf schoss, genoss sie gleichzeitig seine zärtlichen hände, die sich auf ihre hüfte legten und sie sanft streichelten. sie liegt mit dem rücken zu ihm und kuschelt sich an seine brust und in seine arme. die stimmchen werden langsam leiser und sie genießt einfach seine nähe. seine finger gleiten unter ihr shirt und liebkosen sie. langsam dreht sie sich zu ihm und und er küsst sie als antwort zärtlich. sie erwiedert diesen kuss mit ihrer ganzen zärtlichen liebe die sie für ihn empfindet. auch ihre hände machen sich selbständig und gleiten seinen bauch hinab. der kuss wird inniger und ihre körper zieht es zum anderen. mit der zeit verschwindet ihr und auch sein shirt. feuchte fingerspitzen gleiten über erhitzte körper und sie spürt seine lippen ihren hals hinunterwandern. ihre hand umspielt den bund seiner hose und etwas später liegen sie nackt in inniger umarmung nebeneinander. sie spürt seinen schnellen herzschlag und seine erregung. auch ihr atem geht schnell und am liebsten würde sie ihn auffressen um ihn neimals wieder hergeben zu müssen. sie öffnet die augen und lässt ihren blick über ihn gleiten. bei gott ja, er ist schön und sie begehrt ihn. als sie seine augen trifft, bildet sich ein klos in ihrem hals. so viel liebe, wärme, begehren - hat sie das verdient? und überwiegt auch nicht das begehren? doch sie schiebt alle störenden gedanken hinfort. langsam dreht sie sich weg, auf den rücken und zieht ihn mit sich. gierige küsse werden ausgetauscht, als es langsam in sie gleitet. eng umschlungen lieben sie sich in ihrer ganzen unwissenheit, da auch er unerfahren ist. er vergräbt seinen kopf an ihren hals, heiß streift sie sein atem und ihre beine umklammern seine hüften. ihr herzen scheinen im gleichen takt zu schlagen während sie sich langsam dem gipfel nähern. ... nachdem sie den gipfel erreichten, liegen sie schwer atmend ineinander verlungen da. ihre hände gleiten über seinen verschwitzten rücken und seine lippen küssen zärtlich die salzige haut ihres halses. tränen schießen ihr in die augen und sie weiß garnicht wieso. es war einfach schön, für beide. während sie still daliegt,weiß sie es ganz genau: er war und ist für sie der richtige.
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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 22.07.2003    um 13:56 Uhr   
*tränchenwegwischtz* hey süße... wieedrmal sehr schön und ergreifen beschrieben. Auch cih hoffe, dass er für SIE der richtige ist. z
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 23.07.2003    um 11:00 Uhr   
halb/halb...
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 19.09.2003    um 17:54 Uhr   
sturzbäche aus tränen rinnen ihre wangen hinab, dabei wollte sie doch stark bleiben, obwohl es ihr schon vorher klar war, dass sie diesen kampf hoffnungslos verlieren würde. lange schon stand es im raum, bedrohend und einschüchternd und schon vorher schossen ihr bei dem gedanken daran tränen in die augen. diesen nachmittag noch, dann werden sie sich für lange zeit trennen müssen - für ein ihr unendlich lang erscheinendes jahr. er geht nach amerika, sie wusste es seit jahren, doch nun ist er so nah, dieser gefürchtete abschied. sie liegt da und er nimmt sie in den arm, obwohl es für ihn noch schwerer sein muss. er wird nicht bloß den menschen "verlieren" den er liebt, nein, auch freunde, seine familie, einfach alles. sie will ihm mut machen, doch mit tränennassen augen und einer zittrigen stimme hört sich jedes tröstende wort lächerlich an. wer wen in den arm nimmt und tröstet weiß keiner genau, sie liegen einfach da und sie weint in seine schulter. plötzlich wird auch er still, keine leisen worte mehr und als sie ihn anblicken will, fällt eine kleine träne auf ihre wange. sie blinzelt ihn an und auch seine augen schwimmen in tränen. 'verdammt, sei nicht so jämmerlich und tröste ihn!' schießt es ihr durch den kopf, doch mehr als ihre arme noch fester um ihn zu schließen, bringt sie nicht zustande. erneut bricht eine welle der verzweiflung über sie hinein. wer soll sie zärtlich in den arm nehmen, wenn sie eine starke schulter braucht? mit wem soll sie stundenlang telefonieren? wem kann sie von ihren träumen erzählen? wer liebt auch ihre schusseligkeit und all die kleinen fehler die sie ausmachen? wer ist einfach immer da?! all dies schießt ihr durch den kopf und die tränen hören nicht auf über ihre wangen zu rinnen. sie glaubt nicht, dass sie je wieder die kraft haben wird aufzustehen und den kopf zu heben. alles scheint so taub und leer. mit zittriger hand versucht sie photos zu machen, auf denen sich ein lächeln abgrungen wird. wieder schließt er sie in die arme und sie schweigen. gott, wie wird sie ihn vermissen! irgendwann ertönt ein zögerliches pochen an der tür und seine mutter steckt den kopf zur tür herein...sie will ihn abholen. mit rotgeweinten augen sitzt sie da, einem häufchen elend zum verwechseln ähnlich und auch er sieht nicht viel besser aus. mit den worten "im auto weint es sich besser als im bus." steckt seine mutter sie in ihr auto um sie nach hause zu fahren. dort angekommen schwimmen ihre augen schon wieder in tränen...oder immernoch...sie weiß es nicht mehr. sie steigt aus und auch er reißt die tür nochmal auf, steigt aus und drückt sie an sich. sie vergräbt ihren kopf an seiner schulter und weint haltlos. nur noch diese berührungen, bald ist er weg, gleich... schwer lösen sie sich voneinander und er steigt ins auto. die tür schließt sich, doch seine hand legt sich an die scheibe, als wolle er sie noch ein letztes mal berühren. das auto fährt los, die straße entlang. ihr kommt es vor, als würde ihr herz unweigerlich mit seinem verschmolzen sein und nun einfach aus ihrer brust gerissen, brutal. das auto wird immer kleiner und biegt ab. sie schlägt die hände vors gesicht und schert sich nicht darum wie die leute gucken als sie verzweifelt weinend und mit knien die nachzugeben drohen die treppen zu ihrer haustür hinaufsteigt. es kommt ihr vor wie ein kraftakt, nie zuvor meint sie eine solche anstrengung auf sich genommen zu haben. der schmerz wütet in ihrem inneren und es würde sie nicht wundern, wenn die stelle des t-shirts über ihrem herz gleich wahrhaftig von blut rot durchtränkt wäre. der schlüssel schiebt sich wie von geisterhand gesteuert in das türschloss, sie ist sich sicher nicht die kraft zu haben die hand zu heben, doch die tür öffnet sich. sie streift sich die schuhe von den füßen und quält sich die treppen zu ihrem zimmer hoch wo sie aufs bett fällt und weint die tränen von denen sie sicher war, dass sie garnicht mehr in ihr sein können. schließlich schließt sie kraftlos die augen....
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"Autor"  
Nutzer: _Pipa_
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geschrieben am: 21.09.2003    um 18:43 Uhr   
seuftz & Träne wegwisch

Wunderschön.. einige Pasagen kann ich gut nachvollziehen.. traurig guckt
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 21.09.2003    um 21:01 Uhr   
lächelt danke, es freut mich wenn ich wen damit erreichen kann...
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Nutzer: Sugar_Baby_Love
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geschrieben am: 22.09.2003    um 03:38 Uhr   
traenen wegwischt...
und das alles sehr gut nachvollziehen kann, weil selbst gerade fuer ein Jahr in Amerika ist, und eine eben solche Situation sehr gut kennt

Einfach wunderschoen geschrieben... Du beschreibst alles sehr praeziese, wodurch man unweigerlich in die Situation hineinversetzt wird. Wunderschoen...


Sugar
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"Autor"  
Nutzer: SilenceStinger
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geschrieben am: 23.09.2003    um 15:42 Uhr   
lächelt
du weisst was ich hierzu sagte
wahrlich "gänsehaut feeling"
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"Autor"  
Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 23.09.2003    um 18:55 Uhr   
danke ^^
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 23.09.2003    um 18:56 Uhr   
- doppelposting -
Geändert am 25.09.2003 um 15:24 Uhr von shadow_light
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 29.10.2003    um 12:07 Uhr   
wieder und wieder fragt sie ihre e-mails ab. eine nachricht von ihm, bloß ein wort, mehr will sie nicht. sanft lächelnd liest sie eine zeilen und tränen brennen in ihren augen. sie gönnt es ihm, es ist eine großartige chance, auch für später...doch immer wieder überkommt sie purer egoismus: wieso bloß lässt er sie allein? sie will diese gedanken beiseite schieben, doch es gelingt ihr nie ganz. alles erscheint ihr so unwirklich. es ist so lange her seit sie das letzte mal seine umarmung spürte, alles ist so unglaublich weit weg. sacht streichen ihre finger über sein photo.
wieder einmal sitzt sie vor dem computer und liest seine zeilen, als ihr herz plötzlich stockt. vielleicht kommt er weihnachten nach hause! ihr herz stolpert ganz schrecklich und sie merkt wie ihre finger anfangen zu zittern. 'bitte komm heim' fleht ihr herz.

heute ist es soweit! heute kommt er nach hause. sie sitzt zuhause und wartet. sie schwänzt die schule und fährt mit seinen großeltern zum flughafen um ihn abzuholen. 5 minuten sind seine großeltern schon zu spät als seine oma anruft. sie ahnt nichts gutes als sie deren erstickte stimme hört. er kommt nicht... flugzeug verpasst und alles, einfach alles ist schief gelaufen. wie in trance legt sie den hörer auf. er sitzt am flughafen, versucht alles um nach hause zu kommen. vielleicht bekommt er einen flug in den nächsten tagen, doch es ist unwahrscheinlich. selbst wenn...kostbare tage würden einfach vergehen. sie schleppt sich in die schule, zuhause würde ihr die decke auf den kopf fallen. in der schule kommt ihr sein bester freund frohgelaunt entgegen. als er sie sieht stockt er, fragt wieso sie hier sei. leise berichtet sie ihm was passiert ist. fassunglos blickt er sie an und nimmt sie in die arme. er weiß wie sehr sie sich gefreut hat, er weiß, dass sie die tage gezählt hat. alle sind fassungslos und es kümmert sie nicht, dass sie immer wieder in tränen ausbricht, sie kann einfach nicht anders, die enttäuschung sitzt zu tief und tut so unglaublich weh.
am abend sitzen sie bei ihrem besten freund. eine party war vorbereitet, alles ist da - nur er fehlt. trübe sitzen sie alle zusammen, als plötzlich ihr handy klingelt. ihre mutter ist dran, völlig aufgeregt und sagt er würde am nächsten tag ankommen. sie springt auf und alle wissen was passiert ist bevor sie ein wort gesagt hat.
am nächsten tag steht sie endlich am flughafen und starrt auf den bildschirm. der hund seiner großeltern, welcher normalerweise die ruhe pur ist, läuft auch schon aufgeregt herum, da sie selbst das tier mit ihrer aufregung angesteckt hat. da! sein flugzeug ist gelandet. nach endlosen minuten der gepäckausgabe erscheint er hinter einer glastür, mit einem riesenwagen, beladen mit koffern. vorher hat sie sich tausend gedanken gemacht: soll sie stehen bleiben, seinen großeltern beim begrüßen den vortritt lassen? alle gedanken sind vergessen. sie lässt seine großeltern stehen und stürmt ihm entgegen. er lässt den gepäckwagen stehen und sie fliegt ihm in die arme. fest umarmt er sie und sie riecht seinen vertrauten geruch. langsam lösen sie sich und seine großeltern begrüßen ihn. für sie ist alles so unwirklich...er ist wieder da, wenn auch nicht für lange.
bei ihm zuhause angekommen zieht es beide bloß noch zueinander und lange vermisste hände gleiten über ihre haut. seine berührungen elektrisieren sie.
am abend wird die party nachgeholt. immer noch ist da dieses dauerlächeln auf ihren lippen, es will einfach nicht verschwinden. immer wieder blickt sie ihn an um sich zu vergewissern, dass sie nicht einfach einen langen wunderschönen traum träumt.

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geschrieben am: 24.02.2004    um 20:22 Uhr   
gut gelaunt sitzt sie im auto ihrer eltern, heute abend geht sie mit ihm auf eine party seiner bekannten. sie freut sich auf die party, es wird bestimmt ein lustiger abend. ihr handy piepst und sie liest seinen namen. schon allein dabei gleitet ein lächeln über ihre lippen, doch dann stolpert ihr herz einen kurzen moment. er schreibt, er hätte ihr eine mail geschickt, sie solle sie abfragen. sie starrt auf das display ihres handys. hat ihr gefühl sie doch nicht betrogen? war er in den letzten tagen doch abweisend? er will doch nicht etwa.... nein, den gedanken daran schiebt sie weit weg. redet sich ein sie würde bloß überreagieren, er will ihr bestimmt nur sagen, dass.... ja was eigentlich?
die minuten bis sie zuhause ist, kommen ihr vor wie stunden. langsam schleichen sie dahin, als wollten sie sie quälen. zuhause angekommen stürmt sie zum computer "komm schon, schneller" murmelt sie leise immer wieder vor sich hin während er hochfährt. so, jetzt nur noch.... nein! nich abstürzen! sie seufzt, schaltet ihn einfach aus und wieder an. egal ob dem computer das vielleicht nicht gut tut. so, endlich. zittrige, schweißnasse finger liegen auf der maus. der kleine weiße pfeil tanzt unruhig auf dem desktop umher. beruhig dich! er ist bestimmt nichts schlimmes. sie liest die ersten worte und ihr magen dreht sich um. nein! nicht schon wieder. lass das bitte bitte nicht wahr sein. "ich habe in den letzten tagen viel über uns nachgedacht..." was soll denn jetzt noch positives kommen? sie liest weiter, tränen brennen ihr in den augen, sie zittert am ganzen körper. er sagt es wäre nicht mehr wie früher, es hätte keinen sinn mehr. keinen sinn mehr... die worte hallen hämmernd durch ihren kopf. was denkt er denn? er war lange weg, es kann doch nicht nahtlos weitergehen, sie müssen sich erst wieder aneinander gewöhnen. ihre schultern sinken mutlos nach vorne. sie wird nicht betteln, ihn nicht anflehen zu ihr zurückzukommen. die worte verschwimmen ihr vor den augen und die tränen tropfen auf die tastatur. irgendwo ganz ganz tief in ihr verborgen flammt wut auf. ist sie es ihm noch nichtmals wert, dass er persönlich mit ihr redet? er schreibt er hätte das große schweigen am telefon nicht ertragen. hat er etwa nicht im entferntesten daran gedacht was er ihr antut, wenn er es per mail tut? kalte schwarze buchstaben auf weißem hintergrund. das flimmern das bildschirms wird imemr heftiger, sie schließt die augen, vergräbt das gesicht in den händen. die maus fällt polternd zu boden, sie realisiert es kaum. sie könne ihn ja anrufen wenn sie sich etwas gefangen hätte. wann? in ein paar wochen?! dennoch greift sie zum telefon, mehrmals vertippt sie sich bei der nummer, so stark zittern ihre finger. plötzlich hört sie seine stimme und es ist ihr als wolle ihr gesamter mageninhalt plötzlich nach draußen. sie würgt trocken und schluchzt. am anderen ende der leitung ist es still, er weiß, dass sie dran ist. leise sagt sie die party für den abend ab. sie fragt ihn nichts. kein wieso oder warum. sie kann es einfach nicht. alleine der klang seiner stimme dröhnt in ihren ohren, überlaut und schmerzhaft. spricht er wirklich so laut oder spielt ihr körper nun verrückt? sie legt auf. mehrmals blinzelt sie und kleine funken tanzen vor ihren augen, schwärze greift nach ihr. sie stolpert zum fernseher, musik, ablenkung. auf jeden musikprogramm dudelt ein herzschmerzlied. verdammt, war das schon immer so? die fernbedienung entgleitet ihren händen und erneut erfasst sie eine woge aus tränen. zitternd hockt sie auf ihrem sofa als ihre mutter in ihr zimmer kommt, erschrocken fragt was los sei. sie schmeißt sie raus, sie kann einfach nicht darüber reden, kann jetzt keine einfühlsamen worte ertragen. sie würden sie umbringen. wieder greift sie zum telefon. ihr bester freund muss jetzt helfen. niemand da! wen nun? den besten freund ihres ex.... ex! wie sich das anhört. hart kalt... ex. ex und hopp. sie ruft ihn an, erreicht ihn und fängt einfach an zu weinen. er versucht sie zu beruhigen, sagt er wisse schon was los sei, er hätte IHN in der anderen leitung, aber ihr bester freund sei bei ihm. endlich kann sie mit ihm reden. oder auch nicht... sie bringt kaum ein wort heraus. am ende verabredet sie sich dort.

Geändert am 25.02.2004 um 10:32 Uhr von shadow_light
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Nutzer: shadow_light
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geschrieben am: 24.02.2004    um 20:23 Uhr   
irgendwann kommt sie an, der beste freund ihres ex ist auch ein sehr guter freund von ihr. ensetzt blickt er sie an und nimmt sie wortlos in den arm. murmelt etwas wie "aber ihr gehört doch zusammen". er bugsiert sie aufs sofa und drückt ihr ein bier in die hand. hilflos sitzt er neben ihr, er hat sie noch nie weinen sehen, kennt sie nicht so verzweifelt. sie sitzt bloß da und starrt die tischdecke an... gehäkelte spitze, irgendwelche muster. selbst diese verschwimmen vor ihren augen während sie wieder anfängt zu weinen. es kommt ihr vor als würde jemand die hände an ihren hals legen und zudrücken, sie schnappt nach luft. irgendwo hört sie jemanden sagen "jetzt wein nicht wegen dem". wegen dem! ja, grade wegen dem! sie hat ihn geliebt, nein... liebt ihn immernoch, sonst würde sie nicht verzweifeln. liebt ihn mit ihrem ganzen herzen und mit allem was sie hat. ihre zitternden finger zerknüllen die gehäkelte spitze. sie spürt eine tröstende hand auf ihrem rücken, doch das kann nicht trösten. sie denkt an seine berührungen, seine zärtlichkeiten. sie will das alles nicht hergeben, niemals. aber kämpfen kann sie nicht. ihr herz ist gebrochen, SIE ist gebrochen. sie wird ihm keine vorwürfe machen, ihn nicht anbetteln... wieso weiß sie nicht. hat das etwas mit würde zutun? mit stolz? doch was zählen solch banele kleinigkeiten noch wenn man sich fühlt als würde sich die welt aufhören zu drehen. so sitzt sie da und starrt vor sich hin, kann es einfach nicht begreifen...

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geschrieben am: 27.02.2004    um 15:03 Uhr   
boah so schön...*tränen weg wischt*
eine bessere geschichte habe ich noch nie gelesen..
einfach sön..
Dat Hexi
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"Autor"  
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geschrieben am: 27.02.2004    um 21:58 Uhr   
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll,...es ist einfach wunderschön hab noch nie zuvor sowas tolles gelesen!Wow!!!
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