Auf den Beitrag: (ID: 34761) sind "38" Antworten eingegangen (Gelesen: 1434 Mal).
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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 15.06.2003    um 14:15 Uhr   

Han und Lama, dankeschön für euer Lob.

Han, was den "Orden" angeht, so kann ich mich Lama nur anschließen. Man findet selten wirklich konstruktive Kritiken hier im Forum. Obwohl ich die Gedichte auch sehr intensiv lese und darüber nachdenke, habe ich selbst so meine Schwierigkeiten damit, Kritiken zu formulieren. Da wir aber an uns arbeiten wollen, ist es enorm wichtig, dass es ein paar Leute gibt, die das gut machen. Dafür euch beiden meinen herzlichen Dank.
(zitat)Zur Erklärung für mein häufiges Posten: ich bin verrückt nach Gedichten, ich lache unglaublich gern (deshalb meine Vorliebe für einige Lama-Gedichte) und ich arbeite am Computer, manchmal Tag und Nacht.
(/zitat)
Da haben wir ja einiges gemeinsam. ;-) All das Obige trifft auf mich auch zu.

Lama, Han wäre eine tolle Bereicherung für unseren Lama-Thread gewesen, stimmt's? Na, vielleicht ergibt sich ja irgend sowas in der Art mal wieder ...

Lieben Gruß an euch beide,

Mindi

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Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 15.06.2003    um 18:55 Uhr   
(zitat)Lama, Han wäre eine tolle Bereicherung für unseren Lama-Thread gewesen, stimmt's? Na, vielleicht ergibt sich ja irgend sowas in der Art mal wieder ... (/zitat)

:-)) Danke Mindi, das nenne ich "im virtuellen Leben einen Sinn finden", wenn man als Bereicherung angesehen wird. Das ist mindestens genauso gut wie ein Orden. Wenn sich soetwas wie der genannte Lama-Thread oder vielleicht ein Mindi-Thread ergibt, bin ich gern dabei !

~vorfreudeindieluftspringt~
juchuuut Han

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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 15.06.2003    um 19:23 Uhr   

Han mal statt einem Orden ein virtuelles Blumensträußchen überreicht :-)



Auf weiterhin gute gemeinsame Dichterei!

Mindi

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Nutzer: Niclara
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geschrieben am: 15.06.2003    um 19:33 Uhr   
....
Geändert am 15.06.2003 um 19:35 Uhr von Niclara

Geändert am 15.06.2003 um 19:37 Uhr von Niclara

Geändert am 15.06.2003 um 19:54 Uhr von Niclara
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"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 15.06.2003    um 22:04 Uhr   
Danke für die Blumen, Mindi. Ein toller Blumenstrauß! :-))
Muss ich auch noch lernen, wie man Bilder hier reinpostet.

@ Niclara
Wie Du weißt, habe ich Deinen Beitrag hier gelesen, bevor Du ihn gelöscht hast. Auch wenn du mich zunächst verletzt hast, weil es Persönliches war, was Du hier reingeschrieben hast, sollst Du doch wissen, dass ich mit Kritik umgehen kann. Du hast außerdem ja auch Nettes geschrieben, also kein Grund, Dein posting wieder zu löschen. Schade!!!
Hier nochmal ein paar Zeilen aus dem Gedicht, das ich für Dich geschrieben habe (Titel: Egal):

das ist doch ganz egal
dass wir gestritten haben
das ist doch ganz egal
dass wir jetzt beide schmolln
Hauptsache ist
wir haben uns noch lieb

~dasgiltauchweiterhin~
traurig Han ~

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"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 15.06.2003    um 22:19 Uhr   
(zitat)Man findet selten wirklich konstruktive Kritiken hier im Forum. Obwohl ich die Gedichte auch sehr intensiv lese und darüber nachdenke, habe ich selbst so meine Schwierigkeiten damit, Kritiken zu formulieren. Da wir aber an uns arbeiten wollen, ist es enorm wichtig, dass es ein paar Leute gibt, die das gut machen. (/zitat)

Dieses Zitat war es, Mindi, auf das sich Niclaras Antwort bezog (unter anderem). Sie ist der Meinung, dass für mich konstruktive Kritik und deren Formulierung ein Leichtes sein dürfte, da ich mal Deutsch studiert habe. Aber ich habe auch Geschichte studiert und maße mir trotzdem nicht an, über alle geschichtlichen Zusammenhänge, Fakten und Zahlen Bescheid zu wissen.
Also: Danke für Deine Beurteilung Mindi. Was ich bisher geschrieben habe, war auch so gemeint!
Ich hoffe, wir werden auch weiterhin so schön zusammen dichten und uns gegenseitig kritisieren.
Das gilt auch für Dich, Lama und für alle anderen, die hier gepostet haben oder reinschauen.
Ich war/bin so froh, dieses Forum und Euch gefunden zu haben und das verdanke ich Dir, Niclara!

:-) Han
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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 15.06.2003    um 22:32 Uhr   
;-)
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Nutzer: Famstain
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geschrieben am: 16.06.2003    um 20:02 Uhr   
Es passt zwar vielleicht nicht ganz zum Thema,ist mir aber nachdem ich die anderen Gedichte zu "Letzte Nacht oder wann?" gelesen hatte eingefallen, deshalb poste ich es hier:

Die warme Luft stockt in dem Zimmer
ich sitze unten auf dem Boden
ich kann nicht schlafen, so wie immer
wenn ich mit dir gebrochen hab'.

kann nicht atmen
kann nicht denken
kann nicht schlafen
diese nacht

Meine Haut glüht rot wie Eisen
ich habe mich an dir verbrannt
ich kann nicht denken, so wie immer
wenn ich deine Macht verkannt.

kann nicht atmen
kann nicht denken
kann nicht schlafen
diese nacht

Die Zeit steht still in meinem Zimmer
ich weine ruhig und schweige laut
ich kann nicht atmen, so wie immer
wenn du mich verlassen hast.

kann nicht leben
kann nicht planen
kann nicht träumen
diese nacht

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 16.06.2003    um 20:19 Uhr   
Schöne Zeilen von Dir Han und auch Lama :-)


Mit geschlossenen Augen
dem Atem lauschend
breite ich meine Flügel aus
und beginne mit dem Adler
zu fliegen.

Getrieben
von den Luftströmungen
führt mich meine Reise
vorbei an Vergangenem
um es neu
zu erleben.

Augenblicke
voller Verzeiflung
verlieren
mit einem Mal
ihre Härte
und während ich
in das eine
oder andere
Gesicht schaue,
erlebe ich,
statt Wut
Erbarmen und Trauer.

Vielleicht
werden so Träume wahr
und Herzen geheilt
denke ich noch
als ich mit einem Mal
aus allen Wolken falle
und aus dem Traum erwache.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 17.06.2003    um 16:10 Uhr   
(zitat)Es passt zwar vielleicht nicht ganz zum Thema,ist mir aber nachdem ich die anderen Gedichte zu "Letzte Nacht oder wann?" gelesen hatte eingefallen, deshalb poste ich es hier (/zitat)
Also Dein Gedicht passt hier sehr gut rein, Famstain.
Du beschreibst wunderbar die Gefühle und den Seelenzustand eines Menschen, der sich verlassen vorkommt. Auch die Metaphorik, die Du verwendest, macht klar, wie das Ich sich fühlt:
(zitat)ich sitze unten auf dem Boden(/zitat)
Auch der Wechsel zwischen langen, ständig neuen und kurzen, sich wiederholenden Strophenzeilen ist Dir gut gelungen.
Diese Gegensatzpaare haben es in sich.
(zitat)ich weine ruhig und schweige laut(/zitat)

~dankefürsdichten~
Han
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"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 17.06.2003    um 16:21 Uhr   
(zitat)Mit geschlossenen Augen
dem Atem lauschend
breite ich meine Flügel aus
und beginne mit dem Adler
zu fliegen.(/zitat)
Ein schön präsentierter Traum, nightrose. Am Anfang fühlt man sich an Eichendorffs "Mondnacht" erinnert:
"Es war als hätt der Himmel
die Erde still geküsst" usw.(oder so ähnlich, ich habs grad nicht greifbar und kanns nicht auswendig, tztztz)
und dann kommts:
"Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus...." (Naja, man sollte lieber nicht zitieren, wenn man das Zitat nicht mehr wörtlich weiß).
Ich hoffe, Du weißt, was ich meine.
Am Schluss wird man dann leider in Deinem Gedicht wieder in die Realität gezerrt - aus der Traum !!!!

~undichträumedochsogern~
Han

Geändert am 17.06.2003 um 16:24 Uhr von HanLoKe
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"Autor"  
Nutzer: HanLoKe
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geschrieben am: 17.06.2003    um 16:30 Uhr   
Ach, ich habs wiedergefunden, eines meiner Lieblingsgedichte. Passt auch hierher (finde ich):

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

~aaaachistdasromaaantisch,mmmhhh!~
dahinschmelzend Han
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.06.2003    um 16:41 Uhr   
Danke Han...
Ich träume auch gern nur holt einen die Realität manchmal ein ....
Kenne das Gedicht Mondnacht auch finde es auch herrlich :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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