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Letzte Nacht oder wann? |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 01:48 Uhr
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Letzte Nacht oder wann?
So unglaublich
Lange her
Und trotzdem so nah
So wahnsinnig
Sehnsuchtsschwer
Und trotzdem so wahr
So lebendig
Seh ich dich
Und doch bist du fort
So unendlich
Gräm ich mich
Doch du weißt kein Wort
So traumheimlich
Mit Bedacht
Und trotzdem ganz bang
So stehle ich
Jede Nacht
Dir Deinen Gesang
So höre mich
Aber nein-
Mein Schrei verhallt stumm
So flehentlich
Kann es sein
- Nur Erinnerung?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 13:04 Uhr
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Sag mal, Han, warst wohl frustriert und einsam letzte Nacht, was?
Sowas schreibt und Schiller musste sterben.
~loudlycrying~ Geändert am 11.06.2003 um 13:05 Uhr von cryingbird |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 13:14 Uhr
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O Gott!
sichschnellcryingbirdanschließt
So ein Schmalz hätte ich sogar Dir nicht zugetraut. Bist Du von allen guten Geistern verlassen, Han? Wo sind da Metrik und Metaphorik? Hat das "Gedicht" einen Sinn?
flugshierentfleucht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 13:36 Uhr
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Bah, Ihr seid ja so gemein, Ihr beiden, cryingbird und mikrobenpupser (wenn man schon so heißt)!
Aber wer Kritik sät, der soll auch Kritik ernten:
Schreibt doch selbst mal ein Gedicht zu dem Thema!
~sichschonmalhändereibendaufdiegeistesergüssefreut~
Han
P.S.: @ crying - eigentlich hast Du Recht, ich war zwar nicht allein online, aber online allein. Jetzt siehst Du mal, was dann passsieren kann! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 15:05 Uhr
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(zitat)Schreibt doch selbst mal ein Gedicht zu dem Thema!
(/zitat)
Paahh, das ist doch ganz einfach:
"Last night as I lay on my pillow,
last night as I lay on my bed,
last night as I lay on my pillow,
I dreamed that HanLoke was dead.
Bring back, bring back,
o never bring Han back to me, to me,
bring back, bring back,
o never bring Han back to me." Geändert am 11.06.2003 um 15:43 Uhr von Mikrobenpupser |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 15:30 Uhr
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Nachtwächter sind wir zwar beide;
schade nur daß dir deine Nachtwachen
in dieser kalt prosaischen Zeit nichts einbringen,
indeß die meinigen doch immer ein Übriges abwerfen.
Als ich noch in der Nacht poesirte, wie du,
mußte ich hungern, wie du,
und sang tauben Ohren;
das letzte thue ich zwar noch jetzt,
aber man bezahlt mich dafür.
O Freund Poet,
wer jezt leben will,
der darf nicht dichten!
Aus: A. Klingemann, Nachtwachen von Bonaventura Geändert am 12.06.2003 um 00:51 Uhr von cryingbird |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 15:40 Uhr
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Aha, wiedermal typisch! Klauen könnt Ihr!
Wenigstens gibt cryingbird zu, woher der Text stammt. Aber Du, oller Pups, große Klappe, nichts dahinter!!!
Vielleicht gibt es ja andere, die zum Thema eigene Gedichte posten können. Würde mich freuen. :-)
~infrohererwartung~
Han |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 21:59 Uhr
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Mir gefällts! :-))
am schönsten finde ich diese Stelle:
So traumheimlich
Mit Bedacht
Und trotzdem ganz bang
So stehle ich
Jede Nacht
Dir Deinen Gesang
Gruß Lama
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 23:21 Uhr
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Danke, Lama! :-)) Wenigstens ein wohlgesonnener Leser.
Ich würde gern mal ein Gedicht von Dir zu "letzte Nacht" oder so lesen, wie wärs?
~ganzliebbittendschaut~
Han |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2003 um 23:56 Uhr
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die letzte nacht
noch einmal
deine zärtlichkeit,
jetzt endlich
ohne vorbehalt,
im licht des
abnehmenden mondes.
noch einmal
dieses rätselhafte leuchten
auf deiner haut,
dein heißer atem
vor einer kalten
dunkelheit.
die letzte nacht
ist ehrlicher
als die erste.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 00:39 Uhr
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Ach Lama, danke, aber musstest Du es wieder besser machen als ich?
Es läuft mir heiß und kalt den Rücken runter, wenn ich das lese:
(zitat)
noch einmal
dieses rätselhafte leuchten
auf deiner haut,
dein heißer atem
vor einer kalten
dunkelheit. (/zitat)
Das Gedicht ist mit soviel Gefühl geschrieben und trotzdem kunstvoll und kein bisschen kitschig. Bravo!
Aber das stimmt nicht:
(zitat) die letzte nacht
ist ehrlicher
als die erste.(/zitat)
Die letzte Nacht kann nur schmerzlicher sein, ein solcher Abschied ist nicht ehrlich(er).
~mussaufhörenweilschonwiederdietränenkommen~
aber schön! Han |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 19:15 Uhr
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@ HanLoke: Mir gefällt dein Gedicht auch wirklich gut!
@ Lama: Deins hat "natürlich" wieder dieses prickelnde gewisse Etwas, auf das ich so stehe! Allerdings finde ich, dass der letzte Vers der Stimmung ein wenig Abbruch tut, weil er für meinen Geschmack etwas zu sachlich klingt.
Gruß an euch beide,
Mindi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 21:49 Uhr
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Danke Mindi, vielleicht hast Du ja auch ein passendes Gedicht für diese Beitrag. Wäre schön! :-))
Ich versuchs nochmal anders:
Ein Traum?
Schweißnass erwacht
in schwülwarmer Nacht
sanftes Streicheln
auf brennender Haut
Atemzuglang
schwebt die zarte Gestalt
mit kühlendem Hauch
liebkosend
erschauerndes Fleisch
Augen ganz weit
in der Dunkelheit
den entnebelnden Kopf
durchzuckt
entsetzter Gedanke
Wer bist Du? -
Seicht bläht der Wind
am Fenster
duftig wogenden Stoff
Geändert am 12.06.2003 um 22:10 Uhr von HanLoKe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 21:55 Uhr
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Danke für Eure Komplimente. :-)
Ein paar Worte zu dem des letzten Vers.
Die letzten beiden Zeilen fallen absichtlich aus der sonstigen Stimmung heraus.
Ich wollte damit folgendes darstellen:
Eine letzte Liebesnacht ohne Verpflichtung, ohne Verantwortung - ohne Zukunft; deshalb sehr intensiv die letzten Augenblicke der Nähe genießend, dem Moment huldigend.
HanLoke, übrigens finde ich gar nicht, dass mein Gedicht an deines heranreichen kann. Mit dieser unterwürfigen Masche sammelst du höchstens bei mir Punkte :-))
Ich setzte jetzt mal ein älteres Gedicht von mir rein, einfach, weil es gerade wegen dem Thema und der Hitze passt. Ich hoffe, ihr bekommt dabei Urlaubstimmung. ;-)
mediterrane nacht
schwüle mengt sich zu promillen
kichern hallt im korridor
und selbst jetzt noch, jetzt im stillen
echot tanzmusik im ohr
noch vorbei an fremden türen
zimmerschlüssel ächzt im schloß
und am nacken spürt er ihren
atem, heiß vom calvados
blaßblau schimmert frech das laken
frischgewechselt, kühl und glatt
einsam bleibt der kleiderhaken
pech, wer solche sorgen hat
zirpen dringt durchs offne fenster
mild, melodisch, monoton
an der wand die mondgespenster
nähern zögernd sich synchron
körper dichten aus verlangen
bald ein schmiegendes poem
wechselhaftes unterfangen
zwischen geben und empfangen
welcher teil gehört zu wem?
und sie meint, er soll noch warten
doch es fällt ihm allzu schwer
fischerbootmotoren starten
zu den morgendlichen fahrten
- dieses hahnenkrähn am meer
einer schläft an ihrer seite
noch herrscht ruhe im hotel
eine liegt und starrt ins weite
draußen wird es langsam hell
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 22:15 Uhr
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Han, das ist jetzt anders und auch sehr schön, aber ich finde das erste auf keinen Fall schlechter.
Lama, das ist sehr stimmungsvoll und plastisch beschrieben. Man meint beim Lesen, man wäre da.
Mindi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2003 um 22:34 Uhr
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Ach ja ich wär
so gerne am Meer,
bei Möwen und Quallen,
da täts mir gefallen ..... ;-)
~nochsoooolangeaufurlaubwartenmuss~
Danke für die Vorfreude, Lama.
Mit dem Teil hab ich etwas Probleme:
(zitat)
und selbst jetzt noch, jetzt im stillen
echot tanzmusik im ohr (/zitat)
Aber das ist es:
(zitat)
zirpen dringt durchs offne fenster
mild, melodisch, monoton
an der wand die mondgespenster
nähern zögernd sich synchron
körper dichten aus verlangen
bald ein schmiegendes poem
wechselhaftes unterfangen
zwischen geben und empfangen
welcher teil gehört zu wem? (/zitat)
~schwelgtinerinnerungundträumendwinkt~
Han :-))
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 01:04 Uhr
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Danke, Han & Mindi. :)
Han, unsere Gedicht sind übrigens inhaltlich gar nicht so weit auseinander. ;-)
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 11:41 Uhr
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Welche Gedichte meinst Du speziell, Lama?
In Deinen, habe ich den Eindruck, werden wirkliche Personen geschildert. Dadurch wirkt das Geschehen so real und "prickelnd". Bei mir existieren die meisten Personen nur in der Erinnerung oder sind wie in "Ein Traum?" (ir)reale Gefühle. Diesem Gedicht lag ein reales Erlebnis zugrunde.
Kennst Du das: Man wacht nachts auf und hat das Gefühl jemand steht am Bett, streicht einem durchs Gesicht ...?
Wenn man dann endlich richtig sehen kann in der Dunkelheit, dann ist da nichts, nur ein Windhauch bewegt die Gardine.
Das ist ein Moment, in dem es einem vorkommt, als gäbe es Geister. Diese Situation habe ich, ein bisschen sinnlich ausgeschmückt, zu beschreiben versucht. Ich weiß nicht, ob es rübergekommen ist. Ich wünschte, ich könnte schöner und präziser schreiben.
~leichtmelancholischgrüßt~
Han ;-) Geändert am 13.06.2003 um 11:46 Uhr von HanLoKe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 11:41 Uhr
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~doppeltgemoppeltes~
Han :-)) Geändert am 13.06.2003 um 11:44 Uhr von HanLoKe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 16:47 Uhr
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Hier auch soetwas wie ein "Traum", eher ein Albtraum. Hab ich schon mal irgendwo in diesem Forum gepostet,ich weiß aber selbst nicht mehr wo. Deshalb will daraus keinen eigenen Beitrag machen.
Schrei
Hörst Du meinen Schrei
Wenn ich auf der Brücke stehe
Wenn ich neben Dir her gehe
Spürst Du meinen Schmerz
Wenn Du mit mir streitest
Wenn Du über mich gleitest
Siehst Du meine Tränen
Wenn sie sich ergießen
Wenn sie heimlich fließen
Schmeckst Du meine Sehnsucht
Wenn Du mich küsst
Wenn Du Dich vergisst
Tränen voll Sehnsucht
Schreie vor Schmerz
Die die Du besitzen willst
An der Du Deine Liebe stillst
Verschließt Dir ihr Herz.
Geändert am 13.06.2003 um 16:48 Uhr von HanLoKe |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 17:04 Uhr
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Hm, schön geschrieben. Gefällt mir gut. Ich musste es zweimal lesen, bevor es sich mir richtig erschloss, was ja aber nicht schlecht ist.
Mindi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2003 um 17:23 Uhr
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| Ich find's schön, Han. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.06.2003 um 19:09 Uhr
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Danke Mindi und Nekir für Eure netten Kommentare.
Eigentlich habe ich die Gedichte hier nicht gepostet, weil ich Lob dafür ernten wollte, (was ein gewisses BlueLama mir wieder nicht abkaufen wird, aber es ist natürlich ein wunderbarer Nebeneffekt), sondern ich hatte gehofft, etliche Forumler zu motivieren, wenigstens eins ihrer eigenen Gedichte zu diesem "Stichwort" hier zu posten. So eine Art "Dichterwettstreit" (is n bisschen hochtrabend ausgedrückt!). Das kam wohl nicht so rüber. Ich kann auch verstehen, dass ihr Eure eigenen Texte lieber selbst in eigenen Threads posten möchtet und nicht unter meinem Nick.
Aber vielleicht schenkt Ihr mir ja doch einen von Euch ???
~mitbeidenhändenwinkt~
Han ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.06.2003 um 23:31 Uhr
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(zitat)Danke Mindi, vielleicht hast Du ja auch ein passendes Gedicht für diese Beitrag. Wäre schön! :-))
(/zitat)
© esotheka
Die letzte Nacht
Zarter Rosenduft erfüllt den Raum
Weckt die Erinnerung an letzte Nacht
Bilder nebelhaft, ein schöner Traum
Noch immer bist du hier bei mir
Wieder taste ich nach deiner Hand
Deine Stimme tropft wie Honig in mein Ohr
Weiße Tränen perlen von der Kerze
Die ganz selbstvergessen sich verzehrt
Feiner Rauch steigt hoch in dünnen Fäden
Rose, Ylang-Ylang und Oleander
Ein Geschenk von dir war diese Lampe
Sanft berühre ich den blauen Stein
Glühend heiß ist er wie deine Liebe
Die ich nun nie mehr von dir bekomme
Doch ich will und kann ihn nicht verstehn
Den Atem dieser letzten Nacht voll Glut
Wie in Trance schalte ich Musik ein
Unser Titel, weich erklingt die Melodie
Und Gefühle, glaubte sie begraben
Wie altes Treibholz schwemmen sie herbei
Wieder liege ich in deinen Armen
Dein Duft betört mich – zärtliches Verlangen
Schwappt wie die Gischt von Meereswellen
Unerwartet über mich hinweg
Gedämpfter Lichtschein dringt durch meine Lider
Gefühl der Fremdheit, und doch so vertraut
Eingepackt in Watte lauscht mein wundes Herz
Der Empfindung bittersüß, und doch voll Staub
Nicht vergessen ist all das Vergang'ne
Noch immer spüre ich die Weichheit deiner Haut
Stilles Sehnen, in dein Bild versunken
Wehmut in der Brust und warm im Bauch
Die Zeit scheint Streiche mir zu spielen
Denn sie dreht das Rad einfach zurück
Nur einen Augenblick so kostbar
Bist du auch heute noch ein Teil von mir.
© Mindiyana
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2003 um 11:16 Uhr
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Hallo Mindi,
das finde ich gelungen. Ein sehr sensibles Abschiedsszenario, nette Stimmung... ;-)
HanLoke,
du bekommst von mir den höchsten virtuellen Chatworld-Orden, den ich zu vergeben habe - nicht wegen Deiner freundlichen Stellungnahme zu meinen Gedichten hier, sondern dafür, daß Du in der vergangenen Woche derart viele umfangreiche und hilfreiche Kritiken losgelassen hast, daß ich Dich fast für eine Urlauberin/Arbeitslose/Hoffnungslose Enthusiastin/Spinnerin/Krankfeierin (Zutreffendes bitte unterstreichen) halten muß. ;-)
Es ist sehr aufwendig, sich in Gedichte einzulesen und dann noch einen gescheiten Kommentar zu formulieren. Das ist wirklich mal eine Anerkennung wert. Mach weiter so....
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2003 um 12:31 Uhr
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@ Mindi
Danke für dieses schöne Gedicht. Sehr stimmungsvolle Bilder, voller Sehnsucht und Melancholie. Aaaach, wie Honig tropft deine Stimme ... so zerfließen auch Deine Worte in meinem Gemüt.
@ Lama
(zitat)eine Urlauberin/Arbeitslose/ Hoffnungslose Enthusiastin/Spinnerin /Krankfeierin (Zutreffendes bitte unterstreichen) (/zitat)
:-)) Also Lama, ich weiß ja nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll, dass Du mir diesen Orden verleihst. Nur, weil er von Dir kommt, werde ich ihn mir für drei Sekunden anheften, dann verschwindet er im Schrank (auch nur, weil er von Dir ist). Normalerweise habe ich für Orden nichts übrig. Ich empfinde es schon als Auszeichnung, dass Ihr Euch mit meinen Gedichten beschäftigt und mir sogar welche von Euch gepostet habt (Mindi und Lama).
Zur Erklärung für mein häufiges Posten: ich bin verrückt nach Gedichten, ich lache unglaublich gern (deshalb meine Vorliebe für einige Lama-Gedichte) und ich arbeite am Computer, manchmal Tag und Nacht.
~musssichjetztmalwiedersonntäglichenpflichtenwidmenundgrüßtganzlieb~
Han |
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