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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:05 Uhr   

Wenn goldenes Licht,
sanft, schweigend und still,
im Nebel sich bricht,
dann weiß ich, ich will

den Mut nicht verlier'n,
wenn einst der Herbst geht,
Kristalle regier'n.
Wo bald der Wind weht,

so klamm und so eisig, so bitterkalt,
ist bunt und schön noch der hiesige Wald.
Vom Farbenspiel selig und trunken,

durchwandle mehr träumend als wachend ich ihn,
lasse sein Bild an mir vorüberzieh'n,
staunend in seiner Welt versunken
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:06 Uhr   

Der Morgen graut
Der Sturm braust laut
Nebelschwaden ziehen über das Land
Verdichten sich zu einer dicken Wand
Kein Sonnenlicht durchdringt die Wolkendecke
Ein jedes Tier ruht in seinem Verstecke

Regen ergießt sich in dichten Strömen herab
Fließt Flüsse, Seen und Täler hinab
Wasser tritt über Uferränder
Überschwemmt Felder, Wiesen und Wälder

In einem Haus am Waldesrand
Duftet` s nach herzhaft, hölzernen Brandt
Rauch zieht aus dem Schornstein
Durchs Fenster erstrahlt rötlich milder Schein
Am prasselnden Feuer die Familie sitzt
Trinkt warmen Tee oder Kaffee

Regen tröpfelt gegen die Fensterscheibe
Spürbar ist wohlige Wärme im ganzen Leibe
Ein letztes Mal tobt sich aus der Wind
Der Nebel löst sich auf geschwind
Die Regentropfen werden weniger
Sonne strahlt durch die Wolkenzipfel
Über Wälder, Wiesen und Gipfel

Tau glitzert im Morgengrau
Eine kleine Prise haucht lau
Ein buntes Blatt löst sich, schwebt herab
Vögel fliegen von Bäumen hinab

Ein letzter Igel wühlt noch im Laub
Bevor es schneit
Hat er kaum noch Zeit
Schon sehr bald
Ist es für ihn zu kalt
Das gleiche beginnt Jahr für Jahr von neuen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:14 Uhr   

Voll Wehmut betrachte ich die braunen Blätter


Verschleiert von grau-kaltem Wetter


Denk voll Sehnsucht an den Sommer, der nun vorbei


Es war so schön, die Welt schien so frei


Denk an die Tage auf der Wiese mit Dir


Mir ist kalt, eine Träne entlockt der Schmerz in mir


Denk an den Abend am Strand in Deinem Arm


Die Sonne versank, es war noch so warm


Denk an die Sterne, die wir sahen zun zweit


Das alles ist jetzt so weit, so weit


Denk an Deine Küsse, Umarmung, Dein Lachen


An all das, was wir wollten zusammen machen


Denk an die Freude, das Glück


An die Hoffnung, daß Du kommst zurück


Es ist kalt, der Himmel so grau


Erfüllt von Trauer ich zu Boden schau


Dich bräucht ich jetzt, daß du mich wärmst


Weiterhin mein Herz umschwärmst


Vor ein paar Tagen warst Du noch so nah


Und jetzt, jetzt bist Du nicht mehr da


Mein Herz, es bricht entzwei


Deine Liebe wie der Sommer vorbei




Und Regen durchnässt meine Jacke
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:15 Uhr   

ich gehe durch den Tag
und weiß nicht wohin
immerzu dasselbe
erkenne keinen Sinn

warum bin ich nicht unsichtbar?
warum bin ich hier?
warum muss es Winter werden?
und warum bist du nicht bei mir?

Vögel ziehen, Blätter fallen
der Horizont leuchtet in rotem Licht
wie gern hätte ich dich jetzt hier in meinen Armen
doch die Entfernung erlaubt es mir nicht...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:16 Uhr   

Mit buntem Gewand und rotem Haar
mit funkelnden Augen im Herbstwind
So steht sie auf der weichen Erde
und lässt von bunten Blättern sich umtanzen
Sie spricht mit den Tieren,
sie spricht mit dem Wind,
den Bäumen,den Blättern, den Nebeln
Sie denkt an die Zukunft, bald ist es soweit
Was bleibt ist nicht viel,
nur wenig Zeit
Sie tanzt und singt mit dem Wind im Duett
und lacht ein letztes Mal

und stirbt,
um dann, für kurze Zeit,

wieder zu erwachen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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