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Herbst......

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.09.2002    um 08:35 Uhr   

Der Herbstwind war rauh und der Boden verdorrt
ich seh ihn vor mir, den verwilderten Ort...
die Wolken sind dunkel und schwanger vom Regen
wird sich der Herbstwind noch einmal legen?

So steh ich im Garten, wo die Liebe einst blühte
und suche mein Pflänzchen, dass ich wundervoll hütete
und dort, wo es stand ist es kahl und so leer
es ist nicht mehr da, doch ich liebe es sehr

Ich sprach zu dem Pflänzchen manch liebes Wort
doch eine andere Stimme nahm es mir fort
Nun schau ich nach oben, schau die Sonne mir an
und hoffe, dass ein neues Pflänzchen mir wachsen kann

Ich habe im Traum es schon keimen gesehen
ganz zart noch und immer noch wunderschön
wenn sich das Grün aus dem Boden dann schält
dann ist es eine Liebe, die ewig anhält.

Der Herbstwind war rauh, doch die Liebe ist grösser
sie macht meinen Garten nun wieder schöner
zart werde mein Pflänzchen von nun ab ich giessen
und nie mehr will die Liebe, mein Pflänzchen, ich missen...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.09.2002    um 08:35 Uhr   

Wie der Wind die Blätter von den Bäumen trägt
mal stürmisch mal sanft herniederfegt
so wird mein Herz gerüttelt hin und her
und plötzlich wird mir kalt und ich fühle mich leer

Gestern noch sah ich die Sonne scheinen
der Himmel war blau und die Seele so frei
über Nacht kam ein Sturm über das Wasser daher
er zerstört keine Häuser, er zerstört viel viel mehr

In meinem Garten wuchs ein Pflänzchen heran
ich pflegte es liebevoll, schaute täglich es an
und wenn da ein Wind kam, legte ich die Hände darum
doch über Nacht kam der Sturm und knickte es um

Ich sah eine Knospe an meinem Pflänzchen gedeihen
wollte das Glück in die Welt hinausschreien
ich gab ihm Wasser, wohl einen Schluck zuviel
ich meinte es gut, es war doch kein Spiel

Was soll ich bloss machen, wer kann es mir sagen
soll ich mein Leid in die Welt hinaus klagen?
Mein Pflänzchen ist einsam und ich bin es auch
so nehme der Herbstwind seinen stürmisch Lauf..
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.09.2002    um 08:46 Uhr   

Holzscheite knistern im Kamin- es ist behaglich warm im Zimmer
Aber nach und nach schleicht sich Kälte ein - sie will in mein Herz

Wärest Du jetzt bei mir, dann würdest Du mich
in den Arm nehmen und mich mit Deiner Liebe
und Zärtlichkeit wärmen, in Deinen Armen würde
ich Geborgenheit finden und die Kälte- sie hätte
keine Möglichkeit den Weg in unsere Herzen zu finden

Aber Du bist nicht hier - so wärmt mich nur der Gedanke an Dich,
der Gedanke an Deine Liebe & Zärtlichkeit und der Gedanke an
Deine Geborgenheit, die Du schenkst ...
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.09.2002    um 07:23 Uhr   

Wie ein Hauch durch alle Räume,
wehet sanft der Wind,
streichelst Laub und auch die Bäume,
erfreuet jedes Kind.

Der Herbst mit buntem Kleide,
zaubert Äpfel dir zu Gold,
silbern Spinnweb auf der Heide,
ach herrlich und gar hold.

Stöhnet Baumes hohe Krohn,
unter Äpfeln reif und schwer,
so ist das der rechte Lohn,
oh Herbst, wir danken dir!

Das letzte Blatt fällt nun hernieder,
so herrlich sanft und leise,
als sänge es im Stillen Lieder,
auf seine stille Weise.

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.09.2002    um 07:24 Uhr   

Wenn der Wind streichelt durch die Bäume
sein Atem gleitet durch die Räume
weckt das Kind in seiner Wiege
und spricht: komm mit und Fliege!

Dann ist Herbst, wenn die Blätter leicht zu Boden sinken,
sie gewährten Schutz dem Spatz, der Drossel und dem Finken!

doch nun sind sie bunt und knistern
man denkt sie würden flüstern
von Gottes herrlichem Werk
dem Baum, das Blatt und auch dem Berg!

Aber nun wo sie zu Boden schweben
Lassen sie uns denken:
Alles geht zuende, die Schönheit, die Liebe und auch das Leben!

Doch an des Blattes altem Ort
wächst ein neues und sofort.
Lasst und dies als Zeichen walten
Und uns ewich daran halten
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Icetear
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geschrieben am: 18.09.2002    um 12:58 Uhr   
einfach wunderschön und besonders die ersten Gedichte sind mir sehr nah



~Ice~
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.09.2002    um 14:40 Uhr   

Danke IceTear :-)
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 18.09.2002    um 19:05 Uhr   
Hallo Röschen schöne Gedichte
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.09.2002    um 20:28 Uhr   

Danke Big :-)
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 24.09.2002    um 18:52 Uhr   
Herbstlich:

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.09.2002    um 19:54 Uhr   

Schön euch beide
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.09.2002    um 13:50 Uhr   

Rau fegt der Wind durch die Bäume
reist die welken Blätter mit
lässt sie tanzen durch die Lüfte
treibt sie kraftvoll vor sich hin

Wie der Wind fliegen meine Gedanken
immerfort zu dir hin
hin und her gerissen die Gefühle
wie ein Blatt in des Herbstes Wind

Verblüht sind fast alle Blumen
vereinzelt nur noch eine Rose zu sehen
wären nicht die Gedanken an den Frühling
das Leben wäre nicht mehr schön

Big
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 03.10.2002    um 02:11 Uhr   

Rauer die Winde wehen
reißen welkes Laub mit sich
jagt am Himmel die Wolken
geschwind vor sich dahin

Kahl sind schon manche Bäume
verwelkt die Blumenpracht
Herbst ist es jetzt geworden
er verdrängt den Sommer mit Macht

Die Tage werden immer kürzer
wenig wärmt der Sonne Schein
des Morgens hüllt dichter Nebel
die Landschaft in ein graues Kleid

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 08:26 Uhr   

Schau,
die Träne
im Spinnenweben,
nach diesem Sommer.


Bei dem Aufsteigen
des Nebels
bedecken die Blöße
vergangener Nächte,
löschen die Glut,
die zu verschlingen drohte,
loslassen die Sehnsucht,
die vergeblich ist unter sternklarem Himmel.

Lausch: im Nebel verborgen,
die Liebe,
ihr Rufen durchdringt leise
den Herzschlag.

Beim Lichten
des Nebels,
wenn die Konturen gewinnen,
das Lebens entdecken,
das erwartungsvoll
bunte Farben trägt,
an diesem Morgen,
mich wiederfinden.

Schau,
die Liebe
im Spinnweben,
gerettet nach diesem Sommer


Big schön geschrieben
Geändert am 03.10.2002 um 08:56 Uhr von nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 08:45 Uhr   

Der Herbst streut seine
letzten Sonnentage,
die kostbar sind wie Diamant.

Ich möchte seine Lichter fassen
und nicht mehr geben aus der Hand
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.10.2002    um 08:47 Uhr   

Die Sonnenblume neigt sich schwer,
Zur Reife ist's nicht lange mehr.
Die Bäume tragen Erntelast
Es brechen ihre Äste fast.

Auch meine Träume wiegen schwer,
Der Herbst mir eine Mahnung wär'.
Des Lebens Früchte sind gereift
Oh Mensch, wie du dem Baume gleichst!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.10.2002    um 08:54 Uhr   

Traum liegt über den Gärten
Stille webt goldene Töne
Ein Hauch von Duft trägt letzte Schmetterlinge

Sonne liebkost Blüten
Farben werden zu Lichtern.
Vögel ziehen in blaue Fernen.

Abschied flüstern die Bäume.
Die Blätter erbleichen
Das Herz schlägt beklommen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.10.2002    um 09:00 Uhr   

Die letzten Blüten spreizen
ihre bunten Blätter
der Sonne entgegen.

Kein Schmetterling
hält mehr Einkehr,
freudig die Flügel schwingend.

In der Nacht friert es.
Die Bäume ächzen,
überlassen ihr Laub dem Wind.

Der Mond ist müde.
Sein Gesicht hüllt er
in weißen Nebel.

Doch überall schweben noch
die Träume des Sommers,
unruhig und verschwommen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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geschrieben am: 03.10.2002    um 09:01 Uhr   

Rote Nase wie ein Clown,
Spritzer, Kleckse, gelb und braun!
TrunkŽner Herbst, der tobt und lacht
Köstlich ist der Rebensaft.

Stürmisch dreht er sich im Tanz
Unterm bunten Erntekranz.
Alles wirbelt wild umher,
Reißt und rüttelt Bäume leer.

Blatt um Blatt im Winde fliegt
Bis es still am Boden liegt.
Nur die Fiedel schluchzt allein
Toller Tänzer, halte ein!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 03.10.2002    um 09:38 Uhr   

Wunderbarer Sommer, rabenschwarzer Herbst

Seelenpein und Liebeskummer

Winter der so schmerzt



Weiße Weihnacht, Fröhlichkeit, eisig mir ums Herz

Kann nicht über Wasser gehen

Stoßgebete himmelwärts



Süßer Schlaf schließ mir die Augen, lass mich nicht mehr leiden

Werd ich sie jemals wiedersehen

Komm um mich zu heilen



Liebster geh auf eine Reise die Dich zu mir führt

Werfe alles über Bord

Damit aus Liebe Zukunft wird
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 09:42 Uhr   

Unsere Liebe ist so bunt
wie die Blätter die von den Bäumen fallen.
Unsere Liebe ist so wild
wie der Wind, der der uns über die Gesichter streicht.
Unsere Liebe ist so romantisch
wie der Sonnenuntergang...
....Ich liebe den Herbst...!
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Nutzer: Vogel_der_Nacht
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geschrieben am: 03.10.2002    um 10:02 Uhr   



Und ich liebe es, wenn deine Worte nicht traurig sind,
wenn sie erkennen das bunte Leben im Regen und Wind,
wenn sie beschreiben -
wie herrlich die Gefühle doch manchmal sind.

borbiusgrußius;-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 10:09 Uhr   

Lächelt zum Brüderlein
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 10:50 Uhr   

wenn Blätter zu Boden fallen, denke ich an Dich
an die Vielfalt der Farben
an viele Stunden der Gemeinsamkeit
ohne Angst und Furcht
losgelöst von Alltagsgedanken
Zärtlichkeit ohne Berechnung
Liebe ohne Zwang

Es ist ein geben und ein Schenken
Ohne Fragen und Bedenken.
Diese Liebe ist einmalig

Doch nun ist es Herbst.....
Engel der Farben,
Gebe auf dich Acht
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 06.10.2002    um 01:48 Uhr   

Rauer Wind fegt durch die Bäume
treibt buntes Laub vor sich her
und aus dunklen Wolken
fällt schwer der Regen
ich gehe hinaus in den stürmenden Wind
denn ich liebe sein Gebrause
die Luft ist gereinigt durch den Regen
tief atme ich sie ein
erholsam ist ein Spaziergang im Regen
er spült trübe Gedanken mit sich fort
erweckt meine Lebensgeister neu

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 18.10.2002    um 16:04 Uhr   

Nebel
träge in den Feldern liegend
dichter Schleier des Schweigens

Novemberregen
stetig aus dunkel-finstrer Wolkenmasse prasselnd
grauer Vorbote des Winters

Kälte
beharrlich durch jede Ritze kriechend
unbarmherzige Feindin allen Lebens

Vergänglichkeit
deutlich erkennbar in dunklem Licht
bittere Wahrheit des menschlichen Seins

Herbstlaub
rötlich in mildem Abendlicht schimmernd
versöhnender Schmuck der sterbenden Landschaft
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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