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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 09:09 Uhr   

Letzte Nacht, bei meiner Suche
nach meinem Liebsten, tanzte ein
Glühwürmchen mit mir.
Es schwirrte pausenlos um mich
herum und summte unentwegt
ein kleines Liedchen.

Ich hatte den Eindruck als wäre
es nur meinetwegen hier, um mich
auf meinem Weg zu begleiten
und mir die Angst zu nehmen
in der Dunkelheit.

Kurz über dem Boden schwebte
der graue Nebel und ich konnte
den rechten Weg nicht wiederfinden.

Mit Traurigkeit in der Stimme
bat ich meinen kleinen Begleiter
um Hilfe, obwohl ich mir nicht
sicher war, ob er mich überhaupt
verstand.

Er nickte mir nur stumm zu und
sein Kreisen wurde schneller.
Plötzlich war er verschwunden
und die finstere kalte Nacht
brachte mich zum Erzittern.

Mein Herz krampfte sich ängstlich
zusammen, der Nebel kroch
immer höher und eine Gänsehaut
lief über meinen Rücken.

Urplötzlich wurden meine Blicke
geblendet von vielen tausend
kleine Lichter, die im eiligen Flug
auf mich zu kamen.

Ein Lächeln zeichnete sich auf
meinen Lippen ab; mein kleiner
Begleiter hatte mich als doch
verstanden oder hatte hier nur
einfach Herz zu Herz gesprochen.

Sie schwirrten tanzend um mich
herum, so daß ich meinen Weg
fortsetzen konnte und mich
meine Füsse endlich in den
Traum meines Liebsten trugen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 03.10.2002    um 10:53 Uhr   

AUFGESCHRECKT DURCH EINEN TRAUM
ÄNGSTLICH, VERZWEIFELT, FASSUNGSLOS
NOCH TRÄUMEND UND HELLWACH ZUGLEICH
OHNE ORIENTIERUNG, WO BIN ICH BLOS ?

SEH', DASS ICH ALLES NUR GETRÄUMT ...
DOCH WAS HAT MICH IM TRAUM ERSCHRECKT ?
NUR, SCHEMENHAFT ERKENNEN KANN
WAS MICH AUS MEINEM SCHLAF GEWECKT

LIEG JETZT WACH UND DENK AN DICH
DEN TRAUM KANN ICH VERSCHMERZEN
NUR UNHEIMLICHE MUSIK ERKLINGT...
STEIGT AUS DER TIEFE MEINES HERZEN

UNBEKANNTE KLÄNGE IN MIR SCHLIEFEN
GEHAUCHTE MELODIE DER DUNKLEN NACHT
STEIGEN AUS MIR, WIE FLACKERNDE KERZEN
DIE ZUSAMMEN EIN LODERNDES FEUER ENTFACHT

SEHNSUCHT IN DIE NÄCHTLICHE STILLE ENTSINKT
BERZAUBERND, SINNLICH, GEWECKT VON DIR
EIN WINDHAUCH DER LIEBE MICH DURCHDRINGT
GEDANKEN AN DICH, WÜNSCHTE DU WÄRST HIER

KOMM HER IM TRAUM UND LAUSCHE HIER
LEGE DEINEN KOPF AUF MEINE BRUST
FOLGE DEM TAKT AUS MEINEM HERZEN
DER OPER, ZWISCHEN FRUST UND LUST
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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