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"Autor"

Liebe.....

Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 17:47 Uhr   
img/windel/1227.jpg">

Liebe weiss was sie will,
und sie geht ihren Weg,
denn nicht's ist so stark wie Sie.
Wenn der Himmel verbrennt
und die Erde bebt,
das ist nicht nur Fanthasie.


Frag nicht,
tu,was dein Herz dir sagt,frag nicht,
mach Dich frei von dem Wahn,
das man einmal nur,
wirklich lieben kann.


Liebe lebt auch in Dir,
doch Du hast Angst vor ihr,
lass deine Sehnsucht nicht frei,
du kannst nicht verlier'n,
wenn Du spürst in Dir:
Dein ganzes Herz ist dabei!


Frag nicht,
lebe Dein Leben und frag nicht,
keine Macht auf der Welt-
weder Gold noch Geld,
nur die Liebe zählt.

Liebe darf alles....
alles was glücklich macht.
Manchmal für immer.
Manchmal für eine Nacht.
Liebe darf alles.
Weil Sie den Bettler zum König macht.
Ihr kann man viel verzeih'n,
Sie lässt uns träumen,
glücklich und traurig sein.

Liebe darf alles.......
Alles ist richtig und gut.
WAS MAN AUS LIEBE TUT!!!





Geändert am 12.11.2002 um 09:32 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Vanth
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geschrieben am: 07.10.2002    um 18:10 Uhr   
(zitat)Frag nicht,
lebe Dein Leben und frag nicht,
keine Macht auf der Welt-
weder Gold noch Geld,
nur die Liebe zählt.(/zitat)

Wie wahr =)

Auch im Sonstigen schönes Gedicht :-)
Mein kleines Lob

F.A.

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 18:11 Uhr   

Ich danke Dir :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 07.10.2002    um 18:25 Uhr   
Dich streicheln,
Dich atmen hören,
Dich fühlen,
wie Du lebst.

In dieser Nähe
ertrinken wollen
und dann
doch wieder
am Ufer der Nacht landen.

Am Morgen dem
Tümpel der Liebe entsteigen
und sehen, dass noch lange
Wasser auf meiner Haut perlt.


deins ist wirklich wunderschön.
eins aus meiner kleenen sammlung zum thema :o)
bis dann
-kiss-
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 18:26 Uhr   

Deins auch Kiss :-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 07.10.2002    um 19:21 Uhr   
ach, die liebe,
ein wort mit so vielen untertiteln.
so viele gefühle/ gedanken.
liebe kann alles sein.
man sollte viel achtsamer mit ihr umgehen...
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 19:24 Uhr   

Das stimmt oft wird sie mit F+ssen getreten....
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Nutzer: plaerri
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geschrieben am: 07.10.2002    um 19:28 Uhr   
(zitat)ach, die liebe,
ein wort mit so vielen untertiteln.
so viele gefühle/ gedanken.
liebe kann alles sein.
man sollte viel achtsamer mit ihr umgehen...(/zitat)

well
Liebe LEBEN ! :-)

was nützen schon all die schönen worte
wenn sie NUR gelesen / geschrieben sind?

p.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 07.10.2002    um 19:33 Uhr   
img/windel/ichliebedich3.jpg">

Mein Engel kam angeflogen, küsste mich und flog dann wieder weg.
Er tat alles, damit ich ihn nicht vergesse.
Wenn ich aufwache, hab ich Schlaf in den Augen.
Sternenstaub, den mir mein Engel in die Augen gestreut hat.
Ich werde ihn nicht vergessen.
Er ist mein Leben



Mein Engel kam angeflogen.
Verstört.
Er sagte: "Ich weiß nicht, wo ich hin soll."
"Geh nach Hause." ,sagte ich ihm.
Er sah mich verzweifelt an.
"Ich weiß nicht mehr, wo das ist."
"Ich kann es dir sagen. Hier, hier in meinem Herz."
Geändert am 12.11.2002 um 09:35 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 19:29 Uhr   
img/3d/mouse.jpg">

Ich will dir soviel sagen,
dir soviel erklären,
doch können Worte nicht tragen,
gegen das sich mein Herz niemals wird wehren.

Mein Herz hat entschieden,
ich will nicht mehr leiden.
Die Liebe wird siegen,
und dabei sollst du mich begleiten.

Mein Herz war gebrochen,
vor Kummer ganz krank.
Das hast du wohl gerochen,
warst der, der es in diesem tiefen Loch fand.

Hast es behutsam aufgenommen,
liebevoll gepflegt.
Ich bin wieder zu mir gekommen,
habe gemerkt, dass es Liebe noch gibt.

Mein Herz schlägt nur noch für dich allein.
Du hast es geheilt.
Unser Leben gehen wir nur noch zu zwei'n.
Es gibt nichts mehr, was dieses Glück teilt.

Bei dir will ich bleiben
für alle Zeit.
Lass' uns von der Liebe treiben
bis in die Ewigkeit.
Geändert am 08.10.2002 um 19:56 Uhr von nightrose

Geändert am 11.10.2002 um 23:29 Uhr von nightrose

Geändert am 09.11.2002 um 20:02 Uhr von nightrose

Geändert am 12.11.2002 um 09:36 Uhr von nightrose
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Nutzer: KiSs60
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geschrieben am: 08.10.2002    um 20:43 Uhr   
Du stehst vor mir und sagst kein Wort,
ich bitte dich, geh jetzt nicht fort.
Ich fühl, dass es zu Ende ist,
weil du heute ganz anders bist.

Ich seh dich an so voller Schmerz,
ich weiß, du brichst mir jetzt das Herz.
Ich bitte dich, sag mir den Grund,
ich will es hören aus deinem Mund.

Du redest ohne was zu sagen,
ich will dich noch so vieles fragen.
Du lächelst ohne mich zu lieben,
ist von unserer Liebe nichts geblieben?

Du stehst vor mir und siehst mich an,
du sagst, was ich kaum glauben kann.
Du greifst mich an, bist ungerecht,
oh, deine Liebe war nie echt.

Geahnt hab ich's seit langer Zeit,
und heute ist es nun soweit.
Du drehst dich einfach um und gehst,
ich seh, dass du mich nicht verstehst.

Jetzt bin ich allein, du bist nicht mehr hier,
und der Raum ist voll mit leeren Worten von dir.
Du liebst mich nicht, ich muss verstehen,
doch das Leben wird schon weitergehen.

-kiss-
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 20:53 Uhr   

Kiss das ist wunderschön lächelt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: Gott_der_Sonne
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geschrieben am: 08.10.2002    um 20:59 Uhr   
Liebe ist...

wenn Du meine Hand
hälst und ich spür,
Du bist mir nah.

Liebe ist...

wenn die Schmetterlinge
wild tanzen und mir zeigen,
Du bist da.

Liebe ist...

wenn ich in Deine Augen
sehe und nur noch
glücklich bin.

Liebe ist...

diese unglaubliche Sehnsucht,
die mich treibt
zu Dir hin.

Liebe ist...

deine Nähe zu spüren,
wenn ich die Nähe so
sehr doch brauch.

Liebe ist...

auch mal loszulassen,
wenn ich meinen Freiraum brauch.

Liebe ist...

alles was ich Dir,
mit meinem Herzen schenken kann.

Liebe ist...

dieses großartige Gefühl,
das ich für Dich emfinde,
seit wann?

Frag nicht...

denn Liebe stellt keine
Fragen, sie ist einfach
da!
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:00 Uhr   

Finde das passt auch hier rein

Die Nachtigall und die Rose

"Sie sagte, sie würde mit mir tanzen, wenn ich ihr rote Rosen brächte", rief der junge Student, "aber in meinem
ganzen Garten ist keine rote
Rose." In ihrem Nest auf dem Eichbaum hörte ihn die Nachtigall, guckte durch das Laub und wunderte sich.

"Keine rote Rose in meinem ganzen Garten!" rief er, und seine schönen Augen waren voll Tränen. "Ach, an was
für kleinen Dingen das Glück
hängt. Alles habe ich gelesen, was weise Männer geschrieben haben, alle Geheimnisse der Philosophie sind mein,
und wegen einer roten Rose ist
mein Leben unglücklich und elend."

"Das ist endlich einmal ein treuer Liebhaber," sagte die Nachtigall. "Nacht für Nacht habe ich von ihm gesungen,
obgleich ich ihn nicht kannte.
Nacht für Nacht habe ich seine Geschichte den Sternen erzählt, und nun seh ich ihn. Sein Haar ist dunkel wie die
Hyazinthe, und sein Mund ist rot
wie die Rose seiner Sehnsucht. Aber Leidenschaft hat sein Gesicht bleich wie Elfenbein gemacht, und der
Kummer hat ihm sein Siegel auf die Stirn
gedrückt."

"Der Prinz gibt morgen nacht einen Ball", sprach der junge Student leise, "und meine Geliebte wird da sein. Wenn
ich ihr eine rote Rose bringe,
wird sie mit mir tanzen bis zum Morgen. Wenn ich ihr eine rote Rose bringe, wird sie ihren Kopf an meine Schulter
lehnen, und ihre Hand wird in
der meinen liegen. Aber in meinem Garten ist keine rote Rose, so werde ich einsam sitzen, und sie wird an mir
vorübergehen. Sie wird meiner
nicht achten, und mir wird das Herz brechen."

"Das ist wirklich der treue Liebhaber", sagte die Nachtigall. "Was ich singe, um das leidet er. Was mir Freude ist,
das ist ihm Schmerz.
Wahrhaftig, die Liebe ist etwas Wundervolles! Kostbarer ist sie als Smaragde und teurer als feine Opale. Perlen
und Granaten können sie nicht
kaufen, und auf den Märkten wird sie nicht feilgeboten. Sie kann von den Kaufleuten nicht gehandelt werden und
kann nicht für Gold aufgewogen
werden auf der Waage."

"Die Musikanten werden auf ihrer Galerie sitzen", sagte der junge Student, "und auf ihren Instrumenten spielen, und
meine Geliebte wird zum
Klang der Harfe und der Geige tanzen. So leicht wird sie tanzen, daß ihre Füße den Boden kaum berühren, und
die Höflinge in ihren prächtigen
Gewändern werden sich um sie scharen. Aber mit mir wird sie nicht tanzen, denn ich habe keine rote Rose für sie".
Und er warf sich ins Gras,
barg sein Gesicht in den Händen und weinte.
"Weshalb weint er?" fragte eine grüne Eidechse, während sie mit dem Schwänzchen in der Luft an ihm vorbeilief.
"Ja warum?" fragte
ein Schmetterling, der einem Sonnenstrahl nachjagte. "Er weint um eine rote Rose", sagte die Nachtigall. "Um eine
rote Rose?" riefen
alle, "wie lächerlich!". Und die kleine Eidechse, die so etwas wie ein Zyniker war, lachte überlaut.

Aber die Nachtigall wußte um des Studenten Kummer und saß schweigend in der Eiche und sann über das
Geheimnis der Liebe. Plötzlich
breitete sie ihre braunen Flügel aus und flog auf. Wie ein Schatten huschte sie durch das Gehölz, und wie ein
Schatten flog sie über den
Garten.

Da stand mitten auf dem Rasen ein wundervoller Rosenstock, und als sie ihn sah, flog sie auf ihn zu und setzte sich
auf einen Zweig.
"Gib mir eine rote Rose", rief sie, "und ich will dir dafür mein süßestes Lied singen." Aber der Strauch schüttelte
seinen Kopf. "Meine
Rosen sind weiß", antwortete er, "so weiß wie der Meerschaum und weißer als der Schnee auf den Bergen. Aber
geh zu meinem Bruder,
der sich um die alte Sonnenuhr rankt, der gibt dir vielleicht, was du verlangst."


Geändert am 14.10.2002 um 09:55 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:01 Uhr   

So flog die Nachtigall zum Rosenstrauch unter des Studenten Fenster. "Gib mir eine rote Rose", rief sie, "und ich
will dir dafür mein
süßestes Lied singen." Aber der Rosenstrauch schüttelte den Kopf. "Meine Rosen sind rot", antwortete er, "so rot
wie die Füße der
Taube und röter als die Korallenfächer, die in der Meergrotte fächeln. Aber der Winter ließ meine Adern
erstarren, der Frost hat meine
Knospen zerbissen und der Sturm meine Zweige gebrochen, und so habe ich keine Rosen dies ganze Jahr."

"Nur eine einzige rote Rose brauche ich", rief die Nachtigall, "nur eine rote Rose! Gibt es denn nichts, daß ich eine
rote Rose
bekomme?" "Ein Mittel gibt es", antwortete der Baum, "aber es ist so schrecklich, daß ich mir es dir nicht zu sagen
traue." "Sag es
mir", sprach die Nachtigall ohne zu zögern, "ich fürchte mich nicht."

"Wenn du eine rote Rose haben willst", sagte der Baum, "dann mußt du sie beim Mondlicht aus Liedern machen
und sie färben mit
deinem eigenen Herzblut. Du mußt für mich singen und deine Brust an einen Dorn pressen. Die ganze Nacht mußt
du singen, und der
Dorn muß dein Herz durchbohren, und dein Lebensblut muß in meine Adern fließen und mein werden."

"Der Tod ist ein hoher Preis für eine rote Rose", sagte die Nachtigall, "und das Leben ist allen sehr teuer. Es ist
lustig, im grünen Wald
zu sitzen und die Sonne in ihrem goldenen Wagen zu sehen und den Mond in seinem Perlenwagen. Süß ist der
Duft des Weißdorns, und
süß sind die Glockenblumen im Tal und das Heidekraut auf den Hügeln. Aber die Liebe ist besser als das Leben,
und was ist ein
Vogelherz gegen ein Menschenherz?"

So breitete sie ihre braunen Flügel und flog auf. Wie ein Schatten schwebte sie über den Gatten, und wie ein
Schatten huschte sie durch
das Gehölz. Da lag noch der junge Student im Gras, wie sie ihn verlassen hatte, und die Tränen in seinen schönen
Augen waren noch
nicht getrocknet.

"Freu dich", rief die Nachtigall, "freu dich. Du sollst deine rote Rose haben. Ich will sie beim Mondlicht bilden aus
Liedern und färben mit
meinem eigenen Herzblut. Alles, was ich von dir dafür verlange, ist, daß du deiner Liebe treu bleiben sollst. Denn
die Liebe ist weiser
als die Philosophie, wenn die auch weise ist, und mächtiger als die Gewalt, wenn die auch mächtig ist.
Flammfarben sind ihre Flügel,
und flammfarben ist ihr Leib. Ihre Lippen sind süß wie Honig, und ihr Atem ist Weihrauch."

Der Student blickte aus dem Gras auf und horchte. Aber er konnte nicht verstehen, was die Nachtigall zu ihm
sprach, denn er verstand
nur die Bücher. Aber die Eiche verstand und wurde traurig, denn sie liebte die kleine Nachtigall sehr, die ihr Nest
in ihren Zweigen
gebaut hatte. "Sing mir noch ein letztes Lied", flüsterte sie, "ich werd mich sehr einsam fühlen, wenn du fort bist."
Und die Nachtigall
sang für die Eiche, und ihre Stimme war wie Wasser, das aus einem silbernen Krug springt.

Als sie ihr Lied beendet hatte, stand der Student auf und nahm ein Notizbuch und eine Bleistift aus der Tasche.
Sinnend schaute er vor
sich hin. "Sie hat Form", sagte er zu sich, als er aus dem Gehölz schritt, "Sie hat ein Formtalent, das kann ihr nicht
abgesprochen
werden. Aber ob sie auch Gefühl hat? Ich fürchte, nein. Sie wird wohl sein wie die meisten Künstler: alles nur Stil
und keine echte
Innerlichkeit. Sie würde sich kaum für andere opfern. Sie denkt vor allem an die Musik, und man weiß ja, wie
egoistisch die Künste sind.
Aber zugeben muß man, sie hat einige schöne Töne in ihrer Stimme. Schade, daß sie gar keinen Sinn haben, nichts
ausdrücken und ohne
praktischen Wert sind."

Und er ging auf sein Zimmer und legte sich auf sein schmales Feldbett und fing an, an seine Liebe zu denken. Bald
war er eingeschlafen.
Und als der Mond in den Himmel schien, flog die Nachtigall zu dem Rosenstrauch und preßte ihre Brust gegen den
Dorn. Die ganze
Nacht sang sie, die Brust gegen den Dorn gepreßt, und der kalte kristallene Mond neigte sich herab und lauschte.
Die ganze Nacht sang
sie, und der Dorn drang tiefer und tiefer in ihre Brust, und ihr Lebensblut sickerte weg.
Geändert am 14.10.2002 um 10:54 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:02 Uhr   

Zuerst sang sie von dem Werden der Liebe in dem Herzen eines Knaben und eines Mädchens. Und an der Spitze
des Rosenstrauchs
erblühte eine herrliche Rose, Blatt reihte sich an Blatt, wie Lied auf Lied. Erst war sie bleich wie der Nebel, der
über dem Fluß hängt,
bleich wie die Füße des Morgens und silbern wie die Flügel des Dämmers. Wie das Schattenbild einer Rose in
einem Silberspiegel, wie
das Schattenbild einer Rose im Teich, so war die Rose, die aufblühte an der Spitze des Rosenstocks.

Der aber rief der Nachtigall zu, daß sie sich fester noch gegen den Dorn presse. "Drück fester, kleine Nachtigall",
rief er, "sonst bricht
der Tag an, bevor die Rose vollendet ist." Und so drückte die Nachtigall sich fester gegen den Dorn, und lauter
und lauter wurde ihr
Lied, denn sie sang nun von dem Erwachen der Leidenschaft in der Seele von Mann und Weib. Und ein zartes
Rot kam auf die Blätter
der Rose, wie das Erröten auf das Antlitz des Bräutigams, wenn er die Lippen seiner Braut küßt.

Aber der Dorn hatte ihr Herz noch nicht getroffen, und so blieb das Herz der Rose weiß, denn bloß einer
Nachtigall Herzblut kann das
Herz einer Rose färben. Und der Baum rief der Nachtigall zu, daß sie sich fester noch gegen den Dorn drücke.
"Drück fester, kleine
Nachtigall", rief er, "sonst ist es Tag, bevor die Rose vollendet ist." Und so drückte die Nachtigall sich fester gegen
den Dorn, und der
Dorn berührte ihr Herz, und ein heftiger Schmerz durchzuckte sie. Bitter, bitter war der Schmerz, und wilder,
wilder wurde das Lied,
denn sie sang nun von der Liebe, die der Tod verklärt, von der Liebe, die auch im Grab nicht stirbt. Und die
wundervolle Rose färbte sich
rot wie die Rose des östlichen Himmels. Rot war der Gürtel ihrere Blätter, und rot wie ein Rubin war ihr Herz.
Aber die Stimme der
Nachtigall wurde schwächer, und ihre kleinen Flügel begannen zu flattern, und ein leichter Schleier kam über ihre
Augen. Schwächer und
schwächer wurde ihr Lied, und sie fühlte etwas in der Kehle.

Dann schluchzte sie noch einmal auf in letzten Tönen. Der weiße Mond hörte es, und er vergaß unterzugehen und
verweilte am Himmel.
Die rote Rose hörte es und zitterte ganz vor Wonne und öffnete ihre Blätter dem kühlen Morgenwind. Das Echo
trug es in seine Purpur-
höhle in den Bergen und weckte Schläfer aus ihren Träumen. Es schwebte über das Schilf am Fluß, und der trug
die Botschaft dem Meere
zu. "Sieh, sieh!" rief der Rosenstrauch, "nun ist die Rose fertig". Aber die Nachtigall gab keine Antwort, denn sie
lag tot im hohen Gras,
mit dem Dorn im Herzen.

Um Mittag öffnete der Student sein Fenster und blickte hinaus. "Was für ein Wunder und Glück!" rief er, "da ist
eine rote Rose! Nie in
meinem Leben habe ich eine solche Rose gesehen. Sie ist so schön, ich bin sicher, sie hat einen langen lateinischen
Namen". Und er
lehnte sich hinaus und pflückte sie. Dann setzte er seinen Hut auf und lief ins Haus seines Professors, mit der Rose
in der Hand.

Die Tochter des Professors saß in der Einfahrt und wand blaue Seide auf eine Spule, und ihr Hündchen lag ihr zu
Füßen. "Ihr sagtet, Ihr
würdet mit mir tanzen, wenn ich Euch eine rote Rose brächte", sagte der Student. "Hier ist die röteste Rose der
Welt. Tragt sie heut
abend an Eurem Herzen, und wenn wir zusammen tanzen, wird sie Euch erzählen, wie ich Euch liebe."

Aber das Mädchen verzog den Mund. "Ich fürchte, sie paßt nicht zu meinem Kleid", sprach sie, "und dann hat mir
auch der Neffe des
Kammerherrn echte Juwelen geschickt, und das weiß doch jeder, daß Juwelen mehr wert sind als Blumen."

"Wahrhaftig, Ihr seid sehr undankbar", rief der Student gereizt. Und er warf die Rose auf die Straße, wo sie in die
Gosse fiel, und ein
Wagenrad fuhr darüber. "Undankbar?" sagte das Mädchen, "ich will Euch was sagen: Ihr seid sehr ungezogen -
und dann: wer seid Ihr
eigentlich? Ein Student, nichts weiter. Ich glaube, Ihr habt nicht einmal Silberschnallen an den Schuhen, wie des
Kammerherrn Neffe."
Und sie stand auf und ging ins Haus.

"Wie dumm ist doch die Liebe", sagte sich der Student, als er fortging, "sie ist nicht halb so nützlich wie die Logik,
denn sie beweist gar
nichts und spricht einem immer von Dingen, die nicht geschehen werden, und läßt einen Dinge glauben, die nicht
wahr sind. Sie ist
wirklich etwas ganz Unpraktisches, und da in unserer Zeit das Praktische alles ist, so gehe ich wieder zur
Philosophie und studiere
Metaphysik." So ging er wieder auf sein Zimmer und holte ein großes, staubiges Buch hervor und begann zu lesen.

Oscar Wilde
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:04 Uhr   

Lächelt zum Gott der Sonne schön geschrieben

Freu mich für euch wenn ihr die Liebe gefunden habt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: __Moonlight__
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:20 Uhr   
Weißt du wie es ist, wenn die Person von dir geht, die du über alles liebst?
Weißt du wie es ist, auf den Boden zu fallen und das Gefühl zu haben, dass der wichtigste Teil von dir gestorben ist?
Wenn du vor Hilflosigkeit am liebsten nur noch schreien möchtest und du doch gleichzeitig weißt, dass das auch nichts bringen würde...
Weißt du wie es ist die Augen zu schließen und jede einzelne Sekunde mit diesem Menschen vor dir zu sehen, als würdest du sie gerade erleben?
Kennst du die Schmerzen, die du spürst, wenn dir die Realität ins Gesicht schlägt und dir versucht klar zu machen, dass diese Zeit nur noch in deiner Erinnerung existiert, obwohl du dir sie so sehr zurück wünschst?
Weißt du, wie weh es tut, wenn du fühlst, dass nur du dir diese Zeit zurück wünschst?
Kennst du diese unendliche Trostlosigkeit die dir dieses Bewusstsein zufügt?
Kennst du diese unbeschreibliche Sehnsucht, die so sehr schmerzt und dich so unruhig macht, dass dir eine Sekunde wie eine Minute und eine Stunde wie ein Tag vorkommt und du verloren bist zwischen hier und nirgendwo?
...und alles würdest du dafür geben sie wieder in deine Arme schließen zu können, einfach alles würdest du dafür geben, sogar dein Leben!
Und kennst du diesen widerlichen Schmerz, den du verspürst, wenn du daran denkst, wie deine große Liebe in den Armen eines Anderen liegt? Wie dir dieser gedanke unendlich bittere Tränen voller Sehnsucht und Eifersucht fließen lässt, und du das Gefühl hast vor Hilflosigkeit durchzudrehen, weil du dir doch nichts mehr wünschst, als genau dies tun zu dürfen?
Und du tust doch nichts anderes als diesen Menschen unsterblich zu lieben... und du fragst dich nur noch wieso?!Wieso muss es so weh tun, wieso fühlst du dich so einsam mit deinen Gefühlen?
Wieso bist du nicht bei mir und nimmst mir diesen nicht enden wollenden Schmerz, meine große Liebe???
Wieso stirbt mein Herz, alles was ich tue ist dich zu lieben....!

(Was ich damit sagen will ist das sie Liebe auch seine schattenseiten hat. Liebe und Schmerz liegen näher zusammen als man denkt. Es tut mir leid für diesen Text. Ich will niemanden die Liebe bitter machen sorry.)

Der Text ist gewitmet an einen Menschen den ich über alles Liebe und niemals in meinem Leben vergessen werde.
Ich vermisse dich Dany....
Geändert am 08.10.2002 um 21:35 Uhr von __Moonlight__

Geändert am 09.11.2002 um 22:28 Uhr von __Moonlight__
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Nutzer: Luca
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Anzahl Nachrichten: 157

geschrieben am: 08.10.2002    um 21:20 Uhr   
sie scheint Dich im Moment sehr zu beschäftigen nightrose...die LIEBE

...es wird geschehen
...auch bei Dir
...Du wirst sehen
...glaube mir

Luca...:-)
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:22 Uhr   

Ja das tut es Luca tat es immer schon
Nur leider hab ich nie das Glück richtig erfahren können....

Aber Danke für die lieben Worte
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:23 Uhr   

Moonlight *Das sind traurige aber wahre Worte...

Ich kenn das Gefühl auch
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Gast_Dimpel
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:36 Uhr   
da habe ich was, hoffe es gefällt euch....


Ich Liebe dich und du liebst mich,
wenn du gehst dann geh auch ich.
ob du schläfst oder nicht ,
ich wache immer über dich.
Ich lieb dich jetzt und immer fort,
das sag ich dir mit einem Wort.
Dieses Wort hör jetzt gut hin,
ist sehr wichtig und hat sin.
Die Liebe soll das Wörtchen sein
doch jetzt las ich dich ganz allein.

DIMP
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:40 Uhr   

Lächelt zu Dimpel

Es ist schön....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:42 Uhr   
tz ..das warŽs ..mehr geht nicht..und du weißt auch warum Moon

bye Lilchen
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Nutzer: Gast_Dimpel
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:42 Uhr   
schön?na ja..das war mal eine Hausaufgabe in deutsch ein gedicht zu schreiben und na ja...
hat auch einen hintergrund.
aber der letzte satz ist wichtig..

DIMP..habe noch welche wenn es euch interessiert
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 08.10.2002    um 21:45 Uhr   

Ja der letzte Satz nun lass ich Dich allein....

Hintergrüpnde hat jedes Gedicht auch wenns eine Hausaufgabe war ist es Dir gelungen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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