Auf den Beitrag: (ID: 35727) sind "34" Antworten eingegangen (Gelesen: 973 Mal).
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.11.2002    um 23:15 Uhr   

wieviel tränen kommen noch?
aus schmerz wird trauer
ein neuer tag erwacht
er ist wie das leben so grau

ich suche meine insel
sie ist so fern
du fehlst mir so mein stern

die sonne scheint
sie wärmt mich nicht
ich friere innerlich

ich wär so gern bei dir
seh dein lächeln vor mir
fang mich auf und halt mich fest
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.11.2002    um 23:49 Uhr   

Ein Fremder hat mir ein Lächeln geschenkt
An einem Regenmorgen.
Es streifte mein Herz, das angstvoll bedrängt,
und linderte meine Sorgen.

Ich wolltŽes behalten, ich Egoist,
doch begriff ich, mit einem Mal heiter,
dass man in der Fülle grosszügig ist-
und ich gabŽs an den Nächsten weiter.

So trat es seine Wanderung an
Durch Strassen, Plätze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so greifbar- und doch nicht zu fassen.

Am Abend, als ich nach Hause ging,
da bücktŽich mich plötzlich nieder
und sah wie ein kleines, strahlendes Licht
mein Lächeln auf einem Kindergesicht-

und ich nahm mir`s und hatte es wieder.


"Linda Strauss"
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 05.11.2002    um 23:50 Uhr   
das ist schön Rose
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 29.12.2002    um 22:41 Uhr   

Ertränken

du sitzt mir gegenüber,
du siehst so kritisch her
Ich weiß, ich sollte nichts mehr trinken
die letzten Gläser waren bereits schon zu viel
Aber wie soll ich den Schmerz sonst ertragen?
Es ist nett, dass du dir Sorgen machst und deshalb,
Prost,liebes Spiegelbild

Sandra Mayer
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 31.12.2002    um 17:40 Uhr   

NEUES JAHR

Neues Jahr
was wirst Du uns bringen?

Gibt es Krieg oder haben wir Frieden?
Wird uns mehr Glück oder Kummer beschieden?

Lässt Du uns die Naturgewalten spüren?
Werden wieder viele Menschen hungern und frieren?

Wird es genügend Arbeit geben?
Bleiben wir gesund und haben Freude am Leben?

Neues Jahr
es sind viele Fragen offen

Neues Jahr
wir dürfen doch hoffen?


Christiana Heindl
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 02.01.2003    um 00:03 Uhr   

Was vom Tage übrig blieb ..

Was vom Tage übrig blieb
war dunkel, kalt und leer
und als ich wanderte
da tönte es von unten her
und fort war jeder Mut, jede Kraft
als es aus den Tiefen aufstieg.
Und dann, als jede Hoffnung schwand,
war Angst in meiner Seele,
denn grausam ist das Schicksal jener,
die es forderten und verloren.

Dunkel ist die Nacht der Angst
und dunkel der Morgen danach.
Denn Licht ward erst hervorgebracht,
wenn Vertraute über mich gewacht.

Und lang bevor die Hoffnung kam
war Wut und Zorn und Angst.
Geboren aus der Enttäuschung Schoss
bar jeden Schutzes, bar jeder Hand,
die liebevoll ward mir gereicht.

Was vom Tage übrig blieb
war fraglich, unverstanden.
Der Fluss der Zeit fliesst gen Osten,
nie anders, doch manchmal wollt ich,
ich könnt ändern seine Richtung.

Grausam ist das Schicksal jener,
die wagten es zu fordern.
Sehne mich nach Schutz
und wenns nur wäre für eine Nacht

Behütet wissen meine Seele
beschützet wissen meinen Geist.
Will endlich wieder Ruhe finden
doch niemand über mich wacht.

Was vom Tage übrig blieb
war Zerstörung, Verwüstung, Verwirrung.
Und tot waren die Bande,
zerrissen, was uns einst verband.
So frag ich denn an, wer knüpfen kann
solch Bande zusammÂ’?
Verständnis wächst langsam, dem Ahorn gleich,
trägt Früchte erst spät.

Mein Ahorn hieß mich die Bande selbst
wieder knüpfen. Mein Ahorn zeigt, dass Licht immer um mich war.
Doch strahlte mein Stolz zu hell, so dass man konnte
nicht fühlen, der Vertrauten Schutz.
Und immer jemand mich bewacht
und meine Seele war geschützt.
Geschützt vor Tod, Verwirrung und Angst.

Was vom Tage übrig blieb
war Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht.
Eine Hand ward liebevoll mir gereicht
zu zeigen einen Weg.
Den Weg aus dem Dunkeln, durch
das ich wandelte. Doch wandelte ich
nie allein, Vertraute waren stets um mich.
Zu schützen, warnen und sanft mich lenken.

Nie hätte Zweifel fesseln dürfen mein Herz,
doch Fesseln man lösen kann.

Was vom Tage übrig blieb,
sind Erinnerungen an sie.

Julia Zeisberger
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 10.01.2003    um 19:47 Uhr   

Scheiß Tag – heute

Der Wind pfeift,
stehe im Regen,
suche die Wärme,
die mich umgeben soll.

Keiner da,
die Klamotten sind naß,
kein Tee im Haus,
die Butter ist schlecht,
den letzten Zipfel meiner Wurst ... so ein Dreck,
frißt mir gerade noch die Katze
vom Nachbarn weg.

Das Schicksal,
meint es gut mit mir,
will mich darauf hin betrinken,
auch das noch ...
der Kühlschrank ist leer,
hab noch nicht einmal ne Flasche Bier.

Der Salat von letzter Woche,
ist auch nicht mehr das Wahre,
den könnte ich ja auch der Katze geben,
um Himmels Willen,
Gott bewahre.

So ein Unmensch bin ich nicht,
die Katze kann es auch vertragen,
und wenn die Wurst schlecht gewesen ist,
na dann hat sie halt ein Problem
mit ihrem Magen.


Frank Hoppe
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 11.01.2003    um 23:13 Uhr   

dort, wo der mond die sonne küsst

Dort, wo man sich vereint,
wo man Sinne knüpft, und nie verneint,
wo man nur noch beisammen ist,
dort, wo der Mond die Sonne küsst.

Es sind die Welten die uns tragen an einem Strand
voll Ungeduld.

Dort, wo man sich nur noch spürt,
wo man ein Leuchten sieht und ein Feuer schürrt,
dort, wo der Wind ein Lächeln ist,
dort, wo der Mond die Sonne küsst.

Es sind die Welten die uns tragen an einem Strand
voll Ungeduld.

Dort, wo der Frieden ruht in unserer Welt,
wo Du weisst was ich möchte, und was mir gefällt,
wo ein Sehnen ein Nichts mehr ist,
dort, wo der Mond die Sonne küsst.

Thomas Raatz
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geschrieben am: 12.01.2003    um 04:00 Uhr   

Gebrochenes Herz

Mit unserer verborgenen Liebe,
stehen wir immer noch im Labyrinth.
Können uns trotzdem nicht dagegen wehren,
wenn es einfach mit uns beginnt.

Kein einziger Liebessturm hat mich mit dir,
hinausgetrieben,
wünsche ich mir doch so sehr,
dich für die Ewigkeit zu lieben.

Brauche ich einen anderen Blick,
in die Wirklichkeit?
Allein zu leben,
dafür bin ich nicht bereit.

Ich versuche dich zu begehren,
würdest du dich nicht immer
dagegen wehren.

So vieles möchte ich mir gern,
von der Seele reden.
Wollte stets für ein beschwingtes Leben sein,
wenn es so weiter geht,
kehre ich bald in NIRVANA ein.

Ich hänge noch so sehr an den Erinnerungen,
und lebe leider nicht mehr mit meinen Illusionen,
diese wurden mir mit einem Schlag,
aus meinem Herzen gestohlen.

Frank Hoppe
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