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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.05.2003    um 05:49 Uhr   


Sonnenmühle

sonnenmühle, frost von winden
schinden steine bis zum sand
genauso ewig sollst du binden
dich in den fingern meiner hand.

ach, wie süß schmeckt mir dein lachen
wenn die stille darin klingt
und umso edler netzt den rachen
wein mir wenn dein schweigen singt.

erzähl mir doch, wies dir ergangen
seit du meins bist ganz und gar
hat wohl am ende, daß gefangen
du mir bist schon jahr um jahr,

den sinn betrübt, den ich so liebte
lachen willst du nun nicht mehr?
doch nimms nicht so hin, daß ich rügte
machst dus mir doch bitter schwer.

sonnenmühlen solln dich mahlen
bis auf deiner knochen grund
denn ewig sollst du mir bezahlen
ist mein herz doch tiefer schlund.

ich nahm stets, was ich begehrte
nimmer geb ich dich mehr frei,
und kams dahin, daß man verwehrte
mir die unbedingte treu,

rächte ich mich immer böse
siehst du es denn gar nicht ein
oh sonnenmühle, ach erlöse
mich von dem besessen-sein.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.05.2003    um 06:12 Uhr   

[Vorbemerkung: Nach einigem Grübeln habe ich mich entschieden, nachfolgendes Essay auch an dieser Stelle zu veröffentlichen. Es entstand aus einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Islam heraus, welche bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Dieses Essay erhebt keinen Anspruch auf vollständige und/oder ausschließliche Richtigkeit, und ich möchte damit auch keine Diskussion über den Islam auslösen. Warum ich es dennoch der Öffentlichkeit anheim stelle ist der Wunsch, gewisse Begriffe besser verstehen zu lassen, wie ich selbst sie verstanden habe, um sozusagen eine Seite von vielen aufzuzeigen. Der Islam ist in meinen Augen die wohl am meisten mißinterpretierte - und das nicht zuletzt auch von vielen Gläubigen - Religion der Welt; und doch mag man auch in folgendem Text erkennen, daß gerade die Interpretation ein ganz wesentliches Werkzeug im Umgang miteinander ist, dessen Beherrschung man erst erlernen muß.]


Der Heilige Krieg

Der Islam beinhaltet den Begriff des Heiligen Kriegs, der schon seit vielen Jahren immer wieder als Spukgespenst durch die Nachrichtenwelt geistert und zumindest in den Durchschnitts-Deutschen ein sehr mulmiges Gefühl hinterläßt. Dies vor allem auch vor dem jüngsten Hintergrund des sogenannten „Angriffs auf Amerika“, bei welchem am 11. September 2001 die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers zerstört wurden; und dies vor allem auch vor dem Hintergrund des Kampfes gegen den Terror, welchen Amerika seither proklamiert und unter erstaunlich wenigen (obwohl sich mehrenden) skeptischen Stimmen durchführt. Die Legitimation einer Zeichensetzung im Rahmen einer Verteidigung – selbst einer durch Angriff – steht ganz und gar nicht außer Frage, soll hier aber nicht diskutiert werden. Jedwede Form von Terrorismus darf nicht toleriert werden. Zu bedenken steht, daß eine solche Aussage sehr idealistisch und theoretisch ist, zwei Elemente, die sich meist zusammenfinden, wenn eines von beiden Vorreiter ist.

Der Islam unterscheidet drei einander gleichwertige Stufen des Dschihad, des Heiligen Kriegs. Es handelt sich hier um den Dschihad des Geistes, des Körpers und den des Schwertes.

Der Dschihad des Geistes beinhaltet die Intention, das Bewußtsein zu weiten, Verständnis zu mehren – vor allem auch das Verständnis des Glaubens, in welchem man auf alles eine Antwort finden kann, vorausgesetzt, man versteht den Islam als eine Religion, welche Mündigkeit vermitteln möchte. Im Koran gibt es mehrere Surenstellen, in welchen Gebote derart formuliert wurden, daß sie schon allein dadurch auffordern, sie zu hinterfragen: Schweinefleisch ist verboten. Es ist unrein. (Denkpause). Warum ist es denn unrein? Andere Stellen scheinen sich auf den ersten Blick zu widersprechen. Wieder andere Stellen weisen Spitzfindigkeiten auf, welche ein wacher Geist als Fingerzeig entlarven kann. So zum Beispiel auch die Passage, welche gestattet, daß ein Muslim mehrere Frauen ehelichen darf – impliziert wird hier allerdings die Bedingung, daß er in der Lage ist, sie alle gleich zu lieben. Bedenkt man, daß eine jede zwischengeschlechtliche Beziehung anders, bestenfalls ähnlich zu einer anderen ist, da ja auch die Menschen gänzlich verschiedene sind, kann man davon ausgehen, daß man keinen Menschen genau gleich lieben kann. Nun kann man dem Islam ebenso Verfehlungen in der Befolgung der eigenen Gebote nahelegen wie man das auch im Christentum tun kann. Religion ist zu großen Teilen eine Frage der Interpretation, obwohl der Interpretationsspielraum mit der konsequenten Fortführung der Grundaspekte sehr klein wird. Und wann immer ich dies beobachten durfte, mußte ich bis jetzt immer feststellen, daß das Ergebnis immer ein sehr warmherziges und respektvolles, weltoffenes war, und keines das Säbelschwingen und Terroranschläge gut heißt.

Kommen wir zurück zum Dschihad des Geistes. Es geht also hier darum, das Verständnis, das Glaubensverständnis und das Bewußtsein zu weiten, gleichsam ist ein jeder Mensch angehalten, den Geist zu schützen vor Elementen, welche die Reinheit des Glaubens einschränken oder schädigen. Solche Elemente sind übrigens auch im Christentum und selbst in der westlichen atheistischen Gesellschaft zu guten Teilen verpönt. Beispielsweise möchte ich hier das übermäßige Ergehen in Leidenschaften anführen, welches über jedes angebrachte Maß an Bescheidenheit hinausgeht. Ein anderes Beispiel wäre auch, sich zu einer Handlung überreden zu lassen – die einzige Berechtigung einer Handlung, die man vielleicht vor einer Konfrontation damit nicht begangen hätte, ist die einer grundlegenden und aufrechten Überzeugung.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.05.2003    um 06:13 Uhr   

Der Dschihad des Körpers legt zugrunde, daß der Körper ebenso wie die Seele ein Geschenk Gottes an den Menschen ist, ihm zum Werkzeug, zur Freude und auch in Verantwortung übergeben. Der Islam ruft immer dazu auf, sich mit Verantwortung zu konfrontieren und sie nach bestem Wissen und Gewissen zu übernehmen. Stirbt ein Mensch, dann gibt er den Körper an Gott zurück, so wie auch seine Seele von Gott zurückgenommen wird. Was an Weiterem damit geschieht, soll hier nicht zur Diskussion stehen. Der Islam will jedoch eingeben, den Körper möglichst in dem Zustand an Gott zurückzugeben, in welchem man ihn erhalten hat. Das bedeutet nicht, ewige Jugend zu erstreben, wie der erste Gedanke des Europäers oder Amerikaners sein mag. Es bedeutet, pfleglich mit dem Leib umzugehen, ihn rein zu halten, sich nicht bewußt Gefahren auszusetzen, sich nicht zu verstümmeln – oder das bei und mit anderen zu tun – es bedeutet auch, darauf zu achten, wie man sich ernährt.

Der Dschihad des Schwertes bedeutet die Rechtmäßigkeit eines bewaffneten Verteidigungskampfes im Falle dessen, daß die Freiheit des Glaubens eingeschränkt wird. Die Freiheit der Glaubensausübung steht an oberster Stelle im Islam, die Verteidigung des Lebens anderer, des eigenen Lebens, der persönlichen Freiheit steht erst hintenan. Verstehen kann man diese Grundhaltung vielleicht in dem Moment, da man davon ausgeht, daß ohne Gott das Leben nichts wert ist, da alles Leben von Gott kommt und geliebt wird, ohne Gottes Liebe aber kann ein Muslim nicht wirklich lebendig sein, da Gott sich von ihm abgewandt hat. Niemals und unter keinen Umständen soll der Dschihad des Schwertes als Angriffskrieg ausgeübt werden. Die Legitimation findet sich lediglich in dem Aspekt der Verteidigung des Glaubens mit angemessenen Mitteln. Das bedeutet, so ein Völkermord (nicht nur, aber zum Beispiel auch aus religiöser Säuberung) initiiert wird, daß man sich zur Wehr setzen darf, um den Glauben zu bewahren – und das schließt auch die Bewahrung des Lebens mit ein. Das Schwert dieses Dschihads ist eines mit einer zweischneidiger Klinge. Im Idealfall lediglich als minimalistisches, zuletzt eingesetztes Mittel dienlich, wo gar kein friedlicher Weg mehr möglich ist; muß man sich doch sehr die Frage stellen, in welchem Maße der Dschihad noch angebracht ist. Hierzu mehr im Folgenden.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.05.2003    um 06:14 Uhr   

Warum es keinen Heiligen Krieg gibt

Es ist an der Zeit, einen absichtlich in diesem Text gehaltenen Mißstand zu bereinigen. Dschihad – das übersetzt man nicht mit „Heiliger Krieg“, sondern mit „Heiliger Kampf“. Das ist noch nicht die Begründung der in der letzten Überschrift aufgestellten Aussage, denn so einfach ist der Islam nicht, obwohl er wesentlich einfacher ist, als viele Menschen ihn sehen. Das, was man mit „Heiliger Krieg“ übersetzt, ist bestenfalls der Dschihad des Schwertes, obwohl sich sicherlich die meisten Muslime jenseits des Fundamentalistischen dagegen wehren werden, den Begriff „Heiliger Krieg“ überhaupt anzunehmen, da er in dem eigentlichen islamischen Empfinden keinen Bestand haben kann – das Wort „Islam“ bedeutet Friede. Jedweder bewaffnete Kampf soll ausschließlich aus dem verteidigenden Aspekt heraus geführt werden.

Nun hat sich die Kriegsführung seit dem Propheten Mohammed weitreichend verändert. Der Dschihad des Schwertes ist ein Dschihad der Raketen, Landmienen, der biologischen Kriegsführung geworden. Im schlimmsten Falle wird ein kommender derjenige Dschihad, den man auch die Apokalypse nennen könnte. Die Ausmaße der Zerstörung sind allein derart gewaltig, daß die Selektion zwischen Gerechtigkeit und Rache nahezu unmöglich von den Kämpfenden selbst auf dem Schlachtfeld getroffen werden kann. Auf einem Schlachtfeld herrscht eine Ausnahmesituation. Natürlich ist es wünschenswert, sich auch dann an die Menschlichkeit zu entsinnen, wenn gerade jemand versucht, einem eine Kugel in den Kopf zu jagen, weil man an Allah glaubt, und es ist wünschenswerter, sich an die Menschlichkeit zu entsinnen, wenn man den Menschen findet, der... wie wäre es mit... den besten Freund gerade erst gefoltert, verstümmelt und ermordet hat – mit der Gelegenheit, diesem Folterer am eigenen Leib zu demonstrieren, wie unmuslimisch das ist. Es ist schlichterhand unmöglich, in einer Situation aus Mord und Totschlag, in welcher nicht selten Kinder und Frauen genauso Opfer sind wie die Männer, einen derart klaren Kopf zu bewahren, daß man für sich als in den (gerechten) Heiligen Kampf getretener Kämpfer den Anspruch erheben kann, das rechte Maß der Gegenwehr einzusetzen. Wie weiß ich, daß ich mich genügend zur Wehr gesetzt habe? Genügt es, den Angreifer jetzt zu besiegen? Kann man ihn dann ziehen lassen? Oder wird er nicht eher stetig weiter bemüht sein, meinen Glauben, mein Volk, meine Familie und mein eigenes Leben zu vernichten, sollte ich ihm daher nicht lieber zuvor kommen? Ein jeder Muslim, welcher in den Dschihad des Schwertes zieht, muß sich der Konsequenz bewußt sein, daß er zwangsweise Schuld auf sich lädt und mit sich vereinbaren, in wie weit diese Schuld durch die Aufrichtigkeit des Anlasses seines Kampfes aufzuwiegen ist. Es ist etwas, das der Koran der eigenen Verantwortung im Dialog mit Gott übergibt. Es ist das eigene Gewissen, das hier Maßstäbe setzt, und das Wissen, am Ende des irdischen Lebens Gott Rechenschaft ablegen zu müssen für die eigenen Taten.

Unter dem Gesichtspunkt einer praktischen Unmöglichkeit, die Menschenwürde zu wahren, wenn man sich im Kriegszustand befindet – unabhängig davon, wem diese Wahrung zugute kommt -, drängt sich der Gedanke auf, daß das Risiko einer Eskalation des Konflikts derart gewichtig ist, daß ein Heiliger Kampf des Schwerts gar nicht mehr vor dem Aspekt des Seelenfriedens zu verantworten ist. Auch der Islam stellt das Leben und die Menschenwürde an höchste Stelle, obwohl es nicht so scheint, da dies aus dem (gerechten) Heiligen Kampf heraus resultiert. Das allein initiiert eine Aufwiegung von beidem gegeneinander, und dem Menschen ist durch die Fähigkeit, zwischen „richtig“ und „falsch“ zu differenzieren, auferlegt zu entscheiden, was vor der brachialen Gewalt aller Konsequenzen aufrechten Gewissens unmöglich zu entscheiden ist. Es sei an dieser Stelle behauptet: einen Heiligen Kampf des Schwerts im Sinne des Islam gibt es nicht.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.05.2003    um 06:15 Uhr   

Drum prüfe, wer sich ewig bindet – oder wer urteilt
Oder auch: Warum es doch einen Heiligen Krieg gibt.

Einen Heiligen Kampf des Schwerts im Sinne des Islam gibt es nicht. Zu allem vorhergehenden muß ein weiterer wichtiger Aspekt der Interpretation des Islam angeführt werden, der auch von vielen Gläubigen womöglich nicht genügend beachtet wird. Allein aber unter der Erklärung, worum es sich mit diesem Aspekt handelt, kann dies schon nicht mehr fundiert behauptet werden.

Der Islam lehrt und lehrt sich auf eine respektvolle Art und Weise, die es einem jeden Gläubigen gestattet, seine Vorstellungen des Glaubens zu leben. Befolgt ein Muslim die Gebote des Koran nicht, dann kann man ihm nahelegen, daß dies nicht unbedingt im Sinne des Islam liegt, doch überlassen ist es dem Muslim selbst, sich danach zu richten oder nicht. Idealerweise gibt ein Gläubiger durch seine Taten und sein Leben ein möglichst gutes Beispiel für den Glauben, an welchem sich die anderen orientieren können.

Hier liegt auch die Dualität der Angelegenheit: einerseits kann ein gutes Beispiel zum Vorbild gereichen – so die Augen und Ohren offen dafür sind. Zum anderen kann ein schlechtes Beispiel ebenso zum Vorbild gereichen – denn nicht jeder prüft gewissenhaft. Dazu kommt, daß die legitime Entscheidungshilfe zum Thema dessen, was nun ein gutes oder ein schlechtes Beispiel ist, im Koran besteht, welcher wiederum interpretiert werden kann. Somit liegt einer jeden Einstellung Berechtigung zugrunde, für die jeder selbst verantwortlich zeichnet und die alles zur Wahrheit erhebt, was nur gewissenhaft und aufrecht genug unter der Orientierung am Koran geprüft wurde. Aus diesem Grunde gibt es natürlich doch den gerechten, den Heiligen Kampf, gleich auf welcher Ebene er sich erstreckt. Er ist ein Paradoxon, das in unserer Zeit immer mehr an Deutlichkeit gewinnt.

[Anmerkung der Autorin: es wurde bewußt auf die Nachprüfung der angeführten Grundlagen im Sinne einer Recherche verzichtet. Dieser Text basiert auf einem den Islam vermittelnden Gespräch und auf den auf dessen Inhalt basierenden nachfolgenden Gedankengängen.]

27.04.2003

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 26.05.2003    um 18:52 Uhr   

Rosendorn

Rosendorn, ach Rosendorn
stich in mich den süßen Zorn
frag mich nicht, was das noch soll,
stich nur weiter, Zoll um Zoll.

Wie kommts, daß sie mich alle kennen,
weiß doch keiner, wer ich bin
wieso sie mir wohl folgend rennen
alle ohne einen echten Sinn?
Keiner weiß, daß es mich gibt.

I donŽt feel a thing
as glass, as ice
you want to love me?
just think twice.

Wie kommts, daß sie mich alle kennen,
besser als ich selber mich
wie kommts, daß sie noch rennen
in die Richtung, da ich wich?
Keiner weiß, daß es mich gibt.

Rosendorn, ach Rosendorn,
dafür warst du nur geborn,
stich sie weiter bis aufs Blut
am Ende wird es alles gut.

[Ist es nicht herrlich, daß einem die Leute nachrennen, wenn man nur ein Ziel hat? Es ist egal, wohin es führt, aber einen Weg muß ein Führer sehen. Ist es nicht herrlich, daß sie einem manchmal nur folgen, um einen für die Schmerzen verantwortlich zu machen, die sie haben? Die sie nicht mit den Menschen verarbeiten konnten, denen sie sie zu verdanken haben, weil da zuviel Feigheit im Spiel war? Und ist es nicht fantastisch, daß manche nur folgen, weil der Weg so schwer ist, daß es noch mehr weh tut, und man kann den dafür verantwortlich machen, dem man folgt? Ich sehe in die Ferne, ich blicke nach Utopia.]

[[Vielleicht lassen die mich da gar nicht rein. Weil ich ja ein Arsch bin, der mit Menschen spielt und böse Absichten verfolgt. Ich bin wirklich dankbar dafür, daß man mir meine Sünden gezeigt hat, oh Gott, ich hätte es ja vermutlich nie gewußt, daß ich so denke!]]

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Nutzer: Gast_Höllenstern
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geschrieben am: 29.05.2003    um 13:23 Uhr   

tribute to: real folk blues

ich dachte immer, ich kann noch weiter, schritt um schritt. das denk ich auch jetzt noch. laß mich gehen. ich weiß, du hast angst davor, daß du mir unwichtig bist. es ist nicht so. ich kann dir nur nicht beweisen, daß es anders ist. ich dachte immer, ich kann auf sparflamme kochen. aber das kann ich nicht. es reicht nicht zum leben, weißt du, dir nicht und mir auch nicht. ich bin nicht ausgebrannt, bin nicht leer. ich möchte einmal gehen bevor das passiert. laß mich gehen. ich will keine dinge halbherzig tun, dir zuliebe. ich kann im moment für niemanden etwas tun. was kann ich für eure welt... nein, da will ich lieber fortgehen und alle brücken trennen, in den tag leben und sehen was kommt, bis daß das geboren ist, was in mir grade brütet, oder bis daß ich doch leer bin. es fühlt sich gleich an, im moment, könnte es beides werden.

ich will nicht von dir weg gehen, nicht um dich zu verlassen. ich will weg gehen, um zurückzukommen. es ist selbst für mich schwer, das zu verstehen, aus deiner perspektive, obwohl ich selbst deine perspektive habe in bezug auf andere menschen. du sagst du läßt mich frei – aber so ganz geht’s doch nicht, nicht im handeln. das versteh ich sehr gut. ich kämpfe selbst damit, andersrum, mit andern menschen. aber auch vor denen laufe ich jetzt weg.

laß mich laufen. wenn man lange genug läuft, kommt man rein theoretisch zum ausgangspunkt zurück. die kreise schließen sich, hätte jemand anderes jetzt gesagt. du bist nicht der einzige mensch, vor dem ich davon laufe. es gibt welche, vor denen ich weniger fliehe, andere scheine ich zu suchen – und trotzdem lauf ich vor ihnen weg. ich bin ein egoist im moment – und wenn ich versuche keiner zu sein, tu ich nur den leuten weh. das will ich nicht. ich komme und geh jetzt wie ich will, wie die winde wollen, wie ich lust hab. und ich tu nur noch das, worauf ich lust hab. und es hat sich stark eingeschränkt, worauf ich lust habe.

das wird sich alles ändern. wenn ich wieder da bin. frag nicht, wohin ich geh, nicht wie meine routen sind. ich würds dir nicht sagen, nichtmal wenn ich es selbst wüßte. frag nicht, wies mir geht, man merkt es daran, ob ich da bin oder nicht. übrigens, wenn ich nicht da bin: ich komme wieder. ich komm immer wieder.

glaubt nicht, daß es mir schwer fällt – aber es fällt mir auch nicht leicht. ich weiß, daß es sein muß. zeit sich von allem frei zu machen. zeit für niemanden da zu sein. zeit sich selbst zu vergessen. vielleicht zeit um sich zu finden. kommt mir alles so bekannt vor, als ob da zwei augen verschiedene farben haben - mein linkes auge sieht die vergangenheit. was sieht mein rechtes auge?

dunkelheit.

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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 26.06.2003    um 04:53 Uhr   

Es tanzten die Kinder in heutiger Nacht,
sie tanzten heiter und haben gelacht,
zu spät wars im Grunde, sie sollten schon ruhn
und keine muntren Sprünge mehr tun.
Doch die Blagen scherte das nicht,
der Mutter Ermahnung verlor an Gewicht
sobald die Türe geschlossen war
nahm keines der Kinder Verbote mehr wahr.
Und ich lag danieder, ich armer Tropf,
mir brummte der Schädel, es hallte im Kopf,
nichts weiter als schlafen wollte ich gern
alleine der Sandmann blieb gänzlich fern.
Da dachte ich, wenn sie unten schon feiern
daß sie am Morgen hoffentlich reiern,
doch blieb mir selbst dieses völlig verwehrt,
sie hatten nur Cola, nicht Wodka verzehrt.
Ich wollte mich aber geringfügig rächen
sie sollten für ihre Kissenschlacht blechen,
nur kam mir leider nichts in den Sinn -
es ist auch kein Wunder, so müd wie ich bin.

[Ahem. Sowas passiert, wenn ich nicht meine fünfzehn Stunden Schlaf täglich kriege und anstelle dessen nur Zucker, um die Unerträglichkeit des Wachseins zu überstehen.]

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 29.06.2003    um 14:16 Uhr   
:-))
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 11.08.2003    um 18:19 Uhr   

Aus Metall

Meine Welt ist aus Metall,
aus Schildern und aus Klingen
(das Schlachtfeld ist mein All)
vom Kampfe solln sie singen.

Meine Welt ist aus Metall,
aus Äxten, Hellebarden
stimmt nun an den Hörnerschall,
den Schlachtruf von Milliarden.

Meine Welt ist aus Metall,
aus Knochenbersten; Blut
meine Welt trotzt dem Verfall
Schlag um Hieb mit Mut.

Mein Herz ist aus Metall,
ich blute nicht - ich roste.
Ich kämpfe bis zum letzten Fall,
bis vom Tod ich koste.

Das allein nehm ich zum Lehen,
meines Strebens Waffenwall
meine Welt trotzt dem Vergehen,
meine Welt ist aus Metall.




Copyright: Wächterin86


[Dieses Gedicht schrieb ich für eine besondere Freundin, passend zu diesem Bild, das von ihr mit viel Liebe gezeichnet worden ist - ich finde, das sieht man, nicht? ;) ]

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Nutzer: Gast_Höllenstern
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geschrieben am: 15.08.2003    um 04:18 Uhr   
Orientiere dich nach den Sternen! Ohne Sterne findest du nicht weit. Wohin solltest du wohl sehen, wenn dir die Welt zu klein, zu eng, zu schäbig geworden ist - wenn nicht zu den Sternen?

Wie die Alten schon sagten (man soll nicht auf die Alten hören, aber ehren soll man sie wohl.): "Ideale sind wie Sterne. Wir können sie nie erreichen. Aber wir können uns nach ihnen richten."

Ohne Sterne findest du nicht weit. Aber bedenke, der du aufsiehst, warum du wohl nicht zu der Sonne aufsiehst wie zu den Sternen. Ist sie dir nicht zu hell, erblindest du nicht, wenn du zu lange in sie blickst? Vergiß nicht, Sehnender, daß ein jeder Stern auch eine Sonne ist.


Nächtliche Grüße an all die, die glauben, daß man die Sterne eben doch erreichen kann.

Engelsfall/Höllenstern


Geändert am 15.08.2003 um 04:19 Uhr von Höllenstern
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 15.08.2003    um 04:41 Uhr   

Passend zu einem sehr inspirierenden Foto, das ich ausnahmsweise auch ohne speziell erfragte Erlaubnis der Fotografin - aber unter Quellenangabe - poste, weil mein Gedicht ohne dieses Foto nicht denkbar ist.


Entzündet.

Mein Blick hat sich an der Welt entzündet.
Gibt es denn noch etwas zum Vertraun?
Zu viele Propheten haben sich verkündet,
aber was wollte ich schon noch beschaun.

Meine Augen finden lediglich das Heute,
nur noch den nächsten hungrigen Moment.
Vergangenheit und Zukunft sind die Beute
von dem aschegrau gewordnen Fundament

meines Blickes, der an der Welt entzündet
kein Vertrauen mehr kennt, nur das Jetzt.
Die Propheten haben aschegrau begründet
warum das Leben müde macht, verletzt.



[photograph for TIME by Alexandra Boulat]


Edits: Nunja, Edits eben. Ich hoffe, es stimmt jetzt.


Geändert am 15.08.2003 um 04:43 Uhr von Engelsfall

Geändert am 15.08.2003 um 04:46 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Friedhofsgeiger
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geschrieben am: 28.08.2003    um 21:25 Uhr   
"Entzündet" und "Vater unser" machen bei mir Gänsehaut.. mehr muss man nicht sagen
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 16.09.2003    um 04:54 Uhr   

Rostrote Sterne

Es hätte nichts bedeutet,
was man nicht an Bedeutung gibt,
und sicherlich, man hätte
ohne Bedeutung mehr davon geblickt,
daß all die vielen Sterne,
nicht blank poliert, rostrot
in allein erreichter Ferne
schnarrend warten, Schrott-devot.
Es hätte nichts bedeutet,
was man eh nicht sehen kann.
Es wäre nichts gewesen,
nichts als Wasser oder Schlamm,
aber es mußte wohl so kommen,
in ein Minenfeld verstrickt,
in ein Minenfeld der Sterne,
nicht blank poliert, nur rostig rot,
aufgeschwemmt erreichte Ferne:
der Prinz hätt seine Maid gekriegt,
aber leider hat das Schicksal
in seinem Trott einmal zuviel genickt
und es hatte an Bedeutung
soviel, daß mans nicht fassen kann.
Und sicherlich, man hätte
den Mut nicht verlieren dürfen
dann und wann
doch wer wollte da schon sagen:
hey, ich hab es doch gewußt
denn jeder Stern da oben
ist ein rostender Verlust.
Es hätte nichts bedeutet,
was man nicht an Bedeutung gibt,
und sicherlich, es hätte
der Mut vielleicht gesiegt.




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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 25.03.2004    um 02:13 Uhr   

Betonmalerei

Es ist Betonmalerei
es ist gänzlich einerlei
es ist vergessen, bevor noch gesagt
es ist, als hätte einer gefragt
oder doch zumindest fragen können.
Es ist Betonmalerei
Augenwischerei
es ist vertrieben, bevor es noch da
(es) ist, als hätt einer gesagt
oder doch zumindest sagen können
was von wegen Asyl
es ist nur Acryl
nur pervertierte Träume
in schönen bunten Städten
auf schönen bunten Mauern
haltbar selbst in Regenschauern.
Es ist Betonmalerei,
nur ein stiller Schrei,
verklungen, bevor noch getan
es ist, als hätt einer im Wahn
oder doch zumindest haben können
Hoffnung, die ist nur ein Traum
ein goldener Saum
von einer Betonmalerei,
die macht gar nicht so frei,
es ist schon gefallen, bevor es noch flog
es ist wie die Hoffnung, die abermals trog,
es ist wie der Schrei, den es gar nicht gibt
es ist wie das, was man gar nicht mehr liebt
aber nie mehr vergißt.


Geändert am 25.03.2004 um 02:14 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 27.08.2004    um 21:31 Uhr   


daß es dir ebenso geht

die kehle wund geschrien nach deiner hilfe hab ich mir
und fühlte mich mit jedem tag mehr verlassen
es blieb gar nichts andres mehr als hassen
und ich dachte nicht, daß es dir wohl genauso geht…

die tür hast du mir schon so oft gewiesen wenn ich
schreiend hilflos bereits am boden lag
es ging zu oft so, einen um den andern tag
und ich dachte nicht, daß es dir wohl genauso geht…

daß du gedankenlos und egoistisch bist wußte ich lange
immer wenn da kein versuch zum verstehen war
und mein und dein lächeln machte sich rar
und ich dachte nicht, daß es dir wohl genauso geht…

aber ich wollte niemals so ein mensch zum hassen sein
für dich und hoffte immer, daß es so sei
und ich war an dir zuviel und zuwenig frei
und ich dachte nicht, daß es dir wohl genauso geht.

ein wirrer traum hat mir seit wochen auch eingeredet
daß es wohl reichte, wenn ich dein narr bin
und dich unterhalte, du wolltest den sinn
in meiner liebe ja gar nicht mehr sehn
und ich dachte nicht daran, daß es dir ebenso geht.

und man sieht immer zu spät die eigenen häßlichkeiten
es scheint wohl, ich bin jetzt damit dran
und man versteht dann, geschlagen, ab und an
was wirklich wichtig ist, zu spät, zu spät.
und ich dachte nicht daran, daß es dir ebenso geht.


---

Manchmal machen wir Fehler, die wir nie wieder gut machen können. Dann sind wir auf die Gnade derer angewiesen, die wir lieben, damit wir nicht Zeit unseres Lebens unter unserer Schande vegetieren müssen. Aber ganz gleich, ob sie uns verzeihen oder nicht, wir sollten nie vergessen, daß wir uns erniedrigt haben und uns schämen mußten, denn Demut ist keine Schande. Demut ist eine Tugend, keine Unterwürfigkeit. Manchmal machen wir Fehler, die wir nie wieder gut machen können. Ich schäme mich dafür.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.08.2004    um 22:14 Uhr   

offensichtlich wars für beide ne zeitlang die wahre hölle. doch liest es sich so, als ob 'wir' wieder miteinander reden und lernen könnten aus den fehlern - und verzeihen. *smile
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 29.08.2004    um 02:16 Uhr   
(zitat)
offensichtlich wars für beide ne zeitlang die wahre hölle. doch liest es sich so, als ob 'wir' wieder miteinander reden und lernen könnten aus den fehlern - und verzeihen. *smile(/zitat)

'wir' reden. 'wir' sind sehr müde... vielleicht reicht es nicht zum verzeihen. vielleicht gibt es wunder, vielleicht auch nicht. es gibt aber mut. den gibt es ganz ohne zweifel.
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 29.08.2004    um 02:17 Uhr   
Der Mann am Fenster
- es ist für jemanden, ja -

Der Mann saß am Fenster, jeden Tag.
Das Fenster erblindet am fehlenden Sinn
und seine Blicke führten nirgendwo hin
aus seinem Sessel, aus seinem Sarg.
Der Mann schwieg lange und länger
nur manchmal weinte er trockenen Staub
seine Lider waren längst schon ihm taub
und der Staub war der einzige Sänger
ein stummer, fingerloser Rattenfänger,
in diesem Zimmer mit diesem Sessel
und dem fehlenden Sinn als ein Raub
mancher Jahre, die er schon so saß –
ich frage mich häufig, was an ihm fraß
frag mich noch öfter, welche Art Fessel
ihn daran hindert, zu stehen, zu gehn
und ob er noch hofft, irgendwann was zu sehn.
Geändert am 30.08.2004 um 23:07 Uhr von Engelsfall

Geändert am 30.08.2004 um 23:14 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 29.08.2004    um 23:30 Uhr   

Tausendmal
- auch das ist für jemanden. -

Eintausendmal in sie verliebt,
dieselbe stürmisch-schwierige Person
eintausendmal und eins versiebt
jetzt hat sie nichtmal mehr den Hohn
den sie mir sonst immer schenkte,
der mich tausendmal schon kränkte
jetzt vermiß ich ihren scharfen Spott
durch den sie vorher für mich fühlte
der zu merklich nun verkühlte
und lieg auf ihrem Herzschaffott.
Geändert am 30.08.2004 um 23:13 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 30.08.2004    um 04:57 Uhr   

oder es ändert sich was .. *smile
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