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geschrieben am: 19.11.2003 um 21:45 Uhr
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Silentium
Schweige verbirg dich und halte deine Gefühle und Träume geheim,
lass sie in der Tiefe deiner Seele lautlos auf- und untergehen wie Sterne
in der Nacht; erfreue dich an ihnen - und schweige.
Wie soll das Herz sich offenbaren? Wie soll ein anderer dich verstehen?
Begreift er, wodurch du lebst? Ein ausgesprochener Gedanke ist eine Lüge.
Wenn du die Quellen aufwühlst, trübst du sie; zehre von ihnen - und schweige.
Verstehe, nur in dir selbst zu leben: es gibt in deiner Seele eine ganze Welt
geheimnisvoll-zauberhafter Gedanken; sie betäubt der äußere Lärm,
die Strahlen des Tages vertreiben sie; lausche ihrem Gesang - und schweige ...
Fedor Tjutchev (1803 - 1873)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.11.2003 um 00:30 Uhr
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Tappende Schritte
Die hinter mir in der Dunkelheit verhallen
Schatten, die mir nicht ins Licht folgen
Die mir nichts böses wollen
Da ich nun auch einer der Ihren bin
Spöttisches Lächeln ehemaliger Freunde
Die zu Fremden wurden
In einem langsamen Prozess
Schon bald werden sie mich vergessen haben
Ausgestoßen aus den
Privilegierten Reihen derer
Die ihre Ohren und Augen
vor der Wirklichkeit verschließen
Ausgestoßen aus den Reihen der Opfer.
Ein Gesicht blickt mir
Aus dem Spiegel entgegen
Doch ähnlichkeiten mit mir
Sind kaum noch zu erkennen.
Fast schon bereitet es mir
Körperliche Schmerzen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.11.2003 um 11:16 Uhr
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Glück
Deine Augen
wenn sie katzengleich glitzern
Dein Mund
wenn er katzengleich schnurrt
Dein Körper
wenn er katzengleich sich schmiegt
Deine Stimme
wenn sie mich katzengleich warm umarmt
Mehr als eine Schwester
mehr als eine Freundin
möchte ich Dir nahe sein
und in manchen Zauber-Momenten
glitzern Deine Augen nur für mich
von unbekannt |
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