|
|
|
geschrieben am: 16.11.2003 um 13:17 Uhr
|
|
Danke für die Worte, sowas bedeutet einem doch viel auch wenn die Anlässe der Geschrieben Zeilen oft Trauer sind, aber da hat man eben seine Kreativste Phase, jedoch, wioe gesagt, danke an dich!
Warum stellst du diese Fragen?
Ob du meinen Weg wohl teilst?
Denke an die schlimmen Stunden,
die uns getrennt, doch auch vereint.
Nein, der Fluch, der auf mir lastet,
währt in alle Ewigkeit,
hörtest du nicht, wie ich sagte,
abgelaufen meine Zeit?
Viele Leben muss man leben,
um dem Fühlen nah zu sein,
dem ich lange schon verfallen,
ohne es bin ich allein.
Manche Tage oder Stunden,
die ich unbewußt erlebt,
haben doch so viel entschieden,
dass mein Leben weiter geht.
Von den Zeiten dieser Unschuld
bleiben Schatten nur zurück,
schemenhafte Kreaturen,
die verschwinden, Stück für Stück.
Manchesmal verbleibt auch garnichts,
Stille, Leere ohne Sinn,
deren meisterhafte Ruhe
ich nun nicht mehr würdig bin.
Doch die Mächte der Verdammnis,
deren Wille in mir lebt,
kennen lange schon mein Bündnis
mit den Wächtern meines Wegs.
Sie versuchen es zu strecken,
zu beenden möglichst bald,
hoffen, mich vorher zu wecken,
denn der Weg ist schon zu alt,
als dass diese fremden Mächte
könnten holen einen Sieg
in dem Kampfe der zwei Kräfte,
dennoch führen sie den Krieg.
Ihre Hirne voller Wissen
ahnen weise schon voraus,
ahnen ihre Niederlage,
dennoch weichen sie nicht aus.
Oh, wie bündeln sie die Kräfte,
wie sie kämpfen, Stund' um Stund',
ohne einen Funken Hoffnung
sterben sie mit offnem Mund.
Ihre weitverzerrten Augen
blicken stumm und starr mich an,
"Warum bliebest du nicht bei uns?
Denke doch an deinen Bann!"
Mit den Worten der Verzweiflung
wende ich mich ekelnd ab,
blicke zu den alten Wächtern,
um des alten Feindes Grab.
Tausend Augen starren zu mir,
stellen Fragen schwerster Art,
woher sollte ich sie kennen?
Es war das Richt'ge, was ich tat,
dessen bin ich mir so sicher,
dass mein Glaube fast verblasst,
selten findet man Gedanken,
voll mit Stärke, voll mit Hass.
Wenn sie glauben, mich zu kennen,
meines Denkens mächtig sind,
werde ich den Sturm erfassen
um zu stürzen jenes Kind,
das mein Leben so erschweret,
dass den Hass so quellen lässt,
dass mein Lebenswill alleine
dieses Ziele gelten lässt.
Werde ich mein Ziel erreichen?
Wird das Schicksal gnädig sein?
Warum diese Ungewissheit?
Warum nur soll ich es sein...
|
|
|
|
|