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Was zählt es schon

Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 08.11.2003    um 15:18 Uhr   
Ihr sprecht eure Worte und fragt nicht wieso
ihr lauscht einem lügner und geht dann froh
die gerüchte ihr hört sind gleich immer war
und nachher fragt ihr auch nie es wirklich war
Ihr hört diese Lügen und tut sie kund
und Schreits durch den Wald bis die ohren wund
doch habt ihr je gefragt die um die es geht
gelauscht derer worte wie es um sie steht
nicht für nötig habt ihr es empfunden
da jemand schon sprach die lügen machen runden
da gibt es 2 Menschen die Lieben sich sehr
sehen eine Zukunft und wahrscheinlich auch mehr
sie hören euere Worte und lächeln nur
wie klein die welt doch is im nu
plötzlich gibts interesse von allen seiten
wieso weshalb lasst ihr unsere Liebe nicht walten?
Niemand hat das recht es uns zu verwähren
wir gehen unseren weg auch ohne euere gebärden
im endefeckt sag ich euch glauben wir ihm nicht ein wort
doch ihr lauscht weiter seinen lügen uns ist es egal
wir werden uns niemals betrügen!!!
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 09.11.2003    um 11:51 Uhr   
Den Schmerz zweier Herzen könnt ihr nicht verstehen
ihr geht nur vorrüber und lasst sie dort stehen
kein einzig gedanke verschwendet ihr daran
doch ich muss euch auch sagen es ist IHNEN egal
sie schmunzeln nur abfällig über euere art
die beiden sie lieben und ihr bleibt ungefragt
ihr könnt soviel sagen, tun oder lassen
doch die Liebe der beiden bleibt nie unterlassen
sie gehen zusammen ihren eigenen weg
folgen ihrem Herzen denn das ist was zählt
so müsst ihr ertragen deren liebesgang
denn Sie bleiben zusammen bei jedem Sonnenuntergang
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 09.11.2003    um 21:10 Uhr   
Wo ist das Glück? ... Du suchst das Glück...
fragst Dich jeden Tag ... schaust auf Dein Leben zurück ...
horchst in Dich hinein ... ob das Glück Dich wohl überhaupt mag?
Ich hab mir oft diese Frage gestellt. Wann bin ich glücklich?
Gibt es das Glück auf dieser Welt?

Da sagte eine leise Stimme zu mir: "Spürst Du mich nicht?
Ich bin doch hier, tief drinnen, bei Dir!
Bin bei Dir, wenn Du liebst ... wenn Dein Herz lacht ...
wenn Dir jemand eine große Freude macht ...
wenn Dein Mund lächelt ... Deine Augen allen sagen ...
seht her ich bin glücklich ... kann das Leben ertragen ...
denn ich werde geliebt. Bitte sage nie wieder ...
dass es mich nicht gibt!!!"

So gehe ich nun wissend durch die Straßen ...
sehe viele Menschen die das Glück einfach vergaßen.

Meine Smaragde leuchten wieder vor lauter Glück,
denn Du bist bei mir, nimmst mich an die Hand ...
schaust in meine vor Glück ... leuchtenden Augen!
Flüsterst ... komm ... wir gehen gemeinsam ...
durch unser Lebensland.

Schau nur noch vorwärts und nie mehr zurück.
Siehst Du, da vorne wartet das Glück!!!!
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Nutzer: Lady_Cassandra
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geschrieben am: 10.11.2003    um 03:22 Uhr   
all dies liest, sie lächelt, sie scheint nicht nur glücklich, sie ist es auch. Ihr ganzer Körper schreit es förmlich in die Welt: seht her ich bin glücklich... wir sind glücklich
sie wird nicht mehr nach hinten blicken, nicht mehr auf der dunklen Seite ihrer Vergangenheit festhängen, es ist vergangen und zählt nicht mehr. Wichtig ist die Gegenwart, die Zukunft, eine Zukunft die sie sich nur mit dir vorstellt. Du bist wohl das Beste was ihr in ihrem Leben je geschehen ist, du hast ihr gezeigt, was wahres Glück, was wahre Liebe wirklich ist. Sie schenkt dir ihr ganzes Vertrauen, sie hat keine Zweifel, schon lange nicht mehr und doch ist es für sie immer noch schwer, es ist fast als hätte sie eine neue Welt entdeckt, sie lernt mit ihr umzugehen, mit ihr zu leben. Eine lange gesuchte und vermisste Welt, eine Welt voller Zufriedenheit, Glück, Vertrauen, Liebe, Zweisamkeit, Ehrlichkeit, Offenheit, Treue, Träume... Sie ist sich gewiss in dieser Welt zu bleiben, diese Welt mit dir zu teilen, nur mit dir. Den Blick nicht mehr wenden wird, nicht mehr in jene dunkle und zerstörende Welt zurückkehren wird, ist es doch eine tote und vergangene Welt.
Du bist es was für sie zählt, du bist es was für MICH zählt.. Du und Ich, wir beide, zusammen

Ich liebe dich...

~Ronja~
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 10.11.2003    um 15:55 Uhr   
Immer sitzt ich hier
denken wissend und doch falsch
was soll ich tun und denken gar
ich weis es nicht ich bin so nah
den träumen nur den ich verfall
nur ein Träumer wahrlich ja
Träum ich vom schönen wird es dunkel
ist es Dunkel bleibt es so
die frage ist immer wieso warum
und doch bleiben die antworten stumm
niemand vermag zu sagen wieso es geschieht
nur ichŽs sollŽs wissen wunderbar
ich danke euch ihr macht es klar
ihr sagt und sprecht was macht ihr gar
nichts im guten und so klar
ihr wisst es nicht ich ebenso
ich geh nur einsam fort von hier
nicht wissen wie und wo

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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 11.11.2003    um 10:58 Uhr   
Das Messer in der Hand
noch glänzt es kannst du es sehen?!
Es ist sein einziger Freund,
doch niemand will es verstehen.
Er sieht es an mit glänzenden Augen.
Schweiß auf der Stirn
Er schreit:Kommt bitte helft mir doch,
doch niemand kannŽs hörŽn.

Er ist allein in ihrem Zimmer
legt alles bereit.
Er war schon einmal glücklich,
doch vorbei ist die Zeit.
Die Zeit heilt alle Wunden,
doch die Narben kann man sehn,
auf seiner Haut werden sie immer stehn.

Das rote Blut es tropft aufs Handtuch
vor seinen Füßen.
Er liebt diesen Schmerz
kann diesen nur noch genießen.
Ein kleiner Schnitt in ihren Arm,
ein kurzer Stich,ihm wird ganz warm
das ist seine Antwort
auf ein großes Stück Glück.

Für andere ist Glück
eine gefundene Mark.
wenn er so weiter macht
ist sein Glück ein hölzerner Sarg.
Bedeckt mit bunten Blumen,Karten.
Laßt ihn nicht länger auf die Liebe warten.
Denn jeden Tag an dem die Sonne untergeht
ist ein Tag,an dem er um Hilfe fleht.
Um eine starke Hand von ner lieben Frau,
der ihn davon abbringen kann,
sich jeden Tag zu schneiden
ob mit Scherben oder Klingen.
Er möchte daß auch in der Nacht
für ihn die Vögel singen.

Er betet jeden Abend
für eine heile Welt.
Für Wasser in der Wüste,
für Arme etwas Geld.
Doch in keiner stillen Stunde
wünscht sie sich ne Kleinigkeit.
Niemals einen hellen Weg aus ihrer Dunkelheit.

Früher hat er sich gefreut
im Mondenschein zu gehŽn.
Heute findet er es schön
sein eigenes Blut zu sehen.

Wenn ihm einer helfen will
dann geht's durch Liebe und sonst nicht.
Denn ohne Liebe wächst der Schmerz
und Tränen im Gesicht.

Bleiben werden zwar die Narben
an Arme,Bauch und Bein,
doch ein wenig Liebe
lässt ihn wieder glücklich sein.

Wo bist du nur???
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 11.11.2003    um 23:07 Uhr   
Ich blute aus mir raus.
VerkriechŽ mich in der Höhle hinterŽm Haus.
verfluche Gefühle, die in mir leben.
Freude, die mir nie gegeben.

ich hasse Gedanken, die meine Seele zerstören.
Körperteile, die zu mir gehören.
Die Wut ist gegen mich gerichtet,
gegen die Angst, Stück für Stück, geschichtet.

alles scheitn sich abgewant
ich nur Leid und Schmerzen fand.
Die Schuld tragŽ ich auf meinem Rücken.
Ich werde schwarze Rosen pflücken.

Sie werden decken meine Wiege.
Meinen Körper, wenn ich dort liege.
Sie werden meinen freunden sagen,
ich konntŽ das Leben nicht ertragen.

Denn kein Hauch von Sonnenschein
trat in meinen wunden körper ein
Ihr müsst verstehen, wenn ich erzähle,
das ich mein Dasein nur noch quäle.

Lasst mich in euch weiterleben.
das Leben, was mir keiner konnŽt geben.
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 13.11.2003    um 11:04 Uhr   
Heute das erste mal richtig erfahren,
ein Meer von Gefühlen,
die ins Herz stechen
ohne Rücksicht auf alles.

Einfach da,
und es tut so weh.
Man kommt sich vor als wäre man nichts,
als ob man nie irgendwas auf dieser Welt,
irgendjemand bedeutet hätte...

Leere alles ist weg,
nur noch schwarz vor Augen.
Eine Träne nach der anderen kullert
über das schon nasse Gesicht.

Das Gesicht glüht,
die Schläge schmerzen immer noch.
Verbal und körperlich -
hart getroffen.

Der ganze Körper zittert,
man kauert sich in eine Ecke
und weiter wird man geschlagen,
die Tränen reißen wie Flüsse über das Gesicht.

Die Verzweiflung und der Schmerz
halten nichts mehr zurück,
nun kommt alles hoch.
Alles kocht auf.

Verletzt wurde man tief,
so was sitzt lange und hinterlässt Wunden,
tiefe Wunden,
aber man ist stark und schafft das schon.

Versucht noch etwas zu kühlen,
versucht zu schlafen,
versucht sich zu beruhigen,
doch es klappt nicht.

Man sitzt zusammen gekauert
in der Ecke - in einem Meer aus Tränen.
Gefühle überkommen einen.
Man will nur noch weg...

Weg hier - für immer...


(nichts reininterpretieren Liebe leser, es waren Gedanken, das heist nicht gleich das is so fühle!)
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 13.11.2003    um 22:30 Uhr   
Träume sind wie tiefe Meere
endlos weite Seen
Wie Himmel auch und dunkle weiten
Wie find ich nur zu dir

Nähe heißt nur dich noch spüren
dein Atem ist auf mir
Wie Lippen die nur Sehnsucht stillen
So suche ich nach dir

Dich spüren ist wie trunken sein,
wie endlos sich verlieren
Wie deine Haut dies zarte Kleid
Komm laß uns tief berühren

Dich Lieben will ich, mich verlieren,
in deinen Zärtlichkeiten
Verschwenden will ich mich an dich,

Wenn Körper sich an Körper schmiegen,
sich finden wie noch nie
Wird Seele sich an Seele binden
Nach lang ersehnter Harmonie
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 13.11.2003    um 22:38 Uhr   
Verflucht der Tag, da ich geboren ward

Verflucht die Nacht, in der ich sah

wie Sein und Schein wurde mein

wo ich wandle ist nicht mehr

was einmal war

nur dunkle Seelen und Teufelsschar

Nicht im Gebet, sondern ohne Wort

töte ich in Dir den Gott

Fleisch und Sünde, Blut und

Liebe, Gedanken in schwarz

eure Weiber schreien, eure

Söhne jagen euch, mir zum

Untertan gemacht

Ich erfreue mich an eurer Qual

Ich nippe das Blut

und verschling das Herz

Ich folge dem Ruf der Verdammnis

dem Licht der Dunkelheit, kalt im

Genick und unsterblich Gebein

Ich folge der Verdammnis

der Leidenschaft

in Rot, verdorben, verrucht

und unsäglich schön

Kreuze versinkend, Glocken verklingend

im abendlichen Schlachtfestrot der Leidenschaft
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 13.11.2003    um 23:49 Uhr   
Jetzt zwei Texte die ich vor ewigkeiten mal geschrieben habe, einfach aus neugierde ob jemand nochmal was dazu sagt und ob sie noch gut ankommen!

TEXT 1

Wie ist es wohl, wenn ein Vampir und ein Mensch aufeinandertreffen und sich ineinander verlieben?

Welche Sehnsüchte und Gefühle könnten dort wohl freiwerden?

Welche Tragik und welche Gedanken würden wohl offenbar wenn man beide, Vampir und Mensch erzählen lassen würde?

Dies ist nun der Versuch diese Gefühle, Sehnsüchte und Gedanken zu beschreiben.

ich habe mir versucht vorzustellen es aus zwei versionen zu sehen....




Lange Wochen waren vergangen. Wieder musste ich in diese Stadt, mit wehem Herzen und in der Erkenntnis SIE niemals wiederzusehen. Warum war ich nicht länger geblieben, hatte ich doch IHRE Stimmung gespürt. Mit verschleierten Augen blickte ich aus dem Fenster der Nachtmaschine, kaum das ich den Flughafen wahrnehmen konnte. Mühsam sammelte ich mich und sah mich in der fast leeren Maschine um. Niemand Bekanntes, ich war wieder allein in der Stadt. Unwillkürlich musste ich lächeln, schon eigentümlich wie die Menschen meine „Marotte“ nur Nachts zu verhandeln akzeptierten, ebenso die Tatsache dass ich niemals außerhalb Essen wollte.

Wie üblich stand der Wagen am gewohnten Platz und ich fuhr langsam durch die nächtlichen Strassen der Metropole.

Mein Hotel, aus der Ferne strahlte die grüne Leuchtreklame. Mit einen traurigen Seufzen bog ich in die Einfahrt ein und mein Atem stockte....

Da stand SIE! SIE sah zu mir herüber und dieses wundervolle Lächeln verschönte IHR liebes Gesicht.


Ich stürzte aus dem Wagen, ließ die Tür offen und ignorieret das wütende Hupen des Taxis hinter mir.

Ich sank in IHRE Arme und hielt SIE fest an mich gedrückt. Tränen der Freude und das Glücks liefen über meine Wangen und fast wäre ich auf die Knie vor IHR gesunken.
Minuten später. Ein Zimmer in den oberen Etagen des Hotels. Ruhe umgab uns, Kerzen brannten und leise Musik füllte die Stille. SIE lag in meine Armen.



„Ich habe gespürt das Du kommst“ SIE lächelte mich an und erneut überfluteten mich Wellen der Freude und des Glücks.

„Ich weiß wer Du bist, ich weiß was Du bist“ SIE sah mich, warf die Haare zurück und entblößte IHREN Hals. „Beiß mich!“ Ich blickte SIE an, ja SIE musste in der Tat gespürt haben was für ein Wesen ich war.



Meine Lippen fanden IHREN Hals, ich spürte IHR Blut unter der Haut pulsieren und ich konnte IHR köstliches warmes Blut riechen. Ich spürte wie die Gier nach diesem Blut mich übermannte. Meine Zähne ritzten IHRE Haut und ein paar Tropfen benetzten meine Lippen. Wohliges Stöhnen, IHR Körper drückte sich an meinen und IHRE Erregung sprang auf mich über.


Voller Genuss biss ich kräftiger zu, aus den Tropfen wurde ein Rinnsal und aus dem Rinnsal ein Strom. Heiß und süß strömte IHR Blut über meine Lippen, voller Genuss trank ich IHR Leben. Ich löste mich von IHR, sah zu wie das Blut über den Hals hinablief. Über IHRE Schultern, den Bauch hinab über IHREN Körper.



Voller Lust wand SIE sich auf den Bett. Das Blut tropfte auf die Kissen und erneut brandete Erregung in mir auf. Zärtlich und sanft leckte ich das Blut von IHREM Körper.



Meine Lippen fanden erneut IHREN Hals und ich trank mich geschlossenen Augen, bis ich Herzblut auf meinen Lippen spürte.

Ich fühlte wie die Dunkelheit Ihren Geist ergriff. SIE starb.







NEIN!



Sie durfte nicht von mir gehen, ich wollte SIE bei mir behalten, für die Ewigkeit.



Ich biss mir auf die Zunge und spürte mein eigenes Blut auf meinen Lippen.

Ich beugte mich über SIE und küsste SIE, zärtlich, leidenschaftlich.

Mein Blut füllte Ihren Mund und ich wartete. Nach einer Ewigkeit schluckte SIE.





IHR Körper bäumte sich auf und ich sah voller Faszination IHRER Verwandlung zu.

Ich hielt SIE, küsste SIE und streichelte IHREN wundervollen, geliebten Körper.



IHRE Augen öffneten sich, strahlend, wundervoll, blau mit diesen zauberhaften goldenen Funken darin.

Ich führte IHREN Mund an meinen Hals und IHRE Zähne drangen nun in meine Adern, voller Genuss lies ich SIE von mir trinken, IHREN ersten Hunger befriedigen.







Eines war mir sicher, ich würde SIE niemals wieder verlieren, wir gehörten einander.





Für die Ewigkeit!



„Komm mein Engel, komm!“ Ich sah SIE an. „Komm lass uns in die Stadt gehen, jagen!“



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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 13.11.2003    um 23:52 Uhr   
TEXT 2

Wie ist es wohl, wenn ein Vampir und ein Mensch aufeinandertreffen und sich ineinander verlieben?

Welche Sehnsüchte und Gefühle könnten dort wohl freiwerden?

Welche Tragik und welche Gedanken würden wohl offenbar wenn man beide, Vampir und Mensch erzählen lassen würde?

Dies ist nun der Versuch diese Gefühle, Sehnsüchte und Gedanken zu beschreiben.

Ich hab versucht mir beides vorzustellen..hier version 2..




Die Kälte begann sich in meinen Knochen festzusetzen. Fröstelnd zog ich den Mantel enger um meinen Körper. Die Warterei begann mich mürbe zu machen. Würde er wirklich kommen? Was, wenn mich mein Gefühl dieses Mal im Stich lassen würde? Auf dem Weg hierher war ich mir meiner Sache noch so sicher gewesen. Er würde kommen und er würde mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllen - heute Nacht.

Aber wie sollte ich ihn dazu bringen? Was, wenn ich mich irrte? Würde er mich auslachen?

Aber nein, alles, wirklich alles hatte darauf hingedeutet, dass sich heute mein Schicksal erfüllen würde. Meine Zeit war gekommen.

Wo blieb er nur? Seit einer halben Ewigkeit stand ich nun vor dem Hotel, die Einfahrt zur Tiefgarage immer im Auge.

Endlich bog eine silberne Limousine in die Einfahrt ein. Er war da ,er war wirklich da! Ein unbeschreibliches Glücksgefühl übermannte mich.

Er stoppte den Wagen, sprang heraus, ließ die Türe offen und ignorierte das wütende Hupen des Taxis hinter sich.

Er schloss mich in die Arme, drückte mich fest an sich. Ich spürte seine tiefe Freude, sein Glück mich nun doch noch einmal wieder zu sehen. Als er sich schließlich von mir löste sah ich, dass ihm Tränen über das Gesicht liefen...



Minuten später. Ein Zimmer in den oberen Etagen des Hotels. Ruhe umgab uns, Kerzen brannten und leise Musik füllte die Stille. Ich lag in seinen Armen.



'Ich habe gespürt das du kommst' ich war so froh bei ihm zu sein, unwillkürlich musste ich lächeln.

'Ich weiß wer du bist, ich weiß was du bist' ich sah ihn an, warf die Haare zurück und bot ihm meinen Hals dar. 'Beiß mich!' und in Gedanken fügte ich hinzu 'Töte mich!' ich blickte ihn an und sah, wie in seinen braunen Augen ein Funke aufblitzte.



Er beugte sich über mich, küsste meinen Hals. Seine Zähne ritzten meine Haut. Ein wohliges Stöhnen entrang sich mir. Ich spürte wie die Lust mich überkam, ich drückte mich an ihn.



Ein kurzer heftiger Schmerz durchfuhr mich als er kräftiger zubiss. Und dann Lust, Ekstase. Eine nie da gewesene Erregung.

Er löste sich von mir und ich spürte, wie mein Blut an mir herunterzulaufen begann. Welch ein Gefühl! Verzaubert beobachtete er das Fließen meines Lebenselixiers.





Voller Lust wand ich mich auf dem Bett. Er beugte sich wieder über mich. Zärtlich und sanft leckte er das Blut von meinem Körper.



Seine Lippen schlossen sich wieder um die Wunde in meinem Hals.

Mir wurde schwindelig. Ich fiel in ein Nichts aus grauen Nebeln und spürte, wie mein Herz zu kämpfen begann: noch ein Schlag...noch ein Schlag...und dann - Nichts!

Absolute Dunkelheit.



Nein!



Hier war es, was ich mir gewünscht hatte. Das also war mein Ende. Oh nein! Kehr es um, lass es nicht so enden. Ich bin zu jung zum sterben.

Waren Jahre vergangen, oder nur Sekunden? Ich weiß es nicht.






Ich merkte nur, irgendwas war in meinem Mund. Warm. Ein kupferner, süßer Geschmack. Was sollte ich damit anfangen? Schließlich funktionierte der Reflex und ich begann zu schlucken.

Welche Pein. Welche Schmerzen. Ich spürte, wie jede Zelle in meinem Körper starb. Weiß wandelte sich in Schwarz, Schwarz in Weiß.





Ich öffnete meine Augen und sah ihn an. Wie wunderschön er war.

Er zog mich hoch und führte meine Lippen an seinen Hals. Instinktiv biss ich zu. Dachte ich vorher noch das höchste Maß an Gefühlen erlebt zu haben, so verblassten sie angesichts des Geschmackes seines Blutes. Dies war der Trank der Götter. Mit jedem Schluck, den ich zu mir nahm entfachte sich mehr eine tiefe, eine nie wieder zu stillende Gier. Und mir wurde noch etwas klar. Wir würden nie mehr getrennt sein. Wir würden für immer zusammen bleiben. Für immer gemeinsam durch die Nacht ziehen und Angst und Schrecken verbreiten.

Uns für immer lieben!

Für die Ewigkeit!



'Komm mein Engel, komm' Er sah mich an. 'Komm lass uns in die Stadt gehen, jagen!'
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 14.11.2003    um 14:11 Uhr   
Mitunter hat man das Gefühl,
als sei es nicht gerecht:
Die Menschen, die die Künste fördern,
die malen, schreiben, singen,
sieht man im Kreis sich drehen,
und nichts daran verdienen!


Die Welt dafür ist voller Leute,
die nichts können und doch so tun,
dem Anschein nach trotz allem
das Glück auf ihrer Seite haben.
Kaum zu glauben, daß sie es sind,
die man berühmte Künstler nennt!


Kann das denn wahr und sinnvoll sein?
Stellt mir sich oft die Frage


Da hörte ich den Freund doch sagen:
Wozu denn braucht der Gute noch das Glück?
Er hat schon das Talent,
und das ist wie ein Schatz.
Das Glück schenkt Gott den Schlechten,
so sei es nur gerecht!
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Nutzer: Vampir_Angelus
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geschrieben am: 14.11.2003    um 15:35 Uhr   
Und sie sieht zu Cassandra, sieht ihr Glück diese Liebe die sie aus der Schwärze holte.
Doch sie bleibt zurück, allein, wie es wohl schon immer war und auch bleiben wird.
All die Monate ja fast ein Jahr voller Trauer und Schmerz.
So legt sie den Kopf an ihre Knie und umklammert ihren Körper mit den Armen.
Sie sieht die Trümmerhaufen um sich herum und einige verlorene Seelen, doch keine Träne rinnen über ihre Wangen.
Zu viele wurden vergossen so das sie nicht mehr weinen kann.
Doch im inneren wo noch ein kleines Licht der Hoffnung leuchtet freut sie sich für Cassandra.
Doch irgendwann geht auch das Licht der Hoffnung aus....
Geändert am 14.11.2003 um 15:38 Uhr von Vampir_Angelus
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 15.11.2003    um 02:24 Uhr   
Als ich in Deine Augen sah,
war alles in mir so sonderbar.
Hast mich verzaubert mit Deinem Blick,
denk so oft an das erste Mal zurück.
Das erste Mal Dich anzusehen,
war, wie in einem Märchen spazieren zu gehn.
Deinen durchdringenden Blick zu spüren,
wie Deine Hände mich berühren,
meine Lippen mich zu Deinen führen...
Nur das, bedeutet wahrhaftig fühlen!
Gedanken verloren in der Phantasie,
Zwei, die sich so lieben,
vergessen sich nie.
Egal wohin meine Gedanken mich lenken,
bin ständig dabei nur an Dich zu denken.
Wenn ich weine,
denk ich an Zärtlichkeit, und zwar an Deine.
Wenn ich lache,
denk ich nur an eine Sache.
Was immer ich auch mache,
schieb jeden Moment in Deinem Herzen Wache.
Meine heimlichen Wesen, der Phantasie,
nur sie wissen genau,
meine Liebe stirbt nie...
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"Autor"  
Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 15.11.2003    um 11:35 Uhr   
Meine Kehle ist ausgetrocknet
von meinem Rufen
hinaus in die Nacht;
doch eine Antwort
bekam ich nicht.

Meine Augen sie brennen
von meinem Starren
in den Nebel;
doch niemand
hat sich mir gezeigt.

Meine Hände sind müde;
zu lange habe ich sie
ausgestreckt,
doch keiner hat sie ergriffen.

Mein Herz ist schwer,
so schwer und tragen
muß ich es allein
in Nacht und Nebel.
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"Autor"  
Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 15.11.2003    um 20:54 Uhr   
Von der Phantasie beflügelt,
flieg ich in mein Land,
welches Realisten wohl eher unbekannt.
Ein Land voller blühender Phantasien,
man kann dem Alltag dort entfliehen.
Bin ein Engel, kann es sein,
tauche ich in meine Welt erst ein.
Spazieren gehen auf einem Regenbogen,
alle Sorgen sind verflogen.
Mit den Elfen singen,
mit Kobolden ringen,
auf Einhörnern reiten,
durch ein Blumenmeer schreiten.
Meine Liebe finden,
mich auf ewig daran binden.
In den Wolken liegen
und sich hemmungslos lieben...
Bis die Nacht erwacht,
die Sterne erstrahlen,
der Mond Dich anlacht.
Schlafen auf Unsrer Wolke ein,
und werd, wie in jedem meiner Träume,
der glücklichste Mensch im Traumland sein...
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 16.11.2003    um 01:22 Uhr   
Hallo Bayne,

da sind wirklich ein paar hübsche Stücke zu lesen. Mein Kompliment.

Lama
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 16.11.2003    um 13:17 Uhr   
Danke für die Worte, sowas bedeutet einem doch viel auch wenn die Anlässe der Geschrieben Zeilen oft Trauer sind, aber da hat man eben seine Kreativste Phase, jedoch, wioe gesagt, danke an dich!



Warum stellst du diese Fragen?
Ob du meinen Weg wohl teilst?
Denke an die schlimmen Stunden,
die uns getrennt, doch auch vereint.

Nein, der Fluch, der auf mir lastet,
währt in alle Ewigkeit,
hörtest du nicht, wie ich sagte,
abgelaufen meine Zeit?

Viele Leben muss man leben,
um dem Fühlen nah zu sein,
dem ich lange schon verfallen,
ohne es bin ich allein.

Manche Tage oder Stunden,
die ich unbewußt erlebt,
haben doch so viel entschieden,
dass mein Leben weiter geht.

Von den Zeiten dieser Unschuld
bleiben Schatten nur zurück,
schemenhafte Kreaturen,
die verschwinden, Stück für Stück.

Manchesmal verbleibt auch garnichts,
Stille, Leere ohne Sinn,
deren meisterhafte Ruhe
ich nun nicht mehr würdig bin.

Doch die Mächte der Verdammnis,
deren Wille in mir lebt,
kennen lange schon mein Bündnis
mit den Wächtern meines Wegs.

Sie versuchen es zu strecken,
zu beenden möglichst bald,
hoffen, mich vorher zu wecken,
denn der Weg ist schon zu alt,

als dass diese fremden Mächte
könnten holen einen Sieg
in dem Kampfe der zwei Kräfte,
dennoch führen sie den Krieg.

Ihre Hirne voller Wissen
ahnen weise schon voraus,
ahnen ihre Niederlage,
dennoch weichen sie nicht aus.

Oh, wie bündeln sie die Kräfte,
wie sie kämpfen, Stund' um Stund',
ohne einen Funken Hoffnung
sterben sie mit offnem Mund.

Ihre weitverzerrten Augen
blicken stumm und starr mich an,
"Warum bliebest du nicht bei uns?
Denke doch an deinen Bann!"

Mit den Worten der Verzweiflung
wende ich mich ekelnd ab,
blicke zu den alten Wächtern,
um des alten Feindes Grab.

Tausend Augen starren zu mir,
stellen Fragen schwerster Art,
woher sollte ich sie kennen?
Es war das Richt'ge, was ich tat,

dessen bin ich mir so sicher,
dass mein Glaube fast verblasst,
selten findet man Gedanken,
voll mit Stärke, voll mit Hass.

Wenn sie glauben, mich zu kennen,
meines Denkens mächtig sind,
werde ich den Sturm erfassen
um zu stürzen jenes Kind,

das mein Leben so erschweret,
dass den Hass so quellen lässt,
dass mein Lebenswill alleine
dieses Ziele gelten lässt.

Werde ich mein Ziel erreichen?
Wird das Schicksal gnädig sein?
Warum diese Ungewissheit?
Warum nur soll ich es sein...
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"Autor"  
Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 16.11.2003    um 20:38 Uhr   
Ich war dem Fluss in die Berge gefolgt, wie ich es an so vielen Abenden vor einer Zeit einmal getan hatte, die mir ewig erschien und dennoch war es, als ob sich nichts hier verändert hätte, die Zeit geht spurlos an manchen Dingen vorbei...
Das Wasser des Flusses unter den Tragflächen der Messerschmitt glänzte silbrig im Licht des Vollmondes und wenn ich durch die geöffnete Haube des Cockpits in den klaren Nachthimmel empor sah, vermeinte ich jeden der leuchtenden Sterne über mir mit den Händen fassen zu können.
Vor der langgezogenen Nase der Maschine tauchten jetzt die beiden Berggipfel auf, die den Eingang des Tales markierten, wohin ich nie mehr zurückkehren wollte. Wie im Traum legte ich den schweren Jäger auf die Seite und folgte der Biegung des Flusses zwischen den Bergen hindurch in das Tal. Ich wusste nicht, ob es richtig war, das zu tun, aber warum wäre ich sonst hierher geflogen...
Ich kannte den Anflug noch so gut...
Über dem kleinen Nadelwald ließ ich die Motoren in Leerlauf gehen und dann verstummen, ich wollte nicht bemerkt werden. Das einzige Geräusch, das mich noch begleitet, war das Pfeifen des Fahrtwindes an den geöffneten Cockpitfenstern, dann sah ich sie im Mondlicht vor mir, die Runway der Bibliothek. In dieser Nacht brauchte ich keine Scheinwerfer und das war mir lieb so... es wäre auffallend gewesen.
Das dumpfe Poltern des Fahrwerks und das schrille Quietschen der Reifen beim Aufsetze auf den harten Beton erschien mir schon zu laut, aber nichts rührte sich. Niemand kam, um dem nächtlichen Geräusch nachzugehen, während die Maschine mit den im Fahrtwind langsam kreisenden Propellern ausrollte und auf dem kleinen Platz zum Stehen kam, wo sie so oft gestanden hatte.
Ich weiß nicht, wie lange ich in dem schon offenen Cockpit gesessen habe und mit dem Zwang kämpfte, die Motoren wieder anzulassen und einfach nur wieder im Nachthimmel zu verschwinden, dann stieg ich auf die Tragfläche und kletterte hinunter auf den kalten Beton. Der Schatten, den die große Maschine im Mondlicht warf, fiel über mich, als ich in die Knie ging und mit den Fingerspitzen über den Boden strich. Die Platten klafften an dieser Stelle etwas auseinander und ein einzelner Grashalm hatte sich zwischen ihnen ans Licht gekämpft. Versonnen sah ich den Halm eine Weile lang, dann riss ich ihn aus.... warum sollte er das Licht sehen?
Ich richtete mich auf und begann mich umzusehen. Der Flugplatz lag verwaist, das Dach des Hangars war in sich zusammengefallen und wildes Strauchwerk überwucherte bereits die Wände und den Vorplatz. Hier war lange niemand mehr gewesen... Ich begann zu zittern und steckte mir hastig eine Zigarette an. Das Tanklager war zwischen dem Buschwerk kaum noch zu erkennen und die wenigen Fässer, die hier noch lagen, rosteten stumm vor sich hin. Als ich näher trat, flüchtete eine Ratte quiekend aus einem der Fässer in die Dunkelheit. Trotz des leichten Treibstoffgeruches, der hier immer noch in der Luft hing und sich mit dem Duft der wilden Gräser vermischte, schien sie sich hier eingenistet zu haben.
Meine Schritte führten mich weiter am Hangar vorbei, meine Absätze klangen so laut auf dem Beton, das ich immer wieder einen besorgten Blick zu den Bäumen hinüberwarf, hinter denen sich der Park der Bibliothek erstreckte, aber nichts rührte sich.
Dann hatte ich das kleine Tor im Zaun erreicht. Fast völlig von Brennesseln überwuchert hing es schief in seinen Angeln und vor mir erstreckte sich der gepflegte Park der Bibliothek. Der laue Nachtwind trug von den hellerleuchteten grossen Fenstern Stimmenfetzen herüber, das Lachen der Anwesenden, Bruchstücke von Musik und Gesang. Ein Lächeln zwang sich auf meine Lippen, als ich die schattenhaften Bewegungen hinter den Scheiben verfolgte und an die Zeit dachte, als ich noch hier gewesen war, bis zu jenem unglückseligen Tag....
Das Lächeln erstarb so schnell, wie es gekommen war, ich drehte mich ruckartig herum und ließ meinen Blick über den verwaisten Platz vor mir schweifen, an dessen Ende das Flugzeug silbrig funkelte, so als wollte es sagen: "Es ist vorbei. Du hast hier nichts mehr verloren. Lass uns gehen...!"
Ich verschloss die Ohren vor den Stimmen und der Musik hinter mir und ging den Weg zurück, den ich gekommen war. Noch während ich ins Cockpit kletterte, ließ ich die beiden gewaltigen Motoren warmlaufen und trieb sie ein paar Mal nach oben. Sie würden das Geräusch nicht wahrnehmen, ich war nicht mehr existent...
Dann rollte ich langsam über den aufgeplatzten Beton, in dessen grauem Stein soviel steckte, zum Ende der Startbahn....
[...]
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Nutzer: Lady_Cassandra
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geschrieben am: 16.11.2003    um 21:55 Uhr   
all diese Werke still liest, einige zaubern wieder ein Lächeln in ihr Gesicht doch viele stimmen sie irgendwie traurig... traurig denn sie kennt die Gründe... und doch schließlich überwiegt das Lächeln denn gibt es für beide keinen Grund lange unglücklich zu sein denn sie liebt ihn und er liebt sie, das ist das einzige was wichtig ist

Deniz, mein Schatz, ich liebe dich
Deine Hexe

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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 17.11.2003    um 12:01 Uhr   
Es weht schon ein kalter Wind
ob wir noch zu retten sind -
deine Träume sind längst vergeben
wagst nicht, sie noch preiszugeben.

Wird das jetzt * das Ende sein
bin ich morgen wieder allein
hab ich noch etwas zu erwarten
um dafür, nochmals durchzustarten.

Es weht schon so kalt * der Wind
daß ich keine Hoffnung findŽ
deine Augen * blicken wie tot
sie sehen kaum noch meine Not.

Wird am Ende * nichts übrigbleiben
als erlöst * von dir zu scheiden -
hab ich mir zu viel versprochen
deshalb selbst das Herz gebrochen?

Es weht eisig schon * der Wind
fühle mich hilflos * wie ein Kind
auch spüre ich keine Anteilnahme.


Wird sich zum Ende etwas wenden -
wenn wir doch noch am Anfang ständen
das aber * ist längst ausgekostet
und was war * wirkt wie verrostet.

Bald wird stille stehn * der Wind
wenn wir erst geschieden sind -
ist der Sturm dann überstanden
warŽs vergebens * daß wir uns fanden.
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 17.11.2003    um 22:03 Uhr   
Wenn du denkst du kannst dich selbst betrügen
um andere nicht zu belügen
dann solltest du endlich die Wahrheit sagen
oder willst du die Last der Schuld auf deinen Schultern tragen
Du kannst alle belügen, nur dich selbst einfach nicht
denn dein Widerstand ist es der irgendwann sicher bricht
und dann ist es wohlmöglich schon zu spät für Reue
also bleib lieber gleich bei der Treue
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 18.11.2003    um 12:10 Uhr   
Die Blumen auf einer Sommerwiese,
wiegen in einer warmen Brise.
Fast wie gemalt stehen sie da,
ich war verzückt als ich sie sah.
Ihr zauberhafter Duft,
er schwebte durch die Luft.
Ich atmete ein...
und fühlte das Leben,
von dem ich hier scheinbar ward umgeben.
In der Sonne erstrahlten die schönsten Blumen
und in allen Farben,
sie mir wieder Hoffnung gaben.
Hoffnung auf eine bessere Welt,
eine Welt,
in der man ganz fest zusammenhält.
Keine Intrigen, keine List,
und die Hoffnung bleibt am Leben,
das Du nicht alleine bist!
Stehst mitten auf der Wiese,
bist nicht allein,
denn viele Blumen werden bei Dir sein.
Auch sie müßen kämpfen
um Wasser und Leben,
sie werden auch Dir Unterstützung geben.
Wenn Du traurig bist,
dann denke daran,
Wir werden immer Glücklich sein
dann und wann
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 18.11.2003    um 15:41 Uhr   
Ich fliege, durch die eisige Kälte der Nacht.
Sehe den Lichterglanz, in Deinem Fenster.
Drücke meine Nase an die kalte Scheibe.
Nehme Dein Bild, mit meinen Augen wahr.
Ein laut pochendes Herz, mich fast verrät.
Betrachte, die süße, Deines Traumes.
Schließe die Lider, um mit Dir zu sein.
Folge dem Irrweg, durch Nebelschwaden.
Wandle unbeirrbar, in Deinen Spuren.
Dich, den Magier dieses Spiels erreichend.
Lehn meinen Kopf, an Deine Schultern.
Lausche dem Gesang Deines Herzens.
Spiele das sündigste Spiel meines Lebens.
Begierig erkundend, bis der Morgen ruft.
Die Zeit ist gekommen, die Augen zu öffnen.
Das Mondlicht leise und flink entschwindet.
Mit glücklichem Lächeln im Gesicht.
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Nutzer: Bayne
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geschrieben am: 18.11.2003    um 21:42 Uhr   
Der Frühling atmet aus, der Sommer legt ein anderes Kleid an
Dunkel werden die Flure, das Licht wird matt und ruhig
Ein letzter Atemzug füllt alles
Und doch, es ist vorüber. der Sommer ist gegangen.

Eben noch stand alles im Hochzeitskleid, Kinder ließen Bälle springen.
Im Rausch der Sinne tanzten Liebende, alles vergessend.
Ein letztes Lied ein letzter Tanz vielleicht?
Und doch, es ist vorüber. Der Sommer ist gegangen.

Das Licht, die Luft, das Wasser, ihr Bestes gaben sie alle
Sie rangen um die Gunst des Augenblicks, die Stunde des Glücks.
Sie hielten den Vorhang fest, das er nicht fällt.
Und doch, es ist vorüber. Der Sommer ist gegangen.

Was war geblieben von all dem Schönen. Wer hält es fest?
Herzen füllen sich mit Tränen, mit Sehnsucht nach dem Licht.
Bilder sind geblieben und heitere Lieder.
Doch sorge dich nicht, der Sommer, er kommt wieder.
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