Auf den Beitrag: (ID: 38774) sind "84" Antworten eingegangen (Gelesen: 5213 Mal).
"Autor"  
Nutzer: sivriel
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geschrieben am: 27.06.2005    um 17:43 Uhr   
hey würde gerne neues von dir hören!*hoff*
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"Autor"  
Nutzer: Odras
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geschrieben am: 02.07.2005    um 10:59 Uhr   
Lurking and creeping
through the endless swamp of lies

filled by the blood and the tears
of the ones you'd thrown out of your skies

youŽre searching for an end
an end of all this lust

you canŽt get out
'cause noone to be trust

youŽre looking at me
my joy it makes you ill
but donŽt forget
iŽve learned to kill


Money always was your only aim
you forgot thereŽs so much more to claim

shadows are staring at you
in every single corner their waiting for you

the souls of your victims
there shattered dreams are a banner of hate

and now...

youŽre looking at me
my joy it makes you ill
but never forget
i learned how to kill

i learned how to starve
i learned how to wait
i learned how to bleed
and learned to survive
this madness inside
thatŽs killing your soul

you still need to grow
and get to know how
to kill
to kill
to kill your inner voice of greed and hunger
that will never leave!




es sind die dinge die ich hasse


das sind die dinge die ich hasse
für die ich andere verlasse.

wenn es einen oder eine gibt
welche von den andern mehr geliebt!

und ich mit meiner ganzen kraft
nicht schaffe, was ein and'rer schafft.
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"Autor"  
Nutzer: _anima_
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Anzahl Nachrichten: 322

geschrieben am: 02.07.2005    um 23:26 Uhr   
wirklich bewegend...gefällt mir gut.. sacht lächelt und verstehend was er meint, davonschleicht
Gruß, _anima_ P.L.
~somewhere you belong~
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"Autor"  
Nutzer: Odras
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Anzahl Nachrichten: 180

geschrieben am: 29.07.2005    um 17:03 Uhr   
Mein Leben und ich!

Einst stand ich da und klopfte an,
an meine Mutter fest gebunden,
das Leben zog mich in den Bann,
hab ich das Licht der Welt gefunden.
So nahm auch mein Leben seinen Lauf,
ging ich die Straßen runter, rauf,
stellte meine Thesen auf,
war mal gut und auch mal schlechter drauf,
und erntete zuhauf,
unter wachen Augen eines Rätsels in meinem Leben,
dessen Lösung mir nicht glückt.
Meine Gedanken fingen an zu beben,
wurde ich doch fast verrückt.
Dieses Rätsels Lösung heisst nicht Liebe,
und es ist auch nicht das Glück,
unzählige Seitenhiebe,
und so ging ich Stück für Stück,
immer weiter und weiter,
meinen Weg der Lebensleiter.
Ich sah viele kommen und sah viele gehen,
ich sah viele fallen und blieb doch meistens stehen.
Ich fragte nach und biss mich fest,
stellt das Leben mir nen Test,
so gibt es erst die Antworten,
zeigt an unterschiedlichen Orten,
stellt erst hinterher die Fragen,
könnte ich fast dran verzagen.
Mein Leben ist oft eine Qual,
doch habe ich denn eine Wahl?
Das Schicksal ist der einzige Sinn,
es sitzt tief in allen drin.
Das Schicksal ist es, dass uns quält
und uns doch zum Menschen schält,
der wir bestmöglich fähig sind zu sein,
wäscht es uns von Schuld nicht rein.
Und auch wenn ich nach höherem strebte,
ich dabei nie wirklich lebte.
Ich wollte einfach meinen Genuss,
wollte nur mein Leben lieben,
bekam ich manchmal einen Kuss,
vergas ich auch manchmal den Bus,
war ich doch nur ein kleiner Teil im Fluss.
Ich tue eigentlich nicht groß zu Sache,
bin nur ich, so wie ich eben bin,
so wie ein Vöglein in des Waldes Bache,
doch nahm das Leben an mir Rache.
Es zeigte mir, was es heisst zu leben,
und dabei auch der Ängstliche zu sein,
brach in das Eis des Lebensteichs hinein.
Ich wollte doch noch soviel geben,
das war immer mein Bestreben.
Doch war das nicht meines Lebens Sinn,
war es jetzt Zeit für einen Neubeginn!
So zog ich los und flog dahin,
stand mir nach Freiheit nur der Sinn.
Ich ging einfach mal drauf los,
rannte, lief, gab mir nen Stoß.
Ich wollte dieses Leben nur verlassen,
mich an einem andren Ort zu fassen.
Ich lief und hörte nicht mehr damit auf,
dunkel wurden all die Gassen,
die ich rannte so hinauf!
Doch was tat ich damit bloß,
legte die Hände in den Schoß,
ich fliehe vor dem eigenen ICH,
man, was bin ich jämmerlich.
Ich sollte mich dem ganze besser stellen,
auch in solchen heiklen Fällen,
sollte werden, der ich bin.
Denn statt allen zu gefallen,
in der Erde heil`gen Hallen,
war es einfach nur von Not,
zu mir zu finden, zu meinem Lot.
Ich schwor mir, zieh in den Kampf,
mach deinem Leben richtig Dampf.
So kehrte ich zurück zu mir,
öffnete nun diese Tür,
meines Lebens erneut, allein
und trat sodann gestärkt hinein.
Ich war angekommen an diesem Ort,
dem Ort in der Mitte meiner selbst,
bringt mich niemand hier hinfort.
Mögen Qualen von mir weichen,
wird ich keine Segel streichen.
Ich weiß nun wer ich sein kann,
und zog mein Leben in den Bann.
Es klopfte an und ich bat es herein,
es solle mein Begleiter sein.
Und auch wenn es an manchen Tagen,
einfach manchmal will verzagen,
so stehe ich mit beiden Beinen fest mit ihm verbunden,
haben Leid und Qualen überwunden.
Und auch wenn meines Lebenssinn danach strebt,
aus Angst davon zu laufen,
wenn durch Streit der Lebensboden bebt,
sich meine Stimme einmal hebt.
Ich lasse es nicht wieder zu,
und fand auch so in einem Nu,
meine innere Ausgeglichenheit und Ruh.
Rein gar nichts bringt uns noch zum Schwanken,
mein Leben und ich, ein starkes Paar,
weisen alle in die Schranken,
und das nun schon so manches Jahr.

Nichts rein gar nichts wird uns brechen,
denn es ist ein ewiges Versprechen:
Nur wer sich auch selber liebt,
wird sich und sein Leben nie verlieren,
wird nicht zögern oder wanken,
auch nicht taumeln oder schwanken,
nicht in der Welten Kälte frieren.

~Odras Van Tyr~
Der Sterbende Schatten der Welt !
Geändert am 29.07.2005 um 17:12 Uhr von Odras
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"Autor"  
Nutzer: Arnfei
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Anzahl Nachrichten: 85

geschrieben am: 29.07.2005    um 17:09 Uhr   
lessing wäre... augen reibt vor neid erblasst...gääähn
schade, dass er schon... uääähgääähnstreck tot ist schnaaarch
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"Autor"  
Nutzer: DragonOfLove
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Registriert seit: 29.09.2002
Anzahl Nachrichten: 29

geschrieben am: 30.07.2005    um 22:49 Uhr   
Odras ich sag nur eins,du hast es einfach drauf... sowas geht doch ans Herzchen...

Grüssle
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"Autor"  
Nutzer: Odras
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geschrieben am: 03.08.2005    um 14:58 Uhr   
*dezent nickt und mal noch weiter schreibt...*

So sei es nun!

Denn hätt' ich euch auch nichts vergeben,
es sei nicht anders nun gewesen!
Hätt' ich verzagt mein ganzes Leben,
dann hättet ihr davon gelesen!

In einem Buch,
in einer Zeitung,
von einem Tuch,
durch eine Leitung.

So sei es nun, dass es geschah
und ihr erfuhrt es selber, nah.
Nah, als ob ihr selbst es wäret,
die dieses Leben so geführet.

Den Weg nun nicht,
jetzt mal ein and'rer,
doch diese Pflicht,
ein Stück gewandter.

Dankbar bin ich für die Hilfe,
die ihr mir gabt zu jeder Stund'.
Dankbar war ich für die Hilfe,
die ihr mir lauthals tatet kund!
Dankbar wär ich nun in Ehren,
dass ihr sie möget mir gewähren!

So sei es nun, dass es geschah
der Himmel wurde sternenklar.
Und durch den hellen Schein der Nacht,
bin ich friedlich aufgewacht!

Und hab geseh'n wie es geschah,
das einer dort dem and'ren nah!
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"Autor"  
Nutzer: _Soul_
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geschrieben am: 03.08.2005    um 21:38 Uhr   
klingt schön.. normalerweise mag ich diese art zu reimen (bei den meisten anderen kligtn es sehr gezwungen) nicht... auch die wortwahl. abe rhier bin ich (verwunderlicherweise!) nicht einmal ins stolpern gekommen. kompliment. ich mag die wortwahl zwar trotzdem nciht besonders, aber ich will mal sagen... ich finde es... nett *gg*
geschmackssache halt :)

LG
Soul
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"Autor"  
Nutzer: Odras
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geschrieben am: 09.06.2006    um 14:03 Uhr   
Bergfrieden

Ich ziehe hinaus ins freie Feld,
die Berge der Ferne, sie rufen mich.
Bewaffnet mit Rucksack und nur wenig Geld,
wandere ich los und suche dich.

Es ist schon sehr spät, schon dunkelt die Welt,
die wärmenden Strahlen der Sonne entfliehen.
Ich wandere weiter, schon etwas gequält,
kann ich mich dem Wunsche nach dir nicht entziehen.

Der Weg er führt steiler und immer bergauf,
es brennt schon der Atem in meinen Lungen.
ich raste und raffe mich just wieder auf,
halte dein Bild in den Armen umschlungen.

Noch bevor das Schwarz der Nacht meine Sicht vernichtet,
such ich mir einen Platz, mit der Kälte allein.
kaum habe ich mein Zelt aufgerichtet,
lege ich mich hin und schlafe schnell ein.

In tiefster Nacht jagt mich ein Traum,
er lässt mich Feuer spüren tief.
Erinnerungen ergreifen in mir mehr Raum,
Bilder - ein Film schon tausend Mal lief.

Erschrocken setze ich mich ruckartig auf,
und nehme einen tiefen Schluck aus meiner Flasche.
Draußen der Wechsel nimmt schon seinen Lauf,
und so packe ich gehetzt meine Tasche.

Noch vor dem Erwachen der ganzen Sonne,
habe ich einen weiteren Hang längst erklommen.
ich schaue zurück, hinab voller Wonne,
bin von der Anstrengung etwas benommen.

Ich mag nicht pausieren, zu groß ist die Sehnsucht,
ich will endlich wieder bei dir sein.
Es ist nicht weit, noch zwei Hänge, ne Schlucht,
geplagt von dem Schmerz, verspottet von Pein.

Ich erreiche den letzten Abhang nur mit Not und viel Mühe,
ich kann dich schon fast sehen, tief in mir drin.
Die Luft wird immer dünner, der Nebel zur Brühe,
und doch laufe ich weiter, zu dir endlich hin.

Ich steige hinab, ganz langsam und träge,
die Kräfte entschwinden, ich spür es genau.
Ich hab es geschafft und les die Einträge,
beginnend mit dem Satz:

HIER RUHT MEINE FRAU
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