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geschrieben am: 05.08.2003 um 14:42 Uhr
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Also ich habe auch Migräneanfälle bevor ich schwanger wurde damals hat man mich zum orthopäden geschickt der hat mir zwei bis dreimal die Woche irgendein Zeug hinten in den Kopf gespritzt und ich muss sagen das hat echt gut geholfen...klar war das ein unangenehmes Gefühl aber ich würds jedem weiterempfehlen...nun da ich dann schwanger wurde ging das nicht mehr und musste halt die Schmerzen durchhalten ich habe einfach nur ruhe gebraucht nichts höre nichts sehen gar nichts am besten nur schlafen wenn das ginge jenachdem wie schlimm die warn...im moment ist das so das ich Novalgin Tabs und paspertin trp. nehme wenn ich nen anfall habe und die helfen...naja sind auch hammerdinger deswegen ja verschreibungspflichtig wie xeena schon sagte
Greetz engelchen |
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geschrieben am: 11.08.2003 um 00:43 Uhr
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...ich kann zwar nicht 100% nachvollziehen wie es einigen leuten die hier geschrieben haben geht, aber ich bin auch froh das ich das nicht muss...
..ich habe im schnitt alle 2 monate einen migräneanfall mit übergeben,schwindel,herzrasen etc.den ich auch nur mit den üblichen mitteln wie: abdunkeln des zimmers und schlafen legen..viiiiel ruhe entgegenwirken kann.da auch ich einen beruf habe, wo ich mich schlecht hinlegen kann (wie wohl jeder hier) muss ich mich an einem solchen tag einfach krank schreiben lassen.es wurde schon angesprochen,dass die unregelmässigkeiten, des tages (arbeit/urlaub) dafür verantwortlich sein können.das ist wirklich so, deshalb sollte man an einem tag wie diesem zur gewohnten zeit aufstehen und sich ca. 1 h später wieder hinlegen.bei mir hat das bisher ganz gut gewirkt.
wenn du einen anfall auf arbeit bekommst solltest du nach hause gehen, denn das einwerfen von schmerzmedi ist nicht gerade das gelbe vom ei und schon gar nicht wenn man sachen wier novalgin oder auch tramal nimmt.
zum EEG: mir wäre es eigentlich neu, wenn man mittlerweile als "minderjähriger" eine einwilligung der eltern für eine solche untersuchung braucht und verstehe auch nicht wieso man sich soviel zeit damit lässt.
Tip: beim nächsten anfall direkt in eine klinik fahren und die machen eins...im anfall ein EEG befund ist das beste was haben haben kann, da kann man nämlich am sichersten ausschliessen,dass keine anderen erkrankungen vorliegen.
eine Migränetherapie solltest du gut mit einem arzt absprechen und dich auch daran halten...denn leider ist migräne eine schleichende neurolog. erkrankung, die von zeit zu zeit schlimmer und unerträglicher werden kann.
liebe grüsse |
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geschrieben am: 11.08.2003 um 00:45 Uhr
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...ggf. kannst du auch erst einmal versuchen deinen tagesplan umzugestalten und deine freien tage,sowie dir einen ausgleichssport zulegen, wenn du noch keinen hast (aber bitte nichts aufregendes,das bringt nix)
....*laber laber...ich hör jetzt mal lieber auf...gg* |
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geschrieben am: 11.08.2003 um 03:05 Uhr
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Ich bekam Migräne, wenn meine morgendliche Tasse Kaffee fehlte, am Wochenende (veränderter Tagesrhythmus), bei Wetterwechsel (besonders von Tief auf Hoch), bei der Periode, bei Stress und auch oft ohne für mich ersichtlichen Grund. Das Ganze fing schon im Kindergarten an und steigerte sich mit den Jahren, da nichts dagegen unternommen wurde.
Später rannte ich zu sämtlichen Fachärzten und ließ so ziemlich alle Untersuchungen machen, die bei diesem Krankheitsbild in Frage kamen bis hin zur Computer-Tomographie. Als mögliche Ursache festgestellt wurde ein Halswirbelsäulen-Syndrom und ansonsten eigentlich nichts. (Übrigens: Während der Schwangerschaft hatte ich nicht eine einzige Attacke!)
Ich habe auch alles Mögliche ausprobiert, was mir zwischen die Finger kam sozusagen.
NICHT geholfen haben die typischen Migränemittel (Ergotamine), Neuraltherapie (das ist das mit den Spritzen in den Kopf und andere Körperstellen) und vieles andere.
Linderung brachten (als vorbeugende Maßnahmen - Häufigkeit und Intensität der Attacken wurden vermindert):
- Einmal im Monat (kurz vor der Regelblutung) eine Spritze mit hochdosierten B-Vitaminen und Vitamin C
- Autogenes Training
- täglicher Ausdauersport
- "Strecken" beim Orthopäden
- Betablocker
- ein Antidepressivum in Minimaldosierung (so schwach dosiert, dass es gegen Depressionen wirkungslos gewesen wäre; hat sich aber bei Stoffwechselstörungen des Gehirns als hilfreich erwiesen)
Beim akuten Anfall: früher noch Schlafen, später dann nicht mehr; Paracetamol, aber nur kombiniert mit Coffein und Vitamin C (Vivimed), wenn das nichts mehr half (was immer öfter der Fall war) Novalgin.
Durch die obigen Maßnahmen sind die Anfälle bei mir weitgehend zurückgegangen und ich bekomme nun nur noch relativ selten einen (alle paar Monate), früher oft 2 mal die Woche. Außer dem Betablocker nehme ich heute nichts mehr weiter ein, außer beim akuten Anfall die Novalgin.
Ganz wichtig: Auf die Psyche achten! Die Lebensumstände müssen so sein, dass man zufrieden und einigermaßen ausgeglichen sein kann!
Ich wünsche allen Betroffenen gute Besserung!
Mindi
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geschrieben am: 04.03.2007 um 13:15 Uhr
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oh man ich hab soviel bekannte die darunter leiden müssen, ich bin froh das mir das erspart bleibt..... denk an euch...alles hat ein ende....*hoff
Angel |
| ~Das Wesentliche passiert immer nebenbei! ~ |
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