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Nutzer: Ardaewen
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geschrieben am: 08.01.2003    um 20:04 Uhr   
so.. *händereibtz*


Ich hatte das privileg , die kindheit einer schildkröte erleben zu dürfen *grinst*. Von anfang an ins kalte meer, alleine mit vielen anderen - los, du schaffst das selber.

Meine kindheit war, vergleichungsweise harmlos, vergleichungsweise -schrecklich. Ansichtssache. Andere hatten schlimmere, ich hatte gar keine. Was vielleicht mit frühem umzug in einf remdes land zu tun hatte. Fremde väter, vom alter von 5 jahren an. Schläge, regeln, regeln breche, sturkopf sein,s chläge, heulen, wieder sturkopf sein, schläge, abhauen, gefunden werden, keine schläge (oh?), sich sicher fühlen?, nein!, was falsch machen, schläge, aufgeben? (niemals!!), zusammenbrechen? (ja).

Daraufhin folgten... manien, zwanghaftes waschen, mich ekelte es vor händeschütteln. Bis zu 5 mal duschen am tag, dreck.. bah....
Autoaggressionen, ritzen. Ihc lebe noch, mir geht es schlecht HIER ist der beweis!!!!

Doch selbstmord gedanken? (Sturkopf schaltet sich ein: Mich kriegt ihr nicht unter!)

Nee nee....
Ich kann heute nur den kopf schütteln wenn sich 13 jährige hinhokcen und heulen weil B3 sich auflöst (das erst vor kurzem hörte)

A-B-E-R

Leute...
Es ist, schlichtweg, Dumm, und Naiv (grosses D , grosses N)
_anderer_ leute ihrer probleme, als "minderwertig" und "klein" zu betrachten. Problem ist Problem, egal ob klein, egal ob groß. Wenn _Ihr_ euch hinstellt und sagt "mein gott, was hat die bitte für probleme? da kann man ja nur "lachen", das ist ja "lächerlich" .. die soltle sich mal "meine" anhören" dann zeugt ihr mir, mir als person und mir als eine person die 18 jahre lang ihr eigenes erfahren egsammelt hat und auch hinter diesem steht(was nicht heisst das der sturkopf keine konstruktive kritik annimmt :O) als äusserst weltfremd, intolerant und Naiv.

Denn jedes problem, ob groß für den einen, und gar nicht mal vorehanden zu bezeichnen für den anderen, ist ein schwarzer punkt in der psyche, EGAL, GANZ egal, um was dieses problem sich dreht.


Sodele.. *finger pustet*

/arda
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Nutzer: MalcolmX_
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geschrieben am: 08.01.2003    um 20:44 Uhr   
what a youth! welch schöne zeit war es noch als sich die jugendlichen gegen den vietnamkrieg (heute irak) eingesetzt haben und nicht für den zusammenhalt von "natural". als sowas wie "kinderdisco! coole metalmusic. einlass ab 16:00 von 8 bis 14" noch toalt ungweöhnlich war. und heute, wo 12 jährige mit zigaretten hinterm ohr rum rennen, 14 mit marijhunana dealen, was erwartet ihr da noch anderes??? bei gottes zwilling, da hämgt jungendlicher a (16 jahre) mit kleines kind b (12 jahre) auf dem schulhof rum und küssen sich die pause durch. irgendwann manl hat jugendlicher a kein bock mehr und sofort bildet kind b sich ein das das leben kein sinn mehr hat. und bei vorbildern für kinder wie "johnny knoxville" und co, kann man sich denken das einige sich einbilden müssen das sie suizid gefährdet sein müssen.
ich bin selbst 14 und in meiner 8. klasse gibt es nur so... (mir fehlen die worte) hysteriche... kinder die sich immer mal gerne zur schua versuchen die pulsadern aufzuschneiden.und das am ellebogen. so total verblödete kinder die alles über nick, aj und so wissen aber nicht die hauptstadt von thüringen kennen. also langsam reichts.

wenn man echte probleme hat verstehich das ja, aber wenn man wegen jeder lapalie so ein aufstand macht, dann tun mir deutschlands kinder leid.
(zitat vom wdr2: deutschlands kinder verhungern. und das vor dem fernseh.)
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Nutzer: Ardaewen
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geschrieben am: 08.01.2003    um 21:05 Uhr   
Schade...

Immernoch ist das alles ein schrei derr hilfe, auch wenn sie sich nur ungeliebt, unbeachtet und unverstanden fühlen.

vergleich heute nicht mit damals. Unsere gesellschaft unterliegt sich einem STETIGEN wandel. Das wird, und DARF sich auch nicht ändern. Der wandel DARF und wird nicht zums tillstand kommen.

Immerhin sind sie auch nur 13, und junge humane lebensformen die gerade erst (!in fällen, nicht in gemein!) "lernen" zu "leben"

Kein mensch wird perfekt geboren, kein kind weiss mit 13, 12, 11, 10, 9, 8 schon wie es sich in unserer gesellschaft zu verhalten hat, da es lernt, und ständig weiterlernen wird. Und wenn die gesellschaft nicht "lernt" das diese kinder, die sie so aufregen mit ihren "hysterischer" (zitat malcolm) art IHRE SCHÜLER sind, dann werden die kinder (in anführungszeichen) versuchen auf eigene faust zu lernen, sich im dunkeln voranzutasten und aus niederschlägen und negativen erfahrungen lernen, weil leute wie du, malcolm, ihnen die positiven erfahrungen aus denen sie lernen "könnten" (hängt imemr noch vom sturkopf ab) verweigern :O)

Wenn ihr etwas ändern wollt, so fangt mit euch selbst an, denn jede veränderung tritt von innen, nach aussen. (zitat, keine ahnung, ein weiser sturkopf eben)

Hofft mensch versteht ihre worte.

/arda
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 09.01.2003    um 00:14 Uhr   
(zitat)Ich würde mal sagen, daß es uns allen einfach nur zu gut geht, und wir dadurch undankbar geworden sind.
Noch nie zuvor verfügten Jugendliche über so viel Geld, noch nie konnten sie ihre Jugend derart frei und zwanglos verbringen.
Deshalb schaffen sie sich selbst Probleme durch das Markendiktat, Ritzen, Essstörungen oder Drogen, oder sie heben Allerweltssorgen in den Rang einer Katastrophe.
Daß sich 13jährige das Leben nehmen, weil ihnen die "Liebe des Lebens" nach 10 Tagen wieder davon lief, ist schon mehr als tragisch.
Es ist richtig; unsere Gesellschaft ist nicht sonderlich kinderfreundlich, aber die meisten Jugendlichen sollten mal zwei Wochen in Bangladesh das Leben eines Gleichaltrigen führen, dann wären sie nicht mehr zu Tode betrübt, nur weil sich ihre Lieblingsboygroup getrennt hat.(/zitat)
Auch da kann ich uneingeschränkt zustimmen @ Paccy - wobei sich diese Entwicklung auch bei sogenannten Erwachsenen bemerkbar macht. Ich denke, daß es uns ganz allgemein zu gut geht - in fast jeder Hinsicht. Ergo werden Banalitäten zu Problemen erhoben... Ich bin zwar erst 33, kann mich aber noch darüber freuen, eine seltene Blume auf meiner Wiese zu entdecken (voll uncool, ey), kann den Geschmack eines guten Essens geniessen (nee, nich dat von McDoof) und Musik hören als Hauptbeschäftigung betreiben, ohne mich nebenbei berieseln zu lassen. Ich finde es sehr wichtig, sich die kleinen Dinge des Lebens bewusst zu machen und sie - sofern positiv - zu geniessen. Wenn man das tut, entschwinden manche Pseudoprobleme in die Lächerlichkeit...
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es früher mehr 13jährige gab, die das können.
Trotzdem, oder gerade deshalb, stimme ich auch eher für "B" @ Nuc ;-)

Gruss Azze
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Nutzer: Gilthanas
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geschrieben am: 09.01.2003    um 09:53 Uhr   
es kann doch wirklich sehr einfach sein sich zu freuen, und dazu muss man sich keinen druck machen, sondern sich einfach mal fallen lassen. wat hab ich mir gestern abend einen zurechtgegrinst als mir meine Bolognese-Soße wiedermal recht gut gelungen ist :o)

es sind die kleinen dinge die das leben lebenswert machen...

S.P.Q.R.der Gilt...
Geändert am 09.01.2003 um 11:05 Uhr von Gilthanas
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Nutzer: mirtia
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geschrieben am: 09.01.2003    um 10:21 Uhr   
ich denke auch, dass heute die falschen werte gelten. schön sein und mit jeglicher neuesten technik ausgestattet zu sein haben die wichtigen "kleinen werte" verdrängt. aber wer hat uns diese werte vermittelt? das waren unsere eltern, die sich damals noch zeit dafür genommen haben und es uns vorgelebt haben. heute wo jeder sich nur selbstverwirklichen will und kinder nur noch schmückendes beiwerk sind kann das nicht mehr klappen. ich kann nur aufrufen: eltern schaltet die glotze und den pc ab und nehmt euch zeit für eure kinder, sie sind es wert.
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Nutzer: Alienbreed
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geschrieben am: 09.01.2003    um 10:22 Uhr   
(zitat)es sind die kleinen dinge die das leben lebenswert machen...(/zitat)

Wahre Worte Gilth...
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Nutzer: MalcolmX_
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geschrieben am: 09.01.2003    um 14:50 Uhr   
(zitat)
sich im dunkeln voranzutasten und aus niederschlägen und negativen erfahrungen lernen, weil leute wie du, malcolm, ihnen die positiven erfahrungen aus denen sie lernen "könnten" (hängt imemr noch vom sturkopf ab) verweigern :O)

/arda(/zitat)
in keiner silbe verbiete ich irgendwem irgendwelche erfahrungen. ganz im gegenteil, ich bin dafür das man so früh wie möglich sich selbst und seine umgebung kennenlernt und nicht vor sich hin vegetiert und denkt es wäre das ende der weil sich halt zwei minderjährige (geistlich sowie zeitlich) von einader getrent haben.

außerdem bin ich selber gerade erst 14 geworden und genauso wie ich von positiven erfahrungen gelernt hab, hab ich es auch von negativen.
und genau wie du sagtest, "sich im dunkeln vorantasten". genau das ist es vorantasten, nicht losrennen.
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Nutzer: Ardaewen
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geschrieben am: 09.01.2003    um 18:50 Uhr   

(zitat)in keiner silbe verbiete ich irgendwem irgendwelche erfahrungen. ganz im gegenteil, ich bin dafür das man so früh wie möglich sich selbst und seine umgebung kennenlernt und nicht vor sich hin vegetiert und denkt es wäre das ende der weil sich halt zwei minderjährige (geistlich sowie zeitlich) von einader getrent haben.

außerdem bin ich selber gerade erst 14 geworden und genauso wie ich von positiven erfahrungen gelernt hab, hab ich es auch von negativen.
und genau wie du sagtest, "sich im dunkeln vorantasten". genau das ist es vorantasten, nicht losrennen.(/zitat)

Malcolm, kein angriff auf dich :O)

Ich meinte die "positiven" erfahrungen. Die erfahrung wenn die gesellschaft nicht gleich den kopf über einen schüttelt und meint "du hast probleme" sondern denjenigen ernst nimmt und seine probleme nicht als minderwertig betrachtet :O)
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 09.01.2003    um 19:16 Uhr   
(zitat)Tat der das nun aus weil er von der Richtigkeit dieses Verbots überzeugt war ? (/zitat)
Hi Nuc :-)
Ich glaube, der gute Mann hat nur seine Anordnungen befolgt. Bestimmt gibt es genügend Beispiele dafür, daß das eigene Handeln und gesellschaftliche bzw. ethische Wertvorstellungen nicht immer hundertprozentig übereinstimmen. Du tust in deinem Umkreis dein Bestes, um z.B. deinen Kindern bestimmte Werte zu vermitteln - ich versuche das auch. Wenn ein Parkwächter seinen Dienst in der von dir beschriebenen Weise tut und das eigentlich nicht mit seinen Vorstellungen von Sinn, Ethik und Moral vereinbaren kann, dann sollte er sich eine andere Arbeit suchen. Wer ist so konsequent ? Es ist wie immer im Leben: nicht schwarz, nicht weiß, sondern verdammt viel grau...
Man sollte froh sein, wenn man seinen eigenen Beitrag gegen den Werteverfall leistet, und manchmal kann man leider nichts tun - traurig, aber wahr.

Liebe Grüße Azze
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"Autor"  
Nutzer: MalcolmX_
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geschrieben am: 09.01.2003    um 20:24 Uhr   
ich würde mich nit angegriffen fürhlen, wir sind doch schließlich hie um verschiedene meinungen zu haben.
und kein problem ist minderwertig, solange es ein problem ist. und nicht etwaswomit man eigentlch gar nichts zu tun hat (ausflösung einer band). warum machen sich die leute da probleme wo keine sind?
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"Autor"  
Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 20.01.2003    um 03:21 Uhr   
die jugend ist verweichlicht.... nur bezweifle ich, das man ihr selbst die schuld daran geben darf.

wer hat denn angefangen kleine probleme bereits als katastrophe hinzustellen? die eltern, würde ich sagen.
wenn alles abgekocht wird, jeder kleine schnitt schon eine fleischwunde ist, und staub sicherlich zur totalen lungenzersetzung führt.... wie sollen kinder da das richtige maß lernen?

das sind jetzt natürlich nur extreme beispiele... aber man kann sie recht problemlos auf soziale dinge übertragen.
all diese pädagogisch überkorrekten bücher über kindererziehung... wie mache ich nur ja nichts falsch... bloß das kind nicht einengen... etc.pp.
wie bereits an anderer stelle auf die jugend selbst bezogen: vielen fehlt das gesunde mittelmaß. wer sein kind zum mittelpunkt von allem macht, und es dieses auch spüren läßt, der sollte sich nicht wundern einen kleinen egoisten heranzuziehen.
kleinkinder lernen sehr viel im try&error verfahren: sie testen aus ob etwas funktioniert, und wenn es klappt, wird es beibehalten. lernt das kind das es mit quengeln und stur schalten letztlich immer die süßigkeiten bekommt, wird es gewaltig rumzicken wenn es später seine nike turnschuhe nicht unter dem weihnachtsbaum hat.

maßstäbe lernen kinder zunächst von ihrer umwelt - und formen daraus später etwas eigenes. doch wenn das einzige was als "rohstoff" zur enwicklung zur verfügung steht, das große "ICH" ist... was soll daraus werden?

um ein wenig herumzuschwenken: das alles sind natürlich keine, oder selten bewußte mechanismen.
wenn ein jugendlicher nun von dem ersten freund/der ersten freundin verlassen wird, und während seiner erziehung mitbekommen hat, das probleme immer schrecklich und katastrophal sind... wie soll er anders reagieren, als dieses ereignis als totales fiasko zu sehen?

das war natürlich alles jetzt sehr verallgemeinert, ich hoffe das ist jedem klar.
überlegt sich, ähnlich wie in filmen, eine erklärung an jeden beitrag zu setzen à la "alle genannten personen und ereignisse sind rein fictional, und haben nichts mit real existierenden ereignissen, und/oder mit real existierenden lebenden, toten, oder in zukunft geborenen menschen in irgendeiner beabsichtigten weise zu tun ^-^
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