Auf den Beitrag: (ID: 41023) sind "31" Antworten eingegangen (Gelesen: 1588 Mal).
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Nutzer: OrioN
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geschrieben am: 05.05.2003    um 16:31 Uhr   
hinzu kam, das in späteren Zeiten die Inquisition als Politisches Kalkül eingesetzt wurde:

So liess König Philip der Schöne von Frankreich, dem kompletten TemplerOrden den Inquisitions Prozess machen, da sie in seinen augen zuviel macht hatten, von ihrem dann natürlcih staatlich eingezogenem Besitz ganz zu schweigen, womit sich Philip hübsch die Kriegskasse für einen krieg gegen Flandern (ich glaubs zumindest das es dieser staat war) auffüllen konnte.

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Nutzer: Sasa
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geschrieben am: 06.05.2003    um 00:26 Uhr   
(habe mir die anderen antworten nicht alle durchgelesen, sorry falls ich meinungen wiederhole)

So erschreckend finde ich das mit der Hexenverfolgung gar nicht, es gibt sie noch heute, wenn auch in anderer Form und unter anderem Namen.

Es liegt nunmal in der Natur des menschen, das alles was über die "Norm" hinausgeht "verteufelt" wird. Nur weil wir uns manche Sachen einfach nicht vorstellen können oder einfach nicht verstehen packen wir es in die Schublade "annormal=gefährlich".
Ich möchte nicht wissen, was sie damals mit einem Arzt der heutigen Zeit mit dem heutigen Wissensstand gemacht hätten.
Vergöttert, verteufelt?
Was würden wir machen, wenn uns jetzt jemand begegnet der fliegen kann~Gedanken lesen~durch bloßes Handauflegen heilen kann usw. ?

Es soll nicht heißen das ich es billige, wie damals verfahren wurde, ich will nur ausdrücken, daß es in gewisser Weise nach vollziehbar ist.

MfG Sasa
Nichts ist in unserer Welt von Dauer~nicht einmal unsere Sorgen (Charles Spencer Chaplin)
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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 14.05.2003    um 17:20 Uhr   
Seit an unserer Hauswand "HEXE STIRB" stand kann ich nur bestätigen, es hatte nichts mit dem Mittelalter zu tun, sondern mit den Mennschen.
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Nutzer: Wetterhexe
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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:05 Uhr   
Kleiner Scherz am Rande: Außer im Chat fühl ich mich nun wirklich nicht verfolgt ... :-)
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:15 Uhr   
folgt der Wetterhexe sogar ins Forum......




Dancer
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Nutzer: cryingbird
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geschrieben am: 29.05.2003    um 00:08 Uhr   
(zitat)Seit an unserer Hauswand "HEXE STIRB" stand kann ich nur bestätigen, es hatte nichts mit dem Mittelalter zu tun, sondern mit den Mennschen.(/zitat)
Da hast Du in jeglicher Hinsicht Recht, Johness.
Das Zauberwort für den großen Umfang der Hexenprozesse hieß "Denunziation". Etwas, das in allen Zeitaltern, z.B. beim Holocaust, eine große Rolle spielt/e. Die angeblichen Hexen wurden auf grausamste Weise gefoltert, das nannte man hochnotpeinliche Befragung. Und hohe Not hatten die armen Wesen dabei und eine Riesenpein (Qual) auch. Wer schon mal einen Hexenturm und die Folterinstrumente dort gesehen und erklärt bekommen hat, der kann das ein wenig nachvollziehen (z.B. fand der Hexenritt nicht auf einem Besen statt, sondern die Delinquentin musste nackt auf einem Foltergerät "reiten" , in das statt eines Sattels soetwas wie Beilklingen eingelassen waren). Wer gesteht unter solchen Umständen nicht alles, was der "Befrage" hören will? Ein Geständnis bedeutete die Erlösung von der Folter und wenn man noch ein paar Sonderlinge oder Nachbarn des Schadenzaubers oder der Teilnahme an nächtlichen "Orgien" bezichtigte, gab es "Vergünstigungen", z.B. einen schnelleren Tod.

Wie leicht ist es doch, andere für eigenen Schaden verantwortlich zu machen (Schadenzauber, wenn z.B. die Kuh krank wurde oder so), damals wie heute. Wie leicht glaubt man sich doch eines Unliebsamen auf diese Weise entledigen zu können. Wie schnell werden aus Gerüchten angebliche Wahrheiten gestrickt, die dann auch heute (sogar im Internet/Forum) zu wahren Hexenjagden führen können - und das alles wird von Menschen und nicht von Institutionen gemacht!
Geändert am 29.05.2003 um 00:11 Uhr von cryingbird
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