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geschrieben am: 20.05.2003 um 17:25 Uhr
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@ravenlord und jene, die seinen beitrag lasen...
zum thema gott und bestimmung der zugehörigkeit, bzw sünde:
gott ist für mich die personifizierte liebe... und unsere bestimmung die zugehörigkeit zur liebe. ohne liebe verdammen wir uns selbst, gott bestraft uns nicht... wir können selbst entscheiden, ob wir mit oder ohne liebe leben wollen.
aber da sich die seele unter einfluss von liebe (sei es die eigene oder die anderer) wohlfühlt... und sich ohne liebe dnach dieser sehnt (auch wenn diese sehnsucht manchmal erstickt wird)
ist die zugehörigkeit sozusagen "bewiesen" (wenn man das mal mit diesem rationalen wort ausdrückt)
...Katzerin... |
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geschrieben am: 20.05.2003 um 20:55 Uhr
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Die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die lutherische Kirche, die griechisch orthodoxe Kirche, die russisch orthodoxe Kirche, die neuapostolische Kirche...
Alles samt Christen, allesamt haben sie andere Interpretationen, allesamt ein anderes Gottesbild und allesamt komplett unterschiedliche Rituale.
Dieser Thread ist grenzenlos dämlich weil allein die Ausgangsfrage undifferenziert ist bis zum geht nicht mehr!
kopfschüttelnd |
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geschrieben am: 20.05.2003 um 22:16 Uhr
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(zitat)@ravenlord und jene, die seinen beitrag lasen...
zum thema gott und bestimmung der zugehörigkeit, bzw sünde:
gott ist für mich die personifizierte liebe... und unsere bestimmung die zugehörigkeit zur liebe. ohne liebe verdammen wir uns selbst, gott bestraft uns nicht... wir können selbst entscheiden, ob wir mit oder ohne liebe leben wollen.
(/zitat)
Wohl gesprochen Katzerin. Personifizierte Liebe trifft aber wohl nicht ganz. Gott ist Liebe und Gerechtigkeit gleichermaßen, so zumindest sieht es die Bibel. Anders kann man wohl Sodom, Gomorra oder auch die Sintflut nicht erklären.
Aus diesem Grund ist Gnade Gottes erforderlich. Diese Gnade konnte uns Gott aber nur gewähren, weil Jesus sich für die Menschen geopfert hat. Und als solches Opfer muß die Kreuzigung wohl gesehen werden, weil Jesus gegen seinen eigenen Willen wohl kaum hätte gekreuzigt werden können.
Indem Gott uns die Möglichkeit gegeben hat durch Jesus zu ihm zu kommen, zeigt er in diesem Fall seine Liebe zu uns Menschen. Lehnen wir dieses entgegenkommen allerdings ab, verdammen wir uns selbst.
(zitat)
aber da sich die seele unter einfluss von liebe (sei es die eigene oder die anderer) wohlfühlt... und sich ohne liebe dnach dieser sehnt (auch wenn diese sehnsucht manchmal erstickt wird)
ist die zugehörigkeit sozusagen "bewiesen" (wenn man das mal mit diesem rationalen wort ausdrückt)
(/zitat)
Liebe und gerettet sein sind dann doch noch zwei paar Schuhe. Sicher Liebe ist zwingend notwendig aber Jesus hat seinen Jüngern einen Satz gesagt, der letztlich wohl maßgeblich zu nennen ist: "Es gibt keinen Weg zu Gott, denn durch mich." Er erhebt also hier einen Absolutheitsanspruch, der sicher einen Grund hat.
@MacDeath : Du solltest Dich ein wenig genauer informieren. Welche Kirche, welche Rituale oder besondere Ausprägungen des Christentums ist prinzipiell völlig wurscht. Ein Christ ist, wer sich zu Jesus bekennt und danach lebt. In diesem Zusammenhang ist die Fragestellung durchaus Korrekt.
Nebenbei bemerkt gilt die neuapostholische Kirche aufgrund einiger Besonderheiten meines Wissens als Sekte, ähnlich wie die Zeugen Jehowas, die in Ihrem selbstverständnis (solange sie nicht unmittelbar zur Wachturmgesellschaft gehören) auch Christen sind.
Greetings
Ravenlord
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geschrieben am: 21.05.2003 um 19:53 Uhr
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Womit wir beim Unterschied zwischen praktizierenden und nominellen Christen wären. Welcher Katholik würde sich nicht als Christ bezeichnen, völlig unabhängig davon wie er sich verhält?
Die Gleichsetzung von Glaube und Kirche siehst du hier nur all zu gut...
BTW ist die neuapostolische Kirche eine protestantische Freikirche, offiziell also keine Sekte.
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geschrieben am: 21.05.2003 um 22:11 Uhr
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(zitat)
Ich weiss nicht was Christen in der Kirche machen, denn ich gehe nicht mehr in die Kirche.
(/zitat)
Nucleus kannst bzw. wilst Du den Grund dafür nennen ? Wenn Du an Gott bzw. Jesus glaubst, sollte es Dir eigentlich möglich sein in der Kirche bzw. der Gemeinde etwas zu verändern. Weglaufen ist und war nie eine Lösung.
Greetings
Ravenlord |
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geschrieben am: 21.05.2003 um 22:56 Uhr
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meldet sich mal als ehem. Christin zwangshalber.
Soll heißen, man wurde eben getauft und sollte wohl auch mal ein Christ werden (hätte der Omi gefallen), doch mit zunehmender geistiger Klarheit wurde die Idee, Christ zu werden, immer weniger verlockend.
Was Christen in der Kirche machen weiß ich aus eigener Erfahrung, denke ich, recht gut - und ich finde die Frage doof - um ehrlich zu bleiben. Schließlich tun Christen in der Kirche genau das gleiche, wie ein Moslem in der Moschee und ein Buddhist im Tempel - ihrem Gott huldigen. Wie man das im Endeffekt macht, bleibt sich ja recht gleich.
Warum Christen Christen sind...hm.. da gibt es für mich vier Kategorien von Christen :
Das sieht gut aus - Christen : Getauft, konfirmiert/kommuniert und bei allen größeren Ereignissen auch in der Kirche anzutreffen, meist mit Restfamilie. Mit dem Glauben an sich hat man sich nie wirklich auseinandergesetzt, aber die meisten sind halt Christen - in der Familie/im Dorf etc. - und dort sind "Christen" eben auch gern gesehen. Das Kind wird dann auch brav getauft, auch wenn es danach frühestens an Weihnachten oder im Religionsunterricht wieder was vom Christentum zu hören/sehen bekommt.
Gott ist mein Weg - Christen : Gläubige Christen, die sowohl die Kirche besuchen, als auch meist in der Gemeinde irgendeine ehrenamtliche Arbeit übernehmen. Sie "nennen" sich nicht nur Christen, sie "sind" welche. Dieser Glaube ist eben ihr Weg und den gehen sie.
Ich bin ein Christ ? - Christen : Getauft, konfirmiert/kommuniert - weilŽs da so schön viele Geschenke gab, danach nie mehr in der Kirche gesehen worden, und daß sie Teil davon sind - auf dem Papier - fällt ihnen erst wieder ein, wenn die Zukünftige/der Zukünftige fragt : Und ? Heiraten wir denn auch kirchlich ?
Fanatiker : "Auch wenn du nicht an den Herrn, unseren Gott glaubst, du bist doch sein Kind." - da kann ich ausrasten. Dieser ist einer der Lieblingssätze von fanatisch angehauchten Christen. Weil eigentlich sind ja alle Gottes Kinder, die andern haben es nur noch nicht begriffen.
Jedem seine Religionsfreiheit - so auch mir. Ich bin kein Christ, und stolz darauf.
Mir ist der handelsübliche Christ einfach zu intolerant.
Die meisten gläubigen Christen, die mir in meinem Leben begegnet sind haben nämlich ein Problem mit der Gewissheit, daß es noch anderes auf dieser Welt gibt. Entweder sie wollen einem missionieren, oder sie sprechen einem gleich das Recht ab, sich frei zu entscheiden.. "..bist doch sein Kind."
Tolerante Christen, die zwar tatsächlich an Gott glauben, die Bibel auch mal gelesen haben, aber dennoch mit gesundem Interesse Andersgläubigen begegnen können, sind mir etwas zu selten.
Allgemeiner Bildungsstand von Christen ??
Soweit ich weiß herrscht hier immer noch Schulpflicht, also werden sich da keine großen Unterschiede zu Andersgläubigen auftun.
Wobei man teils tatsächlich an der geistigen Reife einiger zweifeln könnte, die den Pabst verehren... aber jut, das ist ein anderes Thema.
Und über die Beziehung von Christen zu Gott maße ich mir kein Urteil an. Das kann ich letztendlich nicht beurteilen - bin ja keiner - und ich fände es respektlos, darüber zu spekulieren.
mfG
die blaue Fee
PS: Für mich ist und bleibt der christliche Glaube nur eine der größten Sekten der Welt. Weil entweder alle oder keiner.
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geschrieben am: 22.05.2003 um 20:12 Uhr
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@Nucleus
Schlag mal spasseshalber in der Apostelgeschichte nach...
da steht einiges, was durchaus ein guter Grund für Gemeinden ist. Wenn auch nicht für Mammutgebilde wie die großen Kirchen. Aber wenn die Bauten eh da stehen, wearum sie nicht nutzen ? :-)
Greetings
Ravenlord |
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geschrieben am: 22.05.2003 um 20:12 Uhr
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sorry doppelt
Ravenlord Geändert am 22.05.2003 um 20:14 Uhr von Ravenlord |
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