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Das rote und das grüne Männchen

Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 12.10.2002    um 11:35 Uhr   
Auszug aus: "Anarkai" von Per Nillson


Das rote und das grüne Männchen
Mitten auf dem Fußgängerweg blieb Kai wieder stehen. Er zeigte zur Ampel.
"Was ist das denn?"
"Das grüne Männchen", sagte ich.
"Richtig", sagte Kai. "Und was bedeutet das grüne Männchen?"
"Gehen", antwortete ich.
"Und gleich kommt das ...?"
"... rote Männchen", fuhr ich fort.
"Genau", bestätigte Kai. "Und was bedeutet das?"
"Anhalten, stehen bleiben", sagte ich und fühlte mich wie ein Kindergartenkind, das von seiner Kindergärtnerin abgefragt wird.
"Wieder richtig", sagte Kai. "Und weißt du was, das wird armen unschuldigen Kindern schon im Kindergarten eingeimpft. Grünes Männchen gehen, rotes Männchen stehen. Anstatt selbst zu denken und sich umzugucken lernen die Kinder einer Maschine zu gehorchen. Statt selbstständig denkende Menschen sollen sie zu Robotern werden. Würde man eine erste Klasse in die Wüste schicken und dort eine Ampel mit rotem Männchen aufstellen, dann würden sie es nicht wagen sich vom Fleck zu rühren, auch wenn es in tausend Kilometer entfernung kein einziges Auto geben würde. Die würden daa stehen bleiben und auf das grüne Männchen warten. Das ist Schreck..."
TUUUUUUT!
Die Ampel war inzwischen umgesprungen und ein Auto hupte wütend direkt vor uns. Kai schaute das Auto überrascht an, dann zeige er auf die Ampel.
"Da jetzt das rote Männchen!"
Er tat kindlich überrascht.
Ich nickte. Natürlich. Da war das rote Männchen und die Fahrzeuge hatten grünes Licht und wollten losfahren, aber das konnten sie nicht, weil wir mitten auf dem Zebrastreifen standen.
(...)
Hier ist der Jongleur, der mitten auf der Straße steht
Und die Autofahrer hupen und möchten gern,
das er bald geht.
Aber das Männchen ist rot
und das heißt: Man steht still
und außerdem kann man sowieso tun,
was man will!


(...)
Und ich war dort, neben Kai. Ich war mitschuldig.
Und das war ein ... ein gutes Gefühl. Es prickelte. Es war spannend. Es war ein Gefühl der ... Macht.
(...)
Jetzt bestimmen wir, dachte ich. Und das macht Spaß. Ich hatte dabei keine Angst, überhaupt keine.
Aber als zwei Männer in schwarzen Hosen und weißen Hemden kamen, wurde ich doch etwas unruhig. Sie sahen nicht so aus, als fänden sie die Situation lustig. Ganz im Gegenteil, sie sahen verschwitzt, wütend und sauer aus und gingen mit entschlossenen Schritten auf uns zu.
Kai entdeckte die Männer, als sie nur noch zwei Autos von uns entfernt waren. Er hörte auf zu Jonglieren und brüllte_
"ICH HASSE AUTOS"
So unglaublich wütend war seine Stimme, dass die beiden stehen blieben.
(...)
Dann schrie er weiter mit seiner Wahnsinnstimme:
ICH HASSTE AUTOS, KAPIERT IHR DAS NICHT? ES IST EURE SCHULD, DASS DAS POLAREIS SCHMILZT, ES IST EURE SCHULD, DASS DAS KLIMA SICH VERÄNDERT. JEDES MAL WENN IHR DEN ZÜNDSCHLÜSSEL IN EURER VERDAMMTEN BLECHKISTE UMDREHT, SAGT IHR: ICH SCHEISSE DRAUF, OB MEINE KINDER NOCH AUF DIESER ERDE LEBEN KÖNNEN. IHR DENKT NUR AN EUCH SELBST. AN EUCH UND EURE STINKENDE KISTEN. FAHRRÄDER STATT AUTOS!"
(...)

Ich stelle mal darunter keine Fragen von mir, ich will sehen ob ihr sie auch so beantworten könnt.
Was beobachtet ihr bei dem Text?
Ist er Sinnvoll oder nicht?

†
Geändert am 12.10.2002 um 11:35 Uhr von Robin_Hood
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Nutzer: Gast_darkfee
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geschrieben am: 14.10.2002    um 18:20 Uhr   
hai du

hm....ich denke mal das es diser kai ziemlich ernst nimmt mit dem "roten und dem grünen Männchen". weil eigendlich weiss doch jeder das wenn man grade auf nem zebrastreifen steht und es trotzdem rot wird, dass man dann weiter gehen kann....nagut, wahrscheinlich war das von ihm beabsicht....is jetzt aber nich so wild....

vielleicht verstehe ich das hier auch total falsch...mag sein.....

aber ist es nicht so das man ohne das auto nicht auskommen würde ? ich zum beispiel bin auf das auto angewisen....ich würde ohne diese blechkiste meinen freund nie sehen.....mein vater und meine mutter würden nicht zu ihrer arbeit kommen.....ect.

Darkfee

ps: malganzdollzubodenknuddeltundabbusselt
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 14.10.2002    um 21:32 Uhr   
oi du!
in öh schweden glaub ich (da spielt die ganze geschichte) hamm die trotzdem zebrastreifen, bei uns gibbets det ja nich :)
aber (joah jetz kommts) ich habe eigentlich nichts wirkliches gegen autos, nur gegen diese verdammten mercedes fahrer, die bonzen sind wie sonst was (nich alle!) und wenn man für fünf meter nen wagen benutzt.
außerdem gibt es sehr wohl umweltfreundliche/ere autos, die nicht das polareis schmelzen (laienhaft ausgedrückt), die ozonschicht noch mehr zerstören und die atemluft verarschen.
's is ne tatsache, dass wenn es so weiter geht deine enkelenkel (wie sacht man da?) nicht mehr wirklich gesund auf dieser welt leben können, bessere zukunft hin oder her.
ein weiteres verdammtes scheißproblem in dieser welt ist nicht das wir zu wenig geld haben, sondern das Geld selbst! gugg dir z. b. die bonzen an, die nurnoch für ihr geld leben. oder andere menschen, die allen in den popo :) kriechen nur um viel geld zu bekommen. wenn sies haben, sind sie 80 und sterben in 2jahren. toll und?
lieber hab ich kein geld, dafür leb ich so wie ICH will und bin lieber arm, arbeite nich und hab kein geld.

in diesem sinne

†

(edit: hast du dir wirklich den ganzen text durchgelesen? wow!)
P.S. reganzdollzubodenknuddeltzundabbusseltz
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Nutzer: Gast_darkfee
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geschrieben am: 15.10.2002    um 01:12 Uhr   
he kleiner...ggg

naja, sicher haste da recht...es gibt solche idioten die jeden meter mit ihrer karre fahren obowl es viel einfacher wäre mit fuß dorthin zugelangen....
zum beispiel kenn ich leute die wohnen 10 oder 20 meter voneinander entfernt und man bräuchte nicht einmal eine minute bis zueinander. aber die müssen natürlich mit dem auto dorthin, obwohl das viel stressiger ist, weil man erst sonstige umwege fahren muss....

achso, zebrastreifen gibts auch bei uns...bin erst vor kuzen über einen drüber gelaufen......gut na ?!

aber wegen dem geld....sicher man arbeitet und arbeitet und arbeitet und arbeitet..... bis man irgendwann renter is und dann so geschaft is das man damit nix mehr anfsangen kann....klar so will niemad enden....ich auch nich....aber geld is ebenso wie das auto notwendig....
in dem sinne.....

ach ja, ich hab wirklich den ganzen text gelesen.....

Lieber arm ab als arm dran....

Darkfee
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 16.10.2002    um 18:00 Uhr   
toll, dieses verdammte problem ist doch nicht, dass vilee leute zuwenig haben, sondern, dass es geld überhaupt gibt.
natürlich liegt es in der natur der menschen, dass sie machthungrig und geldgierig sind (gibt da 'n paar schöne geschichten) aber ...
sowohl dieser kai als auch ich und manch andere punx, anarchisten etc. denken anders, wollen nicht so sein, sind es nicht!

was würdest du machen wenn du 10.000euro hättest?

†lain benn†
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 16.10.2002    um 23:01 Uhr   
stimmt robin mal zu, wenn er ihn richtig versteht

das problem von ihm und von anderen auch ist:

DAS geld notwendig ist. das wir menschen uns abrackern um ein blatt papier zu bekommen auf dem eine zahl steht.

ich persöhnliche denke das das größte verbrechen an den menschen vor etwa 65000 jahren verübt worde, als der erste mensch sagte: "hey geh weg, das gehört mir"

ich meine würde es nciht sinnvoller sein, wenn wir zusammenarbeiten statt gegeneinander?
jetzt kommt mir keiner hier mit wir arbeiten doch zusammen: teamwork

denn geld führt dazu das ich es einem "wegnehmen" muss, seltsamerweise immer den armen, bis die reichen soviel haben wie dagobert duck.

ui was mache ich hier, ich arbeite gegen das system, gegen das system der freien marktwirtschaft...stimmt, denn ich beführworte den kommunismus (nicht die russische art) sondern den wirklichen, indem niemanden etwas und allen alles gehört
chaos
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Nutzer: ancilla
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geschrieben am: 17.10.2002    um 14:15 Uhr   
Die Idee des Kommunismus bzw Marxismus ist gut,setzt jedoch perfekte Menschen vorraus-die es bekanntlich nicht gibt.
Wir sind eben zu "schlecht" dafür.
so far
die anc
Geändert am 17.10.2002 um 14:16 Uhr von ancilla
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 17.10.2002    um 15:42 Uhr   
sind wir zu schlecht dafuer oder glauben wir das nur?

in kleinen kreisen (100-200 leute) funktioniert es naemlich und groesser wurde es nie wirklich versucht, oder?
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Nutzer: ancilla
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geschrieben am: 17.10.2002    um 19:15 Uhr   
Wisst ihr was oft vergessen wird beim Kommunismus?Das Individuum.Das Wohl der Allgemeinheit wird leider oft über den Einzelnen gestellt.Wenn auch nur EIN Mensch das Bedürfnis nach Eigentum hat,darf er dieses nicht stillen weil die Allgemeinheit etwas dagegen hat.Wie kann man das Freiheit nennen,wenn sich nicht einmal der Einzelne frei entfalten kann?
Hm?

...
Was die Autos betrifft kann ich mich den bisherigen Meinungen nur anschließen.Ich habe mit 22 Jahren noch keinen Führerschein und lebe trotzdem-und zwar gut.
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 17.10.2002    um 20:50 Uhr   
stimmt ancila, das wohlergehen ALLER menschen steh ueber den wohlergehen EINZELNER. so gerne ich das alte ST zitat zitiere
(zitat)
das wohlergehen einzelner ist gleichbedeutend mit dem wohl aller
(/zitat)

so sehr frage ich mich auch ob es stimmt, denn das wohlergehen eines einzelnen heisst meistens, das es wem anderes schlecht geht. anders gesagt: mir geht es gut, wie es dir geht ist mir sch...egal, wenn du wegen mir hungerst, macht es mir nichts aus.

und das beduerfniss nach eigentum:

ist irgendjemand schonmal aufgefallen das eigentum grndsaetzlich heisst jemanden etwas wegzunehmen. nur mal als beispiel:
nehmen wir an es gibt nur 10 euro und 10 menschen auf der ganzen welt, sobald einer von den 10 menschen einen euro mehr bekommt, ist einer bankkrott. das hoert sich so laecherlich an aber genau das ist es was die industrielaender (also wir) mit der dritten welt machen oder nicht?

chaos
-eigentum ist diebstahl-

robin abschuettelt mach dich weg du oder es gibt kein futter mehr zwincker
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Nutzer: wildrose16
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geschrieben am: 18.10.2002    um 19:56 Uhr   
Wie wäre es mal mit einem Alternativ Vorschlag zu unserem System anstelle von hirnlosen Sprüchen und Parolen?
Kritik üben kann jeder,aber dann bitte ich um Verbesserungsvorschläge.
Wie wärs?
**Röööschen**
Geändert am 18.10.2002 um 19:57 Uhr von WildRose16
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 18.10.2002    um 20:01 Uhr   


sooo..offtopic beiträge und sinnlose parolen gelöscht.
haltet euch ans thema oder ich verschiebs in den tp.
wenn ihr foretten wollt,könnt ihr übrigens dahingehn-nicht hier.
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 18.10.2002    um 20:21 Uhr   
hm, also 1. soweit ich weiß, wird einen seit wasweißichwann eingeredet, dass der mensch nicht perfekt ist.
aber, wer redet jemanden ein, dass er perfekt ist? müssten wir dann noch beweisen, dass wir nicht perfekt sind, müssten wir dann noch atomkraftwerke bauen, kriege führen, denken, dass wir besser sind als andere menschen?

weg mit dem blöden system.

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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 19.10.2002    um 02:00 Uhr   
wie ich das system ändern würde:

1. abschaffung der nationalstaaten, stattdessen ein world gouvernemt, das aus intelligenten experten aus allen sparten statt aus politikern.

2. abschaffung der scheinchen, statt dessen eine motivation fuer jeden fuer den fortschritt der menschheit zu arbeiten.

3. kopletter änderung der forschung: statt wie krieg ich aus viel viel heraus egal wie es der umwelt geht, wie kriege ich aus wenig viel schuetze dabei die umwelt.
da es keine konkurrenz geht, sollte dies eigentlich funktionieren

4. aenderung sämtlicher gesetze, beschraenkung auf die menschenrechte, sowie einige sinnvolle.

5. einsetzung aller bisher entwickelten technologien zum schuze der umwelt, z.b. kraftwaemrekopplung, brennstoffzellen etc.

6. abschaffung unnützer umweltschaedlinge: autos (die normal tanken), akws etc.

7. beschränkung der rüstungsindustrie auf ausruestung fuer polizei (eventuell special forces)
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 21.10.2002    um 22:52 Uhr   
achja was vergessen hab

alle menschen die meinen an den scheinchen festhalten zzu müssen kriegen ein monopoly geschenkt ggg


nein mal ohne witz

also alle menschen die an dem bisherigen system (das ja anscheinend nicht funktioniet) festhalten wollen kommen in ein "geschlossenes" system in dem sie die vor und nachteile kennen lernen können...

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Nutzer: Slimlady15
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geschrieben am: 22.10.2002    um 00:07 Uhr   
Also...
der Text ist doch eindeutig,dieser kai ist von Greenpeace,das steht schon mal fest,und er möchte gerne die Welt verändern und will es damit zeigen indem er mitten auf dem Zebrastreifen stehenbleibt!Der Autofahrer hätte ja auch sagen können:"Scheiß auf die 2 Menschenleben,ich komm noch zu spät"und die Beiden umfahren können!?Aber dieser Kai ist nunmal ein verdammt Schlauer und bekommt durch das enorme Risiko das er eingeht viel mehr Respekt von den Umweltschändlern!Und die Sache mit den Ampeln ist doch nur so eine Sache zur Einleitung,quasi!Bissen Witz muss die Geschichte doch auch haben,ist ja sonst langweilig!

(ich glaube meine Deutung ist noch hirnrissiger als die Geschichte ohnehin schon ist,aber... was solls?!?)
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Nutzer: Slimlady15
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geschrieben am: 22.10.2002    um 00:14 Uhr   
ach noch was,hat nix mit dem Text zu tun,aber kann das sein dass du aus Kappeln oder Umgebung kommst?Nur so interesse!In Kappeln gibt es eine Disco die nennt sich Robin Hood undes gäbe ja die Möglichkeit,dass dein Name etwas damit zu tun hat?!So,egal,schließlich sollen wir ja alle ernst bleiben!
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"Autor"  
Nutzer: ancilla
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geschrieben am: 22.10.2002    um 21:20 Uhr   
Muß noch was dazu loswerden:
"ein weiteres verdammtes scheißproblem in dieser welt ist nicht das wir zu wenig geld haben, sondern das Geld selbst!"

Das Geld an sich kann nicht gut oder schlecht,lieb oder böse sein.Ebensowenig wie ein Auto.Es hat erst die Wertigkeit die wir ihm geben.Deswegen ist es ein Trugschluß zu glauben das das Geld Schuld an allen Problemen habe.
WIR sind das Problem.Denkst du die Menschen wären schlagartig anders wenn es kein Geld gäbe?Gab es keine Habgier vor dem Geld?

Noch etwas:
Der Mensch muß arbeiten um zu leben.Unbestritten.
Warum wertest du dabei die Arbeit für Geld niedriger als für Kartoffeln zB.
Der Bauer arbeitet um seine Kartoffeln zu ernten.
Einfache Aussage.Klar.
Wenn ich jetzt arbeite um Geld zu verdienen und es später gegen Kartoffeln eintausche,ist meine Arbeit dann schlechter weil ich für das "böse" Geld gearbeitet habe?
Es ist lediglich ein Tauschmittel.So wie Karotte gegen
Kartoffel.

Also sämtliches Gemüse abschaffen-dann ist die Menschheit gerettet.

Würd gern mehr dazu loswerden doch leider würde es den Rahmen sprengen und wäre offtopic.

die anc
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 22.10.2002    um 23:37 Uhr   
du hast recht und unrecht.

als geld eingeführt worden sit war es ein kontrollmittel: es sollte sicherstellen das jeder arbeitet.

heute ist es mehr als das, heuten zwingt es leute dinge zu tun die sie sonst nie tun würden. geld führt heutzutage zu mord, gewalt und kriegen (siehe irakkrieg etc.)

es geht mir auch nciht nur um geld es geht mir um den gesamten "privaten" besitz, denn mal ehrlich wie kann ein mensch behaupten "das gehört mir"? hat er es erschaffen? normalerwiese nicht, normalerweise hat er es gestohlen...keinem mitmenschen sondern "nur" der welt.

chaos
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Nutzer: ancilla
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geschrieben am: 23.10.2002    um 10:21 Uhr   
Falsch.Nicht das Geld führt die Menschen dazu sondern die Habgier.Die gab es,gibt es und wird es wahrscheinlich auch immer geben.(obwohl ich noch Hoffnung sehe)
Zum Thema Eigentum:
Warum gibt es Eigentum?
Eine Theorie:
Wenn genug von allem,für alle da ist:Lebensraum,Nahrung usw
ist der Gedanke das Eigentums eher unwichtig.Jeder kann soviel nehmen wie er braucht-nicht mehr und nicht weniger.

(Du sagst "von der Welt gestohlen".Wenn du es so nennen magst,bitte.Aber dann stehlen auch Tiere und Pflanzen,denn sie nehmen sich ebenso was sie zum Leben brauchen.Wenn sie bzw wir es nicht tun würden,wären wir/sie zum Tode verdammt)

Wenn aber eben nicht von allem genug da ist entsteht Konkurrenz.Jeder versucht sich seinen Anteil zu sichern.Manche mehr,manche weniger.
Damit JEDEM auch den Schwächeren das Überleben gesichert wird,brauchen wir den Staat.Er versucht gerecht aufzuteilen.
(Ich rede von Demokratie nicht vom Leviathan,auch wenn man es vermuten könnte =))
Ich persönlich sehe den demokratischen Staat als ÜBERGANGSLÖSUNG.Eben so lange bis wieder genügend für alle da ist ODER bis die Menschen Einsicht zur Vernunft haben.Wenn jeder bereit ist freiwillig etwas abzugeben-dann ist der Staat überflüssig und das Zusammenleben funktioniert auch ohne Regeln/Normen.
Bis dahin müssen wir das Beste daraus machen und jeden Tag daran arbeiten das die Menschen ein Stück besser werden-und somit auch die Welt.
Bitte zereißt mich nicht,mir ist bewusst das ich Kant,Locke,Hobbes und meine eingenen Anscichten durcheinandergeworfen habe ABER man sollte nicht stur EINEM Weg folgen sondern dem,welcher am sinnvollsten erscheint.
so far
die anc

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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 23.10.2002    um 13:11 Uhr   
du magst ja recht haben, der staat ist überganslösung, die frage ist wie lange noch.

bis vor einigen jahren hat das system der nationalstaaten funktioniert, bis vor ein paar jahren und jetzt stürmen wir gradewegs auf den dritten weltkrieg zu. diesmal wird es kein imperalistischer krieg der westmächte sein und auch kein größenwahnsinniger diktator wird ihn auslösen. diesmal werden nur die entwicklungsstaaten um ihr pures überleben kämpfen denn mehr können sie eh nicht von der welt erwarten.

wir müssen vernünftiger werden oder wir werden uns selber auslöschen und die evolution wird die menschheit als gescheiterten versuch ansehen.

chaos

(robin wo bissen du?)
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 23.10.2002    um 21:45 Uhr   
jetz redet ihr auch noch über einen weltkrieg
putzig fg

hey wir sterben alle irgendwann deshalb ist es eigentlich unsinnig zu kriegen odcer so.
aber, schonmal versucht ne kartoffel zu essen und geld?
was schmeckt besser, was nützt dir im endefekt mehr?
da gabs doch mal diese griechische sage:
irgendeiner hat nen wunsch frei weil er nen gott gerettet hat und der typ wünscht sich, dass er alles was er berührt zu gold wird. demnach kann er nichts mehr essen und trinken.
irgendwann werden die ganzen reichen pisser in irem eigenen geld ersticken (geschieht ihnen recht).
also, was wollt ihr mit geld?
tiere leben ohne geld, ich weiß fressen oder gefressen werden aber stirbst du heute nicht, tuts morgen ein anderer ganz einfach. sterben tun wir alle und im endefekt sehn wir, dass wir 50 jahre unseres lebens nur für das geld ausgegeben haben. arbeiten wir doch gleich fürs essen, würd mir schon viel mehr spaß machen. überall, gehts um geld. der attentäter in woshingten will jetz auch geld. bei den wahlen ging es nur um geld. um schulden, arbeitslose, die kein geld verdienen. diese ganzen popstars sind auch geldgeil, die verkaufen sozusagen ihre körper.

ich könnte noch mehrere beispiele aufzählen

aber was haben wir jetzt davon?
probleme. und ich sehe keine probleme wenn wir einfach uns alle gleichstellen würden, aus reiner sozialirgendwas arbeiten würden und essen dafür bekommen würden.
das irritiert mich immer, wenn dicke fette bonzen auf der zeil z.b. für penner, die manchmal keine chanze zur ausbildung gehabt haben, nichtmal nen euro haben. denen sitzt das geld doch locker in der tasche.
aber die denken eben durch dieses geld nur an sich
"wie leg ichs an, ich muss sparen sparen sparen"

bääääääääääääh

Ich

(edit: für rechtschreibfehler übernehme ich keinerlei verantwortung :-)) )
Geändert am 23.10.2002 um 21:46 Uhr von Robin_Hood
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"Autor"  
Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 23.10.2002    um 22:03 Uhr   
Also ich glaube das Problem was der Autor mit der Geschichte anspricht ist einfach, dass die Menschen nicht mehr denken. "Rot... stehen bleiben. Bloß nicht weiter gehen, vorsicht"
"Grün... ich darf gehen. Jetzt aber schnell und wenn es doch Rot wir bloß rasch weiter"

Kai nimmt die Sache allerdings ernster. Rot... heißt stehen bleiben. Basta! Dadurch will er zeigen das Nachdenken viel sinnvoller wäre als einfach stures anwenden von Formalen.

Kann ja sein das ich mich irre, aber das ist meine Meinung.

Jendis.
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 23.10.2002    um 22:06 Uhr   
ein weltkrieg ist nichts putziges robin udn ist so wie es aussieht die folge des kapitalismusses, ansonsten dir mal wieder zustimme etc. für essen arbeiten würde echt sinn machen so irgendwie

chaos
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"Autor"  
Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 23.10.2002    um 22:12 Uhr   
Man sollte den Tauschhandel wieder einführen. Da wäre allen mit geholfen, denke ich.

Jendis
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"Autor"  
Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 23.10.2002    um 22:23 Uhr   
nur denen nicht die nichts mehr haben


chaos
Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus
Geändert am 24.10.2002 um 02:53 Uhr von AngelofChaos
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