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Nutzer: presea
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geschrieben am: 04.11.2002    um 00:12 Uhr   
(zitat)Es ist wie immer; wenn man hier nicht für jede Perversion und Abartigkeit Verständnis aufbringt(/zitat)

paccy...es ist überheblich und arrogant so zu reden.mindi kann ich teilweise noch verstehen,aber du verurteilst alles ,was nicht so denkt und ist wie du.

(zitat)Toleranz und Liberalität werden eben allzu oft mit Prinzipienlosigkeit, Beliebigkeit und Charakterschwäche verwechselt.
(/zitat)

es ist nicht charakterschwach menschen zu akzeptieren,so wie sie sind.
oder?
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Nutzer: Zynisch
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geschrieben am: 04.11.2002    um 06:57 Uhr   
Hab ich eigentlich schon erzählt das meine Putzhilfe krank ist? ja ehrlich, sie hört Kelly family. Und der Busfahrer, der is auch Krank, weil, der trägt immer Krawatten mit Blümchen drauf. Ach und Kassiererinen, die sind eh alle krank, so schnell wie die sind. So da wir nun alle wunderbar festgestellt haben, das per oben gemachter Definition, alle MEnschen krank sind, finde ich es schön und beruhigend das wohl auch paccy und mindiyana dahingehend keine ausnahme zum allgemeinen krankheitsstand der Bevölkerung stellen wollen und brav ihren Kranken Part mit all diesen anderen ach so kranken Menschen dieser exxtrem kranken Gesellschaft, erfüllen wollen.

Aber vielleicht wird es ja heilbar.



So LOng
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 04.11.2002    um 08:13 Uhr   



amüsiert
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 04.11.2002    um 09:05 Uhr   
puh .. jetzt habe ich mich durch die ganzen texte gelesen .. und mir ist kalt ..

zum einen: ich habe eine absolute hochachtung vor fenja .. denn ich weiß anhand eines beipiels aus meinem nächsten bekanntenkreis, wie schwer es ist a) zu erkennen, warum man sich nicht wohl in seiner haut fühlt, b) zu verarbeiten, dass das, was man will, gegen die "allgemeingültien moralvorstellungen" unserer gesellschaft verstößt und c) dieselben hinter sich zu lassen und so zu leben, wie man leben will ..

denn darum geht es .. jeder will leben, wie er will .. und niemand hat einem anderen vorzuschreiben, wie er sein leben zu gestalten hat, so lange er nicht gegen das gesetz verstößt ..

wenn heute unterschriften gesammelt werden, dass homosexuelle paare in deutschland heiraten dürfen, dieselben steuerlichen vorteile genießen dürfen, wie heteropaare, dass sie kinder adoptieren dürfen .. so werde ich meine unterschrift ganz dick daruntersetzen ..

wie presi schon bemerkte; man heiratet aus liebe .. komme mir nun keiner mit den worten, die ehe dient der fortpflanzung .. gemäß dieser doktrin müsste allen heteropaaren die heirat verweigert werden, die keine kinder in die welt setzen wollen ..

es ist im denken vieler verankert, dass schwul mit tuntig gleichzusetzen ist .. lacht leise .. ich möchte nicht wissen, wieviel schwule so manch einer kennt, ohne es auch nur ansatzweise zu ahnen .. ebenso ist es falsch zu denken, dass alle lesben alice-schwarzer-typen sind .. und dann gibts noch die, die beide geschlechter mögen .. was ist mit denen? ..

und was ist normal? .. noch vor kurzer zeit war es normal, dass frauen nur röcke trugen, ihr leben am heimischen herd fristeten .. noch vor dreihundert jahren war es verpönt sich oft zu waschen oder gar unterwäsche zu tragen ..

das einzige, was wirklich normal ist; die menschheit entwickelt sich! es ist ja nicht so, dass es solche dinge erst in der neuzeit gibt .. sie existieren seit jahrhunderten .. und es ist ein wahres glück, dass all diese dinge langsam aus der grauzone der tabus ans licht treten ..

V.

ps: ach ja .. vielleicht denke ich anders, weil ich selbst eine "abartigkeit" mein eigen nenne .. ich bin sadistin .. und nun, kreuzigt mich!
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: moros
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geschrieben am: 04.11.2002    um 12:31 Uhr   
Hallo zusammen,

diese Diskussion finde ich sehr interessant. Vieles von dem, was ich denke, wurde schon gesagt, allerdings möchte ich dennoch etwas dazu schreiben.
Zunächst einmal: Toleranz ist ohne Frage für das Zusammenleben von Menschen essentiell wichtig. Ebenso offensichtlich muß sie auch Grenzen haben, nämlich da, wo andere geschädigt werden. Dieses ist bei Neigungen wie Homosexualität oder Transsexualität sicherlich nicht der Fall.

(zitat)ps: ach ja .. vielleicht denke ich anders, weil ich selbst eine "abartigkeit" mein eigen nenne .. ich bin sadistin .. und nun, kreuzigt mich!(/zitat)
Da ich mich für Teile der "bizarren Erotik" sehr interessiere (auf welche Weise, soll natürlich nicht Gegenstand dieses Beitrages sein), habe ich schon früh eine offene Haltung angenommen, so daß ich über manche in diesem Thread geäußerten Meinungen nicht sehr glücklich sein kann. Homosexualität ist also widernatürlich? Ja, sogar krankhaft? Ebenso Transgender? Und wie steht es mit Sadomasochismus?
(Ironie)
Da werden doch Menschen geschädigt, mißhandelt, erniedrigt! Wie kann man denn jemand anderen schlagen und daran noch Lust verspüren oder es umgekehrt sogar als erregend empfinden, Schmerzen zu erleiden? So etwas muß doch krank sein! Diskussion beendet!
Um den Faden etwas weiterzuspinnen: Ist Hochleistungssport nicht auch widernatürlich? Zumindest, wenn er bis zu einem gewissen Alter betrieben wird? Der menschliche Körper ist für solche Extrembelastungen auf Dauer nicht konzipiert. Aber trotzdem schauen wir uns auf voyeuristische Weise jedes Fußball-Bundesligaspiel an, sitzen gemütlich im Sessel und sehen mit Freuden zu, wie sich die armen, armen Sportler ihre Gesundheit ruinieren. Da kann man sich fragen: Wer ist denn nun krank?
(/Ironie)

Zurück zum Thema. Fakt ist: Was nicht der "gesellschaftlichen Norm" (ein fürchterlicher Ausdruck) entspricht, wird von vielen aufgrund von Halbwissen und Vorverurteilung mit Skepsis, Ablehnung, ja sogar Verachtung bedacht. Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute dennoch insgeheim ihre "abartigen Phantasien" haben, sich aber nicht trauen, diese auszuleben, eben aufgrund der Angst, ins soziale Abseits zu geraten.

Übrigens, um explizit auf das Titelthema dieses Threads einzugehen: Ich finde die Tatsache, daß ein Mann sich wie eine Frau kleidet und benimmt (oder auch umgekehrt), zwar ungewöhnlich, habe aber Hochachtung davor, daß jemand die Kraft und den Mut aufbringt, so zu seinen innersten Neigungen zu stehen. Bisher kenne ich keinen solchen Menschen persönlich.

Solche Dinge mögen befremdlich erscheinen, weil sie einfach nicht in das "gewohnte Bild" passen - jetzt völlig wertneutral gesagt. Aber Vorverurteilungen nach dem Motto "Zu so jemandem gehe ich keinen Kontakt ein" finde ich fehl am Platze. Schließlich kommt es letzten Endes auf den Menschen an und nicht auf sein Äußeres.

Solange man nicht gegen das Gesetz verstößt und niemand anderen schädigt, soll man nach dem Leben streben, das einen glücklich macht!

moros
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 04.11.2002    um 13:38 Uhr   


findet so langsam den glauben an die menschheit wieder :)
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 04.11.2002    um 14:21 Uhr   
oh mein gott.

mal wieder bin ich über die engstirnigkeit einiger leute hier entsetzt.
fenja war von anfang eine frau, nur sah sie nicht so aus.
frau-sein definiert sich für mich nicht nur über das aussehen, sondern in erster linie über meine denkweise.
und zuguterletzt gehört natürlich auch das äussere dazu. und wenn es einem nicht gegeben wurde, man aber die möglichkeit hat, das zu ändern, dann soll man das tun.

zur homosexualität:
liebe kann nicht falsch sein.
nicht zwischen mann und frau, mann und mann oder frau und frau.

desti xxx

n.o.m.
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Nutzer: Zynisch
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geschrieben am: 04.11.2002    um 19:16 Uhr   
(zitat)zur homosexualität:
liebe kann nicht falsch sein.
nicht zwischen mann und frau, mann und mann oder frau und frau.

desti xxx

n.o.m.(/zitat)


absolut zustimmt.
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Nutzer: Gast_Grauer_Wolf
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geschrieben am: 05.11.2002    um 13:15 Uhr   
Nicht Homosexuelle oder sogenannte Transgender, Menschen mit Geschlechtsindentitätsproblemen sind krank, sondern die Gesellschaft, in der sie leben ist krank. Weil ein großer Teil dieser Gesellschaft nicht über den Tellerrand hinausgucken kann, iss alles, was da nicht hineinpasst abnormal und krank. Es gibt Dfinge im Leben, die man nicht verstehen kann, deswegen sind diese dinge aber nicht abnorm.Wer sich die Mühe macht, einmal die Situation, in der erlebt, kritisch zu reflektieren und zu hinterfragen, wird da selber ganz schnell draufkommen. Das Problem ist nur, daß dazu auch gehört, sich selber zu hinterfragen und das stößt bei vielen auf Ängste, denen sie sich nicht stellen wollen.
Ich selber bin ein sogenannter "STINO" (Stinknormaler) und dafür, daß Schwule und Lesben heiraten dürfen, Kinder adoptieren dürfen, und sonst machen können , was wir "Stinos" auch dürfen. Auch sollen Menschen sich so verhalten können, wie sie sich fühlen, ob als Mann oder Frau, ohne als "nicht normal" zu gelten.
Wer damit ein Problem hat, soll bitte ersteinmal bei sich selber anfangen, zu kritisieren, bevor er andere verurteilt.
Das, was uns anerzogen wird ist nicht alles an Werten, die zum Leben gehören. Ein wenig müssen wir selber den Hintern bewegen und unsere Gehirne anstrengen.
Vielleicht denkt der ein oder andere mal darüber nach....
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Nutzer: Gast_DieRebellin
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geschrieben am: 05.11.2002    um 14:12 Uhr   
hm, hier wurde ja jetzt schon eine ganze Menge gesagt, und ich bin froh, dass auch mehrfach schon auf den Unterschied, ob etwas einem anderen schadet oder nicht hingewiesen wurde. Das finde ich nämlich entscheidend!
Ich glaube, dass ich viel tolerieren kann, auch, wenn ich es nicht verstehen kann oder/und selbst nie machen würde. (Sicher auch, weil ich mir genauso wünsche, selbst akzeptiert zu werden, wenn ich vielleicht etwas merkwürdige Sachen denke/tue/fühle.)
Wenn man anderen damit schadet, endet das aber mit der Toleranz. Ich meine, vielleicht kann ich dann immer noch verstehen, warum jemand irgendwie gehandelt hat (aus Wut oder so, je nachdem), aber ich würde es trotzdem nicht gut finden.

Zum eigentlichen Thema... wer weiß was kommt, Liebe ist unberechenbar, vielleicht verliebe ich mich eines Tages in eine Frau. Ich denke schon, dass das möglich ist. (Obwohl ich bisher Jungs viel interessanter finde, das spielt aber gerade keine Rolle.*g*)
Und ich finde es schade, dass ich schon von vielen komisch angeguckt werde, wenn ich sage "Wieso, ist doch möglich. Weiß ich, in wen ich mich verlieben werde?" ... nur, wenn ich das schon sage...

Und was mir noch eingefallen ist... Wir befinden uns hier immerhin in einem Chat. Mir könnte jemand erzählen, er sei männlicher oder weiblich, und das müsste ich ihm/ihr glauben. Wenn er/sie mir dann irgendwann gesteht, dass das gelogen war (aus welchem Grund auch immer man sowas behauptet), mag ich diese Person dann plötzlich weniger/mehr/anders? (wenn man außer Acht lässt, dass ne Lüge nie gut für Freundschaften ist)
Das war nur so ne Überlegung, die mir gerade kam... So ziemlich alle hier chatten auch. Wisst ihr denn, was ihr da für Leute kennt? ...hm...

Reby
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Nutzer: PrinzBoese
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geschrieben am: 05.11.2002    um 16:55 Uhr   
Irgendwann in ferner Zukunft wird es eine Welt geben,
wo jeder das sein kann was er möchte.
Ohne das mit Fingern auf ihm oder ihr gezeigt wird.
Wie weit diese Zukunft entfernt ist ?
Es liegt an euch und an dem was ihr euren Kindern beibringt.

Grüsse

PrinzBoese
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Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 05.11.2002    um 17:06 Uhr   
ich lese nun schon seit einigen tagen diesen thread mit und bin echt erschüttert, wie "ungebildet" manche menschen sind.... transsexualität und homosexualität werden in einen topf geworfen und als krnakheit bezeichnet.....

oh mein gott, wenn ich schon dieses pseudo argument höre: "ich hatte eine schulkameradin die lesbisch war"...

wenn du es tollerieren würdest, würdest du es nicht erwähnen....


das von erwachsenen menschen.... ihr solltet euch was schämen... ehrlich....

die Prozedur der geschlechtsumwandlung ist ein super harter kampf mit den ärzten und wenn die person die sich das wünscht nicht wirklich im falschen körper geboren wurde, wird sie nicht umgewandelt... alleine schon, weil sie nicht das durchhaltevermögen hat.... hat sich schonmal einer von euch gedanken darüber gemacht, wie viele menschen ihr leben im falschen körper fristen, weil es menschen wie euch gibt??? na danke, ich hoffe ihr habt keine kinder, denen ihr eure wertvorstellungen vermittelt.

zu sonic möchte ich auf sein alter hinweisen und anmerken, dass er sich wohl erst aufgrund dieses threads erst richtig mit dem thema beschäftigt hat und sicher noch aufwacht, da ich ihn einfach anders kennengelernt habe....

becci
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Nutzer: Liz_Mallon
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geschrieben am: 05.11.2002    um 17:22 Uhr   
Oh Gott...warum soll Homosexualität so falsch sein? Wer hat eigentlich bestimmt das Mann und Frau zusammengehören? Nur weil sie sich so fortpflanzen können, ok. Aber die die homosexuell sind, sind doch nicht gleich anders! Und wenn ein Mann oder eine Frau eine Geschlechtsumwandlung macht, ist das auch nicht schlimm, wenn der/diejenige das wirklich möchte.

Meine Schwester erzählte mir mal:
"Ich bin zwar nicht lespisch, aber das ist krank. Hör mal:
Es gab auf unserer Schule mal ein lespische Mädchen. Die anderen Mädchen wollten sich partout nicht in der gleichen Umkleide umziehen in der sie auch ist, nur weil sie lespisch ist!"

Sie wird den Mädchen doch nicht gleich was tun!
Das gleiche gilt für Schwule.

~Greetz~
Lizzi
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 05.11.2002    um 18:53 Uhr   
these .. poeten und solche, die sich dafür halten, sind weltfremd und nicht in der lage, sich mit der realität auseinaderzusetzen .. sie leben lieber in ihrer rosa scheinwelt ..

wirklichkeitsfremd? phobie? krank? ..

think about ..

V.

man kann wirklich in allem etwas "abnormales" sehen ..


Geändert am 05.11.2002 um 18:54 Uhr von vulcania
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geschrieben am: 05.11.2002    um 19:12 Uhr   
hmmmmm...

es liegt wohl jedem selbst ueberlassen, ob man mit transvestiten zu tun haben will oder nicht und was man ueber sie denkt, wohl auch....aber trotzdem finde ich es schade, dass man solche vorurteile hat und sich festbeisst, dass alles so sein muss wie es war und wie es bestimmt ist...die erde waere ohne menschen drauf, die sie bilden, nicht das was sie ist und deswegen gibt es auch kein "so muss es sein!"...natuerlich braucht man immer beide seiten um ein gleichgewicht herzustellen, aber ich hoff doch mal, dass nicht irgendwann die seite der vorurteils-menschen ueberwiegt.....was ist eine welt, die einem alles diktiert und die moralvorstellungen gepraegt von vorurteilen sind? was machen die contra-transvestiten wenn ein ihnen lieber mensch sich auf einmal outet?....
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 05.11.2002    um 19:15 Uhr   
ich toleriere meinungen, die nicht menschenverachtend sind.

wollt ich nur mal gesagt haben.

desti xxx

n.o.m.
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 05.11.2002    um 22:27 Uhr   
@ mindiyana

1. ich habe mit keinem mensch auf dieser welt mitleid, denn ich leide ja nicht mit ihm .. ich habe höchstens mitgefühl mit jemandem .. und auch nur dann, wenn es ihm aus bestimmten gründen schlecht geht ..

2. ich habe hier niemandem seine meinung verboten oder ihn deshalb zurechtgewiesen .. das steht mir nicht zu ..

3. habe ich meine meinung geäußert, die anscheinend außerhalb deines toleranzrahmens liegt ..

4. lasse ich jeden denken und sagen, was er will .. ich behalte mir aber vor - und zwar auf sachlicher ebene - meine diesbezügliche meinung zu äußern .. so, wie jeder seine meinung zu meiner denkweise äußern mag ..

5. fühlst du dich durch meine these, die rein hypothetischer natur war und ist, angegriffen, so ist dies nicht mein problem, war die intention doch aufzuzeigen, was in dieser welt so alles als "abnormal" angesehen werden kann ..

6. toleranz ist nur ein wort .. jeder verlangt sie für sich, aber niemand, und ich meine wirklich niemand, ist in der lage, diese umfassend einem anderen zuzugestehen - auch, wenn er sich noch so sehr darum bemüht ..

so far ..

V.


Geändert am 05.11.2002 um 22:28 Uhr von vulcania
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: Gast_DieRebellin
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geschrieben am: 05.11.2002    um 22:29 Uhr   
(zitat)
Wenn das, was ihr hier treibt, nicht nur Pseudo-Toleranz ist, warum toleriert ihr dann nicht auch unsere Meinung? Immerhin schaden wir damit auch keinem!

Mindi

(/zitat)

Hm, das hier ist doch ein Forum, damit man Meinungen diskutieren kann, oder? Wenn du nicht willst, dass jemand sagt, was er von deiner Meinung hält, warum behälst du sie dann nicht für dich?

Und dann fiel mir noch ein, dass die Liebe zwischen zwei Männern im alten Griechenland für die höchste Form der Liebe gehalten wurde...

Reby
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 05.11.2002    um 22:30 Uhr   
@Mindi: Laß es gut sein! Diese Diskussion hat ihr Ende gefunden. Es wundert mich ehrlich gesagt auch nicht, wie sich die Mehrheit hier äußert. Wie Du bereits sagtest ist es "Pseudo-Toleranz", die aus ihnen spricht.
Eine multikulturelle, biodynamische, multiethnische und bis zur Selbstaufgabe liberale Haltung ist die Folge von antiautoritärer Erziehung und der Angst als "rechts" zu gelten. Im Prinzip verstehen die Meisten von ihnen aber nicht einmal, was sie da eigentlich von sich geben.
Ich kann damit leben, wenn jemand eine andere Meinung als ich hat, selbst wenn er sie der Masse nur nachplappert, um akzeptiert zu werden.
Von mir aus sind auch alle aus Überzeugung schwul oder lassen sich (auch mehrfach :-))) umoperieren. Ihnen ist nicht zu helfen. Und sie sind es auch nicht wert, ihnen noch eine weitere Zeile zu widmen.
Menschen wie uns bleibt nur, unsere Ansichten zu verteidigen; nicht indem wir hier Worte vergeuden, sondern indem wir in unserem eigenen Umfeld für Ordnung sorgen.

;-) Paccy
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 05.11.2002    um 22:43 Uhr   
(zitat)Eine multikulturelle, biodynamische, multiethnische und bis zur Selbstaufgabe liberale Haltung ist die Folge von antiautoritärer Erziehung und der Angst als "rechts" zu gelten. Im Prinzip verstehen die Meisten von ihnen aber nicht einmal, was sie da eigentlich von sich geben.
.. ...
Von mir aus sind auch alle aus Überzeugung schwul oder lassen sich (auch mehrfach :-))) umoperieren. Ihnen ist nicht zu helfen. Und sie sind es auch nicht wert, ihnen noch eine weitere Zeile zu widmen.
Menschen wie uns bleibt nur, unsere Ansichten zu verteidigen; nicht indem wir hier Worte vergeuden, sondern indem wir in unserem eigenen Umfeld für Ordnung sorgen.

;-) Paccy (/zitat)


liebster paccy
ich bin weder antiautoritär erzogen worden,noch habe ich angst,als "rechts" angesehen zu werden
ich renne nicht der masse nach,nur weil ich eine aufgeklärte ,tolerante art zur sexualität eines menschen habe und nicht die veralteten ansichten einer mittelalterlichen gesellschaft vertrete,die sich aus "angst vor dem fremden" nicht trauen,mit sowas zu beschäftigen.
ich verstehe sehr gut,was ich von mir gebe,denn ich habe mich damit beschäftigt.
es zeugt von deiner menschenachtung uns als "nichts wert" zu bezeichnen.
und -paccy- "in deinem umfeld für ordnung zu sorgen"?..

ohje-ich hoffe für dich,das du tolerantere freunde hast,als du es bist.
und frage mindi doch erst mal,ob sie auch deine extreme haltung teilt-und nicht nur etwas.

Geändert am 05.11.2002 um 22:44 Uhr von Presea
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Nutzer: Gast_tinkerbell
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geschrieben am: 05.11.2002    um 22:56 Uhr   
(zitat)Immerhin schaden wir damit auch keinem!(/zitat)

nicht? mich würde es sehr treffen, wenn ich als abartig bezeichnet werden würde, nur weil ich nicht in die kleine, heile Welt von "unserer kleinen Farm" passe...

Aber ich finde es noch ok, wie Du argumentierst...ich will Dich ja gar nicht zu irgendetwas bekehren....es ist Dein gutes Recht, "sowas" gut zu finden- oder es zu lassen.

wo mir die Galle hochkommt, sind postings ala
(zitat)Eine multikulturelle, biodynamische, multiethnische und bis zur Selbstaufgabe liberale Haltung ist die Folge von antiautoritärer Erziehung und der Angst als "rechts" zu gelten. Im Prinzip verstehen die Meisten von ihnen aber nicht einmal, was sie da eigentlich von sich geben.
Ich kann damit leben, wenn jemand eine andere Meinung als ich hat, selbst wenn er sie der Masse nur nachplappert, um akzeptiert zu werden.
Von mir aus sind auch alle aus Überzeugung schwul oder lassen sich (auch mehrfach ) umoperieren. Ihnen ist nicht zu helfen.(/zitat)
Ich bin alles andere als antiautoritär erzogen worden. Was mir meine Eltern aber auf jeden Fall mitgegeben haben (und was Paccy offensichtlich fehlt), ist Mitgefühl und der Wunsch, daß "andersartige" in ihrem Leben glücklich werden. Ich habe auch keine Angst, als rechts zu gelten - ich bins nämlich nicht. Und stolz drauf. (Nebenbei bin ich seit Jahren überzeugter CDU-Wähler)
Das mit dem "Nachplappern" ist ein Armutszeugnis...Paccy gehen offensichtlich die Argumente aus...jetzt ist also der Zeitpunkt gekommen, die der anderen schlechtzureden. Bravo.

(zitat)Und sie sind es auch nicht wert, ihnen noch eine weitere Zeile zu widmen.(/zitat)

Aha...nicht wert.....der Satz spricht für sich...und Bände über Deine Meinung über diejenigen, die Deine nicht teilen. Obwohl ich mich grad sehr über Dich ärgere, finde ich sehr wohl, daß Deine Meinung "wert" ist, gehört zu werden....aber ich bin ja bis zur Selbstaufgabe liberal ...und stolz drauf.


(zitat)Menschen wie uns bleibt nur, unsere Ansichten zu verteidigen; nicht indem wir hier Worte vergeuden, sondern indem wir in unserem eigenen Umfeld für Ordnung sorgen.
(/zitat)

Ich bete zu Gott, daß ich mich nie zu Deinem Umfeld zählen muß...Dein Verständnis von Ordnung (Sauberkeit, Moral, angebracht und unwert) ist genau die Art von Spießbürgertum, die in ihren Auswüchsen zu Inhaftierung und "Umerziehung" führt und geführt hat (weitere Ausflüge in die Geschichte erspar ich mir).

Und wenn Du partout nicht akzeptieren kannst, daß es Leute gibt, die anders sind als Du, die Gefühle und Gedanken haben, die nicht in Dein Vorgarten-Weltbild passen, dann kauf Dir ne Sonnenbrille...am besten eine, wo Du nicht durchsehen kannst und Dir die verlotterte Gesellschaft anschauen mußt....

sauer tinker
Geändert am 05.11.2002 um 22:57 Uhr von Tinkerbell
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