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Ost/West (Umzug) |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 21:12 Uhr
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mal im ernst,
viele von uns sind ossis und viele wessis.
wegen arbeitslosigkeit u. ä. sind einige ossis in den westen gemacht.
aber gibt es auch wessis die jetzt im osten sitzen?
Und wenn ja, warum?
Gibt es einen großen unterschied in der lebensform?
Was ist besser, was schlechter?
Und habt ihr immer noch vorurteile?
bitte, äußert euch mal ;)
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geschrieben am: 08.03.2003 um 21:25 Uhr
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willst du hier nur "wessis" hören? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 23:18 Uhr
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| @presea nein natürlich nicht nur wessis sonder sowohl als auch ;) |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 02:30 Uhr
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| also ick schätz ma das einzig gute im westen ist in der tat die arbeit..meine cousine is auch in westen gezogen weilse hier einfach keine chance hatte was zu finden und wenn dann wurde es echt schlecht bezahlt..schon scheisse und so. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 10:37 Uhr
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lol ich finds immer wieder lustig wie die leutz so dialekt oder mundart reden ...
am thema vorbei ich weiss
würde für geld/arbeit auch in den osten ziehen , wenns nötig wäre , aber wie ja schon gesagt wurde siehts da mit arbeit schlechter aus als hier
würde wohl für arbeit fast überall hin ziehen
tja mal neugierig auf beiträge wartet die mehr aus erfahrung sprechen als meiner ..Polli
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 11:53 Uhr
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Ich für meinen Teil hab mich ehrlich gesagt garnicht erst bemüht, hier (im Osten) ne Arbeit zu suchen. Ich hab mich gleich gen Ba-Wü aufgemacht. (Gründe sind rein Gehalts mäßiger Herkunft gg)
Und letztens hab ich auch gesehen, warum:
Als ich mal wegen gott weiß was im BIZ (Berufsinformationszentrum) war hab ich ne alte Schulkameradin von mir getroffen, die verzweifelt nach Arbeit sucht.
"Naja, nur eine von über 4 Millionen" denkt ihr vielleicht.
Aber: die Frau ist 20, hat Abitur (nicht mal ein schlechtes) und das schon seit 2(!) Jahren und findet trotzdem keinen Job!
Zum Thema, ja ich kenne nicht direkt Wessis, allerdings Leute, die jahrelang im Westen gearbeitet haben und dann zurückgekommen sind.
Die Gründe für ihn waren, dass man hier leichter (und billiger) ein Haus bauen und, wenn man will, sich auch in der ein oder anderen Branche besser selbständig machen kann...
Betreffs Vorurteile:
Also Vorurteile würd ich nicht sagen, aber das Wort Ossi fällt schon immer mal wieder, auch in nicht ganz freundlicher Form...Aber im Großen und Ganzen sagt da keiner was.
Das hängt aber denk ich auch damit zusammen, dass in der Region bei mir (Stuttgart) ein hoher Ausländeranteil auch in der Firma zu finden ist, und da wäre es schon arg traurig, wenn die freundlich und wir Ossis (trotz allem das eigene Land) schlecht behandelt würden...
Einen Unterschied in der Lebensform gibt es an sich nicht...Sicher hat man im Westen einen höheren Lebensstandard, allerdings kostet der auch mehr (ich zahl für meine Wohnung fast doppelt soviel wie hier).
Aber im allgemeinen lebt man da unten genauso wie hier vor sich hin...
Das sind meine Gedanken zu diesem Thema...
der cloud Geändert am 09.03.2003 um 11:55 Uhr von Cloud |
Und Gott sagte: "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!" -
Und ich lächelte, und war froh - und es kam schlimmer... |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 13:03 Uhr
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| An dieser Stelle möcht ich doch mal sagen das die hübschesten Frauen ausm Osten kommen ;-)) |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 15:29 Uhr
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(zitat)also ick schätz ma das einzig gute im westen ist in der tat die arbeit..(/zitat)
DAS fällt bei mir unter Vorurteile.  |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 15:34 Uhr
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(zitat)(zitat)also ick schätz ma das einzig gute im westen ist in der tat die arbeit..(/zitat)
DAS fällt bei mir unter Vorurteile. (/zitat)
alos ich würd auch sagen,im westen gibt`s mehr und bessere arbeit hat nix mit vorurteile zu tun...ausserdem verdient man da besser. |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 16:40 Uhr
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ich lebe im osten und bin ehrlich gesagt sehr glücklich darüber....mal abgesehen von der arbeit,die bei uns ja doch sehr knapp ist.für mich ist es klar das es einen unterschied zwischen den leuten im westen und denen im osten geben muss....alleine schon weil es drüben nicht solche probleme mit der arbeit gibt(geringeren maße).
ich habe jedoch auch schon wessis kennengelernt,die naja von ossis nicht sehr viel hielten und ihnen das auch zeigten(auch mir)...z.bsp.mit beschimpfungen.ich meine nur weil ich ein ossi bin heißt das nicht gleich,dass ich dümmer als ein wessi bin....aber die leute waren der meinung alle ossis sind dumm.es gibt bestimmt auch ossis die solche nicht gerade intelligenten kommentare ablassen....!wohnen wir denn nicht in einem land....ich glaube schon...und deshalb sollten wir uns auch endlich so verhalten. Geändert am 09.03.2003 um 17:09 Uhr von sexloverin |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 19:41 Uhr
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(zitat)(zitat)(zitat)also ick schätz ma das einzig gute im westen ist in der tat die arbeit..(/zitat)
DAS fällt bei mir unter Vorurteile. (/zitat)
alos ich würd auch sagen,im westen gibt`s mehr und bessere arbeit hat nix mit vorurteile zu tun...ausserdem verdient man da besser.(/zitat)
Was Sneaky Pie meinte, kann ich verstehen... Das hört sich nicht gerade nach: "Hey, die Leute dort sind auch nett" oder ähnlichem an... was nicht heißt, dass im Osten niemand nett ist... der einzige gute VORTEIL des Westens ist dann wohl die Arbeit.. aber anderes GUTES findet man hier auch.
Edit:Wortverdreher Geändert am 09.03.2003 um 19:48 Uhr von Shinju |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 20:09 Uhr
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| Das meinte.. mich hat das "einzig gute" in dem Satz gestört.. überall gibt es nette und weniger nette Menschen, überall schöne und weniger schöne Landschaften... warum ich froh bin im Westen zu leben? Mhm.. bin ich das? Weil ich hier geboren und aufgewachsen bin, denke ich, und genauso würde es mir gehen, wenn ich im Osten leben würde.. aber es würde mir nicht im Traum einfallen, zu sagen "Das einzig Gute im Osten sind die niedrigeren Preise"! |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 20:27 Uhr
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"Das einzig Gute im Osten sind die niedrigeren Preise"!
schön wärs, wenns stimmen würde!
als gebürtiger ossi, der im westen aufgewachsen ist, bin ich wieder seit einem jahr im osten.
arbeitslo war ich dort und bin ich hier.
bis auf die mauern in den köpfen gibt es kaum einen unterschied, jeden falls nicht für mich.
alte menschen lehrten mich
heimat ist da, wo man sich wohl fühlt ;) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2003 um 22:35 Uhr
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| das ist das einzigste problem:in vielen köpfen ist die mauer noch da.... |
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geschrieben am: 10.03.2003 um 00:07 Uhr
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Ich hab zwar nicht viel vom Osten als Westler mitbekommen, aber ich hab 2 Tage bei nem Kumpel der in Berlin studiert und im Osten wohnt gewohnt und ich war so postiv überrascht. Ich denke zwar nicht, daß man Ostberlin gleich repräsentativ für ganz Ostdeutschland nehmen kann, aber die Menschen waren so aufgeschlossen und nett zu mir, ich fands klasse!! Seitdem denke ich schon positiver über den Osten!
Wenn ich an den Osten allgemein denke, kommen aber immer noch Dinge wie Arbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus auf. ich weiß, daß sind Vorurteile und man soll nicht alles und alle in einen Topf werfen, aber ich denke auch, daß sehr viele ähnlich da denken. |
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geschrieben am: 10.03.2003 um 12:57 Uhr
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man sagt auch, dass im westen für die gleiche tätigkeit mehr verdient wird (was sicherlich auch stimmt) allerdings denken manche auch, dass im osten mehr gearbeitet wird (längere arbeitszeiten & intensiver ...nich so "lasch" wie im westen) im gleichen beruf. ich seh das als vorurteil an - jedoch haben die leute im osten wirklich ne andere mentalit zum arbeiten als die wessis. (soweit ich das mitbekommen habe)
früher waren auch lebensmittel un diverse dienstleistungen (frisör, pizzaservice z.b.) im osten billiger, doch das hat sich mittlerweile aufgehoben wie mir scheint sodas meines wissens nach nur die mietkosten im westlichen teil deutschlands höher sind.. der rest is ne regionale problematik (großstadt vs. dorf).
die "mauer im kopf" wird meiner meinung nach nur von den medien immer&immer wieder aufgepusht - wo doch ältere leute befragt werden oder irgendwelche bekloppten in talkshows dünnpfiff labern..
mfg,
ich |
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geschrieben am: 10.03.2003 um 18:07 Uhr
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| also ich kannte deutschland im prinzip nur zusammen. ich war 4 als deutschland wiedervereinigt wurde. mir war wohl bewusst das deutschland mal geteilt war, aber vorurteile hatte ich nicht. (dann eher gegen die bayern *gg* aber das auch nur weil ich aus nrw komme ;)) die worte "ossi" und "wessi" hörte ich das erste mal bei "arabella" als diese eine sendung zum thema "10 jahre deutsche einheit" machte. vorher hatte ich diese begriffe nie gehört. ich wunderte mich, warum sich diese "ossis" und "wessis" so anpöbelten. das war für mich nur schwer nachvollziehbar. (ist es eigentlich bis heute noch). letzte jahr war ich dann mal im tiefsten osten (sozusagen) und hab "einheimische" kennengelernt. natürlich haben die leute da eine andere mentalität, andere begriffe und zum teil eine andere erziehung, sowie einen anderen dialekt, aber nichts gravierendes. ich könnte mir schon vorstellen da zu leben, allerdings würde es anfangs wohl ein paar probleme geben bezüglich des dialektes (sächsisch). aber wenn ich nach bayern zöge, hätte ich wohl noch größere probleme, von daher... ich bin froh , dass die mauer nicht mehr existiert und das sollten die anderen auch sein, denn damit waren so viele schicksale verbunden. naja ich wüsste nicht, was im osten anders sein sollte. ich meine die großen kaufhäuser gibts überall. was ich festgestellt habe, dass es dort keine anständigen brötchen gab, aber das mag an dem ort gelegen haben in dem ich war. gibt ja nicht überall leckere brötchen...aber naja. dmit könnt ich zur not auch noch leben. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.03.2003 um 23:12 Uhr
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(zitat)was ich festgestellt habe, dass es dort keine anständigen brötchen gab, aber das mag an dem ort gelegen haben in dem ich war.(/zitat)
*grinzzzz* könnte aber auch an einem anderen geschmack in sachen brötchen liegen oder? ;) nunja, im brandenburger raum schmecken mir persönlich die brötchen auch besser (und die heißen da auch so ...und nicht semmeln *g*).
die einstellung zu manchen dingen ist auch unterschiedlich zwischen ost und west, fällt mir da noch ein. ..aber logisch nachvollziehbar aufgrund des zuvor herrschenden systems und die anschließende arbeitslosigkeit gefolgt von geldknappheit u.Ä.
also ich als gebürtiger "ossi" würde mich in den westl.bundesländern genauso wohl fühlen als wenn ich in anderen östl.bundesländern (ausgenommen berlin,brandenburg,sachsen da ich dort heimisch bin/war) ziehen würde.
p.s: bayern is allerdings ne ausnahme... >;) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.03.2003 um 13:55 Uhr
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Also wir sind vor 6 Jahren von West-Berlin ins Berliner Umland gezogen und wir würden es nie wieder tun.
Vielleicht liegt es einfach daran das es ein Dorf mit 1000 Einwohnern ist wo jeder jeden kennt, keine Ahnung, aber hier hört man jetzt noch früher war alles besser, die "Bouletten" sollen in Berlin bleiben, die Wessis nehmen sich hier alles (die Grundstücke).
Unser Sohn wurde beschimpft er soll da hin gehen wo er her kommt. Also ich muß schon sagen es gibt noch sehr viele Anfeindungen hier zwischen Ost und West.
Und das ist auch kein Wunder, denn Freunde von meinem Sohn waren noch nie in Berlin (und das sind 30 km), Klassenfahrten finden nur im Raum Brandenburg statt (und das bestimmt nicht nur wegen der finanziellen Sache).
Die Leute lernen nichts anderes kennen, beschränken ihren Horizont nur auf Brandenburg.
Wir haben auch Bekannte hier mit denen man sich trifft, aber selbst die jungen Leute haben viel Abneigung gegen den Westen. Aber zur Arbeit nach Berlin fahren sie, da sind die Vorurteile auf einmal vergessen.
Und in der Schule lernen die Kinder über Brandenburg bzw. dem Landkreis Teltow-Fläming aber nichts über Berlin weil wir nichts mit Berlin zu tun haben. (Aussage der Lehrererin).
Hätten wir hier nicht gebaut wären wir schon wieder weg.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.03.2003 um 17:14 Uhr
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mmh... tja, liegt wohl dann wirklich an den dorf wo du wohnst @beastofangel, da ich 12jahre lang in zossen (auch nich weit von berlin entfernt) gewohnt habe un dort hab ich sowas noch nich mitbekommen ...und dabei warn verwandte aus westberlin hin&wieder da. da gabs eigentlich keine konflikte *grübl*.
das brandenburg generell was gegen berlin hat dürfte vielen bekannt sein *grinselt* ...spätestens wenn man ans damalige wahlergebnis denkt, wo berlin und brandenburg fusionieren wollten aber die mehrzahl der brandenburger dagegen war (im gegensatz zu den berlinern). das is einfach so... und gibts sicherlich auch zwischen anderen bundesländern. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.03.2003 um 19:32 Uhr
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meine eltern waren ossis, die in den westen sind. allerdings aus politischen gründen. aber das ist auch schon über ein viertel jahrhundert her.
ich bin als wessi groß geworden, der ein mal im monat die ost-oma besucht hat.
und jetzt sitzt ich andauernd im osten, weil mein freund nördlich von berlin wohnt.
die mauer in den köpfen ist noch da - und ich denke, solange der osten gehaltstechnisch nicht an das westniveau angeglichen wird, wird das auch so bleiben. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.03.2003 um 11:52 Uhr
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mal was dazu sagt:
1990 ging im osten der betrieb wo meine Eltern arbeiteten pleite, wie fast alle größeren in der Stadt.
Mein Vater fand im westen eine neue Stelle und zwar im ruhrgebiet. Meine Mutter nahm in der Nähe etwas an, allerdings beide haben Diplom haben.
so hatten sie 5 jahre eine Wochenendehe, ich war öfter auch mal 2drüben"
so galten wir in der Familie als die "wossies"
Ich mag es nicht schimpft man über ossies auch nicht umgedreht, beide sind anders aufgewachsen und erzogen das merkt man bei den leuten in meinem alter noch aber so ab 15 16 nix, biis 18 etwa
uff bin etwas durcheinander heute#
sorry
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.03.2003 um 15:22 Uhr
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ich würde mal sagen für mich gibt es kaum einen unterschied zwischen ost und west(Jetzt nur mal in Berlin)(da die arbei ja noch keine rolle spielt)aber,höre ich immer wieder dieses ost/west gelaber von leuten in meinem alter die zum Beispiel "scheiß ossis" oda so rufen.ich kenne sowohl leute in Ost und wie in West Berlin wo ich selba wohne.
Also ich würde sagen Osten und westen sind beides gleich gut und Ossler sind keine "opfer"und Westler keine "ghettotürken"
Delmoabit |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.03.2003 um 08:40 Uhr
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Also ich finde man merkt in Berlin noch den Unterschied zwischen Ost und West, aber ich find ihn nicht schlimm. Und Vorurteile? Also ich hab keine und bin mit den Leuten im Osten (war da für kurze Zeit inna Schule) gut klar gekommen, doch es gab schon verwunderte Blicke, wenn sie bemerkt haben, dass ich ja eigentlich aus dem Westen bin. :)
Und mein Bio-Leher meinte ich bin ja so kameradschaftlich und sozial und hilfsbereit, aus mir hätte der Osten bestimmt mehr gemacht als der Westen...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 08:44 Uhr
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dlemoabit
das denke ich mir auch die ganze zeit beim lesen
hört sich an wie ih ein ausländer
.............................,............ .
g sokato
wer weiss was ..... muah ....
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 11:24 Uhr
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(zitat) die mauer in den köpfen ist noch da - und ich denke, solange der osten gehaltstechnisch nicht an das westniveau angeglichen wird, wird das auch so bleiben.(/zitat)
Dieses Argument haengt mir langsam aber sicher zum Hals heraus. Es ist doch naiv zu denken dass in Frankfurt/Oder genauso viel verdient werden muss wie in Muenchen. Die Lebenshaltungskosten in diesen Regionen sind einfach viel zu unterschiedlich. Wer in Muenchen schonmal eine 4-Raum-Wohnung *gg* gemietet hat weiss wovon ich rede, die Miete betraegt dort locker mal 1300 Euro aufwaerts, und das selbst in den 30km vom Zentrum entfernten Vororten. Wer sich dort eine entsprechende Wohnung (kein Haus!) kaufen will muss bereits Millionaer sein. Im Osten koennte man fuer diese Preise vermutlich bereits eine Villa mit grossem Garten bewohnen.
Auch im Westen sind die Gehaltsniveaus unterschiedlich. Vergleicht einfach mal die Einkommen in Stuttgart mit denen in Leer/Ostfriesland, da gibts sicher auch einen Unterschied von 20% oder mehr. Oder z.B. die Kosten einer Fahrt mit der Strassenbahn. In Stuttgart kostet ein Einfach-Ticket ans andere Ende der Stadt schlappe 10 Euro. Ich wage zu behaupten dass diese Preise sowohl in den weniger industrialisierten Gebieten Westdeutschlands als auch im Osten nicht im entferntesten erreicht werden.
Diese Gleichmacherei ueber alle Wirtschaftszonen hinweg ist deshalb weder gerechtfertigt, noch ist die ewige Jammerei ueber die sogenannte Ungleichbehandlung im Osten besonders hilfreich, um die "Mauern" aus den Koepfen wegzukriegen.
-- Yello
p.s. ja, ich bin Wessi, der trotz 10 Jahren ununterbrochener Solidaritaetszuschlagszahlung (5,5% zusaetzliche Steuerlast fuer alle Wessis seit 1998, in den Jahren zuvor sogar 7,5%) nichts gegen Ossis im allgemeinen, jedoch einiges gegen diese Jammermentalitaet im besonderen hat...
schreibfehler korrigert Geändert am 14.03.2003 um 11:25 Uhr von Yello Geändert am 14.03.2003 um 11:29 Uhr von Yello |
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