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Keine Angst, ihr Skeptiker! Die Revolution kommt lange nicht...

Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.07.2003    um 14:31 Uhr   
Denn das würde ja Kampf heissen. Das würde bedeuten aufzustehen. Mehr noch: man müsste erwachen. Doch das demokratische Koma ist bequem. :-)

Vergesst getrost folgendes, Konsummaschinen!

Freiheit gegen Unterdrückung
Liebe gegen Krieg
Wir gegen die, die uns formen!

All diese Auseinandersetzungen haben eins gemein:
Es bedeutet Volk gegen die Macht,
Wir gegen die
Klein gegen Gross
nur wie soll das gehen, wenn sich jeder noch so Kleine für den Grössten hält?

Halt an und vergiss den materiellen Wettlauf der anderen. Denn es ist ein Wettlauf ohne Ziel. Ein Wettlauf der Verarschung! Ein Wettlauf der Toten...

*falsch programmiert*

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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 25.07.2003    um 14:51 Uhr   
Welches Lied hast du da nur zitiert Ramm? Und was willst du uns damit sagen und was soll der Diskussionsinhalt darstellen?! - Fragen über Fragen

Steven
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.07.2003    um 15:06 Uhr   
Das ist weder ein Lied noch eine gezielte Diskussion.
Das ist ein Thread gegen unsere Lebensart.

Mehr nicht...
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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 25.07.2003    um 15:55 Uhr   
Was der Rammischatz und damit sagen will ist doch ganz einfach.

Wir reden alle von einer Nachhaltigen, politischen und sozialen Veränderung, hervorgerufen durch die gesellschaftlich unteren Schichten die die Höheren von ihren Plätzen verdrängen von denen sie alle Schichten gesteurt haben und die Ordnung vorgaben.
=> Einer Revolution

Des weiteren erklärt er mit diesen Zitaten das es nur eine Wunschvorstellung ist weil wir uns eigentlich trotz der Missstände hier ganz wohl fühlen und auch zu faul sind die Revolution zu machen weil es
1.Anstrengend wäre
2. wir möglicherweise nochmehr Probleme sehen würden
3. Wir gegen uns selbst kämpfen weil die (vermeitliche) Demokratie aus UNS besteht und WIR die regeln letztendlich mit vorgeben gegen die wir sind.

Ausserdem wird uns diese Möchte-gern Revolution vorgemacht damit wir uns wie Rebellen vorkommen, so Robin-Hood-like in etwa, weil es einfach zu den durch Medien geformten Moral Idealen gehört, damit wir uns cool fühlen können und unseren täglichen Bedarf an "ich folge meinem Ideal" abgeleistet haben.

Und nun sollen wir sagen was wir davon halten.
Knappe antwort von mir: Jo.

War es das was du meintest Rammilein?
Johnny..
~9 of the 10 voices in my head say don't shoot~
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Nutzer: Suq_Ata
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geschrieben am: 25.07.2003    um 16:54 Uhr   
Jaja die Revoluzzer....Frieden den Hütten, Tod den Palästen!
Haben wir doch schonmal gehört, gell aber wer soll bitte den eine Revolution starten und durchhalten? Wir etwa, wir die wir noch immer selbe Gehalt haben, natürlich "halbiert" durch den Euro aber dennoch die Preise eins zu eins von der DM übernommen haben? (wir haben's ja)

Wir sind keine Revoluzzer, die Stundenten sind auch nicht mehr was sie mal waren, zumindest diese Generation. So hoffen wir auf die nächste und beschuldigen währenddessen Mal die vor uns kamen!

Die Dekadenz ist überall und wir haben uns daran gewöhnt.

In diesem Sinne stimme ich Rammsteiner zu. Anarchie klingt irgendwie "einfach"
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.07.2003    um 17:11 Uhr   
(zitat)Wir reden alle von einer Nachhaltigen, politischen und sozialen Veränderung, hervorgerufen durch die gesellschaftlich unteren Schichten die die Höheren von ihren Plätzen verdrängen von denen sie alle Schichten gesteurt haben und die Ordnung vorgaben.
=> Einer Revolution(/zitat)
Wir müssen die Missstände nicht nur sehen, wir müssen sie erkennen. Und solange nicht jeder, der von einer Revolution spricht, seine Meinung nur nach fünf Bieren im Stammlokal offenbart, ist in diesem Land an revolutionärem Aufschwung garnichts getan. Es gibt Leute, die aufbrausen, weil sie sich im Element des Kritikers gut gefallen. Und das ist von dem 'revolutionären' Teil wohl die Mehrheit. Sonst würde es hier ja anders aussehen ;-)
(zitat)3. Wir gegen uns selbst kämpfen weil die (vermeitliche) Demokratie aus UNS besteht und WIR die regeln letztendlich mit vorgeben gegen die wir sind.(/zitat)
Ich würde nicht sagen das wir die Demokratie bilden. Eher würde ich behaupten, das wir uns in ihr befinden. Und noch ist es so, dass die Packung den Inhalt formt. Erst wenn wir uns und unseren Horizont erweitern, wird sich der Deckel öffnen.
(zitat)Ausserdem wird uns diese Möchte-gern Revolution vorgemacht damit wir uns wie Rebellen vorkommen, so Robin-Hood-like in etwa, weil es einfach zu den durch Medien geformten Moral Idealen gehört, damit wir uns cool fühlen können und unseren täglichen Bedarf an "ich folge meinem Ideal" abgeleistet haben.(/zitat)
Ich weiss zwar, welches Prinzip der Medien du meinst, aber ich weiß echt nichts hier damit anzufangen. Erklärst' ma biddö?

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Nutzer: infotain
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geschrieben am: 25.07.2003    um 17:31 Uhr   
'tschuldigung, aber irgendwie kommt mir das hier ein wenig wie intellektuelle masturbation vor ;-)
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.07.2003    um 17:54 Uhr   
(zitat)... aber wer soll bitte den eine Revolution starten und durchhalten?(/zitat)
Hört sich an, als würdest du auf einen Startschuss oder einen Führer warten. Die Revolutuion wird von dem durchgeführt, der den daraus resultierenden Fortschritt für sich nutzt. Und da wir von einer gesellschaftsverändernden Revolution sprechen, liegt es auf der Hand, wer sie startet und durchführt. Das Volk.
(zitat) Wir etwa, wir die wir noch immer selbe Gehalt haben, natürlich "halbiert" durch den Euro aber dennoch die Preise eins zu eins von der DM übernommen haben? (wir haben's ja)(/zitat)
Wenn du damit die Gleichgültigkeit des Volkes gegenüber diverser Beschlüsse von 'oben' meinst, geb ich dir recht.
Politik intressiert immer noch die Minderheit. Das mag sich zwar jetzt, zur Zeit des Irakkrieges geändert haben, doch sehe ich das nur als eine Phase.
Recht hast du, wir sind zu träge, zu dumm, zu blind. Kein Wunder in einem Land, wo man Begeisterung auf fortschrittlicher Ebene nur durch schnellere Autos, höhere Häuser und kleinere Telefone findet.
(zitat)Anarchie klingt irgendwie "einfach"(/zitat)
Wenn man es sich nicht schwer macht ;-)

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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 25.07.2003    um 21:23 Uhr   
@Rammilein
Also ich meine damit dass mit der Art wie über die Dinge Bericht erstattet wird schon sehr die Meinung des Bürgers beeinflußt wird [durch Zurückhalten und Beschneiden von Informationen wie Mutmaßungen etc.] und das hört mit der indirekten Zurechtschneidung der Leute über Sachen wie GZSZ. Dieses vorgemurmele vom "indiviuellen"Einheitsbrei.

Für die Teenis ist es doch schon eine Revolution ihre Hose an den Knien aufzuschneiden und "Within Temptaion" auf Vivi Plus zuwählen weil sie dann ja "Gothics" und somit gegen die "Norm" von britney spears fans sind.
Das ist für die Kids die tägliche Revolution und für die älteren war es halt vor ein paar monaten dass die "Rollerervolution" plötzlich "In" war und man mit sowas zur arbeit fuhr und sich wieder jung fühlte.

Letztendlich alles inziniert und das einizge Problem dabei kann sein dass man in einem Monat die Hosen nicht mehr anziehen kann und dann dringend zu NewYoker muss um sich wieder Jeans zu kaufen die "in" sind.

verstehste was ich meine?
Johnny
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.07.2003    um 23:27 Uhr   
Jap, jetzt hats geklickt *gg
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 25.07.2003    um 23:38 Uhr   
Sooo... da ich das Bisherige mit Interesse verfolgt habe...
Ramm, was gefällt dir an der Demokratie nicht (oder auch nur daran, wie sie hierzulande praktiziert wird)?
Was für eine Revolution stellst du dir vor, in welche Richtung soll sie gehen?
Und wenn, wie du selbst schreibst, es den Menschen einfach zu gut geht, als dass sie aufstehen und kämpfen würden- warum hältst du eine Revolution dann für notwendig?

mit Neugier- Sneak
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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 27.07.2003    um 01:33 Uhr   
Ein zugegebenermaßen interessanter Ansatz.

Es gibt nur ein Problem: Erkennen ist nicht bekämpfen.

Die Macht kommt vom Volke. Ein schöner Spruch, eine feine Parole. Hilft dem Volk aber nicht weiter. Und noch schlimmer: Es animiert keinen zu irgendetwas.

Die Menge tobt nicht, sie schläft tief und fest. Und den meisten ist es egal, was in der Politik vor sich geht, solange sie was zu fressen haben und sonst noch einige Bedürfnisse befriedigt bekommen.

Auf dem Weg zu schönen neuen Welt.

Jump
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Nutzer: OrioN
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geschrieben am: 27.07.2003    um 02:13 Uhr   
ich seh da kein liedzitat, nur eigenes gedankengut
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Nutzer: Suq_Ata
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geschrieben am: 27.07.2003    um 09:20 Uhr   
(zitat)Ein zugegebenermaßen interessanter Ansatz.

Es gibt nur ein Problem: Erkennen ist nicht bekämpfen.

Die Macht kommt vom Volke. Ein schöner Spruch, eine feine Parole. Hilft dem Volk aber nicht weiter. Und noch schlimmer: Es animiert keinen zu irgendetwas.

Die Menge tobt nicht, sie schläft tief und fest. Und den meisten ist es egal, was in der Politik vor sich geht, solange sie was zu fressen haben und sonst noch einige Bedürfnisse befriedigt bekommen.

Auf dem Weg zu schönen neuen Welt.

Jump(/zitat)

Brüder im Geiste
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Nutzer: exnegatio
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geschrieben am: 27.07.2003    um 12:08 Uhr   
Hier sind die Floskeln:(zitat)Revolution... Kampf... aufzustehen... erwachen... demokratisches Koma... Konsummaschinen... Freiheit gegen Unterdrückung Liebe gegen Krieg Wir gegen die, die uns formen... Volk gegen Macht... materiellen Wettlauf... Verarschung... Toten... falsch programmiert... Lebensart... Missstände erkennen... Revolution... Demokratie... Horizont erweitern... Medien... Führer... Revolution... gesellschaftsverändernden Revolution... Das Volk... Gleichgültigkeit des Volkes... Beschlüsse von 'oben'... Politik... zu träge, zu dumm, zu blind...(/zitat)


Hier ist der Inhalt:(zitat)






(/zitat)
[x -]
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Nutzer: OrioN
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geschrieben am: 27.07.2003    um 14:06 Uhr   
hier is dein schild^^
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 27.07.2003    um 21:27 Uhr   

Die Demokratie in Deutschland ist nicht das schlechteste was einem Menschen antun kann. Zumindest nicht schlechter als andere Demokratien auf der Welt. Wir können, wenn wir wollen, ein geregeltes Leben haben. Keiner muss verhungern und alle können zivilisiert und behaglich leben in der BRD. Für soziale Absicherung ist gesorgt, Folter und Diktatur gibt es nicht, wir haben Stiftungen für die dritte Welt und engagieren uns für den Umweltschutz. Wer wird sich da beschweren, dass die Benzinpreise mal wieder steigen? Lange kein Grund inhaltslose Floskeln zu werfen...
Was stört also all diese kampfschwachen Pseudorevoluzzer?
- der beitragseinleitende Konsumwahn der Gesellschaft
- die dadurch entstehende Desintresse an Politik

Wie soll ein Volk regieren, wenns von Tuten und Blasen keine Ahnung hat? Sicher, es gibt den ein oder anderen Verein, die Gewerkschaften und Stiftungen denen wir beitreten dürfen um Laut zu geben und erhört zu werden. Ich glaube jedoch nicht, das ein je ein Verein ein Stock in den Speichen des Kapitalismus sein wird. 'Vereine' der Art gab es hierzulande ja schon. Doch endete dessen Handeln in Stammheim (bsp. für das aggressive Vorgehen des Staates bei der Infragestellung der Demokratie). -> Ich bin der Meinung, dass das Staat seine Transparenz vorbehält um in seinem profitausgelegten Handeln nicht volksgebunden zu sein.
- die Manipulation der Medien, gefördert und genutzt durch Wirtschaft und Politik
Politik und Wirtschaft bestimmen und nutzen sich gegenseitig. Die Politik gibt Grundlagen und Bestimmungen für die Wirtschaft. Politik stellt also die Weichen für das Vorgehen der Wirtschaft durch Gesetzgebungen, Bestimmungen, Beschlüsse, etc. Jedem ist wohl klar, dass das wirtschaftliche, wie auch das politische System in diesem Staat nicht einfach zu durchschauen ist -> keine grosse Transparenz bietet. Wie also kann ein 'politikfaules' Volk wie das deutsche aktiv mitmischen wenn es um die Durchsetzung von Reformen und Gesetzen geht? Ich mache dieser Demokratie nicht den Vorwurf zu kompliziert zu sein. Ich mache den obersten Demokraten den Vorwurf, ihr Volk absichtlich nicht genügend zu integrieren wenn es um Entscheidungen geht (siehe Euro-Einführung, Hartzplan, Gesundheitsreform, etc.). Aber warum soll sich ein Deutscher auch einmischen wenn es 'um sein Leben geht'? Denn: Wir können, wenn wir wollen, ein geregeltes Leben haben. Keiner muss verhungern und alle können zivilisiert und behaglich leben in der BRD. Für soziale Absicherung ist gesorgt, Folter und Diktatur gibt es nicht, wir haben Stiftungen für die dritte Welt und engagieren uns für den Umweltschutz. Wer wird sich da beschweren, dass die Benzinpreise mal wieder steigen? Die Medien sind fest eingebunden in Wirtschaft und Politik. Insgesamt ist jeder Teil der Wirtschaft auf eins ausgelegt: Profit. Jedes Handeln, jeder Gedanke und jeder Mitarbeiter muss dem Unternehmen Profit bringen. Alles andere ist unnütz, gar schädlich. Die Profitgier kommt aber nicht von ungefähr: Privatisierungen und dementsprechende Unternehmensdiktaturen sind Grund hierfür. Der daraus entstehende Konkurenzkampf wird aber nicht intern ausgetragen, nein. Schließlich geht es darum, der beste am Markt zu sein und sein Unternehmen nach ganz oben zu befördern um vernünftig Profit zu erlangen. Um zu profitieren müssen also Produkte und Dienste an den Verbraucher gebracht werden. Erst so macht der Wettbewerb ja einen Sinn. Wie die Verkaufstaktik aussieht wissen wir, wen wir uns aufmerksam umschauen. Der Kommerzdschungel mit all seinen Shoppingcentren, Werbeplakaten, Leuchtreklamen auf denen mit einem Bild das Gefühl der Sympathie gegenüber dem Produkt geweckt werden soll. Dies passiert durch viele, illusionsreiche Perspektiven die einen dazu anspornen, das zu erreichen, was gesellschaftlich anerkannt ist. Und das ist nunmal Wohlstand und Reichtum in der BRD.

- Die internationalen Zustände und das Nichtstun der westlichen, reichen, zivilisierten und 'weltverbessernden' Nationen.
Wenn man sich vor Augen hält, das Europa an genügend Ressourcen in einem Jahr verfügt um den Rest der Welt drei Jahre ausreichend mit Nahrung und Wasser zu versorgen, frage ich mich immer noch, warum es es sowas wie die dritte Welt gibt. Hierbei spielt es keine Rolle ob das Volk einer tyrannischen Diktatur unterliegt oder unterentwickelt ist. (Siehe Liberia, ein Staat geschaffen von den USA für damals überflüssige Sklaven. Heute, z.Z. eines Rebellenkrieges, alleine gelassen und auf Hilfe wartend. "Wir schicken zwar zwei Marineschiffe Hilfsgüter, aber unsere Hilfe bleibt begrenzt", so Bush.)
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 27.07.2003    um 21:27 Uhr   
- Die zugrunde gehende Seele derer, die sich dem entziehen wollen
- mangelnde Meinungsfreiheit

Hier kann mir sicher jemand erklären worans liegt ;-)

- Der Virus USA, dem sich anscheinend kein Fleck der Erde mehr entziehen kann und das feige Zuschauen anderer, einflussreicher Nationen (McDonalds oder Militär; beides invasionsfähig)

(zitat)Erkennen heißt nicht bekämpfen(/zitat)
Richtig, aber es ist ein Schritt an die 'Front'. Und solange hier kein Gleichschritt herrscht wird auch ein 19 Jähriger Schüler mit einem monatlichen Einkommen von 750 € nichts verändern können. Nicht allein, nicht zu zehnt und nicht zu tausend. Nur wenn alle diesen Weg gehen, wird eine friedliche Veränderung erst möglich. Die Frage ist nicht wie man revolutioniert sondern wie man die anderen dazu motiviert. Und das versuche ich jeden Tag, meist mit Erfolg.

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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 27.07.2003    um 23:04 Uhr   
Ein paar Fragen, deren Antworten aus gewisser Sicht offensichtlich sind:

Was haben Pharmakonzerne davon, wenn Menschen gesund werden oder gesünder leben würden?
Was hätten die Ölfirmen von einem wasserstoffgetriebenen Auto?
Was hätte die Rüstungsindustrie von ewigem Frieden?
Was hätte Microsoft von Open Source?
Was hätte Microsoft von Freeware, die besser ist als Microsoft-Software?
Was hat der Rentner davon, dass er etwa 50 Jahre seines Lebens gearbeitet hat?
Was hat das Volk von der Diäten-Erhöhung der Politiker?
Warum sind Politiker meist in der Wirtschaft in irgendwelchen Firmenvorständen?
Warum gibt es T-Shirts von Stars?
Warum werden Menschen, die in Armut leben, im Bundestag durch niemanden vertreten?
Warum gibt es zu den wichtigen Entscheidungen keine Volksabstimmung?
Warum wird in Amerika die Angst geschürt und warum sind dort Waffen an fast jeder Ecke erhältlich?
Warum gibt es Werbung im Fernsehen?

Die Antwort auf diese Fragen ist:
Menschen möchten Profit oder Macht.

Es gab bisher nur eine Theorie, die das bereits in der Grundidee ablegen wollte, zum Wohle der Gemeinschaft:
Der Kommunismus.

Fakt ist jedoch auch: Kommunismus in jeglicher Form widerstrebt jeder kapitalistischen Bewegung. Da der Kapitalismus jedoch auf Expansion fixiert ist, wird der Kommunismus nicht entstehen, da letzterer durch kapitalistisches Gedankengut zerstört wird, welcher die Gier in den Menschen weckt. Die Sucht nach Macht und Luxus, welcher den Geschmack von Blut hat.

Fakt ist: Es sind Strukturen, die sich ausgebildet haben. Noch ist die gesellschaftliche Entfernung zwischen unzufriedenen Menschen und in Luxus lebenden Menschen nicht groß genug, dass die Empörung konsequent genug wäre, oder die Wut wirklich in Einigkeit gegen die "Oberen" vorgehen würde. Revolution war schon immer eine treibende Kraft, aber es fehlt dieser Kraft zur Zeit an einem politischen oder gesellschaftlichen Zustand, der wirklich fast alle ankotzt und alle zu einer solchen Empörung treibt, dass sie sich mit anderen verbünden würden.

Einigkeit, ja. Aber dafür sind die "Klassen" nicht weit genug auseinander. Zu vielen Leuten geht es noch zu gut. Zu wenige Leute fühlen sich in ihrer Freiheit wirklich beschnitten.


Dann fang mal an. Wieviele hast du schon überzeugt? Ich denke es sind zu wenige. Und solange es den Leuten gut geht, wird es auch so bleiben. Die Politiker wissen, wie sie das Volk in seiner Lethargie halten können.

Ich bin Pessimist, merkt man's?

Wie dem auch sei: Es ist zwar sehr hochmütig, "Reden" zu schwingen, die Leute zu einem Umsturz bewegen könnten... wenn doch nur jemand zuhören würde. Fakt ist, dass in den meisten Kreisen diese Gedanken nicht gehört werden, weil sie ihr zufriedenes Alltagsleben nicht mit einer solchen Wolke überschattet sehen wollen.

In diesem Sinne:
Die Revolution kommt noch lange nicht, weder in friedlicher noch in aufständischer Form.
Der Grund: Mensch.

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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 28.07.2003    um 17:34 Uhr   
@rammSTEINa na dann tritt doch in ne partei ein und lass uns mit dem gelaber in ruhe *g* (so in etwa?)
-----------------------------------
aber mal in echt, solangs der mehrheit gut geht, wozu denn ne Revolution, und vor allem revolution zu was denn?
direkte Demokratie? Klar ich lach später! oder Kommunismus *G* is ne nette Geschichte aber das is Aschenputtel auch.
Es tut mir selber Leid sowas zu sagen, aber ich zitiere mal aus einem Buch "Get real!"...
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 29.07.2003    um 20:07 Uhr   
"Seien wir realistisch: versuchen wir das Unmögliche."

Che Guevara ;-)
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 29.07.2003    um 21:03 Uhr   
*löl* ich hör nich' within temptation, schaue noch gzsz, fühle mich noch als gothe oder punk und DU willst den ganzen leuten da draußen sagen, dass sie wissen sollen, wer ich bin? himmel, du kennst mich Ü-B-E-R-H-A-U-P-T nicht, also bitte ich dich recht freundlich, meinen namen aus deiner antwort da wegzumachen. wer bist du überhaupt, dass du so voller vorteile bist und gleich "denkst": jung=modevieh=pseudo=plöd ecetera pp.
ich hab übrigens auch keine extra aufgeschnittenen hosen oder t-shirts oder sonst was, wie viele andere, die mich als pseudo beschimpfen ;) zumal ich eigentlich nicht behaupte, dass ich punk bin, aber das wolln die leut ja nich verstehn, ich hab ja schließlich 'nen iro. und iro heißt punk. genau punkt und darüber kann man auch nich' diskutiern, wär ja blöd, zu sehn, wie dämlich man wirklich ist und dass man obwohl man so alt und allerweltserfahren nicht immer recht haben kann, hat.
wenn ich ein mediengeformtessonstwasvieh wäre, würd ich meine kleider und so in karstadt kaufen. tu ich aber nich. genauso würd ich die ärzte oder so hören. tu ich aber nich (außer hosen aber auch eigentlich nur alte lieder) und ich hätt' 'n daniel k. poster in meinem zimmer hängen. hab ich aber nich. und ich würd wenn vollmond ist, nicht kleine kinder fressen. tu ich aber.

tut mir leid, aber ich kann nich anders als jeden ernst zu verarschen, keine ahnung warum, das heißt schon, aber ... egal, tu bitte meinen namen daraus, den selbst wenn du sämtliche meiner beiträge, threads hier in cw od. cl gelesen hättest oder tutst oder sonstwas, kennst du mich überhaupt nicht, könnt' nä(h *hrhrhr*)mlich auch sein, dass ich 80 jahre alt bin usw. ...

in diesem sinne

iCh

mein name ist nobody, ich bin ein niemand
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 29.07.2003    um 21:14 Uhr   
(zitat)Was haben Pharmakonzerne davon, wenn Menschen gesund werden oder gesünder leben würden?
Was hätten die Ölfirmen von einem wasserstoffgetriebenen Auto?
Was hätte die Rüstungsindustrie von ewigem Frieden?
Was hätte Microsoft von Open Source?
Was hätte Microsoft von Freeware, die besser ist als Microsoft-Software?
Was hat der Rentner davon, dass er etwa 50 Jahre seines Lebens gearbeitet hat?
Was hat das Volk von der Diäten-Erhöhung der Politiker?
Warum sind Politiker meist in der Wirtschaft in irgendwelchen Firmenvorständen?
Warum gibt es T-Shirts von Stars?
Warum werden Menschen, die in Armut leben, im Bundestag durch niemanden vertreten?
Warum gibt es zu den wichtigen Entscheidungen keine Volksabstimmung?
Warum wird in Amerika die Angst geschürt und warum sind dort Waffen an fast jeder Ecke erhältlich?
Warum gibt es Werbung im Fernsehen? (/zitat)

mehr geld, weil sie arbeitsplätze streichen können.
irgendwie auch mehr geld, weil weniger arbeitsplätze, aber irgendwie doch beide (pharma und öl) gearscht, ozonschicht lässt grüßen (und die luft auch)
mehr metal etc.
nichts, außer dass es zu ner "besseren" welt beiträgt.
^^
etwas, was er seinen enkeln erzählen kann: wie korrupt und erfolgsgeil die welt doch war/ist ("wir gehen über leichen, für reichtum macht und geld. andere zerstören zur selbstbestätigung ...")
Neuen Lesestoff in der Bild *fg*
Wer verbietet es ihnen?
Weil Brad Pitt ja soooooooo süß ist (mindestens, wenn nicht noch mehr)
Geld ist Macht. Armut ist gedisst (so in ungefähr), warum sollte ich mir meinen armani-anzug schmutzig machen oder warum sollte er übel riechen?
Weil dann ja vieeeeeeeeles geändert werden müsste.
Amerika darf das, Amerika ist der Weltbulle.
Damit dumme Muttis und Kiddies und Vaties den neuen Meister Propper kaufen.

so ... das wars dann wohl.


iCh


mein name ist nobody, ich bin ein niemand.
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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 29.07.2003    um 23:15 Uhr   
interessante Antworten... durchaus...

irgendwie hängt wohl alles mit Profit zusammen... wenn man ernsthaft drüber nachdenken sollte... muss man aber nicht.

Jump
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 30.07.2003    um 12:40 Uhr   
(zitat)"Seien wir realistisch: versuchen wir das Unmögliche."

Che Guevara ;-)(/zitat)
Und Che Guevara ist bei allem, was er anfing, grandios gescheitert... :-/
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 30.07.2003    um 13:35 Uhr   
@Robin_Hood: Wen hast du mit deiner letzten Antwort gemeint? *nixpeil*

@Sneaky_Pie:
Kannst du mir Beispiele nennen (ausser Bolivien und den Kongo)?
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