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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 01.04.2004    um 00:42 Uhr   
(zitat)
absolut vermessen klingt in meinen ohren die unverschämte unterstellung, der schreiber lege es darauf an, den werten leser zu missachten.
(/zitat)

Nein, er legt es nicht drauf an; es ist ihm nur schlicht egal, was es aber keinen Deut besser macht!
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Nutzer: IroniePur
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geschrieben am: 01.04.2004    um 06:41 Uhr   
Stellt sich die Frage, warum all diese Kritiker das CW-Forum nutzen. Eine für mich sehr plausible Antwort: Hier können sie sich aus der breiten Masse der "Dumpfbacken" abheben und etwas besseres und höheres sein. Egopflege? Mit Sicherheit! In jedem anderen Lyrikforum würden sie gnadenlos untergehen und ebenso verrissen werden, wie sie es hier mit den Rechtschreibmuffeln tun. Denn wirklich nur ganz selten blitzte hier Talent auf. Es ist mindestens zwei Jahre her, daß ich eines sah!
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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 01.04.2004    um 17:10 Uhr   

Also ich nutze das CW-Forum schon lange nicht mehr - und das aus gutem Grund. Ich bin jetzt in einem Forum, wo ich mich nicht "hervorhebe". Als ich von CW wegging, ließ ich alle meine Gedichte und anderen postings löschen. Aus nostalgischen Gründen schaue ich hier ab und zu noch rein. So, deine Ironie trifft mich also nicht.

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Nutzer: IroniePur
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geschrieben am: 01.04.2004    um 17:50 Uhr   
Warum antwortest du dann? Nur getroffene Hunde bellen bekanntlich.
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 01.04.2004    um 18:59 Uhr   
(zitat)Es ist mindestens zwei Jahre her, daß ich eines sah!(/zitat)

Aua, das war jetzt aber ein bisschen von oben herab, findest Du nicht, du Wackeldackel? Ich sah übrigens noch nie IroniePur im Poesieforum. Wie kommts? Nach dem eingeben deines Nicks in die Suchmaske und dem nachlesen deiner Beiträge, wird einem aber sofort klar, dass du auf der Platte stehst, wenn es ums rumstänkern und dicke Lippen riskieren geht. Offensichtlich ein Zweit oder Dritt-Nick , eine dröge Gestalt ohne Rückrat, selten an was anderem interessiert als an deiner streitsüchtigen, infantil - schizophrenen Rollengestaltung im virtuellen Raum.

Ich kann im übrigen sehr gut verstehen, wenn im Poesieforum mal keine "Verbesserungsvorschläge" sondern praktisch mehr ein "Eingehen" auf den Text gewünscht wird. Es gibt aber auch umgekehrt Leute, die sind an der lyrischen Mechanik interessiert und wenn es Leute gibt, die einem da helfen, dann ist das sehr fein.

jaul
sweety

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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 01.04.2004    um 19:53 Uhr   
Ironie, du vergleichst Äpfel mit Birnen. Es ging nicht um lyrisches Talent, sondern schlicht und einfach um Orthografie als Grundvoraussetzung. Abgesehen davon bin ich nicht der Meinung, daß hier seit 2 Jahren (?) kein Talent mehr zu lesen war. *sweety und Mindi streichel* ;-)

Bei starchaser brauch ich wieder länger, um zu antworten. Ich meld mich morgen noch mal.

Mindi, postest du mir bitte mal deine Mailadresse? Danke :-)

Gruss Azze


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Nutzer: Mindiyana
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geschrieben am: 02.04.2004    um 01:39 Uhr   

Aber gerne, Azze. Schau in deine CW-Postbox, dort steht sie schon. ;-)

P.S. Sweety ist übrigens auch ein Grund, warum ich noch reinschaue. Ich lese ihre Gedichte sehr gern. Und wenn ich die nicht verstehe, dann ist das jedenfalls nicht wegen mangelhafter Orthographie! :-))

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Nutzer: IroniePur
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geschrieben am: 02.04.2004    um 06:21 Uhr   
Du fühlst dich von oben herab behandelt, sweety? Du findest mein Verhalten arrogant und elitär? Sehr gut! Wenn du es so empfindest, dann kennst du evtl. im Ansatz das Gefühl, welches all jene haben, die in diesem Beitrag bisher so wundervoll von oben herab behandelt wurden! In einer absolut widewärtig arroganten und elitären Art und Weise wurde gestatet, welche Personen ins Poesieforum gehören und welche nicht. Gibt man diesen "Bessermenschen" jedoch ihre eigene Medizin zu schlucken, schreien sie Zeter und Mordio. Das nenne ich im Übrigen "jemandem einen Spiegel vorhalten", nicht stänkern.

Zu deiner Anmerkung, daß ich in diesem Forum nicht sichtbar präsent bin, stelle ich dir eine Frage. Muß ein Theaterkritiker mit auf der Bühne gestanden haben um zu urteilen? Keineswegs, denn er beurteilt das Gesehene und kommt somit zu seiner Kritik.

Und um es abzuschließen: In ChatWorld tummeln sich Chatter aus allen sozialen Schichten mit den unterschiedlichsten Bildungsniveau, und auch der Intelligenzquotient liegt zwischen Gefrierpunkt und Genie. Großzügig geschätzt wird der Anteil derer, die der deutschen Sprache sowohl ortographisch als auch grammatikalisch mächtig sind, bei ca. 5% liegen. Somit sind sie Vertreter einen eindeutigen Minderheit.

Dies ist weitgehend bekannt. Weshalb also werden derart hohe Ansprüche an die Foren gestellt? Sie sind der Spiegel diese Chatcommunity.

Schlußendlich bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder, man nimmt es hin, daß es überwiegend Beiträge gibt, die schriftbildlich nicht den elitären Ansprüchen einiger genügen, oder man geht dorthin, wo man auf hochgeistigere Internetbewohner trifft. Wie jedoch schon erwähnt, wird das niemand tun, weil er dort zum Untergang verdammt ist. Denn so gut, wie die meisten glauben, sind sie wahrlich nicht.

IroniePur ist tatsächlich ein Zweitnick. Als Rollenspieler besitze ich einige Chars, die jeder für sich einen Teil meiner Persönlichkeit darstellen. Wenn jedoch der Hinweis auf diesen Umstand das einzige Mittel der Reaktion auf Provokation ist, dann ist meine These, daß niemand so großartig ist, wie er denkt, schon bewiesen. Ein wahrer Könner zeichnet innerhalb eines Diskussionsfadens dadurch aus, daß er auf der Ebene der Sachlichkeit verweilt und nicht auf die des persönlichen Angriffes abdriftet.

Es grüßt der Wackeldackel.


Geändert am 02.04.2004 um 06:22 Uhr von IroniePur
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 02.04.2004    um 09:33 Uhr   
(zitat)Du fühlst dich von oben herab behandelt, sweety? Du findest mein Verhalten arrogant und elitär?(/zitat)
Nein, nicht elitär. Nur arrogant.
(zitat)Wenn du es so empfindest, dann kennst du evtl. im Ansatz das Gefühl, welches all jene haben, die in diesem Beitrag bisher so wundervoll von oben herab behandelt wurden! In einer absolut widewärtig arroganten und elitären Art und Weise wurde gestatet, welche Personen ins Poesieforum gehören und welche nicht. Gibt man diesen "Bessermenschen" jedoch ihre eigene Medizin zu schlucken, schreien sie Zeter und Mordio. Das nenne ich im Übrigen "jemandem einen Spiegel vorhalten", nicht stänkern. (/zitat)
Oh, jetzt kommt dieses Stricktantenhafte: "Wie würdest Du Dich fühlen, wenn..." Gott, ist mir übel vor soviel überheblicher Selbstgerechtigkeit...
"Bessermenschen" ist übrigens ein beschissener Begriff. Aber gut, dann nenn ich dich Besserwisser und Stellvertretender Betroffenen-Ersatzinteressenvertreter aller derer, die du zu den "von ober herab behandelten" rechnest. Einverstanden?
(zitat)Zu deiner Anmerkung, daß ich in diesem Forum nicht sichtbar präsent bin, stelle ich dir eine Frage. Muß ein Theaterkritiker mit auf der Bühne gestanden haben um zu urteilen? Keineswegs, denn er beurteilt das Gesehene und kommt somit zu seiner Kritik.(/zitat)
Der Kritiker ist , wie jedermann, zuerst einmal Leser. Wenn er sich dazu auch noch "äussert", ist er erst ein Kritiker/Kommentator. Die Autoren/innen im Poesieforum freuen sich über ein Feedback. ;-)
(zitat) Und um es abzuschließen: In ChatWorld tummeln sich Chatter aus allen sozialen Schichten mit den unterschiedlichsten Bildungsniveau, und auch der Intelligenzquotient liegt zwischen Gefrierpunkt und Genie. Großzügig geschätzt wird der Anteil derer, die der deutschen Sprache sowohl ortographisch als auch grammatikalisch mächtig sind, bei ca. 5% liegen. Somit sind sie Vertreter einen eindeutigen Minderheit.(/zitat)Diese 5% sind doch Unsinn.
(zitat)Dies ist weitgehend bekannt. Weshalb also werden derart hohe Ansprüche an die Foren gestellt? Sie sind der Spiegel diese Chatcommunity. (/zitat)
Es geht doch nur um halbwegs ordentliche Rechtschreibung. Was ist daran ein hoher Anspruch? Ich habe dieses Poesieforum bisher nie als Konkurrenz für irgendwelche literarischen Foren gesehen, sondern eher als ein sich herantasten an eine "Liebe" die man mit anderen teilt. Dass man vielleicht aber die Möglichkeit hat, daran zu wachsen weil man eben kritisch betrachtet wird, das ist doch meiner Meinung nach bitte auch mit ein Grund, dass man sich in dieses Forum begibt und seine Texte veröffentlicht, oder nicht?
(zitat)Schlußendlich bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder, man nimmt es hin, daß es überwiegend Beiträge gibt, die schriftbildlich nicht den elitären Ansprüchen einiger genügen, oder man geht dorthin, wo man auf hochgeistigere Internetbewohner trifft. Wie jedoch schon erwähnt, wird das niemand tun, weil er dort zum Untergang verdammt ist. Denn so gut, wie die meisten glauben, sind sie wahrlich nicht.(/zitat)
Du hast schon wieder zu global reagiert, IroniePur. Hier sind wirklich schon viele schöne Gedichte gepostet worden. In anderen Foren steht auch nichts anderes. Oder war es deine Absicht, uns vor Augen zu führen, dass wir alle nur Idioten sind, die deinen Ansprüchen nicht gerecht werden können? Wenn's so ist, musst du ja ganz was Besonderes sein, und in diesem Fall bist du vielleicht hier fehl am Platze. ;-)
(zitat)IroniePur ist tatsächlich ein Zweitnick. Als Rollenspieler besitze ich einige Chars, die jeder für sich einen Teil meiner Persönlichkeit darstellen. Wenn jedoch der Hinweis auf diesen Umstand das einzige Mittel der Reaktion auf Provokation ist, dann ist meine These, daß niemand so großartig ist, wie er denkt, schon bewiesen. Ein wahrer Könner zeichnet innerhalb eines Diskussionsfadens dadurch aus, daß er auf der Ebene der Sachlichkeit verweilt und nicht auf die des persönlichen Angriffes abdriftet.(/zitat)
Da ich kein "wahrer Könner" bin, provoziere ich ab und zu ganz gerne... (geb' ich freimütig zu) Ich fühle dann so lange auf den Zahn, bis der "Kontrahent" ausweicht - dann erst wird oft klar, was er ursprünglich meinte.
(zitat)Es grüßt der Wackeldackel.(/zitat)
Klingt glaubwürdig. ;-)

Gruß zurück
sweety
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 02.04.2004    um 17:43 Uhr   
(zitat)harte worte sind das. elitär und auch auf gewisse art und weise intolerant. unangemessen ist es in meinen augen, andere zu diskreditieren, welche sich womöglich (noch?) nicht so gut ausdrücken können wie ihr oder aber nicht die chance hatten, sich auf diesem felde entsprechend zu bilden. immerehin besteht das bedürfnis, sich zu äussern und verkennen wir nicht den mut dazu, "es zu wagen".(/zitat)

Ich habe niemanden diskreditiert, sondern nur meinem Unmut darüber Ausdruck gegeben, dass jeder, der mit dem Hintern Geräusche machen kann, 'ne CD aufnehmen will. Ich kann sehr wohl unterscheiden zwischen dem Bedürfnis, sich (von mir aus auch lyrisch) äußern zu wollen, und dem unwiderstehlichen Mitteilungsdrang eines profilierungssüchtigen Teenagers auf dem Weg zu seiner allseits geschätzten Selbstachtung.

(zitat)absolut vermessen klingt in meinen ohren die unverschämte unterstellung, der schreiber lege es darauf an, den werten leser zu missachten.(/zitat)

Ich habe nicht behauptet, dass es das vorrangige Bestreben des Schreibers ist, trotzdem tut er es - bewusst oder unbewusst. Manche Möchtegern-Poeten schreiben in anderen Threads lange Postings in perfektem "Chatdeutsch" (mia, dia, leutz, knuddelz usw.) mit einer ungeahnten Präzision. Warum ? Weil ihnen genau das wichtig ist. Nicht wichtig ist ihnen der Wert der eigenen Muttersprache. Und die Kritik daran ist sicher nicht schlimmer zu bewerten als der Schmerz, den ich (und viele andere) beim Lesen dieser hochgeistigen Ergüsse empfinden.

So long Azze
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 02.04.2004    um 18:22 Uhr   
(zitat)Ich kann sehr wohl unterscheiden zwischen dem Bedürfnis, sich (von mir aus auch lyrisch) äußern zu wollen, und dem unwiderstehlichen Mitteilungsdrang eines profilierungssüchtigen Teenagers auf dem Weg zu seiner allseits geschätzten Selbstachtung.(/zitat)ist es nicht das bestreben aller, die in den foren schreiben sich zu profilieren? sich zu zeigen? sich hervorzuheben? ..

es spielt dabei keine rolle, welch schriftstilistisches mittel dafür genutzt wird .. sei es nun der mit fremdworten und amerikanismen gespikte, der normale plauderton- oder chatjargon-stil ..

es mag sicherlich ärgerlich sein, wenn aufgrund mangelnder orthografie und grammatik der sinn eines gedichts (oder auch normalen beitrags) fraglich bleibt .. aber irgendwann kennt man seine pappenheimer und öffnet beiträge mit diesem nick schon gar nicht mehr ..

was mich übrigens mehr nervt, als mangelhafte rechtschreibung, ist diese idiotische weiße oder gelbe schrift auf hellgrauem grund hmpf ..

V.


ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: Hinweis
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geschrieben am: 02.04.2004    um 21:03 Uhr   
Bescheidenheit ist eine Zier...
doch weiter kommste OHNE ihr ;)


dieser Gedanke kommt mir beim Lesen dieses Beitrags.

Jeder will sich profilieren und hervortun in diesem Forum
und Talente sind sicherlich einige vorhanden.

Bleibt nur noch die Überlegung woran erkennt man, ob bei den vermeintlich "eigenen" Gedanken der Verfasser, es sich tatsächlich um deren geistiges Eigentum handelt? Das Netz ist VOLL von hervorragenden Gedichten und wer kann das schon nachprüfen, woher ein Gedicht stammt?
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 02.04.2004    um 22:37 Uhr   
Das nenne ich wahrlich Öl ins Feuer zu gießen ;-)

(zitat)ist es nicht das bestreben aller, die in den foren schreiben sich zu profilieren? sich zu zeigen? sich hervorzuheben? ..(/zitat)
Bei den von mir angesprochenen Postings hast du sicher recht. Was mich nur stört, ist die fehlende Sorgfalt, mit der im besagten Forum geschrieben wird. Es wird, wie im richtigen Leben, mehr Wert auf Äußerlichkeiten gelegt (die von dir angesprochene weiße oder gelbe, sprich unleserliche Schrift), als auf den Inhalt. Manche schaffen es nicht mal, einen Songtext oder ein Gedicht korrekt abzutippen. Wichtig ist nur, dass der Text kursiv erscheint - sieht irgendwie intelligenter aus. Es wird nicht richtig geschaut, nicht richtig geschrieben, nicht richtig zugehört. Arme flache oberflächliche Gesellschaft. :-(

Gruss Azze
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 02.04.2004    um 22:47 Uhr   
Ein Nachtrag noch: Ironie hat sicher recht mit der Aussage, dass die Foren der Spiegel dieser Chatcommunity sind.
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Nutzer: Desinformation
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geschrieben am: 02.04.2004    um 23:01 Uhr   
azze, warum sollte es hier besser sein als im richtigen leben?
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Nutzer: Desinformation
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geschrieben am: 02.04.2004    um 23:07 Uhr   
azze, warum sollte es hier besser sein als denn im realen leben?
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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 02.04.2004    um 23:26 Uhr   
Stimmt... eigentlich gibt es keinen Grund, darauf zu hoffen.
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"Autor"  
Nutzer: goebel
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geschrieben am: 10.04.2004    um 15:32 Uhr   
schwachsinn!
deutsche muttersprache ??
sind wir wieder bei -heil hittler- ??
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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 10.04.2004    um 20:22 Uhr   
Profil von: goebel
Letzte Nachricht: 10.04.2004
Anzahl der Nachrichten: 1

(zitat)schwachsinn!
deutsche muttersprache ??
sind wir wieder bei -heil hittler- ??(/zitat)

Bevor du kamst, waren wir nicht dort. Erst lesen, dann denken, dann artikulieren.

Globale Grüße Azze


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"Autor"  
Nutzer: cyberpit
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geschrieben am: 11.04.2004    um 01:10 Uhr   
liebe güte schon wieder einer der h.itler
für ne bohrmaschine hält.
Geändert am 11.04.2004 um 01:11 Uhr von cyberpit
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 11.04.2004    um 02:03 Uhr   

(zitat)
Hermann Hesse an einen Korrektor, Oktober 1946

Sehr geehrter, lieber Herr Korrektor

Da wir beide immer wieder aufeinander angewiesen sein und gemeinsame Arbeit zu leisten haben werden, kann es vielleicht nichts schaden, wenn ich einmal für eine Stunde von den beständigen kleinen Korrekturen, Zurechtweisungen und Erziehungsversuchen, die wir beide einer am andern zu üben gewohnt sind, absehe, und Ihnen etwas Prinzipielles über Ihre und meine Arbeit, das heißt über meine Vorstellung vom Sinn dieser Arbeit, von ihrer Funktion im Ganzen des Volkes, der Sprache, der Kultur zu sagen versuche. Sie wissen, daß es gut und freundlich gemeint ist, und werden mir dies auch dort, wo Sie meine Auffassung keineswegs teilen, zugestehen. [. . .]

Die gemeinsame Arbeit zwischen Autor und Korrektor beginnt ja erst dann, wenn der Autor seine größte und eigentliche Arbeit, das Schreiben seines Buches, längst getan hat. Eben darum neigt gelegentlich der Korrektor dazu, die ganze noch übrige Aufgabe, nämlich aus dem geschriebenen Manuskript ein gedrucktes Buch zu machen, einzig für seine eigene Aufgabe zu halten, von welcher der Autor möglichst ausgeschlossen werden müsse. [. . .] Es scheint ganz einfach zu sein. Der Autor hat seine Arbeit geleistet, man hat sie ihm abgenommen, mag er sich nun Ruhe gönnen, bis ein neues Manuskript seine Kräfte fordert! Warum soll er sich nun auch noch um den weiteren Prozeß der Buchwerdung kümmern, sich in Arbeiten mischen, die den Fachleuten zustehen? Das mag in manchen Fällen ja notwendig sein und als Ausnahme zugestanden werden, namentlich wenn der Autor noch jung und unerfahren ist und erst beim Anblick der vom Setzer überreichten Korrekturabzüge an manche Verbesserungen seines Textes zu denken beginnt, die ein Mann mit Erfahrung eben schon vor der Ablieferung des Manuskriptes in Ordnung bringt.

Völlig unnötig aber, so scheint es vielen und scheint es auch Ihnen, geschätzter Mitarbeiter, ist eine Einmischung des Verfassers in die Arbeit des Korrektors, sobald es sich gar nicht um das Drucken des Manuskriptes, sondern um den Neudruck eines älteren, schon seit Jahr und Tag gedruckt vorliegenden Buches handelt. [. . .] Sofern ich, der Autor, nicht eine Neubearbeitung dieser Texte unternehmen, sondern sie einfach in der frühern Gestalt neu gedruckt sehen will, sollte das doch wirklich ohne mich geschehen können und lediglich eine ziemlich mechanische Arbeit des Setzers und des Korrektors sein.

Ja, so sollte man denken. Und doch ist es nicht so. Wenn ich darauf verzichte, die Korrektur selbst mitzulesen und jeden Buchstaben des Textes genau zu prüfen, dann entsteht unter des Setzers und Ihren Händen ein Text, der zwar bei ganz oberflächlicher Prüfung der alte zu sein scheint, in Wirklichkeit aber vom Urtext in Dutzenden, nein in Hunderten von Kleinigkeiten abweicht.

Wenn in meinem Text etwa steht «Er öffnete die Türe weit . . .», dann haben Sie [. . .] aus der «Türe» eine «Tür» gemacht. Und damit haben wir schon einen der häufigsten Fälle jener Veränderungen genannt, die mein Text unter Ihrer und des Setzers Hand erleidet, eine jener hundert Stellen, die Sie verbessert zu haben glauben, während ich der Meinung bin, sie sei nicht verbessert, sondern verdorben worden. Es geht immer nur um scheinbar Winziges, um einen oder zwei Buchstaben [. . .]. Ich schrieb «Miethaus», und Sie machen «Mietshaus» daraus, ich schrieb «unsrem», und Sie drucken «unserem», und so fort, lauter winzige Kleinigkeiten, aber sie gehen in die Hunderte.

Wenn nun jemand Sie fragen würde, ob Sie wirklich und ernstlich daran glauben, der deutschen Sprache mächtiger und sicherer zu sein als Ihr Autor, so würden Sie ohne Zweifel diesen Gedanken weit von sich weisen. Sie würden sagen, eine solche Selbsteinschätzung liege Ihnen ebenso fern wie eine Geringschätzung des Dichters und seiner sprachlichen Potenz. Aber dichten sei dichten und drucken sei drucken, und es gebe nun einmal eine Norm und eine Konvenienz für Schreibweise und Interpunktion, und wenn der Dichter je nach seiner augenblicklichen Laune ein «e» oder «s» oder ein Komma setze oder weglasse, wenn er selber das einemal «heut», das andremal aber «heute», das einemal bei der gleichen Stelle in einem Satzbau ein Komma, das andremal einen Strichpunkt setze, dann sehe man ja, daß der Dichter selber seiner Zeichensetzung durchaus nicht so sicher sei, und es sei gut, wenn ein Korrektor darüber wache, daß diese äußerlichen Formen und Ausdrucksmittel einheitlich angewendet würden.

Und nun zitieren Sie, lieber Herr Korrektor, Ihren Hausheiligen und Ihr Gesetzbuch, den Duden.


(/zitat)

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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 11.04.2004    um 02:13 Uhr   
(zitat)
Es kann nun sein, daß ich in mancher Einzelheit dem Duden Unrecht tue, das heißt daß ich bei ihm hier und dort eine Starrheit und Härte mehr vermute, als er wirklich enthält, ich kann das nicht kontrollieren, denn ich besitze keinen Duden und habe nie einen besessen. Nicht weil ich etwa eine Abneigung gegen Wörterbücher hätte, ich besitze ihrer manche, und eines von ihnen, das große Grimmsche Wörterbuch der deutschen Sprache, gehört zu meinen Lieblingsbüchern.
Ich bin auch nicht dagegen, daß es so etwas wie einen Duden gebe, eine Vorschrift für die Rechtschreibung und eine allgemeine Anweisung für den Gebrauch der Interpunktionen. In Zeitaltern, in denen alle schreiben und die meisten schlecht schreiben, sind solche Hilfsmittel durchaus notwendig und willkommen. Was ich gegen den Duden habe, ist nichts Prinzipielles; es ist gut und richtig, daß ein gewissenhafter Schullehrer seinem Volk bei Rechtschreibung und Interpunktion durch Ratschläge behilflich sei. Aber Duden, das wissen Sie ja, ist längst kein Ratgeber mehr, sondern ein unter einem scheußlichen Gewaltstaat allmächtig gewordener Gesetzgeber, eine Instanz, gegen die es keine Berufung gibt, ein Popanz und Gott der eisernen Regeln, der möglichst vollkommenen Normierung.

.Es kann nun sein, daß ich in mancher Einzelheit dem Duden Unrecht tue, das heißt daß ich bei ihm hier und dort eine Starrheit und Härte mehr vermute, als er wirklich enthält, ich kann das nicht kontrollieren, denn ich besitze keinen Duden und habe nie einen besessen. Nicht weil ich etwa eine Abneigung gegen Wörterbücher hätte, ich besitze ihrer manche, und eines von ihnen, das große Grimmsche Wörterbuch der deutschen Sprache, gehört zu meinen Lieblingsbüchern.
Ich bin auch nicht dagegen, daß es so etwas wie einen Duden gebe, eine Vorschrift für die Rechtschreibung und eine allgemeine Anweisung für den Gebrauch der Interpunktionen. In Zeitaltern, in denen alle schreiben und die meisten schlecht schreiben, sind solche Hilfsmittel durchaus notwendig und willkommen. Was ich gegen den Duden habe, ist nichts Prinzipielles; es ist gut und richtig, daß ein gewissenhafter Schullehrer seinem Volk bei Rechtschreibung und Interpunktion durch Ratschläge behilflich sei. Aber Duden, das wissen Sie ja, ist längst kein Ratgeber mehr, sondern ein unter einem scheußlichen Gewaltstaat allmächtig gewordener Gesetzgeber, eine Instanz, gegen die es keine Berufung gibt, ein Popanz und Gott der eisernen Regeln, der möglichst vollkommenen Normierung.Es kann nun sein, daß ich in mancher Einzelheit dem Duden Unrecht tue, das heißt daß ich bei ihm hier und dort eine Starrheit und Härte mehr vermute, als er wirklich enthält, ich kann das nicht kontrollieren, denn ich besitze keinen Duden und habe nie einen besessen. Nicht weil ich etwa eine Abneigung gegen Wörterbücher hätte, ich besitze ihrer manche, und eines von ihnen, das große Grimmsche Wörterbuch der deutschen Sprache, gehört zu meinen Lieblingsbüchern.
Ich bin auch nicht dagegen, daß es so etwas wie einen Duden gebe, eine Vorschrift für die Rechtschreibung und eine allgemeine Anweisung für den Gebrauch der Interpunktionen. In Zeitaltern, in denen alle schreiben und die meisten schlecht schreiben, sind solche Hilfsmittel durchaus notwendig und willkommen. Was ich gegen den Duden habe, ist nichts Prinzipielles; es ist gut und richtig, daß ein gewissenhafter Schullehrer seinem Volk bei Rechtschreibung und Interpunktion durch Ratschläge behilflich sei. Aber Duden, das wissen Sie ja, ist längst kein Ratgeber mehr, sondern ein unter einem scheußlichen Gewaltstaat allmächtig gewordener Gesetzgeber, eine Instanz, gegen die es keine Berufung gibt, ein Popanz und Gott der eisernen Regeln, der möglichst vollkommenen Normierung.


Vielleicht gibt auch Duden zu, daß man sowohl heut wie heute, sowohl Tür wie Türe, sowohl Miethaus wie Mietshaus sagen könne, ich weiß es nicht. Sie können es ja nachschlagen. Ich weiß nur, daß Ihre Setzer und Sie mir nicht erlauben wollen, von dieser herrlichen Möglichkeit Gebrauch zu machen und, je nach Bedarf, bald heut bald heute, bald hieher bald hierher, bald unsre bald unsere zu sagen. Dies ist es, wogegen ich mich wehre und wehren muß, denn es geht hier um Dinge, für welche es keinen Duden und keine staatliche oder berufliche Autorität gibt, und für die der Dichter und Schriftsteller allein die Verantwortung trägt.


(/zitat)
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 11.04.2004    um 02:15 Uhr   
(zitat)

Ob ich sage: «Schließ die Tür» oder, «Schließe die Türe», das ändert am Sinn des Satzes nichts. Es ändert aber anderes. Es ändert -- Sie brauchen den Satz nur laut zu sprechen -- den Rhythmus und die Melodie des Satzes vollkommen. Die beiden weggelassenen Buchstaben machen aus ihm etwas ganz und gar anderes, nicht was den sachlichen Inhalt angeht, den der Satz ausdrückt, sondern in bezug auf seine Musik. Und die Musik, und zwar ganz besonders die Musik der Prosa, ist eines der wenigen wahrhaft magischen, wahrhaft zauberischen Mittel, über welche auch heute noch die Dichtung verfügt. Diese winzigen Silben, hinzugefügt oder weggelassen, nötigenfalls unterstützt durch die Interpunktion, haben eine rein dichterische, vielmehr eine rein musikalische Funktion und Bedeutung. [. . .]

Und nun, wenn Sie mir bis hierher freundlich gefolgt sind; folgen Sie mir noch einen kleinen Schritt weiter. Stellen Sie sich bitte einen Augenblick lang vor, Sie wären Korrektor nicht in einer Druckerei für Literatur, sondern in einer Notendruckerei für musikalische Werke. Als Vorlage für den Druck hätten Sie irgend eine Partitur, einen Klavierauszug oder sonst ein Werk, sei es in der Handschrift des Komponisten, sei es in einem älteren Druck. Als Mitarbeiter hätten Sie den Notenstecher, und mit ihm gemeinsam hätten Sie als Wegweiser und Richtschnur einen musikalischen Duden, das Buch eines musikalischen Schullehrers also, das über die Gesetze und Mittel des musikalischen Ausdrucks, soweit er sich in Notenbildern wiedergeben läßt, Bescheid gibt, dessen Autor ein guter Kenner der musikalischen Sprache, jedoch kein Schöpfer und vielleicht auch kein wirklicher Freund und Versteher der musikalischen Meister ist. Sein Buch hätte die Aufgabe, Leuten als Berater zu dienen, welche Musik schreiben wollen, ohne die Gesetze, Gewohnheiten und Handwerksregeln dieser Tätigkeit ganz zu beherrschen. Das Fatale an diesem wohlgemeinten und sehr nützlichen Buche wäre nur, daß es in einem an Gehorsam gewöhnten Volk durch staatliche Autorität als unbedingt maßgebend eingeführt wäre.

Mit Ihrem nach seinem Musik-Duden gedrillten Notenstecher würden Sie nun also den Druck eines Notenwerkes beginnen. Sie würden verfahren, wie Sie beim Korrigieren einer Roman-Korrektur zu verfahren gelernt haben. Sie würden also im großen ganzen auf treue Wiedergabe der Vorlage, zugleich aber doch auf eine gewisse Beaufsichtigung und Normierung der Notenschrift bedacht sein.
Sie würden sich zum Beispiel niemals erlauben, einen ganzen Takt wegzulassen, wohl aber da und dort eine Viertel oder Achtel- oder Sechzehntelnote, oder Sie würden wenigstens da und dort, wo der Komponist Ihnen zu willkürlich vom Schema abzuweichen scheint, aus zwei Achteln ein Viertel machen, ein passend scheinendes Accelerando-Zeichen einfügen, ein unpassend scheinendes weglassen. Es wären lauter winzig kleine, von Duden erlaubte, ja gebotene Eingriffe, aber sie würden das Musikstück ganz erheblich vergewaltigen. Und in zehn oder zwanzig Jahren würde ein anderer Notendrucker dieses Stück nach Ihrer Version wieder neu abdrucken, vom Setzer wieder mit neuen, winzigen Eingriffen nach einem neuesten, revidierten Duden versehen. Dann würde eine dritte, vierte, zehnte. Neuausgabe dieses Musikstückes ungefähr so aussehen, wie ein großer Teil der wohlfeilen Klassikerausgaben unsrer Dichter in der Zeit vor der Wiederentdeckung des Verleger- und Herausgeber-Gewissens ausgesehen hat.

Ich erschrecke, Verehrter, über den Umfang; den das Briefchen, das ich Ihnen hätte schreiben wollen; mir Linier den Händen angenommen hat. Je älter ich werde, desto schwerer fällt mir das Schreiben, und je schwerer das Schreiben mir fällt, desto mehr Atem und Raum brauche ich, um über die unendlichen Möglichkeiten zu Mißverständnissen hinweg dennoch etwas wie Eindeutigkeit und Gültigkeit des Geschriebenen zu erreichen. Aber vielleicht war es nicht vergeblich; vielleicht träumen Sie nun des Nachts einmal von weggestrichenen Buchstaben, so wie ein Feldherr vielleicht gelegentlich einmal von gefallenen Soldaten träumt. Sie tun ihm dann vielleicht plötzlich leid, und vielleicht fragt er sich, ob ihr Opfer eigentlich wirklich unvermeidbar war.

(/zitat)
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Nutzer: Mindiyana
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Anzahl Nachrichten: 175

geschrieben am: 14.04.2004    um 04:22 Uhr   

Du willst jetzt aber nicht im Ernst diese Feinheiten, um die es Hesse da geht, mit den grausigen Fehlern vergleichen, die man heutzutage in den Foren so lesen "darf", oder???

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Nutzer: Rahmsosse
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Registriert seit: 17.08.2002
Anzahl Nachrichten: 31

geschrieben am: 14.04.2004    um 07:56 Uhr   
deutsche sprache gute sprache

kennt die noch einer?

wer erinnert sich? ;)
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