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Nutzer: Gast_Hansdampf
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geschrieben am: 29.01.2004    um 21:32 Uhr   
Unser Sozialsystem ist doch ganz in Ordnung, nur müsste man den Leuten mehr Geld vom Lohn lassen damit diese wieder kaufen können, aber was bleibt den schon übrig die Gesundheitsreform verschlingt eine ganze Menge vom Einkommen
Das die Kosten im Gesundheitswesen Explodieren ist wohl Schuld der Pharmaindustrie müssen Medikamente so teuer sein?
Und zu den Sozialschmarotzern: Es gibt eine Menge die keinen Bock haben zu arbeiten die bekommen Sozialhilfe und gehen nebenbei Joben und haben dann mehr Euros in der Tasche, wie einer der arbeitet.Und müssen die Politiker derart hohe Pensionen bekomen die von Steuergeldern finanziert werden? Ein Rentner der vierig Jahre und mehr geklebt hat bekommt im vergleich dazu nur Peanuts . Auch für die Politiker und Beamte sollte es eine Pflicht pensionskasse geben, wo ein bestimmter Prozentsats ihres Einkommens eingezahlt werden muß und dann bekommen die Prozentual genausoviel wie ein normaler Rentner wobei eine genausolange Wartezeit sein sollte wie bei Arbeitern und Angestellten, ansonsten :keinerlei Anspruch.
Selbstverständlich sollte man auch stärker nach Steuersündern fahnden , auch Politiker sollten diesbezüglich überprüft werden.
Noch was: Wie soll eine alleinerziehende Mutter in Vollzeit arbeiten wenn sie für Ihr kleines Kind keinen Kindergartenplatz bekommt der wenn einer da ist kaum zu finanzieren ist also bleibt sie zu Hause und bekommt den Kindergartenplatz als Soztialhilfeempfängerin bezahlt außerdem haben die Kindergärten nicht so früh auf und eine Betreuung für zweifachschichtler unmöglich.Unser Sozialsysthem ist reichlich Kinderfeindlich
mfg
Hans
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 30.01.2004    um 01:47 Uhr   
1. frag ich mich was dieses "politiker kriegen soviel blabla" gejammer immer soll, meine Güte, wieviel Anteil haben die Gehälter von Politikern schon am BSP? Daran liegt es wohl am wenigsten wenn etwas schiefläuft.

2. Wir leben ja auch nicht in der Urform "demokratie" wo ich glaube Montesquieu mal sagte das können eh nur Götter,
nicht umsonst leben wir in einer indirekten Demokratie, und das hat seine guten Gründe! Und man sollte nicht vergessen das wir im Moment im besten System leben das Deutschland jemals hatte. Es gibt auch Probleme, klar die gibts immer aber vielleicht sollte man sich mal überlegen wie froh man sein kann in einem Deutschland zu leben in dem man wenigstens Meinungen äußern kann ohne dafür verhaftet zu werden.

3. zu den "brillianten" Ideen "Sozialdetektive mehr kontrolle etc."
Wahrscheinlich sind Experten auch schon auf diese Ideen gekommen (Ironie? naja who knows), jedoch muss man vielleicht auch mal an das aufwand/nutzen verhältnis denken.
Einfach gesagt, erklärt mir doch mal einer was ein super tolles Sozialdetektivamt wert ist wenn es doppelt soviel kostet wie die paar Schwarzarbeiter vorher? Allein der Verwaltungsaufwand, Löhne etc. etc.
mit anderen worten: das ist alles nicht so einfach wie die Artikel in der BILD
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 30.01.2004    um 08:56 Uhr   
(zitat)Zum Begriff "Sozialhilfeschmarotzer", der in dieser Diskussion fiel, sei folgendes ausgeführt:(/zitat)
Ich benutzte den Begriff Sozialschnorrer. Mag vielleicht kleinlich aussehen, aber zwischen nem Schmarotzer und nem Schnorrer sehe ich durchaus Unterschiede in Bezug auf die Rechtmäßigkeit der Bezüge. Schmarotzer gibt es sicher nur wenige. Weiterhin zielte meine Argumentation weniger in die Richtung der Demontage des Sozialstaates, als viel mehr zum Topic dieses Threads. Die Bezuggebenden Fragen Vulcanias hatte ich sogar als Zitat voran gestellt.

(zitat)(...)Was mich wundert, dass in der ganzen Diskussion – so auch hier in diesem Thread – nicht diejenigen, die die Arbeitsplätze abbauen oder diejenigen, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen, verantwortlich gemacht werden, sondern die leidtragenden Betroffenen selbst. Anders ausgedrückt: Diejenigen, die angeblich die Verantwortung für die wirtschaftliche Situation tragen (und sich auch entsprechend bezahlen lassen), bekommen Orden und hohe Gehälter, diejenigen, die tatsächlich die Suppe ausbaden müssen, werden beschimpft und man will ihnen darüber hinaus auch noch die kärglichen Unterstützungsleistungen kürzen. So ganz richtig kann das nicht sein.
(/zitat)
Nun, da muss ich widersprechen. Die Verantwortlichen für die Situation am Arbeitsmarkt nur auf der Seite der Arbeitgeber zu suchen, halte ich für genau so einseitig in der Betrachtung, wie sie nur auf der Seite der Arbeitnehmer zu suchen. Fakt ist, dass auf Grund der steigenden Sozialabgaben die Gehälter in Deutschland im Vergleich zu den Gehältern anderer EU - Staaten sehr hoch sind; der Weltweite Vergleich fällt da noch schlechter aus. Das Problem ist nur, dass oftmals verkannt wird, dass zum Nettogehalt eben auch die Sozialabgaben vom Arbeitgeber geleistet werden müssen und so kommt schnell die Meinung auf, man verdiene zu wenig. Weiterhin sind in meinen Augen die Gewerkschaften an der hohen Arbeitslosenzahl genaus mitverantwortlich, wie die Arbeitgeber. Die Forderungen der Gewerkschaften sind so ausgerichtet, dass die Gewerkschaften selber nicht in der Lage sind, Ihren eigenen Arbeitnehmern und Angestellten die Bezüge, Zeit- und Sachleistungen zu geben, die sie von den Arbeitgebern für Ihre Mitglieder aber fordern.

Im Grunde sind das aber alles Themen, die es Wert wären in eigenen Threads behandelt zu werden. Dieser hier stand unter dem Topic: (...)demokratie, was ist das heute eigentlich noch?(...)

Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
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Nutzer: Gast_Besserwisser
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geschrieben am: 31.01.2004    um 03:18 Uhr   
(zitat)was also ist demokratie heute?(/zitat)Hat diese Frage irgendjemand in diesem Beitrag hier auch nur ansatzweise versucht zu beantworten? Ich glaube nicht.

Für meine Verhältnisse hat sich hier absolut niemand die Grundlagen für eine Demokratie durch den Kopf gehen lassen. Demokratie setzt für mich nämlich reines selbstständiges Denken und Handeln vorraus und zwar jeder für sich alleine. Aber dies hat hier niemand wirklich getan, sondern es wurde mal wieder auf ein Thema aufgesprungen und sich die Meinung anderer angenommen bzw auch nicht.

Die Grundlage für eine Demokratie ist also selbstständiges, unabhäniges, logisches, vorurteilsloses Denken, eines jeden einzelnen für sich selbst!

Wer kann das von euch hier behaupten?
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 31.01.2004    um 09:08 Uhr   
(zitat)Die Grundlage für eine Demokratie ist also selbstständiges, unabhäniges, logisches, vorurteilsloses Denken, eines jeden einzelnen für sich selbst!

Wer kann das von euch hier behaupten?(/zitat)anscheinend kann das niemand, auch du nicht, denn deine abschlussfrage birgt selbst vorurteile in sich.

demokratie ist, schon seit ihrer entstehung, nichts weiter, als ein wunderbarer wunschgedanke. es ist schon nicht möglich, in kleinen lebensgemeinschaften, genannt familie, eine für alle zufriedenstellende entscheidung zu treffen. ein teil muss immer zu einem kompromiss bereit sein. demokratie würde aber bedeuten, dass alle hinter einem entscheid stehen.

insofern sollte man der frage, was demokratie heute ist, eine weitere hinzufügen: hat es demokratie jemals wirklich gegeben?

V.


Geändert am 31.01.2004 um 09:08 Uhr von vulcania
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: Hinweis
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geschrieben am: 31.01.2004    um 09:20 Uhr   
Demokratie als Wunschvorstellung?

Ja! Und das muss auch so sein. Wir sollten niemals aufgeben, auf dieses Ziel hin zu arbeiten.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar!"

"Jedem Menschen ist das gleiche Recht auf Freiheit gegeben worden"

Es ist schwierig hier so kurz mal eben das Thema anzuschneiden und abzuhandeln.

Kluge Menschen haben zig Jahre damit verbracht, sich über Recht, Freiheit, Ordnung, Gedanken zu machen. Sie suchten Wege, es möglichst allen recht zu machen und fanden lediglich eine Annäherung an die Demokratie.

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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 31.01.2004    um 09:28 Uhr   
@ besserwisser

auch hier gilt wieder: Wer denken kann, ist klar im Vorteil.
Die Frage war, was Demokratie heute ist. Darüber sollten wir uns Gedanken machen. Nicht über eine neue Definition einer Urdemokratie.
Ausserdem hat Deine Vorstellung über Demokratie soviel mit Demokratie zu tun, wie ne Kuh mit dem Eierlegen zu tun hat.

koppschüttel

Brass
Geändert am 31.01.2004 um 09:32 Uhr von Brass
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Nutzer: Oberschlaumeier
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geschrieben am: 31.01.2004    um 13:36 Uhr   
(zitat)"Die Würde des Menschen ist unantastbar!"

"Jedem Menschen ist das gleiche Recht auf Freiheit gegeben worden"
(/zitat)
Nach dem Wortsinn bedeutet Demokratie politische Herrschaft des Volkes. Oberstes Ziel der Demokratie ist Freiheit und Frieden. Doch dafür nehmen wir Tod und Trauer in Kauf.
Und die Würde des Menschen? Na wo versteckt die sich denn? Vielleicht in schwer erkämpften autonomen Zentren, oder bei denen die versuchen aus dem System auszubrechen, z.B. in besetzte Häuser oder selbstversorgende Wagenburgen, wo der Mensch frei ist?

Von der politischen Herrschaft des Volkes ist heutzutage nicht mehr viel übrig geblieben. Demokratie ist nur ein [politisches Alibi] oder eine Diktatur des politischen Systems über das Volk. Es hat Besitz von uns ergriffen und wir schuften wie ein Rädchen im System mit. Der Mensch ist in der Demokratie schon längst nicht mehr Mittelpunkt, sondern Mittel.

In Kriminalfilmen sieht man manchmal, wie ein Mensch eine Straße entlangläuft, verfolgt von einem Auto, das ihn überfahren will. Er läuft immer schneller, doch der Augenblick kommt unweigerlich, in dem ihn das Auto erreicht — wenn er nicht auf die rettende Idee kommt, zur Seite zu springen und die Böschung hochzulaufen, also aus dem System, in dem ein Auto immer [der Stärkere] ist, auszubrechen.
Solange wir innerhalb dieses Spiels versuchen, zu gewinnen, haben wir keine Chance.






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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 31.01.2004    um 15:08 Uhr   
lesen müsste man schon können..aber naja dann eben nochmal:

Wir leben NICHT (NICHT!! NICHT NICHT!!) in der Urform der Demokratie, wir leben in einer parlamentarischen d.h. indirekten Demokratieform und ja es ist ne Demokratie.
Und nur mal so für unsere linksaußen experten, es gibt keine Diktatur hier, wer das im Linksruck liest und wirklich glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.
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Nutzer: Oberschlaumeier
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geschrieben am: 01.02.2004    um 00:04 Uhr   
(zitat)lesen müsste man schon können..aber naja dann eben nochmal:

Wir leben NICHT (NICHT!! NICHT NICHT!!) in der Urform der Demokratie, wir leben in einer parlamentarischen d.h. indirekten Demokratieform und ja es ist ne Demokratie.
Und nur mal so für unsere linksaußen experten, es gibt keine Diktatur hier, wer das im Linksruck liest und wirklich glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.
(/zitat)

Auch für dich gilt: wer lesen und denken kann ist klar im Vorteil!

Lerne erstmal den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie, dann kannste evtl. mein obiges posting richtig verstehen.

In diesem Sinne was gluckst du?

[Die politische Misere] geht jedenfalls schon lange nicht von einer oder mehreren Personen aus (Diktatur) sondern von falsch gewucherten Ideologien (Demokratie und Marktwirtschaft). Diejenigen die das nicht begriffen haben suchen sich Sündenböcke denen Sie ganz bequem die Schuld in die Hörner schreiben können. Die zu entdecken ist denkbar einfach:
- rechte Kapitalistenschweine oder linke Kommunistensäcke
- Stunkpunks oder Bonzensäue
- krauts (im Ausland) oder Drecksasylanten
- dumme Ossis oder Besserwessis
- faule Arbeitnehmer oder Ausbeuter - Arbeitgeber...

Jeder Mensch hat seine eigenen Sündenböcke. Der sollte jedoch das [sündenböcken] lassen, es gibt nämlich keine definierten Menschengruppen, von denen alles Übel ausgeht. Stattdessen sollte der Mensch sich Gedanken darüber machen, wie er die Schwächen der parlamentarischen Demokratie beseitigt (z.B. durch ein schnelleres und übersichtliches Wahlverfahren noch innerhalb der 4 Jahre)

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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 01.02.2004    um 01:11 Uhr   
na dann bin ich mal gespannt wo du eine diktatur siehst, nenn mir doch mal ein beispiel, wo bist du "mittel"?

und ich bleib dabei, wir leben sehr wohl in einer demokratie.
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 11:44 Uhr   
BSP1: Welches "kommunistische Land" hat noch die ursprüngliche (theoretische from) des kommunismus?
BSP2: Welches "demokratische Land" hat noch die ursprüngliche (theoretische form) der demokratie?

wenn wir nicht mit der zeit gehen würden, würden die soldaten heute immernoch mit keulen kämpfen, wir würden uns in felle kleiden und in höhlen als jäger und sammler leben.
wenn man mit der zeit geht, heißt das nicht unbedingt, dass sich alles verbessert, man kann auch eine schlechte verbesserung fällen (da gabs doch mal sowas wie gut und böse?), das kann einem dann aber auch zu spät auffallen.
fazit: wir haben versucht uns das leben so angenehm wie möglich zu machen, oder so. aber nobody is perfect und das merkt man hier ganz deutlich.
wenn wir in einer diktatur leben würden, würd das BKA nimma BKA heißen (ihr wisst auf was ich anspiele? ;) ) und jede auch noch so kleine demo würd mit gefängnis und tot bestraft. wenn wir wollten, könnte das volk ganz einfach den regierenden abwählen, wenn wir wollten könnte das volk eine ganz neue art der "herrschaft" erzwingen (monarchie, anarchie, kommunismus usw.)
nichts bleibt für die ewigkeit ;)


Let's pretend, happy end.
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 01.02.2004    um 11:57 Uhr   
wenn wir nicht mit der zeit gehen würden hätten wir noch eine völlig antiquierte Demokratie von 1776 mit der man wahlen auch mit ner bevölkerungsminderheit gewinnen kann *fg*

sonst *stimmt robin hood zu*
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Nutzer: I_Am_Perfect
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geschrieben am: 01.02.2004    um 12:18 Uhr   
(zitat)wenn wir in einer diktatur leben würden, würd das BKA nimma BKA heißen (ihr wisst auf was ich anspiele? ;) ) (/zitat)

Diesbezüglich hatte ich doch neulich eine Begegnung der dritten Art.

Im Juli zog ich um. In der Nachbarschaft gibt es einen Großkonzern. In diesem Konzern wiederum gibt es einen Sicherheitsdienst. Ich kenne schon länger jemanden, der beim Sicherheitsdienst dort arbeitet.

Als ich nun in die Nachbarschaft dieses Konzerns zog, konnte mir dieser Bekannte 6 wochen , nachdem ich hier gemeldet war, so ziemlich alles über mich erzählen. Krankheiten, Schulden, Strafzettel, und, und, und. Dieser hübsche Konzern besitzt nämlich über alle arbeitsfähigen Einwohner im Umkreis von 60 km ein Dossier. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte.

Und ihr glaubt, wir seid frei? Bullshit! Gar nichts sind wir. Man läßt uns nur noch die Illusion der Freiheit. In Wirklichkeit ist es schon eine Diktatur, in der wir leben!
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 13:19 Uhr   
komisch, wieso bin ich dann noch nich hinter gittern?

du darfst nicht von einem auf alle schließen ;)

wenn ich alles aufzählen würde, was ich unrechtmäßiges gemacht habe (was ich garantiert nicht werde) und wie oftschon, na dann ...


APPD
Die Partei hat immer recht



~sinnlosposting~ ;-)


Let's pretend, happy end.
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"Autor"  
Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 02.02.2004    um 00:45 Uhr   
was hat so ein bissl fehlender Datenschutz mit Diktatur zu tun? Jugendliche wissen auch jeden Mist über ihre Pop oder Sportstars, und?
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Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 03.02.2004    um 10:48 Uhr   
Immer wieder "schön" zu beobachten, wie Diskussionen zu gegenseitigen "Wer lesen kann ist klar im Vorteil"-Anfeindungen ausarten. Aber das scheint wohl in allen Foren gang und gäbe zu sein.....

Demokratie... ja, was ist das heute?

Katja Riemann brachte es vor kurzem in einer TV-Sendung (Name leider entfallen) auf den Punkt:

"Demokratie ist eine viel zu selbstverständlich hingenommene und gelebte Form des Miteinanders".

Wenn man einige Zeit darüber nachdenkt, könnte man ihr wirklich ohne Einschränkungen recht geben. :)
Geändert am 03.02.2004 um 10:48 Uhr von Mallet
Link - die hessische Bergstrasse und der Wein....
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.02.2004    um 03:26 Uhr   

schon mal über due EU nachgedacht ? vielleicht sollten wir mal den kleinen rahmen des nationalstaates verlassen und uns die zukunft vor augen halten ?
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Nutzer: rommelschen
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geschrieben am: 13.02.2004    um 20:17 Uhr   

Es ist sehr interessant wie die allgemeine Meinung zur Demokratie ist, bzw. dass was uns gewisse Personenkreise dafür verkaufen wollen, jedoch stellt sich dann die Frage, ob es nicht besser wäre, übergangsweise, eine andere Gesellschaftsform einzusetzen. Zumindest solange bis die grundlegendsten Probleme ansatzweise beseitigt sind. Und wer behauptet eigentlich das "Demokratie" das günstigste für uns ist?

mfg rommel
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 14.02.2004    um 02:33 Uhr   


*winkertz mal zum wüstenfüchslein
schlieslich ist es dem nacmen nach vom volke aus ..
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