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Für/gegen Abtreibung |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 15:43 Uhr
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Washington - Bei der Großdemonstration für das Recht auf Abtreibung in Washington sind nach Angaben der Organisatoren an Sonntag rund 1,15 Millionen Menschen auf die Straße gegangen. Diese Zahl nannten die Organisatoren nach dem Abschluss des Protestmarsch in der US-Hauptstadt. Die US-Polizei gab keine Schätzungen zu Teilnehmerzahlen ab. Am Rande der Demo wurden 16 militante Abtreibungsgegner vorläufig festgenommen. Weitere Zwischenfälle gab es nicht.
Die Demonstranten hatten gegen die Aushöhlung des Rechts auf Abtreibung in den USA protestiert. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Hollywood-Stars, Sängerinnen und Politikerinnen wie die US-Senatorin Hillary Clinton. Die Frauen gingen für das vom US-Verfassungsgericht verbriefte Recht auf Abtreibung bis zum sechsten Schwangerschaftsmonat auf die Straße. Sie warfen der US-Regierung vor, dieses Recht systematisch auszuhöhlen. Gesetzliche Einschränkungen würden vor allem armen Frauen den Zugang zu Informationen über Verhütung und Abtreibungskliniken versperrren. Nach Angaben der Organisatorinnen sterben jährlich 75.000 Frauen in den USA an den Folgen einer illegalen Abtreibung.
Kritisch sehen Abtreibungsbefürworter ein jüngst verabschiedetes Gesetz, wonach die Verletzung oder Tötung eines Fötus' bei einem Angriff auf eine Schwangere ein eigener Straftatbestand ist. Dies wird als Versuch gesehen, den Fötus zu "vermenschlichen". Prominente Demokraten hatten das Gesetz im Kongress abgelehnt.
(Das hab ich gerade aus dem AOL-nachrichtendings kopiert..seid ihr für abtreibung,wenn eine Frau das will,oder denkt ihr,da muss die frau durch?)
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geschrieben am: 26.04.2004 um 15:51 Uhr
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Ich bin vor allem dafür, daß man VORHER nachdenkt, und sich überlegt, mit WEM man WIE rummacht.
Von Vergewaltigungen und mangelnder Verhütung aus Armut einmal abgesehen, könnten viele Abtreibungen bereits dadurch verhindert werden, indem sich beide Beteiligten vernünftiger verhielten.
;-) Paccy |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 16:17 Uhr
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oder eine bessere aufklärung bzgl. sexualität und verhütung in der jugend erfahren.
35% der englischen jugendlichen glauben noch heutedran, dass direkt nach dem beischlaf, herumhüpfen der frau, eine schwangerschaft verhindert.
ein irrglauben aussem tiefsten mittelalter.
Quelle: spiegel.de vorn paar monaten.
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geschrieben am: 26.04.2004 um 16:25 Uhr
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~Enthaltung~
Nein quatsch...
Also besse Aufklärung,wie Orio gesagt hat,muss schon sein.Wenn man sich die Kinder von heut mal so anguckt und mitbekommt wie die drauf sind...ui ui ui.
Ok,ich geb zu,ich bin selbst noch ein Kind -.-". Auf jeden Fall benehm ich mich so. Aber trotzdem!
Die Elfe
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geschrieben am: 26.04.2004 um 16:41 Uhr
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es is schlicht und ergreifend peinlich:
vor 2 tagen im bus musste ich mir 2 mädels reinziehen (man konnte es bei der lautstärke schlicht und ergreifend nicht überhören), wo sich mädel 1 bei mädel 2 bitterlich darüber beschwert hatte, das ihre mutter ihr doch tatsächlich verboten habe, die pille zu nehmen, da sie ihr ja eh verboten habe mit ihrem 20 (!!!!!!) jahre alten freund zu schlafen.
zitat gefällig? oh bittesehr:
(zitat)eh weisst du, die alte kann mich doch mal, ich werd übermorgen 13 (!!!!!!) die alte hat mir gar nichts mehr zu sagen, kondome brauchen wir eh nich, es flutscht auch so gut genug (frage meinerseits: was denkt die wofür kondome sind?? womit wir wieder beim thema bessere aufklärung wären...) und dann zieht er halt früh genug raus, eh die alte spinnt doch eh!(/zitat)das is ein 100% OTon, ich war so "amüsiert" über die beiden das ich dafür eh vor hatte nen seperaten thread zu eröffnen, aber der hier bietet sich hervoragend an..
soviel zu dem thema.... |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 17:34 Uhr
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(zitat)
(zitat)eh weisst du, die alte kann mich doch mal, ich werd übermorgen 13 (!!!!!!) die alte hat mir gar nichts mehr zu sagen, kondome brauchen wir eh nich, es flutscht auch so gut genug (frage meinerseits: was denkt die wofür kondome sind?? womit wir wieder beim thema bessere aufklärung wären...) und dann zieht er halt früh genug raus, eh die alte spinnt doch eh!(/zitat)(/zitat)
In diesem Falle plädiere ich für die "Abreibung"! |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 18:28 Uhr
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ich bin generell dafür, es kann doch immer was schief gehn, dass man vorher nicht gut aufgepasst hat,oder dass man zum beispiel betrunken war...oder sonst was.
Del
P.S: ich weiß ich bin der FormulÃerungsmeister! |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 18:33 Uhr
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bin gegen abtreibung, weil leutz erstma ihr hirn einschalten sollten, bevor sie ans "poppen" denken.
das ist gesünder! (und außerdem klüger) |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 19:42 Uhr
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seelchen, dann ziehen wir ins gedankenspiel des Verbietens, doch mal eine vergewaltigung hinzu.
Viel überlegen kann da das Opfer leider nicht, wie steht es damit? auch verbieten oder erlauben? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 19:59 Uhr
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orion, hier war nicht explizit von "vergewaltigung" die rede.
wenns nur darum ginge, bräuchten wir wahrscheinlich solche diskussionen (s.o.) nicht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 21:19 Uhr
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| also man sollte net alles so pauschalieren. es muß jede frau selber entscheiden, was sie tut - und nur die frau, denn sie betrifft es ja. es gibt durchaus gute gründe, sich gegen ein kind zu entscheiden, die ich hier nicht tiefgreifend erläutern möchte. denkt einfach mal drüber nach. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 23:28 Uhr
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Abtreibung paßt in jedem Fall super in unsere verantwortungslose Spaß- und Wegwerfgesellschaft. Wenn das Leben scheiße ist, dann macht man es eben wie bei Nintendo --> den Resetknopf drücken...
;-) Paccy |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 06:58 Uhr
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Generell bin ich für die Abtreibung.
Die Umstände einer Schwangerschaf können, wie oben angesprochen, sehr unterschiedlich sein. Ich denke es ist nachvollziehbar, dass eine Vergewaltigte sicherlich nicht tagtäglich durch ihr Kind an ihren Peiniger erinnert werden möchte. Und ich bin auch absolut dagegen das 14 Jährige Mädchen (auch wenn es Eigenverschuldung ist) ein Kind bekommen. Man muss seinem Kind sowohl emotional als auch materiell etwas bieten können. Wie soll das eine Jugengliche bitte tun? Und ist es fair dem Kind gegenüber? Ich denke diese Frage wird von Abtreibungsgegnern oft übersehen. Sie plädieren für das Leben ohne sich Gedanken zu machen, ob es für das später Geborene überhaupt lebenswert ist.
Es geht hier ja nicht nur um Menschen die in Armut leben, denn auch wenn das Abtreibungsgesetz aufgelockert wird, werden diese nach wie vor zu einem Metzger gehen, illegal abtreiben und evtl. an den Folgen sterben. Denn wie soll eine Frau, die sicht nichteinmal Verhütung leisten kann, Geld für eine saubere, legale Abtreibung aufbringen?
Ein Kondom kann immer mal unbemerkt reissen, die Pille vergessen werden und auch eine Spirale muss nicht 100% wirken (sieht man an mir, ich bin ein "Spiralen-Kind" ;-)).
My opinion...
[Edit: Rechtschreibung]
Geändert am 27.04.2004 um 06:59 Uhr von geminga |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 12:03 Uhr
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Ich bin eindeutig FÜR die Abtreibung!!!
Sicherlich ist eine verbesserte Aufklärung und ein umsichtigerer Umgang der Jugendlichen wünschenswert, aber ich gehe nicht davon aus, dass dieses vollkommen zur Zufriedenheit aller zu erfüllen ist, zumal der eine oder andere "Schwachmat" sich trotzdem nicht daran hält (Gründe dafür hört man ja häufig, Beispiel: Mehr Spass am Sex ohne Kondom). Solche Eltern wünsche ich da keinem Kind, wo es mittlerweile eh schon genügend unfähige Eltern gibt, die nicht mal mit sich selbst klar kommen und wohlmöglich auch noch ihre Aggressionen, die durch ihr Nichtklarkommen entstehen an ihren Kindern auslassen...
Klar, jede angehende Mutter sollte sich reichlich überlegen, ob sie ihr Kind abtreibt (was aber wohl auch die meisten machen. Ich gehe nicht davon aus, dass das für eine Frau eine einfache Entscheidung ist!), aber wenn auf Grund von finanziellen und sozialen Gründen eine Mutterschaft mehr als problematisch erscheint würde ich JEDER Frau dazu raten, ihr Kind abzutreiben!
In diesem Sinne,
der Libi |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 12:34 Uhr
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Abtreibung ja oder Nein? Im Prinzip bin ich gegen Abtreibung,von einigen Ausnahmen abgesehen: Vergewaltigung, wenn festgestellt wird, daß das Baby geschädigt zur Welt kommt.
Ansonsten gibt es genügend Verhütungsmittel Soziale Gründe gibt es nicht wenig Geld zu haben ist kein Argumennt.
SH |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 13:03 Uhr
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Es ist unglaublich mit welcher Arroganz hier über die Frauen geurteilt wird, die sich für eine Abtreibung entscheiden.
Als ob die Mehrzahl dieser Frauen mal schnell zwischen Shopping und Mc Donalds ein Kind wegmachen lassen, weil sie gerade finanziell nicht so flüssig sind. Ich gratuliere jedem zu diesem vereinfachten Weltbild - da findet man sich wenigstens auch nachts im Dunkeln locker zurecht.
Ich bin sicher, die meisten machen sich die Entscheidung alles andere als leicht. Wer jemals schwanger war (ach ja....Männer habe zum Thema "Abtreibung" oft ein ganz besonders radikales Verhältnis. Sie wissen ja genau, wovon sie sprechen. Schließlich sind am Ende sie diejenigen, die ihr Leben komplett umkrempeln, nachts Windeln wechseln, mit 16 auf eine weitere Ausbildung verzichten, von ihren Eltern rausgeworfen werden, den Unterhaltszahlungen hinterher rennen, die Verantwortung für mindestens 18 Jahre übernehmen und alles, was ein Kind noch bedeutet mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen organisieren)....also, wer jemals schwanger war, weiß, dass dann plötzlich alles ganz anders ist. Dann ist es absolut nicht mehr easy, sich gegen das Kind zu entscheiden. Dann spürt man nämlich etwas.....
Wer es doch tut, hat schwerwiegende Gründe. Und er hat das Recht, dass diese respektiert werden....und zwar nicht objektiv, sondern ausgesprochen subjektiv. Jeder Mensch ist anders und jeder hat eine andere Fähigkeit, mit Schwierigkeiten umzugehen.
Schließlich verlange ich auch nicht, dass Spritzen beim Zahnarzt konsequent abgeschafft werden, nur weil ICH keine brauche. Ich bin nicht Gott und schon gar nicht das Mass aller Dinge.
Doch, so wie mir scheint, gibt es genug Menschen, deren Horizont nicht weiter, als bis zur eigenen Nasenspitze reicht.....oder bis zur nächsten Talkshow
Celestine Geändert am 27.04.2004 um 13:05 Uhr von Celeste_ |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 13:11 Uhr
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Und ob es soziale Gründe gibt: Da wäre zum Beispiel der einer "Muslimin", die ein Kind von einem "Ungläubigen" erwartet und dadurch schwerwiegende Probleme innerhalb ihrer Familie und ihrem Umfeld zu erwarten hat. Da gibt es 14 jährige Mädchen, die nicht mal Verantwortung für sich selbst übernehmen können. Da gibt es Frauen, die von ihren Männern auf Grund der Schwangerschaft verlassen werden und die nicht für das Kind aufkommen wollen, wodurch die Frauen unter Umständen in finanzielle Nöte kommen. Da gibt es drogenabhängige Frauen, die auf Grund dieser Abhängigkeit selbst nicht mehr klarkommen... diese Liste könnte man wohl fast ewig weiterführen...
Und finanzielle Gründe sind sehr wohl legitim, da es jedem Kind zustehen sollte, das es finanziell abgesichert ist, was nicht gewährleistet ist, wenn die Mutter/ die Eltern selbst am Rande des Existenzminimums hängen.
Sicher sollte man sich über so etwas im Vorfeld klar sein, bevor es überhaupt zum Zeugungsakt kommt, aber die Realität beweist, dass dem häufig ebend nicht der Fall ist und ich fände es in dem Fällen gegenüber den zukünftigen Kindern unverantwortlich, wenn diese auf Biegen und Brechen gezeugt werden, obwohl eindeutig klar ist, das ihre Kindheit nicht dem entsprechen wird, dem es eigentlich entsprechen soll. Es ist keinem Lebewesen damit gedient, das es gezeugt wird, obwohl es an sich nicht "lebensfähig" ist!
In diesem Sinne
der Libi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 18:09 Uhr
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| ich bin auch für abtreibung. schliesslich ist das "kind" ein teil der frau und nur sie darf über ihren körper entscheiden. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 18:45 Uhr
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(zitat)Es ist unglaublich mit welcher Arroganz hier über die Frauen geurteilt wird, die sich für eine Abtreibung entscheiden.
(/zitat)
Wer sich zu so einem Schritt entscheidet muß auch kritikfähig sein.... nicht alle müssen mit Abtreibung ohne medizinischen Grund positv übereinstimmen!
Brodi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 18:59 Uhr
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Übereinstimmen müssen sie natürlich nicht. Jeder möge seine eigene Meinung dazu haben.
Aber - die Beweggründe eines anderen mit selbsgerechter Überheblichkeit abzuwerten oder sogar dessen Ernsthaftigkeit anzuzweifeln, finde ich schlichtweg unverschämt.
Celestine |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 20:12 Uhr
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(zitat)Übereinstimmen müssen sie natürlich nicht. Jeder möge seine eigene Meinung dazu haben.
Aber - die Beweggründe eines anderen mit selbsgerechter Überheblichkeit abzuwerten oder sogar dessen Ernsthaftigkeit anzuzweifeln, finde ich schlichtweg unverschämt.
Celestine(/zitat)
Celest, mach die Augen auf, hab in meinem leben schon so einiges erfahren. Schau und frag im chat nach...
brodi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 21:01 Uhr
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(zitat)Und ob es soziale Gründe gibt: Da wäre zum Beispiel der einer "Muslimin", die ein Kind von einem "Ungläubigen" erwartet und dadurch schwerwiegende Probleme innerhalb ihrer Familie und ihrem Umfeld zu erwarten hat. Da gibt es 14 jährige Mädchen, die nicht mal Verantwortung für sich selbst übernehmen können. Da gibt es Frauen, die von ihren Männern auf Grund der Schwangerschaft verlassen werden und die nicht für das Kind aufkommen wollen, wodurch die Frauen unter Umständen in finanzielle Nöte kommen. Da gibt es drogenabhängige Frauen, die auf Grund dieser Abhängigkeit selbst nicht mehr klarkommen... diese Liste könnte man wohl fast ewig weiterführen...
Und finanzielle Gründe sind sehr wohl legitim, da es jedem Kind zustehen sollte, das es finanziell abgesichert ist, was nicht gewährleistet ist, wenn die Mutter/ die Eltern selbst am Rande des Existenzminimums hängen.
Sicher sollte man sich über so etwas im Vorfeld klar sein, bevor es überhaupt zum Zeugungsakt kommt, aber die Realität beweist, dass dem häufig ebend nicht der Fall ist und ich fände es in dem Fällen gegenüber den zukünftigen Kindern unverantwortlich, wenn diese auf Biegen und Brechen gezeugt werden, obwohl eindeutig klar ist, das ihre Kindheit nicht dem entsprechen wird, dem es eigentlich entsprechen soll. Es ist keinem Lebewesen damit gedient, das es gezeugt wird, obwohl es an sich nicht "lebensfähig" ist!
In diesem Sinne
der Libi(/zitat)
Klasse Posting! Respekt.
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 22:12 Uhr
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Ob jemand für oder dagegen ist? Mir egal. Aber ich kann ja mal meine Erfahrung erzählen:
ich schwanger (ungewollt) aber entschlossen, das Kind zu bekommen (richtiger Mann, keine unüberwindbaren Schwierigkeiten) Mein Partner im ersten Moment völlig überrannt. Wir zu ProFamilia. Ich habe gleich gesagt, dass ich nicht abtreiben möchte.
Beratung WÖRTLICH:
- ich könne einem Mann ja nicht gegen seinen Willen ein Kind anhängen
- wir müßten uns jetzt eben trennen
- ich solle doch für ihn abtreiben, dann eine Therapie machen, Kinder können wir immer noch kriegen
- ich solle nicht meine Gefühle über seine stellen
- mit Kind wäre ich ganz alleine, denn ich würde ja wohl nicht annehmen, dass mich Eltern/Freunde noch sehen wollen wenn ich erstmal ein schreiendes Balg habe
- ich würd mir meine ganze Zukunft verbauen, so ohne Ausbildung (war 23 und wäre noch vorher mit dem Studium fertig geworden)
- ich wolle doch nur aus meiner beruflichen Unzufriedenheit flüchten (die gar nicht existiert, im Gegenteil)
- ich müsse mich zwischen meinem Partner und meinem Kind entscheiden
- zum Schluß hat sie mir den "Abtreibungsschein" in die Hand gedrückt und den Kontankt zu einer Abtreibungsklinik hergestellt.
Sicher werdet ihr verstehen, dass ich persönlich nicht viel von dem Verein halte. Zuerst dachte ich, ich hätte halt eine blöde Kuh erwischt, aber inzwischen hab ich von so vielen Frauen gehört, die Ähnliches erlebt haben (Zitate: "stellen sie sich nicht so an, eine Abtreibung ist keine große Sache, es ist ja noch kein Kind; Sie werden es bereuen, wenn Sie das Kind bekommen").
Meine Frauenärztin hat mir damals sogar von denen abgeraten, aber ich war ja schon entschlossen.
Von den Familienplanungsberatungen hab ich auch schon Gutes gehört, aber aus der Schwangerschaftsberatung kenne ich nur einen einzigen Fall, wo sie beraten (und nicht zur Abtreibung gedrängt haben) und das war im erzkatholischen Oberbayern.
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen, aber in dieser Situation habe ich mich anders entschliessen können. Und die Leichtfertigkeit, mit der die darüber geredet haben und die Annahme, danach sei alles wie vorher haben uns fast unsere Beziehung gekostet. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 23:14 Uhr
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Ich will es mal so sagen: alles im Leben hat seinen Preis oder fordert seinen Tribut. Wer sich in einer solchen Situation befindet, der hat es gewiss nicht einfach. Und doch ist er dafür meist selbst verantwortlich. Wie gesagt: Vergewaltigungen schließe ich hier aus; das ist ein anderes Thema.
Um es kurz zu machen: wer sich (ob nun leichtfertig oder auch nicht) für die Abtreibung und gegen das Leben, das immerhin aus dem eigenen entsprungen wäre, entscheidet, der wird sein Leben lang den Preis des "was wäre, wenn..." bezahlen müssen.
Auch wenn der technische Eingriff in der Regel unkompliziert ist; mit dem Kind verliert man auch einen Teil seiner Seele.
Versteht mich nicht falsch; ich bin kein religiöser Fanatiker und kann die rationalen Überlegungen (Verzicht auf Karriere etc.) durchaus verstehen, aber es gibt im Leben eine "ausgleichende Gerechtigkeit", um die sich niemand herumdrücken kann.
Man kann ALLE täuschen und eventuell sich sogar selbst etwas vormachen und verdrängen, aber das trübt die freie Entfaltung der Persönlichkeit und das weitere Vorankommen im Leben ungemein.
Juristisch gesehen bin ich FÜR die Abtreibung, weil nicht der Staat oder die Gesellschft diese Entscheidung zu treffen hat, sondern werdende Mutter und Kindsvater GEMEINSAM!
Doch letzlich ist es VÖLLIG egal, was ICH hier sage, oder IHR oder die KIRCHE oder PROFAMILIA. Die Entscheidung, mitsamt allen Konsequenzen, bleibt bei den Eltern.
Ich finde es im Übrigen auch nicht schön, wenn die Kindsväter hier immer nur als die "großen Unbekannten" behandelt werden, denn das Kind besteht zu 50% aus ihnen. Daß es im Körper der Mutter 9 Monate heranreift, macht es noch lange nicht zu deren Eigentum, sondern nur zu deren Besitz. Wohl dem, der den Unterschied dazwischen kennt...
;-) Paccy Geändert am 27.04.2004 um 23:17 Uhr von Paccy |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 09:12 Uhr
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| so sehe ich das auch @Paccy |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 09:21 Uhr
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zum thema abtreibung denke ich mir, das jeder vorher gut überlegen sollte was er tut, ob er eie schwangerschaft haben möchte oder sie vorab verhindert. ob ich eine abtreibung machen lassen würde? kann ich nicht sagen, da es auf mein momentanes gefühl an käm, und darauf ob das kind gesund zur welt kommen würde. ich bin für und gegen abtreibung, eben weil man keine schwangerschaft als "ding" abbricht, sondern das heranwachsen eines menschen, und ihm somit ein lebenswertes leben schuldig ist, oder genommen hat, ok die eine hälfte würde es ja nicht mehr erleben, doch dneke ich mir bleiben ja die täter und die müssen wiederum ihr leben lang mit ihrer entscheidung klar kommen ....
zusatz gedanken
wenn wir als kinder früher durch den wald gingen , sagte man uns immer pass auf bleib auf dem weg, und tritt somit nicht die jungen bäume und pflanzen kaputt/tot, manchmal kam vielleicht der gedanke auf, warum eigentlich so vorsichtig sein, der wald ist doch voll damit. ausserdem sah man die neuen jungen pflanzen noch nicht mal, waren da überhaupt welche? warum dann aufpassen?
wenn man sich mal so in der welt umschaut gibts auch eine ganze menge menschen, die einen fest im leben die anderen noch nicht, junge und alte, inteligentere und "...."aus welchen gründen auch immer.
Polli
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