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### Chatter - Selbstmord ###

Nutzer: xeena
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geschrieben am: 26.01.2005    um 19:59 Uhr   
warum nehmen sich so viele chatter das leben?

in meiner, nun doch schon sehr lange währenden "virtuellen zeit" habe ich schon so viele chatter "miterlebt", die sich das leben nehmen (und dabei meine ich beileibe nicht die, die 3x pro woche einen "ichbringmichumweilmichkeinerbeachtet-thread" in die foren werfen)

m.e. ist es bei vielen der umstand, dass die "heile virtuelle welt" doch nicht so heil ist, bzw. genau so verletzen kann, wie die reale - und da viele chatter in ihre virtuelle welt flüchten, weil ihnen die reale ihrer meinung nach nichts mehr zu bieten hat, ist der sturz meist um so tiefer...

eure meinung?

nachdenklich

xee


Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 26.01.2005    um 20:24 Uhr   

wie kommst denn drauf, daß nur chatter infiziert sind ? freitod ( selbstmord klingt nach wertung .. ) hat mit chatten erstmal gar nix zu tun - sondern eher mit der staatlich organisierten vereinsamung ..
*kopfschütteltz
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Nutzer: xeena
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geschrieben am: 26.01.2005    um 22:01 Uhr   


das meine ich aber nicht, starchaser!

das der sog. "freitod", "suizid" oder wie immer du es nennen magst immer mehr zunimmt (vor allem bei älteren menschen) ist mir schon klar - ich für meinen teil will aber im moment mehr auf die chatter und deren situation raus

xee
Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: Gast_esmeralda
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geschrieben am: 27.01.2005    um 10:14 Uhr   
Hallo zusammen,

der größte Trugschluss der Chatgemeinde ist, dass man glaubt, der Chat und das Internet wären eine "neue heile Welt".....Irrtum!

Diese virutelle Welt, in die wir immer mehr hinein getrieben werden, ist letztendlich nichts anderes als die Welt draussen - nur dass man sich einfach und ganz leicht hier eine neue Identität überziehen kann. Aber auch das wird irgendwann zur Falle....spätestens dann, wenn man den Schritt in die reale Welt durch ein Treffen des möglicherweise nun virtuell lieb gewonnenen Gegenübers tun will......

Die Sucht, sich virtuell "zu verlieren" ist sehr groß - ich unterlag ihr auch schon. Nur die Menschen, die eine starke Persönlichkeit haben und einen ausgeprägten Lebenswillen, werden den Weg wieder mehr oder weniger unbeschadet hier heraus finden.

Die anderen - labileren Menschen finden hier leider die Plattform zur Vertiefung ihrer Depressionen und krassen Verminderung ihres eh schon flauen Selbstwertgefühls. Das führt unweigerlich zu einer erhöhten Suizidrate.

So sehe ich das.....aber das ist nur meine persönliche Meinung aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen heraus....belehrt mich eines Besseren, wenn ich mich täusche!?

LG
esmeralda
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Nutzer: Angelheart.
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geschrieben am: 27.01.2005    um 11:19 Uhr   
also ein Paar von den toten Chatter tauchen in anderen Chat wieder auf. Sozusagen ein neues Leben, nach dem Chat-tod.

Außerdem soll man nicht alles glauben was so im chat erzählt wird.

zerbrich dir darüber nicht den Kopf xeena.
------------------------------------------------------------------------------------------------
there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 27.01.2005    um 21:05 Uhr   
Ich gebe Esmeralda recht.
Manch so eine psychisch labile Person sieht den Chat als Sprungbrett aus der realen Welt dem dann meist ein trocknes Becken folgt.

Einloggen, abstürzen, Game over...
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Nutzer: T.J.Hooker
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geschrieben am: 04.02.2005    um 16:38 Uhr   
Hallo Xeena.

Wieder einmal ein Beitrag von Herzen,aber ernsthaft.

Ich selber kenne einen fall von Suizid nach Chattverkehr.
Ja der Chat ist ja sehr anonym.Da kann man behaupten,man Fahre einen neuen Porsche,habe ne Villa,2 weisse Pferde auf der Koppel,eine schnelle Motorjacht,Ferienheim auf Rhodos,Singel mit Netto 7500 Euro im Monat als Selbständiger im Eigenen Betrieb zum Vermietung von Milchkühen an Landwirte mit eigener Melkmaschiene.

Aber die wahrheit sieht aus,Hartz 4,Sozialwohnung,Rostiges Moped,und statt Pferd nur Ratten in der Küche.

Oftmals steckt man sich in diese Scheinwelt,kommt nicht mehr klar,verzweifelt daran das es anderen besser geht als einem selbst der behauptet am Hyperrechner zu sitzen ,aber in Wahrheit hocckt er im I-Net Cafe und hofft das seine Stunde nicht allzuschnell vergeht und er den Platz räumen muss.

Irgendwann verrante er sich so in der scheinwelt,glaubte selbst an seine lüge,verzweifelte und wollte auf der nahen Bahnlinie einen ICE mit offenen Armen empfangen.....Klatsch das wars.

Oder man verliebt sich via internet,aber der am anderen ende ist doch nicht der für den er sich ausgiebt,und dann ist die enttäuschung über den geplatzten Traum so gross,und man hat sich so verbissen das die verzweiflung siegt.....und das nächste Bahngleis,das nächste Hausdach,oder die gesamte Pulle Schlafmittel mit ner Pulle Gin.

geht skeptisch ins netzt und verbeisst euch nicht.

Ich jedoch habe viele nette menschen hier kennengelern und auch gertroffen die ich nicht mehr missen möchte.

Aber vorsichtiger bin ich geworden,und passe auf......

gruss Hooky p.S. Xeena weiter so...
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 04.02.2005    um 17:57 Uhr   
Ich denke, die Unterscheidung von Ursache und Wirkung geht ein bisschen fehl bei der Fragestellung.

Ich glaube eher, dass ohnehin labile Personen vom anonymen Raum Internet magisch angezogen werden und sich damit relativ viele suizidgefährdete dort einfinden. Sprich: Der Chat ist in dem Gesamtkonstrukt nur ein zufälliger Sammelpunkt. Das Problem liegt anderswo.

Und ich sehe das Problem in der Verweichlichung des Menschen als solches. Vor ein paar hundert Jahren und heute noch in anderen Ländern stirbt ein Mensch, wenn er sich nicht durchbeißt. Ganz simpel. Kämpfen oder Sterben. Es gibt nur diese Alternativen. Und wer kämpft, der härtet ab. Und wer abhärtet wird stabiler.

Andernorts auf dieser Welt ist jemand dankbar für ein Stück Brot und ein Dach über dem Kopf, weil er so einen weiteren Tag überleben kann. In unserer Wohlstandsgesellschaft stürzt jemand in tiefste Verzweiflung, weil er statt den zuvor 4.000,- brutto im Monat auf 600,- ALG rutscht und sich die 70 qm Wohnung nicht länger leisten kann - Suizidgedanken setzen ein.

Internet ist auch nur eine Phänomen der Wohlstandsgesellschaft. Das durchschnittliche afrikanische Waisenkind hat weder Zeit noch Mittel, zu chatten. Und es neigt nicht zum Suizid. Der durchschnittliche besserverdienende deutsche Manager hingegen schon eher, anbetracht der Wirtschaftslage.

Und diese Fluchtmentalität wird auch noch kräftig unterstützt. Psychotherapie ist in. Wer all die unlösbaren Probleme, die ihn eigentlich plagen nicht alleine findet, der erhält kompetente Hilfe seitens Dritter. Seht euch Psychotherapieforen im Netz an. Aus jedem durchschnittlichen Konflikt lässt sich eine Ferndiagnose zaubern, die auf pathlogische Störungen hinausläuft. Wer krank sein will, der wird jemanden finden, der ihm sagt, er sei krank. Wieviele Menschen sind 2005 arbeitsunfähig aus psychischen Gründen ? Das war vor 100, 200, 300 Jahren zur Gänze anders. Warum ? Weil die Welt so viel schlechter geworden ist ? Soziales Netz...moderne Medizin...Demokratie.. ich glaube nicht.

Ich warte noch auf eine Suizid-Welle, wenn der durchschnittliche Wohlstandsmensch begriffen, hat, dass das Leben einen Haken hat - keiner kommt lebend raus.

Gruß
Lay
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.02.2005    um 21:34 Uhr   

zurück zur natur und am besten ins mittelalter, dann werden wir die weicheier schon los ? *g

na, ich weiß nicht, ob dein ansatz mit den kranken und schwachen von früher der wirklichkeit entsprach. im gegenteil, dann hätten sich zum beispiel krankheiten wie bluter oder albinos genetisch gar nicht bis heute durchsetzen können.
im gegenteil, wie selbst der olle bush formulierte, ist eine gesellschaft daran zu messen, wie sie mit den schwachen, alten und kranken umgeht. ganz offensichtlich hatte da auch die zeit vor ein paar hundert jahren manches zu bieten, was heutzutage out ist.

ironie .. hilft da nicht weiter. natürlich gehören diese probleme zu einer spezialisierten gesellschaft. solange ich nix zum essen habe, kümmert mich emanzipation oder probleme im sex überhaupt nicht. diese dinge ergeben sich erst, wenn die existenzielle grundlage gesichert ist und ich mich meinen anderen ängsten und empfindungen zuwenden kann.

würde man unsicheren sex als suizid ansehen, wäre gerade in afrika die größte rate zu verzeichnen. also hinkt der vergleich mit anderen ländern etwas.

und was bedeutet kämpfen ? mit dem ger als tapferer germane die offensichtlichen feinde zu jagen und bekämpfen oder sich in einer gesichtslosen umwelt gegen ebenso konturlose apparate durchzusetzen ?

daß das internet eben durch die anonymität gerade für psychisch labile leute ideal ist, wurde ja schon bewiesen. klar - die erfahrung der betroffenen mit der 'normalen' gesellschaft ist halt oft negativ und über die anonymität umschifft jener die klippe der ausgrenzung.
stell dir mal vor, dich spräche jemand über *seine* probleme an und er bekommt so ne kalte dusche, wie du sie eben verabreichtest. das hebt sicher dessen selbstwertgefühl und ganz enorm auch seine stimmung, gelle ? am besten du gibst dem armen kerl noch nen strick mit, wenn er geht :-)
wundert es dich dann, wenn die betroffenen lieber die anonymität aufsuchen, um sich vor solchen sozial eiseskalten und wissenschaftlich wie moralisch unhaltbaren attacken zu schützen ?

dennoch entspricht der suizid von chattern nur einem ganz kleinen anteil derer, welche den freitod wählen.
krankheit, gebrechlichkeit und schmerz sind weit häufiger vertreten - und das bei leuten, die nie im internet waren. und die leute vor ein paar hundert jahren wurden gar nicht so alt und so krank .. auch sorgten kriege und katastrophen dafür, daß die schwache schicht entsprechend kürzer auf der welt waren.

seien wir froh, daß es hierzulande ein weitgespanntes netz an therapeuten gibt. ansonsten wäre wahrscheinlich noch mehr an dieser gesellschaft weggebröckelt. eventuell würde auch dir eine therapie gut tun, um mal deine ansichten zu prüfen. am stammtisch wirst ja nur jasager treffen. und soziale kompetenz soll ja auch beruflich weiterhelfen ;-)

was von den foren zu halten ist, weiß ich nicht. der geeignete ort für diagnosen ist es sicher nicht.

si tacuisses ..
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 04.02.2005    um 22:15 Uhr   
Hast du mich jetzt wirklich mißverstanden oder das Thema einfach so lange gedreht, bis deine Argumentation dranpasste ? ;)

(zitat)na, ich weiß nicht, ob dein ansatz mit den kranken und schwachen...etc.(/zitat)

Ich sprach nie von körperlich Schwachen. Von gesundheitlichen Einschränkungen körperlicher Art war nie die Rede, starchaser. Noch einmal anders, vielleicht verständlicher: Ein gesunder Mensch, der nichts hat außer seinem Leben, das er sich selbst erhalten muss ist nicht so schnell suizidgefährdet wie ein gesunder Mensch in einer Wohlstandsgesellschaft mit Sozialem Netz und doppeltem Boden.

Ursachenforschung ?

(zitat)stell dir mal vor, dich spräche jemand über *seine* probleme an und er bekommt so ne kalte dusche, wie du sie eben verabreichtest. das hebt sicher dessen selbstwertgefühl und ganz enorm auch seine stimmung, gelle ?(/zitat)

Du wirst dich wundern; Ich habe mit genau dieser kalten Dusche schon Menschen vom Suizid abgehalten. Es gibt da ein psychologisches Phänomen. Einen Ausläufer der selbsterfüllenden Prophezeihung. Emotional labile Menschen reagieren auf Drucksituationen und Aufmerksamkeitsdefizite mitunter mit Suiziddrohungen. Eine solche Drohung stellt grundsätzlich einen Hilferuf dar und man kann davon ausgehen, dass der Drohende nicht tatsächlich seinem Leben ein Ende setzen will, sondern sich selbst lediglich nicht mehr helfen kann. Daher "erzwingt" er Hilfe. Wenn aber nun ein solcher Drohender nicht sein Ziel erreicht oder erreichen kann (das sind keine rationalen Gedankengänge mehr, die dann passieren) - Paradebeispiel: A liebt B. B liebt A aber nicht mehr und trennt sich. A droht mit Suizid. Nun kann B aber nicht einfach wieder A lieben, vollkommen gleich, womit A droht. Die Drohung kann also keinen Erfolg bringen. Aber A muss sich in Konsequenz nun eigentlich umbringen, denn die Forderung wurde nicht erfüllt. Aufgrund dieser selbstgeschaffenen Sackgasse geschehen weit mehr Suizidversuche als aufgrund des tatsächlichen Willens, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Bedeutet: Grundsätzlich muss unterschieden werden, wer seinem Leben tatsächlich ein Ende setzen will (Beispiel: Der Mann, dem es nie irgendjemand zugetraut hätte. Der kein Wort darüber verloren hat und einfach eines Morgens erhängt in seiner Wohnung gefunden wird)

Und wer die Suiziddrohung als Druckmittel im Zuge emotionaler Eskalation benutzt und sich damit u.U. selbst in den Suizid zwingt. (Beispiel: Die 14 jährige, die sich töten will, weil ihre Lieblingsband sich getrennt hat. Die 16jährige, die sich töten will, weil ihre Eltern ihr Hausarrest auferlegen. Jeder, der reaktiv auf eine Trennung vom Partner oder akute Umstände mit Suiziddrohungen oder -versuchen reagiert)

Letzteres hat mit dem tatsächlichen Wunsch, aus dem Leben zu treten wenig bis nichts zu tun. Die Drohung der Selbsttötung ist das ärgste Druckmittel, das ein Mensch verwenden kann. Desto emotional labiler ein Mensch ist, desto eher wird er zu diesem Mittel greifen um die eigne Hilflosigkeit zu kompensieren.

Und wenn ein solcher Mensch sich durch eine solche Drohung in die fatale Konsequenz bringt, sich "eigentlich" umbringen zu müssen, weil seine Forderungen nicht erfüllt werden (können, dann bestehen nur zwei Alternativen zur Rettung.

1) Zwang - indem man dem Menschen so lange unmöglich macht, sich zu töten, bis die emotionale Eskalation überstanden ist

2) Konfrontation - indem man dem Menschen das Druckmittel entreißt (es herabwertet "Ist dein Leben. Wenn du es beenden willst, ist das DEINE Entscheidung") und ihm seine Motive vor Augen führt ("Flüchtest du vor dem Ernst des Lebens in den Tod oder versuchst du, die Welt dahin zu zwingen, wo du sie hin haben willst ? Das wird nicht funktionieren.")

In beiden Fällen ist der Weg in die Psychotherapie unumgänglich. Tod darf kein Fluchtweg und ebensowenig ein Druckmittel sein.

Gruß
Lay
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.02.2005    um 06:57 Uhr   

na, - mir scheint eher, du hättest hier fleissig am fleischspiess gekurbelt, - aber ok..

in deinem beitrag differenzierst du urplötzlich zwischen moralischen erpressern, die aufmerksamkeit erheischen wollen, und suizidgefährdeten ( ein komisches wort ).
xeena hat die nach aufmerksamkeit strebenden schon aussortiert. ob diesen jedoch der schlag ins gesicht eine hilfe war ? ich wage es zu bezweifeln.
Eher denke ich, daß diese form der schocktherapie und der auseinandersetzung mit einem recht happigen thema eher auf verharmlosung abzielt und das wegsehen und tabuisieren legitimiert. deshalb auch meine antwort oben. natürlich bleibt unbestritten, daß es sich bei beiden maßnahmen gleichzeitig um einen rüden eingriff ins leben der angehörigen handelt, - doch war das nicht das thema.
es ist davon auszugehen, daß genaueres hinsehen und sozialeres und verantwortungsvolleres handeln das leben nicht nur dem einzelnen sondern auch den anderen lebenswerter macht.

auch unterschied ich bei den krankheiten nicht nach körperlichen oder seelischen erkrankungen und ihren vielfältigen vermischungen. wie du selbst sagst, sind beide von dir benannten gruppen auf ihre art krank und benötigen hilfe.

ebenfalls denke ich, daß es wohl einen unterschied geben muß zwischen dem von dir definierten gesunden menschen, der nichts hat außer seinem leben und einem 'gesunden' menschen in einer wohlstandsgesellschaft. eventuell ist der gesunde wohlständler doch nicht gar so gesund ?
und, wie zum teufel, willst du erkennen, wer seinem leben tatsächlich ein ende setzen will oder nicht ? wenn du das kannst, bist prädestiniert für die suizidverhütung - einen aufreibenden job.

deiner theorie stimme ich ganz und gar nicht zu - woher hast denn die zahlen für deine urvolktheorie und darüber, was vor einigen generationen vor sich ging ? selbsttötungen waren derzeit ein tabu ( wie heute in vielen gesellschaften noch ) und tauchten deshalb in den veröffentlichten quellen nicht auf. zumindest solange es nicht um die stoiker ging oder um cicero und andere hochkarätige persönlichkeiten.
lauscher auf : laut bericht der weltgesundheitsbehörde handelt es sich bei jedem zweiten gewalttod *weltweit* um eine selbsttötung. jeder *zweite* suizid ist folge einer depression.
die anderen fünfzig prozent nicht selbstgewählter gewaltsamen tode teilen sich fremdtötungen und, noch weniger, um tötungen in kriegen.
die meisten suizide finden im nach deiner theorie *gesunden* da existenziell fordernden ostasien statt. wobei gerade dort klar zum vorschein kommt, daß es sich am wenigsten um die freie wahl der betroffenen handelt sondern um etwas von der gesellschaft aufgezwungenes. topranglistenführer sind China, Kuba, Litauen, Mauritius, Marshall-Inseln, Russland, Slowenien, Sri Lanka und Ungarn. ( veröffentlicht bei wikipedia bzw beim who report ). lauter arme ländern, die unter verhältnissen leben, die du als gesund definiert hast.
in brasilien grassiert schon lange eine suizidwelle unter den in reservaten kasernierten ureinwohnern. anstatt sich ums leben zu bemühen, ziehen es die meist nicht mal erwachsenen vor, sich diesem zu entziehen.
in den krisenregionen in afrika töteten sich reihenweise vergewaltigte frauen, um sich der unweigerlichen späteren ausgrenzung aus der eigenen familie, dem eigenen stamm, zu entziehen.
in indien haben sich zehntausende bei der landreform hoch verschuldet und entziehen sich in nicht kleiner zahl den wucherzinsen, welche sie nicht erbringen können, dem zugriff der öffentlichen häscher.
in der eu hält derzeit meines wissens ungarn die spitze - auch nicht gerade eine wohlstandsgesellschaft.
existenzielle krisen sind meist nicht die hauptursache.

am betroffensten sind übrigens laut den globalen zahlen männer älter als sechzig jahre, deshalb auch der hinweis auf heutige altersvorteile. hierzulande liegt die suizidrate höher als die der verkehrstoten und die leute sind in der lebensmitte. frauen versuchen öfter, jedoch erfolgloser, sich zu entleiben als männer. jeder dreizehnte (!;-)), der stirbt, nimmt sich selbst das leben. von den in den unfall- und verkehrstoten zusätzlich versteckten dunkelziffern ganz zu schweigen. es gibt also nicht nur möllemanns sondern weitaus mehr leute.
die quote versuchter entleibungen liegt weitaus höher. die, welche an den folgen auf die organe sterben, sind nirgends seperat erfasst.

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.02.2005    um 06:58 Uhr   
auch der einwurf von hartz vier und folgereformen verdient mehr als ein verächtliches grinsen. im letzten monat verzeichnen wir immer mehr unruhen unter der bevölkerungen. wegen nichtigkeiten. ist das nicht alarmierend ? auf die aggression folgt die resignation - und was kommt da ? es wäre zeit, sich mal über diese dinge gedanken zu machen, - die zeit drängt. fest steht, daß zukünftig nicht jeder einen arbeitsplatz haben wird und immer weniger die sozialen lasten zu tragen hat. sieben millionen in deutschland fehlt im moment das, was wir früher als hauptsinn des lebens definierten. was also ist zu tun ? weiterwegschauen und rumblödeln über das, wovor jeder vor uns angst hat ? arbeitslosigkeit macht krank und umgekehrt. es ist an der zeit, dieses problem ernstzunehmen.

gut, das ging jetzt weit über den chat hinaus. aber ich denke, es ist wichtig, die fakten zu benennen um das problem einzukreisen, als sich eine schöne welt mit rosaroter brille zusammenzubasteln.


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Nutzer: acariciame
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geschrieben am: 06.02.2005    um 14:33 Uhr   
Selbstmord, suizid oder wie auch immer man es nennen möchte: die gründe dafür sind so vielfältig, wie es menschen gibt, die ihn begehen; man braucht dazu nur mal z.b. unter den stichworten "suizid" bzw. "suicide" in den katalogen der uni-bibliotheken zu suchen,und die titel der veröffentlichungen anzuschauen,um dies zu erkennen.
und das lesen der zugehörigen artikel/bücher wäre für die diskussion hier sicher förderlich.
Geändert am 06.02.2005 um 14:53 Uhr von Acariciame
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 06.02.2005    um 18:01 Uhr   
Ich gehe mal auf all die "bin nicht deiner Meinung" und "wieviele hast du allein mit diesem Beitrag in den Tod getrieben" Seitenkommentare nicht weiter ein, das dauert zu lange und ist kontraproduktiv.

Da du mich darüber hinaus offenbar aus Prizip missverstehst und meine Aussagen zerpflückst, um sie neu zusammen zu setzen - mit nicht mehr ganz demselben Sinn - machen wir es anders:

Wichtig sind nicht die tatsächlichen Selbsttötungen. Wichtig sind die Versuche.

Das Thema geht recht tief in Psychologie und Soziologie hinein.

Ich versuche es einmal ganz simpel zu konkretisieren:

Person A ist lebensmüde und möchte ihrem Leben ein Ende setzen. Soweit akute Suizidgefährdung.
Ein paar Beispiele, was nun folgen könnte:

- Person A besitzt eine Waffe, nimmt diese Waffe eines Abends, betrinkt sich und richtet die Waffe, als die Hemmschwelle weit genug gesenkt ist durch den Alkohol, in ihren Mund und drückt ab. Person A stirbt. Interventionsmöglichkeiten waren nie gegeben.

- Person A stirbt durch einen "Verkehrsunfall" bei gutem Wetter auf einer überschaubar befahrenen Landstraße, weil sie frontal auf einen Baum am Straßenrand auffährt.

- Person A wird eines Mittags durch Zufall erhängt in ihrer Wohnung aufgefunden.

Dagegen nun folgender Sachverhalt:
Person B befindet sich in einer emotional eskalierten Grundsituation. Sie kommt grade aus der Ausbildung, findet keine Stelle, ihr Freund/in hat sich von ihr getrennt.
Nun nehmen wir an, folgende Ereignisse treten ein:

- Person B verletzt sich mit einer Rasierklinge relativ ungekonnt an den Handgelenken. Der Tod durch Verbluten dauert relativ lange und ist schmerzhaft. Noch dazu wurde falsch geschnitten, Person B blutet zwar stark, aber die Pulsader wurde nicht allzu ernst verletzt. 1 Stunde später kommt der Freund /die Freundin von B in die Wohnung und will noch einige Sachen holen. Hierbei wird B gefunden und zu einem Arzt verbracht.

- Person B schluckt eine beträchtliche Anzahl an Schlaftabletten. Bis der Tod eintritt, dauert es relativ lange. Inzwischen kommt durch Zufall ein Elternteil ins Zimmer des noch zuhause Lebenden. B wird zu einem Arzt verbracht.

- Person B wird eines Morgens auf einem Bankgebäude in der Heimatstadt entdeckt und droht, zu springen. Ein durch die Polizei gerufener Psychologe kann B beruhigen und zur Aufgabe bewegen. B wird zu einem Arzt verbracht.

_______________________
Der im Grunde simpelste Weg tatsächlich Lebensmüde von Hilfesuchenden zu unterscheiden ist folgender:

Ein Lebensmüder ist nicht aufzuhalten. Ein Lebensmüder wählt einen möglichst effektiven Weg der Selbsttötung (Schusswaffe, Erhängen, etc) und ist bemüht darum, die Suizidgefährdung nicht nach außen sichtbar werden zu lassen, weil damit gerechnet werden muss, dass man ihn aufhalten will. Ein Lebensmüder ist nicht spontan lebensmüde. Er ist es grundsätzlich. Einen Lebensmüden erkennt man meist erst, wenn es zu spät ist.

Ein Hilfesuchender will aufgehalten werden - bewusst oder unbewusst. Entsprechend wählt er zumeist dem zugängliche Methoden, die nicht sofort zum Tod führen (Pulsadern, Schlaftabletten, etc.). Er räumt einen gewissen "Rettungszeitraum" ein, der sich meist über mehrere Stunden erstreckt. Häufig ist dem Hilfesuchenden sogar bekannt und bewusst, dass in dieser Zeitspanne jemand kommen wird - und ihn folglich findet.

Das sind zwei von Grund auf zu unterscheidende Motivationswege. Ein Lebensmüder ist nicht aufzuhalten. Ein Lebensmüder nimmt sich - platt gesagt - eine Schusswaffe, fährt irgendwo in den Wald, nimmt den Lauf in den Mund und drückt ab. Ein Hilfesuchender agiert spontan aus einer emotionalen Eskalation heraus - die sich natürlich auch über einige Monate hin aufbauen kann -, versucht sich die Pulsadern aufzuschneiden, es fehlen ihm aber anatomische Kenntnisse, das führt dazu, dass der Betroffene natürlich nicht tot ist, bis seine Mitbewohner 1 Stunde später zurückkehren.

Ein Lebensmüder ist nicht labil - er ist einfach nur satt vom Leben, wenn man so will. Er entscheidet in relativ rationalen, lange andauernden Gedankenzügen, was ihm das Leben im Gesamten zu bieten hat und ob er das alles noch will. Wenn er sich dagegen entschieden hat und sich tötet, weiß niemand davon, außer er selbst. Niemand hat eine Chance, ihn aufzuhalten. Und genau das hat er geplant.
Hilfesuchende erwähnen u.a. auch häufig ihre eigene Suizidgefährdung. Teils kündigen sie auch an, dass sie sich töten wollen/werden. Ein Lebensmüder tut es einfach, wenn man so will.
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"Autor"  
Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 06.02.2005    um 19:06 Uhr   
person B schluckt einen mix aus verschiedenen tabletten und ruft eine freundin an .. die freundin rennt sofort los um person B zu helfen, kommt aber zu spät .. ein arzt stellt den tod von person B fest ..

und schon platzt die ganze schöne theorie ..

V.

ps: bei der beerdigung von person B war damals unser ganzer schuljahrgang anwesend ..
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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"Autor"  
Nutzer: Lay
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geschrieben am: 06.02.2005    um 21:16 Uhr   
Der Fall bricht die Theorie aber nicht.

Nur weil sich jemand in der Dosis verrechnet oder tatsächlich vorrübergehend unzurechnungsfähig ist, bricht das die Grundtheorie in keinster Weise.

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"Autor"  
Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 06.02.2005    um 22:29 Uhr   
Es ist schon traurig, wenn es Menschen gibt, die das Gefühl haben in unserer Gesellschaft so unerwünscht und unwillkommen zu sein, dass sie den Freitod als einzige (Er-)Lösung sehen.
Ein Armutszeugnis für unsere ach so soziale Welt.
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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"Autor"  
Nutzer: sunkiller
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geschrieben am: 08.02.2005    um 05:48 Uhr   
denke mal tom hat recht. es ist schon ein armutszeugnis unserer gesellschaft. aber ich denke mal das es nicht unbedingt was mit ankündigung oder nicht zu tun hat wenn jemand den freitod wählt. der eine kündigt es an und verabschiedet sich vielleicht noch oder so und der andere macht es heimlich still und leise.
jeder wie er es für richtig bzw besser hält.
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"Autor"  
Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 08.02.2005    um 09:14 Uhr   
weil es hier so viele bescheuerte gibt, die rücksichtslos, nur ihre laune b.z.w.meinung durchbekommen kommen, unter ihnen leider auch op.s

Pollichen
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Nutzer: Desinformation
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geschrieben am: 08.02.2005    um 13:33 Uhr   
(zitat)
ps: bei der beerdigung von person B war damals unser ganzer schuljahrgang anwesend ..(/zitat)

vielleicht wäre die beerdigung vermeidbar gewesen wenn der ganze schuljahrgang schon etwas früher anwesend gewesen wäre?
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"Autor"  
Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 09.02.2005    um 09:31 Uhr   
tja das das ist immer schwer zu sagen
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 10.02.2005    um 20:05 Uhr   
auch ein ganzer schuljahrgang kann nicht verhindern, dass eltern ihr kind unter leistungsdruck setzen .. schneller, höher, weiter muss es gehen, weil die eltern ja beide studierte sind .. tja, und dann hat man drei fünfen im zeugnis und bleibt hängen ..

aus ..

sie hat immer wieder darüber gesprochen, dass sie sich umbringen wird, wenn sie hängenbleibt .. ihre freunde haben immer auf sie eingeredet .. sie wollte ja auch nicht sterben .. es war nur ein hilferuf, was der anruf bei der besten freundin zeigte ..

zu spät ..

V.

ps: hier geht es allerdings um chatterselbstmord .. somit hat mein beispiel nicht wirklich was mit dem thema zu tun .. das ist zu lange her ..


Geändert am 10.02.2005 um 20:08 Uhr von vulcania
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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"Autor"  
Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 11.02.2005    um 09:28 Uhr   
ist doch egal ob chatter oder nicht, denke mal die letztendlichen motive sind meist die gleichen
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"Autor"  
Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 16.02.2005    um 04:28 Uhr   
*lach*

Ohne konkrete zehlen diskutiert ihrt gerade über Luftschlösser, annahmen und Untertsellungen.

Ist nicht viel wert, oder?

LL
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"Autor"  
Nutzer: MrsMarple
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geschrieben am: 16.02.2005    um 05:01 Uhr   
dreht man die frage um,
warum haben sich so viele chatter trotz der langjährigen chatterei noch nicht umgebracht?
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.02.2005    um 21:33 Uhr   
unzulässige umkehrung .. ein logischer fehlschluß, also setzen, sechs *mal anmerktz
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