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Sterbehilfe? |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 11:58 Uhr
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Das schicksal einer Frau die seit 15 Jahren im Wachkoma lag ging um die ganze Welt. Ihr Ehemann leistete ihr passive Sterbehilfe, indem er die Geräte abschalten ließ und sie somit kein Wasser und keine Nahrung aufnehmen konnte. Um 17 Uhr Ortszeit ist Tarry verstorben. In den Niederlanden steht Sterbehilfe bei Kleinkinder/Säuglingen zur Debatte.
die aktive Sterbehilfe kann für Menschen die starke Schmerzen haben und jeden Lebenswillen verloren haben ein "Segen" sein, sie kann aber auch missbraucht werden... Geändert am 01.04.2005 um 15:12 Uhr von die_happy |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 13:12 Uhr
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Sorry, aber aktive Sterbehilfe wäre es, wenn ein Arzt einem Patienten ein Medikament im Willen verabreicht, ihm das Leben zu nehmen.
In dem hier angesprochenen Fall wurde lediglich eine ärztliche Maßnahme eingestellt, die bei der Erkrankung keine Verbesserung des Zustandes der Patientin versprach. Das ist passive Sterbehilfe. - Rechtlich anders gestellt.
Wer sich dem Schicksal entziehen will, entweder nur noch durch Aparatemedizin am Leben erhalten zu werden, oder im Gegenteil darauf besteht, mit allen Mitteln am Leben erhalten zu werden, sollte eine Patientenverfügung ausstellen. Dann weiß jeder, wie zu verfahren ist.
Woher hast du das mit der aktiven Sterbehilfe bei Kindern? Gibt es dazu Quellen, die man lesen könnte?
Brass |
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 13:29 Uhr
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| auf der anderen Seite... wie man hier sieht, kann passive Sterbehilfe durchaus die erschreckendere Methode sein. Es wurde zwar versichert, dass die Patientin nichts spürt, wenn sie langsam verdurstet, aber wer weiß schon wirklich über die Ausprägungen des Wachkomas bescheid?? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 14:12 Uhr
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Stimmt, die Grausamkeit der Handlung würde ich auch niemals in Frage stellen. Es bleibt schlussendlich nur zu hoffen, dass alles getan wurde, dass sie von alldem nichts mitbekommen hat.
Brass |
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 16:42 Uhr
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hai...
also ich muss sagen, was da abgelaufen ist, war eine rießige sauerrei. die frau lag schon 15 jahre im wachkoma und soll ja mal gegenüber ihrem mann gesagt haben, dass sie nicht von maschienen am leben erhalten werden will. und dann sowas ? ich persönlich frage mich da, wo bleibt die würde des menschen in frieden zu sterben ?
klar, das die das verhungert und verdurstet ist, ist auch nicht grade die feine englische art. aber das passive sterbehilfe und soweit ich mich erinnere sogar auch in deutschland erlaubt.
dann aktive sterbehilfe ist in holland und ich glaube österreich erlaubt und da geht es ja schließlich doch. und ich meine, wenn ein mensch, der sich nurnoch quällt und die krankheit eh nich zu heilen ist und denn sein letzter wunsch ist in frieden zu sterben, sollte man das schon berücksichtigen.
und warum tun sich die ammis so schwer dmit jemanden umzubringen, wer hat den noch die todesstrafe ?!
mfg, Madleen |
Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.
Franz Kafka |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 18:07 Uhr
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passive sterbehilfe ..
wenn man diesen fall betrachtet, war es mord .. ein mord der perversesten art, die man sich vorstellen kann .. man sieht zu, wie ein anderer mensch langsam verreckt .. man könnte auch jemanden in der wüste ohne wasser aussetzen, das käme dem nahe ..
hier hat sich schlicht ein mensch angemaßt zu entscheiden, dass ein anderer mensch sterben muss, weil er seiner meinung nach sowieso nichts mehr mitbekommt ..
es gibt genug wachkomapatienten, die sich vollkommen klar artikulieren können, und die sich ihrer situation voll bewusst sind ..
diese frau konnte sich vielleicht nicht mehr äußern, aber wer will denn beurteilen, dass sie auch geistig weggetreten war? ..
dieser mann wollte seine frau einfach nur loswerden .. nicht mehr, nicht weniger .. |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 19:04 Uhr
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(zitat)es gibt genug wachkomapatienten, die sich vollkommen klar artikulieren können, und die sich ihrer situation voll bewusst sind ..(/zitat)
Quelle? Bei Wachkomapatienten funktioniert nur noch das Stammhirn. Daher ist es rein biologisch gesehen unmöglich, dass sie sich klar artikulieren können, weil die entsprechenden Zentren im Großhirn liegen und dieses -nun ja- "tot" ist. Abgeschaltet. Und wenn diese Menschen bei vollem Bewusstsein wären, lägen sie nicht im Wachkoma.
(zitat)diese frau konnte sich vielleicht nicht mehr äußern, aber wer will denn beurteilen, dass sie auch geistig weggetreten war? ..(/zitat)
Per Messung der Gehirnströme vielleicht?
(zitat)dieser mann wollte seine frau einfach nur loswerden .. nicht mehr, nicht weniger .. (/zitat)
Und das kannst du als Unbeteiligte sicherlich beurteilen. Der Mann hat sich über Jahre hinweg um seine Frau gekümmert. |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 19:57 Uhr
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quelle? .. na, vielleicht habe ich ja glück, und es hat noch jemand den bericht im TV gesehen .. ist ungefähr ein jahr her .. ich meine, es wäre spiegeltv auf vox gewesen, aber genau kann ich das nicht mehr sagen ..
und schlussendlich ist es meine meinung, dass ich sage, er wollte sie loswerden .. muss ich beteiligt sein um eine meinung zu haben? .. schließlich hätte er die pflege an die menschen abgeben können, die es gern fortgeführt hätten .. die eltern! ..
nachtrag und ot: wie las ich eben in einem forum zu diesem thema? "george bush ist in demselben zustand präsident der usa. wann lässt man ihn endlich verhungern und verdursten?" - war ein beitrag von jemandem, der auch einen angehörigen im wachkoma hat .. Geändert am 01.04.2005 um 20:14 Uhr von vulcania |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 21:37 Uhr
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| Tja, aber wenn er den Willen seiner Frau beachten wollte und sie gegen künstliche Lebenserhaltungsmaßnahmen war, dann hat er in ihrem Sinne gehandelt. Dass die Eltern dagegen waren, ist ja verständlich. Niemand lässt sein Kind sterben. Andererseits war ihr Körper auch nur noch durch Apparate am Leben. Ich zumindest kann den Ehemann verstehen. |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 21:40 Uhr
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nein, ich werde NIE verstehen, wie ein mensch einen anderen zu einem derart grausamen sterben verurteilt .. sie ist ja nicht verhungert .. sie ist dehydriert .. einfach nur schrecklich ..
wie gesagt .. wer weiß schon, was sie noch mitbekommen hat? .. eine frage, die besser unbeantwortet bleiben sollte .. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.04.2005 um 22:29 Uhr
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Und jetzt atmen wir alle einmal tief durch und denken sachlich und nicht vollend emotional darüber nach, dass passive Sterbehilfe erlaubt ist (Bei Tieren läuft sowas unter Tierquälerei) und aktive Sterbehilfe verboten (das wäre dann bei einem Tier artgerecht, wenn es medizinisch "notwendig" ist).
Wie man aus bequemlichkeit der Justiz derart verquere Gesetze entwerfen kann, werde ich persönlich in diesem Leben nicht mehr begreifen.
Wenn ein Tier sich nur noch quält, dann ist es zuguterletzt nicht nur schade sondern Tierquälerei, wenn ich an einem gewissen Punkt nicht im Sinne des Tieres von einem Spezialisten (Tierarzt) das Ende herbeiführen lasse. Vollkommen schmerzlos. Einschlafen.. sterben. Wie es sich so unzählig viele Menschen innigst wünschen.
Aber nein.
Vollkommen unabhängig davon, welche Motive der Mann wirklich hatte. Nehmen wir einmal an, die Frau wäre - sei dahingestellt, wieviel sie noch wirklich "wahrnehmen" konnte und wieviel nur gelebte Instinkte waren - weiterhin am Leben erhalten worden. Was genau hätte das bewirkt ? Welche Chance auf Heilung bestand ? Keine. Welche Chance auf Besserung des Zustandes bestand ? Keine. Welchen Grund gab es, einen Menschen in einem Zustand zu halten, indem man eigentlich nur mit Zähneknirschen von "Leben" sprechen kann und dann nur im biologischen Sinne ? In meinen Augen nur zwei: "Man darf um nichts und unter keinen Umständen zulassen, dass ein menschlicher Organismus aufhört zu leben, sofern es irgendwie vermeidbar ist." und das Unvermögen, Loszulassen, das ich den Eltern unterstelle.
Ich war auch skeptisch.
Bis ich mitbekam, dass die Eltern, die sich ja so sehr sorgten um ihre Tochter, die Aufmerksamkeit auf das Personal lenkten, man möge ja verhindern, dass die ihre Tochter mit einer Überdosis Morphium erlösen.
Optimal. Das ganze hätte ein paar Stunden in ruhigster Athmosphäre ohne Schmerzen im Kreis der Liebsten beanspruchen können. So waren es zwei Wochen langsamen Dahinsterbens. Wie gut, dass wir die moderne Medizin haben.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 00:38 Uhr
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(zitat)dann aktive sterbehilfe ist in holland und ich glaube österreich erlaubt und da geht es ja schließlich doch.(/zitat)
In Österreich ist aktive Sterbehilfe nicht erlaubt, aber das nur am Rande
(zitat)Welche Chance auf Heilung bestand ? Keine(/zitat)
Es gab schon mehrere Fälle, wo Menschen nach Jahren, teilweise auch nach Jahrzehnten aus einem Wachkoma zurückkamen
Und was das Thema aktive Sterbehilfe im allgemeinen angeht. Das ist ein heißes Eisen, denn erstens sind die Missbrauchsmöglichkeiten mannigfaltig und zweitens wiederspricht es dem Codex, den ein Arzt ablegt.
Wenn man das Thema aktive Sterbehilfe angeht, muss man auch die Frage stellen, ab wann darf aktiv Sterbehilfe geleistet werden... bei einem 90-jährigen schwer-leidenden Menschen, der das für sich selbst fordert? klingt logisch. bei einem zwanzig-jährigen unheilbar kranken und schwer leidenenem Menschen??? vielleicht auch...
was ist bei jemandem, der heilbar ist, der aber eine lange schmerzvolle therapie zu absolvieren hätte, das aber nicht will, und sagt, er will sterben? was ist mit jemandem der keinen willen mehr hat, zu leben??
Nein, dieses Thema ist zu komplex, um es mir nichts dir nichts zu fordern, oder zurückzuweisen. Denke zumindest ich
dat coki aka Don Coke |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 07:07 Uhr
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hm, - es gibt in unseren breitengraden kaum ärzte, welche ihren eid nicht brechen. nach hippokrates ist übrigens auch die aktive sterbehilfe ausdrücklich verboten.
wenn wir statt dehydriert verdurstet sagen, verstecken wir nicht mehr die schöngefärbte untat. dehydriert klingt so schön technisch und nach lebensmitteln .. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 07:27 Uhr
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Mh, ich steh mit dem Thema eh reichlich ab der Norm.
Ich vertrete die lebensfeindliche Ansicht, dass jeder Mensch das Recht haben muss über sein eigenes Leben zu bestimmen. Inklusive einem Eingriff in dessen Dauer. Dass man hierbei ganz klar die psychische Verfassung als wichtiges Kriterium heranziehen muss steht außer Frage, aber grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass ein Mensch das Recht haben muss, sich das Leben zu nehmen, so er es wirklich will und das auch vollend mündig entscheiden kann.
Im Fall Schaivo ist es natürlich durch die Unfähigkeit zur Mitteilung durch die Betroffene umso schwieriger geworden. Aber wenn das Gehirn tatsächlich derart geschädigt war, dass keinerlei Chance darauf bestand, dass sie "nach Jahren wieder aufwacht" bzw. eine weitere Existenz nur durch künstliche Ernährung etc. gewährleistet war, dann kann ich persönlich nichts schlechtes daran finden, dieses Leben zu beenden - wenn es würdevoll geschieht. Mir krampf sich der Magen, wenn ich daran denke, dass sie verdurstet ist.
Hätte man einfach einen Pfleger ein paar Minuten mit ihr allein gelassen und niemand hätte es gesehn. Einschlafen.. Herz hört auf zu schlagen.. Schluß. Keine Schmerzen. Keine Angst. Einfach Schluß. Aber nein. Wir sind ja Menschen. In God we trust - na gute Nacht.
*kopfschüttel* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 07:58 Uhr
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man darf in deutschland:
- jemandem eine tablette in den mund legen und ihm ein glas wasser an die lippen setzen - nur schlucken muss er selbst
- jemanden auf einen stuhl stellen, ihm den strick um den hals legen - nur den stuhl umstoßen muss er selbst
im klartext heißt das: man darf aktiv einem todeswilligen die dafür notwendigen hilfsmittel zur verfügung stellen, nur muss er den letzen schritt allein gehen ..
befasst habe ich mich mit dem thema, weil ich seit knapp einem jahr mit einem nierenkarzinom kämpfe .. der schulmedizin vertraue ich nur insofern, dass ich regelmäßig zu blutuntersuchungen und ultraschall marschiere .. ansonsten erfolgt die behandlung auf basis naturheilverfahren - bisher mit großem erfolg ..
sollte es jedoch so sein, dass ich diesen kampf verliere, so will ich nicht auf raten sterben .. und ich habe einen guten freund, der mir die tablette in den mund legen und das wasserglas anhalten würde ..
beim thema wachkoma kam mir in den sinn, dass es fälle gibt, bei denen ein patient auf dem op-tisch liegt, sichtlich unter narkose, aber geistig noch ganz wach .. er bekommt jeden schmerz mit .. die ärzte merken von diesem zustand nichts und wägen ihn in narkose ..
was also ist, wenn diese menschen nur hinter einer barriere leben, die es ihnen unmöglich macht sich bemerkbar zu machen? .. was ist, wenn diese frau alles mitbekommen hat, was man mit ihr tut? ..
giftspritze, gaskammer, elektrischer stuhl .. die gängigen methoden, wie die amis einen todeskanditaten ins jenseits befördern .. eine gnade gegen das, was diese frau durchleiden musste ..
und hier stimme ich lay absolut zu .. ein tier kann man erlösen .. nur wir menschen müssen siechen .. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 10:35 Uhr
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Hat zwar nichts mit Wachkoma zu tun. Aber im Hinblick auf das Thema Sterbehilfe läuft ein sehr guter Film im Kino:
"Das Meer in mir". Sollte man sich unbedingt ansehen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 11:33 Uhr
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nur soviel:Tiere läßt man nicht leiden - sie darf man erlösen,um sie vor einem langen Leidensweg zu bewahren. Menschen quält man aus lauter "Fürsorge" zu Tode. Das ist dann die sogenannte "Menschlichkeit".Ich möchte nur wissen, wer von euch , die hier über den Ehemann wettern,für sich selbst so ein jahrelanges Elend wünscht? Na....da setzt wohl dann doch der Denkprozeß ein.......
Und Thema Eltern: ich würde als Mutter alles, aber auch alles dafür tun, daß meinem Kind so etwas erspart bleibt!
Es war schon würdelos, die Bilder zu veröffentlichen.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 13:15 Uhr
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ah .. dann befürwortest du also die art, wie diese frau sterben musste? .. sehr menschlich *smile ..
lies nochmal! .. hier wird das WIE angeprangert .. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 14:48 Uhr
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@vulcania
was man darf .. ist die eine sache. wenn der mensch das auch ohne fremde hilfe kann, wäre es falsch.
@lay
natürlich hat jeder das recht, sein leben zu bestimmen - bis zur letzten konsequenz. aus dem muster fallen nur leute, welche dritte involvieren oder welche einen 'fehler' machen oder solche, die der umgebung hilflos ausgeliefert sind.
@olla
meist fallen tiere der fürsorge der halter zum opfer, indem sie trotz ihrer krankheit weiter am leben erhalten werden. ein (verständlicher?) egoismus der halter .. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 17:16 Uhr
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Zwar stimmt es, dass man demjenigen, der sterben möchte, die Tabletten in den Mund legen darf- aber: sobald der andere geschluckt hat, ist der Helfer verpflichtet, den Krankenwagen zu rufen, ansonsten macht er sich der unterlassenen Hilfeleistung strafbar. Ist also nicht ganz so einfach.
Und, ich sag es gern noch mal, diese Menschen kriegen nichts mehr mit. Wenn im Oberstübchen das Licht ausgeschaltet ist, dann kriegt derjenige auch nichts mehr von seiner Umwelt mit. Das bedeutet auch, dass, so grausam es sich anhört, einen Menschen verdursten oder verhungern zu lassen, Terri Schiavo auch davon nichts mitbekommen hat. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2005 um 17:28 Uhr
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Tatsache ist das sie Qualvoll verreckt ist,alle die dieses zugelassen haben sind ihrgendwie Mörder im Sinne der Tat.
Noch meiner Meinung sollte wenn es feststeht das keine Hoffnung mehr besteht eher ne Spritze gegeben werden die jemanden sanft ins jenseits einschlummern sollte.Ohne Qual und Schmerzen!!!!!
Und wenn jemand festlegt das er keine lebenserhaltung möchte soll es respektiert werden egal was alle anderen sagen (freier wille) Natürlich Notariell beglaubigt!!!!
Jedes Tier wird erlöst durch eiunschläfern.
Und ein Mensch verhungert vor Recht und gesetz????
Ja die USA das Land der ungeahnten Möglichkeiten!!
Georg Bush ich glaub es wird zeit das du deinen Schreibtisch abräumst deinen Schlüssel zum Büro abgibst und deinen Hut nimmst.
Ethik ist sonne sache,aber lieber sanft sterben als Jahrelang Quälen.Und die lieben Politiker sollten Stille sein,denn nur Fachleute und Ärzte können hier mitreden wie es um jemanden steht.
Sollte ich in dieser Lage liegen,im Koma oser Hirntot oder so,dann möchte ich ne Spritze bekommen und eiunschlummern anstatt Quälend dahinzuvegetieren,und meinen Angehöhrigen zur Qual zu werden,wenn es eh keine Hoffnung mehr gibt.Lieber der Tatsache ins Auge schauen und ein Grab als erinnerung und ort der Ruhe zu haben als an Maschienen und schläuchen zu hängen wenn ich eh schon im Kopf tot bin,dann soll der Rest auch ruhen.
Jedoch soll ich solange am Leben erhalten werden bis all meine gesunden Organe,die Funktionieren an Leute vergeben wurden die sie dringend benötigen um deren Leben zu retten,und zwar alle die verwendbar zum Transplantieren sind.
Dies ist nur meine persönliche meinung,meine einstellung.
mfg Hooky |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.04.2005 um 12:49 Uhr
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Ich finde es ebenfalls bescheuert.
15 Jahre wird eine Frau am Leben gehalten- weil die biologischen Systeme ihres Körpers selbst keine Fähigkeit dazu mehr besitzen.
DANN fällt denen ein, man müsste das doch stoppen! *kopf schüttelt* diese Frau liegt im Wachkoma, dh. ja, dass sie wach ist, nur eben das Bewusstsein und Gehirn nicht die Fähigkeit besitzen, dem Körper Signale zu senden, auf jegliche Reize durch die Umwelt zu reagieren. Wenn diesem werten Mann die Lebenserhaltungskosten für seine Ehefrau zu teuer werden, soll er diese doch den (Schwieger)Eltern die Verantwortung und Jegliches übertragen!
Es zwingt ihn niemand, seine Frau weiter zu besuchen!!!
Nur dass es dann noch solche kranke Länder und inbegriffene Sitten gibt ist die Höhe. Ich persönlich war schon mehrmals in der USA und schätze den größten Teil der Leute dort sehr- zumindest was deren Lebensphilosophie betrifft. Doch wie kann man so von jeglicher Moral abtriften???
Müsste es nicht normal sein, für das Leben eines Menschen zu entscheiden?? Wobei die Anfechtung dieses Urteils dann zu Debatte stehen sollte? Wie kann man so hirnkrank sein und ohne Anlass entscheiden, ein Opfer eines Unfalls oder sonstigen (was diese Terry mit Sicherheit war) qualvoll verhungern zu lassen? Ist sie nicht schon gestraft, weil ihr die Möglichkeit des LEBENS genommen wurde?
Sterbehilfe hin oder her. Ihr hätte 'geholfen' werden können, diese qualvollen 2 Wochen zu überstehen. Selbst wenn man das nicht sehen konnte- sie hat mit Sicherheit gelitten!
~entrüstete~ Thay. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.04.2005 um 20:25 Uhr
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Vielleicht liegt da des Pudels Kern. Leben eines Menschen ? Leben eines Organismus, der einmal ein Mensch war.
Nur weil ein Organismus von Natur aus weiterfunktioniert, so lange er es eben kann, unabhängig davon, ob das Lebewesen selbst noch imstande ist zu Leben,....
Sehen wir es doch mal so - so führe ich mir Natürlichkeit vor Augen - wären wir im Jahre 500, dann wäre diese Frau seit 15 Jahren tot. Und das nicht, weil irgendjemand dazu beigetragen hätte, sondern weil der Umstand, dass der Körper selbst weiterfunktioniert ihr nichts nutzt, wenn da nichts mehr ist, was den Körper steuert. Sie konnte sich ja nicht nur nich mehr selbst versorgen, sie konnte ja selbst nicht einmal mehr Nahrung zu sich nehmen. Einer DER Reflexe des Überlebens schlechthin.
Mein Großvater ist an Krebs dahingesiecht. Und anders kann man es nicht nennen. Er hatte wahnsinnige Schmerzen. Und er sagte mehr als einmal er wäre froh, wenn alles vorbei wäre. Es redet sich leicht, so lange man von der eigenen Moral redet und andere dafür leiden sollen. Aber ich werde frühzeitig Sorge tragen dass, sollte mir dergleichen je passieren, irgendwann aus unerklärlichen Gründen der Organismus eben nicht mehr weiter funktioniert. Um mich vor der Moral meiner Mitmenschen zu schützen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.04.2005 um 17:33 Uhr
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(zitat)diese Frau liegt im Wachkoma, dh. ja, dass sie wach ist, nur eben das Bewusstsein und Gehirn nicht die Fähigkeit besitzen, dem Körper Signale zu senden, auf jegliche Reize durch die Umwelt zu reagieren.(/zitat)
Eben nicht. Der Begriff "Wachkoma" ist in gewisser Weise irreführend. Was du meinst, ist das Locked-In-Syndrom, kommt ebenfalls vor, ist aber etwas völlig anderes. Dabei fallen Stamm- und Kleinhirn aus, während das Großhirn weiterfunktioniert; ergo ist der Mensch bei vollem Bewusstsein, der Körper aber reagiert nicht mehr.
Beim Wachkoma ist es umgekehrt; Das Stammhirn ist vom Großhirn getrennt und funktioniert weiter, während das Großhirn nicht mehr funktioniert. Somit reagiert der Körper noch auf Reflexe, das Bewusstsein aber ist abgeschaltet. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.04.2005 um 18:09 Uhr
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uih, ich dachte mir schon, das zum Thema "Terri Schiavo" so einiges geschrieben wird...
nunja, wenn ich im Wachkoma wäre und demzufolge das Bewußtsein fehlen würde, dann könnte ich nicht selbst entscheiden, ob ich sterben oder mich weiterquälen möchte...
Ich bin dafür, dass das Leben erhalten werden sollte, aber hierbei wird das Darwin'sche Prinzip angewandt...vielleicht sogar zu Gunsten der leidenden Person.
Im Spiegel von heute war ein Bericht von Pflegeheimen, die sich mit Wachkoma-Patienten beschäftigen...Ein Platz dort kostet für den Patienten 15000 € monatlich (ungelogen)!
Kein Wunder, dass der Ehemann von Terri Schiavo dem ein Ende bereiten wollte, denn für ihm war es schon zu teuer nach 15 Jahren. Und die Eltern der Frau hätten bestimmt nicht die Kosten für die weitere Pflege übernommen... jedenfalls haben sie in den Nachrichten-Interviews kein Wort davon erwähnt...
Die Frau tut mir zwar irgendwo leid, dass sie jahrelang ungewollt ein höllisches Dasein fristete, obwohl es ihr gar nicht bewußt war... ist so ähnlich, wie lebendig begraben sein...
naja, jetzt ist sie überm Berg und ich hoffe, dass sie dort (wo sie jetzt sein mag) ein "besseres" Leben führen kann, als sie bisher hatte...
*prof* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.04.2005 um 18:38 Uhr
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Also ich bleib bei meiner Meinung.
Nur noch mal bzgl. Wachkoma: Nach den Übertragungen der Medien hieß es, dass Terry sowohl wach als auch sonst körperlich gesund war (was des Gehirn diesmal nicht mit einschließt).
Zur Erklärung: Sie hatte die Augen offen und ebenfalls die Fähigkeit, kurz und begrenzt auf ihre Umwelt zu reagieren. Sie besaß ebenfalls selbstständige Atmung und Transpiration, sowie ein intaktes Verdauungssystem.
Meines Erachtens hat sie ihre Umgebung wahr genommen und ebenso teils darauf reagiert- auf ihre Art. Ob durch Zucken oder dünne Laute. Doch mehr Reaktion war in den 15 Jahren von ihr nie zu erwarten.
Und DAS ist meiner Meinung nach die Reaktion des Bewusstseins.
Vielleicht besitz ich meine 13 Punkte in Bio umsonst- oder ich hab in DEM Gebiet nicht aufgepasst (; |
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