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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 24.05.2005    um 15:48 Uhr   
Tasty, Dein Beitrag findet im Großen und Ganzen meine Zustimmung. Was desteny dir aber eigentlich sagen wollte ist, dass es Asylbewerbern bei Strafe verboten ist, in Deutschland zu arbeiten.
Wenn jemand freiwillig nach Deutschland imigriert, um hier wirtschaftlich auf besseren Beinen zu stehen, als in seinem Heimatland, da gebe ich dir vollkommen recht, sollte er sich auch in die deutsche Gesellschaft integrieren.
Wenn aber jemand in seiner Heimat verfolgt wurde und dort mit dem Tod o.ä. hat rechnen müssen, flieht er in ein sicheres Land, wo er vor der Verfolgung der ihn bedrohenden Macht sicher ist. Wenn festgestellt worden ist, dass diese Flucht berechtigt war und sein Asylantrag bei uns positiv beschieden wird, ist er unser Gast, bis sich die Zustände in seiner Heimat so weit normalisiert haben, dass er sicher zurück kehren kann. Er wird kein Mitglied unserer Gesellschaft, sondern ist und bleibt ein Flüchtling, dem wir unseren Schutz und unsere Gastfreundschaft geben.

Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 24.05.2005    um 15:51 Uhr   
danke, brass :-)

irgendjemand auf diesem unseren planeten muss mich ja mal verstehen ;-)
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 24.05.2005    um 16:00 Uhr   
.. najaaa :-0
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Nutzer: Gast_Joghurt
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geschrieben am: 24.05.2005    um 19:36 Uhr   
ich hab mal weitere zahlen gesucht, laut volkszählung 2001 leben in wien ca. 6500 - 7000 schwarzafrikaner in wien mit gültiger sowie mit ungültiger aufenthaltsgenehmigung.

tja, 824 ERWISCHTE schwarzafrikanische drogendealer allein in wien gibt das einen prozentsatz von ca. 12 %. und wenn man hochrechnet dass in wien laut polizei ca. 5000 streetrunner gibt, dies weiter prozentuell weiterrechnet...lassen wir das mal...

jedenfalls verstehe, ich die österr. innenministerin wie sie zu dem völkerrechtler schwarzafrikanischen migrationshintergrund von "asyl in not" sagte, er solle froh sein, dass man durch das neue asyl- und einwanderungsgesetz stark selektiert, denn dies würde den ruf seiner leuter bessern...
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 24.05.2005    um 23:57 Uhr   

der zusammenhang asyl und drogenkriminalität dürfte an den rastahaaren herbeigezogen sein und ist ungültig, liebe freunde. zudem hat es nix mit dem thema an sich zu tun.
es geht um asyl, - wie schon des öfteren bemerkt wurde.


ich hole dennoch aus :
seit 1997 gab es die berühmte operation spring, welche dieses merkwürdige feindbild des an jeder ecke mit drogen dealenden schwarzafrikaners erschuf. drogen wurden überdies kaum gefunden. der gesamte, staatlich institutionalisierte und medial legitimierte, rassismus dient nur dem zweck, hilflose menschen zu kriminalisieren - stigmatisiert wegen ihrer hautfarbe. sie haben schwarze haut, weil sie mehr melanin produzieren. der homo sapiens kommt übrigens aus afrika.
der rechtspopulistische ausdruck schwarzafrikaner verbindet sich übrigens mit einem überwertigkeitsempfinden gegenüber andersfarbigen menschen, die als minderwertig und dumm empfunden werden. ähnlich wie der begriff eskimo abwertend "rohfleischesser" bedeutet. sie selbst nennen sich inuits - menschen.

/asylanten aus afrika ersuchen um hilfe, weil der westen dort bis heute die stellvertreterkriege finanziert, sie also vertrieben hat. afrika ist ein kontinent, der vom westen ausgeraubt wurde.(i/)

die veröffentlichung dieses zerrbildes passierte übrigens zu einer zeit, als die österreichischen bürger mobil machten gegen die von österreichs regierung angewandten methoden zur internierung und deportationen, bei denen auch todesfälle in kauf genommen wurden. sie spürten wohl, daß die verschärfungen sich letzten endes auch gegen sie selbst richten werden. das gespür scheint verlorengegangen.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 25.05.2005    um 00:05 Uhr   
die angesprochenen festnahmen fallen überdies auf das gebiet von wien bis graz und linz, - da ist ne menge schritte abzuschreiten dazwischen. und wer in untersuchungshaft sitzt, ist noch lange kein faktor in der kriminalstatistik. die wiederum ergibt, daß auf 150 *verurteilte* 9 afrikaner fallen, 90 waren österreicher. das unwiderruflich das gehirn zerstörende ecstasy zum beispiel ist voll in österreichischer hand.
laut statistik ist maximal jeder hundertste afrikaner in österreich in das schmutzige geschäft mit drogen verwickelt. betrachten wir nun die mangelnde perspektive der betroffenen - ohne ausweis, ohne geld, ohne wohnung, ohne arbeit, ohne heirat - dann ist dieser bodensatz vergleichsweise gar gering. die kriminalität aus der notlage heraus ist überdies das ergebnis einer immer unmenschlicher gestalteten asylpolitik. die asylgesetzgebung und deren kreative auslegung wäre einen eigenen thread wert.
kriminalitätsbekämpfung ist gewiß von nöten - doch die wurzeln sind auszurotten, nicht die opfer.

die dabei von den kontaktbeamten ( drogen kaufen beim streetrunner und dann einbunkern ) sichergestellte menge von 50 kg weist darauf hin, daß wieder einmal nur die (abhängigen) direktverkäufer im fahndungskreuz waren. an den wirklichen drahtziehern scheint auch niemand wirklich interessiert zu sein.
es würde mit ein wenig gutem willen genügen, die umschlagorte mit kameras und besserem licht auszustatten. das wurde hier in berlin und hamburg zum beispiel gemacht - seitdem wird zugesehen und nicht gehandelt. warum ? eventuell liegt die antwort in der tatsache begründet, daß der urvater der bonesmen der größte opiumschmuggler aller zeiten war ? oder darin, daß moderne westliche waffentechnik nur allzuoft aus solchen quellen finanziert wird ?

kein appell pro drogen - aber eins gegen mangelnde kenntnisse - würde irgendjemand mandela oder annan als potentiellen drogendealer bezeichnen, weil sie schwarz sind ?

die wirtschaftliche situation in österreich ist bekanntlich nicht die beste - und die fremdenfeindlichkeit beträgt dort knapp 50 %. durch die meidung ausländischer nachbarn wird ihnen die integration verwehrt.
im übrigen sind die deutschen arbeitsmigranten auch nicht gern gesehen, - sie wurden dort richtigerweise als wirtschaftsflüchtlinge erkannt, das sollte uns zu denken geben, - mittelfristig wird dieser ausgestrahlte charme einer mülltonne auf andere sicher ein problem werden.

zudem nimmt in austria der fremdenverkehr rapide ab, - wegen negativer erfahrungen mit den landsleuten ..
und dafür dienen wieder die ausländer als sündenböcke - willkommen im antidemokratischen, antimodernistischen österreich !
wenn die gleichstellung
...menschenhandel - russen
...einbruch und diebstahl - georgier und tschetschenen (gorbi)
...rauschgift - afrikaner
nicht mehr wirkt, dann sind halt andere minderheiten dran.

also laßt uns weiter uber das *recht* auf asyl reden und nicht über selbstgefällige mehrpflichten für andere unschuldige, die ohnehin traumatisiert um hilfe bitten :-)
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Nutzer: Gast_Joghurt
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geschrieben am: 25.05.2005    um 01:02 Uhr   
es hat einen einzigen toten bei der abschiebung gegeben, ein rechtsgültiger verurteiler nigerianer marcus omofuma, die polizisten wurden verurteilt.


desweiteren, diese operation spring... ich möchte gerne wissen aus welcher homepage du diese info hast...

weil operation spring ist ihn manchen medien als erfolg bewertet worden in anderen als skandal, also man kann es sich aussuchen... je nachdem wie man es haben will.

in graz gibt es sogar einen notfallplan, wenn die großindustrieen ins ausland abziehen, wie man den potentiellen, die meist in diesen betrieben arbeiten, schwarzafrikanischen drogendealern herr wird.

und in österreich freut man sich sogar über die ostdeutschen arbeiter/angestellen, dar man keine sprachschwierigkeiten hat, die sie nicht als ausländer gesehen werden, weil es mit der arbeitserlaubnis leichter ist. alle gazetten schrieben das beste über die deutschen (bezügl fleiß) und so weiter, also ich möchte gern wissen woher du diese falschen infos hast.

desweitern stagniert zwar der tourismus aus deutschland, aber der aus osten boomt.

also das was du behauptest ist schlichtweg falsch.

...und die worte "antidemokratische, antomodernistische österreich" lässt schon schließen wohin man dich ordnen kann, war der 1. mai in berlin spannend und schön?

PS: flüchtlinge bekommen taggeld worüber mache österreichische familie froh wäre, wenn ihr soviel am tag übrig bliebe.

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 25.05.2005    um 20:37 Uhr   
eine meinung läßt sich schwerlichst über eine kurze internetsuche bild-en.
mehr istr eigentlich gar nicht zu sagen, - aber dein beitrag ist ein wahres prachtexemplar zur auseinandersetzung mit einfachsten sachverhalten, daß wir nicht einmal eines professors zur auswertung des simplen strickmusters bedürfen :

a) bezieh dich nicht auf die anderen beiträge
b) ignoriere, was nicht paßt und wische einfach alles pauschal vom tisch
c) und serviere dann beharrlich und fein säuberlich die obstschale mit den äpfeln und birnen wieder

nehmen wir dieses gerüst weg, so erkennen wir, was dich treibt : die sorge um arbeitsplätze, welche dem sündenbock asylbewerber gar nicht gegönnt werden und aus ganz anderen gründen fehlen. sowie die sorge, der eigne futternapf sei in gefahr, - schließlich gäbe es ja manche familie, die den tagessatz nicht übrig hat. mag sein, daß nicht jeder österreicher soviel geld *übrig* hat - die asylbewerber und asylanten, um die es geht, haben das nicht über - sie müssen von ein paar teuris *leben* !
und sie werden auch sehr herzlos behandelt, - deshallb die legalisierte zwangsernährung von betroffenen. der hungerstreik als letztes mittel, um die mißstände aufzuzeigen. allein im letzten jahr mußten die österreichischen behörden über 1000 leute wegen vorläufiger haftunfähigkeit die abschubhaft einstellen. die massiven auswirkungen der praxis auf die betroffenen würdigte der gesetzesentwurf nicht, doch benannte er die täglichen kosten der zwangsernährung von knapp 2000 teuris pro betroffenem.

die von dir ebnannten festnahmen richteten sich entgegen deiner überzeugenden darstellung nicht nur gegen afrikaner.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 25.05.2005    um 20:43 Uhr   
*nachtrag der professor war der ehrenwerte jens

die kriminalstatistiken sind über das österreichische innenministerium abrufbar. festnahmen häufte sich seit 1980 rapide wobei es immer weniger verurteilungen gab , - die anzahl an bekanntgewordenen delikten nahm jedoch drastisch zu. das bedeutet, daß law and order sich wohl doch nicht wie gewünscht auswirkt.
gewaltverbrechen haben von 40000 auf 10000 abgenommen. diebstähle haben sich von 30000 halbiert. drogendelikte ( dealen und konsum ) nahmen von ein paar hundert fällen zu auf ganze 3000 inhaftierungen.
die haupttätergruppe sind österreichische männer, doch es werden stets weniger. das liegt daran, daß seit 2000 die möglichkeit besteht, daß sich opfer und täter außergerichtlich einigen können und diese fälle aus der statistik rausfallen. kriminalität durch auisländer (asylanten, migranten, durchreisende) hält sich stabil an der unteren marke. vergessen wir auch nicht, daß ausländer viele straftaten begehen können, die dem europäer nicht möglich sind.
bewilligte anrufen des verfassungsgerichtes haben sich im lauf der zeit vervierfacht.

österreich ist wohl das erste land der welt, in welchem der bundespräsident von den parteispitzen verlangte, vor der einsetzung doch bitte schriftlich zu bestätigen, demokratische werte, rechtsstaatlichkeit und menschenrechte anzuerkennen. ab diesem zeitpunkt sah dich der bundespräsident dann nur noch drohungen und verbalen anfeindungen auf niederster ebene von seiten der politiker ausgesetzt (undemokratisch). österreich ist auch das erste europäische land, welches die EU sanktionierte, - nachdem eine kommission zur beurteilung der dortigen lage eingesetzt wurde. wobei die sanktionen sich *noch* nicht wirtschaftlich auswirkten.
2004 hat die europäische stelle zur beobachtung von rassismus und fremdenfeindlichkeit EUMC gegen deutschland, österreich, griechenland, belgien, finnland verfahren eingeleitet.
aus dem statistischen jahrbuch (/www.statistik.at ) ergibt sich, daß jeder zehnte asylbewerber so schnell wie möglich aus dem gastlichen österreich auswandert. und wohin ? die meisten in die ohnehin restrektiv geltende usa.

seitdem sich die EU der sache annimmt, ist das durch hohe subventionen vom schwellenland hochgepushte österreich dabei, alte ( und unmoderne ) defizite abzubauen. deswegen haben sie ja gelder bekommen, - um nicht nur an dem wohlstand sondern auch an der wertegemeinschaft teilzuhaben. inzwischen beträgt das durchschnittliche jahreseinkommen ganze 16.000 teuris. wenn ich mich nicht täusche, erhält ein deutscher empfänger von sozialhilfe mehr geld. leider sind mir keine zahlen bekannt - aber hierzulande machen die kosten für die gesamte sozialhilfe, ob nun deutsch nichtdeutsch oder antragsberechtigtes pantoffeltierchen ziemlich genau ein prozent der hiesigen geldvermögen aus. wobei ein großteil für die auf selbsterhalt bedachte sozialbranche abgeht, - nicht an die eigentlichen empfänger. beispiel hamburg : 129.000 sozialhilfeberechtigte und 42.000 im sozialen bereich beschäftigte, welche den löwenanteil der gelder verschlingen.

ein asylbewerber in österreich kann mitnichten auf ein trockenes bett, eine hygienische und menschenwürdige unterkunft oder ärtzliche hilfe bauen. er erhält auch keine sozialhilfe, keine ausbildung, keine integrationshilfe und letzlich keine perspektive. deshalb übernachten selbst jugendliche nur allzuoft im park auf der bank oder wo auch immer. und genau in dieser behandlung und perspektivlosigkeit ist jener heraufbeschworene kriminelle hund doch begraben, - wie ich schon oben schrieb.
verstärkt wird dies durch die tendenz, sowohl im politischen wie auch im gesellschaftlichen bereich dinge offen auszusprechen, was vorher nur hinter vorgehaltener hand gesagt wurde. kein wunder, daß der eu-gerichtshof schon mehrfach österreich in die schranken weisen mußte die EU bemühte gar drei weise, die nicht nach betlehem reisten sondern direkt nach wien und mit erschreckenden meldungen zurückkamen. das war die zeit, als haider zuwanderer wie asylanten aller couleur öffentlich als parasiten bezeichnete ( die anderen parteien schwiegen dazu).
auch die statistiken von amnesty sprechen da eine klare sprache. und wer sich mal ein paar tage in wien aufhält, wird sehen, daß von allen wänden entsprechende parolen den rassismus schüren. die respektlose und auch sehr rohe behandlung der knriminalisierten minderheit gerade durch die exekutive, also aus dem volke, hat inzwischen überhand genommen.
dies provoziert in der tat die beabsichtigte auswanderungswelle - die klugen köpfe der afrikaner, die es sich leisten können, ziehen nur allzugerne ( je nach ursprungssprache) nach frankreich, england oder gar in die usa. und was hat austria damit gewonnen ? gar nichts - es hat mit jedem wegzug einen riesenverlust eingefahren. austria verrät sich lediglich selbst an den nächsten zwei generationen. diese haben diese kurzsichtige denke auszubaden.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 25.05.2005    um 20:49 Uhr   
und obwohl österreich das restriktivste asylgesetz europas hat, - gehen mehr als fünzig prozent der anträge durch, - was der schmarotzerthese widerspricht. wobei viele asylbewerber gar nicht über die grenze kommen, weil sie den antrag gefälligst in der botschaft zuhause stellen sollen. ironischerweise fürchtet ein asylbewerber gerade da um sein wohl.

seit den katastrophen in afghanistan und irak und der europaweit immer kreativeren auslegung bzw. nichtumsetzung der europäischen asylgesetzgebung sinken die zahlen ohnehin kontinuierlich. also was soll der ganze aufruhr ? als nächstes trennen wir dann eben osten vom westen und später arbeitende von arbeitslosen. der witz dabei ist nur : wo keine arbeit ist, kann ich auch niemandem eine geben. und der mythos vom wertvollen arbeiter aus deutschen landen ist längst überholt - die globale herausforderung ist eben diese neue globale vergleichbarkeit, welche viele einfach ignorieren.
und wenn populistische kommunalpolitiker noch öl ins feuer gießen, so werden die wähler schlichtwegs für dumm verkauft. sie selbst sind nach, zwei, drei wahlperioden fein raus und erhalten bis zum lebensende ein sattes salär, wofür der durchschnittswähler sein leben lang arbeiten müßte - was dieser jedoch kaum schaffen wird.

kurzum : asylpolitik hat nichts mit arbeitsmigration zu tun und äppel und birnen mögen ein gutes kompott oder nen guten joghurt ergeben, aber sicher keine sinnvolle diskussionsgrundlage.

und noch etwas : wenn ich mit drogen deale, warum sollte ich dann noch einer regulären beschäftigung nachgehen - bei solche einem einträglichen geschäft ? oder willst du uns sagen : wenn die industrie wegzieht, dann sollen gefälligst nur österreicher an die raren jobs kommen ? hier sei auch die frage erlaubt : seit wann beherbergt das rohstoffarme und von ackerbau, viehzucht und tourismus lebende austria nennenswerte industrieen ? das bruttosozialprodukt österreichs mit 250 mrd teuris macht gerade mal ein zehntel des deutschen aus.

bezüglich der zeitung beziehe ich mich ausdrücklich auf den standard, dessen leserbriefe ich teilweise sehr amüsiert folge, die jedoch in ihrer unverblümtheit auch zu denken geben. da finden sich genug ansätze deiner art, welche gegen deutsche gehen.
österreich differenziert auch recht fein zwischen deutschen deutschen und solchen jüdischer abstammung. kein wunder, da sie ja die eigenen progrome leugnen und ohnehin von einem von einem landsmann geführten drittem reich überfallen wurden, deshalb kam auch keine koalition der rechten kräfte zusammen - seien wir froh drum.

der einzelne österreicher ist wie bei uns nicht das, was die medien und zahlen oben berichten. es ist nur eine gesamtschau, in der der einzelne leider untergeht. das zeigen viele initiativen gegen die beschriebenen zustände, welche der bürgerschaft entspringen, obwohl gerade diese freimütigen leute ständig vom staat ordentlich eins auf die kappe bekommen.

Geändert am 25.05.2005 um 20:51 Uhr von starchaser
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