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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 14.07.2005    um 21:54 Uhr   
hi thira,

ich hab hier jetzt nicht alles durchgelesen, vielleicht doppel ich also irgendwen. aber was du als regeln beschreibst, das hab ich mit 14 als totale einschraenkung empfunden. und das ist 25 jahre her!

fuer mich ist die frage eher eine des vertrauens. weil ich es inzwischen mit jungen leuten - genauer der tochter eines ex, anders erlebt hab. sie durfte nicht mit besoffenen auto fahren, dann lieber anrufen und sich abholen lassen, aber sonst konnte sie (mit 14) am we machen was sie wollte. und damit ist sie verantwortungsvoll umgegangen.

sicher kannst du einen 14jaehrigen gaengeln, letztendlich muss er dir gehorchen, aber was bringt dir das?

ich selbst hatte wie gesagt strenge eltern mit altmodischen vorstellungen - also hab ich halt in der woche vor neun uhr abends drogen probiert usw... und hab gelogen wie der teufel.

ich kann meinen eltern eins zugute halten - ich durfte jederzeit jeden mit nach hause bringen - und sie haben nicht mit der wimper gezuckt, auch wenn die leute taeowiert waren und so - und das vor 25 jahren.

also - mach deinem sohn klar, dass er mit welchen freunden auch immer jederzeit willkommen ist - dann erfaehrtst du mehr ueber ihn, als wenn du ihn zeitlich gaengelst.
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Nutzer: pfaelzerMaedl
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geschrieben am: 15.07.2005    um 08:27 Uhr   
auch ich kenne das problem nur zur genüge...meine tochter ist fast 14 und auch mittendin in der "ich- will- ausgehnphase".und auch ich hatte damit so meine probs.nicht weil ich hier meine autorität unter beweis stellen wollte,sondern weil ich schlichtweg angst um sie habe!!!!aber wir haben eine, denke ich, gute lösung gefunden...öffentliche partys, pubs und ähnliche lokale sind für sie tabu!!!private feten(bei mir bekannten leuten) und auch diverse straßenfeste sind bis 22 uhr erlaubt.hierbei gelten natürlich gewisse regeln,wie z.B.

-KEIN alkohol
-nur in der gruppe unterwegs sein
-nur dort aufhalten wo viele menschen sind und nicht in
irgendwelchen abgelegenen straßen
mit dieser regelung funktioniert das sehr gut!!!das wichtigste überhaupt,ist aber,ein vertrauenvolles verhältnis!!!!!
es ist heutzutage sehr schwer den richtigen mittelweg zu finden,aber nicht unmöglich.auch wenn es manchmal fast schmerzhaft ist,loszulassen!!
dat mädel
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Nutzer: Ichmachspass3
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geschrieben am: 15.07.2005    um 12:25 Uhr   
(zitat) auch ich kenne das problem nur zur genüge...meine tochter ist fast 14 und auch mittendin in der "ich- will- ausgehnphase".und auch ich hatte damit so meine probs.nicht weil ich hier meine autorität unter beweis stellen wollte,sondern weil ich schlichtweg angst um sie habe!!!!aber wir haben eine, denke ich, gute lösung gefunden...öffentliche partys, pubs und ähnliche lokale sind für sie tabu!!!private feten(bei mir bekannten leuten) und auch diverse straßenfeste sind bis 22 uhr erlaubt.hierbei gelten natürlich gewisse regeln,wie z.B.

-KEIN alkohol
-nur in der gruppe unterwegs sein
-nur dort aufhalten wo viele menschen sind und nicht in
irgendwelchen abgelegenen straßen
mit dieser regelung funktioniert das sehr gut!!!das wichtigste überhaupt,ist aber,ein vertrauenvolles verhältnis!!!!!
es ist heutzutage sehr schwer den richtigen mittelweg zu finden,aber nicht unmöglich.auch wenn es manchmal fast schmerzhaft ist,loszulassen!!
dat mädel(/zitat)

Liebes Maedel,

ich hab keineswegs im sinn deine Tochter als Lügnerin abzustempeln, aber ich kenne niemanden in meinem Alter der seine Eltern in Sachen Alkohol nicht ein bissel beschwindelt. Da gibts hier schon mal ein bierchen ab und an mal nen Schluck.



PS: Solltest du herausfinden, dass sie das auch tut, halte es ihr nicht vor oder sage ihr, dass sie dein Vertrauen gebrochen habe, sondern lass es so weiter laufen.
Denn wenn du nicht merkst, dass sie etwas trinkt und es nicht überhand nimmt scheint sie ja bestens damit umgehen zu können. Ergo kannnst du stolz auf sie sein!

MFG Spass
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Nutzer: thira
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geschrieben am: 15.07.2005    um 13:54 Uhr   
Ich glaube nicht sooo unbedingt an Psychoanalyse per Lieblingsmusik, aber ich möchte mal gern wissen, was man hieraus macht:

Counting Crows
U B 40
Coldplay



thira

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Nutzer: BanderaPirata
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geschrieben am: 16.07.2005    um 12:26 Uhr   
dein sohnemann hat neinduetig einen schelchten musikgeschmack :-)
q-atsch, ist geschmackssache, aber bei mir zum beispiel hat die musik auch eine grosse rolle gespielt, mein freundeskreis hat sich komplett geaendert, ich lebe seit einem jahr vegetarisch und vieles mehr...
dass du sagst dass dein sohn mit aelteren abhaengt, klingt allerdings nicht gerade vertrauenserweckend.
ich weis von aelteren freunden dass sie grundsaetzlich "cooler" sind und deshalb unbedingt nachgeamt werden muessen, ob sie jetzt rauchen trinken oder sonst was machen...
ich hatte mit 14 freunde die waren 16/17 und ich fand die unheimlich cool, heute spielt der altersunterschied eignetlich keine rolle mehr, aber das ich mit denen mein erstes bier getrunken hatte und meinen ersten joint gedreht hab ist kein zufall.,
s
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Nutzer: Ichmachspass3
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geschrieben am: 16.07.2005    um 12:39 Uhr   
Zum Altersunterschied ist noch zu sagen, dass (wenn ich mir die Platten von ihm anschaue) er vielleicht auch ganz friedlich und vernünftig seinen Alltag gestalltet. Sieh es nicht als schlechtes Omen wenn er mit älteren rumhängt. Vielleicht kannst du ja stolz auf ihn sein, weil er intellektuel und geistig mit ihnen auf einer höhe schwebt. Jetzt ist nur noch die Frage: Wie intellektuell sind die Andere? ;-)
Aber wie du das heraus findest, musst du dir selbst überlegen.

MFG Spass
Geändert am 16.07.2005 um 12:40 Uhr von Ichmachspass3
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Nutzer: Shaneera
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geschrieben am: 16.07.2005    um 16:44 Uhr   
(zitat)Hallo!

Mein 14jähriger Sohn meint, dass es normal sei, wenn er täglich von halb 3 bis 9 (am Wochenende bis 10) und in den Ferien ganztägig bis abends 10 völlig unkontrolliert mit seinen Freunden abhängt.
Ich kenne von den Freunden die Vornamen - zwei von ihnen hab ich mal flüchtig gesehen - kenne die Eltern nicht. Man trifft sich nur draußen bzw in der Soccerhalle oder beim Billard. Was sie machen, weiß ich auch nicht und bekomme darauf auch nur lapidare Antworten wie 'quatschen, rumfahren, fußball spielen usw.'
Meine Ansicht ist, dass das zuviel ist. Er findet meine Meinung lächerlich und sagt, dass alle so sind.

Kann ich bitte mal Meinungen haben? Gern auch von jüngeren über deren 'Regeln' daheim!

Thira(/zitat)

Also ich finde die Zeiten 21 bis eventuell 22 Uhr am Wochenende für einen 14jährigen völlig o.k.

Geändert am 16.07.2005 um 16:45 Uhr von Shaneera
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Nutzer: pfaelzerMaedl
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geschrieben am: 21.07.2005    um 12:13 Uhr   
also jetzt mal ganz langsam "Ichmachspass3"....
also ich bin mir ja jetzt nicht ganz sicher,ob du das,was du da sagst,auch wirklich ernst meinst!!!!!
du meinst also ich könnte stolz auf meine 13 jährige tochter sein,wenn sie mit alkohol umgehen kann????bist du dir darüber im klaren,dass alkohol das weitverbreiteste,aber auch gefährlichste suchtmittel in deutschland ist????und ich sollte stolz sein wenn meine tochter in dem alter damit gut zurecht kommt????ich zweifle an dir!!!!!
und sei dir sicher...meine tochter lügt in der hinsicht ganz bestimmt nicht!!!das ist genau das,was ich mit dem vorausgesezten guten verhältnis,zwischen mutter und tochter meinte!!!
dat mädel
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 22.07.2005    um 22:04 Uhr   
hallo maedel,

ich hab keine ahnung, ob deine tochter luegt, oder nicht. ich war immer die brave vorzeigbare sich benehmem koennende tochter, und ich hab in dem alter gelogen, was das zeug hielt. ging gar nicht anders, sonst haette ich ja hausarrest bekommen. wenn deine tochter also zumindest so vernuenftig damit umgeht, dass du nix mitbekommst - dann sollte das reichen - ob sie nun luegt oder nicht. eltern sind echt komisch! (das sag ich mit 39...)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 22.07.2005    um 22:33 Uhr   
wenn die pfälzer maid sagt, sie hätte ne vertrauensvolle beziehung zur tochter, dann wäre es doch unsinnig, unnötig mißtrauen zu schüren. sowas belastet doch nur.
wenn dem so ist, dann hat das maderl doch alles richtig gemacht, - also hut ab :-)
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Nutzer: fliessendesBlut
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geschrieben am: 23.07.2005    um 13:04 Uhr   
hallo thira

ich hab den thread mal bis hierher mehr oder weniger schmunzelnd mitverfolgt. wirklich interessant wie sich die meinungen hier spalten.

ich hab da einen kleinen Tip für dich. bei mir und meiner Mutter hat das hervorragend geklappt. also ich bin weiblich (wollt ich ma dazu sagen *g*) und 16 Jahre. ich bekomme von Mutter die Freiheit, die ich für nötig halte. ich bin mir darüber im klaren, dass wenn ich Mist baue sie es ist, die den Ärger bekommt und deswegen überlege ich mir zweimal die Konsequenzen von meinem Handeln. meine Mutter hat mit mir darüber lang gesprochen und ich habs kapiert. ich denke das ist das wichtigste.
ich darf tun und lassen was ich möchte und das schon seit ich 14 bin. ich hab mich immer an die Regeln gehalten, die mir meine Mutter gegeben hat. zugegeben, es waren keine harten Regeln, aber auch wenn sie das gewesen wären hätte ich mich daran gehalten. somit hab ich also meiner Mutter noch nie einen Grund gegeben mir zu misstrauen etc. manchmal hab ich gemerkt wie schwer das für meine Mutter war. wenn man sich auf solche ausgangs-regeln aufstellt ist es wichtig, dass sehr viel Vertrauen von beiden Seiten kommt. ich hab meine mutter nie angelogen. gerade weil sie so viel Vertrauen zu mir hatte. egal ob es ums kiffen, rauchen oder trinken ging.
meiner mutter gibt es echt sicherheit, wenn sie weiss, dass ich mein Handy immer und überall dabei hab. das heißt für sie, dass ich zu jeder tages und nachtzeit zu erreichen bin. und solang meine mutter weiss mit wem ich unterwegs bin, wo und wie ich nach hause komme darf ich tun und lassen was ich will.

also, was ich damit sagen wollte ist, dass ihr wirklich ernst drüber reden solltet, dass wenn er Mist baut du die Leidtragende dabei bist und das er dir alle seine Freunde mal vorstellt, dass du dir ein Bild von ihnen machen kannst. ich gehe mal davon aus, dass er mit 12 sicher schon ein Handy hat und ich würde mit ihm ausmachen es immer bei sich zu haben, sodass du ihn, wenn du dir Sorgen machst etc., wirklich IMMER erreichen kannst.

vielleicht hat sich das echt krass angehört, aber ich kann nur wiederholen, dass ich und meine Mutter damit immer gut gefahren sind. möglich, dass es bei uns nur so gut geklappt hat, weil ich geistig reif bin und mir über mein handeln im klaren bin, aber ich denke, dass jedes Kind das ist/werden kann, wenn es soviel Vertrauen entgegen gebracht bekommt.

lg
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 23.07.2005    um 18:07 Uhr   
also ich halte manches für ein problem, was ich hier lese.

wenn eltern froh sind, daß sie ihre kiddies wenigstens via handy erreichen, dann ist meines erachtens schon einiges schief gelaufen. selbiges gilt, wenn eltern froh sein können, daß die kiddies nicht jeden tach zugedröhnt mit was auch immer heimkommen. oder nicht polizeibekannt sind, dann hat das mit familie doch überhaupt nix mehr zu tun.
wenn es dann krass kommt, und die kinners trotz dr freiheiten die falsche laufbahn beschreiten, dann werden sie von diesen eltern meist sich selbst überlassen und abgestossen. die deutschen sind da recht rigoros - und auch sehr selbstgerecht in ihrem urteil.

wenn ich selbst nicht die kraft habe, mich gegen gruppenzwang erfolgreich zur wehr zu setzen, dann darf ich diese eigenschaft zuallerletzt von den eigenen kindern erwarten, welche in einer clique bekanntermaßen sehr wohl gruppenzwängen ausgesetzt sind. und sie wenden diesen ja auch an : "der und der darf das auch ..."
wenn ich kindern nicht vernünftig erklären kann, warum manche regeln gelten und warum manche dinge nicht gut für sie sind, dann liefere ich sie doch quasi ans messer. erzwinge ich die einhaltung mit gewalt, dann werden auch sie keine konflikte lösen können.
wenn ich ihnen bislang kein vorbild war und sie mit widersprüchen verwirrt habe ( ziggie schmauchend gegen das rauchen wettern ..), dann darf ich keine große einsicht in die notwendigkeit der aufgestellten regeln erwarten.

ein beispiel aus dem echten leben : da brüstet sich die mutter zweier kinder, die inzwischen um die 20 sind, ständig über die 68er-generation. sex und drogen war für sie dolle.
sie selbst, inzwischen 50, lebte bis heute von sozialhilfe, aufgebessert durch geld von männern, die sie bis vor 10 jahren noch mit ihrem körper begeistern konnte und etwas schwarzarbeit, wie boden schrubben und so zeuchs.
daß die schon mit 12 polizeibekannten kinder inzwischen voll in der drogenszene sind, kann sie nicht begfreifen. daß die arbeitslose tochter mit 18 ein kind bekam von einem arbeitslosen dreimal so altem arbeitslosen, versteht sie auch nicht. aber dafür ist ja der staat zuständig. sie hat ja nie was falsch gemacht und immer nur das beste gewollt und alles für die kiddies getan.
die kinder an sich sind recht liebe leute - keine frage- mit ein paar recht schrulligen ansichten.

und ich denke, die erfolgsstories aus dem eigenen leben greifen auch nicht so recht. erfahrungsgemäß gibt es doch rückblickend über die weitere laufbahn der einzelnen mitglieder einer clique nicht nur erfolge zu berichten. oder haben die älteren das anders erlebt ? und die strukturen in einer clique sind auch entscheidend, denn sie sozialisieren ja auch in eine gewisse richtung.

und was mir auch zu kurz kommt, das ist die leider oft vergessene tatsache, daß freiheiten auch mit pflichten zu tun haben. erst das gibt der diskussion doch erst den nötigen schmackes.

keine aufforderung zur totalen kontrolle und damit erziehung zur unfreiheit, sondern nur ein gegenstandpunkt wider zuviel laisser faire, welches oft desinteresse und unfähigkeit ausdrückt . und natürlich sollen kiddies mit gleichaltrigen auch freiräume haben, um "erwachsensein zu üben". sie müssen altersgerecht eigene erfahrungen sammeln, gefühle ausleben selbst probleme lösen. aber wenn schon, dann in einer halbwegs sicheren umgebung.

ich persönlich denke, daß zeitregelungen nicht pauschalisierbar sind. jedes kind ist anders und braucht wohl auch einen gewissen rahmen, der in seinen jeweiligen bezügen sich von anderen unterscheidet. so wie ein trainer mit seinem champ langsam dessen defizite erkennt, bespricht und aufarbeitet, damit dieser irgendwann im ring siegt.

auch gibt es gesetzliche regelungen wie das jugendschutzgesetz, die einzuhalten sind. kindern zu sagen, daß sie mir probleme bereiten, weil ich ihnen gewisse freiheiten lasse, sehe ich auch nicht gerade als toll an. das bedeutet doch letzten endes die anstiftung zur tat. wie soll so jemand später gesetze beachten ?
thiras sohnmann ist 14 - da greift voll das jugendschutzgesetz. egal, was jemand gut oder schlecht findet. und ganz offensichtlich ist der sohn ohne aufsicht auf der straße. denn ansonsten würde sie die anderen eltern kennen - zumindest vom kurzen gespräch bei der abholung. die vornamen der freunde gehört zu haben ist auchnicht gerade beruhigend. werden die kiddies einmal polizeilich aufgegriffen, dann sind die eltern voll in der pflicht. zu recht, sage ich mal.
also warum nicht die jungs mal zum essen einladen. oder mit ihnen und ihren eltern mal etwas essen gehen, was alle mögen - und wenns ne pizza ist ?
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 24.07.2005    um 00:12 Uhr   
hallo star,

ich glaub du verwechselst da zwei sachen (wie ja auch viele eltern): es geht nicht darum, sich nicht um die kinder zu kuemmern. es geht darum, junge erwachsene nicht zu gaengeln. und 14jaehrige sind junge erwachsene.
wer erst bei dem alter anfaengt, sich sorgen zu machen und regeln aufzustellen, oder ein vernuenftiges verhaeltnis zum kind zu bekommen, der ist eh zu spaet dran.

ich habs oben schon geschrieben - ich war immer ein "braves" kind. allerdings war ich mit 14 erwachsen genug, zu sehn, dass meine eltern unmoegliches fordern. also hab ich gelogen - und mir meine freiraeume genommen, ohne dass sie es merkten. ich hatte sex, ich hab weiche drogen probiert, ich bin getrampt... und ich hab dafuer gesorgt, dass meine eltern nichts mitbekommen (in einer kleinstadt nicht grad einfach).

aber: ich wusste auch immer, dass meine eltern mich lieben und fuer mich da sind, wenns hart auf hart kommt. nicht wegen ihrer unsinnigen verbote oder ihrer uneinsicht in mein erwachsensein, sondern weil das von kleinauf immer so war.
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Nutzer: sanfte44
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geschrieben am: 24.07.2005    um 14:53 Uhr   
Hab diese Threads aus Neugier überflogen und möchte auch einige Zeilen mal zum Thema Kinder uns ausgangszeiten geben.
Ich Hab vier Kiddies die jedes für sich ein induviedium ist. Hab einiges durch an Disskussionen und ich muss dazu sagen daß Ich unter alleinerziehend gehe. Meine regeln waren ...Während der Schulzeit um spätestends 21 Uhr zu Hause sein...allerspätestends 22 Uhr .. Bald haben sie von selbst rausgefunden daß es besser war früher ins bett zu gehen,zwecks einschlafen in der Schule!!
An den WE durften auch die Mädchen bis 1 Uhr weg aber ich wollte wissen wo sie sind und mit wem sie ausgehen. Bei mir hat sich das Leben abgespielt...Das heisst wenn es meinen Kindern und ihren Kumpels zu langweilig wurden und sie nicht wussten wohin ,kamen sie zu mir nach Hause und haben Filme geschaut oder wir haben alle zusammen gesessen geredet und Kaffee getrunken . Ich wusste immer mit welchen Jugendlichen meine Kinder befreundet waren. Und das geht bis heute Queer Beet. Es gab Situationen, da haben Kinder bei mir Unterschlupf gesucht,weil sie zu Hause rausgeschmissen wurden oder Krach hatten.
Meine Söhne sind 22 und 21 und mene Töchter 17 und 16
Noch immer bin ich für alle eine Anlaufstelle wenns mal probleme gibt oder wenn irgendeiner sich Luft machen muss...Egal ob Mädchen oder Junge. Ich bin stolz darauf,daß sich viele als meine sogenannten Pflegekinder sehen.
Sicher war es auch manchmal ganz schön anstrengend.. Am WE auf zu stehen und man ist schon in der 4 Zimmerwohnung überbevölkert. Trotzdem war es mir lieber so...ich wusste was meine Kinder für Kontakte haben und manches Kind war besser bei mir aufgehoben mit seinen problemen ,als irgendwo sich voll zu hauen mit Drogen und Alkohol.
Es hielt mich jung und liess mich mit der zeit gehen..
Heute ist es ruhiger geworden bei mir zu Hause und die partys gibts nur noch ab und zu...
Trotzdem gehen meine Kinder gern mit mir mal in die Kneipe und manches Kind das nun zwei Kopf grösser ist als die kleine pummelige Mama Leone nimmt mich zur begrüssung in den Arm und drückt mich... heute noch auch mitten auf der Strasse.
Das zeigt mir,daß ich zwar viele nerven brauchte...aber es hat sich gelohnt meine Kinder reden mit mir wann sie Probleme haben und wenn sie mal länger weg sind als ausgemacht schreiben sie mir ne SMS damit ich mir keine Sorgen mache!!
Es gab auch ein einziges mal eine Situation da hat die Polizei auch bei mir angerufen ,wegen meiner Tochter
Ich war zwar sehr verärgert,da es gerade in der damaligen Situation meiner Trennung nicht gerade gut rüber kam. Ein Hilferuf an meine Söhne und ihren Kollegen...die spurteten gleich los und haben ihre "Schwester" ohne Worte bei der Polizei abgeholt!! ich hab nicht geschumpfen weil ich in meinem Ärger sicher nicht wirklich gut reagiert hätte. Wortlos schickte ich sie ins bett und sie merkte meine Enttäuschung an.Zwei Tage hats gedauert,bis sie sich klein laut getraute zu entschuldigen. Ihre Brüder hatten ihr erst mal bewusst gemacht welche Folgen diese aktion gehabt hätte,währen die Polizisten nicht so nett gewesen ..
Ihre grösste Strafe war... von einem auto voll Erwachsene stillschweigend abgeholt zu werden. Und die Kumpels meiner Söhne waren noch strenger als ihre Brüder mit ihr.
Sowas kam niemehr vor und manchmal kam sie sogar früher nach Hause,da die anderen nicht länger als Mitternacht weg sein durften.
Mein Grundsatz ist...VERTRAUEN...ZUHÖREN ..Sie ernst nehmen...Und ..MIT IHNEN LEBEN...
Sicher gibts Situationen da muss man zeigen ,wer der Chef ist...aber die werden immer weniger.
Ich lebe mit meinen Kindern... bin für sie da,wenn sie mich brauchen...
Habe immer versucht den Mittelweg in der Erziehung zu finden...
Das ist wirklich nicht leicht!!
Was ich einem erlaubt habe kann ich bei dem Anderen nicht verbieten!
So bin ich im Grossen und Ganzen gut gefahren und kann mit viel Stolz auf vier Kinder sehen von denen jedes nun seinen eigenen Weg weiter suchen muss...Ich als Mutter kann ich sie nur begleiten auf dem Weg ihres Lebends,der meines erachtends immer schwieriger wird .
Aber ich bin zuversichtlich..jedes von ihnen wird ihn finden...
Solang ich Lebe werde ich für sie da sein,wenn sie mich brauchen.
Geld konnte ich ihnen noch nie viel bieten,nur meine Liebe und mein Vertrauen.
Alle meine vier Kinder sind mit mir den schweren Weg gegangen was die Trennung anging und sie kämpfen heute noch mit mir ... und dafür bin ich ihnen sehr dankbar!!!
Wir haben eine WG in der jeder seine eigene geheimnisse hat sein eigenes Leben..trozdem sind wir gott sei Dank eine Familie geblieben...die füreinander da sind wenn eins Hilfe braucht!

Ohh nun bin ich vom Thema abgekommen
Lass es trozdem so stehen...
Das sanfte Trompetchen

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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 27.07.2005    um 23:20 Uhr   
lüge ich also kiddies an, wenn ich wider besseren wissens das falsche signalisiere ?
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"Autor"  
Nutzer: DenkMal
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geschrieben am: 28.07.2005    um 15:05 Uhr   
... ein sehr interessanter thread ... mein Sohn, 14, ist wochentags 19 Uhr zu Hause, ausser Training (das ist erst 20 Uhr zu Ende) und das Wochenende verbringt er mit uns, unseren Freunden und deren Kindern oder auch mal bei Freunden, das kann dann schonmal 22 Uhr werden, falls später, dann holen wir ihn ab oder die Eltern der Freunde bringen ihn vorbei.

Ich denke, liebe thira, was bei Dir und Deinem Sohn ein wenig - sagen wir mal - fehlt, ist Kommunikation und die baut sich in der Familie über viele Jahre auf und das jetzt mit Deinem Junior neu aufzubauen, wird sicher schwer. Wenn ich zB von der Arbeit komme, setze ich mich zu meinem Sohn und unterhalte mich mit ihm. Nein, ich vermeide die Standardfragen nach der Schule etc.pp. Aber man erfährt doch einiges, was so in der Klasse los ist (wer kifft, raucht, trinkt usw.). Da ich der Überzeugung bin, dass 14-jährige für ihr Lebensheil nicht unbedingt Alkohol oder Zigaretten benötigen, habe ich ihm angeboten, dass, wenn er den unbedingten Trieb zum Alkohol dereinst empfinden sollte, dann kann er zu Hause mal kosten. Bislang war er auf einer einzigen Geburtstagsparty, die abends/nachts stattfand (wohlgemerkt, da gings um einen 13.! Geburtstag) und es hat ihm überhaupt nicht gefallen, besonders der Ton des Gastgebers gegenüber seinen Eltern hat meinen Pimpfi derart geschockt, dass die Tatsache, dass eine Gruppe der Gäste dann ausgebüchst ist und eine kleine Sauftour unternahm, schon fast nur am Rande erwähnt wurde.

Lange Rede, kurzer Sinn, auf gar keinen Fall solltest Du Dir Gedanken machen, dass Du (als Mutter und damit Erzieherin) gewisse Regeln aufstellst, das Leben besteht nunmal aus Geben und Nehmen und nicht nur aus "ich will und damit basta", und, spätestens wenn Dein Junior mal Kinder hat, wirst Du sehen, dass er es - vermutlich - auch nicht viel anders machen wird.

Im übrigen beglückwünsche ich Kinder und Jugendliche, die sich nicht jedem Gruppenzwang beugen, nur um ihre Ruhe und (vermeintliche) Anerkennung zu erlangen, denn das bedeutet im Umkehrschluß, dass diesen Kindern/Jugendlichen zu Hause etwas fehlt. Eltern, die ihre Kinder zu derart selbstbewussten Menschen erziehen, gilt meine uneingeschränkte Hochachtung.

DM

ps: Musikmässig klingt Dein Sohn "harmlos" ;-), ich hab mit 14 AC/DC gehört (natürlich schön zu Hause, zusammen mit meinem Bruder *ggg* und zum Verzweifeln für meine Mama ;-)
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"Autor"  
Nutzer: MassenMeinung
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geschrieben am: 28.07.2005    um 16:40 Uhr   
Meine Tochter ist 16 Jahre alt und im Internat. Sie fühlt sich dort sehr wohl. Die Kinder sind unter sich, sie haben einen verbindlichen Rahmen und halten sich auf dem Gelände auf. Ist sie daheim, unternehmen wir eine Menge und sie will nicht auf die Straße. Besucht sie ihre Freunde, ist sie punkt 19 Uhr daheim. Das ist keine Vorschrift. Mit dem Abendessen beginnt der familiäre Teil des Tages, an welchem sie gerne teilnimmt.
Sie erlebt ihre erste Liebe und auch ihr Freund verbringt gerne die Abende mit uns. Um 22 Uhr bringen wir ihn zu seinen Eltern und klönen noch eine Stunde.




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