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Ausgangszeiten? |
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geschrieben am: 06.07.2005 um 23:10 Uhr
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Hallo!
Mein 14jähriger Sohn meint, dass es normal sei, wenn er täglich von halb 3 bis 9 (am Wochenende bis 10) und in den Ferien ganztägig bis abends 10 völlig unkontrolliert mit seinen Freunden abhängt.
Ich kenne von den Freunden die Vornamen - zwei von ihnen hab ich mal flüchtig gesehen - kenne die Eltern nicht. Man trifft sich nur draußen bzw in der Soccerhalle oder beim Billard. Was sie machen, weiß ich auch nicht und bekomme darauf auch nur lapidare Antworten wie 'quatschen, rumfahren, fußball spielen usw.'
Meine Ansicht ist, dass das zuviel ist. Er findet meine Meinung lächerlich und sagt, dass alle so sind.
Kann ich bitte mal Meinungen haben? Gern auch von jüngeren über deren 'Regeln' daheim!
Thira |
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geschrieben am: 06.07.2005 um 23:26 Uhr
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| was interessieren dich irgendwelche "abhänger" ? gib ihm alternativen, die spaß machen :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.07.2005 um 23:33 Uhr
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gute idee!
aber da bin ich schon selbst drauf gekommen
Von gitarrenkurs über handball zu kickboxen, klettern und segelfliegen ist alles im angebot.
Nix
Übrigens hat er bis vor einem jahr ständig im verein sport getrieben ...
Geändert am 06.07.2005 um 23:35 Uhr von thira |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 00:51 Uhr
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also ich kenn das so, während der Schulzeit ist um 21Uhr spätestens Bettzeit, am WE bis 21Uhr ausgang in dem Alter.
Die Freunde werden vorgestellt und hängen ggfs mal mit daheim rum, damit Vorstand die kennenlernen kann, ansonsten is Ende im Gelände ;o)
Während der Ferien an zwei oder drei Wochentagen ist Ausgang bis 21Uhr ok, ansonsten mit der Familie oder unter Aufsicht.
Und was alle tun ist sowieso egal, was du sagst ist angesagt nicht was der Wicht will ;o), wenn du der Ansicht bist das 20Uhr gut ist 20Uhr gut....
Nee ernsthaft, dein Sohnemann hat sich an deine Regeln zu halten und wenn du der Ansicht bist, das was er treibt zuviel ist, dann ist es zuviel.
Lass dir blos keinen Bären aufbinden, dieses gehabe haben fast alle in dem Alter die wollen extrem Grenzen austesten und du musst sagen nee ist nicht.
Setz dich durch auch wenn der Herr Sohn mault, es ist zu deinem und zu seinem Besten, denn wenn du Pech hast machst du dich der Vernachlässigung der Aufsichtspflicht haftbar ;o))
gruss
Meno, die schon schwer über 14 ist ;o)
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| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 08:42 Uhr
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Mal Meno vollkommen Recht gebe, ich muß mir auch jeden Tag das Gemaule anhören aber er hält sich an die Regeln.
Das ist nur die ersten 2 Wochen stressig, bis er merkt das er damit nicht durchkommt.
Gruß linus |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 10:01 Uhr
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Na aber mal langsam, Menolly.
Wir leben nicht mehr in den 80ern. Man sollte schon mal ein wenig die Augen aufmachen und schauen, wie sich das generell in der Umgebung verhält. Das soll sicher nicht heißen, dass man alles tun muss, was andere auch tun, aber man sollte sich durchaus einwenig nach der Allgemeinheit richten, um sein Kind nicht auszugrenzen bzw. lächerlich zu machen, wenn du verstehst, was ich meine.
Ich selbst habe beide Seiten kennenlernen "dürfen". Einmal genau dieses sture Aufstellen von Regeln und Zeiten und dann das völlige Selbstentscheiden meiner Zeiten und Aktivitäten. Und du wirst es nicht glauben, aber das Letztere war sehr wohl besser. Denn es schadet keinem Kind, wenn es selbst gewisse Grenzen herausfindet. Ein 14jähriger kann durchaus bereits selbst entscheiden, wann er ins Bett geht und wann nicht, denn wenn er frühs die Augen kaum aufbekommt und in der Schule einpennt, wird er selber begreifen, dass es besser wäre eher zu pennen. Man sollte ihm schon diese Freiheit einräumen, verbunden mit der Auflage selbstständig früh aufzustehen, pünktlich zur Schule zu gehen und die schulischen Leistungen zu halten.
Genau das gleiche gilt generell für gewisse Ausgehzeiten. Sicherlich kann man eine Grenze ziehen, vorallem in dem Alter, aber 21 Uhr Ausgang am Wochenende?! Also bitte, das ist ja schon ein wenig lächerlich! Ich durfte mit 15 selbst entscheiden, wann ich wie wo nach Hause komme, solange ich früh am Küchentisch saß und mit frühstückte und ohne Probleme an evtl. anstehenden Familienaktivitäten teilnehmen konnte.
Man sollte ganz einfach gewisse Privilegien mit gewissen Auflagen verbinden und dann den Jugendlichen durchaus auch mal selbst entscheiden lassen. Das wird sicherlich eine Zeit dauern, bis er es herausfindet, aber das schadet ihm mit Sicherheit nicht. Das sture Auflegen von extremen Regeln und Grenzen führt letztendlich nur zur Streit und neuen Verboten, wenn diese Regeln gebrochen werden.
Jugendliche wollen durchaus bereits in dem Alter ernst genommen werden und einwenig Selbstverantwortung schadet ihnen auf keinen Fall. Als Eltern sollte man sich damit abfinden, dass es nicht mehr das kleine, liebe Mamasöhnchen ist, welches man ständig bemuttern kann.
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 10:38 Uhr
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Steven,
das ganze leben besteht aus Regeln, an die man sich halten muß. Warum soll es dann falsch sein den Kindern beizubringen das man sich an die selbigen auch halten soll, da ansonsten halt die Konsequenzen zu tragen sind?
Ich spreche auch aus eigener Erfahrung ( die ich übrigens in den 80gern gemacht habe gg ). Ich habe darauß gelernt das wenn ich richtig argumentiere, die Regeln dementsprechend verändern kann und mein Sohn fängt auch schon an Argumente zu sammeln wenn er eine lockerung der Regeln will.
Ich finde diese Weise der Erziehung zur Verantwortlichkeit auf jeden Fall besser als Abends einen Anruf von der Polizei zu bekommen , ich soll doch bitte mein Kind abholen, was Bekannten von mir passiert ist, die übrigens ihre Kinder alleine entscheiden lassen was sie tun und lassen sollen.
Ich versuche die Mischung immer der geistigen Reife des Kindes anzupassen und fahre bis jetzt ganz gut damit.
linus |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 11:16 Uhr
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Wir reden hier nicht von Gesetzen, sondern von Regeln des Lebens, des Alltags, das ist ein ganz kleiner aber gewaltiger Unterschied.
Was hat das mit Erziehung zur Verantwortung zu tun, wenn ich meinen Sohn mit schwachsinnigen Regeln einschränke und er sich dann argumentieren muss, damit ich erkenne, wie blödsinnig diese sind?!
Ich hab in keiner Weise gesagt, dass es falsch ist, dass sich Kinder an Regeln halten müssen. Aber eben was die Einteilung der Zeiten betrifft, ist es falsch, solche Regeln wie Menolly aufzustellen. Dadurch lernt das Kind höchstens, dass die Eltern halt mehr Macht haben, als es selbst - was es aber eh bereits weiß - und sonst rein gar nichts. Was ist daran falsch, dem Kind die Möglichkeit zu geben, selbst herauszufinden, dass es für sich selbst besser ist, 22 Uhr zu schlafen, um frühs fit genug zu sein, um den Tag bewältigen zu können?! Es wird nie wieder Diskussionen darüber geben, mal etwas länger wegzubleiben oder sich den und den Film anzuschauen usw usw.
Wenn aber die schulischen Leistungen nicht mehr so sind oder der Sohnemann verschläft, dann muss man eben mit ihm reden und ihm klarmachen, dass er das entweder wieder in den Griff bekommt oder dieses Privileg der Selbstentscheidung ist vorbei. Und ich wette, er wird alles dafür tun, dies zu behalten.
Und das mit der Polizei - mein Gott, was für ein Drama. Glaubst du nicht auch, dem Kind war es noch viel peinlicher, als den Eltern selbst? Das Kind wird sich beim nächsten 2mal Überlegen, ob es wieder solange auf der Straße bleibt, um sich nicht wieder von der Polizei einsacken zu lassen. Man muss einfach dem Kind klarmachen, dass es so nicht geht und dass man als Eltern ne Menge Ärger bekommen kann.
Miteinander Reden und nicht Regeln und Verbote aufstellen!
Eine gewisse geistige Reife setze ich generell voraus ;-)
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 11:20 Uhr
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Grundsätzlich finde ich - als Kind der 80er - Deine Einstellung gut Steven.
Genau so bin ich aufgewachsen. Ich hatte bis spätestens 00 Uhr zuhause zu sein ;-)
Ich war in der Schule müde, zog aber nicht die Konsequenz, die Du scheinbar gezogen hast. Ich habe für mich heraus gefunden, dass es bei Müdigkeit am Morgen doch das Beste ist, erst gar nicht zur Schule zu gehen, wenn ich dort eh immer nur einschlafe. Meine Eltern haben viel zu spät reagiert damals...
Dehalb tendiere ich nun auch eher zu Linus, denn manchen Kindern kann man eben nicht diesen Spielraum geben, weil sie damit nicht umzugehen wissen :-)
Thira, wann macht Dein Sprößling den Hausaufgaben? Meiner ist 12 und kommt um 14 Uhr erst von der Schule nach Hause. Bis er gegessen hat und die HA fertig sind, ist meist 15 Uhr durch. Meiner kann mit 12 übrigens bis 18:30/19 Uhr raus. Ist aber ok für ihn. Am WE auch mal länger oder er pennt bei nem Freund.
Anna
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 13:57 Uhr
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Annabell -
mein Sohn macht seine Hausaufgaben im Vorbeiflug. Dennoch hat er seine 8. Klasse Gymnasium gerade mit dem Durchschnitt 2,4 (nicht berühmt, aber okay, finde ich) überstanden, wobei die guten Noten durchaus auch in den 'harten' Fächern zu finden sind. Er ist wohl verflixt clever...
An Regeln muss sich natürlich jeder halten - die Frage ist halt nur, an welche? Wie eng muss / soll / darf der Rahmen sein? Als ich jugendlich war, war es einfach: alle Mädchen meiner Clique mussten um 22 Uhr daheim sein. Das war eben so; und zwar, bis wir 17 waren! Die vereinzelten Exemplare, die 'alles' durften haben wir eher bemitleidet, weil sie Eltern hatten, 'die sich nicht kümmerten'. Übrigens fingen bei uns die Partys und auch die Disco um 19 Uhr an - nicht erst, wie heute, um 23 Uhr!
Die Zeiten haben sich aber offensichtlich sehr gewandelt. Da kann man als Eltern auch nicht dran vorbeischauen und sagen: das hat mir auch nicht geschadet!
Es ist aber bezeichnend, dass auch hier in diesem Thread die Meinungen so weit auseinander gehen. Die Gesellschaft bietet eben keine festen Grenzen mehr an - auch das polizeiliche Ausgangsverbot ist (wie auch von Steven geschildert) nicht so ein riesiger Druckfaktor wie es das damals für uns war.
Heute morgen hab ich versucht, meinem Sohn begreiflich zu machen, dass nicht nur er das Recht hat, sich auszuleben (das hat er wirklich - er übt ja was Entscheidendes: das Erwachsenwerden), sondern dass auch ich das Recht habe, besorgt zu sein. Es geht mir ja nicht um die Grenzen an sich! Er hat mir zumindest zugehört und ist erst nach dem Mittagessen verschwunden ;-)
... mal sehen ...
Dennoch wäre ich immer noch interessiert, wie denn nun die Zeiten bei anderen aussehen, um einfach eine größere Basis zu bekommen und zu sehen, wo ich mit meinen Grenzen stehe (in der Mitte, am Rand oder eher außerhalb).
thira |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 14:57 Uhr
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Thira,
ich glaub, dass Du gut in der Mitte mit Euren Ausgezeiten liegst.
Kennst Du Jan-Uwe Rogge? Er hat ne CD über Pubertät aufgenommen, ich fand die als Anregung ganz gut :-) Man kann sich eben immer nur Anregungen holen, denn jede Familie muss ihre Regeln selbst festlegen.
Anna |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 16:27 Uhr
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Also, ich habe nicht von Regeln des Alltags gesprochen, sondern von Regeln im allgemeinen. Gesetze sind auch nur Regeln, die das miteinander Leben vereinfachen ( jedenfalls sollten sie das ).
Es sind auch keine schwachsinnigen Regeln wenn du eine größere Familie unter einen Hut bringen mußt. Und dadurch das er mich auch davon überzeugen kann das er in gewissen Fällen eben doch z.B. Ausgangsverlängerung bekommt oder auch länger aufbleiben darf sind sie keineswegs starr. Aber ich will eben wissen wo und mit wem er um die Häuser zieht.
Wir haben übrigens ein gutes Verhältnis, obwohl er nicht erst seit Gestern weiß das ich mehr macht habe als er.
Achja und das mit der Polizei ............ da ging es nicht um spät auf der Strasse rumlungernund peinlich wars dem Jungen im dem Augenblick auch nicht, der war nämlich so stoned das er nichts mehr gemerkt hat.
......... und nochwas, je mehr ich von der geistigen Reife überzeugt bin desto lockerer werden die Regeln.Es geht nicht um Macht sondern um Sorge
Gruß linus
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.07.2005 um 20:22 Uhr
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da letztes jahr noch alles in ordnung schien, scheint etwas wichtiges vorgefallen zu sein. wie wäre es damit, dem mal nachzugehen ? @ thira
(zitat)Er findet meine Meinung lächerlich und sagt, dass alle so sind.(/zitat)
ob es wirklich lächerlich empfunden wird, ist die frage. da wäre ich mir nicht so sicher. es kann ja nur ein provokatives hinterfragen deiner ansichten sein. und "alle" sind ja wohl nur ein paar leute, die er kennt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.07.2005 um 11:11 Uhr
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klar - es fällt immer was vor...
Nur, welche Bedeutung es annimmt und welche Reaktionen dann erfolgen - das ist immer sehr individuell.
Ich möchte ehrlich gesagt auch nicht meine ganze Lebensgeschichte hier ausbreiten ;-) und ich bin auch aufgeklärt genug, um auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn wirklich krankhafte Prozesse ablaufen.
Hier geht es mir wirklich mal nur um das Einschätzen meiner Position - wo ich stehe.
@ starchaser: Natürlich provoziert er mich und ich glaube grundsätzlich nicht an 'alle dürfen' und 'keiner muss'. Meine Angebote, andere Eltern anzurufen, werden auch geflissentlich abgeblockt und die Wünsche dann relativiert. #grins
Im Moment haben wir einen Kompromiss gefunden, mit dem wir hoffentlich wieder ein paar Wochen beide gut leben können.
thira |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2005 um 01:22 Uhr
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Steven, wenn ich von meiner Jugend in den 70ern ausgehe, ich durfte nach Hause kommen am WE wann ich wollte.
In der Woche war selbst mit 14 offenes zu Bett gehen angesagt, was ich für mich nicht ausgenutzt habe.
Das mit der Eigenverantwortung ist ok, wenn der Jugendliche sich an Grundsätzliche Regeln hält. Wenn Schule ist Schule und es wird nicht gechwänzt weil man am Vorabend gesumpft hat usw usw usw.
Man kann Grundsätzliche Regeln festlegen, aber diese auch varieren, wenn etwas nicht getan wird z.b. Hausaufgaben oder allgemein Schlechte Noten in der Schule wird die leichtigkeit wieder aufgelöst...
Ein fester Rahmen ist wichtig und auch das Wissen das sich die Eltern sorgen machen. Meine Eltern wussten fast immer wo ich mich rumgetrieben habe. Meine beiden Freundinnen damals mussten um 22Uhr daheim sein, also war ich es meistens auch.
gruss
Meno |
| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2005 um 10:38 Uhr
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ich denke das leute die KEINE kinder haben hier schlecht mit quatschen können, man sollte auch mal den aspekt nicht vergessen das es sich hier um einen MINDERJÄHRIGEN handelt! und egal WAS er tut, die eltern sind dafür halftbar und strafbar. ich denke das bis 20 uhr durchaus angebracht ist, wo bei ich als MUTTER auch gerne wissen möchte , mit WEM und WO sich mein kind rumtreibt.
@steven...wie alt warst du in den 80ern? ;)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2005 um 12:05 Uhr
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hey
ich wollte euch nur mal schreiben wie das bei mir so läuft ich werde in ein paar tagen 15 und bei mir ist es okay wenn ich mittags weggehe und aben so um 10 wieder da bin aber natürlich auch nur am wochenede (muss auch eine nachricht hinterlassen oder so )
wenn ich so gegen 8 weggehe ich weis ja nicht geht er schon auf partys und so?????
muss ich entweder um 1 nach hause gehen oder wenn es auserhalb ist werde ich abgeholt meine eltern sehen das glaube ich auch nciht so streng weil meine geschwister sich für mich einsetzte und wenn hier auf dem platten lande mal was los ist ist meine 25 jährige schwster auch meistens da
naja ich muss auch los ^^ ...... ssz
chimera |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2005 um 12:29 Uhr
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| schönen Gruss von mir an deinen Sohn thira, sag ihm mal von Mir das er es ausgangstechnisch und Zeittechnisch wirklich gut hat bei dir - ich musste mit 17 Jahren in der Woche um 20 Uhr zuhause sein und am Wochenende um 22 Uhr. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 00:23 Uhr
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war bis jetzt wohl nur eine diskussion zwichen erwachsenen, aendern wir das ma :-)
bin 16, und bis heute hat mir nie jemand gesagt wann ich schlafen gehen soll, was ich auch fuer vollkommen richtig halte, denn man geht erst schlafen wenn man muede ist.
und als ich 14 war durfte ich in der woche bis 8 raus, es sei denn ich bin bei freunden die meine mutter kannte, da durfte ich dann bis 10 bleiben. das war nie so das problem denn ich bin auf dem land aufgewachsen, in der stadt wuerde ich selbst auch nicht wollen das meine kinder lange draussen bleiben.
mit 14 durfte ich am wochenende aber auch schon auf punkrock konzerte gehen (wobei ich mir nicht so sicher bin ob meine mutter verstand was das war) und am wochenende bei freunden bis +-12 uhr bleiben, heute bin ich 16 und bleib am wocheende solange weg wie ich will, und in der woche soll ich um 11 zuhause sein, wobei das auch variieren kann.
von meinen standpunkt aus wuerde ich behaupten dass das so alles ganz gut war, bis zum abschluss meines 15. lebensjahres bestand meine mutter immer darauf mich von ueberall abzuholen, aber wo ich war, und was ich machte kontrolierte nie jemand.
ich bin kein kleinkrimmineller geworden, ich rauche nicht und betrinke mich nicht jedes wocheende.
und ich glaube ein paar freiheiten mehr haetten mir auch nicht geschadet.
eltern sehen dass oft zu eng, ich denke sie verstehen da auch nicht was das fuer einen 14/15 jaehrigen bedeutet das zu duerfen was seine freunde duerfen.
soviel liest eh niemand, so long,
s |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 10:59 Uhr
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(zitat)
soviel liest eh niemand, so long,
(/zitat)
doch, doch - ich les das alles :-)
Danke!
thira |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 11:22 Uhr
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(zitat)eltern sehen dass oft zu eng, ich denke sie verstehen da auch nicht was das fuer einen 14/15 jaehrigen bedeutet das zu duerfen was seine freunde duerfen.
soviel liest eh niemand, so long,
s(/zitat)
Die Aussage ist Goldrichtig. Es war die Hölle mit 16Jahren um 22Uhr zu Hause zu sein müssen, wobei alle anderen bis 24Uhr durften.....oO(bin ich deswegen bei den drogen gelandet?!? Genau, MAMA DU BIST SCHULD!)
grüßt der drache |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 12:48 Uhr
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es ist immer so, daß die, die das thema nicht aus eigenem erleben kennen, die besten ratschläge haben;-)
wichtig ist als mutter, daß man nie vergißt, daß man auch mal so alt war..das ist ungemein hilfreich. ich gebe linus vollkommen recht - die veranwortung für alles, was die kids treiben, bleibt bei uns - das sollen sie wissen. sie obliegen unserer obhut. und ich finde es erschreckend, was ich hier so in meiner umgebung erleben muß: randalierende, betrunkene oder bekiffte kids (höchstens 15!!!), die ihrer umwelt nicht nur mit lärm zur last fallen, sondern auch schaden anrichten (richtigen schaden). ich habe seit 2 wochen meine enkeltochter (13) bei mir, wir kommen bestens klar. sicher hat sie hier mehr freiheiten als zu hause, weil sie da die älteste von dreien ist. sie nutzt es nicht aus, weil sie weiß, warum ich frage und ihr einschränkungen auferlege. ..und so insgeheim muß ich sagen, daß ich in diesem alter wesentlich schwieriger war;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 16:14 Uhr
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(zitat)bis zum abschluss meines 15. lebensjahres bestand meine mutter immer darauf mich von ueberall abzuholen, aber wo ich war, und was ich machte kontrolierte nie jemand.
eltern sehen dass oft zu eng, ich denke sie verstehen da auch nicht was das fuer einen 14/15 jaehrigen bedeutet das zu duerfen was seine freunde duerfen.
s(/zitat)
Wir wohnen nicht großstädtisch, aber auch nicht einsam auf dem Land. Für meinen Sohn sind alle Orte, an die er möchte, gut mit dem Rad erreichbar. Klar, dass er da nicht abgeholt werden möchte!
Ich persönlich habe eher das Problem, dass ich nicht weiß, wie eng ich etwas sehen 'sollte'! Meiner Tochter habe ich immer erlaubt, ihre Grenzen selbst zu setzen (mittlerweile erwachsen) und das hat wunderbar funktioniert. Der Sohnemann hat jedoch keine gleichaltrigen, sondern ältere Freunde (zwei bis drei Jahre älter), die natürlich auch mehr dürfen als ich für einen 14jährigen gut finde. Dadurch ergeben sich fast täglich neue Kämpfe. Es geht allerdings nicht nur um die Ausgangszeiten, sondern generell um Grenzen.
So bin ich auch nicht begeistert, dass er nun in den Ferien seine Zeit fast ausschließlich außerhaus verbringt (von Schlafen und flüchtigem Essenfassen mal abgesehen) - zumal ich nicht wirklich weiß, was er den lieben langen Tag so tut. Antworten auf Fragen bleiben vage - und ich bin auch auch schlecht als Inquisiteur.
Dazu kommt sicher, dass ich selbst eine absolut inquisitorische Mutter habe, die am liebsten heute noch jeden Schritt von mir kennen würde UND ich durfte selbstverständlich bis ich 17 war nur bis 21.30 und am WE bis 22.00 raus (Ausnahme: private Feiern bei bekannten Eltern, wo ich um Punkt 24.00 abgeholt wurde und draußen zu stehen hatte!).
Das fand ich immer oberätzend und gemein und voller (unbegründetem) Misstrauen und fühlte mich den anderen gegenüber benachteiligt ... so ne Mutter wollte ich halt nie sein.
Aber schwierig ist es halt auch, anders zu sein...
*thira
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 16:44 Uhr
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Liebe thira,
Ich bin selbst 14 und um vielleicht mal herrauszufinden was er so den lieben langen tag tut, habe ich hier einen kleinen tip:
Frage nicht direkt was er macht sondern was er mag. Finde heraus in was für einem genre er sich aufhält. Du sollst ihm nicht nachspionieren, aber das hat in unserem alter viel mit musik zu tun!
Durchstöber doch mal seine CDs und schau ob er hiphop, rock, elektro oder sonst was hört.
Das stellst du dann hier rein und du wirst bestimmt genaueres dazu bekommen. Trust me :-) !
MFG Spass |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 20:46 Uhr
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(zitat) hiphop, rock, elektro oder sonst was hört.
Das stellst du dann hier rein und du wirst bestimmt genaueres dazu bekommen. Trust me :-) !
MFG Spass(/zitat)
Liebe Thira, solltest du Cds von Bon Jovi und den Scorpians finden, so ist dein Sohn satanist, Opfert Gummihühner dem Bravosatan und seine Seele ist verloren.^^
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2005 um 21:03 Uhr
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(zitat)(zitat) hiphop, rock, elektro oder sonst was hört.
Das stellst du dann hier rein und du wirst bestimmt genaueres dazu bekommen. Trust me :-) !
MFG Spass(/zitat)
Liebe Thira, solltest du Cds von Bon Jovi und den Scorpians finden, so ist dein Sohn satanist, Opfert Gummihühner dem Bravosatan und seine Seele ist verloren.^^
(/zitat)
Mann, mann, mann! Du hast den richtigen namen ^^ |
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