Auf den Beitrag: (ID: 41716) sind "46" Antworten eingegangen (Gelesen: 3967 Mal).
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Nutzer: ricke
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geschrieben am: 17.09.2005    um 14:49 Uhr   
Steht dir ein Schmerz bevor, oder hat er dich bereits
ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichtest, indem du dich von ihm abwendest! SiehÂ’ ihm fest ins Auge.

(Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.09.2005    um 21:35 Uhr   
steht verdrängung nicht eher für das nichtwahrnehmenwollen der wirklichkeit ? so tun als ob etwas nicht so ist, wie es doch in der tat ist ?
..und das ist auch gar nicht ironisch gemeint ..
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Nutzer: fransape
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geschrieben am: 18.09.2005    um 01:46 Uhr   
(zitat)steht verdrängung nicht eher für das nichtwahrnehmenwollen der wirklichkeit ? so tun als ob etwas nicht so ist, wie es doch in der tat ist ?
..und das ist auch gar nicht ironisch gemeint ..(/zitat)

Genauso weil ich die wirklichkeit nicht wahrhaben will :-(

aber früher oder später mich sowieso mit ihr auseinander setzen muss.........bis dahin verdränge ich

und versuche mich durch den urlaub abzulenken

franse
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 18.09.2005    um 01:57 Uhr   
Fransekind, nimm den Schmerz an und setz dich damit auseinander, auch wenn es weh tut. Ich glaube ich habe keine Ahnung worum es geht, aber das Annehmen ist die beste Lösung.
Danach sieht alles etwas Anders aus, wenn auch nicht immer besser.

knöddels
Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 18.09.2005    um 02:08 Uhr   
(zitat)steht verdrängung nicht eher für das nichtwahrnehmenwollen der wirklichkeit ? so tun als ob etwas nicht so ist, wie es doch in der tat ist ?(/zitat)
Mag schon sein. Aber manchmal ist es auch einfach das Verschieben auf einen späteren Zeitpunkt, wenn man emotional etwas gefestigter ist. Mag sein, dass es länger dauert - aber oft ist es unheimlich entspannend, wenn man nicht die ganze Zeit im eigenen Kopf leben und die Gedanken ständig hin- und herwälzen muss. Es ist wie.. "Urlaub vom Kummer".
Und nein - ich spreche nicht vom krankhaften Verdrängen.
Und ich sage auch nicht, dass es "DER richtige Weg" ist.
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Nutzer: John_LeTour
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geschrieben am: 18.09.2005    um 03:06 Uhr   
guggug...ich persönlich schlafe über jegliche art von problemen erstmal ne nacht...am nächsten morgen bei nem frischgebrauten kaffee und ner kippe sieht meisstens schon (fast) alles viel positiver aus, als am tag zuvor...dann kann ich persönlich mir ein genaues bild vom "ernst der lage" aus so ziemlich jedem möglichen blickwinkel machen, und schauen, wo genau die luft wirklich brennt, was zu tun ist, usw. usw. usw...

so bin ich eigentlich immer ziemlich gut gefahren...
entspannt sein fetzt halt ;-)

in diesem sinne: möge der saft mit euch sein,
John.
Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut...
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Nutzer: Romi
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geschrieben am: 18.09.2005    um 16:59 Uhr   
wichtig ist immer seinen tränen freien lauf zu lassen, egal ob es nun "paßt" oder nicht. vielleicht liest du ein buch von gleichgesinnten (kenne ja den grund deines kummers nicht) oder einfach ein schönes gedichtband welches zum nachdenken bewegt?

liebe grüße von einer auch gerade traurigen
romi

PS: (sorry weiß leider nicht wer diese zeilen verfaßt hat aber ich fand sie einfach klasse !!!)

Der Zug des Lebens
Vor einiger Zeit las ich ein Buch, worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde. Eine sehr interessante Lektüre. Das Leben ist wie eine Reise im Zug: Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen. Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir gauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern. Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück. Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde
und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben. Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen. Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht... Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.. Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden... ....aber ohne Rückkehr. Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise. Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.. Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht. Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genausowenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt. Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige..... Ja, das glaube ich. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten. Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren
und wertvoller zu machen. Ihr meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterläßt. Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich
Gute Reise !

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Nutzer: bloedman
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geschrieben am: 21.09.2005    um 16:06 Uhr   
na zuerst sollte man schauen warum istdiese nachricht schlecht.
- fehlverhalten (wessen)? * schicksal? *
dann schaue
- wie kann ich das schlechte ergebnis, im nachhinein verbessern; ins gute drehen
-und zu guter letzt, was man nicht ändern kann muss man ertragen
- denke immer dran, es gibt mindestens 10 menschen auf dieser welt denen es viel schlechter geht

ausnahmsweise mal ein
klugscheissender
bloedman
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Nutzer: Feuervogel
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geschrieben am: 21.09.2005    um 19:52 Uhr   
Also ich denke, dass jeder im Laufe der Zeit seine eigene Art entwickelt, mit Kummer umzugehen. Die einen verkraften ihn besser, wenn sie darüber reden und tröstende Worte von Freund/Freundin zu hören bekommen (geteiltes Leid ist ja bekanntlich auch halbes Leid). Andere wiederum vergraben sich allein im Kämmerchen, lecken dort ihre Wunden und wirken für alle Außenstehenden stark und unerschütterlich wie eh und je. Ich denke, welche Version für jemanden die beste ist, richtet sich auch nach der Art des Kummers, denn manchmal ist schon der Stolz darauf, Stärke gezeigt zu haben, ein großer Schritt dahin, sich wieder besser zu fühlen – und manchmal hilft einem halt das Mitgefühl etwas mehr.
Liebe Fransa, ich hoffe jedenfalls, dass Du – egal auf welche Weise – ganz schnell Deinen Kummer bewältigen kannst und wünsch Dir, dass Du alles hast, was Du dazu benötigst....ein stilles Kämmerchen oder eine Schulter zum ausweinen. Fühl Dich lieb gedrückt.

Lieben Gruß vom
Feuervogel
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Nutzer: _DarkRenor_
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geschrieben am: 24.09.2005    um 14:32 Uhr   
Arbeiten. Viel Arbeiten.
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Nutzer: mackeymusher
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geschrieben am: 24.09.2005    um 19:56 Uhr   
@ romi?

Dürfte ich mir deinen Text vom 18.09.2005 um 16:59 Uhr kopieren,
respektive auch dich um den Titel, Autor gegebenenfalls auch
um die ISBN Number des Buches bitten?

*reicht ihr einen kleinen Strauß Blumen als Dank
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 24.09.2005    um 22:06 Uhr   
die nummer hab ich doch glatt im kopp !

ISBN: 3000086056 *gg
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Nutzer: Romi
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geschrieben am: 25.09.2005    um 18:41 Uhr   
sorry aber habe den o.g. text per mail zugeschickt bekommen. schrieb ja ich weiß nicht wer ihn verfaßt hat.
aber starchaser scheint mit der ISBN Nr. wohl richtig zu liegen ;-)

@chaserlein: grüß und drück dich
Geändert am 25.09.2005 um 18:44 Uhr von romi
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Nutzer: fransape
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geschrieben am: 03.10.2005    um 23:14 Uhr   
romi maldolle drückt ......
tja blödi sicher geht es 10 anderen schlechter seuftzt
ja nicht jammern will....(still mitleide)
smile feuervogel danke ...mich gedrückt fühle und thanks an alle anderen

noch immer im ungewissen bin ............doch wie heisst es so schön

DIE HOFFNUNG stirbt zuletzt..und daran klammer ich mich :-)
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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Nutzer: dieLuetsche
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geschrieben am: 14.10.2005    um 08:05 Uhr   
Liebe Fran...

ich weiß zwar nicht, was du grad für Kummer hast..aber ich kann dich sehr gut verstehen...mir gehts schon seit einem Jahr so, dass ich auch oft nicht so recht weiß, was ich machen soll..wies weiter gehen soll.
Real drüber reden kann ich mit niemandem...es darf niemand
davon erfahren..es hilft mir schon oft hier im Chat mit einigen, die davon wissen zu reden..es erleichtert oft ungemein.
Verdrängen klappt nur eine gewisse Zeit, dann holen einen die Gedanken und Erinnerungen doch immer wieder ein...
und dann gibt es da immer diese gutgemeinten Sprüche..
die Zeit heil alle Wunden...alles braucht seine Zeit..
das Leben geht weiter..mag wohl alles stimmen..aber trifft nicht immer zu..
Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser..und du kriegst es wieder in den Griff.
Alles Gute wünscht dir
Karin
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 14.10.2005    um 21:16 Uhr   
"wie erträgt man kummer " ? - die ansprüche runterschrauben ..
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"Autor"  
Nutzer: fransape
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geschrieben am: 14.10.2005    um 21:43 Uhr   
(zitat)"wie erträgt man kummer " ? - die ansprüche runterschrauben ..(/zitat)

welche Ansprüche??
und Luetsche dich dolle
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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"Autor"  
Nutzer: fransape
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geschrieben am: 17.10.2005    um 23:29 Uhr   
Wie ertag ichs

dazugelernt hab zähnezusammen beissen
und durch
jeder schmerz vergeht (trotzig gegen mich behaupte)
........sonst es nicht zu ertragen ist ....
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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"Autor"  
Nutzer: Dan_Bon_Jovi
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geschrieben am: 18.10.2005    um 07:34 Uhr   
also, zu allererst gehe ich in den raum, in den meine stereoanlage steht!
dann such ich mir folgende cd raus: BON JOVI - NEW JERSEY!
wennsch die cd gefundet hab, dreh ich erst mal die anlage auf!
dann drück ich auf meiner fernbedienung der anlage die taste 9, dann repeat!
dann hör ich mir STICK TI YOUR GUNS 3 mal mit voller dröhnung an (ab dem dritten mal beschweren sich die nachbarn ) und danach geht's wieder einigermaßen!
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"Autor"  
Nutzer: Merlie1
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geschrieben am: 18.10.2005    um 14:58 Uhr   
Ich verfolge diesen Eintrag nun von Anfang an.

Meine Meinung: Wir sollten froh sein, dass es auch Kummer gibt. Denn ohne Kummer wüssten wir nicht was Glück ist.

Merlie1
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"Autor"  
Nutzer: fransape
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geschrieben am: 23.10.2005    um 12:42 Uhr   
Heut möcht ich mich bei euch bedanken ...für eure lieben worte :-)
an dieser stelle möcht ich dazu sagen ....lächel das es dem kind das mir den kummer bereitet hat auf dem weg der besserung ist .


franse
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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