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geschrieben am: 14.03.2006 um 14:15 Uhr
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Kann mir jemand mit 100 € aushelfen?
Ich brauch das Geld.
Allen ein frohes, sonniges, seeliges und wunderschönes Frühjahr in gegebener und genommener und wiedergegebener und wiedergenommener Nächstenliebe wünscht:
sweety
PS: Wie gesagt: Ich brauch das Geld! Für Freizeit und Urlaub und Freund und Nebenfreund und einen Garten voller wilder Blumen und bunter Schmetterlinge in der Garagenauffahrt. Bitte immer nur Bares, danke. Geändert am 14.03.2006 um 14:32 Uhr von sweety0018 |
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geschrieben am: 14.03.2006 um 20:00 Uhr
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hmmm, ich helfe wenn ich es kann, nicht wo ich kann...
ich tue es im rahmen meiner mir zu verfügung stehenden möglichkeiten, nicht über meine grenzen hinaus...
ja, helfen ist schön und man kann solange helfen,wie man will... nur wenn man vielleicht selbst hilfe braucht ist niemand da oder man muss sehr lange suchen, bis sich jemand bereit erklärt zu helfen...
@sweety0018,
wir können nen deal machen... du leihst mir 10 000 € zur Gründung meiner Firma und anschliessend gebe ich dir 100 € für deinen Garten... wie wärs? Biste mit einverstanden?
*prof* |
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geschrieben am: 14.03.2006 um 20:03 Uhr
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ich -muss- piseln
und wenn ich durst habe -muss- ich trinken
sterben -muss- ich auch, aber hoffentlich später, viel später!
und ich bin -gerne- hilfsbereit, so auch heute meiner oma... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.03.2006 um 20:13 Uhr
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@desinformation,
yep... genauso sehe ich das auch... :-D
*prof* |
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geschrieben am: 15.03.2006 um 22:09 Uhr
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Ich habe ja auch nur einen Denkanstoß gegeben. Trotzdem finde ich schon, jeder muss helfen, egal wie das nun wer versteht.
Natürlich nicht mit 100 Euro für einen Garten mit Schmetterlingen und wilden Blumen.
Ich rede von Hilfe, die nicht in Geld zu bemessen ist. Manchmal kann die Hilfe auch Zuhören bedeuten oder Anteilnahme und Verständnis.
Was ist schon Geld, normalerweise brauchst DU es nicht.
Die anderen brauchen es von Dir. |
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geschrieben am: 15.03.2006 um 22:30 Uhr
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| vielleicht solltest du das dann auch klarer beschreiben, fionafiona und dabei, wie erwähnt wurde, dass hilfsverb "muß" durch eine geeignetere form (können, wollen, dürfen...) ersetzen. in deinem eingangsbeitrag jedoch steht überwiegend zu lesen, wie gut und hilfreich doch dein eigenes handeln ist. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2006 um 11:18 Uhr
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| Du bist echt cool hast eine gute einstellung. Das mit der mutter ist scho sehr traurig aber das leben geht weiter. heul heul |
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geschrieben am: 19.03.2006 um 22:48 Uhr
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Ich habe mich mit meiner Aussage nicht in den Vordergrund rücken wollen und aus heutiger Sicht hätte ich schon manches anders ausgedrückt oder weggelassen.
Naja, genau wie in einem meiner Lieblingslieder möchte ich die Zeit zurückdrehn und wünschte, ich hätte mich nicht zu weit nach vorn gewagt, aber gesagt ist gesagt.
Höre grad den Song und er passt.
Bis denne fio |
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geschrieben am: 20.03.2006 um 00:50 Uhr
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@Fionafiona,
nimm das nicht allzu persönlich... dein beitrag ist ok und hat uns zu einer diskussion angeregt... das ist doch schon mal viel wert, auch wenn du das nicht so siehst.
Möglich, dass du auch was neues dazu gelernt hast, neue ansichten, andere erfahrungen...
trotzdem solltest du deinem motto weiterhin treu bleiben und anderen helfen, wenn du kannst... aber denk daran, dass bei zu viel hilfe auch dein bankkonto oder deine gesundheit mit aufm spiel stehen kann... schlimmstenfalls sogar deine seele, wenn trotz deiner hilfe dir undank gezeigt wird...
bis denne,
der olle *prof* |
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geschrieben am: 20.03.2006 um 20:16 Uhr
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| seit wann muß sich der, dem geholfen wird, dankbar zeigen ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.03.2006 um 20:36 Uhr
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man findet in jedem satz was, das man kritisieren kann.
das ist keine kunst ... nervt aber ...
wenn fiona wem geholfen hat, sich dadurch auch selbst besser fühlt, dann ist das doch ne prima sache!
man muss (bitte nicht über das wort 'muss' diskutieren) doch nun nicht jedes einzelne wort auf die goldwaage legen und es dort als zu leicht befinden!
man könnte doch auch versuchen, einfach mal zur kenntnis zu nehmen - ohne abzuurteilen!
*inna |
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geschrieben am: 20.03.2006 um 20:57 Uhr
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@starchaser,
du hast mich missverstanden... ich rede von undank...
wenn leute sich manchmal nicht bedanken, so kann man das nicht immer als undank werten,
aber es gibt leute, denen es viel gebracht hat nachdem ihnen geholfen wurde, und dennoch schlecht über die person reden, die bereitwillig geholfen hat(manchmal sogar direkt ins gesicht sagen, ok deine hilfe war gut, du bist aber trotzdem scheisse...)
das ist undank...
wer gern hilft, der kann leute verkraften, die sich nicht bedanken können (von müssen war überhaupt keine rede)...
Aber wer verkraftet schon das, wenn man hilft und die leute beschweren sich trotzdem darüber... das sind einfach schlechte charaktereigenschaften... solche leute sind es nicht wert, dass ihnen geholfen wird...
wenn solche leute hilfe annehmen und sich noch beschweren, dann können die sich auch selbst helfen... anscheinend wissen sie es ja besser... wer weiss...
*prof* |
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geschrieben am: 22.03.2006 um 23:49 Uhr
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das ist eher psychodingens als undank - manche schämen sich (siehe unter falsche scham), daß ihnen eben von jenem geholfen wurde und reagieren so. erziehungssache.
lies mal beim ollen nietzsche : "Der, welcher etwas Großes schenkt, findet keine Dankbarkeit; denn der Beschenkte hat schon durch das Annehmen zu viel Last." (merliesches, allzumenschliches)
der olle kant nannte das saures verdienst, wenn es mit undank belohnt wurde. das süße war wiederum der schneeballeffekt : der geholfene half anderen. von sich selbst schrieb er nicht. ergo darfste nie was erwarten, sonst wars schlicht und einfach berechnend und nicht freiwillig.
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geschrieben am: 23.03.2006 um 21:19 Uhr
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@starchaser,
so gesehen steckt ne art logik drin, wenn auch etwas verschwommen, weil ich nix mit dem alten nietzsche am hut habe... ich kenn da so ein ähnlichen spruch, von wem der nu is, weiss ich nicht, aber den kennt jeder, wette ich:
"Undank ist der Welten Lohn." Kann sein aus der Bibel, ich habs vergessen...
Was heisst berechend? Wenn ich jemanden freiwillig helfe, erwarte nix als ein dankeschön als gegenleistung... aber selbst das ist für manche leute ein problem...
kennst du den "Stingray"-Effekt? War damals ne Krimi-Serie in den Achtzigern...
Genauso wie "Stingray" verfahre ich auch... die leute müssen sich nicht sofort bedanken, aber wenn ich selbst mal hilfe brauche, dann stehe ich bei denen auf der matte... :-)
Funktioniert gut...
*prof* |
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geschrieben am: 25.03.2006 um 01:57 Uhr
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in deiner umgebung ist das auch pflicht. (und das ist auch gut so). aber streng gesehen verschaffst du, folgen wir den weiteren ausführungen, dem geholfenen nur eine last und nicht erlösung. das hat den charakter einestauschgeschäftes. der geholfene wandelt quasi nur einen kredit in einen anderen um tauscht den teufel gegen den beelzebub.
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geschrieben am: 28.03.2006 um 22:17 Uhr
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(zitat)man findet in jedem satz was, das man kritisieren kann.
das ist keine kunst ... nervt aber ...
wenn fiona wem geholfen hat, sich dadurch auch selbst besser fühlt, dann ist das doch ne prima sache!
man muss (bitte nicht über das wort 'muss' diskutieren) doch nun nicht jedes einzelne wort auf die goldwaage legen und es dort als zu leicht befinden!
man könnte doch auch versuchen, einfach mal zur kenntnis zu nehmen - ohne abzuurteilen!
*inna(/zitat) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.03.2006 um 22:26 Uhr
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(zitat)man findet in jedem satz was, das man kritisieren kann.
das ist keine kunst ... nervt aber ...
wenn fiona wem geholfen hat, sich dadurch auch selbst besser fühlt, dann ist das doch ne prima sache!
man muss (bitte nicht über das wort 'muss' diskutieren) doch nun nicht jedes einzelne wort auf die goldwaage legen und es dort als zu leicht befinden!
man könnte doch auch versuchen, einfach mal zur kenntnis zu nehmen - ohne abzuurteilen!
*inna(/zitat)
Danke inna,
Danke mastram,
Danke unol,
Danke savas,
Danke tiroxxx
und den anderen, die ich nicht gelesen habe, aber die verstehen, was ich meine.
Ich danke Euch dafür.
Fio |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2006 um 09:20 Uhr
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@starchaser,
"tauschgeschäft" mag wohl stimmen, aber es hat was positives, auch für beide seiten...
bis jetzt hat sich noch keiner darüber beschwert, dass er bei mir wegen einem gefallen oder einer hilfe in der kreide stand... im gegenteil, wenn ich nicht die leute daran manchmal erinnern würde (spätestens wenn ich selbst mal hilfe von denen brauche), dann würden sie total "vergessen", dass ich sie mal geholfen habe...
Vielleicht machen sie es nicht absichtlich, aber es ist auch eine Art Undank... doch damit kann ich leben, solange ich weiss, dass sie ebenfalls dazu bereit sind mir zu helfen, wenn ich hilfe brauche...
Jedenfalls kann ich meistens auf ihre hilfe zählen, weil ich nicht nur bloße finanzielle hilfe verlange, sondern nur hilfe in einem bereich, der sich für mich verschliesst...
insofern helfen wir uns quasi gegenseitig...
also, ich denke, dass das was positives ist...
c ya next,
*prof* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2006 um 19:19 Uhr
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| klaro - aber dann ists auch keine selbstlose hilfe mehr, - sondern eben ein tauschgeschäft. sind wir ja einer meinung :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2006 um 22:29 Uhr
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Es redet, oder besser gesagt schreibt, sich hier jemand im Kreise, darum geht es gar nicht.
Es geht nicht darum, Gegenleistung zu erhalten. Und ob man die erhält oder nicht erhält.
Es geht in meinem Beitrag um Liebe, um Nächstenliebe.
Es geht darum, was passiert neben dir, um dich herum und interessiere dich dafür.
Keinerlei Gegenleistung, sondern einfach nur dieses tolle Gefühl, was du eh zurückbekommst, nichts an Dienstleistungen oder Euro.
Zurückbekommst von denen, die Hilfe gebrauchen konnten, die danach suchten, wo ich da war, wo ich zuhörte, wo ich mitfühlte. Dann bekommst du Liebe und zwar so viel davon, dass es in Euro gar nicht zu bewerten ist.
Ich brauche keine Gegenleistung und star, ich brauche mich vor Dir nicht zu rechtfertigen. Nichts, was ich tue ist eigennützig, ich habe nie von barer Gegenleistung gesprochen, sondern nur, dass ich genieße, wieviel Liebe ich zurückbekomme.
Und das darf ich doch genießen, oder??? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2006 um 10:59 Uhr
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(zitat)Und das darf ich doch genießen, oder??? (/zitat)
...was dann schon eigennützig wäre. Aber warum zum Geier ist Hilfe nur etwas Wert, wenn sie uneigennützig ist?
Es zählt doch, was hinten raus kommt.....sagte mal ein großer, dicker Mann
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2006 um 14:42 Uhr
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| Altruismus ist die höchst entwickelte Form des Egoismus. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2006 um 20:45 Uhr
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sieh dich in der welt um, und du siehst, was hinten rauskam und noch rausläuft ;-)
Dir gelingt nach dieser Gleichsetzung einer Antithese sicher noch die Quadratur des Kreises :-) @ tirox³ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2006 um 21:35 Uhr
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na aber hallo,
wird immer interessanter hier... :-)
natürlich ist auch uneigennützige Hilfe etwas wert, aber nur für die Leute, die auf solche eine Art Hilfe angewiesen sind... dritte Welt zum Bsp. Da ist doch klar, dass man von denen keinen Gegengefallen verlangen kann, weil sie eben nichts haben, womit sie ihre Dankbarkeit zeigen könnten ausser mit Worten... auch wenn sich die Mehrzahl von denen nicht bedankt, so kann man doch voller Stolz sagen, dass die uneigennützige Hilfe, die man gegeben hat, eventuell Menschen vor dem Hungertod bewahrt hat (oder was auch immer)... Das Gefühl, dass man uneigennützig geholfen hat ist für den Helfenden eigentlich schon Dankbarkeit genug...
aber nicht jeder ist ein heiliger Samariter...
zumindest nicht in den Industrienationen...
Hier "wäscht eine Hand die andere", und wenn jeder davon einen Vorteil daraus ziehen kann, so denke ich nicht, dass das unbedingt was mit Egoismus, Atruismus oder was auch immer zu tun hat...es ist ja was positives für beide Seiten...
Manchmal helfe ich Leuten bei Computerproblemen auch ohne dafür etwas zu verlangen... da gibt es mehrere Gründe für mein Verhalten:
1.) Das Problem am PC ist interessant für mich bzw. Neuland.
2.) Derjenige ist ein armes Hartz IV-Opfer und kommt grade so über die Runden.
3.) Derjenige hat den PC bloss, weil er nur Bewerbungen schreiben bzw. damit nur spielen will, ergo keine Erfahrung, was das ganze System am Laufen hält.
4.) Manchmal treffen o.g. Probs auf einmal zu... :-)
so, und nun fragt ihr euch, warum ich das so mache?
keine Ahnung... es ist halt so...
vielleicht habe ich ja den Hintergedanken, dass,wenn ich mal selbst Hilfe in irgendeiner Form brauche, bei den Leuten hingehen und fragen kann... sicher, den Gedanken kalkuliere ich mit ein, aber ich setze nicht unbedingt voraus, dass sie tatsächlich Hilfe gewährleisten, wenn ich welche brauche...
Das wiederum ist ein Unterschied zu den Leuten, wo ich mir sicher bin, dass sie mir in irgendeiner Form helfen können und wo ich dann ein "Tauschgeschäft" mit ihnen mache...
ansonsten spende ich manchmal was fürs örtliche Tierheim oder der UNICEF oder für Greenpeace...
*prof* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2006 um 23:24 Uhr
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anstelle unsinniger vergleiche, die vielleicht intellektuell sich anhören sollen, starchaser, wäre ein beispiel für eine "uneigennützige" hilfe, der nicht auch ein absolut egoistisches motiv zugeordnet werden kann, sinnvoll - falls du denn tatsächlich glaubst, dass es das gibt.
in fionas beispiel hat schon celeste den nutzen offengelegt. natürlich sind es oftmals nicht finanzielle oder andere wirschaftlich äquivalente leistungen, die den gewinn ausmachen. aber wenn ich etwas verschenke, um mein gewissen zu beruhigen oder zu erfreuen, dann hat das - zumindest für mich - auch einen eindeutigen wert. und tatsächlich nichts mit der quadratur des kreises zu tun.
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