| "Umfrage" |
"schulisches outfit" |
"Stimmen" |
"Prozent" |
| Schuluniformen halte ich für sinnvoll | | 24 | 72.7% |
| Ich denke, daß Uniformen nix bringen | | 9 | 27.3% |
| "Autor" |
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geschrieben am: 20.01.2007 um 14:09 Uhr
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Mal informiert das es in Bremen eine Schule gibt die sich zwar nicht für Uniformen aber für einheitlich S-Shirts entschieden hat. Projekt läuft über 1 Jahr. Zahlen dürfen das die Eltern. Mal sehen was daraus wird.
Nebenbei anmerkt das ich für einheitliche Berufskleidung (z.B. GELB) bin...vor allem was die Fahrscheinkontrolleure betrifft fg/fg
Grüsse |
| MP |
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geschrieben am: 20.01.2007 um 15:18 Uhr
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Zitat von: Merlie1 Meiner Ansicht nach haben sie nur Vorteile.
1. Zum einen wird damit verhindert, rein aufgrund von Kleidung "Standesunterschiede" sichtbar werden zu lassen, d.h., der eine kann sich - besser seine Eltern - Designerklamotten leisten, der andere nicht. Was ja für das Ego der "benachteiligten" Kinder nicht unbedingt das Beste ist. |
Sie haben Vorteile - gut. Und darum geht es, wenn man über eine Einführung einer solchen Kleiderordnung nachdenken will? Meiner bescheidenen Meinung nach geht es nicht darum, ob Schuluniformen Vorteile haben, sondern, ob sie die Nachteile der fehlenden Uniformen nicht haben. Sonst wäre das was in diese Richtung in Gang gesetzt würde, Aktionismus.
Und Dein Punkt "1." (Punkte 2., 3. und 4. werden aus o.g. Gründen schono automatisch ad absurdum geführt - Punkt 4. kannst Du eigentlich nicht ernst meinen - egal) gehört nicht zu den guten Gründen für eine Schuluniform:
Es gibt noch zig andere Status- und Phallussymbole der kapitalistischen Welt, derer man sich heute gern bedient. Schüler bringen Handys, Fahrräder, Schmuck, eigentlich alles, was trag- und fahrbar ist, mit in die Schule. Und, was viel wichtiger ist: sie reden mit kommerziell Gleichgesinnten über Dinge, die sie und ihresgleichen eben angehen und über Sachen, die sie sich leisten können. Da reicht die Frage: "Was für ein Auto fahren Deine Eltern?", um die Fronten klarzumachen.
Ich kann, auch mit Blick auf England, wo diese Probleme nach wie vor Thema sind wie hier, nicht verstehen, wieso man Heil in einer Äußerlichkeit sucht, in die man mal eben hineinschlüpft, um sich vor den reichen Kindern zu verstecken. Im anschließenden Berufsleben gibt es keine Uniformen mehr, um Zugehörigkeit zu kapitalistischen Kasten zu verschleiern. |
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TopZuletzt geändert am: 20.01.2007 um 16:46 Uhr von Flutsch
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geschrieben am: 13.01.2008 um 00:33 Uhr
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ich weiss von einem Schulprojekt in Hamburg? Dort haben die Schüler und die Eltern entschieden, das während der Schule alle Klassen einheitliche T-Shirts usw tragen.
Dort wurde festgestellt, das der zusammenhalt der Klassen besser wurde und die Aufmerksamkeit der Schüler sich verbessert hat.
Den anderen Anziehkram wie Hose und Schuhe dürfen sich die Schüler weiterhin selber aussuchen.
Die Shirts sind nicht teurer als das was die Kiddies sonst tragen sondern sogar wesentlich günstiger.
Was aber die Haupstsache ist, das die Schüler sich stärker mit ihrer Schule identifierieren und besser lernen und das in einer Schule die in einem Sozialen Brennpunkt liegt.
Grundsätzlich können die Kiddies ihre Handys mitschleifen, aber mit betreten des Schulhofes haben die Teile abgeschaltet zu werden, denn keines der Kiddies ist so wichtig das so ein Ding während der Schulzeit laufen muss.
gruss Menolly |
| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2008 um 19:21 Uhr
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Zitat von: Brass Ich halte Schuluniformen aus selbigen Gründen für sinnvoll, die Merlie bereits postuliert hat. Die hier bisher gemachten Gegenargumente halte ich für heiße Luft.
Weiterer Vorteil einer Schuluniform wäre die Identifikation mit der jeweiligen Schule.
Angenommen, jede Schule hätte einen eigene Identifikationsfaktor an der Uniform, ließe sich also erkennen, wer welche Schule besucht. Würde man diesen Effekt sinnvoll einsetzen, bildete sich schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler untereinander. Ließe man nun die Schulen in Leistungswettkämpfen gegeneinander antreten, (sportlich oder geistig) wäre das Resultat, dass es mehr lernwillige und sportwillige Schüler gäbe, die mit Spaß bei der Sache wären. |
Die Argumente pro Schuluniform finde ich plausibel.
Allerdings dein Einwand, dass es sinnvoll wäre, erkennen zu lassen, welche Schule der Schüler besucht, würde auch wiederum Vorurteile nach sich ziehen, und eventuell die Kluft zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten vergrößern, da sich einige, die die höhere Schule besuchen, dann wieder wer weiß wie toll vorkommen. Dass sich einige etwas darauf einbilden, in eine höhere Schule zu gehen, ist ja nichts Neues. Mich kotzt es schon an, wenn welche, nur weil sie ihr Abi machen, großartig damit angeben und Aufkleber "Abi 2007"... an ihr Auto machen. |
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geschrieben am: 14.01.2008 um 22:30 Uhr
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Stimmt.
Bin mir aber sicher, es gibt pädagogische Methoden, einen Weg zu beschreiten, der mit der Lehre von Toleranz seinen Anfang nimmt, sich langsam an Akzeptanz heran tastet und bei Integration nicht enden muss. Konflikte wird es immer geben. Völlig egal, ob man die Schüler nun uniformiert oder nicht. Der von Dir angesprochene Konflikt ist bereits am Laufen, auch ohne Uniform.
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I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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