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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 05.09.2006    um 13:46 Uhr   
nunja, in den ganzen kommentaren zu diesem thema (deinen inclusive) lese ich immer wieder von der verantwortung fÌr das ungeborene leben. und da das geborene leben dabei keinerlei erwÀhnung findet, geht dann auch mir mal die galle hoch, wie du dich auszudrÌcken beliebst. das ist ein Àhnliches verhalten wie das der katholischen kirche gegenÌber verhÌtung....
die lebende kreatur ist dann eben nicht mehr wichtig, weil ja der moralischen verantwortung genÌge getan ist. soll sie sehen, wo sie bleibt. das in deutschland jedes 5. kind unterhalb der armutsgrenze lebt, ist ein beispiel fÌr diese moral. mein credo ist deshalb, zunÀchst die bedingungen zu verbessern (und zwar deutlich) und erst dann entsprechende forderungen zu stellen. und zudem möchte ich meinen, dass ein loser zellhaufen noch nicht unbedingt als mensch bezeichnet werden kann . so hoch Ìberlegen gegenÌber allen anderen geschöpfen halte ich uns nicht, dass die befruchtung einer menschlichen eizelle einen menschen generiert, der unantastbar ist. aber dies ist natÌrlich nur eine ganz persönliche meinung.
ÃŒbrigens haben meine (heutige) frau und ich uns zu einem entsprechenden zeitpunkt gegen eine abtreibung entschieden und sind heute glÃŒckliche "besitzer" ;-) eines 20 jÀhrigen jungen mannes. nur möchte ich nicht allen anderen meine persönlichen empfindungen entscheidungen als maßgebend auf oktruieren.
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Nutzer: Minou
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geschrieben am: 05.09.2006    um 17:05 Uhr   
Zitat von: tiroxxx
nunja, in den ganzen kommentaren zu diesem thema (deinen inclusive) lese ich immer wieder von der verantwortung fÌr das ungeborene leben. und da das geborene leben dabei keinerlei erwÀhnung findet, geht dann auch mir mal die galle hoch, wie du dich auszudrÌcken beliebst. das ist ein Àhnliches verhalten wie das der katholischen kirche gegenÌber verhÌtung....
die lebende kreatur ist dann eben nicht mehr wichtig, weil ja der moralischen verantwortung genÌge getan ist. soll sie sehen, wo sie bleibt. das in deutschland jedes 5. kind unterhalb der armutsgrenze lebt, ist ein beispiel fÌr diese moral. mein credo ist deshalb, zunÀchst die bedingungen zu verbessern (und zwar deutlich) und erst dann entsprechende forderungen zu stellen. und zudem möchte ich meinen, dass ein loser zellhaufen noch nicht unbedingt als mensch bezeichnet werden kann . so hoch Ìberlegen gegenÌber allen anderen geschöpfen halte ich uns nicht, dass die befruchtung einer menschlichen eizelle einen menschen generiert, der unantastbar ist. aber dies ist natÌrlich nur eine ganz persönliche meinung.
ÃŒbrigens haben meine (heutige) frau und ich uns zu einem entsprechenden zeitpunkt gegen eine abtreibung entschieden und sind heute glÃŒckliche "besitzer" ;-) eines 20 jÀhrigen jungen mannes. nur möchte ich nicht allen anderen meine persönlichen empfindungen entscheidungen als maßgebend auf oktruieren.
Wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil!
Nur weil jemand Verantwortung für ein ungeborenes Leben fordert heißt das NICHT, dass in seinen Augen Verantwortung für das geborene Leben weniger wichtig wäre, aber in diesem Thread geht es explizit, also in erster Linie um Abtreibung, also auch explizit um das ungeborene Leben.
Mit der katholischen Kirche zu kommen ist im Übrigen ein ganz schlechter Zug, denn unter anderem diese Kirche kümmert sich mit Stiftungen wie Donum Vitae etc. unter anderem auch mit finanzieller Unterstützung um das bereits geborene Leben und vertritt nicht einfach nur eine Kontraposition zum Thema Abtreibung. Die Kirchen, sowohl die evangelische, als auch die katholische Kirche leisten einen großen Beitrag, zum Beispiel mit der Arche etc..
Es ist immer leicht zu fordern, jemand möge sich um die armen Kinder kümmern und dabei unter den Tisch fallen zu lassen, dass es tatsächlich Bemühungen und Engagement gibt.
Was genau tust DU denn gegen Kinderarmut? Es ist sehr löblich dieses Thema auf's Tapet zu bringen, allerdings ist das ganze glaubwürdiger, wenn jemand seinen Worten auch Taten folgen lässt. Deshalb interessiert mich dann doch:
Wieviel spendest Du denn jeden Monat an Einrichtungen, die sich um Kinder in Armut kümmern? Oder wieviel Zeit im Monat wendest Du für ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich auf? Arbeitest Du zum Beispiel beim Kinderschutzbund mit oder bei der Arche? Oder bist Du politisch engagiert, damit dieses Thema einen Fürsprecher hat in der politischen Landschaft?
Aber es ist natürlich schon mal sehr moralisch von Dir, die Kinderarmut einfach nur anzuprangern und noch dazu kostet es weder Zeit, noch Mühe, noch Geld, wie praktisch.
Wo möchtest Du eigentlich die Grenze ziehen? Wann fängt ein Mensch an für Dich zu existieren? Wann ist es nicht mehr nur ein "loser Zellhaufen", um den es nicht schade ist? Ich möchte diese Grenze nicht ziehen und unter anderem deshalb ist Abtreibung für mich persönlich, für Leben, das vielleicht auch mal in mir heranwächst indiskutabel. Ein "loser Zellhaufen" kann sich auch eines Tages zu einem Einstein, zu einem Goethe, zu einem Martin Luther King, zu einer Mutter Theresa oder einem Mahatma Gandhi oder einem Nelson Mandela entwickeln oder einfach zu einem liebenswerten, warmherzigen Menschen, zu einem tollen Bruder, einer wunderbaren Mutter, einer süßen Nichte, aber das alles kann nur dann passieren, wenn man dem "losen Zellhaufen" auch eine Chance gibt, sich zu entwickeln und ihm nicht jegliche Wertigkeit abspricht. Im Übrigen warst Du auch mal ein solcher "Zellhaufen", ebenso, wie Deine Frau und Dein Sohn. Stell Dir mal folgende Frage: Um wieviel wäre Dein Leben aus jetziger Sicht ärmer ohne diese beiden Menschen?
Leben ist ein wunderbares Geschenk, egal um welches Lebewesen es sich handelt.
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Nutzer: Shakira
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geschrieben am: 24.10.2006    um 20:43 Uhr   

TAGEBUCH EINES UNGEBORENEN

5. OKTOBER:
Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich bin noch kleiner als ein Apfelkern, aber schon unverwechelbar. Ich werde ein Mädchen sein - mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

16. OKTOBER:
Ein bisschen grösser bin ich schon geworden. Mutter tut alles für mich. Ihr Blut lässt mich wachsen. Dabei weiss sie immer noch nicht, dass es mich gibt.

19. OKTOBER:
Wer behauptet eigentlich, dass ich noch keine richtige Person bin, sondern nur ein Zellklumpen? Und ob ich`s bin! Genauso wie eine kleine Brotkrume eben Brot ist. Meine Mutter existiert - Ich auch.

23. OKTOBER:
Jetzt öffnet sich schon mein Mund. Denke nur, in ungefähr einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiss, was mein erstes Wort sein wird: MAMA, oder vielleicht auch PAPA.

25. OKTOBER:
Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen, und dann werde ich sterben. Aber dieses Ende ist noch so weit, ich stehe ja erst am Anfang meines Lebens!

2. NOVEMBER:
Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.

12. NOVEMBER:
Jetzt lebe ich schon über einen Monat und jeden Tag werde ich grösser und grösser. An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen können.

20. NOVEMBER:
Heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass es mich gibt und ich hier unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich, Mama? Du musst noch warten, bis du mich in deinen Armen wiegen kannst.

25. NOVEMBER:
Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber sie wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi oder Maria heissen. Ach, ich bin schon so gross geworden!

29.NOVEMBER:
Ich freue mich schon auf den Tag, wenn ich in den Kindergarten und in die Schule komme. Mama wird bestimmt mit mir zufrieden sein.
Could we with ink the ocean fill and were the skies of parchment made, were every stalk on earth a quill and every man a scribe by trade. To write the love God above would drain the ocean dry, nor could the scroll contain the whole through stretched from sky to sky.
  TopZuletzt geändert am: 24.10.2006 um 20:47 Uhr von Shakira
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Nutzer: Shakira
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geschrieben am: 24.10.2006    um 20:44 Uhr   
5.DEZEMBER:
Zwei Monate bin ich jetzt schon alt. Ich habe schon ein richtiges Gesicht. Hoffentlich sehe ich einmal so aus wie meine Mutter.

10. DEZEMBER:
Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haare die Mama wohl hat?

13. DEZEMBER:
Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?

17. DEZEMBER:
Ich habe schon 2 Geschwister, ich werde mich sicher gut mit ihnen verstehen.

24. DEZEMBER:
Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Babies kommen etwas kränklich zur Welt, da können liebe Ärzte helfen. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmässig: bum-bum, bum-bum. Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!

26.DEZEMBER:
Vielleicht werde ich ja mal eine gute Tänzerin, oder eine gute Musikantin. Ich werde meine Talente bald entdecken. Mama hilft mir bestimmt dabei.

28. DEZEMBER:
Mama, warum hast du es zugelassen, dass sie mein Leben nahmen? Heute hat mich meine Mutter und mein Vater umbringen lassen.




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  TopZuletzt geändert am: 24.10.2006 um 21:41 Uhr von Shakira
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geschrieben am: 24.10.2006    um 21:44 Uhr   
Du bist eine Wohnung

Du bist eine Wohnung in einer kalten Welt
Dieses Heim behütet leben, das acht Wochen zählt.
Finger, Hände, Arme sind inzwischen da.
Über einen Monat schlägt sein Herz ... wie wunderbar!
Unsichtbare Hände arbeiten daran,
Bilden lautlos und verborgen, was kein Mensch ersann.
Augen von der Mutter ... werden sie dich sehn?
Beine wie vom Vater ... werden sie mit dir spazierengehn?

Ref:
Du bist seine Wohnung ... niemand anders kann es es sein,
Niemand gibt ihm Wärme so wie du!
Wie sind alle Dinge gegen dieses Wunder klein.
Ohne Schutz und unbegreiflich fein!

Erst drei Zentimeter ... und schon alles da!
Wenn es reden könnte, spräche es mit dir, Mama.
Würdest du es wagen, ihm mit Mord zu drohn –
Deiner eignen Tochter oder deinem eignen Sohn?
Ist es nicht die Feigheit, ihre Angst und List,
Die dich hindern will zu werden, was du längst schon bist?
Flieh nicht vor dir selber, habe Mut zu stehn,
Wage es, dein Angesicht im Spiegel zu besehn.

Glaube nicht der Lüge, dass es harmlos wär.
Einen Menschen abzutreiben ... was bleibt hinterher?
Eine tote Wohnung, sinnentleert und kalt,
Aufgebrochen und zerstört mit teuflischer Gewalt.
Angeknackste Psyche kann die Folge sein,
Selbstanklagen, Depressionen ... wer kann da befrein?


Der Stille Schrei

Mein Haus ist nicht von Hand gemacht ... es hat nur eine Tür.
Kein Fenster lässt das Licht herein und dennoch wohn ich hier.

Verschlossen ist der runde Raum, den ich noch nie verliess.
Gefüllt mit Wasser, ruhig und warm, fast wie ein Paradies.

Von Ferne dringen Töne bis an mein kleines Ohr.
Das Schlagen eines Herzens, das seinen Weg verlor.

Die Liebe ist erkaltet in diesem leeren Herzen ...
Das Recht auf Lust ist ein Tyrann, der fragt nicht nach den Schmerzen.

Der fordert Leben, fordert Tod, schreit pausenlos: „Gib, gib!“
Ist ungerecht und bodenlos, ein Mörder und ein Dieb.

Oh Gott, lass auch den andern Mörder nicht durch diese Tür,
Mit Messer, Säure, weissem Kittel, fast wie ein Vampir!

Sonst reisst er mir den Kopf vom Hals, zerstückelt Arm und Bein,
so frei kann Selbstverwirklichung und „freie Liebe“ sein.

Oh Gott, reiss die Himmel auf, ich schreie still zu dir.
Mein Recht auf Leben ist bedroht ... Millionen schrein mit mir!

Texte: Mario Schaub
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Nutzer: Celeste_
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Anzahl Nachrichten: 574

geschrieben am: 28.10.2006    um 18:32 Uhr   
Sehr eindrucksvoll die Bilder.

Die Texte: Sorry...ein Embryo, der an den Kindergarten denkt? Ein Embyo, der gerne Susi heißen möchte?

Glaubst du tatsächlich, dass diese unverantwortlichen Luder, die um ihrer "Selbstverwirklichung" willen, zwischen einkaufen und Disco, eine Abtreibung vornehmen lassen, in der Lage sind, einem Kind fürsorglich und beschützend 18 Jahre lang beizustehen?
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"Autor"  
Nutzer: Flugwolf
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geschrieben am: 28.10.2006    um 18:54 Uhr   
Meine Meinung in Sache Abtreibung ist so:

Grundsätzlich verbieten würde ich es nicht. Nur wer nicht verhütet, ist eigentlich selber Schuld, oder seht ihr das anders? Was man festlegen kann ist, das jede Frau nur einmal abtreiben
kann.

Mit freundlichem Gruß FW
Ein Flugwolf bin ich. Hört mich heulen - will gar nicht alles, also lasst uns teilen: Für euch den Alltag. Und für mich den Rest.
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"Autor"  
Nutzer: Butterflychen
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geschrieben am: 17.02.2009    um 12:01 Uhr   
wer poppen kann, soll auch verantwortung übernehmen
Ich begleiche keine Rechnungen, ich pflege sie
Wenn Du weisst wer du bist, dann ist es egal was andere meinen über dich zu glauben.
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"Autor"  
Nutzer: CdC
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geschrieben am: 13.04.2009    um 16:39 Uhr   
Wenn es nach mir ginge wäre Abtreibung verboten weil dadurch ein Leben genommen wird. Man(n) sollte schon zu seinen Taten stehen..
kaтєgøяiiє c
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