Auf den Beitrag: (ID: 42499) sind "28" Antworten eingegangen (Gelesen: 3041 Mal).
"Autor"  
Nutzer: Flutsch
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geschrieben am: 15.01.2007    um 10:51 Uhr   
Zitat von: Herzdiebin
*lacht* Und da versammeln sich schon zwei, welche mir das Schreiben zur Hölle machen
Mit Verlaub, dazu sind Kritiker, Lektoren oder einfach engangierte Leser, die den Text auf Ungereimtheiten und stilistische, nun, Eigenheiten abklopfen ja da.

Und wer

"Ihr seid gefragt!",
"Macht euch darüber mal Gedanken und sagt mir, was ihr davon haltet. So ganz Spontan."

schreibt, provoziert bei mir nicht nur Kopfnicken und simple Befindlichkeitsbeschreibungen, sondern Konkretes und Kritisches.

Du scheinst keine klaren Vorstellungen darüber zu haben, was Du in einer Antwort auf Deinen Beitrag eigentlich lesen möchtest. Noch scheinst Du das Schreiben sehr hoch zu achten. Es ist eine harte Arbeit. Es ist eine einsame Arbeit. Es ist eine trostlose Arbeit. Aber vor allem ist es Arbeit, Arbeit, Arbeit. Und natürlich ist es ein Irrtum, zu denken, große Gefühle brächten unmittelbar große Texte hervor. Den Leintüchern sind Deine Gefühle nämlich egal.

Gruß, Flutsch
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"Autor"  
Nutzer: Herzdiebin
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geschrieben am: 15.01.2007    um 14:08 Uhr   
Das war bestimmt nicht so böse gemeint, wie es sich lesen lies... Mehr die Ironie oder der "schwarze Humor" machen diese Worte zu dem was ich meine.. Und sei Dir sicher, ich arbeite an jedem meiner Worte und ich werde sehr lange brauchen bis etwas ausgereift ist..

Ich vergas nie was Arbeit bedeutet- auch hier nicht..
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"Autor"  
Nutzer: XiaoShuo
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geschrieben am: 17.01.2007    um 23:49 Uhr   
Hallo Herzdiebin,

natürlich schaue ich hier hin und wieder mal rein, weil ich gern wissen möchte, wie deine Geschichte weitergeht.

Übrigens, falls du an ein paar Schreibtips interessiert bist, habe ich dir hier mal einen Auszug von der Homepage eines Autors (Tom Liehr) kopiert:


Die morgendliche Sonne erhob sich goldgelben-strahlend über den Horizont, die frischgrünen Wiesen wogten seicht im lauen Morgenwind, die Wellen verebbten leise plätschernd am weißen Strand. Lisa zupfte ein weiches, blaßgrünes Blatt vom weißblühenden Kirschbaum, legte es zart in ihre linke Hand, griff nach ihrem gelb-blauen Baumwollrucksack und öffnete den knarzenden Reißverschluß. Undsoweiter.

Es gibt eine Schreibübung, die mich immer wieder zum Staunen bringt, nämlich die, ein Stück Text einfach von allen Adjektiven zu befreien:

Die Sonne erhob sich über den Horizont, die Wiesen wogten im Morgenwind, die Wellen verebbten am Strand. Lisa zupfte ein Blatt vom Kirschbaum, legte es in ihre Hand, griff nach ihrem Rucksack und öffnete den Reißverschluß.

Verblüffend, oder?



Da hier keine Werbung gemacht werden darf, schicke ich dir mal per Chatpost die Adresse.

LG
Xiao
  TopZuletzt geändert am: 17.01.2007 um 23:53 Uhr von XiaoShuo