| "Autor" |
gedanken |
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geschrieben am: 30.08.2006 um 15:33 Uhr
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nichts ist mehr zu halten
der Sommer geht hin
Wolken schwärzen den Himmel
der Wein an den Wänden vergilbt
was unter der Sonne wuchs
hat ein Sturm zerrissen
hinter den Türen lauert der Frost
Gedanken schrumpfen zu Chips
warme Worte sind nicht mehr vorrätig
es bleibt dir der Regenbogen
dich festzuhalten |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.08.2006 um 22:06 Uhr
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ich denke an diesen rauch
der herabsinkt und nicht
von fall spricht sondern von abschied
als käme aus deiner hand der verbrannte hirsch
oder das feuer des gartens
das du immer entfachst
und auch an die lokomotive in meinem kopf
die kohle verschlingt
eine trauersäule die aufsteigt
sehr hoch oder sehr schwarz
oder noch schwärzer
haben sich so in mir geregt
das verbrannte tier
der verkohlte pfad
der verglühte wald
die rückkehr in grössere ferne
mit worten aus kohle
und wenn man weiss
jemand findet immer darin
den spiegel
der wiedergibt vom leben
den tod vom tod
immer noch der tod
als entstünde ein seil aus jedem wort
als verwunderte soviel kohle nur den
der es nicht mehr versteht zu fallen
als liesse ein so hoher aufstieg
das seil verbrennen
nicht die kohle
ich denke an meine so lange nacht
länger als ein jahrhundert
oder an meinen zug ohne flügel
auf den liebenden gleisen
wartet so etwas auf mich
oder ist es das harte wasser
meines flusses
oder ist mein fluss
bis zum meer zu begleiten
oder mein strom
der wie meine nacht oder mein jahrhundert
zu meinem zug der erinnerungen führt
oder nicht
oder diese anderen
weniger schmalen flüsse
und diese anderen nächte
oder mein fluss noch immer
oder meine nacht
oder mein meer
oder mein jahhundert
die gefieren und dich schiffe verbrennen als
dauerte mitten im wasser ewig der krieg
oder diese frage
was bereust du
ausser dass du zu früh gekämpft hast
oder zu wenig
oder meine papier- oder nachtseite
mit zwei rändern wie jedes jahrhundert
oder mittten in der küche
mein redseliger tisch
und meine stühle
oder meine nacht
sie spricht in der küche
mit meinem zug des südens
oder mein zug des südens der
die hauswände weiss wäscht
oder mein zug des südens
der hinabfährt
oder wie soll ich weite hinabfahren
als mein süden
alle feuer erloschen
und der wind ein gewisser wind
wie wenn atemnot spricht der durst
oder der himmel zwingt dass man sich vorwärtstastet
an den häusern entlang
dass man von tür zu tür geht
ein holz das es leid ist zu brennen
was weiss es von der blindheit
nicht weit von dort bricht die nacht herein
und wir bewachen sie
wie man einen schatten bewacht
der herabsteigt
oder einen mantel den man überzieht
oder wegwirft oder verschenkt
oder einen vorhang der fällt
wenn die geschichte zu ende ist
und im saal applaudieren die tausend
letzen hände und entfernen sich
aber was tust du in dieser
ganz vollkommenen nacht
was tun wir ausser dass wir uns nähern
dem baum mit dem schwarzen kirschen
dem hügel mit dem scharzen bäumen
der landschaft mit den schwarzen hügeln
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.08.2006 um 10:46 Uhr
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an jedem tag
richtest du dich ein
in dieser welt
liebst den wechsel
liebst das bleiben
bleibst unterwegs
in wechselnden zeiten
suchst im gehen was gilt
im bleiben was bleibt
hältst am endes des tages
die hoffnung in händen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2006 um 02:16 Uhr
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welcher kriegt tobt in mir
vor dem ich fliehen muss
treibt hunger nah leben
und liebe mich zur flucht
hungersnot
rückzug in mich selbst
gefühle in andere bahn gelenkt
vorübergehender halt
lager in mir
flucht
vor der nähe die langsam in mich dringt
vor gefühlen die mich hungern lassen nach mehr
vor dem ende meiner gegenwart die morgen meine zukunft ist
vor dem krieg der in mir tobt
vor der angst vor dem verlust
vor der tiefe des gefühls
flucht vor mir selbst
fluchtgefahr |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2006 um 16:43 Uhr
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Wahre Worte. *in Gedanken versinkt*
Gruß |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2006 um 03:20 Uhr
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versunken im schlamm
der nacht der kälte
der entsagung
der nacht der liebe
die keine war
die nacht des sehnes
die nacht des glücks
das keines war
die nacht der tränen
die so nah
so fern
glück
zum greifen nah
kanns nicht halten
zu schwer
der graue strom der gefühle
fließt durch herz
schrei
schmerz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2006 um 06:25 Uhr
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hmmmmmm .....schön geschrieben:-s |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.09.2006 um 03:46 Uhr
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ankommen
ist des glücklichen
augenblicks ding
funkensprühen
von auge zu auge
sich erkennen
im schneegestöber
sich berühren
im bodenlosen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.09.2006 um 03:58 Uhr
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immer bleibe ich
im gespräch mit dir
wenn der tag beginnt
wenn die nacht kommt
spüre wie dein name
hineinfließt in den namen
über allen namen
in dem du aufgehoben bist |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.09.2006 um 15:22 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2006 um 01:44 Uhr
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einanderzudrehen und
aufeinandereinstellen
ineinandergreifen und
einandermitteilen
miteinanderdrehen und
voneinanderlösen
auseinanderkreisen und
einanderzudrehen
aufeinandereinstellen und
ineinandergreifen
einandermitteilen und
miteinanderdrehen
voneinanderlösen und
auseinanderkreisen
einanderzudrehen un |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.09.2006 um 16:30 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.09.2006 um 01:19 Uhr
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überall
wo ich gehe
wo ich stehe
wohin ich schaue
in meinem kopf
in meinen gedanken
in meinen träumen
in mir
du |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.09.2006 um 14:00 Uhr
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jamal mal ein "bist" schenke ...weil so klingtz erst gut denksch ....
schnell wieder verschwindet eh ich haue bekommsch lach:-s |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.01.2007 um 23:16 Uhr
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abhängig
gedanken kreisen
nur um dich
dadurch steht mein leben
still |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.01.2007 um 23:27 Uhr
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schnee legt sich
auf wunde seele
kaltes trifft auf kälte
kann bedecken
bis sich regt
die hoffnung |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2007 um 11:17 Uhr
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Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.
Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.
Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O, wärst du da!
(Johann Wolfgang von Goethe) :-s |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.02.2007 um 02:28 Uhr
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oft hängen gedanken
tief in
dunklen wolken
gedanken
für die man
die farbe
vergass |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.02.2007 um 02:52 Uhr
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gespielt
mit den wellen der lust
getragen
von der welle der gefühle
gestrandet
an der welle der zeit
verlaufen im sande... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.04.2007 um 22:31 Uhr
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der himmel
über mir
dunkel
verhasst
der mond
über mir
hell
verhasst
und doch geliebt
der wind
streichelnd
über mein gesicht
gedacht
an dich
nicht verhasst
geliebt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.06.2007 um 21:33 Uhr
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woran denkst du gerade, höre ich mich fragen,
wenn gedanken durch meine seele wandern und die stille versucht,
die türe zu meinem tiefsten ich zu öffnen.
an nichts, antworte ich mir,
denn diese gedanken fänden nicht genügend worte,
um ausgesprochen zu werden
und viele worte würden nicht den gedanken wiedergeben,
den sie beschreiben sollten.
vieles würde ausgesprochen, doch noch mehr bliebe ungesagt
in der tiefsten stelle meiner seele,
denn die leichten und schnellen gedanken schwimmen an der oberfläche,
während die bedeutungsvollen ins unerreichbare absinken oder versteckt werden.
um zu beantworten, was ich denke, würde bedeuten in worte zu fassen,
wofür es keine worte gäbe.
an der oberfläche meines denkens tummeln sich viele,
doch in der tiefe wird man einsam
sehr,
sehr einsam... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.06.2007 um 19:02 Uhr
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dieser weg
aus trostpflastersteinen
holprigkunterbunt
wie ein regenbogen
geboren aus der träne
deines lächelns
gemolkene hoffnung
gezerrt durchs labyrinth
ans ende des anfangs
nochmal von vorn
wo alles begann
und doch
niemals
wie es war... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.06.2007 um 14:11 Uhr
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zwischen die zeilen belanglosen textes
die gedanken der nacht
des tages
der woche
immer wiederkehrende minuten
durchlebter ereignisse
unter der schädeldecke die chemischen vorgänge
quälen den geist mit unablässigen erinnerungen
willenlos muss ich hinnehmen
muss ertragen
muss der verzweifelung gegenübertreten
zerkratzt die gewalt mein gesicht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.06.2007 um 17:33 Uhr
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Weg von hier
Laufen, rennen
immer weitergehen,
fortschreiten, vorwärts stürmen-
bloß nicht stehen bleiben!!!
Ich könnte ja merken
das ich es gar nicht bin,
die da
läuft, rennt, weitergeht,
reden, diskutieren, debattieren,
argumentieren, unterhalten,
-bloß nicht schweigen-
Ich könnte ja merken,
daß es nicht meine Reden
meine Themen, meine Debatten,
nicht meine Argumente sind.
Stehen bleiben und schweigen,
tief durchatmen und lernen
endlich einmal MICH zu sehen
endlich einmal MICH zu hören
endlich einmal MICH zu fühlen.
------ Hier will ich bleiben.-----
von Kristiane Allert-Wybranietz
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.07.2007 um 22:15 Uhr
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salziges wasser ist
ein allround-talent
wenn es darum geht,
rotweinflecken aus
dem teppich zu bekommen
oder die tropfen vom
nasenbluten aus dem hemd.
oder zum nudeln kochen.
mit dem entsprechenden salz
und seinem richtigen gehalt
meinetwegen auch richtig
gesund für die haut.
oder zum inhallieren.
wenn du dich entspannt
auf dem toten meer
treiben lassen willst.
auch für all die bekannten
salzwasserfische schafft es
den nötigen lebensraum.
salzwasser ist ein wahres
genie.
doch salzwasser kann auch
viel schlimmes anrichten.
wenn du zum beispiel
die blumen damit gießt.
oder es trinken zu müssen
glaubst – igitt!
wenn du einen armen
karpfen hineinsetzt.
wenn es auf deine besten
schwarzen lederschuhe
perlt.
aber besonders
schlimm
wird es oftmals
vor allem dann, wenn
salziges wasser
schmerzhaft
dauerhaft
ungeschützt
als bittere träne
auf deine seele tropft
und dort dann
womöglich auf eine
noch oder wieder
offene wunde
deiner gefühle oder
deiner traumwelt
auftrifft, sich hier
einfrisst, dich quält
... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.07.2007 um 02:43 Uhr
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in den kalten hellen tagen
die nächte sehnen
die einzig geborgen hüllen
ungesehen
unsichtbar
dem grellen lauten
allem leben
aller bewegung
fliehen
sich schmiegen
in schwarzgraue stille
und nurmehr fliessen lassen
durch die trägen flüsse
vergangener tage
über zeitzwischenräume
hinweg dämmern
bis in den zustand
in dem du nicht sehnst
erlösung
schlaf
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