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Nutzer: Hephaia
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geschrieben am: 17.12.2006    um 07:46 Uhr   
„Sie sind verhaftet!“ ertönte plötzlich eine Stimme und die Gestalt blickte sich verwundert um. Hephaia hörte dies ebenfalls, allerdings nur sehr weit entfernt. Doch irgendwie verlor sie dadurch ein wenig an Konzentration, so dass das Feuerschild um sie herum schwächer wurde.
„Wer bist du, dass du mich hier ansprechen darfst?“ raunte die Gestalt und aus einem Gebüsch sprang jemand heraus und stellte sich zwischen die Gestalt und Hephaia. Das verdutzte Hephaia so sehr, dass sie ihre Konzentration völlig verlor. Die Feuerwelle, die sich in ihrem Körper aufgebaut hatte ging langsam zurück und das Glühen ihrer Augen wurde schwächer. Base nutzte diese Chance und setzte Hephaia in einem Eisblock fest.
Es zischte, als das Eis auf Hephaias Haut traf und sie schrie auf. Denn dies bereitete ihr unerträgliche Schmerzen. Der Eisblock schmolz schnell und sie sackte benebelt vor Schmerz zu Boden. Die Gestalt bemerkte dies und als sie Hephaia angreifen wollte, traf die Gestalt plötzlich ein Fuß mitten in das vermummte Gesicht. Die Gestalt taumelte zurück und bekam direkt den nächsten Tritt im Brustbereich zu spüren. Die Gestalt verlor das Gleichgewicht und ging zu Boden. „Ha ha! Leg dich nicht mit Dark Eye an! Das Auge hat dich im Visier!“ ertönte eine Stimme und Hephaia sah, wie sich Dark Eye, der ihr einst auf dem Flur begegnete, als Hephaia auf dem Weg war, ihr neues Zimmer zu begutachten, rühmend aufbaute. „Hephi? Alles in Ordnung?“ fragte Base besorgt und beugte sich zu ihr hinunter. Doch Hephaia nahm dies nicht wahr. Sie war betäubt vom Schmerz und dachte nur an eins. Sie musste den Mörder ihrer Eltern endlich zur Strecke bringen. Völlig benommen stand sie auf und hielt sich nur Mühe auf den Beinen. „Was hast du vor?“ Base hielt sie an einer Hand fest, so dass sie sich nicht von der Stelle bewegen konnte. Denn sie war zu schwach, sich von dem Griff zu lösen. Doch sie musste jetzt zuschlagen. Jetzt wo diese Gestalt am Boden lag! Dark Eye drehte sich zu Hephaia um und lachte. „Na ja. Der Kerl bewegt sich nicht mehr!“ In diesem Moment wurde Dark Eye von einem Energieball in den Rücken getroffen und zu Boden geschleudert. Die Gestalt hatte sich wieder aufgerafft und stand Hephaia nun wieder genau gegenüber.
Jetzt war der Zeitpunkt! Jetzt musste sie es einfach schaffen! Das war ihre letzte Chance, es endlich zu Ende zu bringen. Plötzlich kribbelte ihr ganzer Körper und ein riesiger Feuerball schoss aus ihrer Hand. Er traf die völlig überraschte Gestalt am Kopf und brachte sie zu Boden.
Dark Eye, der bereits wieder aufgestanden war, stürmte sofort auf die Gestalt zu. Doch er hielt inne. Denn die Gestalt war kopflos und aus dem Hals ragten Eisenteile und ein paar Schläuche heraus aus denen Funken sprühten. „Tja, ein Cyborg. Der ist wohl im Eimer“, stellte Dark Eye fest. Hephaia stand immer noch an derselben Stelle. Sie atmete schwer und Base hielt sie immer noch an der Hand fest. Ihr Kopf war gesenkt und ihre Beine zitterten.
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Nutzer: Hephaia
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geschrieben am: 17.12.2006    um 07:51 Uhr   
„Na ja. Wir leben alle noch! Das ist doch ein gutes Zeichen!“ lachte Dark Eye und Base sah ihn schräg an. „Halt die Klappe Dark!“Hephaia sackte völlig erschöpft zu Boden und verlor das Bewusstsein. „Sie sieht schon was besser aus, findet ihr nicht?“ erklang eine liebliche Stimme und Hephaia öffnete die Augen. Sie befand sich wieder in ihrem rieseigen Zimmer auf ihrem großen Bett und um sich herum sah sie bekannte Gesichter. Die fünf Damen in Lila standen besorgt um das Bett. Doch da waren jemand, den sie noch nicht wirklich einordnen konnte.
„Hey. Du bist ja wach!“ erklang wieder diese zarte Stimme und eine weibliche Person in einem weiß-goldenen Kostüm beugte sich über Hephaia. „Hast Glück, dass du noch lebst, Kleines. Denn normalerweise ist das der Tod eines Feuerblasters, wenn er von so hohen Temperaturen, so drastisch auf Null gebracht wird“, sagte sie ärgerlich. „Aber dir scheint es ja wieder etwas besser zu gehen. Ich bin übrigens Chrystall, die hiesige Krankenschwester sozusagen“, lächelte Chrystall Hephaia an. Es klopfte an der Tür und Drebin kam herein. Er warf Chrystall einen Blick zu, den sie sofort richtig deutete und ihn angrinste. „Los Mädels! Lassen wir die beiden mal alleine!" befahl sie und die fünf Damen folgten Chrystall mit einem breiten Grinsen, das sie Drebin zuwarfen, zur Tür hinaus. Als sie das Zimmer verlassen hatten, schloss Drebin die Tür und kam auf das Bett zu. Er setzte sich neben Hephaia und strich ihr über die Stirn. „Schön, dass es dir gut geht“, sagte er nach einiger Zeit und versuchte zu lächeln. Was ihm allerdings nicht wirklich gelang. „Es tut mir leid. Ich hätte dich nicht alleine lassen sollen“, sprach er weiter und als Hephaia darauf antworten wollte, schüttelte er nur den Kopf. „Sag bitte nichts. Es war meine Pflicht auf dich zu achten, ganz besonders, weil du deine Kräfte noch nicht unter Kontrolle hast und du dich gegen Angriffe nicht wehren kannst. Und wenn du es tust, bist du wie ein Berserker und bringst dich damit selbst in Gefahr. Ich war nicht da, um dich zu beschützen, und das tut mir so unendlich leid.“ Eine Träne lief ihm über die Wange. „Und mit Base werde ich auch noch reden. Denn er hat dich ebenfalls in Gefahr gebracht durch seine Einfier-Aktion.“„Er wollte doch nur helfen“, sagte Hephaia und sah Drebin ernst an. „Ja, ich weiß, aber dennoch hätte es dich fast dein Leben gekostet. Und ich weiß nicht, was ich dann gemacht hätte!“ Drebin hielt inne und seufzte. Hephaia blickte ihn sanft an und wischte ihm mit einem Finger eine weitere Träne, die seine Wange hinunter lief, weg. „Warum weinst du? Ich lebe doch noch!“ versuchte sie ihn aufzuheitern und lächelte ihn an. „Ja, das tust du und ich bin einfach nur so froh darüber. Es tut mir alles so leid. Auch das ich bei unserem Training einfach so weggestapft bin.“ Er strich ihr wieder über die Stirn.
„Schon gut. Bin ja nicht grade eine einfache Schülerin“, grinste sie und Drebin lachte ein wenig.
„Nun gut.
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Nutzer: Hephaia
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geschrieben am: 17.12.2006    um 07:55 Uhr   
Schlaf noch etwas, damit du schnell wieder fit wirst!“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und stand auf. Er ging zur Tür, lächelte sie noch einmal an und verließ den Raum. Hephaia schaute zum Fenster hinaus und seufzte.„Drebin“, murmelte sie vor sich hin, schloss die Augen und schlief ein. Die nächsten Tage verliefen ruhig und Hephaia hatte sich einigermaßen erholt. Drebin hatte sie jeden Tag am Bett besucht und ihr alles erzählt, was so passierte. So war sie immer auf dem Laufenden gewesen und verpasste nichts. Auch Renegate war einem Tag zu ihr gekommen und hatte sie gefragt, ob es ihr bei Gothic gefällt und ob sie hier bleiben möchte. Hephaia hatte darauf mit –Ja- geantwortet und war nun offizielles Mitglied der Gilde Gothic. Heute war der erste Tag, an dem sie das Bett verlassen durfte, ohne das Chrystall einen halben Herzinfarkt bekam, wenn sie Hephaia auf den Beinen sah. Sie nahm das ganz genau mit dem Ausruhen. Aber sie meinte es ja nur gut, und das wusste Hephaia sehr zu schätzen. Denn schließlich ging es ihr jetzt wieder richtig gut und das hatte sie Chrystall und ihren heilenden Händen zu verdanken. Hephaia stand vor dem riesigen Panoramafenster und sah hinaus auf die Stadt. Es war dunkel und überall funkelten die Lichter der einzelnen Gebäude. Sie dachte über viele Dinge nach. Zum einen über diese Gestalt, die ja ein Cyborg gewesen war. War es nun vorbei? Oder würden weitere Angriffe folgen? Sie wusste es nicht, aber sie hoffte, dass sie endlich Ruhe vor all den schrecklichen Erinnerungen hatte. Sie wollte einfach nicht mehr an den Tod ihrer Eltern und daran, dass sie schon oft in Lebensgefahr war, denken. Dann dachte sie über Base nach. Er hatte sie in den letzten Tagen kein einziges Mal am Bett besucht und auch sonst hörte sie von ihm nichts. Selbst Drebin wusste nicht, wo er war oder was er machte und dabei schienen die beiden gut befreundet zu sein. Sie machte sich Sorgen. Denn schließlich war Base ihr bester Freund, quasi wie ein großer Bruder fast. Auf ihn hatte sie sich immer verlassen können. Auch wenn sein Eis sie fast getötet hätte. Er wollte sie retten und sie selbst hätte in dieser Situation nicht anders reagiert, wäre sie an seiner Stelle gewesen. Und jetzt war er nicht hier und sie wusste nicht wo er war. Eine Träne lief ihr über die Wange. Sie vermisste ihn, denn er hatte sie immer zum Lachen gebracht. Er war ihr bester Freund und ohne ihn fühlte sie sich so leer. Sie war froh, dass Drebin ihr zur Seite stand. Er wusste genau, was ihr Base bedeutete. Sie seufzte und trat ein Stück vom Fenster weg. Sie wischte sich die Tränen von der Wange und schritt im Raum herum. Dabei fiel ihr Blick auf den riesigen Whirlpool und sie beschloss ein Bad zu nehmen. Das würde sie auf andere Gedanken bringen und sie etwas entspannen. Hephaia stöhnte erleichtert auf, als sie sich in das heiße Wasser setzte und sie schloss die Augen. Sie genoss die Wärme um sich herum und war völlig entspannt.







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Nutzer: Hephaia
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geschrieben am: 17.12.2006    um 07:57 Uhr   
Plötzlich riss jemand die Zimmertür auf und stürmte ins hinein. „Hey Heph! Das musst du dir ansehen!“ rief eine Stimme und es war Drebin, der nun direkt vor dem Whirlpool stand.
Hephaia erschreckte sich so sehr, dass sie hochfuhr, und als sie sah, dass Drebin direkt vor ihr stand, blieb sie wie erstarrt stehen. Drebin rührte sich ebenfalls nicht vom Fleck und starrte Hephaia regelrecht an. Denn sie bedeckte nichts, außer ein bisschen Schaum, der anfing, ihren Körper hinunter zu laufen. „Äh…also…naja…hier hast du ein Handtuch“, sagte Drebin verwirrt und reichte ihr das große, weiße Handtuch, das neben dem Whirlpool lag. Hephaia schnappte es sich schnell, bedeckte damit ihren nackten Körper und stiegaus der Wanne. Peinlich berührt standen sich beide nun gegenüber. „Was wolltest du mir zeigen?“ fragte sie schließlich und sie hielt das Handtuch ganz fest um sich geschlungen. „Ach weißt du. Ist nicht so wichtig. Zeige es dir später“, antwortete er schnell, drehte sich um und verließ hastig den Raum. Hephaia sah ihm verwirrt hinterher und irgendwie war sie froh, dass er gegangen war. Denn so, wie sie grade im Whirlpool stand, hatte sie bis jetzt nur ihre Mutter gesehen und da war sie noch ein Kleinkind. Und nun hatte sie es einem Mann offenbart, der ihr alles andere als unwichtig war. Hephaia seufzte, ging zur Tür und schloss sie ab. Sie wollte sicher gehen, dass sie nicht wieder überrascht wurde. Danach legte sie das Handtuch ab und stieg wieder in ihr jetzt nur noch warmes Bad ein. Sie genoss die restliche Wärme und schloss die Augen. Und irgendwie musste sie Grinsen, als sie noch einmal darüber nachdachte, dass Drebin nun wusste, wie sie ohne Kleidung aussah. Sie war sehr gespannt, wie Drebin reagieren würde, wenn sie sich das nächste Mal angezogen gegenüber standen.


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Nutzer: Hephaia
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geschrieben am: 17.12.2006    um 08:04 Uhr   
Hephaia hatte sich nach dem wohltuenden Bad abgetrocknet und sich etwas Bequemes angezogen. Sie stellte sich wieder direkt vor das riesige Fenster und sah hinaus. Es war tiefe Nacht und der Nachthimmel offenbarte seine ganze Sternenpracht. In einigen Gebäuden brannte noch immer Licht. Hephaias Blick richtete sich auf ein ganz bestimmtes Gebäude. Dort hatten Base und sie immer gesessen und über Gott und die Welt geredet. Dort war aber auch ein gewisser Rückzugsort, wenn einer der beiden Kummer hatte. Hephaia schoss plötzlich ein Gedanke durch den Kopf. Vielleicht war er ja jetzt dort? Ohne zu zögern, schmiss sich Hephaia in ihre Lederkombi, stürmte zur Tür hinaus und rannte zum Aufzug. Sie drückte immer wieder hektisch den Knopf, in der Hoffnung, dass der Aufzug dadurch schneller ihre Etage erreichte. Was er aber nicht tat. Die Aufzugtür öffnete sich endlich und Hephaia sprang hinein. Die Fahrt nach unten kam ihr wie eine Ewigkeit vor und als der Aufzug endlich sein Ziel erreichte, stürmte sie hinaus und direkt auf den Ausgang des Gildengebäudes zu. „Frau Hephaia! Sie müssen sich abmelden!“ ertönten drei synchrone Stimme und Hephaia wirbelte herum. „Was?“ fragte sie verdutzt. „Abmelden, Frau Hephaia!“ wiederholten die drei Stimmen und Hephaia bemerkte erst jetzt, wo sie ihren Ursprung hatten. Es waren diese drei komischen Personen, die den Empfang besetzten. „Ja, also. Ich gehe jetzt weg und komme gleich wieder“, sagte Hephaia rasch. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend, Frau Hephaia!“ riefen die drei und Hephaia rannte zur Tür hinaus. Draußen angekommen, nahm sie Anlauf und erhob sich in die Lüfte. Sie steuerte direkt auf das besagte Haus zu und sie konnte es nicht fassen, als sie Base wirklich dort sah. „Base?“ sagte sie erleichtert, als sie auf dem Dach des Gebäudes gelandet war. „Was machst du hier?“ erwiderte Base und drehte sich mit dem Rücken zu ihr. „Was ich hier mache? Ich habe dich gesucht, verdammt. Wo warst du die ganzen Tage?“ „Mal hier, mal dort“, murmelte Base und setzte sich auf den Dachsims.
„Habe mir Sorgen gemacht“, erklärte Hephaia und setzte sich zu Base. „Habe gedacht, dir sei was passiert!“ „Was soll mir schon passieren?“ fragte Base und sah zum Sternenhimmel hinauf. „Habe doch meine Bubbels." Beide schwiegen sich lange an. Keiner wusste, was er sagen sollte. Es war eine unangenehme Stille. „Es tut mir leid“, fing Base nach einer Weile an.
„Ich hätte wissen müssen, dass der Eisblock hätte tödlich für dich sein können. Ich habe einfach nicht nachgedacht und habe dich damit ihn Gefahr gebracht.“Hephaia blickte ihn ernst an. „Ich hätte nicht anders gehandelt. Außerdem wolltest du mir helfen“, sprach Hephaia und Base sah sie verdutzt an. „Und ich dachte, du würdest mich hassen“, wisperte Base und eine Träne lief ihm über die Wange. „Base, ich…“, fing Hephaia an, doch bevor sie den Satz beenden konnte tauchte plötzlich ein Eisbrocken hinter ihnen auf und traf Base am Kopf.
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geschrieben am: 17.12.2006    um 08:08 Uhr   
benebelt vom Dach und Hephaia sprang ohne zu überlegen hinterher. Sie fing ihn auf, bevor er den Boden erreicht hatte und landete mit ihm sanft. Wieder kam ein Eisbrocken auf sie zu und traf Hephaia in den Rücken, so dass sie schmerzverzerrt zusammen sackte. Base hatte sich wieder aufgerappelt und beugte sich schützend über Hephaia. Sie sah, wie um sie herum eine Art Kraftfeld entstand. Ein dritter Eisbrocken flog direkt auf Base zu, prallte allerdings an dem Schild ab. Auch der vierte und fünfte Brocken konnte nichts ausrichten. Die Schmerzen in Hephaias Rücken ließen nach und sie stand auf. Ihr Blick fiel direkt auf eine Gestalt, die ihr sehr bekannt vorkam. Sie sah genauso aus, wie der Mörder ihrer Eltern und wie der Cyborg, der sie ihm Park angegriffen hatte. Es mussten also mehr als eine dieser Gestalten existieren. „Bleib dicht bei mir, Hephy! Meine Kraftfelder schützen uns!“ flüsterte Base und Hephaia stand nun ganz dicht neben ihm. Plötzlich tauchten aus der Dunkelheit weitere Gestalten auf, die der ersten sehr ähnelten. Damit war Hephaias Vermutung bestätigt. Es gab mehr als nur eine. Sie umzingelten regelrecht Base und Hephaia. Sie kamen immer näher und sie fingen an, mit ihren Attacken auf die beiden zu feuern. Eis wirbelte durch die Luft und Blitze zuckten. Energiebälle schlugen auf die Kraftfelder der beiden ein und Feuer erhitze die Luft. Hephaia sah Base an, dass er sich schwer anstrengen musste, die Kraftfelder aufrecht zu erhalten. Gerne hätte sie ihm geholfen, doch sie war noch zu schwach von dem letzten Angriff, dass sie nicht in der Lage war, auch nur einen kleinen Funken aus sich herauszuholen. „Hephaia! Base!“ rief jemand und Drebin landete direkt neben den beiden.
In diesem Moment brach Base zusammen und die Kraftfelder verschwanden. Drebin zögerte nicht und versuchte mit all seiner Kraft, die nun schutzlose Hephaia zu verteidigen. Doch die Gegner wurden immer mehr. Doch es dauerte nicht lange und weitere Helden waren zur Stelle. Dark Eye sprang mitten in die Gegner und versuchte einige von ihnen mit seinen Kampfkünsten in Schach zu halten. Renegate war ebenfalls da und gab alles, was er nur aus sich rausholen konnte. Bald hatten sich viele Helden um Hephaia versammelt, um sie zu beschützen. Es war ein erbitterter Kampf. Die Gegner wurden immer mehr und es schien kein Ende zu nehmen. Base hatte sich wieder erholt und setzte seine Kraftfelder ein. Doch er war nicht schnell genug. Hephaia wurde von einem Feuerball durch die Luft gewirbelt und sie prallte mit voller Wucht auf dem Boden auf. Völlig benebelt stand sie auf und versuchte sich auf den Beinen zu halten. „Drebin!“ rief Base. „Hol Hephaia!“ Drebin rannte los, doch bevor er sie erreicht hatte, packte Hephaia etwas am Arm und riss sie mit. Es war eine der vielen Gestalten, die Hephaia nun in ihrer Gewalt hatte und davon flog. Hephaias schrie um Hilfe und Drebin flog hinterher. Immer wieder versuchte er mit elektrischer Ladung die Gestalt zu Boden zu bringen.
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geschrieben am: 17.12.2006    um 08:10 Uhr   
Doch er traf einfach nicht. Außerdem musste er aufpassen, dass er Hephaia nicht verletzte.
Hephaia sah, wie sehr er sich bemühte, mit der Geschwindigkeit mitzuhalten. Aber schließlich entfernte er sich immer weiter von ihr. „Drebin!“ schrie sie verzweifelt, doch dann war er endgültig aus ihrer Sichtweite verschwunden und sie spürte einen heftigen Schlag, der wieder diese Dunkelheit in ihren Kopf brachte. Doch sie wehrte sich nicht dagegen, denn sie wusste, dass es nichts nützen würde. Also ließ sie das Dunkle kommen und verlor letztendlich völlig das Bewusstsein.
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