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Seelenklang..

Nutzer: Soul_toucher
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:30 Uhr   




...

So viel Zeit vergangen, soviel was geschah
dazwischen,

die Jahre… Der Weg… Das Leben…

..Mal gemeinsam.. ..Mal jeder für sich.. ..Mal einsam..

Unsere Abende

voll von Gott und der Welt…
Voll von Musik...
Voll von den irrsinnigen Dingen,

die den Raum mit Lachen,
die Zeit mit Erinnerungen,
und
Unsere Seelen mit Liebe füllten.

All die Spuren, die entstanden sind.

Ich finde
all die Worte,
die Wir hätten sagen sollen, bevor es zu spät war.
Vielleicht auch all die Chancen,
die nicht genutzt worden sind.

Ich finde
ein Lächeln auf den Lippen,
mal ungläubig den Kopf schüttelnd
auch Tränen feuchte Wangen.

Deine Liebe....





*Manche Menschen kommen in unsere Leben und hinterlassen Fußspuren auf unseren Herzen und wir sind nie mehr dieselben.. (*Flavia Weedn)



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Nutzer: Soul_toucher
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:32 Uhr   





Ehrlich gesagt,
ich hätte nie gedacht
das ich mich bis ins Unermessliche verlieben könnte.

Ich fand diese alles verschlingende Einsamkeit in mir,
sehr erfüllend und befriedigend.

Ich lebte und liebte die Melancholie.

In meiner Welt
konnte auch ein Mond, türkis sein.

Nur weil ich es wollte.

Deine Welt glich mehr
einen dieser schwarz-weiss Rollfilmen.

Nur wer im Regen durch die Straßen tanzt
und singt, ein wahrer Held.

Niemals zuvor fühlte ich
diese grenzenlose Verbundenheit
jegliches Richtig oder Falsch verschwunden.

Nur noch jetzt… Hier… Und Sein…

Das Morgen weit in die Unendlichkeit verband

Der Anfang von etwas

mehr Liebe….





*And then she'd say, “It's okay. I got lost on the way. But I'm a supergirl. And supergirls don't cry”.. (*Reamonn)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:33 Uhr   



Es war einer dieser Abende,
die jegliches Zeitgefühl vergessen lassen

Ein winziger Augenblick,
der unbedeutender nicht hätte sein können

Auf diesem terracottafarben Sessel,
in den ich mich gekuschelt hatte,
um weiter einfach Sein zu können.

Ich weiß noch, das Du mich fragtest,
ob ich müde bin,
ich verneinte es,

nur damit Du nicht gehst.

Ich fühlte mich niemals zuvor so geborgen,
niemals zuvor so vollkommen
und wirklich niemals zuvor
so geliebt,
wie in diesem Moment.

Damals konnte ich mir nicht erklären,
warum es so war,
wieso ich so fasziniert von Dir war.
Oder
Warum ich mich bei Dir nie verstecken musste,

Keine Mauern. Keine Maske. Keine Angst.

Nach all der Zeit, verstehe ich es.

Ich war angekommen

Zuhause.

Bei Dir….



Sascha Gawrilow schrieb Mal :
„.......Es gibt diese Menschen,
die schreiben Worte direkt ins Herz.
Ob mit dem Füller auf Papier,
mit der Gabel in den Kartoffelbrei oder mit dem Finger in die Luft.
Ob kleine Grüße, mittlere Sehnsüchte oder große Gefühle.
Sie kommen an. Sie lassen einen ankommen.
Worte, die den Weg ins Innere finden und sich dort behutsam ablegen,
wie eine weiche Decke, so, dass es einem warm wird ums Herz.....“

  TopZuletzt geändert am: 06.03.2018 um 20:34 Uhr von Soul_toucher
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:35 Uhr   



Ich versprach Dir offen zu sein,

doch offen wofür?

Ich sehe körperlose Hüllen
hüllenlose Wesen
Schein, Trug, und Masken

Jeder eine schlechte Kopie von irgendjemand,
kein Schimmer von Echtheit,
kein bisschen Seele.

Der zweite Blick meist eine Offenbarung,
Worte ohne Hand, ohne Fuß
Übertrieben, gelogen oder falsch.

Worte ohne Sinn

Bedeutungslos

Wertlos.

Offen sein, ich versprach es
doch um so mehr ich sehe

um so deutlicher wird

ich versprach zu viel.


Verzeih....




In Arabien heißt es:
"Ein Versprechen ist eine Wolke.
Erst die Einlösung ist Regen."
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:35 Uhr   

...

Wieder eine kleine Ewigkeit vergangen,
ich blicke auf das mir vertraute Meer,
es ist windig und rau.

Der Geruch von feuchtem Sand,
Salz und Feuer liegt in der Luft
vielleicht auch Regen?

Etwas ab von mir sitzen ein paar Jugendliche,
ein Lagerfeuer,
eine Gitarre und etwas Bier
Sie lachen und freuen sich des Lebens

So wie ich es einst tat
Dem Leben trotzend
der Zukunft ungewiss
laut lachend und
voller Freunde und Liebe

Ein Lächeln huscht mir über die Lippen,
welch schöne Erinnerung
fast vergessen.

Heute eine kleine Ewigkeit später,
hier an meinem Lieblingsort
doch weit entfernt von lauten Lachen.

Das Leben, der Tod, das Schicksal
als ob Sie sich verbunden
gegen Mich.

Zu Grab getragen einen großen Teil von mir
genommen meine Leichtigkeit

Kaum noch jemand geblieben,
von den Alten, den Weisen,
den großen Geschichten.

Ein weiterer Teil wird folgen,
keine Heilung mehr
die Hoffnung gestorben


Zeit….


*Der Instinkt scheint einen drohenden Verlust zu spüren, der so riesig und unumkehrbar ist, dass der Verstand sich weigert seine Größe zu ermessen. (*Into the Wild)

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:36 Uhr   



Wenn ich die Zeit jetzt zurückdrehen könnte
Würde ich nichts mehr so Schwarz sehen
Vieles einfach Sein lassen
Manche Dinge wohl nie aussprechen.

Vieles was so tragisch war
Heute belanglos
Unbedeutend
Nicht der Rede Wert

Vielleicht waren Wir etwas zu engstirnig
Vielleicht hatten Wir auch eine Menge falschen Stolz
Vielleicht haben Wir auch nicht immer wirklich verstanden

Schade, manches zu spät erkannt
Heute würde ich vertrauen
Auf Dich
Mich
Uns

Heute würde ich Dich einfach küssen
bevor Du los legen kannst
mit Deinen Gewohnheiten

Das würde Dich zwar ärgern
Doch auch die Luft nehmen
Dinge zu sagen die man bereut
Die einander verletzen

Heute würde ich Dich ganz fest halten,
weil ich wüsste

Wie schwer es ist

ohne Dich….




*Soviel in dir Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele. (*Augustinus Aurelius)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:38 Uhr   


Jamie Anderson:

"Trauer, habe ich gelernt, ist einfach nur Liebe..
Es ist all die Liebe die du geben möchtest, aber nicht kannst..
All diese zurück gehaltene Liebe, sammelt sich in den Ecken
deiner Augen, als Kloss in Deinem Hals und in den leeren
Räumen deiner Brust..


Trauer ist einfach Liebe ohne Ausweg..“

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:38 Uhr   


Eine alte Frau wie Sie im Buche stand
Ihre Haut weiss wie der Schnee
Ihre Augen blau wie das Meer
Ihre Lippen weich und rot
Ihre Haare nicht mehr Pechschwarz
Das Silber verteilt wie kleine Strähnen

Das Gesicht gezeichnet
von Liebe
vom Lachen
sicher auch von Kummer..

Sie nicht mehr Sie selbst
verblasst Ihre Erinnerung
weißt nicht mehr
wer Sie war
wer Sie ist.

Vergessen
Ihre Kinder
deren Kinder
und auch deren Kinder

Nur in Ihren Augen sieht man Sie noch
ganz weit im innern verborgen
die starke Frau
die große Schwester
die liebevolle Mutter
die wundervolle Oma

Einst das blühende Leben
Worte die sprudelten wie ein Brunnen
Lachen laut und mitreisend

Heute nur noch ein Schatten
Verstummt
Still
Regungslos

Vergessen….



*The dunes are changed by the wind, but the desert never changes.. (*Paulo Coelho)

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:40 Uhr   



Wieder ein Jahr vergangen
Ohne Dich
Es fällt mir schwer mich zu erinnern
welches Dein letztes Wort

Ich erinnere mich an Unseren letzten Streit
Ich hatte mich geschlagen gegeben im
Wissen das Wir verloren haben

Diesmal ging es zu weit,
Ich zu Gutmütig um zu sehen was kommt
Du zu sehr in der Vergangenheit gefangen
Alles hervorsehbar

Alles zu Nichte gemacht
Kein Stein mehr auf dem anderen
Verletzt die Gefühle
Getreten das Vertrauen
Belogen der Glaube

Das Ende Dir nicht gebracht
die erhoffte Erlösung
Die Genugtuung
Den Frieden

Mir nicht gebracht
das Ersehnte
Den Wunsch
Das Ziel


Ein Wort….




*Le jeu de l'amour et de la mort.. (*Romain Rolland)

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:41 Uhr   


Gelöst die Fesseln der Vergangenheit..
Die Zukunft erwartet voller Freude..
Leben im Hier und Jetzt..

Keine Fragen mehr unbeantwortet..
Die Antworten..
Nicht mehr Wichtig..
Belanglos..
Egal..

Narben verheilt,
nur noch blase Erinnerungen
Vergeben Mir..
Dir..
Allem…

Gelöst..
Keine Angst mehr..
Es war..
Was war..

Vergangen..
Die Kreaturen.. Menschengleich..
Die schmerzende Worte..
Verletzende Taten..

Entflohen der Dunkelheit..
Verlassen das Gefängnis..
Die Mauern eingerissen..

Endlich Frei..


In China sagt man:
Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen.
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:42 Uhr   


Ich dachte immer Frei sein bedeutet
Sich nicht anzupassen
Zu tun und zu lassen, was man will
Auszusprechen, was man denkt

Frei von Verantwortung
Frei von Zwang
Frei von Allem

Doch wenn ich sage was ich denke
kann ich verletzten

Es hat nichts damit zutun
das man sich nicht anpasst
nicht das man tut, was man will
oder gar
immer das sagt, was man denkt

Manchmal ziehen Wir unsere Maueren
so hoch
das Wir selbst nicht mehr entfliehen können

Manchmal stoßen wir die Menschen von Uns
so sehr
das Wir selbst vor Einsamkeit sterben

Manchmal gewinnen Unsere Ängste die Oberhand
so stark
das Wir vergessen zu leben

Frei von der Vergangenheit
Frei von der Erinnerung
Frei von Fehlern

Wenn ich von all dem Frei bin
was Formte zu dem
was ich Bin

Frei….



*Die Freiheit ist wie das Meer: Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich.. (*Václav Havel)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:43 Uhr   


Kristiane Allert-Wybranietz schrieb:

Brief an einen Freund

Du versuchst immer noch, ein Bild von dir
zu verwirklichen, von dem du weißt,
daß es dich nicht zeigt.
Viele haben mitgewirkt, dieses Bild zu entwerfen.
Eltern, Lehrer, Freunde, Bekannte, Medien, Werbung.
Wie lange schon versuchst du verbissen, dieses Bild
darzustellen, dem Entwurf gerecht zu werden!
Die Einsicht, die du im Innern spürst,
daß dieses Bild dir fremd ist, dir möglicherweise
überhaupt nicht gefällt, und die Erkenntnis,
daß du diesen ersten Entwurf nie ausfüllen wirst,
machen dir Angst.
Die, die ihre Träume (oder Verantwortungslosigkeiten)
in dir verweben, könnten dich zum
Versager stempeln.
Auch das macht dir Angst.
So bist du zu beschäftigt, zu verbergen,
wie du wirklich bist.
das verbraucht die Kraft, die du für deine Stärken,
deine Bestimmungen und deine Lüste brauchst.
Unsicherheit ist stets dein Begleiter. Und die Angst,
entdeckt zu werden in deinem falschen Spiel.
Due belügst sie alle und betrügst dich um dein Leben,
um deine Lebendigkeit.
Warum bist du so sicher, daß du als der,
der du wirklich bist, keinen Beifall erhälst.
Hast du es je versucht?
Glaub mir, es ist höchste Zeit,
dein eigenes Bild zu malen!
Fang endlich an! Mach den ersten Pinselstrich!

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:44 Uhr   

...

Alles was ich mir wünschte
war

von Dir geliebt zu werden

So wie ich es tat
Ehrlich
Bedingungslos
Grenzenlos

Alles was ich mir erhoffte
war

das Du mir vertraust

So wie ich es tat
Unvoreingenommen
Zweifellos
Blind

Alles was ich wollte
war

von Dir gesehen werden

So wie ich es tat
Maskenlos
Offen
Farbenfroh

Alles was ich mir ersehnte
war

nur mit Dir Alt werden

So wie es war
Respektvoll
Rücksichtsvoll


Liebevoll….



*Und Liebe sprach zu Liebe: "Sag, Liebe, liebst du mich?"
Sprach Liebe zu Liebe: "Ja, Liebe, ewiglich..."(*Nachruf)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:45 Uhr   

Tedy - Can I



Can I trust you
Does your smile hide lies
Can I jump in
And close my eyes
Can you tell me that you'll be here
For all the little things
Can I lay here
In your arms
Can I love you
Would it be alright
Can I wait here
When you say goodbye
Cause I've been hurt
Can I try
To just believe
You'll never let me go
Say you need me
By your side
And I will hold your hand
Till the end of time
Say you'll listen
When we fight
That you won't shut me out
And walk away
Won't you tell me that you'll stay here
So we can talk it out
Then you'll smile at me
And hold me tight
Can I love you
Would it be alright
Can I wait here
When you say goodbye
Cause I've been hurt
Oh can I try to just believe
You'll never let me go
Cause I'm so through with all the pain
And the lonliness it brings
Cause every time it's all the same
And I'm ready to give in
So can I love you
Would it be alright
Can I wait here
When you say goodbye
Cause I've been hurt
Oh can I try
To just believe

You'll never let me go…

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:47 Uhr   

Brace and Kabanjak - Abra Kabra

Mysteries, magic and miracles
Facinated with magic, real magic
The veil that clouds your eyes shall be lifted by the hands that wove it
And the clay that fills your ears shall be pierced by those fingers that that needed
And you shall see and you shall hear
The time has come, you do not see nor do you hear
The secrets of the universe, you shall see, and you shall hear
The mysteries of the earth and the miracles happening before us


You can decide for yourself what you believe..
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:48 Uhr   


Weder bin ich Wort, noch Klang
Vielleicht bin ich Musik
vielleicht auch nicht

Weder bin ich Frau, noch Mann
Vielleicht bin ich Du,
vielleicht auch nicht

Weder bin ich Weiss, noch Schwarz
Vielleicht bin ich Grau
vielleicht auch nicht

Weder bin ich Jetzt, noch Gestern
Vielleicht bin ich der Moment
vielleicht auch nicht

Weder bin ich Zeit, noch Raum
Vielleicht bin ich Erinnerung
vielleicht auch nicht

Weder bin ich Wichtig, noch Nichtig
Vielleicht bin ich Bekannt
vielleicht auch nicht


*Das Geheimnis liegt in deinem Ich… (*Hui-Meng)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:48 Uhr   

Jorge Luis Borges schrieb:



Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte …

Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte,
würde ich versuchen mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen –
ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter als ich es gewesen bin,
ich wüsste nur wenige Dinge,
die ich wirklich sehr ernst nehmen würde.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Ich würde mehr Berge besteigen
und mehr Sonnenuntergänge betrachten.
Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens vorausschauend und vernünftig leben,
Stunde um Stunde,
Tag für Tag.

Oh ja, es gab schöne und glückliche Momente, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr guten Augenblicke zu haben.
Falls Du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken, vergiss nicht den Jetzigen!

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Ich würde vieles einfach schwänzen,
ich würde öfter in der Sonne liegen.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
und weiß, dass ich bald sterben werde.



*Im Herzen Barfuß.

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:49 Uhr   



Ich bin älter geworden,
ich sehe die Dinge nicht mehr nach dem Schein
ich sehe sie nach dem Sein

Ich bin nicht mehr bereit mich klein zu machen
damit andere sich groß fühlen
in Dingen die sie für richtig halten

Es ist mir nicht mehr wichtig dazu zu gehören
nur damit andere sich das Recht nehmen
zu denken sie wissen wer ich bin

Ich laufe auch nicht mehr blind in jede Situation
in der ich von vornherein weiß
das es mir schaden wird

Ich versuche Menschen nicht mehr zu halten
vor allem aber bleibe ich nicht mehr
wo ich nicht respektiert werde

Ich verschwende nicht mehr meine Zeit
mit Menschen bei denen ich denke
das sie unecht sind

Ich kämpfe nicht mehr jeden Kampf
nicht weil ich verlieren würde
Nein, nicht jeder lohnt sich auch

Weiser....



*Ich habe mich für die Liebe entschieden.
Hass ist mir eine zu schwere Bürde...(*Martin Luther King)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:50 Uhr   

Antenne - Whispering..

There's no words
I'm just waiting
There's no sleep
I'm just floating

Whispering white snow
Moved by the wind

Daytime is night
Lit up in white
And blue

Deep water blue
Blue into black

No words
Just waiting
Daytime is night
Lit up in white
No sleep
just floating
Daytime is night
Lit up in white

Cold white air..

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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:51 Uhr   

….


Irgendwann…
Sagtest Du

Wird lieben wieder möglich sein
Nur nicht verschließen
Nur nicht den Erstbesten

Irgendwo…
Sagtest Du

Wird es sich wieder Richtig anfühlen
Nur nicht an diesem Ort
Nur nicht Irgendwen

Irgendwie…
Sagtest Du

Wird es einfach geschehen
Nur nicht erzwingen
Nur nicht wieder Ihn

Irgendwas…
Sagtest Du

Wird es dir erleichtern
Nur nicht wegschauen
Nur nicht einen Derer


Niemand….



*Will you hate me if I stay here?
Or will you hate me if I disappear?… (*Alnea)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:52 Uhr   

...



Heute vermiss ich Dich besonders,
vielleicht weil ich einen schlechten Tag habe
vielleicht auch
weil nur Du mir Alles sagen konntest
wie kein anderer

Ich hätte nie gedacht das es mir fehlen würde
das Du mir den Spiegel vor die Nase hältst
nur damit ich sehe
was ich nicht sehen kann
oder was ich nicht sehen will

Heute würde ich Dich auch geduldig ausreden lassen
ohne genau das zu sagen
wofür Du mir an die Gurgel gehen würdest
vielleicht sogar früher eingestehen
das Du Recht hast

Heute würde ich vielleicht sogar schweigen
nur um Dir zu beweisen
das auch ich mal ruhig sein kann
oder um Dir zu lauschen
ohne WENN und ABER


Stille….




*Die Liebenden finden sich nicht irgendwo am Ende. Sie lebten, der eine in dem anderen, von Anfang an… (*RUMI)
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geschrieben am: 06.03.2018    um 20:53 Uhr   

Rachel Macy Stafford

Ich habe vor den Rest meines Lebens im Licht
meiner Verletzlichkeit und Authentizität zu stehen -

und ich werde Jeden umarmen,

der mir dort mutig begegnet..
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geschrieben am: 06.03.2018    um 21:03 Uhr   


*Will you hear me when I speak

Do you feel the pain with me

I tried to be so strong

I thought that hope would come

But you're not here.. (*Natalie Taylor)




..Happy Birthday..
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geschrieben am: 11.03.2018    um 21:34 Uhr   


Jayne Relaford Brown schrieb:

Ich werde die Frau, die ich werden wollte,
grau an den Schläfen,
mit weichem Körper, glücklich,
vom Leben aufgerissen,
mit einem Lachen, das Bitteres kennt,
aber, danach wurde es besser,
wissend: sie ist eine Überlebenskünstlerin –
dass sie es, was immer auch kommt,
überstehen wird.

Ich werde ein tief
verwittertes Behältnis.
Ich werde die Frau, nach der ich mich gesehnt habe,
die mütterlich Liebende
mit starken und zärtlichen Armen,
die wachsende Tochter,
deren Erröten überrascht.

Ich werde die Vollmonde
und die Sonnenaufgänge.
Ich entdecke diese
Frau, die ich sein wollte,
die weiß, dass sie begreifen wird,
die weiß, dass sie genug ist,
weiß, wohin sie geht,
und mit Leidenschaft reist.

Die sich erinnert, dass sie kostbar ist,
aber weiß, dass sie keine Mangelware ist,
die weiß, dass sie viel ist,
viel zu geben hat.



*Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein..(*Paulo Coelho
)

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geschrieben am: 11.03.2018    um 22:17 Uhr   



Bei all den Entscheidungen die ich treffen musste
Die ich nicht treffen wollte

Bei all den Dingen, die ich tun musste
Die ich nicht tun wollte

In jenen Momenten, die ich nicht erleben wollte
Dennoch erlebt habe

Bei all den Wegen, die ich gehen musste
Nicht gehen wollte

In jeder Situation in der steckte
Sicher nicht stecken wollte

Und alles Andere was ich tat,
weil es getan werden musste
Nicht, weil ich es wollte

Da habe ich aufgehört

Mit Dir zu reden..
Dich um Rat zu fragen..
Dir zu berichten..

Nicht, weil ich es wollte

Weil

Du warst nicht da..





*You must love the desert, but never completely. Because the desert tests all men: it challenges every step, and kills those who become distracted. (*Paulo Coelho)

  TopZuletzt geändert am: 11.03.2018 um 22:21 Uhr von Soul_toucher
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geschrieben am: 13.03.2018    um 19:48 Uhr   

Der W - Zwischen Traum und Paralyse..


Dein Brunnen war zu tief und dunkel
Das Feuer ist kalt, und frisch die Wunden
Du hast gesucht, doch nichts gefunden
Bist schon lange weg von Zuhaus
Mann, wir ham uns gut geschlagen
Doch der Tod kommt immer ungeladen
Seine Küsse hinterlassen Narben
Alles nimmt seinen Lauf

Hast du vergessen dich zu retten
Oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen
Ja wir ernten was wir säen
Das Startsignal für meine Tränen

Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe
Irgendwo zwischen Traum und Paralyse

Erinnerungen die mir bleiben
Wie die Trauer in Worte kleiden
Lass dich in meiner Seele lesen
Alles löst sich auf, im Regen

Hast du vergessen dich zu retten
Oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen
wir ernten was wir säen
Das Startsignal für meine Tränen

Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe
Irgendwo zwischen Traum und Paralyse

In dieser Art der Einsamkeit
Ist man zu Hause, doch nie Daheim
Die Tage nur ein Klumpen Zeit

Mögen Engel dich begleiten
Beim Segeln durch seltsame Zeiten
Du siehst auf mich, mit tausend Augen
Lass dein Licht für mich scheinen

Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe

Irgendwo zwischen Traum und Paralyse




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