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Esels-Emo-Ecke

Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 21.05.2018    um 11:27 Uhr   
Blumfeld - So lebe ich

So lebe ich
in meinem Zimmer
Ein Wimpernschlag
Ein Zeitkristall
Ein Lied im Dunkeln
Ein blasser Schimmer
Ein schwacher Trost
Kein Einzelfall

Im Mittelpunkt
Zeitunterworfen
Ein Blatt Papier
Ein kleines Licht
Songs to remember
Atmen heisst Hoffen
Mein Körper singt
Ich denk an dich

Ein zweites Jetzt
Uns trennen Welten
Ein Schmerz, ein Riss
Ein Unterschied
Und Zärtlichkeit
Wenn wir uns uns halten
A certain Song
Ein Liebeslied

So schlägt mein Herz
Es schlägt in mir
Stunde um Stunde
Es schlägt für sich
Für dich und mich
jede Sekunde
So lebe ich
Einer von vielen
Kein Einzelfall

Ich über mich
Alles beim Alten
Ein wunder Punkt
Ein blinder Fleck
Thank you Satan
Ich kann mich spalten
Ein Selfmade Man
Ein Doppelblick

Ein Spiegelspiel
Seit dreissig Jahren
Ein Dornenboy
Ein Milchgesicht
Von Kopf bis Fuss
Mit Haut und Haaren
Aus Fleisch und Blut
Rein äusserlich

Im Selbstversuch
Den Schmerz zu lindern,
Ein neuer Sound
Ein neuer Sinn
Ich fühl mich schuldig
Ich will mich ändern
Ein frommer Wunsch
Kein Neubeginn

So schlägt mein Herz
Es schlägt in mir
Stunde um Stunde
Es schlägt für sich
Für dich und mich
jede Sekunde
So lebe ich
Einer von vielen
Kein Einzelfall

Ein neuer Tag
Kein neues Leben
Ein freier Markt
Bewegt die Welt
Besetzt die Nischen
Beherrscht die Sphären
Regiert die Nacht
Verteilt das Geld

Ein Widerstand
Mit andern Mitteln
Ein Wort, ein Weg
In erster Schritt
In der Erwartung
Durch dunkle Trritte
Ein Traumbild kommt
Und nimmt mich mit

Im Showgeschäft
Gefühle zeigen
Ein Protestsong
Von Geisterhand
Es ist so still
Ich sprech ins Schweigen
Ein schweres Nein
Von hier zur Wand

So schlägt mein Herz
Es schlägt in mir
Stunde um Stunde
Es schlägt für sich
Für dich und mich
jede Sekunde
So lebe ich
Einer von vielen
Kein Einzelfall

So lebe ich
Zu später Stunde
Ein schwaches Bild
Ein grauer Star
Ein Musicman
Dreht seine Runde
Ein Flug, ein Fall
Ein neues Jahr

Ein weisses Pferd
Ein schwarzer Vogel
Am toten Punkt
Dabei ein Clown
Ein Nichts, ein Niemand
Bei Nacht und Nebel
Ein Winterlicht
Ein Weltvertrauen

Ich brauche dich
Und kann es zeigen
Wir sind uns nah
Und doch so fern
Liebe ist möglich
Zwischen uns beiden
Ich ruf dich an
Ich hab dich gern

So schlägt mein Herz
Es schlägt in mir
Stunde um Stunde
Es schlägt für sich
Für dich und mich
jede Sekunde
So lebe ich
Einer von vielen
Kein Einzelfall

So lebe ich
Einer von vielen
Kein Einzelfall
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Nutzer: eselig
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geschrieben am: 22.05.2018    um 09:18 Uhr   
Tex - Wenn sie lacht


Im Saal steht ein Mädchen
riesen Lider rote Schuh
sie kann nachts nicht schlafen
sie sieht Gespenster
sie kämpft und sie dreht sich
keine Pause keine Ruh
oh es ist kalt
und regnet wenn sie weint

Aber oh wenn sie lacht
dann beten die Sterne und das Meer
und Weltraumpiloten kommen überall her
wenn sie lacht ist der Krieg vorbei
aber sie lacht nicht
sie wacht noch
sie denkt ihren Kopf
entzwei
Und sie ist immer noch so hungrig
warum ist die Welt so scheiß normal
sie würde nächtelang nicht rasten
sie würde verglühen
für einen Augenblick in echt
und sie wäscht längst nicht mehr in Unschuld
sie hat verraten und verkauft
und es ist immer noch so wenig
so zäh und so schwer
es ist häßlich und bitter wenn sie flucht

Aber oh wenn sie lacht
dann beten die Sterne und das Meer
und Monster auf Pfoten kommen überall her
wenn sie lacht ist der Krieg vorbei
jetzt ist nichts jetzt ist nachts
aber wartet bis sie lacht
dann beten die Sterne und das Meer
und Ägypter und Goten kommen überall her
wenn sie lacht ist der Krieg vorbei
jetzt ist nichts jetzt ist nachts
aber wartet bis sie lacht

Es ist nicht weit
es ist ein Keller und ein Strick
in Morpheus' Arme
und die Welt sinkt auf die Knie
spricht unter Tränen
DU BIST FREI
aber wenn du bleibst
wenn du scheinst

und oh wenn du lachst
dann beten die Sterne und das Meer
Genies und Idioten kommen überall her
wenn du lachst ist der Krieg vorbei
in der schwärzesten Nacht
kommt ein Licht
und kommt
mit Macht


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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 22.05.2018    um 21:19 Uhr   
Gustav - Abgesang

Ich bekenne mich schuldig
Die Welt tut mir weh
Drum zieh ich die Schlüsse
Wenn ich Schlüssel seh
Wenn innen wie außen, so
Blind sind wie wir
Dann hilft nur das warten
Das Trinken von Bier

Ja auch ich unterschreibe
Nun die Petition
Ich bin für mehr Logik
Für mehr Konzentration
Rebelliere im Stillen
Diskutiere banal
Wenn man vieles verliert
Ist dir vieles egal

Ich habe beschlossen
Ich gehe konform
Ich stelle mich richtig und entspreche der Norm
Ich wollte viel ändern
Und die Jahre sie vergehen
Und ich hab nichts bewirkt
Und es blieb alles stehen
Drum zieh ich die Schlüsse
Wenn ich Schlüssel seh
Ich wähl den Weg des geringsten
Denn der andere tut so weh, so weh, so weh

Drum singet ihr Vögel
Tschiep Tschiep Tscharipp
Drum singet ihr Vögel
Denn ich sing jetzt mit

Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp

Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp
Tschiep Tschiep Tscharipp
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 23.05.2018    um 14:34 Uhr   
Blumfeld - In der Wirklichkeit

Du hast bis jetzt noch nicht kapiert,
Was um Dich rum geschehen ist,
Dass Deine Welt den Glanz verliert,
Und nichts mehr so wie vorher is'...

Hast immer nur an Dich gedacht,
Geglaubt, dass Dir so nichts passiert,
Du hast es Dir bequem gemacht,
Plötzlich bist Du aufgewacht - in der Wirklichkeit...

Du hast Dich gerne weggeduckt,
Wenn's wegen Dir Probleme gab,
Ansonsten jeden Scheiss geschluckt,
Bei ander'n nicht an Hohn gespart...

Du bist gut damit durchgekommen,
Brav mitgespielt, nicht aufgemuckt,
Und mit der Strömung mitgeschwommen,
Jetzt bist Du endlich angekommen - in der Wirklichkeit...

Du fühlst Dich leer und ausgebrannt,
Fragst Dich wo Deine Freunde sind,
Sie sind vor Dir davongerannt,
Weil jeder Deine Launen kennt...

Nie hast Du Dich wem anvertraut,
Dich nie zu jemandem bekannt,
Du hast so gern herabgeschaut,
Dein Luftschloss nur auf Sand gebaut - in der Wirklichkeit...

Du hast die Zeichen ignoriert,
Und Dich dabei verspekuliert,
Jetzt stehst Du da und tust schockiert,
Du traust Dich nicht mehr vor die Tür,
Doch es gibt kein Alibi dafür...

Du warst von Dir sehr überzeugt,
Davon, dass Dir die Welt gehört,
Du hast Dich - scheints - zu früh gefreut,
Und Dir nur alles selbst zerstört...

Jetzt macht die Zukunft Dich verrückt,
Es nützt Dir nichts, dass Du bereust,
Du weisst, es führt kein Weg zurück,
Ich grüsse Dich, und wünsch' Dir Glück - in der Wirklichkeit...
  TopZuletzt geändert am: 23.05.2018 um 19:10 Uhr von BornToBeEsel
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geschrieben am: 24.05.2018    um 13:07 Uhr   
Niels Frevert - Blinken am Horizont

Findest du das lustig,
Mir einen Klingelstreich zu spielen,
In der Dämmerung des Abends
Deiner Beerdigung.

Gut getarnt als Taube
Vom Dach gegenüber,
Dich aus dem Staub zu machen
Ohne Telefonnummer.

Ich würd' dich gern mal anrufen,
Es wär' schön, wenn du mir schreibst,
Eine Postkarte mit Grüßen aus dem Jenseits
Von einem Fischerboot
Im Sonnenuntergang.

Du siehst mich – Blinken am Horizont

Eine Zeitlupengardine,
Kneipenschlägerei
Am Morgen deines Geburtstags
Und dazu Melodei.

Im Hintergrund die Jukebox
Durchs verrauchte fahle Licht.
Du kannst nicht immer siebzehn sein,
Liebling, das kannst du nicht.

Ich würd' dich gern mal anrufen,
Es wär' schön, wenn du mir schreibst,
Eine Postkarte mit Grüßen aus dem Jenseits
Von einem Fischerboot
Im Sonnenuntergang.

Du siehst mich – Blinken am Horizont

Ich kann jede Zeile mitsingen,
Wenn Dein Lieblingslied erklingt,
Du mit Rotwein und Gilbert Becaud,
Französischem Akzent.

Komm und leg deine Probleme
Auf den Tisch hier, die dich quälen.
Die Zeit wird einmal kommen,
Um sie vorzunehmen.

Ich würd' dich gern mal anrufen,
Es wär' schön, wenn du mir schreibst,
Eine Postkarte mit Grüßen aus dem Jenseits
Von einem Fischerboot
Im Sonnenuntergang.

Du siehst mich – Blinken am Horizont
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 24.05.2018    um 22:48 Uhr   
Farin Urlaub - Bewegungslos

Du hattest Recht,
als du gesagt hast
es wäre gar nicht schlecht
nur noch das zu tun,
was uns tatsächlich freut.

Denn wer nur schweigt,
weil er Konflikte scheut,
der macht Sachen die er hinterher bereut.
Und das ist verkehrt,
denn es ist nicht so schwer
jeden Tag zu tun als obs der Letzte wär.
Und du schaust mich an
und fragst ob ich das kann.
Und ich denk ich werd mich ändern irgendwann.

Jetzt ist es Nacht.
Wir haben geschlafen und nicht daran gedacht,
das es keinen gibt der hier über uns wacht.
Jetzt bleibt kaum Zeit.
Die Luft wird langsam knapp.
Wir umarmen uns, denn dies wird unser Grab
- für die Ewigkeit in Dunkelheit
Wir verharren in Bewegungslosigkeit

Wie totgeboren, wie eingefroren.
Noch ein letzter Kuss und dann sind wir bereit.
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 25.05.2018    um 21:13 Uhr   
Julia Engelmann - Stille Wasser sind attraktiv

Ich, ich bin ein Nerd, aber kein schicker Hipster,
mehr ein Vieldenker, voll Hirngespenster
ich surfe auf keiner Mode-Klischee-Retro-Welle ich surfe im Internet
such Lesebrillengestelle für echte Augen,
um Bücher zu lesen und Texte zu schreiben
und nicht um Fotos zu schießen und mich bei Facebook zu zeigen

Und manchmal hab ich das Gefühl, ich bin anders und allein
keiner scheint mir ähnlich und keiner scheint mir nah zu sein,
und manchmal hab ich das Gefühl, niemand ist wie ich,
Ein Platz, an den ich passe – den gibt es für mich nicht
Aber warum bin ich anders und was muss noch passieren?
Ich mein‘, was mach ich falsch? Ich will doch bloß dazugehören.
Aber wozu denn gehören? Und was soll das denn heißen,
weil wir alle doch anders und dadurch wieder gleich sind

Und es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form
Es geht doch um den Einzelfall, viel mehr als um die Norm
Es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie
Und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.

Es geht auch darum, dass wir uns kennen,
mehr als, dass wir mal einsam waren
und es geht nicht um das, was uns trennt,
sondern um das, was wir gemeinsam haben
Es geht nicht ums gewinnen,
sondern darum, dass du kämpfst
es geht nicht um den Takt an sich,
sondern darum dass du danced,
Es geht nicht drum, was wir haben,
sondern um, was wir daraus machen
Es geht nicht um den Witz an sich,
sondern darum dass wir lachen
Es geht nicht drum, was wir tragen, wie wir lächeln, wie wir reimen
Es geht darum, was wir sagen, ob wir echt sind, was wir meinen.
Vielleicht geht’s nicht ums Happy End,
sondern mal heute nur um die Geschichte.
Vielleicht geht’s nicht darum, ob ich anders,
sondern darum, dass ich Ich bin
Vielleicht geht’s nicht darum, die ganze Welt zu erfassen
und alles zu verstehen
Vielleicht geht’s darum „Hakuna Matata“ zu sagen
und einfach mal gerne zu leben.

Weil, es geht doch um den Inhalt, viel mehr als um die Form,
Es geht um deinen oder meinen Einzelfall, viel mehr als um die Norm
Es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie
und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.

Und was soll das überhaupt heißen?
Was soll das überhaupt heißen, jemand ist sonderbar und eigenartig,
das sind doch bloß Synonyme für besonders und für einzigartig
Jemand sagt dir: „Du bist anders“, Dann denk dir für dich: „Anders ist nicht falsch, ist bloß 'ne Variante von richtig“

Und wer andere abgrenzt, grenzt sich selber ein
Wer andere Schwach macht, glaubt nicht stark zu sein
ich mach mein Herz weit und lass Leben rein,
weil ich dran glaube gut genug zu sein

Und dann treff' ich dich…
Und du siehst mich und du nimmst mich wahr,
Bist bei mir und bist für mich da,
Nimmst meine Schatten und machst die Sicht klar,
machst mich wahrhaftig, machst mich sichtbar
Und auf den ersten Blick bin ich vielleicht nicht so cool,
für manche vielleicht sogar langweilig.

Aber ich hör dir gerne beim reden zu und ich mag deinen Klang,
weil ich dich mag und wie wir die Welt für uns drehen
und dadurch wirst du für mich schön
Und ich finde meinen Platz und ich finde meinen Raum in der kleinsten gemeinsamen Schnittmenge aus deiner und aus meiner Welt
Wir sind unser kleinstes gemeinsames Vielfaches,
Wir sind das, was uns zusammen hält,
Und wir beide, wir sind mehr als die Summe unserer Teile
Wir beide sind so viel mehr als die Stunden, die wir teilen,
Wir beide sind so viel merkwürdig eigentlich, dass ich das jetzt erst geblickt hab

Es geht um den Inhalt, viel mehr als um die Form,
Es geht um deinen und um meinen Einzelfall viel mehr als um die Norm, es geht nicht um Physik, sondern um Phantasie,
Und vor allem geht’s ums Was, viel mehr als um das Wie.
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 26.05.2018    um 12:18 Uhr   
Stephan Sulke - Ich hab dich bloss geliebt

Ich hab‘ dich tausendmal gesucht,
wie oft hab‘ ich dich schon verflucht.
Ich bin dir hinterhergerannt,
hab‘ dich aus meinem Hirn verbannt
und immer wieder und immer wieder,
hab‘ ich dich bloss geliebt.

Ich hab‘ dich tausendmal geträumt,
ich hab dich jedesmal versäumt,
Ich hab dich zögernd angefasst
Ich hab dich jedesmal verpasst
Und immer wieder und immer wieder
Hab ich dich bloss geliebt

Ich bin mancher Frau schon unterlegen
Hab in manchem Bett gelegen
Hab gestöhnt und mich gewunden
Dich nicht mehr gefunden
Und die Lippen wund von andern Küssen
Hab ich an dich denken müssen
Mich an fremder Haut gerieben
Bin dir treu geblieben

Wieviele leere Stunden schon
Sass ich wie dumm vorm Telephon
Und hab gehofft in meinem Wahn
Dabei nur meine Zeit vertan
Und immer wieder und immer wieder
Hab ich dich bloss geliebt

Ich nahm dich in mein Herz hinein
Nur um allein mit dir zu sein
Ich hab die Augen zugemacht
Und dich in Farbe ausgedacht
Und immer wieder und immer wieder
Hab ich dich bloss geliebt

Andre Arme haben mich gehalten
Keiner hat mich festgehalten
Andern Frauen die zu mir kamen
Gab ich deinen Namen
Andre Hände streiften meine Beine
Keine waren so wie deine
Manche hab ich ausgezogen
Hab dich nie betrogen

Ich hab dich tausendmal gesucht
Wie oft hab ich dich schon verflucht
Ich bin dir hinterhergerannt
Hab dich aus meinem Hirn verbannt
Und immer wieder und immer wieder
Hab ich dich bloss geliebt

Ich hab dich tausendmal geträumt
Ich hab dich jedesmal versäumt
Ich hab dich zögernd angefasst
Ich hab dich jedesmal verpasst
Und immer wieder und immer wieder
Ich lieb dich immer noch
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 27.05.2018    um 17:51 Uhr   
Rödelheim Hartreim Projekt - Keine ist

Ich erwache jeden Morgen mit Tränen auf den Wangen
Lache gegen Sorgen über Szenen, die schon längst vergangen
Ich bin gefangen von Tönen, die schön klangen
Doch die Engel, die sie sangen, verwandelten sich in Schlangen
Sie verlangen jetzt ihre Dienste zurück
Stück für Stück zerfressen sie mein Glück
Bedrückt doch aufrecht wie der Mann, der ich bin
Nehm ich es hin und erahne den Sinn
Gewinn, Verlust das Schweben im Beben
Die Sonne im Regen, die Leere, der Segen
Glück hegen und pflegen, zu nehmen und zu geben
So spielt das Leben, so ist es eben

Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du

Ich vermisse eine Nähe und sehe es ein
Da ist ein Riss in meiner Seele und ich stehe allein
Vor dem Sein, dem Nichtsein, der Pein in meinem Keim
Ein Herz, das liebte rein wird zu Stein nur zum Schein
Und mein war rein wenn auch nicht das reinste
Die Frage war die kleinste, der Faden der feinste
Einst gegeben, so wird's genommen
Wie Kinder unbesonnen, wie gewonnen so zerronnen
Gesponnen die Fäden, so wird man sie weben
Das Schweben im Beben ist nicht zu beheben
Ein Nehmen und Geben, was helfen all die Reden?
So spielt das Leben, so ist es eben

Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du

Ich höre eine Stimme, obwohl sie nicht mehr spricht
Ich schwöre, wenn ich's dimme, dann bricht sie durch das Licht
Ihr Gesicht, das schön und schlicht ist, nicht entwischt
Man sagt, sie erblich, doch sie ist dicht, so dicht, so dicht
An meinem Ich, dichter denn sie je war
Es tut weh, doch ich denke ich seh klar
Sie steht da und nur, ich kann sie sehen
Ich möchte bei ihr stehen, ich werde zu ihr gehen
Wehender Wind, sehendes Kind
Eilt nun geschwind, dorthin, wo es beginnt
Nimmt wie gegeben das Ende vom Streben
So ist es eben

Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Keine ist, keine Andere ist
Wie du
  TopZuletzt geändert am: 27.05.2018 um 17:56 Uhr von BornToBeEsel
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geschrieben am: 28.05.2018    um 01:08 Uhr   
Alex Diehl - In meiner Seele

Als ich sagte: "Ich Lieb Dich, für immer.", war das wie ein Moment ohne Zeit.
Und als Du sagtest: "Für mich sind's nurnoch Trümmer.", hab ich nie wieder so geweint.

Du warst hier, In Meiner Seele!
Und bist jetzt meileinweit entfernt.
Wenn ich in Liedern von Dir erzähle, war das jede Träne wert.
Jede Träne wert.

Hier scheint keine Sonne, seitdem Du gegangen bist.
Nur ein paar Lichter fallen durch die Jalousie.
Ich werd's nie verstehen können, denn ich lieb Dich noch immer und wo Do auch bist.
Ich vergess' Dich nie.

Du warst hier, In Meiner Seele!
Und bist jetzt meileinweit entfernt.
Wenn ich in Liedern von Dir erzähle, war das jede Träne wert.
Jede Träne wert.

Und jeden Tag wünsch' ich mir Du wärst hier!
Auch wenn es heißt, dass ich verlier'!

Du warst hier, In Meiner Seele!
Und bist jetzt meileinweit entfernt.
Wenn ich in Liedern von Dir erzähle, war das jede Träne wert.

Denn Du warst hier, In Meiner Seele!
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geschrieben am: 29.05.2018    um 11:54 Uhr   

Johannes Falk . Verlaufen

Ich hab mich wieder mal verlaufen
Hab mich in meinem Kopf verstrickt
Bin gerade dabei meine Seele zu verkaufen
An eine Macht, die mich fast erstickt
Hab mich wieder von Dämonen bestechen lassen
Und werd die Geister, die ich rief, nicht mehr los
Und jetzt irre ich hier auf dunklen Strassen
Fühl mich beobachet nackt, blind und bloss

Wie lang muss ich aus Fehlern lernen
Immer den gleichen Test bestehen
Wann hör ich auf mir selbst zu schaden
Und tausend Umwege zu gehen
Ich will wieder in deiner Liebe eintauchen
Und muss dich fragen ob du mir hilfst
Um meine Fesseln gegen Freiheit einzutauschen
Weil du bleibst wie du bist, weil du bleibst wie du bist

Ich hab mich wieder mal verlaufen
Hab meine Kräfte falsch eingeschätzt
Und steh' jetzt wieder vor einem Scherbenhaufen
Fühl mich fehl am Platz, irgendwie ausgesetzt
Und nun lieg ich da und leck' meine Wunden
Bedauere mich und tu mir selber leid
Und zähl die Tage, Stunden und Minuten
Bis du mich wieder findest und du mich befreist

Wie lang muss ich aus Fehlern lernen
Immer den gleichen Test bestehen
Wann hör ich auf mir selbst zu schaden
Und tausend Umwege zu gehen
Ich will wieder in deiner Liebe eintauchen
Und will dich fragen ob du mir hilfst
Um meine Ketten gegen Freiheit einzutauschen
Weil du bleibst wie du bist, weil du bleibst wie du bist


Wie lang muss ich aus Fehlern lernen
Immer den gleichen Test bestehen
Wann hör ich auf mir selbst zu schaden
Und tausend Umwege zu gehen
Ich will wieder in deiner Liebe eintauchen
Und will dich fragen ob du mir hilfst
Um meine Schwerkraft gegen Freiheit einzutauschen
Weil du bleibst wie du bist, weil du bleibst wie du bist

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"Autor"  
Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 02.06.2018    um 10:53 Uhr   
Massendefekt - Tote Liebe

Es ist schön bei dir zu sein, ich schaue gern bei dir vorbei,
schwerelos ist unsere Welt, mit dir fühle ich mich frei,
wenn ich in deine Augen seh, dann sehe ich das Meer,
nicht an dich zu denken, fällt mir unendlich schwer,

und es dauert nicht mehr lang, dann werden wir uns sehn,
auf dem Siegeszug ins Jenseits, auf den höchsten Wolken gehen,
wir werden die Ewigkeit erobern, so wie wir es einst taten,
ich werde warten,

ich weiss du denkst sehr oft an mich, doch es muss weitergehn,
so bleibt die Erinnerung, bis wir uns wiedersehn,
das ist immer der Moment, in dem alles sinnlos scheint,
das sind die Stunden, wenn man um den andern weint,

doch es dauert nicht mehr lang, dann werden wir uns sehn,
auf dem Weg in die Heimat, auf den längsten Brücken gehn,
wir werden die Ewigkeit erobern, so wie wir es einst taten,
ich werde warten,

egal wie du dein Leben lebst, ich werde dir verzeihn,
denn wann das Schicksal uns vereint, weiss nur der Tod allein,
es ist nicht das Ende, wir fangen nur noch einmal an,
es ist nicht das Ende, es ist bloss ein Neuanfang,

kannst du mich hören, kannst du mich hören,
kannst du mich hören, kannst du mich hören,
kannst du mich hören, kannst du mich hören,
kannst du mich hören, kannst du mich hören,

doch es dauert nicht mehr lang, dann werden wir uns sehn,
ich werde Dich niemals vergessen, kannst du das verstehen,
wir werden die Ewigkeit erobern, ich weiss du denkst sehr oft an mich,

wir werden die Ewigkeit erobern, denkst du auch noch an mich
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geschrieben am: 02.06.2018    um 11:01 Uhr   
Planlos - Wenn es regnet

Meistens sitzt sie hier allein
Schaut den Wellen nach und weint
So träumt sie sich weit weg von hier
Nasses Salz auf ihrer Haut
Reißt alte Wunden auf
Viel zu lang gab's keinen Regen mehr

Denn sie weiß, wenn es regnet,
Dann ist sie nicht allein!
Denn es heißt, wenn es regnet,
Dass irgendwo ein Engel weint!

Meistens sitzt sie hier allein
Schaut den Wellen nach und weint
Mit den Gedanken so weit weg von hier
So treibt sie immer weiter raus
Und in den Wellen stirbt ihr Traum
Viel zu lang gab's keinen Regen mehr

Doch sie weiß, wenn es regnet
Dann ist sie nicht allein
Denn es heißt, wenn es regnet
Dass irgendwo ein Engel weint

Ihr Blick ist scheu, ihr Herz so schwer
Und oft erträgt sie es nicht mehr
Doch sie weiß, wenn es regnet
Dann ist sie nicht allein

Und sie weiß, wenn es regnet
Dann ist sie nicht allein
Denn es heißt, wenn es regnet
Dass irgendwo ein Engel weint

Ihr Blick ist scheu, ihr Herz so schwer
Und oft erträgt sie es nicht mehr
Doch sie weiß, beim nächsten Regen
Wird auch sie ein Engel sein
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 02.06.2018    um 11:18 Uhr   
Blumfeld - Der Wind

Ein Wind weht um das Haus und immer wieder
wach ich aus Träumen auf und geh umher
mein Kopf ist schwer und fühlt sich an wie Fieber
ich will zu mir zurück und find den Weg nicht mehr

Alles um mich rückt in weite Ferne
ich schrumpfe und verirre mich im Flur
die Erde bebt, mir ist als sah ich Sterne
doch in der Dunkelheit verliert sich ihre Spur

Die Nacht in meinen Augen nimmt kein Ende
ich fühl mich schwach und will um Hilfe schreien
ich sehe schwarz und mal es an die Wände:
Laß dieses Reich nicht mein zu Hause sein!

Und draußen weht der Wind und immer wieder
fall ich ins Nichts zurück und geh umher
ich sing beim Gehen vor mich hin
damit ich weiß, daß ich noch bin
und der Wind, er weht - und fährt mir in die Glieder

Es kommt mir vor als hört ich jemand reden
der Wind treibt draußen Regen über's Land
ein kleines Kind kommt mir im Flur entgegen
es redet wirr und drückt mich an die Wand:

"Ich kam die falschen Götter zu entthronen
ich kam und sah mich gegen sie verlieren
jetzt sitzt ich hier und zähl meine Dämonen
und will die Welt mit Fragen bombardier'n

Wer soll noch kommen um Euch zu erlösen?
Ihr habt alles verraten und verkauft
Ihr seid verlor'n - die Guten wie die Bösen
ich seh Euch zu wie Ihr um Euer Leben lauft

Und immer weht der Wind und immer wieder
fall ich ins Nichts zurück und geh umher
ich sing beim Gehen vor mich hin
damit ich weiß, daß ich noch bin
und der Wind, er weht - und singt mir seine Lieder"

Mein Herz wird schwer, ich spür die Glieder zittern
das Kind verstummt und läßt mich weiterziehen
mein Schädel brummt: Du darfst nicht so verbittern!
ich geh umher und will doch niederknien:

Ich hab versucht den Widerspruch zu leben
ich hab versucht einfach ich selbst zu sein
es hat nicht funktioniert, es ging daneben
das Leben selbst scheint mir ein Fluch zu sein

Nichts was ich berühre ist von Dauer
nichts bringt das Verlorene zurück
das Einzige was bleibt ist meine Trauer
der Schmerz und die Erinnerung an das Glück

Und immer weht der Wind und immer wieder
fall ich ins Nichts zurück und geh umher
ich sing beim Gehen vor mich hin
damit ich weiß daß ich noch bin
und der Wind, er weht - weht immer wieder

Ich hör den Wind aus alle Ritzen pfeifen
den Flur entlang und folge seinem Ruf
ich spür wie seine Lüfte mich umkreisen
und fahre schweißgebadet durch den Spuk

Halb schwebe ich, halb häng ich in der Leere
und komm zum Schluß in meinem Zimmer an
da lieg ich nun, ganz so als ob ich wäre
und frag den Wind was ich noch tun kann

Soll ich der Hoffnung neuen Glauben schenken?
Hat sie mich nicht so oft verrückt gemacht?
ich dämmer vor mich hin und hör mich denken:
Laß Deine Träume länger dauern als die Nacht!

Und draußen weht der Wind und immer wieder
wach ich am Morgen auf und geh umher
ich sing beim Gehen vor mich hin
damit ich weiß, daß ich noch bin
und der Wind, er weht - und ich sing meine Lieder
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geschrieben am: 05.06.2018    um 17:03 Uhr   
Kid Kopphausen - Wenn ich dich gefunden hab

Wenn ich dich gefunden hab, bringst du mich dann nach Haus?
Die Jahre sind vergangen, ich ging niemals ein, immer nur aus
Und dieses Labyrinth, in dem ich mich versteckt hab
Ist mit der Zeit so hoch gewachsen, dass es meine Sicht verdeckt hat

Diese Welt voller Farben, wunderschön und nie trist
Alles was blieb ist der Rahmen, aus dem sie gefallen ist

Ich hab nach Schätzen gegraben, ich stand knietief im Dreck
Ich hatte meinen Kopf in den Wolken und auf einmal war er weg
Ich hatte die Taschen voller Gold, ich durchkreuzte das Meer
Und ja, ich hatte mal eine Heimat, aber das ist lange her

Dieses Bild hatte Farben, so rein und so still
Alles was blieb ist der Rahmen, aus dem ich fallen will

Auf all meine Fragen hab ich Antwort ertragen
Hab alles gefunden, wonach ich gesucht hab, mein Herz
Doch jetzt finde ich den Weg nicht mehr zurück
Zurück zu dir
Zurück zu dir

Ich weiß die Chancen steh'n schlecht
Doch wenn du mich siehst, dann halt mich fest
Halt mich fest
Und lass nie wieder los, mein Herz
Nie mehr

Ich hielt den Himmel in den Händen
Ich sang der Angst ins Gesicht
Ich hab alle Mauern überwunden
Ob sie nun wollten oder nicht
Und ich packte das Schicksal am Kragen
Ich zog der Wehmut an den Ohr'n
Ich hab das Monster gekillt, doch dann den Faden verlor'n
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geschrieben am: 05.06.2018    um 17:16 Uhr   

Marcel Brell & Alin Coen - Wo die Liebe hinfällt

Zweitausendeins mit dir an der Hand,
Ohren auf Druchzug und Kopf durch die Wand.
Und weil es nicht ging, wollte ich's um so mehr.
War alles viel zu schwer.
Du meintest den Sommer und ich meinte dich.
Du warst ungefragt die Antwort für mich.
War eigentlich klar, bei so viel Gewicht,
dass das irgendwann zerbricht.

Wo die Liebe hinfällt,
steht sie wieder auf.
Ich weiß du kannst kein Blut sehn,
komm ich mach n' Pflaster drauf.
Und der Rest geht von alleine,
du weißt das es nicht eilt.
Und jetzt hör mal zu kratzen,
weil das sonst nicht verheilt.

Zweitausendvierzehn schau ich nochmal zurück.
Hab dich so gehasst,
jetzt wünsch ich dir Glück.
Was ich in dir sah,
konntest du gar nicht sein.
Es wird Zeit dir zu verzeihn.

Wo die Liebe hinfällt,
steht sie wieder auf.
Ich weiß du kannst kein Blut sehn,
komm ich mach n' Pflaster drauf.
Und der Rest geht von alleine,
du weißt das es nicht eilt.
Und jetzt hör mal zu kratzen,
weil das sonst nicht verheilt.
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geschrieben am: 07.06.2018    um 00:24 Uhr   

Clueso – Barfuß

Hier und da komm ich auf die Idee
Ein andern Weg zu gehen
Mal verspielt und mal gefasst
Manchmal macht mir der Nase nach
Einfach das unbeholfne Spaß
Beweg mich gerne mal im Kreis
Doch jeder noch so kleine Teich,
sollte verbunden sein zum Meer
Immer wenn ich was neues ausprobier
Lauf ich wie Barfuß über Glas
Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt, wie es ist
Fast schon, wie gewohnt

Wenn mich das Neue dann berührt
Tanz ich zuerst für mich allein
Dann mach ich all die ander'n wach
Doch immer wenn was neu beginnt
Sagt auch etwas in mir das wars

Doch ich fühl mich federleicht
Weil es sich fast immer lohnt
Und so erscheint das nichts so bleibt wies ist
fast schon wie gewohnt
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geschrieben am: 07.06.2018    um 00:30 Uhr   

Soolo - Sieben Milliarden

Manchmal krieg ich's nicht hin
Wirklich zu glauben
Dass die Guten gewinnen und an die Menschen da draussen
Doch immer wenn du mich ansiehst weiß ich dass mein Blut noch fliesst
Menschen sind seltsam, Menschen sind feige, sie machen kaputt aus Frust und Langeweile
Doch immer wenn du mich ansiehst weiß ich dass mein Blut noch fliesst
Es sind 7 Milliarden da draußen
Doch wenn ich die Augen schließ
Hab ich nur einen vor Augen
Hab ich nur einen vor Augen
7 Milliarden da draußen
Doch wenn ich die Augen schließ
Hab ich nur einen vor Augen
Den ich niemals, niemals gehen ließ

Es ist mir so egal, dass alles mal endet
Denn jetzt bist du hier und nicht ein Tag ist verschwendet
Und immer wenn du mich ansiehst weiß ich dass mein Blut noch fliesst
Menschen sind seltsam, und ich bin es auch
Geboren zum fliegen doch viel zu selten getraut
Aber wenn immer du mich ansiehst gehen meine Flügel auf

Es sind 7 Milliarden da draußen
Doch wenn ich die Augen schließ
Hab ich nur einen vor Augen
Hab ich nur einen vor Augen
7 Milliarden da draußen
Sind mit mir unterwegs
Doch ich hab nur einen vor Augen
Um den es wirklich geht
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 07.06.2018    um 00:33 Uhr   

KUULT - Wenn du lachst

Ganz egal wie viele Schritte noch vor dir liegen,
wie lang es auch dauern wird.
Wenn du fast schon am Ende bist
kurz bevor deine Hoffnung stirbt.
Sogar wenn du mal scheiterst,
das Leben geht weiter, kein Problem, wenn du's mal versaust.

Fehler sind menschlich, du kennst mich und ich kenn dich auch.
Alles wird gut, wenn du nach vorne schaust.

Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, steh ich hinter dir.
Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, so wie du hinter mir.

Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir - niemals allein.
Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir -
niemals allein.

Ganz egal wie viele Fehler ich mach, selbst wenn ich alles verlier,
ist da ein Mensch, der aufpasst.
Ich rede von dir.
Und auch wenn ich mal fall, weil ich viel zu schnell lauf,
bist du da und hilfst mir wieder auf.

Fehler sind menschlich.
Du kennst mich und ich kenn dich auch.
Alles wird gut, wenn ich nach vorne schau.

Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, steh ich hinter dir.
Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, so wie du hinter mir.

Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir - niemals allein.
Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir -
niemals allein.

Ich steh hinter dir so wie du hinter mir.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir.

Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, steh ich hinter dir.
Und wenn es schwer fällt im Leben und nichts funktioniert, so wie du hinter mir.

Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir - niemals allein.
Und wenn du lachst und wenn du weinst,
lass es raus und fühl dich frei.
Ich steh hinter dir so wie du hinter mir -
niemals allein.

Und wenn du lachst und wenn du weinst.
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Nutzer: PrinzessinPoppy
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geschrieben am: 07.06.2018    um 17:45 Uhr   


Quelle : Google Bilder Suche


Ich war hier


https://www.youtube.com/watch?v=tRg_CVZ-tvw

https://www.youtube.com/watch?v=XxNj87qIepU


Ich werd in meine Hand tätowiern: "Ich lass los".
Ich will auch meinen Kopf formatiern - er wehrt sich bloß.
Und wenn ich glaub, ich hab mich gefangen,
dann kippt's auch schon, doch ich will nichts verlangen.
Es sieht zwar nicht nach Chancen aus,
doch den Kurs, den halt ich - volle Kraft voraus.

Ich schreib' auf deine Mauer: "Hier ist die Tür".
Und ich renne fest dagegen, damit ich irgendetwas spür'.
Und je mehr ich deine Nähe such', desto weiter rückst du fort.
Und obwohl ich mich dafür verfluch', werf ich die Hoffnung nicht ganz über Bord.


Die Lösung fehlt und ich überleg: "Ich muss ganz weit weg",
also mach ich mir den Plan - und beweg' mich nicht vom Fleck.
Und wenn ich glaub, ich hab's überwunden, wird gleich ein neuer Anlass erfunden.
Ich versuchs, schau her!
Schon wieder ein Versuch mehr!

Ich schreib auf deine Mauer: "Dies ist der Weg".
Und ich kratze an den Fugen, damit sich irgendetwas regt.
Und je länger ich auf der Stelle trete, desto mehr verliert's an Sinn.
Weil es nicht mal einen Schritt weiter geht, ich verlier' mich bloß darin.

So sehr ich es bedauer', schaff ich's nicht bis zu dir.
Und ich schreib auf deine Mauer "Ich war hier" .
Und je weiter ich mich dann entfern', desto leichter fällt's, zu verstehen.
Ich weiß, du magst mich auch sehr gern - mit etwas Abstand versehen




Das letzte Lied


https://www.youtube.com/watch?v=9tR4G02bxcQ

https://www.youtube.com/watch?v=H6Sm_jbIR5E


Dieses ist bestimmt das letzte Lied,
das ich für dich schreibe,
weil es mich zu neuen Ufern zieht
und ich sonst stehen bleibe.

Lang hab ich versucht dich zu verstehen -
muss mit Neuem befassen,
Weil wir jetzt getrennte Wege gehen.
Wird Zeit, dich los zu lassen.


Ich werd mich nicht mehr sehnen,
ich schreib ein neues Stück.
Werd dich nicht mehr erwähnen
und schau nicht mehr zurück.

Dieses ist bestimmt das letzte Lied,
das ich für dich singe,
weil um mich herum so viel geschieht:
Es gibt noch andre Dinge.

Ich werd mich nicht mehr sehnen,
ich schreib ein neues Stück.
Werd dich nicht mehr erwähnen
und schau nicht mehr zurück.

Dieses sind dann wohl die letzten Zeilen,
die ich an dich richte.
Dieses letzte Lied soll bei dir weilen,
bis ich ein neues dichte.


Die Welt besteht nicht nur aus Cupcakes und Regenbogen, auch aus poppen
  TopZuletzt geändert am: 07.06.2018 um 17:45 Uhr von PrinzessinPoppy
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 10.06.2018    um 21:54 Uhr   
Spaceman Spiff - Wände

Du kamst für den Strand unter den Füßen
und gingst mit Sand in den Schuhen.
Die Zukunft in deinem Blick
kam in der Gegenwart zu ruhen.

Du rennst erst im Kreis und dann gegen
dieses Leben aus Beton.
Und dein Mut baut sich ein Fahrrad aus Zweifel
und fährt darauf davon.

Lass dir vom Rausch nur die Sinne betören
und vom Kater danach dann das Leben erklären.

Deine Augen sprechen Bände
Deine Narben mein Bücherregal.
Doch du läufst weiter gegen Wände,
nur noch Wände über all.

Es läuft sich ganz gut
mit gebrochenen Beinen.
Ein gebrochener Wille
bringt dich zu Fall.

Und auf deinem Weg zwischen Stöcken und Steinen
hast du was verloren und es fehlt überall.
Und es kämpft sich ganz gut mit gebrochenen Armen,
ein gebrochener Wille schlägt dich zu Brei.

Und man könnte meinen, du hast deinen Willen nicht mehr dabei.

Und ich auf meiner Insel,
in diesem Meer aus allem, was kommt.
Meine Angst baut sich ein U-Boot aus Neugier
und taucht darin davon.
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 10.06.2018    um 21:58 Uhr   
Spaceman Spiff feat. Enno Bunger - Photonenkanonen

Es ist nicht die Luft,
die dir den Atem nimmt,
es ist nicht dein Auge das weint,
es ist nicht dein Leben,
das dich zu Boden ringt,
da ist wirklich nichts,
was alles verneint.

Denn auch wenn alle Photonen der Welt,
das nicht erleuchten können,
können alle Kanonen der Welt,
das nicht zerstörn.
Auch wenn alle Photonen der Welt,
das nicht erleuchten können,
können alle Kanonen der Welt,
das nicht zerstörn.

Es ist nicht die Angst,
die dich das fürchten lehrt,
es ist nicht alles,
was scheint.
Es ist nicht dein Schatten,
der dir den Rücken kehrt,
da ist niemals nichts,
was alles verneint.

Denn auch wenn alle Photonen der Welt,
das nicht erleuchten können,
können alle Kanonen der Welt,
das nicht zerstörn.
Auch wenn alle Photonen der Welt,
das nicht erleuchten können,
können alle Kanonen der Welt,
das nicht zerstörn.
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 10.06.2018    um 22:02 Uhr   
Marcel Brell - Schweigen mit dir

Schweigen Mit Dir Songtext
Ich klebe fest an deinen Lippen,
wir sprechen ohne jedes Wort,
mit dem Klopfen unsrer Herzen,
bilden wir einen Akkord.

Unsre Hände sind Magneten,
die sich finden um zu ruhn.
Deine Nähe gibt mir frieden,
ich muss gar nicht dafür tun.

ich kann - schweigen mit dir,
muss dir nichts sagen,
schweigen mit dir,
mit dir.
Schweigen mit dir.
Will dich nichts fragen.
Nur jetzt und Hier.
Schweigen mit dir.

Und wir schauen in den Himmel,
die Erde dreht sich von allein,
alles was wir dafür müssen,
ist einfach nur zusammen sein.

Zu beschreiben was ich denke,
krieg ich sowieso nicht hin,
also lausch' ich deiner Stille.
Nichts klingt auch nur - halb so schön.

Ich kann - schweigen mit dir,
muss dir nichts sagen,
schweigen mit dir,
mit dir.
Schweigen mit dir.
Will dich nicht fragen.
Nur jetzt und Hier.
Schweigen mit dir.

Schweigen mit dir,
muss dir nichts sagen.
Schweigen mit dir.
Nur jetzt und Hier.
Schweigen mit dir.
Nur jetzt und Hier
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Nutzer: BornToBeEsel
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geschrieben am: 10.06.2018    um 22:13 Uhr   
Tex - Hallo Julia

Der Himmel ist ein Dachgeschoss
mit Licht und Ofen an
und jemand die hier spanisch lernt
und sehr schön zaubern kann
Die Trambahn hat gewartet
und fuhr dann wieder an
die Tram hat keine Ahnung
was der Himmel alles kann

der Himmel ist ein Hühnchen
auf der Reise nach Berlin
mit einem Herz aus Argentinien
und der Sonne innendrin

der Himmel das bist du
das ist dein geliebter Kopf
mit deinen so geliebten Augen
und dem komisch kleinen Zopf

Hallo hallo hallo Julia
du haust meine Welt vom Stuhl ja
schau wie meine Ohren rot sind
schlafen können wir wenn wir tot sind
von Halle bis nach Herne
leuchten über uns die Sterne
ich glaub irgendwas geht los
Hallelujah du bist gross

Der Himmel ist ein Fussball
Frankreich gegen irgendwen
wie du sagst du bist so müde
du willst heute nichts mehr sehn

der Bruchteil eines Meters
da bin ich und hier bist du
wie du fragst und wie du bleibst
der Himmel macht kein Auge zu

der Himmel ist ein Nachtzug
wo am Bahnhof jemand steht
auf ihren Lieblingsspinner wartet
und mit ihm nachhause geht

Der Himmel ist die Nacht
in der du sagst ich hab dich so vermisst
in der dein Körper leuchtet
ich kann auf einmal wieder sehen
ich seh wie du ein Engel bist

hallo

Der Himmel ist ein Italiener
die Kamera ist neu
gibt sich im Dunkeln redlich Mühe
wir sind still und gut und scheu
Der Himmel ist die Ewigkeit
in diesem Augenblick
wenn wir uns mal verlieren
geh ich den ganzen Weg zurück

der Himmel ist ein Mondkalb
das auf die Erde scheint
es scheint auf einen Spinner
der am Schreibtisch sitzt und weint

das Mondkalb das ist nicht besonders schlau
es ist noch klein
doch es weiß in diesem Himmel
ist der Spinner nicht allein
da ist der Spinner nicht allein

Es fliegt uns
Es schläft uns
Es weiss und
Es meint uns

Es regnet
Es scheint uns
Es lacht und
Es weint uns

Es liebt uns
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geschrieben am: 12.06.2018    um 17:46 Uhr   

Blumfeld - Laß uns nicht von Sex reden

Laß uns nicht von Sex reden
ich weiß gar nicht, wie das gehen soll:
sich vereinigen
kann ich mehr als berühren und fühlen?
ich will kein Versprechen geben
beim Frühstück würde ich es brechen ohne zu wollen:
wie möchtest Du Dein Ei,
auf oder unter'm Tisch

Laß uns nicht von Sex reden
Dein Blut auf dem Laken
macht nichts
ist fest und fremd
aber wie war das, als Deine Brüste größer wurden?
und wie ist das jetzt, schwanger?

Laß uns nicht von Sex reden

Laß uns nicht von Sex reden
brauchst Du mich!
Du brauchst mich?!
ich beherrsche Dich
wolltest Du früher ein Junge sein?
jetzt gehörst Du zum "schwachen Geschlecht"
ich war im Fußballverein und pisse im Steh'n

Laß uns nicht von Sex reden
auf dem Küchentisch
ein Gedicht von Patti Smith:
female, feel male
sie schreibt: heftig ... schwach ... schwelgerisch
im Sommerrock sich legen lassen
von einem schmalhüftigen Jungen hinter der Kegelbahn
bluten ... den Höhepunkt erreichen ... den Bauch gefüllt bekommen

Laß uns nicht von Sex reden

Laß uns nicht von Sex reden
Du siehst ja, ich weiß gar nicht wie das geht
ich liebe Dich
am liebsten nackt
aber wie soll ich Dir nah sein,
wenn ich nicht weit genug von mir selbst entfernt sein kann
schließlich war ich im Fußballverein; Kick'n'Rush
wann hört Macht auf?
hier fängt Macht an!

Laß uns nicht von Sex reden
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Nutzer: BornToBeEsel
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Anzahl Nachrichten: 70

geschrieben am: 14.06.2018    um 15:12 Uhr   

Funny van Dannen - Räumliche Distanz

Wenn man so rumsitzt und sich so umschaut
sieht man die Welt rings umher.
Und wenn sie schön ist benimmt man sich so
als ob man ein Teil von ihr wär.
Wenn man so rumsteht und sich so umschaut
fällt vielleicht wieder mal Schnee.
Und es wird Abend, wo ist die Liebe?
Ist sie da wohin ich jetzt geh?

Während du lachst sind viele andere traurig.
Und wenn du stirbst werden viele einen Orgasmus haben.
Das hört sich schlimm an - ist es aber nicht ganz,
denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz!

Man kann seine Schönheit verkaufen
und mancher verkauft sein Geschick.
Man kann seine Kraft verkaufen
und manche verkaufen ihr Glück.
Manche verkaufen Geheimnisse
manche nehmen sie mit ins Grab.
Ich verkaufe meine Liebe,
das Beste was ich hab.

Während du schläfst haben andere Hunger.
Und während du frühstückst bringen andere sich um.
Das hört sich schlimm an - ist es aber nicht ganz,
denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz!

Wenn man so rumläuft und sich so umschaut,
sieht man vielleicht was - wer weiß.
Und es wird morgen, ist das die Freiheit,
fragst du sie nach ihrem Preis?
Was ist das Gegenteil von nichts
hab ich dich einmal gefragt.
Ist es etwas, oder alles?
"Küss mich" hast du gesagt.

Während du verliebt bist sind andere völlig verzweifelt.
Und während du verwöhnt wirst werden andere von Bomben zerfetzt.
Das hört sich schlimm an - ist es aber nicht ganz,
denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz!

Während du lachst sind viele andere traurig.
Und wenn du stirbst werden viele einen Orgasmus haben.
Das hört sich schlimm an - ist es aber nicht ganz,
denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz!
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