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geschrieben am: 26.01.2002 um 00:49 Uhr
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Mit dem Glauben an einen wahren Gott, könnten wir jedoch wenigstens unseren Seelenfrieden erreichen und unseren Mitmenschen gegenüber friedlich und gütig sein.
@ fratz wer aber kann urteilen, was überhaupt der "wahre gott" sei?
ich z.b. habe einen so ganz andere vorstellung "des göttlichen" wie dancer z.b. &
bin ich damit wenger friedlich & gütig im menschlichen miteinander? ;-)
Lichtdruide, die Hölle wie man sie sich damals vorgestellt hat, gibt es sicherlich nicht. Wohl aber, daß der Mensch von Gott getrennt ist.
@mr.dancer
wieviel götter gibt es denn? der, wenn ich ihn denn so nennen mag, an den ich glaube, ist mit einer trennung mensch-gott so gar nicht vereinbar..& ist mein "gott" damit weniger wahr?
Jedoch erklären sie auch nicht, warum gerade das Christentum in unserer ach so toleranten Gesellschaft ein solches Reizthema ist.
das scheint dir so.. der islam z.b. ist mE ein weitaus größeres reizthema, nur ist es eben nicht dein thema..
nicht alles ist so, nur weil es dir so scheint :)
Jap und Marx und seine Therorien haben sich in der Praxis bereits als unhaltbar erwiesen.
nun würfelst du aber durcheinander.. nicht die theorie ist gescheitert.., sondern der mensch ist noch nicht (jaja, ich glaube es wirklich) reif dafür.. & mit seiner äußerung zur religion, hat das scheitern des "sozialistischen systems" absolut nichts zu tun..
(zitat) du solltest dich besser informieren(/zitat)
vielleicht erstaunt es dich, dass der christliche glaube in den ursprungsländern der östlichen religionen genau so "in" ist, wie die östlichen religionen bei uns...
@schlau hast du irgendwo infos dazu? quellen, links, etc.pp?
Wenn man aber davon ausgeht daß Homosexualität in den meisten Fällen eine psychische Störung..
kann man genauso gut behaupten, dass es eine psychische störung sei, wenn ein mensch sich an eine religion bindet, weil er nicht selbst laufen lernen möchte..
Wohin führt uns denn diese heißgeliebte Freiheit ?
vielleicht dahin, dass wir aus eigener kraft WIRKLICH erkennen, was moralisch ist, ohne uns durch eine religion, die in unserer kulturgeschichte wesentlich zu morden & verbrechen geführt hat, berufen zu müssen.
und ich rede hier nicht von inquisition etc.pp. sondern davon, dass eben z.b. sexualität nicht nur auf der homosexuellen ebene derart tabuisiert & verteufelt wurde, dass so viele menschen als pervers degradiert, anders ihre ventile suchen müssen..
Die sich ständig wandelnde phänomenale Welt, gekennzeichnet durch gegenseitige Abhängigkeit und das Vorhandensein von Gegensätzen, wird von einer ewigen idealen Realität getragen, im Allgemeinen Gott genannt. Diese Realität ist in ihrer Existenz unabhängig, sie ist die Antwort auf die menschliche Vorstellung von Vollkommenheit.
@bluelama das vorhanden sein von gegensätzen siehst du als fakt? habe es nicht ganz verstanden.. mir erscheit es eher so, als wären diese gegensätze erst durch die zwei-weltentheorie platons & schließlich weiter im christentum (& vermutlich anderen wortreligionen ?!)in unserre vorstellung entstanden..
siehe die diffreenz, die dancer anspricht mensch <-->gott.
Ich muß eine andere Religion nicht für wahr halten, um sie zu tolerieren und zu akzeptieren, daß jemand ihr angehört.
wenn ich bluelama richtig verstanden habe, geht es in ihrer/sener ausführung eher um DIE religion per se, quasi im bereich der religionsphilosophie,.. nicht eine religion im sinne einer konfession.
Nun Gott, immer vorausgesetzt er existiert is noch nie besonders Tolerant gewesen, wenn man sich an die Bibel hält. Die überschreitung seiner Gebote wurden fast immer ziemlich hart bestraft..
..Wenn der Mensch frei sein will, OK, trotzdem wird er niemals ohne Regeln leben können. Ob sie nun von Gott kommen oder von anderen Menschen macht insofern nur dann einen Unterschied, wenn ich an die Unfehlbarkeit eines Gottes glaube. Menschen sind es hingegen nicht, auch Christen nicht, aber wir behaupten das auch garnicht.
@dancer
und warum dann vertraust du ihm? ist er nicht rachsüchtig? geradezu unmoralisch?
warum vertraust du ihm mehr als den menschen, die dir in ihrer art doch gleichen, warum nicht setzt du das vertrauen auf eine bessere welt in sie? ergo, warum vertraust du, als teil eben der menschen, nicht dir selbst?
gruss..
Geändert am 26.01.2002 um 00:53 Uhr von chicita |
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