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Toleranz ins unserer ach so aufgeklärten Welt

Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 23.01.2002    um 11:01 Uhr   
Hallo zusammen,


in den letzten Tagen ist mir hier im Forum eine Sache aufgefallen, die ich äußerst bemerkenswert finde:

Man ist tolerant, man akzeptiert homosexuelle, Muslime, Buddisten, Hinduisten usw.

Was man nicht mehr zu akzeptieren bereit ist und auch nicht mehr toleriert ist das Christentum bzw. Christen, die für ihren Glauben eintreten. Man wirft mit wissenschaftlichen Halbwahrheiten und Theorien um sich, nur damit man ja nicht über den Glauben nachzudenken braucht.
Die Wissenschaftsgläubigkeit unserer Gesellschaft, also auch in unserer Comunity hier geht inzwischen sogar so weit, das Theorien als Tatsache hingenommen werden.

Man wirft Fehler der katholischen Kirche allen Christen vor siehe Inquisition, "Die Erde ist eine Scheibe!" und ähnliches.

Man plappert unbedacht abfällige Bemerkungen über das Christentum nach, die man irgendwo mal gehört oder gelesen hat statt sich selbst mal mit den Grundlagen des Christentums, welches ja auch heute noch der Ursprung der westlichen Gesellschaftsordnung ist.

Man unterstellt Christen, sie seien zu schwach um aus eigener Kraft zu leben und sich deswegen an den Glauben zu klammern.

Eine sachliche diskussion ist zu diesem Thema so gut wie unmöglich, sofort werden abfällige Bemerkungen wie Massenlüge, intoleranz und Fundamentalismus oder auch Fanatiker laut.

Das ist dann also die Toleranz und Akzeptanz die Christen hier erfahren.

Woher kommt das ?
Eigentlich ist es ganz einfach:
Der Mensch möchte sein Leben selbst bestimmen, sich seine Werte selbst schaffen und danach Leben. Fur einen Gott, der nicht nur gibt wenn man ihn braucht sondern die Einhaltung einiger Gesetze fordert ist da natürlich kein Platz mehr, da müßte man ja jemanden über sich anerkennen.

Oh ja für Gott ist in unserer Gesellschaft durchaus noch Platz:
- Für einen Feuerwehrgott, der einspringt wenn wir in unserer Selbständigkeit nicht mehr weiterwissen
- Für einen Wunscherfüllergott, den wir nur zu bitten brauchen, damit unsere WÜnsche in Erfüllung gehen, aber wehe er erfüllt unsere selbstsüchtigen Wünsche nicht
- Für einen Wundergott, der uns rettet, wenn die Wissenschaft nicht mehr weiterweis

Es wird gefragt: "Warum läßt Gott diese ganzen greueltaten zu?"
Der Mensch ist keine Marionette und kein Roboter, somit steuert der Gott von dem die Christen reden nicht jeden Menschen per Fernsteuerung. Es steht dem Menschen frei, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Da es nunmal so ist, daß sich Menschen immer wieder gegen Gott entscheiden, warum sollte er da eingreifen ? Offensichtlich ist er ja nicht erwünscht.
Gott hat uns nach christlicher Lehre einen Verstand gegeben um zu verstehen, Augen um zu sehen und Ohren um zu hören und dennoch weigern wir uns auf Gott zu hören, die Wunder zu sehen und das Geschehene zu verstehen.

Da mutet es allerdings seltsam an, daß bei Katastrophen die Kirchen plötzlich überfüllt sind und die Menschen das Beten wieder lernen. Plötzlich werden Christen nicht mehr ausgelacht sondern um ihren Glauben beneidet.


Es grüßt euch ein etwas verwunderter Dancer, der nicht so recht verstehen kann warum alles toleriert werden kann, jedoch nicht der christliche Glaube

[Edit:Tippfehler]





Geändert am 28.01.2002 um 12:36 Uhr von Mr_Dancer
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 23.01.2002    um 11:13 Uhr   
(zitat)Woher kommt das ? (/zitat)

ich weiß nicht, wie & woher es bei anderen kommt, für mich persönlich ist es so, dass ich einen glauben, das göttliche, das unaussprechliche nicht in worte & formen zu pressen vermag.

berufst du dich aber auf gott als wort ("am anfang war der logos" etc.pp) & auf die bibel, die die offenbarung hat vom herzen in den kopf wandern lassen dadurch, dass sie sie in worte verpackt & den zugang zur ratio forcierte, ist das für mich etwas, was ich nicht gutheissen kann.

& ein anderes, was wir auch schon mal zum thema hatten:
warum nennst sich ein christ "christ"? warum erfordert ein glaube eine zugehörigkeit zu einer gruppe?
und wenn er es tut, ist es dann nicht logisch, dass der gefundenen begriff.. eben in dem falle "christentum" assoziationen auf die geschichte & entwicklung des gesamten christentums im laufe unserer kulturgeschichte hervorruft?

genauso könnte ich mich nationalsozialistisch nennen & die assoziationen dazu nicht tolerieren..
ich vermute, dass du über diesen vergleich nicht begeistert bist, aber es geht mir hier nicht um einen inhaltlichen sondern sprachlichen vergleich..

gruss..
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 23.01.2002    um 11:51 Uhr   
Christentum und kirche sind zweifelsfrei nicht gleichzusetzen! obgleich mir auch der begriff christentum relativ unwichtig ist, beinhaltet er eindeutig mehr als nur das, was mancher klerikale popanz möchte.
deshalb aber wunderts mich schon mrdanzer, wenn du das so vermixt...ich denk, die meisten erkennen da schon unterschiede. deshalb....trittst du für ein kirchenunabhängiges christentum ein, oder für ein katholisches, evangelisches, russisch-(griechisch, etc)-orthodoxes....????
im letzteren falle könnt ich die reaktionen schon gut verstehen, denn viele der kirchen haben halt doch grausliche verbrechen aufŽm kerbholz
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 23.01.2002    um 13:05 Uhr   
(zitat)Lass dir von einem Biologen mal die unbefleckte Empfängnis erklären.(/zitat)
Ohne Probleme möglich, nur wäre Jesus dann eine Frau gewesen. (1:10.000.000 aller Geburten) Wenn dazu noch eine Mutation kommt die X in Y umwandelt, was gehen könnte da auf dem Y-Chromosom nur die Info "Mann" und sonst nichts steht. Kommen wir zu einer Gesamtchance von 1:100.000.000.000.000 oder so was in der Art, aber möglich wäre es.
(zitat)Frag einen Astronomen nach dem "hellen Stern".(/zitat)
6 v.Chr. Konstellation aus Jupiter und Saturn direkt hintereinander. Kommt ungefähr hin von der Zeit...
(zitat)Lass dir von einem Geologen die Position der Hölle bestimmen. Er wird dir antworten das sich diese in deinem Kopf befindet was ein Ergebniss einer Konditionierung ist.
Frage Meteorologen nach der Himmelspforte und der Auswirkung aufs Wetter.
Meinst du nicht das Pfarrer im Mittelalter eine Erklärung für Ebbe und Flut hatten die nichts mit dem Mond zutun hatte ?
Frage Statiker ob etwas Lebendiges mit in den Deich muss damit er hält ?
Oder glaubst du das eine Sonnenfinsternis darauf hinweist das der liebe Gott erzürnt ist ?(/zitat)
Das waren nunmal die Erklärungsversuche der damaligen Menschen, diese Erklärungsversuche sind mehrere tausend Jahre alt und waren damals auf der Welt allgemein anerkannt. Abgesehen davon hat die Kirche die Existenz einer Hölle vor einiger Zeit als nichtig erklärt. (Abkehr von der Fegefeuertheorie)

Man muß bedenken wann die Kirche gegründet wurde und das es schwer für sie ist einfach zu sagen, daß sie 1000 Jahre etwas falsches gelehrt hat.
Geändert am 23.01.2002 um 13:05 Uhr von Lichtdruide

Geändert am 23.01.2002 um 13:06 Uhr von Lichtdruide

Geändert am 23.01.2002 um 13:08 Uhr von Lichtdruide
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 23.01.2002    um 13:10 Uhr   
genau das, dass seligmachende des glaubens brachte Marx dazu, Religion als "das Opium für das Volk" zu bezeichnen. Es erhöht die leidensfähigkeit oder senkt die angst...weil ja irgendwann alles gut wird.
gleichzeitig denke ich aber auch, dass es schon ein legitimes opium ist, soweit es nicht aktives handeln ganz blockiert.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:35 Uhr   
(zitat)
ich weiß nicht, wie & woher es bei anderen kommt, für mich persönlich ist es so, dass ich einen glauben, das göttliche, das unaussprechliche nicht in worte & formen zu pressen vermag.
(/zitat)

Den Glauben in Worte zu fassen vermag wohl keiner so wirklich, auch die Bibel nicht. Allerdings fragte ich nicht woher das kommt sondern woher die intoleranz gegenüber dem Christlichen GLauben kommt.

(zitat)
berufst du dich aber auf gott als wort ("am anfang war der logos" etc.pp) & auf die bibel, die die offenbarung hat vom herzen in den kopf wandern lassen dadurch, dass sie sie in worte verpackt & den zugang zur ratio forcierte, ist das für mich etwas, was ich nicht gutheissen kann.
(/zitat)

Lasse ich mal so stehen weil das ist ganz allein Deine Sache. Nur bitte laß anderen dann auch ihre Einstellung dazu.

(zitat)
& ein anderes, was wir auch schon mal zum thema hatten:
warum nennst sich ein christ "christ"? warum erfordert ein glaube eine zugehörigkeit zu einer gruppe? (/zitat)

Nicht die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sondern die Zugehörigkeit zu Jesus Christus wird hier bezeichnet. Etwas, was ein elementarer Bestandteil des christlichen GLaubens ist.

(zitat)
und wenn er es tut, ist es dann nicht logisch, dass der gefundenen begriff.. eben in dem falle "christentum" assoziationen auf die geschichte & entwicklung des gesamten christentums im laufe unserer kulturgeschichte hervorruft?
(/zitat)

Geschichte und entwicklung des gesamten Christentums ? Informiere Dich bitte etwas besser.

(zitat)
genauso könnte ich mich nationalsozialistisch nennen & die assoziationen dazu nicht tolerieren..
ich vermute, dass du über diesen vergleich nicht begeistert bist, aber es geht mir hier nicht um einen inhaltlichen sondern sprachlichen vergleich..
(/zitat)

Auch ein sprachlicher Vergleich hinkt hier. Wenn ich mich Christ nenne, nenne ich mich nicht römisch-katholisch. Das ist ein Unterschied. Sicher diese Verbrechen wurden im Namen des Christentums begangen (Inquisition, Kreuzzüge etc. ) Jedoch haben sie im Gegensatz zum Nationalsozialismus nichts aber auch garnichts mit dem Inhalt des Christentums zu tun. Der Einwand ist hier also alles andere als sachlich und belegt letztlich nur, wie wenig man dazu bereit ist, das Christentum als solches kennenzulernen und zu verstehen.


Dancer
[Edit: Rechtschreibung grummel
Geändert am 24.01.2002 um 02:40 Uhr von Mr_Dancer
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:42 Uhr   
@tiroxx

Das wird nicht von mir vermixt, sondern von den Leuten, die alles in einen Topf werfen. Dagegen versuche ich ja gerade etwas zu sagen. Es gibt hier noch 2-3 weitere Threats, in denen diese Themen derartig vermixt wurde, daß ich hier an dieser Stelle ein wenig Erklärungsbedarf sehe. Dem ein oder anderen fehlt hier scheinbar die nötige Allgemeinbildung, um das was Du hier schön trennst selbst zu differenzieren.

Dancer
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Nutzer: jutschin
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:48 Uhr   
hmm....

bekenn mich auch als christ...

war zwar seit fast 2 jahren nicht mehr in der kirche, weil ich sonntags arbeiten muß (wie unchristlich..->7ter tag un so) jedoch habe ich immer noch mein gesangsbuch un die bibel in meinem regal stehen, und das nicht nur weil cih zu faul bin diese wegzuräumen...

ich glaube auch...kirche ist nur ein ort um gemeinsam zu beten, singen usw...

jeder mensch muß jedoch für sich selber auch an gott glauben...man muß nicht in die kirche gehen etc...

ob ihrs glaubt oder nicht, ich bete (selten, ist aba so) für mich selber wenns mir beschissen geht, oder mich das glück getroffen hat(was nicht oft vorkommt)

jutwodenaufstandnichkapiert
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:00 Uhr   
(zitat)
ich finde es absolut legitim, wenn ich als Christ den christlichen Glauben in Frage stelle. das tat Luther auch.
Ich würde mir nicht erlauben einzelheiten anderer Religionen anzugreifen ohne genaue kenntniss. Und mein Einwand mit der Massenlüge ist auch nicht nachgeplappert.
(/zitat)

Knapp daneben ist auch vorbei. Luther hat nicht den Christlichen Glauben in Frage gestellt, im Gegenteil er war selbst tiefgläubig. In Frage gestellt hat er die Umsetzung dessen was in der Bibel steht duch die katholische Kirche.

(zitat)
ist es für dich eine wissenschaftliche Halbwahrheit wenn ich anzweifle das Jesus übers Wasser gelaufen ist ? Also wenn der olle see nich zugefroren war gibts in Physik ne 6. Oder Wasser in Wein verwandelt ?
(/zitat)

Verlange nun aber bitte nicht daß ich Dir das Universum erkläre.... wenn ich wüßte wie das geht währe ich Gott. Man sollte Gott zutrauen können, daß er auch sowas bewerkstelligen kann.

(zitat)
Lass dir von einem Biologen mal die unbefleckte Empfängnis erklären.
Frag einen Astronomen nach dem "hellen Stern".
(/zitat)
Nun ich kann nicht alles erklären, die Wissenschaft allerdings auch nicht. So nebenbei wenn es einen Gott gibt, wovon das Christentum ausgeht, so sollte uns "unbefleleckte Empfängnis" nicht weiter wundern. Menschen können Theorien darüber aufstellen, was damals los war, allerdings beweisen wird man weder das eine noch das andere können.

(zitat)
Lass dir von einem Geologen die Position der Hölle bestimmen. Er wird dir antworten das sich diese in deinem Kopf befindet was ein Ergebniss einer Konditionierung ist.
Frage Meteorologen nach der Himmelspforte und der Auswirkung aufs Wetter.(/zitat)

Natürlich wird uns die Wissenschaft hier keine befriedigende und endgültige Auskunft geben können. Das kann sie aber auch nicht in Bezug auf die ENtstehung der Welt oder von mirt aus des Universums oder von Leben. Die Wissenschaft kann immer nur in sekundärbereichen arbeiten, d.h. mit Auswirkungen. Was dabei herauskommt sind Theorien oder im Besten Fall kleine Teilbereiche des Ganzen.

(zitat)
Aber mal auf der anderen Seite, wenn man die Bibel als Sammlung von gleichnissen ansieht die das zusammenleben erleichtern sollten, okay ! Aber bitte nicht nur dann wenn es gerade passt.
(/zitat)

Oh, Jesus ist ein GLeichnis ? Wie erklärst Du Dir dann, daß sein Prozess in römischen Unterlagen zu finden und daß Leute der damaligen Zeit ...und zwar nicht gerade wenige ihn gesehen und gehört haben ? Hier machst Du es Dir ein wenig zu leicht.

(zitat)
Ein Beispiel hab ich noch : Früher sollte an einem Tag in der Woche kein Fleisch gegessen werde. Da hat man das Fleisch in Nudelteig gepackt und trotzdem gegessen, weil Gott siehts ja nich ! Sehr gläubig !!

Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht mit halbwahrheiten und intoleranten spekulationen gelangweilt
(/zitat)

Deine Beispiele sind ja ganz lustig und zeigen eigentlich nur daß Christen auch keine besseren Menschen sind als andere. Jedoch erklären sie auch nicht, warum gerade das Christentum in unserer ach so toleranten Gesellschaft ein solches Reizthema ist.


Dancer
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:06 Uhr   
Ich glaube, die Intoleranz gegenüber Christen liegt einfach an dem Problem, daß viele die Religion des Christentums mit der Institution Kirche verwechseln.
Ein gläubiger Christ soll ruhig weiter glauben. Es liegt mir fern ihn davon abzubringen. Nur wünsche ich mir dann auch, von diesem akzeptiert zu werden. Ich mag es einfach nicht, wenn man mich als ungläubigen Heiden darstellt, der Tiere opfert und Menschenverachtend ist (was ich mir leider, gerade von Christen, häufig anhören musst.
Ein kleines Beispiel: Ich habe mich in einer Freistunde in der Schule in den Religionsunterricht gesetzt, weil ich sonst nichts zu tun hatte. Ein Freund von mir, der neben mir saß, wurde von der Lehrerin mit der Begründung von mir weggesetzt, ich hätte eine negative Ausstrahlung. Wie kann sie das beurteilen, wenn sie mich überhaupt nicht kennt?
Was mich an der Institution Kirche stört, ist diese Hirarchie, die dort herrscht. Ich kann oder will nicht verstehen, daß, obwohl gepredigt wird, alle Menschen seien vor gott gleich, einige scheinbar gleicher sind.


Datt Loki
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:08 Uhr   
(zitat)genau das, dass seligmachende des glaubens brachte Marx dazu, Religion als "das Opium für das Volk" zu bezeichnen. Es erhöht die leidensfähigkeit oder senkt die angst...weil ja irgendwann alles gut wird.
(/zitat)

Jap und Marx und seine Therorien haben sich in der Praxis bereits als unhaltbar erwiesen.


Lichtdruide, die Hölle wie man sie sich damals vorgestellt hat, gibt es sicherlich nicht. Wohl aber, daß der Mensch von Gott getrennt ist. Die Hölle bezeichnet also weniger einen Physischen Ort als einen Zustand. Was die unbefleckte EMpfängnis betrifft: Warum sollte Gott soetwas nicht möglich sein, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gleich null und nicht nur nahe null währe ? Was die Erklärungsversuche der damaligen Zeit betrifft, das hätte ich nicht besser ausdrücken können.


Dancer
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:17 Uhr   
@Loki

Die Lehrin hatte also was gegen Dich, aus welchen Gründen auch immer. Eine solche Behandlung hat nichts mit Christentum zu tun, sondern liegt immer an der Person selbst die so handelt.

Ich akzeptiere andersgläubige und andersdenkende, keine Frage. Ein Christ wird auch niemals versuchen, DIch zu einem übertritt zu drängen. Sicher er wird über seinen GLauben sprechen,diesen erklärenund dies mit Sicherheit voller Überzeugung. Aber Dich deswegen verurteilen, weil Du anders denkst wird er niemals.

Die Kirche als solches ist hierarchisch aufgebaut. Bei Organisationen dieser Größenordnung wohl auch nicht anders machbar. Allerdings gibt es auch genug Gemeinden und Freikirchen, bei dennen die Hierarchie nicht ganz so extrem ist.

Gruß


Dancer



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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:22 Uhr   
(zitat)Die Wissenschaftsgläubigkeit unserer Gesellschaft, also auch in unserer Comunity hier geht inzwischen sogar so weit, das Theorien als Tatsache hingenommen werden. (/zitat) yumm, und selbige essen sogar spinat, weil der so viel eisen hat... *pruuuust*

vielleicht erstaunt es dich, dass der christliche glaube in den ursprungsländern der östlichen religionen genau so "in" ist, wie die östlichen religionen bei uns... :-)
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:24 Uhr   
(zitat)
ich glaube auch...kirche ist nur ein ort um gemeinsam zu beten, singen usw...

jeder mensch muß jedoch für sich selber auch an gott glauben...man muß nicht in die kirche gehen etc...
(/zitat)

Kirche bezeichnetr einen Ort richtig, aber auch eine Organisierte Gemeinde.
Das Christen zusammen beten und singen, kurz zusammen Gottesdienst feiern (wobei das feiern hier meiner Meinung nach echt in der Landeskirche egal ob ev. oder kath. zu kurz kommt) hat einen Grund:

Jesus sagte: "Wenn zwei oder mehr in meinem Namen zusammenkommen, dann bin ich mitten unter ihnen."

Aus diesem Grund finden sich Christen immer wieder zusammen um zusammen zu beten und Gott zu preisen.

In die Kirche gehen ist auch keine Pflicht Jut... das macht man weil es einem ein Bedüfnis ist, oder man sollte es ganz lassen ;-)

Dancer
*der Jutschis Verwirrung durchaus verstehen kann*
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:27 Uhr   
(zitat)
vielleicht erstaunt es dich, dass der christliche glaube in den ursprungsländern der östlichen religionen genau so "in" ist, wie die östlichen religionen bei uns... :-)
(/zitat)

*Schlau erstmal ein Bierchen hinstellt*

Neiun erstaunt mich nicht, ich kenne zwar die genauen Zahlen nicht, aber daß z.Zt. in den östlichen Ländern kleine Christliche Gemeinden entstehen die ständig wachsen ist mir durchaus bekannt.


Dancer
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"Autor"  
Nutzer: presea
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:49 Uhr   


weisst du-ich habe nichts gegen den christlichen glauben.
ich habe nur etwas gegen einige der ausführenden organe.
die idee und die inhalte des christentums sind vergleichsweise gut durchdacht und auch erläutert.aber (man verzeih mir meine ausdrucksweise)die ausführung ist doch derart übertrieben und teilweise überheblich,das ich es nicht mehr ernst nehmen kann.

es geht mir auch generell um alle glaubensrichtungen die sich auf die bibel berufen....
(mal den wachturm gelesen?-schauderhaft....)

jede richtung interpretiert etwas anderes hinein,so wie sie es für richtig halten.
mir passiert es ab und an mal (da muss n nest sein..)das die zeugen jehovas vor meiner tür stehn.wenn sie glück haben erwischen sie mich in normalen klamotten(ab und an passiert es aber auch anders und sie fangen vor meinen augen an,für meine verlorene seele zu beten-also ehrlich mal...tzzzz)
wie oft ich bekehrt werden sollte,zähl ich nicht mehr.
und auch diese gehören zum christlichen glauben.
(ich rede nicht von der gläubigen oma die sich bekreutzigte,als ich mich im bus neben sie setzte...)

weisst du,vielleicht fällt gerade mir hier in unserer stadt das so extrem auf,durch die art wie ich rumlaufe scheine ich diejenigen zu provozieren.
dabei will ich einfach nur meine ruhe.
(das mit den zeugen jehovas geht jetzt seit 4 jahren!!)
ich habe nichts gegen satanisten oder christen-...nur gegen die,die es übertreiben.
das in der vergangenheit unter dem deckmantel der kirche grosse verbrechen liefen,mag ja wohl keiner bestreiten.(solltest mal in ruhe den "hexenhammer" lesen.selbst der gerühmte luther schrieb dazu etwas-)
aber so zu tun-als sei nie etwas passiert und die kirche fehlerfrei -ich weiss nicht,ob das im sinne gottes sei(wenn es ihn denn gibt)
meine tante ist auch christlich.-aber sie geht nie zur kirche,aus ähnlichen gründen wie ich geschrieben hab
zitat von ihr:"wozu brauch ich zum beten ein haus das menschen gebaut haben?hört gott mich dort besser?liebt er mich weniger,wenn ich keine kirchensteuer bezahle?"

vielleicht sollten wir uns gerade das alles mal in ruhe überlegen......
ich glaube meine tante hat da nicht ganz unrecht

mfg ....presi
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"Autor"  
Nutzer: jutschin
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geschrieben am: 24.01.2002    um 01:53 Uhr   
noch nen kurzer komentar am rande...

ICH WÜRDE GERN IN DIE KIRCHE GEHN!

nur leider muß ich sonntags arbeiten.

jutwonichmehrweidaweißweilsovielleuzhiersovielintelligentersin
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 01:57 Uhr   
(zitat)

weisst du-ich habe nichts gegen den christlichen glauben.
ich habe nur etwas gegen einige der ausführenden organe.
die idee und die inhalte des christentums sind vergleichsweise gut durchdacht und auch erläutert.aber (man verzeih mir meine ausdrucksweise)die ausführung ist doch derart übertrieben und teilweise überheblich,das ich es nicht mehr ernst nehmen kann.(/zitat)

Ausführende, also Menschen Ich bin als Christ mit Sicherheit nicht mit allem einverstanden was die Kirchen so tun oder getan haben. Was ich allerdings nicht anzweifle sind die Beweggründe.

(zitat)
es geht mir auch generell um alle glaubensrichtungen die sich auf die bibel berufen....
(mal den wachturm gelesen?-schauderhaft....)

jede richtung interpretiert etwas anderes hinein,so wie sie es für richtig halten.
mir passiert es ab und an mal (da muss n nest sein..)das die zeugen jehovas vor meiner tür stehn.wenn sie glück haben erwischen sie mich in normalen klamotten(ab und an passiert es aber auch anders und sie fangen vor meinen augen an,für meine verlorene seele zu beten-also ehrlich mal...tzzzz)
wie oft ich bekehrt werden sollte,zähl ich nicht mehr.
und auch diese gehören zum christlichen glauben.
(ich rede nicht von der gläubigen oma die sich bekreutzigte,als ich mich im bus neben sie setzte...)
(/zitat)

Zeugen Jehovas = Christen ? Nein bestimmt nicht. Ich achte den Einsatz der Zeugen Jehovas für ihren Glauben. Gleichzeitig ist ihre "Bibel" jedoch so verfälscht und verändert, wie es die Wachturmgesellschaft braucht um ihren Profit zu maximieren. Hier werden Aussagen der Bibel zum Teil derartig verdreht, daß mit wenigen änderungen andere Aussagen entstehen. Hier sollte man doch ein wenig stärker differenzieren.
Zeugen Jehovas trauen sich nicht mehr zu mir *ggg* ich kenne mich in der Bibel fast genausogut aus und sie meiden meine WOhnung inzwischen, weil ich sie zu sehr zum nachdenken bringe. Es gitb auch noch weitere religiöse Gemeinschaften, die sich auf die Bibel beziehen, si allerdings in ihrem Sinne auslegen und verfälschen. Dazu gibt es einige Bücher über Sekten, die ich wärmstens empfehlen kann. Fragen dazu bitte an Mr_Dancer@gmx.de

(zitat)
weisst du,vielleicht fällt gerade mir hier in unserer stadt das so extrem auf,durch die art wie ich rumlaufe scheine ich diejenigen zu provozieren.
dabei will ich einfach nur meine ruhe.
(das mit den zeugen jehovas geht jetzt seit 4 jahren!!)
ich habe nichts gegen satanisten oder christen-...nur gegen die,die es übertreiben.(/zitat)

Nun wenn sich Leute offen für das Böse aussprechen und aus diesem Grunde Frauen vergewaltigen und töten habe ich sehr wohl etwas dagegen.

(zitat)
das in der vergangenheit unter dem deckmantel der kirche grosse verbrechen liefen,mag ja wohl keiner bestreiten.(solltest mal in ruhe den "hexenhammer" lesen.selbst der gerühmte luther schrieb dazu etwas-)
aber so zu tun-als sei nie etwas passiert und die kirche fehlerfrei -ich weiss nicht,ob das im sinne gottes sei(wenn es ihn denn gibt)(/zitat)

Bestreitet niemand, das sind Tatsachen. Ob es Gott gibt ? Ich bin der festen Überzeugung.

(zitat)
meine tante ist auch christlich.-aber sie geht nie zur kirche,aus ähnlichen gründen wie ich geschrieben hab
zitat von ihr:"wozu brauch ich zum beten ein haus das menschen gebaut haben?hört gott mich dort besser?liebt er mich weniger,wenn ich keine kirchensteuer bezahle?"

vielleicht sollten wir uns gerade das alles mal in ruhe überlegen......
ich glaube meine tante hat da nicht ganz unrecht
(/zitat)

Du wirst es kaum glauben *gg* aber ich denke Deine Tante hat nach diesen Gesichtspunkten durchaus Recht. Ich kenne Chrtisten, die lieber ihrer eigenen, freien Gemeinde Geld zukommen lassen als der Landeskirche.

Die Kirche als Gebäude ist nichts anderes als ein Versammlungsraum, um zusammen zu beten und Gottesdienst zu feiern. Jesus Sagte: "Wenn zwei oder mehr sich in meinem Namen zusammenfinden, dan bin ich mitten untrer ihnen!" Diese von Menschen gebauten Häiuser haben also den Zweck, sich in Jesu Namen zu versammeln....nicht ganz daneben, oder ? Ich meine wenn s Regnet läßt sich im freien schlecht feiern.

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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 01:59 Uhr   
(zitat)ICH WÜRDE GERN IN DIE KIRCHE GEHN!

nur leider muß ich sonntags arbeiten.
(/zitat)

Jutsch....Mach Dich mal schlau in Deiner Nähe gibt es bestimmt auch Gemeinden die Gottesdioenste an anderen Tagen anbieten *ggg*


Dancer
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 24.01.2002    um 02:07 Uhr   
Danke Presea, daß ist mehr oder weniger das, was ich oben auszudrücken versuchte.

Mr.Dancer: Ja, die Lehrerin hatte etwas gegen mich. Vielleicht, weil ich rein äußerlich in den Augen einiger provozierend wirke. Doch frage ich mich, sollte nicht gerade sie als Christin bemüht sein, hinter das Äußerliche zu sehen? Wieso verurteilt sie mich sofort? Weil ich schwarze Kleidung trage? Wenn es das alleine ist, hat sie sich selber ein Armutszeugniss ausgestellt.
Du sagst, ein Christ würde mich niemals allein meines Glaubens wegen verurteilen. Doch genau das ist, und nicht nur dort, passiert. Ich passte nicht in ihr Bild. Also wurde ich beiseite gedrängt, man stellte mich als Ketzer da.
Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich mir mein Bild über das Christentum geschaffen.
Ich möchte nicht, daß du oder andere gläubige Menschen so denken wie ich, jedem seinen Glauben. So lange man damit glücklich wird, ist es mehr als in Ordnung.
Mit dem Hirarchischen Aufbau der Kirche scheinst du mich falsch verstanden zu haben. Ich meinte damit nicht das Organisatorische, was dahinter steht, sondern ich meine damit, daß ich nicht verstehen kann, warum Massen zum Papst stürmen um seinen Segen zu erhalten, den jeder Pfarrer genauso gut spenden könnte. Wieso scheinen bestimmte Personen wichtiger als andere, wo doch alle gleich sind?


Datt Loki

P.S. was mich noch interessieren würde, du hast in einem anderen Thread geschrieben, daß Homosexualität nicht nach Gottes Willen sei. Nun stellen sich mir da zwei Fragen:
1: Wenn wir, laut Bibel, nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, sind es Homosexuelle dann nicht auch?
2: Wo bitte steht das in der Bibel?

P.P.S. Noch etwas ist mir da gerade eingefallen. Leider tun auch so genannte Prediger oft einen großen Teil dazu bei, daß sich viele vom Christentum abwenden. So z.B. Fliege, oder ein Prediger auf NBC (sorry, den Namen hab ich mir nicht gemerkt).
Fliege schafft es mit seiner gnadenlos Arroganten Art, die er an den Tag legt, die Menschen zu vergraulen.
Dieser "Prediger" schafft es mit Sätzen, wie "ein ungetauftes Kind kommt nicht in den Himmel" oder "alle Menschen sind von Grund auf Sünder". Wenn dem so ist, dann frage ich mich, wieso Jesus am Kreuz sogar einem Mörder vergeben hat oder sich so wehement für Kinder eingesetzt hat?
Es sind genau diese Menschen, die sich so medienwirksam in Szene setzen, diejenigen, die vielen das Christentum vergraulen.

Geändert am 24.01.2002 um 02:13 Uhr von loki12345

Geändert am 24.01.2002 um 02:28 Uhr von loki12345
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geschrieben am: 24.01.2002    um 02:20 Uhr   
hab mich schon erkundigt...aber ich denke religion ist nicht eine sache von kirche oder nicht kirche...es geht auch ohne...

jut
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geschrieben am: 24.01.2002    um 02:36 Uhr   
(zitat)hab mich schon erkundigt...aber ich denke religion ist nicht eine sache von kirche oder nicht kirche...es geht auch ohne...
(/zitat)

Sicher geht es auch ohne... aber eine Gemeinschaft gleichgesinnter stärkt nunmal den Rücken ;-)
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Nutzer: jutschin
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geschrieben am: 24.01.2002    um 02:50 Uhr   
aaaabbb
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geschrieben am: 24.01.2002    um 06:29 Uhr   



(zitat)Nun wenn sich Leute offen für das Böse aussprechen und aus diesem Grunde Frauen vergewaltigen und töten habe ich sehr wohl etwas dagegen.(/zitat)

zuerst einmal:ich bin keine satanistin.aber ich kenne durch die jahre her einige in diesem umfeld.

dieses zitat von dir ist genausoein vorurteil wie es dir hier oft entgegengebracht wird.
wie bei den christen gibt auch auch in dieser szene "solche und solche"

(zitat)Was ich allerdings nicht anzweifle sind die Beweggründe.(/zitat)

seit wann haben "beweggründe" etwas verändert ,wenn das falsche getan wird ?(kommen wir zu etlichen kriegen die auch im namen des glaubens geführt wurden....soviel zu "beweggründen")

mfg ...presi




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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 14:00 Uhr   
(zitat)was mich noch interessieren würde, du hast in einem anderen Thread geschrieben, daß Homosexualität nicht nach Gottes Willen sei. Nun stellen sich mir da zwei Fragen:
1: Wenn wir, laut Bibel, nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, sind es Homosexuelle dann nicht auch?
2: Wo bitte steht das in der Bibel?

Sicher sind auch Homosexuelle nach Gottes Bild geschaffen. Sie sind schließlich Menschen. Wenn man aber davon ausgeht daß Homosexualität in den meisten Fällen eine psychische Störung ist und es können bei den meisten Homosexuellen Traumatische Erlebnisse nachgewiesen werden, sollte man ihnen helfen, nicht sie gewähren lassen. Diese Diskussion währe nicht notwendig, wenn nicht homosexuelle in eine Gemeinschaft drängen würden, deren Grundlegende Lehren gegen die Homosexualität sprechen.

Wo das in der Bibel steht ? Moment: 3.Mose 18 v22, 3.Mose 20 v13 Weiterhin im Römerbrief und im ersten Korintherbrief.

(zitat)
P.P.S. Noch etwas ist mir da gerade eingefallen. Leider tun auch so genannte Prediger oft einen großen Teil dazu bei, daß sich viele vom Christentum abwenden. So z.B. Fliege, oder ein Prediger auf NBC (sorry, den Namen hab ich mir nicht gemerkt).
Fliege schafft es mit seiner gnadenlos Arroganten Art, die er an den Tag legt, die Menschen zu vergraulen.(/zitat)

Leider nur zu wahr.

(zitat)
Dieser "Prediger" schafft es mit Sätzen, wie "ein ungetauftes Kind kommt nicht in den Himmel" oder "alle Menschen sind von Grund auf Sünder". Wenn dem so ist, dann frage ich mich, wieso Jesus am Kreuz sogar einem Mörder vergeben hat oder sich so wehement für Kinder eingesetzt hat?(/zitat)

Menschen sind von Grund auf von Gott Getrennt vgl. Definition der Sünde das ist durchaus korrekt. Ein ungetauftes Kind kommt mit sicherheit genauso zu Gott wie ein getauftes. Viele Christen lehnen die Kindstaufe auch aus dem Grunde ab.

(zitat)
Es sind genau diese Menschen, die sich so medienwirksam in Szene setzen, diejenigen, die vielen das Christentum vergraulen.
(/zitat)

Kann ch auch unterschreiben. Nut deswegen gleich das ganze Christentum zu diffamieren finde ich ein wenig herb.


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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 24.01.2002    um 14:00 Uhr   
Ups gleich 2 mal
Geändert am 24.01.2002 um 14:05 Uhr von Mr_Dancer
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