Auf den Beitrag: (ID: 7108) sind "83" Antworten eingegangen (Gelesen: 33684 Mal).
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 10.03.2002    um 18:39 Uhr   
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.


Rainer Maria Rilke
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 10.03.2002    um 18:47 Uhr   
Die edelste Art Erkenntnis zu gewinnen,
ist die durch Nachdenken und Überlegung.
Die einfachste Art ist die durch Nachahmung.
Und die bitterste Art ist die durch Erfahrung.


Buddha
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 10.03.2002    um 18:51 Uhr   
Du sollst reden,
nicht viel, aber sinnig;
Du sollst beten,
nicht lang, aber innig;
Du sollst handeln,
nicht rasch, aber kräftig;
Du sollst lieben,
nicht laut, aber heftig;
Du sollst leben,
nicht wild, aber heiter;
Sollst dir helfen,
und Gott hilft dir weiter.
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 10.03.2002    um 19:00 Uhr   
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.


Goethe
Geändert am 10.03.2002 um 19:09 Uhr von Felicella
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 10.03.2002    um 19:59 Uhr   
Desiderata

Gehe ruhig und gelassen deinen Weg
durch Lärm und Hast dieser Welt,
und vergiß nicht, welcher Frieden in der Stille liegt.
Lebe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich,
in guten Beziehungen zu anderen Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar.
Höre aber auch anderen zu,
selbst den Törichten und Unwissenden.
Auch sie haben ihre Geschichte.
Meide laute und aggressive Menschen.
Sie sind eine Qual für den Geist.
Es ist möglich, daß du entweder stolz oder verbittert wirst,
wenn du dich mit anderen vergleichst,
denn immer wird es bedeutendere und unbedeutendere geben
als du selbst.
Übe Vorsicht in deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügereien.
Verschließe dich aber auch nicht
der gleichermaßen vorhandenen Rechtschaffenheit.
Viele Menschen streben nach hohen Idealen,
und das Leben ist voll von stillem Heldentum.
Sei du selbst. Heuchle keine Zuneigung,
und spotte nicht über die Liebe.
Trage freundlich die Bürde der Jahre,
und gib mit Anmut alles auf, was der Jugend zusteht.
Stärke die Kraft deines Geistes,
um plötzlichem Unglück gegenüber gewachsen zu sein.
Viele Ängste entstehen durch Müdigkeit oder Einsamkeit.
Neben einer heilsamen Disziplin sei freundlich mit dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums,
nicht weniger als die Bäume und Sterne.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und das Universum wird sich so entfalten,
wie es sein muß, ob dir dies bewußt ist oder nicht.
Darum lebe in Frieden mit Gott,
was immer du dir unter ihm vorstellst.
Und was immer deine eigenen Bemühungen
und Absichten sein mögen:
Halte Frieden mit deiner Seele
in diesem lärmigen Durcheinander des Lebens.
Mit all ihrem Schein,
ihren Kümmernissen und zerbrochenen Träumen
ist diese Welt dennoch wunderbar.
Strebe behutsam danach,
glücklich zu sein.

(Aus der alten St. Pauls Kirche, Baltimore, von 1692)
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 11.03.2002    um 00:23 Uhr   
"Das Runde muss ins Eckige."
von.....öh......hm.....von....Maradonna?....öhm

-Jodo-
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Nutzer: ghostrabbit
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geschrieben am: 11.03.2002    um 08:18 Uhr   

wozu in die ferne schweifen,
wenn das gute ist so nah?

rabbit
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:38 Uhr   
Ein Mensch bleibt weise,
solange er die Weisheit sucht;
sobald er meint,
sie gefunden zu haben,
wird er ein Narr.


freut sich, dass man sich an ihrem thread beteiligt...und dankt denjenigen
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:42 Uhr   
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern,
die ich zu ändern vermag,
und gib mir die Weisheit,
das eine vom andern zu unterscheiden.


Friedrich Oetinger (1702-82), dt. luth. Theologe


Geändert am 11.03.2002 um 15:43 Uhr von Felicella
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:45 Uhr   
Im alten China stand auf dem Gipfel des Berges Ping ein Tempel, in dem Hwan, der Erleuchtete, wohnte. Von seinen vielen Schülern ist uns nur einer bekannt, Lao-Li. Über mehr als zwanzig Jahre studierte und meditierte Lao-Li beim großen Meister Hwan. Doch obgleich Lao-Li zu den klügsten und ergebensten Schülern zählte, hatte er noch nicht die Stufe der Erleuchtung erreicht. Von der Lebensweisheit verstand er nichts. Tage, Nächte, Monate und sogar Jahre kämpfte Lao-Li mit seinem Schicksal, bis ihm eines Tages der Anblick einer fallenden Kirscheblüte zu Herzen ging. 'Ich kann nicht länger gegen meine Bestimmung ankämpfen', sah er ein. 'Genau wie die Kirschblüte muß ich mich mit Würde in mein Schicksal fügen.' Und in diesem Moment beschloß Lao-Li, sich von dem Berg zurückzuziehen und seine Hoffnung auf Erleuchtung aufzugeben. 'Was hast du gelernt, Lao-Li?' fragte der Meister. Lao-Lis Antwort war Schweigen. Endlich, nach langer Stille, hob der Meister wieder an. 'Der Weg zur Erleuchtung ist wie die Reise vom Berg herunter. Die Erleuchtung kommt nur zu jenen, die begreifen: All das, was einer vom Gipfel des Berges aus sieht, ist nicht dasselbe wie das, was er vom Fuß des Berges her sieht. Ohne diese Einsicht verschließen wir unsere Sinne vor allem, was wir von unserem Standpunkt aus nicht sehen können, und schränken so unsere Fähigkeit ein, uns zu entwickeln und zu verbessern.
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:50 Uhr   
Alle Menschen sind klug -

die einen vorher, die anderen nachher.


Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
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Nutzer: juleken
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:51 Uhr   


Sei nicht "sauer",wenn das Leben

Dir zur Zeit nur Zitronen bietet.

Am besten ist es

Du machst aus ihnen

Zitroneneis und Limonade.....


grinz Jule
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Nutzer: Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:52 Uhr   
Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

François de La Rochefoucauld (1613-80), frz. Schriftsteller
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:53 Uhr   
Klug ist, wer nur die Hälfte von dem glaubt, was er hört.

Noch klüger, wer erkennt, welche Hälfte die richtige ist.
Geändert am 11.03.2002 um 15:54 Uhr von Felicella
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:56 Uhr   
Die Eitelkeit vieler Menschen wirkt vor allem deshalb so unerträglich, weil sie die Eitelkeit der anderen stört.

Jacques Duval
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Nutzer: juleken
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geschrieben am: 11.03.2002    um 15:57 Uhr   


Wenn du die Natur achten willst

dann betrachte ein Gänseblümchen.

Wenn du das Meer erkennen willst

dann schaue auf einen Tautropfen.

Wenn du die Menschheit lieben willst

fange bei dir selber an.

Wenn du dein Leben annehmen willst

genieße jeden Augenblick....


...........
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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:00 Uhr   
Ich lerne vom Leben.

Ich lerne solange ich lebe.

So lerne ich noch heute.


Otto von Bismarck (1815-98)
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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:01 Uhr   


In den Tagen des Schmerzes

und der Trauer

scheint Dir Dein Leben

grau und finster,

ohne Licht und Farbe zu sein.

Nimm auch die düsteren Stunden an

denn ohne die Dunkelheit

der Nacht

könntest Du die

Sterne nicht sehen....



...............

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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:04 Uhr   
Im Altertum lernte man, um sich selbst zu vervollkommnen;
heute dagegen lernt man, um anderen gegenüber etwas zu gelten.


Konfuzius (551-479 v.Chr.), chin. Philosoph
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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:06 Uhr   
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Sobald man aufhört, treibt man zurück.


Benjamin Britten (1913-76), brit. Komponist
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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:07 Uhr   


Beklage nicht die schweren Zeiten

Sie sind das nötige Druckmittel

um zu reifen

um neue Wege

und eigene Entschlüsse

zu finden.

Und um die unbeschwerten Zeiten

zu genießen....



...............

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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:09 Uhr   
Was man lernen muß, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.

(What we have to learn to do, we learn by doing.)


Aristoteles (384-322), griech. Philosoph
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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:11 Uhr   


Du hast zumindest zwei Möglichkeiten:

Du kannst dich durch Ärger

davon abhalten lassen

Dich öfter zu freuen

oder Du kannst dich

durch Deine Lebensfreude

davon abhalten lassen

Dich häufig zu ärgern

Ehrliches Bemühen

ist immer noch

der beste Weg

um voranzukommen.....



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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:11 Uhr   
Ändert sich der Zustand der Seele,
so ändert dies zugleich auch
das Aussehen des Körpers und umgekehrt:
ändert sich das Aussehen des Körpers,
so ändert dies zugleich auch
den Zustand der Seele.


Aristoteles

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geschrieben am: 11.03.2002    um 16:13 Uhr   
Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

Aristoteles
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