| "Autor" |
...Wahre Worte und Gedichte zum Nachdenken... |
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:10 Uhr
|
|
Tue alles im Geiste des Loslassens.
Erwarte weder Lob noch Gewinn.
Wenn du wenig loslässt, wirst du wenig Frieden haben.
Wenn du viel loslässt, wirst du viel Frieden haben.
Wenn du ganz loslässt, dann wirst du wissen,
was Frieden und Freiheit wirklich sind.
Achaan Chah Geändert am 10.03.2002 um 14:14 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:14 Uhr
|
|
Sein wie die Erde, ein Boden,
nahrhaft und dunkel genug,
dass ein Baum daraus wachse...
Oder ein Baum sein, der
aufrecht und voller Kraft
seine Zweige breitet und Blätter...
Vielleicht nur ein Zweig,
demütig genug, das bitte ich,
um das Lied eines Vogels zu tragen...
Ein kleines Lied, das dich lobt
früh, wenn es tagt,
und am Abend, ehe es dunkelt...
Lothar Zenetti |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:15 Uhr
|
|
Denke nie,
gedacht zu haben,
denn das Denken der Gedanken
ist gedankenloses Denken. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:17 Uhr
|
|
Regenbogen
Grau und trüb und immer trüber
Kommt ein Wetter angezogen;
Blitz und Donner sind vorüber,
Euch erquickt ein Regenbogen.
Frohe Zeichen zu gewahren,
Wird der Erdkreis nimmer müde;
Schon seit vielen tausend Jahren
Spricht der Himmelsbogen: Friede!
Johann Wolfgang von Goethe |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:24 Uhr
|
|
Werte
Die guten Dinge des Lebens
sind alle kostenlos:
Die Luft, das Wasser, die Liebe.
Wie machen wir das bloß,
das Leben für teuer zu halten,
wenn die Hauptsachen kostenlos sind?
Das kommt vom zu frühen Erkalten.
Wir genossen nur damals als Kind
die Luft nach ihrem Werte
und das Wasser als Lebensgewinn,
und Liebe, die unbegehrte,
nahmen wir herzleicht hin.
Nur selten noch atmen wir richtig
und atmen Zeit mit ein,
wir leben eilig und wichtig
und trinken statt Wasser Wein.
Und aus der Liebe machen
wir eine Pflicht und Last.
Und das Leben kommt dem zu teuer,
der es zu billig auffasst.
Eva Strittmatter |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:32 Uhr
|
|
Ein Segen
Gesegnet sei die Sehnsucht,
die dich einst hierher brachte
und die deine Seele mit Verwunderung belebt.
Mögest du den Mut haben,
mit deiner ewigen Sehnsucht
Freundschaft zu schliessen.
Mögest du dich
der kritischen und schöpferischen Gesellschaft
der Frage "Wer bin ich?" erfreuen
und möge sie deine Sehnsucht erquicken.
Möge eine verborgene Vorsehung
dein Denken leiten und dein Fühlen beschützen.
Möge dein Geist dein Leben
mit derselben Gewissheit bewohnen,
mit der dein Körper der Welt anghört.
Möge deine Seele so frei sein,
wie die stets neuen Wogen der See.
Mögest du in der Nachbarstadt
des Wunders leben.
Mögest du der Liebe
mit der Wildheit des Tanzes angehören.
Mögest du erkennen,
dass du stets in der Umarmung
des gütigen Kreises Gottes ruhst.
John OŽDonohue Geändert am 15.03.2002 um 23:07 Uhr von Felicella Geändert am 15.03.2002 um 23:08 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:51 Uhr
|
|
Sein Blick ist vom Vorrübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf - dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Reiner Maria Rilke |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 14:56 Uhr
|
|
Nimm dir Zeit, um zu arbeiten,
es ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit, um nachzudenken,
es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit, um zu spielen,
es ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein,
es ist das Tor zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit, um zu träumen,
es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit, um froh zu sein,
es ist die Musik der Seele.
Nimm die Zeit, um zu lieben,
es ist die wahre Lebensfreude.
Isländische Weisheit Geändert am 10.03.2002 um 14:57 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:07 Uhr
|
|
Nimm zu Herzen Dir die Lehr;
renn nicht hinterm Gestern her.
Hasche nach dem Morgen nicht,
siehŽ dem Heute ins Gesicht. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:09 Uhr
|
|
Nie verlerne so zu lachen,
wie du jetzt lachst, froh und frei;
denn ein Leben ohne Lachen
ist ein Frühling ohne Mai. Geändert am 10.03.2002 um 15:13 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:16 Uhr
|
|
Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bisschen mehr Wahrheit immerdar,
Und viel mehr Hilfe bei jeder Gefahr,
Ein bisschen mehr "Wir" und weniger "Ich",
Ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich,
Und mehr Blumen während des Lebens,
Denn auf den Gräbern sind sie vergebens. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:24 Uhr
|
|
KINDER
Kinder haben es so leicht,
haben keine Sorgen,
denken nur, was mach ich jetzt,
nicht, was mach ich morgen...?
Kinder haben es so schwer,
dürfen niemals mäkeln
und sich wie der Herr Papa
auf dem Sofa räkeln...
Kinder haben es so leicht,
dürfen immer spielen,
essen, wenn sie hungrig sind,
weinen, wenn die fielen...
Kinder haben es so schwer,
müssen soviel lernen
und, wenn was im Fernsehn kommt,
sich sofort entfernen...
Kinder haben es so leicht,
naschen aus der Tüte,
glauben an den lieben Gott
und an dessen Güte...
Kinder haben es so schwer,
müssen Händchen geben -
und auf dieser blöden Welt
noch so lange leben...
Heinz Erhardt |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:34 Uhr
|
|
Wer den Entschluss fasst,
in sich zu gehen,
darf nicht erschrecken,
wenn er dort niemanden antrifft. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:35 Uhr
|
|
Gott schläft im Stein,
Atmet in der Pflanze,
Träumt im Tier,
Wacht auf im Menschen.
indisches Sprichwort |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 15:47 Uhr
|
|
Wandspruch
Die Arbeit ist oft unbequem,
die Faulheit ist es nicht, trotzdem:
Der kleinste Ehrgeiz, hat man ihn,
ist stets der Faulheit vorzuziehen.
Zu Kurz
Kaum, dass auf diese Welt du kamst,
zu Schule gehst, die Gattin nahmst,
dir Kinder, Geld und Gut erwarbst;
liegst du schon unten, weil du starbst.
Der Fels
Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt,
So fällt er auf den Fuß dir prompt!
So ist es nun mal auf der Welt:
Ein Kummer geht, ein Kummer kommt.
In Eile
Kaum warst du Kind, schon bist du alt.
Du stirbst - und man vergisst dich bald.
Da hilft kein Beten und kein Lästern:
Was heute ist, ist morgen gestern.
Das Lernen macht stets dann Verdruß,
wenn manŽs nicht will, es aber muss!
Heinz Erhardt Geändert am 10.03.2002 um 15:47 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 17:59 Uhr
|
|
wenn du einst in deinem leben
fest auf einen menschen baust,
geh mit vorsicht ihm entgegen,
schau ihm oft und fest ins aug`.
denn der menschen worte trügen,
doch das auge trüget nicht,
weil`s der seele spiegel ist. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:11 Uhr
|
|
Der heutige Tag ist ein guter Anlass
nicht nur für Rückblicke,
sondern auch für Ausblicke
in einen neuen Lebensabschnitt. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:14 Uhr
|
|
Ich wünsche dir,
dass du Wind und Wetter standhälst
wie eine alte Linde
und wie sie
deine eigene Schönheit
und dein unverwechselbares Profil erhälst. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:16 Uhr
|
|
Ich wünsche dir,
dass du die Dinge geduldig trägst,
die dir auferlegt sind,
aber auch die Erkenntnis,
dass du nicht alles tragen musst,
was dir andere aufbürden,
und dass man unnützen Ballast
abwerfen kann. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:20 Uhr
|
|
Ich wünsche dir,
dass du dich
nicht nur auf vorgegebenen,
eingefahrenen Spuren bewegst,
sondern deine eigene Richtung
suchst und findest. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:23 Uhr
|
|
Jedes Hindernis
birgt die Möglichkeit,
neue Kräfte in dir
zu befreien.
Ich wünsche dir,
dass du auch an Steinen,
die dir in den Weg
gelegt werden, wächst. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:26 Uhr
|
|
Die Freiheit des Menschen
liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss,
was er nicht will.
Jean-Jacques Rousseau
Auch wenn deine äussere Freiheit
eingeschränkt ist,
wünsche ich dir, dass du dir
deine innere Freiheit
stets bewahren kannst. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:29 Uhr
|
|
Altwerden
ist wie auf einen Berg steigen.
Je höher man kommt,
desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber um so weiter sieht man.
Ingmar Bergman |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:31 Uhr
|
|
Es gibt Reichtümer,
an denen man zugrunde geht,
wenn man sie nicht
mit anderen teilen kann.
Michael Ende |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:32 Uhr
|
|
Wirklich gute Freunde
sind Menschen, die uns
ganz genau kennen
und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach Geändert am 05.09.2002 um 16:00 Uhr von Felicella |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2002 um 18:36 Uhr
|
|
Jedes Werden in der Natur,
im Menschen, in der Liebe
muss abwarten, geduldig sein,
bis seine Zeit zum Blühen kommt.
Dietrich Bonhoeffer |
|
|
|
|
|
|
Top
|