| "Autor" |
Was nützt Glauben? |
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geschrieben am: 13.11.2000 um 07:11 Uhr
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Eigentlich habe ich immer etwas die Menschen, die einen festen Glauben haben, um
diesen Hafen im Sturm beneidet. Doch wenn in meinem Umfeld Leute mit Glauben -
christlich/esoterisch - einen seelischen Zusammenbruch haben, muß ich mich wirk-
lich fragen, ob mein Neid berechtigt ist.
Was nützt ihr Glauben?
...ein nachdenklicher
NowhereMan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2000 um 08:24 Uhr
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Morgen N.-Man
Jeder Mensch glaubt doch, ob es nun an Gott ist, an sich oder an das geld u.s.w.
Zusammenbrüche können jedem menschen passieren, glaubst du nicht auch. Sind christlich/esoterische, katholische, jüdische oder glaubende Menschen keine normalen Menschen mit biologischen ausfällen?
Man glaubt, um halt in dieser verdammten Welt zu finden.
Was meinst du ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2000 um 11:20 Uhr
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Hi Meindeinihrs!
So wie ich die Religionen (jüdisch/christlich/moslemisch) als Outsider verstehe, besagen
sie: ...das dessen Gott ein allmächtiger, gerechter, gütiger Gott ist, und alles was auf
dieser Welt geschieht sein Wille ist. Deshalb meine ich, daß ein gläubiger Mensch zwar
traurig sein kann, aber sein Glaube (...göttliche Gerechtigkeit, Kismet) sollte ihn doch
davor bewahren, tief abzustürzen! Wenn dies doch passiert, dann ist sein Glaube eben nur
OBERFLÄCHLICH!
Du schreibst: "Sind christlich/esoterische, katholische, jüdische oder glaubende Menschen
keine normalen Menschen mit biologischen ausfällen?" - Na klar, aber der Glaube versetzt
Berge - will heißen - daß er dem Menschen eine unglaubliche Kraft gibt - geben sollte!!!
Meine (falsche?) Logik: Wenn ein gläubiger Mensch tief abstürzt, dann ist sein Glauben
nicht echt, denn wenn der Glauben echt wäre, hätte dieser dem Gläubigen genug Kraft (Trost)
gegeben, um diesen Sturz zu vermeiden!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2000 um 23:26 Uhr
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Glaube ist der letzte Strohhalm der Hoffnung in der Flut der Zweifel.
der olle *prof* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.11.2000 um 23:47 Uhr
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..hmm ich glaube, daß die frage, welchen nutzen ein glauben hat, nicht beantwortet werden kann, weil die fragestellung ansich
falsch ist..
es ist, als würdest du mit dem lineal die zeit messen wollen [i]grübellächel[/i]
glaube, so denke ich, hat nichts mit vernunft und hinterfragen zu tun..es ist wohl doch eher..eine innere überzeugung, daß alles irgendwie einen sinn hat..
daher sehe ich in der frage nach dem glauben, dem sinn des daseins und der frage, was liebe sei..all die fragen, die hier das forum immer wieder beschäftigen..den selben grundgedanken..
zu erkennen..nicht mit dem verstand sondern mit der seele..einen sinn erfahren..
und ob dieser sinn nun in der religion, der philosophie oder der esoterik gesucht und vielelicht sogar gefunden wird..ist meines erachtens nicht unbedingt wichtig..denn letzlich..
istŽs das selbe..irgendwie..irgendwann und irgendwo..[i]..ganzfestdaranglaubt ..smile[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: chicita (geändert am: 13-11-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.11.2000 um 10:43 Uhr
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Glauben heisst ausserdem nicht zu wissen, sondern drückt die suche nach etwas aus.... geht da mit dem ollen prof. mit....
und glauben ist irgendwo schon eine flucht, selbst eine flucht ins innere unserer selbst, wobei da eben unser wissen liegt....meine ich jedenfalls
cu
jace |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.11.2000 um 17:22 Uhr
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Hi Nowhereman,
ich halte mich nicht für einen gläubigen Menschen. Ich halte die Kirche für einen Bestandteil unseres Kulturkreises und daher "schützenswert", jedoch eher im Sinne eines Museumsstückes. Ich halte die 10 Gebote für die Grundregeln menschlichen Zusammenlebens, das jeder mit ein bisschen Verstand auch ohne Niederschrift leben kann. Ich kann meinen Kids weder die Kirche, noch die Lehre nahebringen, ohne alles in Frage zu stellen.
A B E R
Als meine Große fast starb, da betete ich, da glaubte ich, da fand ich Halt im Glauben, auch wenn ich mich weder damals, noch heute für gläubig halte.
Ich denke, Glaube ist das, was Dir in schweren Situationen den Rücken stärkt und Hoffnung gibt. Und "mein Gott" (ich bin nun mal aus einem christlichen Kulturkreis) ist einer, der genauso menschlich ist wie ich.
Bis denne
Roseanne |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.11.2000 um 18:33 Uhr
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| "Religion ist Opium fürs Volk." |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2000 um 09:08 Uhr
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@ jace:
Glauben heißt nicht, nach etwas suchen, sondern andersherum, der Weg zum Glauben ist ein langer steiniger.
Und nun zur Frage,
Glauben gibt tatsächlich Halt, ist eine Lebenshilfe. Glauben kommt von innen und es ist sehr schwer, ihn sich auch zu bewahren wenn man sieht, wieviele schlechte Dinge auf der Welt geschehen. Doch kannst Du nicht Gott dafür verantwortlich machen, diese schlechten Dinge werden schließlich von Menschen getan. Und einen seelischen Zusammenbruch zu erleiden kann eben vorkommen, sowohl bei religiösen als auch bei anderen Menschen. Aber es geht auch wieder aufwärts... In dem Fall geb ich dem ollen Prof. auch mal recht, Glauben ist tatsächlich auch Hoffnung.
Ist jedenfalls meine Meinung...
liebe Grüße an alle
krishna (*is nich inner Sekte oder so..gg*)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2000 um 09:56 Uhr
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glauben heißt "für wahr halten"
glauben ist wie ein puzzleteil, das sich ins gesamtbild fügt. wer glaubt, der fragt nicht nach dem nutzen und wer nicht glauben will, dem nützt er auch nichts...
und letztlich, was zusammenbrüche und ähnliches anbetrifft: glauben schützt vorm leben nichtÂ
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.11.2000 um 23:39 Uhr
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Gläubige menschen ertragen Stresssituationen besser als unbläubige. Sie geben von einem gewissen Zeitpunkt der Überbelastung ihre Verantwortung, eine bestimmte Situation in Eigenverantwortung durchhalten zu müssen, ab an eine höhere Macht.
Dieses Vorgehen macht sie tatsächlich entspannter, dämpft den Stress.
vero, gestresst. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 02:49 Uhr
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[b]Glauben ist die Flucht aus der Realität.[/b]
...und der Verstand, der vielleicht doch mal aus der Schale des Gläubigers hervordringt,
bringt denen den seelischen Knockout. In den Moment wird die Scheinwelt zerlöchert durch die harte "wahre" Welt.
[i]Glauben is was für diejenigen, die mit der Realität nicht zurechtkommen.[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: mcrebe (geändert am: 16-11-00).] |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 08:51 Uhr
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[b]das[/b] war ziemlich arm. zumal dann neun zehntel (mehr) der weltbevölkerung probleme mit der "realität" hätten. wohl eher ein problem der realitätsdefinition... *grinz*
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 10:04 Uhr
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jawohl, neun zehntel haben probleme mit der realität...(siehe chat), man muss sie nur erkennen..
glücklich sind die, die es nicht merken ...feix
so far
jaci |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 11:40 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 17:19 Uhr
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Na als Realität bezeichne ich die sichtbare Welt mit all ihren Macken...
Glauben definier ich NICH damit, wenn jemand an sich selbst glaubt! Mit "Glauben" war im letzten Text der kirchliche Glauben gemeint.
Hmmm... also ich glaub schon, dass wir in der "Realität" leben.... oder seit wann leben wir in einer Scheinwelt - oder gar in nem Traum??? Häää???
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 20:03 Uhr
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der kirchliche glauben? aha.
du weisst nicht wer die leute auf den bildern sind, oder?
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 23:27 Uhr
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Ich nehme doch wohl an, es handelt sich hier um die Frage nach einem [b]Gottesglauben[/b]. Dabei ist unwichtig, wer oder was dieser Got sei.
Wünsche werden in eine jenseitige Welt projeziert. Die Hoffnung wird dabei verstärkt, sie möchten sich erfüllen.
Diesseitige Unzufriedenheit wird kompensiert mit jenseitiger weiger Zufriedenheit und ewigem Glück.
(Die Armen werden reich werden etc.)
Konkret [b]nützt[/b] also der Glaube, an die Existenz solch jenseitiger Dinge dem Individuum, schwierige Situationen als endlich zu begreifen.
endlich heisst hier: Zu wissen und innig daran zu glauben, dass die schrecklichste Lebenssituation ein Ende haben wird, dass sie absehbar ist.
Der konkrete Nutzen dabei ist, dass das Wissen um das Ende einer Situation diese in ihrer Krise entschärft. Der Schrecken wird also kleiner, das Individuum fühlt sich stärker - und ist es auch.
So bedeutet Glaube Stärke.
[Diese Nachricht wurde geändert von: vero* (geändert am: 16-11-00).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 23:43 Uhr
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hmmmmmmmmm..
typisch..ich will mal wieder alles auf einmal schreiben lach..also übe mich mal in systematik:
jace..wenn glaube suche ist, warum impliziert es für dich flucht?..
ist es nicht auch eine auseinandersetzung mit der wirklichkeit?
wenn auch nicht mit dem geist (ratio bzw. mens) und auch nicht mit dem körper (erfahrung der sinne, des leibes..(nicht dat brot [i]grins[/i])sondern möglicherweise mit dem, was beides verbindet..der seele?
nowhereman..welchen nutzen die suche hat? hmm..meine kritik an der fragestellung habe ich ja schon geäußert..es geht nicht um den nutzen..
das dilemma ist, daß der mensch im laufe der evolution ein bewußtsein entwickelt hat und nun nicht so recht weiß,wie er damit umgehen soll..da findet wohl jeder seinen individuellen weg..der eine so..der andre so..
im paradisischsten fall, macht er sich gar nicht erst gedanken darüber..
(das ist meine ganz persönliche meinung also kein grund, die sprache statt als kommunikatives instrument als waffe zu benutzen..)
und wie schlau ja sagt.."wer glaubt, der fragt nicht nach dem nutzen und wer nicht glauben will, dem nützt er auch nichts..."
baghira..klar istŽs opium fürŽs volk..zur beruhigung, weil manche menschen diesen glauben nun mal brauchen, um nicht zu verzweifeln aufgrund der "abgetrenntheit", der ohnmacht vor dem nicht-wissen, nicht-verstehen..ist dochaber jedem selbst überlassen..
krishna&vero..der glaube, so wie ich ihn in eurer definition rauslese, ist sicher..wenn erreicht entspannend, weilhoffnungsvoll..und eben da sehe ich nun doch den unterschied zwischen der ich nennŽ es mal "konservativen religion" gegenüber dem hinterfragenden, zweifelnden wesen der ..philosophie..an die
esoterik habŽich mich bisher noch nicht rangetraut..was da noch alles drinnen
stecken mag..ist das alles nicht unsagbar spannend?
Der Erkenntnisprozeß muß nach Descartes mit dem Zweifel, mit der kritischen Prüfung des Erreichten beginnen, aber man darf nicht an der Tatsache des Zweifels selbst zweifeln
schlau..gibst du einen aus? *lächel..
[i]man muß die welt nicht verstehen; man muß sich nur in ihr zurecht finden[/i]
(a.einstein)
mcrebe..dazu fallen mir spontan die drei affen ein..
stell dir vor, daß das, was du lebst ein traum ist..nur ein teil einer realität..
nur ein teil dessen, was dein bewußtsein erfassen kann?..in dem augenblick, in
dem zeit und raum sich treffen?
bist du noch nie aus einem traum erwacht und hast ihn für eine zeit als realität
erlebt? was ist real? nur was du siehst? was sagst du einem blinden? sieht du die
planeten da draußen? haben die südäffchen im pleistozän sie sehen können? nein..
ach..gab es sie also da nicht? aja.. und die erde ist Žne scheibe..
oje nucleus, wie recht du hattest [i]lach[/i]..aber hier traut man sich ja kaum,
etwas zu schreiben, das länger ist als 15 zeilen..verweise daher mal auf
Link
oje..war doch wieder etwas mehr..und nun vero* [i]grübelgrins[/i] sehe ich dein
neues posting..nein ich schreibe jetzt nix mehr um..und wenn es tausendmal nur
als gottesglaube gemeint war..so ein thread geht eben eigene wege [i]lächel[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2000 um 23:48 Uhr
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...[i]ma dankbar zu vero und schlau schaut..
und den beiden zustimmend entgegenlächelt...[/i]
fratzmaus |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2000 um 05:27 Uhr
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Hallo Leute!
Eigentlich sollte dies ja kein Thema über Sinn/Unsinn des Glaubens sein - bitte
haltet euch zurück, religionsphilosophische (*fg*) Diskussionen sind fruchtlos;
sie schaden höchsten den Gläubigen, die dadurch eventuell verunsichert werden -
nur bei Fanatikern sollte scharf geschossen werden...
Der Mensch glaubt, oder auch nicht. Punkt!
Ich hatte nur ein Logikprob, dies wollte ich zum Ausdruck bringen - Roseanne hat
meine Fragestellung genau verstanden.
Hi Roseanne!
Tut mir leid, daß du einen so schweren Schicksalsschlag hinnehmen mußtest. Es ist
aber wirklich interessant, daß du Trost und Kraft im Gebet gefunden hast, obwohl
du dich selbst als nicht gläubig bezeichnest - aber dein "nicht gläubig" bezieht
sich ja wohl eher auf die etablierten christlichen Reliogionen. Wenn du an (d)einen
Gott glaubst, bist du auch ... wie heißt das Wort noch mal ... liegt mir auf der
Zunge... ääääähem ... fängt mit "g" an... ... ... ... GLÄUBIG!
Dies war genau das, was ich lesen wollte!
Bis denne mal
NowhereMan
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2000 um 08:22 Uhr
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lieber nowhereman..hast du mal darüber nachgedacht, wie verunsichernd deine letzen zeilen sein können?
es hätte zu denken geben sollen, daß der thread nicht im kontrovers steht..
hätte aufzeigen sollen, daß keine gegensätzlichen meinungen erwünscht sind..doch irgendwie sind sie ja auch nicht wirklich kontrovers nur eben anders..
wenn du aber solchŽ einen thread ins offenen forum setzt und eine bestimmte antwort erwartest, so versuchŽ es doch das nächste mal bitte mit multiple choice oder so..würde mir eine menge meiner mir kostbaren energie sparen, bei ja ohnehin sooooo fruchtlosen unterfangen..
oder wie wärŽs das nächste mal mit einem thread "was nützt denken und fühlen, was nützt ein perspektivenwechsel?"
[i]kochendvorwut&sichdasnächstemal10malmehrüberlegt,obirgendwoaustauscherwünschtistodernicht[/i].. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2000 um 19:44 Uhr
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Erst wenn du an dich selbst glaubst ,
kannst du erst glauben !!!
(Nein !!! Das ist kein Bibelpsalm)
Ich bin bei weitem nicht der geäuserten
Meinung,dass "gläubige" ( "" deshalb weil
bis jetzt noch nicht definiert und
deshalb Auslegungssache)
wenn sie einen Zusammenbruch erleiden,
gar nicht "gläubig" waren.
Vielmehr sollte es doch zeigen,dass sich
(zumindest die Meisten) von diesen
mit ihrem Glauben kritisch ausser-
nander gesetzt haben und DIES gehört
zu einem Ernst gemeinten "Glauben"
eindutig dazu !!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2000 um 21:17 Uhr
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tjach, nowhereman...
im grunde ist nichts uninteressanter als die intention des verfassers eines threads. und deshalb schreiben wir munter weiter... *grinz*
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.11.2000 um 01:12 Uhr
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[b]nowhereman [/b]
Du scheinst Deiner Fragestellung selber nicht gewachsen zu sein.v.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.11.2000 um 04:31 Uhr
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Liebe Chicita, Vero* - es ging mir wirklich nur um mein "Logikproblem" - habe ich
mich so unklar ausgedrückt? Ich stelle mir vor, daß viele gläubige Menschen dieses
Thema anfangen zu lesen - wenn sie denn nicht generell aus schlechter Erfahrung
alles betreffs Glauben im Netz meiden wie die Pest - und beim ersten, sie verlet-
zenden Beitrag, das Fenster wegklicken. Chicita, schreibe doch bitte, wie ich meine
Frage hätte stellen sollen (multiple choice), damit keine Mißverständnisse auftre-
ten - ich bin gespannt...
Ansonsten beantrage ich, daß ein Moderator diesen Thread abschließt - wegen
Unfähigkeit seines Initiators eine exakte Fragestellung zu formulieren!
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